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DE1251991B - Verriegelung fur em hohenverstellbares Hinterrad an Pflügen - Google Patents

Verriegelung fur em hohenverstellbares Hinterrad an Pflügen

Info

Publication number
DE1251991B
DE1251991B DENDAT1251991D DE1251991DA DE1251991B DE 1251991 B DE1251991 B DE 1251991B DE NDAT1251991 D DENDAT1251991 D DE NDAT1251991D DE 1251991D A DE1251991D A DE 1251991DA DE 1251991 B DE1251991 B DE 1251991B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rear wheel
plow
bearing sleeve
axle
plows
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1251991D
Other languages
English (en)
Inventor
Rei mund Uhhg Konrad Uhlig Leipzig Hans Joachim Weiß
Original Assignee
VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig
Publication date
Publication of DE1251991B publication Critical patent/DE1251991B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/46Ploughs supported partly by tractor and partly by their own wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Int. Cl.:
A Ol b 3 /36 A
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kt.: 45 a β
Nummer: 1251991
Aktenzeichen: V 32535 III/45 a
Anmeldetag: 12. Dezember 1966
Auslegetag: 12. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft eine Verriegelung für ein höhenverstellbares Hinterrad an Pflügen, deren klavierrollen artig gekröpfte Achse in einer am Pflugrahmenende befestigten Lagerhülse sowohl schwenkbar als auch gegen eine Federkraft axial verschiebbar gelagert ist. Es ist bekannt, Stützräder an Heuwendern, deren Achsen klavierrollenartig gekröpft sind, federnd in ihren am Rahmen der Maschine befestigten Lagerhülsen zu lagern. Die lotrecht nach oben gerichteten Achsenden können dadurch neben ihrer Drehung in den Lagerhülsen auch eine axiale Bewegung ausführen. Die axiale Verschiebung der Achse erfolgt unter Einwirkung einer Druckfeder, so daß stoßartige Belastungen abgefangen werden können. Außerdem sind diese Stützräder mit einer kraftschlüssigen Kupplung versehen. Einer mit den Lagerhülsen bzw. dem Rahmen verbundenen Kupplungsscheibe mit nockenartigen Erhebungen steht ein Formstift gegenüber, der fest auf der Achse angeordnet ist. Dadurch wird eine Arretierung des klavierrollenartigen Hinterrades bei normaler Geradeausfahrt erreicht. Bei Kurvenfahrt gleitet der Formstift aus dem Nockental der Kupplungsscheibe heraus und drückt die Kupplungsscheibe zurück. Das Rad schwenkt herum. Auf dem gleichen Prinzip beruhende Radlagerungen sind auch bei Pflügen bekannt.
So ist es bei Pflughinterrädern bekannt, eine Kugelsperrvorrichtung einzubauen, die die Schwenkbewegung des klavierrollenartig gelagerten Hinterrades unter Einwirkung der Masse des Pfluges begrenzt. Die Kugelsperrvorrichtung besteht aus zwei mit V-förmigen Einschnitten versehenen Scheiben, von denen eine mit dem Pflugrahmen, die andere mit der nach oben gekröpften Radachse verbunden ist. Zwischen den beiden Scheiben befinden sich mehrere Kugeln, die in die V-förmigen Einschnitte eingreifen. Beide Scheiben, die unterhalb der Lagerhülse, die zur Aufnahme der Radachse dient, am Rahmenende des Pfluges angeordnet sind, werden durch eine Zugfeder zusammengehalten. Die Feder und die auf der Kugelsperrvorrichtung lastende Masse des Pflugendes schränkt die Schwenkbeweglichkeit des Hinterrades erheblich ein.
Diese bekannte Vorrichtung ist jedoch so aufgebaut, daß bei der Vorwärtsbewegung des Pfluges in Transportstellung das hintere Ende des Pfluges geringfügig angehoben wird, wodurch die Kugelsperrvorrichtung etwas entlastet wird. Die Hinterradachse dreht sich leichter in ihrer Lagerhülse und ermöglicht somit die für den Straßentransport erforderliche leichte Lenkbarkeit des Pfluges. Voraus-Verriegelung für ein höhenverstellbares
Hinterrad, an Pflügen
Anmelder:
VEB Bodenbearbeitungsgeräte,
Leipzig W 31, Karl-Heine-Str. 90
Als Erfinder benannt:
Hans-Joachim Weiß,
Reimund Uhlig,
Konrad Uhlig, Leipzig
Setzung für die Funktion dieser Vorrichtung ist, daß der Pflug als Anhängepflug aufgebaut ist, dessen Zughaken über der Achse der hinteren Traktorräder liegt. Erst dadurch kommt das Drehmoment zustande, welches das hintere Ende des Pfluges anhebt.
Die bekannten Vorrichtungen zur Verriegelung der klavierrollenartig gelagerten Pflughinterräder sind nachteilig, da sie weder bei der Pflugarbeit eine sichere, starre Verriegelung noch beim Transport eine leichtgängige, vollkommene Schwenkung des Hinterrades um 360° gewährleisten.
Die Anordnung von kraftschlüssigen Kupplungen, auch wenn deren Wirkung bekannterweise durch eine Entlastung bei Transportfahrt eingeschränkt wird, stellt lediglich einen Kompromiß dar, der weder die eine noch die andere Forderung erfüllt. Weiterhin ist nachteilig, daß sich die Entlastung der Kugelsperrvorrichtung nur bei Anhängepflügen anwenden läßt, deren Zughaken über der Tranktorhinterachse liegt. Für Aufsattelpflüge ist diese Vorrichtung funktionsunfähig, da kein Drehmoment erzeugt wird, welches den Pflug hinten anhebt.
Außerdem ist die Ausnutzung eines Drehmomentes beim Ziehen des Pfluges in Transportlage zum Entlasten des Hinterrades eine sehr labile und unsichere Methode. Die Wirkung kommt durch äußere Einflüsse, wie Fahrbahnstöße, Bremskräfte u. a. sehr schnell zum Erliegen. Ein weiterer Nachteil ist, daß der abgestellte Pflug ohne Traktor durch das blokkierte Hinterrad nicht lenkfähig ist, da das entlastende Moment fehlt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für einen Aufsattelpflug sicher wirkende selbsttätige Verriegelungsvorrichtung für ein klavierrollenartig,
709 677/88
am hinteren Ende des Pfluges angeordnetes Hinterrad zu schaffen, welches die Schwenkung des Rades in Arbeitsstellung sicher verhindert und eine leichtgängige, von äußeren Einflüssen unbeeinflußte Schwenkung um 360° des Rades in Transportstellung zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise unterhalb der Lagerhülse für die Hinterradachse am hinteren Pflugende eine Druckfeder angeordnet ist, die sich auf einem Bund der Hinterradachse abstützt, und oberhalb der Lagerhülse eine formschlüssige Klauenkupplung vorgesehen ist, deren eine Kupplungshälfte in an sich bekannter Weise mit der Lagerhülse und deren andere Kupplungshälfte mit der Hinterradachse fest verbunden ist, wobei die Federkraft der Druckfeder kleiner als die volle Achslast des Hinterrades ist.
Diese erfindungsgemäße Verriegelung unterscheidet sich vor allem durch ihre Wirkungsweise von den bekannten Vorrichtungen und durch die Reihenfolge und Kombination der einzelnen Elemente untereinander.
Die Erfindung geht von der Tatsache aus, daß die Masse des Pfluges während der Arbeit zum größten Teil von den Pflugkörpern getragen wird und das Hinterrad überwiegend seitliche Kräfte aufnehmen muß. Dabei steht die Achse geneigt zur Erdoberfläche. Während des Transportes, also bei ausgehobenem Pflug, liegt die volle Last des hinteren Pflugteiles auf dem Hinterrad, wobei die Achse lotrecht steht. Da die Federkraft der vorgesehenen Druckfeder kleiner als die volle Masse des hinteren Pflugteiles ist, wird sie in Transportstellung des Pfluges zusammengedrückt und die formschlüssige Klauenkupplung rückt aus. Das klavierrollenartige Hinderrad kann frei ohne jede Behinderung um 360° schwenken. Arbeitet der Pflug, so genügt die Federkraft, das entlastete Hinterrad nach unten zu drücken und die Kupplung rastet ein. Die Klauenkupplung gewährleistet eine sichere Verriegelung, die durch keine noch so große seitliche Querkraft gelöst werden kann. Das Hinterrad ist völlig starr mit dem Pflug verbunden. Außer diesen Vorteilen weist die erfindungsgemäße Verriegelung noch einen sehr einfachen, robusten Aufbau auf, wie er in der Landwirtschaft von besonderem Vorteil ist.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt
F i g. 1 das Pflugende mit dem Hinterrad in Arbeitsstellung,
F i g. 2 das Pflugende mit dem Hinterrad in Transportstellung.
Am Ende des Pflugrahmens 1 ist der Schwenkarm 2 mit der Lagerhülse 3 angebracht. In der Lagerhülse 3 ist dreh- und verschiebbar die Achse 4 des Hinterrades 5 gelagert. Die Achse 4 ist mehrmals gekröpft, so daß das Hinterrad 5 klavierrollenartig schwenkbar ist. Unterhalb der Lagerhülse 3 ist über die Achse 4 eine Druckfeder 6 geschoben, die sich auf einem Bund 7 der Achse 4 abstützt. Oberhalb der Lagerhülse 3 ist eine Klauenkupplung angeordnet, deren eine Kupplungshälfte 8 auf der Lagerhülse 3, die andere Kupplungshälfte 9 auf der
ίο Achse 4, die aus der Lagerhülse 3 nach oben herausragt, befestigt. Die Klauenkupplung hat eine Verzahnung, die formschlüssig ineinandergreift. Der Schwenkarm 2 ist mittels eines Hydraulikzylinders 10 schwenkbar.
In Arbeitsstellung (Fig. 1) wird der größte Teil der Masse des Pfluges von dem in der Zeichnung nicht dargestellten Pflugkörper getragen. Die Druckfeder 6 kann sich entspannen und drückt die Kupplungshälften 8, 9 zusammen. Es wird eine formschlüssige Verbindung hergestellt, die das Hinterrad starr mit dem Pflug verriegelt. In Transportstellung (F i g. 2) lastet die gesamte Masse des hinteren Pflugteiles auf dem Hinterrad 5. Dadurch wird die Druckfeder 6, deren Federkraft kleiner als die Masse des hinteren Pfluges ist, zusammengedrückt und die Kupplungshälften 8, 9 geraten außer Eingriff. Die lotrechte Achse 4 kann sich ungehindert um 360° in der Lagerhülse 3 drehen.
Diese Vorrichtung ist für Anhänge- wie auch Aufsattelpflüge gleichermaßen sicher funktionsfähig und wird durch äußere Einflüsse, wie Kräfte durch den Traktorzug, Bodenunebenheiten, Bremskräfte usw. nicht beeinflußt. Der Anhängepflug ist in Transportstellung auch ohne Traktor voll bewegungsfähig. Er kann ohne weiteres mit Handkraft weggerollt und gelenkt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verriegelung für ein höhenverstellbares Hinterrad an Pflügen, dessen klavierrollenartig gekröpfte Achse in einer am Pflughinterende befestigten Lagerhülse schwenkbar und axial verschiebbar gelagert ist, und bei der zwischen Hinterradachse und Lagerhülse eine Kupplung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise unter der Lagerhülse (3) eine Druckfeder (6) angeordnet ist, die sich auf einem Bund (7) der Achse (4) des Hinterrades (5) abstützt, und oberhalb der Lagerhülse (3) eine formschlüssige Klauenkupplung vorgesehen ist, deren eine Kupplungshälfte (8) in an sich bekannter Weise mit der Lagerhülse (3) und deren andere Kupplungshälfte (9) mit der Achse (4) fest verbunden ist, wobei die Federkraft der Druckfeder (6) kleiner als die volle Achslast des Hinterrades (5) ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1251991D Verriegelung fur em hohenverstellbares Hinterrad an Pflügen Pending DE1251991B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1251991B true DE1251991B (de) 1967-10-12

Family

ID=605126

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1251991D Pending DE1251991B (de) Verriegelung fur em hohenverstellbares Hinterrad an Pflügen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1251991B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2156229A1 (de) * 1971-11-12 1973-05-17 Stoll Maschf Gmbh Wilhelm Stuetzradaufhaengung fuer eine an einen schlepper anbaubare heuwerbungsmaschine
US4368806A (en) * 1979-11-09 1983-01-18 Pietro Laverda S.P.A. Castor wheel support assembly for an agricultural machine
FR2721792A1 (fr) * 1994-06-30 1996-01-05 Besson Cie Ets Gregoire Charrue simple a maniabilite amelioree lors des manoeuvres

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2156229A1 (de) * 1971-11-12 1973-05-17 Stoll Maschf Gmbh Wilhelm Stuetzradaufhaengung fuer eine an einen schlepper anbaubare heuwerbungsmaschine
US4368806A (en) * 1979-11-09 1983-01-18 Pietro Laverda S.P.A. Castor wheel support assembly for an agricultural machine
FR2721792A1 (fr) * 1994-06-30 1996-01-05 Besson Cie Ets Gregoire Charrue simple a maniabilite amelioree lors des manoeuvres

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