DE1251565B - Gera zur Anzeige der vollständigen Durchfüh rung einer Reihe von Handlungen - Google Patents
Gera zur Anzeige der vollständigen Durchfüh rung einer Reihe von HandlungenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
ÄUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G 07 c
Deutsche Kl.: 43 a - 42/20
Nummer: 1251565
Aktenzeichen: ; C 35406IX c/43 a
Anmeldetag: 24. März 1965
Auslegetag: 5. Oktober 1967
Anmeldetag: 24. März 1965
Auslegetag: 5. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Anzeige der vollständigen Durchführung einer Reihe von Handlungen
in einer gewünschten Reihenfolge. Ein solches Gerät eignet sich für eine große Anzahl von Anwendungen.
Je nach dem Anwendungsfall könnte man es als Unterrichtsgerät oder Erinnerungsgerät bezeichnen.
: ;'■
Es ist bereits ein mechanisches Anzeigegerät für kontrollbedürftige Daten bekannt, das eine Anzahl
zwischen zwei Stellungen verschiebbarer, je einer der durchzuführenden Handlungen zugeordnete Schieber
aufweist. Diese Schieber sind in Führungen auf einer Grundplatte verschieblich gelagert, wobei die Oberseite
der Schieber teilweise unter einer Blende liegt. Die Schieber weisen Farbmarkierungen Od. dgl. auf,
welche in einer Stellung der Schieber unter der Blende liegen und beim Verschieben der Schieber sichtbar
werden. Das bekannte Gerät zeigt also auf rein optischem Wege die Durchführung der köntrollbedürftigen
Handlungen an.
Demgegenüber soll die Erfindung ein Gerät zur Anzeige der vollständigen Durchführung einer Reihe
von Handlungen in einer gewünschten Reihenfolge schaffen, mit dem nicht nur die vollständige Durchführung
einer Reihe von Handlungen kontrolliert und optisch angezeigt wird, sondern bei dem außerdem
ein Kontrollelement das Gerät durchläuft und erst dann freigegeben wird, wenn sämtliche zu kontrollierenden Handlungen durchgeführt sind. Das Kontrollelement
kann beispielsweise ein Mptorschlüssel sein, der vom Gerät erst dann freigegeben wird und folglich zur Zündung des Motors benutzt werden kann,
wenn sämtliche vorgeschriebenen und auf dem Gerät
vermerkten vorbereitenden Handlungen für die Zündung des Motors durchgeführt sind. Selbstverständlich
ist dies nur ein Beispiel für eine mögliche Anwendung
des Gerätes gemäß der Erfindung. Das Gerät kann beispielsweise auch als Erziehungsgerät
für Kinder benutzt werden, wobei man etwa eine Münze als Kontrollelement verwendet, die von dem
Kind erst dann gleichsam als Belohnung aus dem
Gerät entnommen werden kann, wenn das Kind sämtliche auf dem Gerät vermerkten und vom Gerät
überwachten Handlungen durchgeführt hat. Zahlreiche weitere und auf den verschiedensten Gebieten
liegende Anwendungsfälle des Gerätes -gemäß der Erfindung sind denkbar.
Bei einem Gerät zur Anzeige der vollständigen
Durchführung einer Reihe von Handlungen in einer gewünschten Reihenfolge mit einer Anzahl zwischen
zwei Stellungen verschiebbarer, je einer der durchzuführenden Handlungen zugeordneter Schieber erGerät
zur Anzeige der vollständigen
Durchführung einer Reihe von Handlungen
Durchführung einer Reihe von Handlungen
Anmelder:
■" Philip Chäiribers, Butler, PaJ (V. St. Ä.)
■" Philip Chäiribers, Butler, PaJ (V. St. Ä.)
.pr.-Ing.E. Berkenfeld :>
und Dipl.-Ing. H. Berkenfeld, Patentanwälte,
Köln-Lindenthal, Universitätsstr. 31 '
Köln-Lindenthal, Universitätsstr. 31 '
Als Erfinder benannt: ;
: Richard J. Gurda, Butler, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität: I^
zo V. St. v. Amerika vom 30. September 1964
(400421) " - .
(400421) " - .
folgt die Lösung der oben angegebenen Aufgabe
gemäß der Erfindung dadurch, daß jeder Schieber einen Anschlag aufweist, der in der einen Stellung
des Schiobers den durch die Schwerkraft bewirkten Vorschub eines vom Gerät unabhängigen Kpntrollelementes
(z. B. Münze, Schlüssel) in einer Führung blockiert und der in der anderen Stellung des Schiebers den Vorschub des Kontrollelementes zuläßt.
Das Gerät gemäß der Erfindung weist also den einzelnen zu kontrollierenden Handlungen zugeordnete Schieber mit Anschlägen auf,-die in einer Stellung der Schieber in eine Führung hineinragen, so daß das Kontrollelement nur dann durch das Gerät hindurch zum Ausgang am anderen Ende der Führung gelangen kann, wenn die einzelnen Schieber in eine Stellung gebracht worden sind, in der ihre Anschläge nicht mehr in die Führung hineinragen.
Das Gerät gemäß der Erfindung weist also den einzelnen zu kontrollierenden Handlungen zugeordnete Schieber mit Anschlägen auf,-die in einer Stellung der Schieber in eine Führung hineinragen, so daß das Kontrollelement nur dann durch das Gerät hindurch zum Ausgang am anderen Ende der Führung gelangen kann, wenn die einzelnen Schieber in eine Stellung gebracht worden sind, in der ihre Anschläge nicht mehr in die Führung hineinragen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führung ein längsverlaufender
Führungskanal ist und die Schieber in beiderseits dieser Längsführung vorgesehenen Querführungen angeordnet sind.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Querführungen paarweise angeordnet sind, wobei die be-
treffenden Querführungen jedes Paares auf entgegengesetzten Seiten der Längsführung hegen, und daß die
Anschläge an den Schiebern jedes Schieberpaares in
:':. ':' '709 650/202
Längsrichtung der Längsführung versetzt angeordnet sind, so daß sie den Vorschub des Kontrollelementes
an verschiedenen Stellen der Längsführung unterbrechen.
Die Anschläge der Schieber wirken dann in der gewünschten Reihenfolge auf das Kontrollelement
in der Längsführung ein.
. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß Einrichtungen zum
Anzeigen der Lage des Kontrollelementes in der Längsführung angeordnet sind.
Zweckmäßig sind beim Gerät der Erfindung ein Frontglied und ein Rückglied Fläche auf Fläche angeordnet,
so daß sie zwischen sich die Längsführung bilden.
Die Erfindung wird nun in größerer Ausführlichkeit unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Dabei ist
Fig. 1 eine Aufsicht auf das erfindungsgemäße
Gerät,
Fig. 2 eine Aufsicht auf das Frontglied des in
F i g. 1 gezeigten Gerätes,
F i g. 3 eine Aufsicht auf das hintere Glied des in F i g. 1 gezeigten Gerätes,
Fig. 4 eine Aufsicht auf das hintere.Glied, wobei
jedoch beschriftete Karten aufgesetzt sind,
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich der Ansicht nach F i g. 4, jedoch mit eingesetzten Schiebern und
Fig. 6 eine auseinandergezogene, vergrößert gezeichnete
Teilansicht zur Erläuterung der Relation der verschiedenen Elemente des Kontrollgerätes.
Die allgemeine Natur der Erfindung wird vielleicht am besten verstanden, wenn sie im Zusammenhang
mit einer der vielen möglichen Ausführungen beschrieben wird. Die Erfindung eignet sich z. B. ausgezeichnet
zum Aufbau einer Vorrichtung, mit der ein Kind an die jeden' Tag auszuführenden Arbeiten
erinnert wird. Eine Münze wird in das obere Ende der Führung eingesteckt, die gegenüber der Horizontalen
unter einem Winkel liegt, so daß die Münze durch ihre Schwerkraft nach unten bewegt wird,
wenn sie nicht an einer solchen Abwärtsbewegung gehindert wird. Sobald die Münze das untere Ende
der Führung erreicht, kann sie von dem Kind entfernt und mitgenommen werden. Zwischen dem
oberen und dem unteren Ende der Führung kann die Münze nicht entfernt werden. Verteilt über der
Führung befindet sich eine Anzahl von Anschlägen,
die jeweils zwischen einer Betriebsstellung, in der sie eine Abwärtsbewegung der Münze oder eines anderen
Elementes in der Führung verhindern, und einer Ruhestellung, in,der sie eine solche Bewegung zulassen,
verschieblich sind. Jeder Anschlag wird anfangs in die Betriebsstellung gesetzt. Wenn das Kind
eine Arbeit ausgeführt oder erledigt hat, bewegt es einen Anschlag in die Ruhestellung. Die Anschläge
sind den Arbeiten in chronologischer Reihenfolge vom oberen Ende zum unteren Ende des Gerätes zugeordnet.
Jeder Anschlag kann mit einer Beschriftung versehen werden, die eine der auszuführenden Arbeiten
beschreibt oder dieser zugeordnet ist. Bei der nacheinander erfolgenden Ausführung der Arbeiten
und den aufeinander erfolgenden Bewegungen der Anschläge in die Ruhestellung, und zwar nacheinander
vom oberen zum unteren Ende des Gerätes, bewegt sich die Münze stufenweise in der Führung
nach unten. Jedesmal, wenn einer der Anschläge in seine Ruhestellung verschoben wird, bewegt sich die
Münze nach unten an diesem Anschlag vorbei und wird durch den nächsten Anschlag angehalten.; Bei
Verschiebung dieses Anschlages in seine Ruhelage bewegt sich die Münze wieder nach unten und wird
durch den nächsten Anschlag angehalten. Wenn alle Anschläge in die Ruhelage verschoben worden sind,
hat die Münze das untere Ende der Führung erreicht und kann herausgenommen werden.
Viele andere Anwendungen für die Erfindung bieten sich von selbst an. Die Erfindung hat in jeder
ίο Situation einen Wert, in der eine Kontrolle erwünscht
oder erforderlich ist, um sicherzustellen, daß bestimmte Vorgänge ausgeführt werden. Die Erfindung
könnte z.B. mit großem Vorteil bei der Überprüfung von Vorgängen verwandt werden, mit
denen sichergestellt wird, daß alle vor dem Anlassen eines Motors oder dem Ausführen eines ähnlichen
Vorganges erforderlichen Vorstufen ausgeführt worden sind. Normalerweise wird man das Kontrollgerät
so anordnen, daß die Längsführung einen Winkel zu der Horizontalen einnimmt. Hierbei wird dann
die Schwerkraft zur Bewegung des Elementes in der Führung verwandt. Das Kontrollgerät kann jedoch
auch mit horizontal liegender Führung verwandt werden, und das Element wird dann nicht durch die
Schwerkraft in der Führung verschoben, sondern z. B. unter Verwendung einer Feder oder durch
Magnetkraft.
Unter besonderem Bezug auf die Zeichnungen erkennt man, daß das dort gezeigte Kontrollgerät allgemein
scheibenförmige Front- und Rückglieder 2 und 3 enthält. Diese Glieder können aus jedem geeigneten
Material bestehen, wie z. B. Holz, Plastik, Pappe, Metall usw. Bei der gezeigten Ausführung ist
das Frontglied 2 einfach aus Blech gestanzt. Es hat eine im allgemeinen rechteckförmige Gestalt und
eine über seiner gesamten Ausdehnung gleichförmige Dicke. An seiner Oberseite weist es einen Einschnitt
4 von halbkreisförmiger Gestalt auf. Weiter weist es zwei sich aus rechteckförrnigen Öffnungen
zusammensetzende vertikale Säulen auf. Eine Säule befindet sich nahe am linken Rand des Gliedes 2,
und die andere Säule befindet sich nahe am rechten
Rand des Gliedes 2. Die Öffnungen in der .linken Säule sind, von oben nach unten gesehen, mit den
Bezugszeichen 5 bis 9 bezeichnet, während die Öffnungen der rechten Säule, von oben.nach unten gerechnet,
mit den Bezugszeichen 10 bis 14 versehen sind. Aus einem Grund, der nun noch beschrieben
wird, ist noch eine mittlere Säule mit kleineren kreisförmigen
Öffnungen vorgesehen. Diese mittleren Öffnungen sind, von oben nach unten gerechnet,
mit den Bezugszeichen 15 bis 24 bezeichnet. Man erkennt^ daß die mittleren Öffnungen paarweise zu-
. sammengefaßt sind. Jedes Paar liegt dabei zwischen
je zwei seitlichen Öffnungen, die in Querrichtung in einer Linie liegen. Zum Beispiel liegen die beiden
mittleren Öffnungen 15 und 16 zwischen den seitlichen Öffnungen 5 und 10.
Das Rückglied 3 hat die gleiche Größe und Form wie das Frontglied 2. Auf seiner Frontseite, d. h. auf
der Seite, die an dem Frontglied 2 anliegt, sind jedoch
Abschnitte in drei verschiedenen Ebenen angeordnet. Dies dient einem Zweck, der nun noch beschrieben
wird. Die Rückseite des Rückgliedes 3 kann eben sein.
Das Rückglied 3 ist an den mit 25 bis 36 bezeichneten
Abschnitten am dicksten. Alle diese Abschnitte sind in Querrichtung längsgestreckt und sind so an-
geordnet, daß sie Querführungen bilden, die mit 37
bis 46 bezeichnet sind.
Das Material des Rückgliedes 3 ist an den mit 47 bis 57 bezeichneten Abschnitten am dünnsten. Der
Abschnitt 47 stellt die Längsführung dar, auf die schon oben hingewiesen wurde. An ihrem oberen
Ende ist sie offen, so daß eine Münze oder ein ähnliches
Kontrollelement in sie eingeschoben werden kann. An ihrem unteren Ende ist sie geschlosseil.
Die in den Querführüngen 37 bis 46 liegenden Abschnitte 48 bis 57 sind eingedrückt und dienen zur
Aufnahme von Karten oder Scheiben, die eine Beschriftung oder Indizes tragen. Wie es deutlich aus
den Zeichnungen hervorgeht, haben die Abschnitte 26 bis 29 und 32 bis 35 vergrößerte Außenenden.
Diese bilden Schultern 61 und dienen als Anschläge'
für die Schieber, die in die Querführungen 37 bis 46 eingesetzt werden, wie es nun beschrieben wird.
Jeder Abschnitt 48 bis 57 weist an seiner Außenkante einen halbkreisförmigen Einschnitt 60 auf, der
das Einsetzen und das Herausnehmen einer eine Beschriftung tragenden Karte erleichtert.
Fig. 4 zeigt die in den Abschnitten 48 bis 57 des
Rückgliedes 3 angeordneten Karten 48 a bis 57 a. Die Karten tragen in diesem Fall Beschriftungen, die
auf die täglich von einem Kind durchzuführenden Arbeiten hinweisen. Diese Karten dienen nur als
Beispiel. Karten mit irgendeiner anderen Beschriftung, die auf durchzuführende Vorgänge, nachzuprüfende
Punkte usw. hinweisen, können ebenfalls verwandt werden.
Fig. 5 zeigt Schieber, die aus Gründen der Einfachheit die gleichen Ziffern tragen wie die Querführüngen,
in denen sie gleiten. Die Schieber tragen jedoch zusätzlich den Buchstaben a. Zum Beispiel
ist der in der Querführung 37 arbeitende Schieber mit 37« bezeichnet. Jeder Schieber hat an seinem
Innenende, d. h. an seinem der Längsführung 47 zugekehrten Ende, einen vorspringenden Anschlag.
Dieser Anschlag ist mit dem gleichen Bezugszeichen wie der jeweilige Schieber versehen; jedoch ist zusätzlich der Buchstabe b an Stelle des Buchstaben α
hinzugefügt. Zum Beispiel ist der Anschlag des Schiebers 37 a mit 37 δ bezeichnet. Man erkennt, daß
die Höhe jedes Anschlages, d. h. seine parallel zu der Länge der Längsführung 47 liegende Abmessung,
etwa die Hälfte der Höhe des Körpers des Schiebers oder etwas weniger beträgt und daß sämtliche Anschläge
37 b bis 41 b von derjenigen Stelle der
Schieber ausgehen, die man den oberen Abschnitt der Schieber nennen kann, während die Anschläge
42 b bis 46 b von derjenigen Stelle ausgehen, die man
den unteren Abschnitt der Schieber nennen kann.
Jeder Schieber läßt sich zwischen einer äußeren Ruhestellung und einer inneren Stellung verschieben.
Die Auswärtsbewegung des Schiebers wird durch die Schulter 61 begrenzt, die durch die Vergrößerung
von einem oder zwei der Abschnitte 26 bis 29 und 32 bis 35 gebildet wird, wie es in bezug auf die
oberen Schieber auf jeder Seite von Fig. 5 gezeigt
wird und wobei der Schieberanschlag, wie z.B. der Anschlag 37 δ vollständig außerhalb der Längsführung
47 liegt. Die innere Stellung der Schieber wird im Zusammenhang mit den beiden unteren Schiebern
auf jeder Seite von Fig. 5 gezeigt, wobei die Schieberanschläge in die Längsführung 47 hineinragen
und damit einen Anschlag bilden, der eine Münze oder ein ähnliches Element an einer Abwärtsbewegung
in der Längsführung hindert. Diese Anschlag- oder Sperrfunktion wird natürlich in jedem
Fall durch die Oberkante des Schieberanschlages
bewirkt. ..- . ■ ; ..:,'' ;■■■ ../.;. .- '... \ ; ■ . ;■.'.' ..■:'/ Λ ,
Die Oberkante jedes Anschlages 37b bis 416 liegt höher oder befindet sich näher am oberen Ende
der Längsführung 47 als die Oberkante eines gegenüberliegenden Anschlages 42 b bis 46 b. Wenn somit
der Anschlag 37 b in die Längsführung 47 hineinragt,
unterbricht er die Abwärtsbewegung der Münze tatsächlich am oberen Ende der Längsführung. Wenn
jedoch der Schieber 37« in seine Ruhestellung zurückgezogen wird und sich der Schieber 42 a in
seiner Betriebsstellung befindet, unterbricht die Oberkante des Anschlages 42 b eine weitere Abwärtsbewegung
der Münze in der Längsführung. Dies bedeutet, daß die Anschläge der Schieber 37a und 42a,
selbst wenn sich diese unmittelbar gegenüberliegen, gegeneinander versetzt sind und die Abwärtsbewegung
der Münze an verschiedenen Stellen der
Längsführung 47 unterbrechen. Das gleiche gilt für sämtliche Schieber. Auch wenn sich die gegenüberliegenden
Schieber in Betriebsstellung befinden; sind sie »verschachtelt«. Das heißt, daß der Anschlag des
links liegenden Schiebers oberhalb des Anschlages des rechts liegenden Schiebers in Richtung auf das
obere Ende der Längsführung 47 Hegt. ,-. '.':.'
Jeder Schieber ist an seinem Außenende mit
einem Vorsprung oder einer Rippe versehen, die bei dem Schieber 37 a mit 37 c bezeichnet ist und von
den Fingern der das Gerät bedienenden Person erfaßt wird, um damit das Verschieben des Schiebers
zu erleichtern. Auch die Vorsprünge oder Rippen 37 c usw. dienen als Anschläge. Wenn sie auf die
Innenenden der Öffnungen 5 bis 14 in dem Frontglied 2 auftreffen, begrenzen sie die Einwärtsbewegung der Schieber. ; ;
Beim Auflegen des Frontgliedes 2 auf das Rückglied 3 kommt die ebene Innenseite des Frontgliedes 2 bündig auf die Abschnitte 25 bis 36 des
Rückgliedes 3 zu liegen und wird vorzugsweise mit Klebstoff auf diesem befestigt. Dadurch werden die
Schieber 37a bis 46a zwischen dem Front- und dem Rückglied gehalten, während ihre Bewegung in den
Querführungen 37 bis 46 möglich bleibt. Jeder Schieber gibt in seiner inneren oder Betriebsstellung
die entsprechende Beschriftung frei und deckt sie wieder ab, wenn er zurückgezogen oder nach außen
bewegt wird. Die Dicke der Karten 48 a bis 57 a ist im wesentlichen gleich der Tiefe der Abschnitte 48
bis 57 unterhalb der Führungen 37 bis 46.
Zu Beginn des Tages befinden sich sämtliche
Schieber in ihrer Betriebsstellung. Das Gerät wird an eine Wand gehängt oder auf andere Weise so
aufgestellt, daß die Längsführung 47 einen Winkel zu der Horizontalen einnimmt. Eine Münze 58 wird
in das obere Ende der Längsführung 47 eingeworfen, wobei der Einschnitt 4 das Einsetzen der Münze
erleichtert. Ihre Abwärtsbewegung wird darin bei
Auf treffen auf den Anschlag 37 b angehalten oder
unterbrochen. Wenn das Kind seine Zähne geputzt hat, verschiebt es den Schieber 37 a in seine Ruhestellung,
wie dies Fi g; 5 zeigt. Dieser deckt dann
die Beschriftung »Zähneputzen« auf der Karte 48 a ab. Gleichzeitig wird der Anschlag 37 b aus der
Längsführung 47 gezogen, und eine weitere Abwärtsbewegung der Münze 48 unter der Einwirkung der
Schwerkraft in der Führung 47 wird möglich, bis
diese auf den Anschlag 42 fc trifft. Wenn das Kind seine Übungen gemacht .hat, verschiebt es den
Schieber 42 a aus seiner Betriebs- in seine Ruhestellung, wie dies Fi g. 5 zeigt. Die Aufschrift
»Übungen machen« auf der Karte 53 a wird dann abgedeckt, und die Münze 58 kann sich in der
Längsführung weiter nach unten bewegen, bis sie durch den Anschlag 38 b angehalten wird. Wenn
das Kind dann die verschiedenen den Beschriftungen zugeordneten Aufgaben ausgeführt hat, zieht es die iq
entsprechenden Schieber zurück, und wenn alle Schieber zurückgezogen sind, kommt die Münze am
unteren Ende der Längsführung 47 an, wo sie durch eine in dem Frontglied 2 vorgesehene Öffnung
59 herausgezogen werden kann. Diese Öffnung ist großer als die Münze, damit die Münze durch sie
herausgenommen werden kann. In jeder Stellung der Münze in der Führung 47 bleibt sie durch eine
der Öffnungen 15 bis 24 sichtbar. Diese Öffnungen sind kleiner als die Münze. Die Münze kann daher so
erst dann herausgenommen werden, wenn sie die Öffnung 59 erreicht. '....''■''., λ
Claims (6)
1. Gerät zur Anzeige der vollständigen Durchführung einer Reihe von Handlungen in einer gewünschten
Reihenfolge mit einer Anzahl zwischen zwei Stellungen verschiebbarer, je einer der durchzuführenden Handlungen zugeordneter
Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (37 a bis 46 a) einen Anschlag
(37 b bis 46 6) aufweist, der in der einen Stellung des Schiebers den durch die Schwerkraft bewirkten
Vorschub eines vom Gerät unabhängigen Kontrollelementes (58), z. B. Münze, Schlüssel,
in einer Führung (47) blockiert und der in der anderen Stellung des Schiebers den Vorschub des
Kontrollelementes zuläßt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (47) ein längsverlaufender
Führungskanal ist und die Schieber (37 a bis 46 a) in beiderseits dieser Längsführung
(47) vorgesehenen Querführungen (37 bis 46) angeordnet sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querführungen (37 bis 46)
paarweise angeordnet sind, wobei die betreffenden Querführungen jedes Paares auf entgegengesetzten
Seiten der Längsführung (47) liegen, und daß die Anschläge (37 b bis 46 b) an den
Schiebern (37a bis 46a) jedes Schieberpaares in Längsrichtung der Längsführung (47) versetzt
angeordnet tfind, so daß sie den Vorschub des Kontrollelementes (58) an verschiedenen Stellen
der Längsführung unterbrechen.
4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß es Einrichtungen (15 bis 24) zum Anzeigen der Lage des Kontrollelementes (58) in der Längsführung (47) aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Frontglied (2) und ein
Rückglied (3) Fläche auf Fläche angeordnet sind, so daß sie zwischen sich die Längsführung (47)
bilden.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Frontglied (7) am unteren
Ende der Längsführung (47) eine Öffnung (59) aufweist, durch die das Kontrollelement (58)
herausgenommen werden kann, wenn es am Boden der Längsführung angelangt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 815 232.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 815 232.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 650/202 9.67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1251565B true DE1251565B (de) | 1967-10-05 |
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ID=604856
Family Applications (1)
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| DENDAT1251565D Pending DE1251565B (de) | Gera zur Anzeige der vollständigen Durchfüh rung einer Reihe von Handlungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1251565B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2542480A1 (fr) * | 1983-03-11 | 1984-09-14 | Technip Cie | Dispositif formant reglette pour l'interpretation de differentes etapes d'un programme interactif d'ordinateur et procede d'utilisaton de ce dispositif |
-
0
- DE DENDAT1251565D patent/DE1251565B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2542480A1 (fr) * | 1983-03-11 | 1984-09-14 | Technip Cie | Dispositif formant reglette pour l'interpretation de differentes etapes d'un programme interactif d'ordinateur et procede d'utilisaton de ce dispositif |
| US4531918A (en) * | 1983-03-11 | 1985-07-30 | Compagnie Francaise D'etudes Et De Construction "Technip" | Apparatus for the interpretation of various steps of an interactive computer program and a method of using such apparatus |
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