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DE1251642B - Verfahren und Vorrichtung zur Her stellung eines Verpackungsbehälter· - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Her stellung eines Verpackungsbehälter·

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Publication number
DE1251642B
DE1251642B DENDAT1251642D DE1251642DA DE1251642B DE 1251642 B DE1251642 B DE 1251642B DE NDAT1251642 D DENDAT1251642 D DE NDAT1251642D DE 1251642D A DE1251642D A DE 1251642DA DE 1251642 B DE1251642 B DE 1251642B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
blank
shaft
box
nozzles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1251642D
Other languages
English (en)
Inventor
Trossingen Rudolf Birk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1251642B publication Critical patent/DE1251642B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/44Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies
    • B31B50/46Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies and interconnecting side walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
int. CL:
B 31b
Deutsche Kl.: 54jL*4/CFi~
Nummer: 1251642
Aktenzeichen: B 81776 VII b/54 a
Anmeldetag: 6. Mai 1965
Auslegetag: 5. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Verpackungsbehälters aus einem Zuschnitt, der zu Seitenwänden aufrichtbare Abschnitte aufweist, deren aufeinanderstoßende Enden durch Klebstoff miteinander verbünden werden.
Es ist bekannt, auf diese Weise Karfonageri mit kistchenfestem Boden aus relativ dicken Wandungsteilen, herzustellen, bei denen die Seitenteile an ihren Enden unter 45° abgeschrägt sind und die abgeschrägten Flächen dicht aneinander liegen. Bei der Herstellung derartiger Verpackungsbehälter ist es erforderlich, die Sehnittränder des Zuschnittes, die später die zusammenstoßenden Flächen der Wandungsteile bilden, mit einem Klebstoff zu bestreichen, bevor die Seitenwände aufgerichtet und an ihren Rändern zusammengedrückt werden. Das Aufbringen des Klebstoffes auf die Schnittränder des noch flachen Zuschnittes hat jedoch erhebliche Nachteile. Da die Schnittränder bei dem noch flachen Zuschnitt nicht an einer sich über die Gesamtlänge des Zuschnittes erstreckenden Außenkante liegen, ist es nicht möglich, den Zuschnitt an einer Vorrichtung zum Auftragen des Klebstoffes vorbeizuführen, ohne andere Teile des Zuschnittes mit Klebstoff zu versehen, die davon besser frei blieben. Weiterhin erstrecken sich die Schnittränder an dem ungefalteten Zuschnitt in verschiedenen Richtungen, was ebenfalls das maschinelle Aufbringen des Klebstoffes sehr erschwert. Ein besonderer Nachteil des bekannten Verfahrens besteht jedoch darin, daß der mit Klebstoff versehene Zuschnitt weiterverarbeitet und insbesondere gefaltet werden muß, bevor der Klebstoff abgebunden hat, wofür entweder wenig Zeit zur Verfügung steht, wenn ein schnell abbindender Klebstoff benutzt wird, oder, was noch nach dem Falten ein langes Festhalten des Zuschnittes erfordert, wenn ein nicht so schnell trocknender Klebstoff benutzt wird, um genügend Zeit zum Falten der Schachtel zu haben. Endlich ist es aber unvermeidlich, daß der mit Klebstoff beschichtete Zuschnitt die Faltmaschine mit Klebstoff verschmiert, was zur Folge hat, daß Klebstoff auch an solche Stellen der Verpackung gelangt, wo er sehr störend in Erscheinung tritt, indem beispielsweise die Oberfläche der Verpackung fleckig wird. Daher muß in den meisten Fälen eine Kaschierung der Verpackung'vorgenommen werden. Endlich muß aber auch die zum Falten der Zuschnitte dienende Maschine häufig von dem verschmierten Klebstoff gereinigt werden, wenn es nicht zu Betriebsstörungen kommen soll. AU dies führt dazu, daß die Herstellung von Verpackungen der genannten Art relativ -schwierig, -umständlich und daher auch kost-Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Verpackungsbehälters
Anmelder:
Rudolf Birk, Trossingen, Löhrstr.
Als Erfinder benannt:
Rudolf Birk, Trossingen
spielig ist, so daß sich derartige Verpackungen nur schlecht durchsetzen konnten.
Es ist weiterhin bekannt, die stumpf aufeinanderstoßenden Wandungsteile durch Überkleben mit einem Papierstreifen miteinander zu verbinden. Das Aufkleben dieser Papierstreifen erfolgt entweder von Hand oder mit Hilfe von besonderen Eckenverbindemaschinen. Bei der Herstellung größerer Serien kommt eine Handarbeit nicht in Frage. Es sind aber auch die Arbeitsvorgänge, die eine Eckenverbindemaschine beim Aufkleben eines Streifens auf die Ecken eines solchen Kartons auszuführen hat, relativ kompliziert, so daß auch diese Maschinen relativ kompliziert, entsprechend teuer und auch störanfäl-Hg sind.
Es ist weiterhin bekannt, die stumpf aufeinanderstoßenden Seitenteile von Schachteln mit Hilfe von Drahtheftungen miteinander zu verbinden. Auch solche Drahtheftungen sind nicht einfach ausführbar und haben noch den besonderen Mangel, daß sie sich unter Überzügen abzeichnen und außerdem zu Oxydationsflecken auf den Überzügen führen können, die im allgemeinen mit Naßleim aufgeklebt werden. Sowohl eine mit Hilfe von Klebestreifen als auch mit Hilfe von Drahtheftungen hergestellte Eckverbindung hat den weiteren Nachteil, daß sie nur an einer Rohschachtel ausführbar sind, weil sie an der Außenfläche der Schachtel sichtbar sind. Bei höherwertigen Schachteln muß also stets eine Kaschierung mit einem Papierüberzug stattfinden, um die unschönen Eckverbindungen zu verdecken. Dabei können sich auch die zur Eckverbindung benutzten Klebestreifen an der Oberfläche des Überzugpapiers abzeichnen. Aus diesem Grund finden vielfach Verpackungen Verwendung, bei denen die Wandungsteile sich mehr oder weniger überlappen und die Überlappungen miteinander verbunden sind. Eine solche Ausbildung ist
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. Bei der Herstellung einer erfindungsgemäßen Maschine kann demnach von bekannten Maschinen ausgegangen werden, und es brauchen an diesen Maschinen nur geringe Veränderungen vorgenommen zu 5 werden. Es ist ersichtlich, daß eine Maschine nach der Erfindung sich durch eine äußerst einfache Ausbildung auszeichnet und es daher möglich ist, mit einer solchen sehr einfachen und daher auch billigen Maschine Faltbehälter bzw. Schachteln in großen
den Seitenwandenden gebildet werden, ein schnell härtender Kleber eingegeben wird, wonach die Seitenwände bis zum Aushärten des Klebstoffes festgehalten werden.
aber nur bei geringen Kartonstärken zweckmäßig, weil bei dickerem Karton die überlappten Teile unschön in Erscheinung treten. Weiterhin wird der Innenraum der Schachtel um die Stärke der eingeklebten Laschen verringert.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bei der Herstellung der bekannten Schachteln mit aufeinanderstoßenden Enden zu vermeiden und ein Verfahren zu schaffen, mit
dem derartige Schachteln leicht, schnell und billig io Stückzahlen sehr billig herzustellen, herstellbar sind. Diese Aufgabe wird nach der Er- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in
findung dadurch gelöst, daß zuerst die Wände des der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele Zuschnittes in die zum Boden senkrechte Lage über- näher beschrieben und erläutert. Es zeigt führt werden und erst dann in die Fugen, die durch Fig. 1 einen Faltbehälter bzw. eine Schachtel, die
die sich nur an ihren benachbarten Kanten berühren- 15 nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellt ist,
Fig. 2 einen Eckabschnitt einer Schachtel in Draufsicht; . ■
F i g. 3 die schematische Darstellung der wesent-Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfah- a° liehen Teile einer Vorrichtung zur Herstellung der rens wird also der klebstofffreie Zuschnitt gefaltet, Schachtel im Längsschnitt und so daß Schwierigkeiten durch eine Verschmutzung Fig. 4 eine Draufsicht auf die Anordnung nach
der Faltmaschine mit Klebstoff vollständig vermieden Fig. 3.
werden. Das Eingeben des Klebers in die Fugen zwi- Die in Fig. 1 dargestellte Schachtel ist aus einem
sehen den Enden der Seitenwände, die unter einem 25 Zuschnitt hergestellt, der die Bodenfläche 1 der Winkel zusammenstoßen, hat den weiteren Vorteil, Schachtel und an die Ränder der Bodenfläche andaß alle die Stellen, an denen der Klebstoff auf- grenzende Abschnitte 2 bis 5 aufweist, die zunächst zubringen ist, auf parallel zueinander verlaufenden in einer Ebene mit dem Bodenteil 1 liegen, wie es in Linien und zugleich auf ihrer ganzen Länge an Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist, und dann in Rich-Außenkanten des Behälters liegen. Es besteht daher 30 tung der Pfeile 6 zu den Seitenwänden der Schachtel keinerlei Schwierigkeit, den gefalteten Karton an aufgerichtet werden. Die aufgerichteten Seitenwände 2 einer Vorrichtung zum Auftragen des Klebstoffes bis S der Schachtel sind in ihrer Lage dadurch gevorbeizuführen. Es besteht auch keine Gefahr, daß halten, daß sie an ihren einander zugewandten Ränder Verpackungsbehälter oder die Maschine mit Kleb- dem miteinander verklebt sind. Der Klebstoff 7 füllt stoff beschmutzt werden. Die Erfindung gewährleistet 35 bei der Ausführungsform nach F i g. 1 die im wesentinfolgedessen, daß die erzeugten Schachteln in ein- - liehen rechtwinklige Hohlkehle 7, die von den Stirnwandfreiem Zustand die Maschine verlassen, so daß flächen der Seitenrärtder der Wände begrenzt wird, eine Kaschierung der Oberfläche eines nach der Er- vollständig aus. Es ist ersichtlich, daß durch die findung hergestellten Verpackungsbehälters nicht er- Klebung der Karton der Schachtel in keiner Weise forderlich ist und auch bedruckte Zuschnitte nach 40 beschädigt und das Aussehen der Schachtel in keiner der Erfindung bearbeitet werden können. Da dem Weise beeinträchtigt wird. Auch ist es möglich, be-Äuftragen des Klebstoffes kein Arbeitsgang mehr liebige Kartonstärken zu verwenden, und die Erfinnachfolgt, während dem der Klebstoff nicht abbinden dung ist gerade bei starkem Karton mit Vorteil andarf, kann ein außerordentlich schnell härtender KIe- wendbar, wo die bisher üblichen Methoden zur Herber verwendet werden, wodurch die Herstellungszeit 45 stellung einer Eckverbindung besondere Schwierigwesentlich verkürzt wird, ohne daß die Gefahr be- keiten bereiteten, bzw. die einfache Papiereckenversteht, daß der Kleber zu schnell abbindet und da- klebung nicht widerstandsfähig genug war. durch eine mangelhafte Verbindung zwischen den Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform
aufgerichteten Wandungsteilen entsteht. Es kann da- steht die Stirnfläche 11 des Randes des Wandungsher beispielsweise in weiterer Ausgestaltung der Er- 5° teiles 12 der Innenseite des benachbarten Wandungsfindung als Klebstoff ein Schmelzkleber Verwendung teiles 13 gegenüber. Auch hier ist der Zwischenraum finden, der nach dem Aufbringen sehr schnell er- 14 zwischen der Stirnfläche 11 und dem Wandungshärtet und eine besonders feste und dauerhafte Ver- teil 13 mit Klebstoff ausgefüllt, und es sind die Wanbindung ergibt. dungsteile 12 und 13 an der Ecke, an der sie zu-
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung 55 sammenstoßen, ausschließlich mit Hilfe des Klebzur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens stoffes miteinander verbunden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß an einer an sich Wie aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich, können
bekannten FaIt- oder Eckenverbindemaschine im Be- Schachteln mit sehr einfachen Vorrichtungen maschireich der Ecken des zum Aufrichten der Wandungs- nell hergestellt werden. Da die Seitenteile des Zuteile' des Zuschnittes vorgesehenen Schachtes Düsen, 60 schnittes, aus dem die Schachteln hergestellt werden Bürsten oder dergleichen Glieder zum Zuführen des sollen, nur aufgerichtet zu werden brauchen, genügt Klebstoffes zu den Fugen zwischen den aufgerichte- ein einfacher Faltschacht, der in den F i g. 3 und ten Seitenteilen vorgesehen sind und die zum Auf- durch Blechwände 21 bis 24 gebildet wird. Die mit richten der Wandungsteile vorgesehenen Organe zu- Hilfe einer geeigneten Fördervorrichtung in bekanngleich den Karton an den Düsen, Bürsten oder der- 65 ter Weise zugeführten Zuschnitte 25 werden mit gleichen Gliedern vorbeibewegen, und daß die Länge Hilfe eines Stempels 26 in den Faltschacht eindes Schachtes so bemessen ist, daß der Klebstoff ab- gedrückt, so daß die Seitenwände 28 des Zuschnittes bindet, bevor der Karton den Schacht verläßt. aufgerichtet werden. Im Bereich der Ecken der durch
Aufrichten der Seitenteile 28 gebildeten Schachtel sind Klebstoffdüsen 29 angeordnet, und zwar in einer solchen Höhe, daß die Seitenwände 28 gerade aufgerichtet sind, wenn der Boden 30 der Schachtel die Düsen 29 erreicht hat. Der Hub des Stempels 26 ist so bemessen, daß die Seitenwände 28 in ihrer ganzen Höhe noch an den Düsen 29 vorbeigeführt werden, ehe der Stempel 26 wieder nach oben geht und einen neuen Zuschnitt in den Faltschacht einführt. Die Länge der Seitenwände 21 bis 24 des Schachtes ist so bemessen, daß die Verweilzeit der Schachtel in dem Schacht groß genug ist, um zu gewährleisten, daß der von den Düsen aufgegebene Klebstoff abbindet. Es versteht sich, daß die mit Klebstoff versehenen Schachteln in dem Schacht beim Einführen eines neuen Zuschnittes jeweils um eine Schachtelhöhe nach unten geschoben werden, bis sie nach unten aus dem Schacht herausfallen und abtransportiert werden können. Als Klebstoffe, die sich durch eine kurze Abbindezeit und eine hohe Festigkeit auszeichnen, ao sind insbesondere Schmelzkleber geeignet.
Es ist ersichtlich, daß die Erfindung komplizierte Vorrichtungen zum Verbinden der Ecken entbehrlich macht und zugleich in vielen Fällen auch noch die zusätzlichen Arbeitsvorgänge erspart werden, die erforderlich sind, um die Eckverbindung abzudecken. Durch die Erfindung wird also nicht nur eine verbesserte Schachtel geschaffen, sondern es werden noch die weiteren Vorteile erzielt, daß die Vorrichtungen zur Herstellung einer solchen Schachtel besonders einfach sein können und in vielen Fällen erforderliche zusätzliche Arbeitsvorgänge zur Verschönerung der Schachteln entfallen'können.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die Herstellung der dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Es können nach der Erfindung Schachteln beliebiger Form und beliebiger Wandstärke hergestellt werden. Auch ist es möglich, bei Vorrichtungen nach der Erfindung statt Klebstoffdüsen andere Glieder zum Auftragen des Klebstoffes, beispielsweise Bürsten oder Walzen zu benutzen. Auch läßt sich natürlich jeder Klebstoff verwenden, der eine den praktischen Bedürfnissen gerecht werdende Festigkeit und Abbindezeit aufweist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Verpakkungsbehälters aus einem Zuschnitt, der zu Seitenwänden aufrichtbare Abschnitte aufweist, deren aufeinanderstoßende Enden durch Klebstoff miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst die Wände dieses Zuschnittes in die zum Boden senkrechte Lage überführt werden und erst dann in die Fugen (7), die durch die sich nur an ihren benachbarten Kanten berührenden Seitenwandenden gebildet werden, ein schnell härtender Kleber eingegeben wird, wonach die Seitenwände bis zum Aushärten des Klebstoffes festgehalten werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebstoff ein Schmelzkleber Verwendung findet.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer an sich bekannten Faltoder Eckenverbindemaschine im Bereich der Ecken des zum Aufrichten der Wandungsteile des Zuschnittes vorgesehenen Schachtes (21 bis 24) Düsen (29), Bürsten oder dergleichen Glieder zum Zuführen des Klebstoffes zu den Fugen zwischen den aufgerichteten Seitenteilen (28) vorgesehen sind und die zum Aufrichten der Wandungsteile vorgesehenen Organe (26) zugleich den Faltbehälter an den Düsen, Bürsten oder dergleichen Gliedern vorbeibewegen, und daß die Länge des Schachtes so bemessen ist, daß der Klebstoff abbindet, bevor der Karton den Schacht verläßt. ______
. In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 040 961;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 823 690;
USA.-Patentschrift Nr. 2 846 930.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 65Ö/117 9.67 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1251642D Verfahren und Vorrichtung zur Her stellung eines Verpackungsbehälter· Pending DE1251642B (de)

Publications (1)

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DE1251642B true DE1251642B (de) 1967-10-05

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ID=604920

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1251642D Pending DE1251642B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Her stellung eines Verpackungsbehälter·

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DE (1) DE1251642B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0436236A1 (de) * 1990-01-05 1991-07-10 Norsk Hydro Technology B.V. Vorrichtung zum Falten und Verbinden von Schachteln aus flachem oder grundsätzlich flachem Material

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0436236A1 (de) * 1990-01-05 1991-07-10 Norsk Hydro Technology B.V. Vorrichtung zum Falten und Verbinden von Schachteln aus flachem oder grundsätzlich flachem Material

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