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DE1253295B - Verfahren zur Herstellung von hochwaermefesten Drehspeichern fuer Drehspeicherwaermetauscher - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochwaermefesten Drehspeichern fuer Drehspeicherwaermetauscher

Info

Publication number
DE1253295B
DE1253295B DE1962S0080723 DES0080723A DE1253295B DE 1253295 B DE1253295 B DE 1253295B DE 1962S0080723 DE1962S0080723 DE 1962S0080723 DE S0080723 A DES0080723 A DE S0080723A DE 1253295 B DE1253295 B DE 1253295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ceramic material
rotary storage
heat
rotary
blocks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1962S0080723
Other languages
English (en)
Inventor
Noel D Hazzard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Svenska Rotor Maskiner AB
Original Assignee
Svenska Rotor Maskiner AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Rotor Maskiner AB filed Critical Svenska Rotor Maskiner AB
Priority to DE1962S0080723 priority Critical patent/DE1253295B/de
Publication of DE1253295B publication Critical patent/DE1253295B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D19/00Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium
    • F28D19/04Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium using rigid bodies, e.g. mounted on a movable carrier
    • F28D19/041Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium using rigid bodies, e.g. mounted on a movable carrier with axial flow through the intermediate heat-transfer medium
    • F28D19/042Rotors; Assemblies of heat absorbing masses
    • F28D19/044Rotors; Assemblies of heat absorbing masses shaped in sector form, e.g. with baskets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von hochwärmefesten Drehspeichern für Drehspeicherwärmetauscher Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von hochwärmefesten Drehspeichern für Drehspeicherwärmetauscher, bei denen eine Anzahl mit Umfangsabstand um die Drehachse angeordneter, sektorförmig ausgebildeter Einheiten aus einem in axialer Richtung durchlässigen wärmespeichernden keramischen Material in einem von einem zylindrischen Mantel und sich radial nach einwärts zu einer Nabe erstreckenden Trennwänden gebildeten Tragkörper aus keramischem Material eingeschlossen sind.
  • Für Betriebstemperaturen, die oberhalb des Arbeitsbereichs von Stahl oder Stahllegierungen liegen, wie sie beispielsweise in Verbindung mit Siemens-Martin-Öfen und Koksöfen auftreten, ist es erforderlich, keramische Materialien für die wärmespeichernde Füllmasse der Drehspeicher wie in gewissem Umfang auch für das tragende Speichergerüst zu verwenden. Der größte Teil der hierfür in Betracht kommenden Materialien ist verhältnismäßig spröde und bruchempfindlich, wenn er wechselnden Beanspruchungen unterworfen wird, wie sie durch die unterschiedlichen Temperaturen während der Drehung des Speichers zwangläufig auftreten.
  • Es sind bereits zahlreiche Anstrengungen gemacht worden, um eine hierdurch bedingte Zerstörung der Drehspeicher ganz zu verhindern oder aber ihren Umfang wenigstens zu vermindern, ohne den Speicheraufbau und seine Wirkungsweise nachteilig zu beeinflussen. Die dazu getroffenen Maßnahmen haben sich jedoch als unwirtschaftlich erwiesen oder nicht den erwünschten Erfolg gebracht.
  • So ist bei einem Drehspeicherwärmetauscher für extrem hohe Temperaturen vorgeschlagen worden, den Drehspeicher wie auch das Gehäuse axial zu unterteilen, wobei der dem Einlaß des heißen Gases und dem Auslaß des erwärmten Gases zugekehrte Teil aus feuerfestem keramischem Material besteht, während der dem Auslaß des abgekühlten wärmeaufnehmenden Gases und dem Einlaß des kalten wärmeabgebenden Gases zugekehrte Teil aus metallischem Material gebildet ist. Wird ein solcher Drehspeicherwärmetauscher mit vertikaler Achse gebaut, so besteht der untere axiale Teil aus einem drehbar gelagerten Plattenrahmenwerk aus Metall mit Nabe, Felge, Speichen und Querwänden mit nach oben ragenden Verlängerungen, die als Führungen für dazwischen eingesetzte Wände aus feuerfestem keramischem Material dienen. Zwischen diese Wände sind im oberen Teil Speicherelemente in Form von feuerfesten keramischen Rohren eingesetzt. Der Aufbau eines solchen Drehspeichers ist außerordentlich 2 aufwendig, und bei dichter Packung der Rohre bleibt die Gefahr von Brüchen bei ihrer Ausdehnung unter hohen Temperaturen bestehen, während bei loser Packung unerwünschte Nebenwege für die durchtretenden - Gase mit verhältnismäßig geringem Strömungswiderstand entstehen, durch welche der Wirkungsgrad für die Wärmeübertragung erheblich herabgesetzt wird.
  • Es ist auch bereits bekannt, in sektorförmige Abschnitte eines Drehspeichergestells kompakte Füllmaterialblöcke aus Metall oder Keramik mit axialen Durchströmkanälen einzubetten. Solche Blöcke werden dann durch besondere Verriegelungselemente in ihrer Lage gehalten. Auch dieser Aufbau ist aufwendig, und die Berücksichtigung der Wärmeausdehnung führt zu Spalten zwischen den Blöcken und den Kammerwänden, durch welche unerwünschte Leckströmungen hindurchtreten können.
  • Bei Regeneratoren für Heißgasmaschinen ist es auch bekannt, zwischen einer umgebenden Stützwand und der aus Drahtgazeschichten gebildeten Füllung eine Schicht aus organischem oder keramischem Material anzuordnen, das nach Einbettung der Drahtgazeschichten in eine Lehre in flüssigem oder plastischem Zustand eingefüllt wird und dann aushärtet, wonach die Lehre durch die endgültige Stützwand ersetzt wird. Eine solche Ausfüllung des Spaltes zwischen Stützwand und Füllung ist dort möglich, da einmal die Temperaturen und Abmessungen solcher Regeneratoren verhältnismäßig niedrig liegen und zum anderen die aus Drahtgaze gebildete Füllung die thermischen Ausdehnungen des Drahtes in sich aufnimmt, ohne Sprengkräfte zu erzeugen.
  • Bei Drehspeichern aus fortlaufend aufgewickelten länglichen Streifen von Sieben- oder gelochten Blechen ist es auch bekannt, die Trennung der einzelnen Sektorabschnitte in Umfangsrichtung durch auf die Schichten in Achsrichtung aufgetragene Streifen aus einer plastischen oder elastischen Masse vorzunehmen. Die dadurch gebildeten Zwischenwände setzen sich somit aus einer Anzahl sich radial überdeckender Trennstreifen zusammen. Eine derartige Maßnahme ist natürlich nur dann anwendbar, wenn die Drehspeicher aus aufwickelbarem oder aufschichtbarem Material hergestellt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, durch welche die Nachteile der zuerst genannten Drehspeicher mit Füllmassen aus keramischem Material vermieden werden und Drehspeicher geschaffen werden, die bei einfachem Aufbau hohen wechselnden Temperaturen ohne ernsthafte Bruchgefahr standzuhalten vermögen. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die in an sich bekannter Weise aus einem Stück bestehenden Einheiten an den undurchlässigen Seiten mit einer Packung aus nachgiebigem keramischem Material beschichtet und in ihrer endgültigen Lage innerhalb einer Ringform mit Abstand zu dieser und gegenseitigem Abstand angeordnet werden, woraufhin sie in dieser durch Eingießen eines schmelzbaren und beim Trocknen erstarrenden keramischen Materials miteinander nachgiebig verbunden werden und schließlich die Ringform entfernt wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch einen Drehspeicherwärmetauscher, der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist, F i g. 2 einen Schnitt durch den Drehspeicher nach Linie 2-2 in F i g.1 und F i g. 3 einen Radialschnitt durch den Drehspeicher nach Linie 3-3 in F i g. 2.
  • In der Zeichnung führt der zylindrische Mantel 8 eines Drehspeichers 10 eine Masse aus axial durchlässigem wärmespeicherndem Material abwechselnd durch eine axial gerichtete Strömung eines Heizmediums und eine entgegengesetzt gerichtete axiale Strömung eines zu beheizenden Mediums. Der Drehspeicher 10 liegt auf dem ringförmigen Umfang eines metallischen Läuferkörpers 12 auf, der am kalten unteren Ende des Drehspeichers angeordnet ist, wo die zerstörenden Wirkungen der Korrosion und der hohen Temperatur am kleinsten sind. Der Läuferkörper 12 wird seinerseits von einem Drehzapfen 14 getragen, der von einem Lager 16 abgestützt und von einer geeigneten Antriebsvorrichtung (nicht dargestellt) um seine Achse gedreht wird.
  • Der Drehspeicher 10 ist am Umfang von einem feststehenden Gehäuse umgeben, das ein keramisches Futter 22 innerhalb eines Stahlgehäuses 24 aufweist. Der ringförmige Raum dazwischen ist mit einer Isolierschicht 26 aus nachgiebigem keramischem Fasermaterial ausgefüllt.
  • Das feststehende Gehäuse weist an den entgegengesetzten Stirnseiten keramische End- oder Sektorplatten 32 und 34 mit Öffnungen 33 und 35 auf, die den Durchfluß des Heizmediums und des zu beheizenden Mediums in den Drehspeicher und durch das darin enthaltene wärmespeichernde Material ermöglichen. Eine keramische Abdichtplatte 37 mit einem ringförmigen Rand, der mit einem Nabenteil durch radiale Speichen verbunden ist, die mit den Teilungen zwischen den Blöcken des Drehspeichers übereinstimmen, wird drehbar am oberen Ende der Nabe 19 gehalten. Die Abdichtplatte ergibt eine schwimmende Abdichtfläche, die sich selbst auf die Ebene der benachbarten Sektorplatte einstellt, tun eine axiale Deformierung oder Fehlausrichtung des Drehspeichers auszugleichen. Eine nachgiebige Packung aus faserigem keramischem Material wird zwischen die nichtdurchbrochene Fläche der Abdichtplatte 37 und die benachbarte Kante des Drehspeichers eingesetzt, so daß eine Abdichtschicht entsteht, die sich ausdehnt oder zusammenzieht, um in entsprechender Weise den sich ändernden Raum zwischen relativ zueinander beweglichen Elementen auszufüllen und dadurch den Durchfluß des Mediums zu sperren.
  • Die Grundelemente des Drehspeichers bestehen aus Blöcken 42 aus keramischem wärmespeicherndem Material mit einer Vielzahl von Durchflußwegen, die die beiden Medien hindurchtreten lassen. Jeder derartige Block 42 ist im wesentlichen sektorförmig ausgebildet, so daß eine Anzahl solcher Blöcke um eine Achse mit Radialabstand angeordnet werden kann, wodurch sich auch Umfangsabstände zwischen benachbarten Blöcken ergeben. Jeder Sektorblock 42 ist an den radialen Seiten und an der gewölbten Umfangfläche mit einer Packung 48 aus nachgiebigem keramischem Material bedeckt. Die Packung muß eine Dicke aufweisen, die größer ist als die maximale Ausdehnung eines Segmentblocks, wenn dieser innerhalb des Betriebstemperaturbereichs erhitzt wird.
  • Nachdem die Sektorblöcke 42 in der vorgeschriebenen Weise angeordnet und mit nachgiebigen Packungen umhüllt sind, werden sie von einer (nicht dargestellten) Ringform derart umgeben, daß ein ringförmiger Zwischenraum zwischen der bogenförmigen Außenfläche der Sektorblöcke und der Ringform entsteht, der mit den radialen Zwischenräumen zwischen den einander benachbarten Sektorblöcken in Verbindung steht. Im Anschluß daran wird gießbares keramisches Material, das beim Trocknen erhärtet, in die Zwischenräume zwischen den Blöcken, der Nabe 19 und der Ringform eingegossen, wodurch der ringförmige Mantel 8 und die mit diesem und untereinander fest verbundenen radialen Trennwände 46 entstehen. Wegen des anfangs flüssigen Zustandes beim Eingießen dringt das gießbare keramische Material in die Vertiefungen in der äußeren Fläche der keramischen Packung 4$ ein, umgibt die Sektorblöcke und erfaßt dann beint Trocknen die benachbarten Fasern der Packungen und hält sie und die eingeschlossenen Sektorblöcke 42 fest. Der Druck des flüssigen gießbaren Materials preßt beim Gießen die nachgiebige Packung in die Unregelmäßigkeiten an der Oberfläche der eingeschlossenen Sektorblöcke und hält diese um so sicherer, so daß insgesamt eine wirksame Verbindung aller Teile entsteht, die verhindert, daß eines der beiden Medien zwischen den Sektorblöcken und der diese umgebende keramische Umhüllung strömen kann.
  • Wenn das Gießmaterial infolge der Trocknung erstarrt und ausgehärtet ist, kann der Drehspeicher aus der Ringform als ein Stück herausgenommen werden, das aus einer Anzahl von unabhängigen sektorförmigen Blöcken 42 besteht, welche fest, aber doch so nachgiebig in ihrer Lage gehalten werden, daß die einzelnen Blöcke sich frei in jeder Richtung ausdehnen oder zusammenziehen können, ohne daß die umgebende keramische Umhüllung nachteilig beeinflußt wird.
  • Die Stirnkanten der radialen Trennwände 46 und des ringförmigen Mantels 8 können plan bearbeitet werden, so daß sie eine glatte Abdichtfläche ergeben, die gegen die ebene Fläche eines benachbarten feststehenden Gehäuseteils dichtet und damit jeden Durchfluß von Medium auf einen Kleinstwert herabsetzt.
  • Ein in dieser Weise hergestellter Drehspeicher ergibt Nachgiebigkeit im Betrieb gegenüber den wechselnden thermischen Beanspruchungen, ist einfach und wirtschaftlich herstellbar und bildet damit eine wesentliche Verbesserung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von hochwärmefesten Drehspeichern für Drehspeicherwärmetauscher, bei denen eine Anzahl mit Umfangsabstand um die Drehachse angeordneter, sektorförmig ausgebildeter Einheiten aus einem in axialer Richtung durchlässigen wärmespeichernden keramischen Material in einem von einem zylindrischen Mantel und sich radial nach einwärts zu einer Nabe erstreckenden Trennwänden gebildeten Tragkörper aus keramischem Material eingeschlossen sind, dadurch gekennzeichn e t, daß die in an sich bekannter Weise aus einem Stück (Blöcke 42) bestehenden Einheiten an den undurchlässigen Seiten mit einer Packung (48) aus nachgiebigem keramischem Material beschichtet und in ihrer endgültigen Lage innerhalb einer Ringform mit Abstand zu dieser und gegenseitigem Abstand angeordnet werden, woraufhin sie in dieser durch Eingießen eines schmelzbaren und beim Trocknen erstarrenden keramischen Materials (Mantel 8, Trennwände 46) miteinander nachgiebig verbunden werden und schließlich die Ringform entfernt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 843 731; deutsche Auslegeschriften Nr. 1084 742, 1084 285, 1069 166; österreichische Patentschrift Nr. 198 407; schweizerische Patentschrift Nr. 355 798.
DE1962S0080723 1962-08-02 1962-08-02 Verfahren zur Herstellung von hochwaermefesten Drehspeichern fuer Drehspeicherwaermetauscher Withdrawn DE1253295B (de)

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