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DE1251207B - Vorrichtung zum emballieren von faserigem gut - Google Patents

Vorrichtung zum emballieren von faserigem gut

Info

Publication number
DE1251207B
DE1251207B DE1961L0038996 DEL0038996A DE1251207B DE 1251207 B DE1251207 B DE 1251207B DE 1961L0038996 DE1961L0038996 DE 1961L0038996 DE L0038996 A DEL0038996 A DE L0038996A DE 1251207 B DE1251207 B DE 1251207B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bale
slide
nozzle
mouth
goods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961L0038996
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Moser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schoeme Ingelore
Original Assignee
Schoeme Ingelore
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schoeme Ingelore filed Critical Schoeme Ingelore
Priority to DE1961L0038996 priority Critical patent/DE1251207B/de
Publication of DE1251207B publication Critical patent/DE1251207B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B63/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on articles or materials to be packaged
    • B65B63/02Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on articles or materials to be packaged for compressing or compacting articles or materials prior to wrapping or insertion in containers or receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
IntCl.:
B 65 b
Deutsche Kl.: 81 a -13
Nummer: 1 251 207
Aktenzeichen: L 38996 VII b/81 a
Anmeldetag: 17. Mai 1961
Auslegetag: 28. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Emballieren von faserigem Gut, wie Baumwolle, Schafwolle oder Chemiefasern, mit einem Schieber, der den aus dem Gut gepreßten Ballen aus einem nach außen mündenden Stutzen schrittweise ausschiebt, dessen Außenseite den Träger für die von dem austretenden Ballen mitgenommene Emballage bildet (deutsches Gebrauchsmuster 1 786 748).
Bei derartigen' Vorrichtungen ergibt sich eine Schwierigkeit aus der Tatsache, daß das aus dem Stutzen austretende Gut vielfach die Tendenz hat, zu expandieren und dadurch die Emballage zu sprengen. Dies gilt sowohl für Baumwolle und Schafwolle wie auch für gewisse Chemiefasern. Die Expansionskräfte können so große Werte annehmen, daß sie. sogar eine Emballage in Form einer Holzkiste sprengen, sofern die Kiste nicht von vornherein mit verstärkenden Bandagen versehen wird. Ebenso müßte man eine Emballage in Form eines Kartons vor dem Aufstecken auf den Stutzen mit verstärkenden Bandagen versehen, was die Herstellung des Kartons erheblich verteuert und vor allem den Nachteil hat, daß die Kartons nicht in zusammengefaltetem Zustand angeliefert werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Emballieren von faserigem Gut der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, bei der es möglich ist, eine billige Emballage, etwa aus Jute oder Papier, zu verwenden, die vor dem Aufstecken mit keinerlei Bandagen versehen ist. Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß hinter der Stutzenmündung in an sich bekannter Weise eine Bindemaschine angeordnet, die den Ballen zwischen je zwei Schritten unmittelbar hinter der Stutzenmündung mit einer Umschnürung versieht, die in einer zur Ausschubrichtung senkrechten Ebene liegt. Faseriges Gut, das die Tendenz hat, zu expandieren, ist bei einer erfindungsgemäß gestalteten Vorrichtung zwar gleichfalls bestrebt, die Emballage zu sprengen, kann aber nur über die kurze Strecke wirksam werden, die dem Abstand zweier Umschnürungen entspricht. Denn im übrigen wird der Expansionsdruck durch die schrittweise aufgebrachten Umschnürungen aufgenommen. Da man in der Wahl des Abstandes zwischen zwei Umschnürungen frei ist, kann man sich im Betrieb ohne weiteres der mehr oder weniger starken Expansionstendenz des Gutes anpassen.
Es ist, wie bereits bemerkt, eine Vorrichtung zum Emballieren von faserigem Gut bekannt, bei der hinter der Stutzenmündung eine Bindemaschine angeordnet ist (deutsche Auslegeschrift 1 060 314). Die Umschnürungen liegen dort jedoch in zur Ausschubrich-
Vorrichtung zum Emballieren von faserigem Gut
Anmelder:
Ingelore Schoeme, geb. Lindemann, Düsseldorf-Oberkassel, Kaiser-Friedrich-Ring 73
Als Erfinder benannt:
Paul Moser, Büderich bei Düsseldorf
tung parallelen Ebenen und können somit erst angebracht werden, wenn der Ballen vollständig ausgeschoben ist. Daher liefert diese bekannte Vorrichtung keine Lösung der in Rede stehenden Aufgabe. : Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs-
ao beispiel in schematischer Darstellung. Es zeigt F i g. 1 eine Ballenpresse mit den Merkmalen der Erfindung im Schnitt nach Linie I-I in F i g. 2, F i g. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in F i g. 1 und
Fig. 4 bis 7 Längsschnitte durch den Ausstoßstutzen in vergrößertem Maßstab in vier verschiedenen Phasen des Vorganges.
Die gezeichnete Presse besteht aus einem Preßkasten 1 von rechteckigem Querschnitt, in dem ein hydraulisch angetriebener Preßstempel 2 verschiebbar ist. Das in Ballen zu pressende Gut wird durch einen schräg einmündenden Rohrstutzen 3 eingefüllt. Parallel zur Bodenfläche 4 des Preßkastens und an dieser entlanggleitend ist quer zur Bewegungsrichtung des Stempels 2 ein Ausstoßschieber 5 beweglich, der gleichfalls hydraulisch angetrieben wird. Gegenüber dem Schieber 5 ist an den Kasten 1 ein verhältnismäßig dünnwandiger Stutzen 6 angeschlossen, dessen Mündung 7 offen ist. Am inneren Ende kann der Stutzen 6 durch einen hydraulisch angetriebenen Schieber 8 verschlossen werden. Hinter der Mündung 7 ist eine Bindemaschine 9 beliebiger, handelsüblicher Bauart aufgestellt.
Während des Einfüllens des Gutes befinden sich der Preßstempel 2, der Ausstoßschieber 5 und der Verschlußschieber 8 in den in F i g. 1 bis 3 gezeichneten Stellungen. Ist der Kasten gefüllt, so wird der Preßstempel 2 in die in F i g. 1 strichpunktiert gezeichnete Stellung niedergefahren. Seine Stirnfläche 10, die Bodenfläche 4, die Stirnfläche des Ausstoßschiebers 5 und der Verschlußschieber 8 sowie zwei
709 649/261
feste Wände des Kastens umschließen dann einen rechteckigen Raum 11, der den gepreßten Ballen enthält.
Auf die Außenseite 12 des Stutzens 6 ist zuvor eine schlauchartige Hülle 13 aus dem zur Emballierung dienenden Material so aufgeschoben worden, daß sie mit ihrem Ende 14 über die Mündung 7 nach außen vorragt. Nunmehr wird der Verschlußschieber 8 geöffnet und der Ausstoßschieber 5 vorbewegt. Dabei bleibt der Preßstempel 2 so lange in der niedergefahrenen Stellung, bis die Stirnfläche des Ausstoßschiebers 5 ihn vollständig passiert hat. Von nun an wird der Ausstoßschieber 5 schrittweise vorbewegt, und der weitere Vorgang spielt sich nach F i g. 4 bis 7 ab.
F i g. 4 zeigt den Zustand, bevor die vordere Stirnseite des Ballens B die Mündung 7 erreicht hat. In F i g. 5 dagegen ist der Schieber 5 so weit vorgefahren, daß der Ballen aus der Mündung 7 herausragt. Durch den Druck, unter den der Ballen durch den Stempel 2 gesetzt worden ist, expandiert der ausgetretene Ballenteil gegen die über die Mündung 7 vorragende schlauchartige Emballage 13, spannt sie straff und nimmt sie bei der weiteren Bewegung mit. Ist der Zustand nach F i g. 5 erreicht, so wird die Bindemaschine 9 für einen Arbeitsgang in Betrieb genommen und damit eine erste Umschnürung 15 hergestellt. Das gleiche geschieht nach jedem weiteren Schritt des Schiebers 5. F i g. 6 zeigt einen Zwischenzustand mit drei Umschnürungen und Fig. 7 den Endzustand, in dem der Ballen mit fünf Umschnürungen bereits vollständig ausgetreten ist und abtransportiert werden kann.
Unter einer schlauchartigen Emballage soll nicht nur ein einfacher, an beiden Enden offener Schlauch verstanden werden, sondern auch ein am einen Ende durch einen Boden geschlossener Schlauch, also eine Art Sack. Erwähnt sei ferner, daß die Strecke, über die die Emballage 13 auf den Stutzen 6 außen aufgeschoben wird, wesentlich verkürzt werden kann, wenn man die Emballage harmonikaartig faltet. Aus welchem Stoff die Emballage besteht, ist grundsätzlieh gleichgültig. Nur muß die Festigkeit ausreichen, damit der Schlauch unter dem beim Expandieren des Ballens auftretenden Innendruck nicht zwischen zwei Umschnürungen reißt.
Während der Schieber 5 im Stutzen 6; vorbewegt wird, kann der Preßkasten 1 bei hochgefahrenem Preßstempel 2 bereits erneut mit Preßgut gefüllt werden. Das Gut fällt dann zunächst auf eine Abdeckplatte 16, die am Schieber 5 befestigt ist, sich rückwärts erstreckt und verhindert, daß das Gut hinter den Schieber 5 gelangt. Wird nach vollständigem Ausstoßen des Ballens der Schieber 5 zurückgefahren, so wird das auf der Abdeckplatte 16 liegende Gut abgestreift, so daß es auf den Kastenboden 4 fällt.
Die Presse arbeitet in der beschriebenen Weise auch dann, wenn der Abschlußschieber 8 fehlt. Er hat den Zweck zu verhindern, daß kleinere Mengen des Materials beim Einfüllen bereits in den Stutzen 6 gelangen und am Schluß ungepreßt ausgeschoben
so werden. In vielen Fällen ist der damit verbundene geringe Materialverlust jedoch unbedenklich.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Emballieren von faserigem Gut, wie Baumwolle, Schafwolle oder Chemiefasern, mit einem Schieber, der den aus dem Gut gepreßten Ballen aus einem nach außen mündenden Stutzen schrittweise ausschiebt, dessen Außenseite den Träger für die von dem austretenden Ballen mitgenommene Emballage bildet, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Stutzenmündung (7) in an sich bekannter Weise eine Bindemaschine (9) angeordnet ist, die den Ballen (B) zwischen je zwei Schritten unmittelbar hinter der Stutzenmündung (7) mit einer Umschnürung (15) versieht, die in einer zur Ausschubrichtung senkrechten Ebene liegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 060 314;
    deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 786 748.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    709 649/261 9. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1961L0038996 1961-05-17 1961-05-17 Vorrichtung zum emballieren von faserigem gut Pending DE1251207B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1786041B1 (de) * 1968-08-09 1971-12-16 Lindemann Maschfab Gmbh Vorrichtung zum Fuellen von Containern mit faserigem Gut
EP0088469A3 (en) * 1982-03-04 1984-12-27 G.B. Boucherie, N.V. Arrangement for filling cassettes with fibres
EP0574362A1 (de) * 1992-06-11 1993-12-15 DABIZZI VALERIO & C. S.n.c. Automatische Ballenpresse
EP2730511B1 (de) 2005-05-09 2016-06-22 Celanese Acetate LLC Verfahren zur Herstellung eines Faserballens

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EP2730511B2 (de) 2005-05-09 2021-03-24 Celanese Acetate LLC Faserballen und Verfahren zu seiner Herstellung
EP3075667B2 (de) 2005-05-09 2021-04-21 Acetate International LLC Verfahren zum herstellung eines faserballens

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