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DE1251176B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1251176B
DE1251176B DE1963S0085519 DES0085519A DE1251176B DE 1251176 B DE1251176 B DE 1251176B DE 1963S0085519 DE1963S0085519 DE 1963S0085519 DE S0085519 A DES0085519 A DE S0085519A DE 1251176 B DE1251176 B DE 1251176B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boat
parts
hook
shaped
overlap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963S0085519
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Priority to DE1963S0085519 priority Critical patent/DE1251176B/de
Publication of DE1251176B publication Critical patent/DE1251176B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B3/00Hulls characterised by their structure or component parts
    • B63B3/02Hulls assembled from prefabricated sub-units
    • B63B3/08Hulls assembled from prefabricated sub-units with detachably-connected sub-units

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 63 b
Deutsche Kl.: 65 c - 5
Nummer: 1 251 176
Aktenzeichen: S 85519 XI/65 c
Anmeldetag: 4. Juni 1963
Auslegetag: . 28. September 1967
Die Erfindung, bezieht sich auf ein zerlegbares Boot, dessen Bootskörper aus sich etwa nach Art ineinandergreifender Haken überlappenden, schalenartig geformten Teilen schottwandfrei zusammengesetzt ist. Bei einem bereits bekannten zerlegbaren, der Länge nach unterteilten Metallboot waren die einzelnen Bootsabschnitte durch U-förmig ineinandergreifende, verkeilte und eine Dichtung aufnehmende Falze lösbar miteinander verbunden. Die Falze waren durch an die schalenförmigen Blechzuschnitte der Bootskörperteile angeschweißte Bogenschienen gebildet. Die Spannkräfte, welche die Bootskörperteile zusammenhielten, wirkten im wesentlichen in Richtung der Längsachse des Bootes.
Im heutigen Bootsbau werden üblicherweise Materialien aus Kunststoff, Glasfaser, formverleimtem Sperrholz oder Metall verwendet, die formstabil sind und insbesondere weder durch Temperaturschwankungen oder durch sonstige Witterungseinflüsse verändert werden und die außerdem eine hohe ao Zug- und Druckfestigkeit besitzen.
Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, unter Ausnutzung dieser Materialeigenschaften leicht teilbare Bootskörper, insbesondere von Sportbooten, zu entwickeln.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Bootskörperteile elastisch ausgebildet sind und an ihren Rändern in dem Bereich jeweils einer Quertrennstelle und im Bereich der dazugehörigen Stellen der Bordkante mit in etwa senkrecht zur Schalenwand wirkender Vorspannung gegeneinanderliegen, wobei an der Bordkante des äußeren jeweils zweier aneinander grenzender Bootsteile Vorsprünge in Form von Knaggen als Widerlager angeordnet sind, gegen die sich das innere Teil, das an seinen daran angrenzenden Rändern vorzugsweise je eine sich satt hinter das Widerlager am anderen Teil einschmiegende Verdickung aufweist, abstützen kann.
Die Möglichkeiten zur Verwirklichung im einzelnen sowie zur weiteren Ausgestaltung dieses Bauprinzips sind äußerst vielfältig. Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen, welche verschiedene Ausführungsmöglichkeiten beispielsweise veranschaulichen, näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Bootsrumpf gemäß der Erfindung, teilweise abgebrochen bzw. im Schnitt;
F i g. 2 zeigt in einem größeren Maßstab verschiedene Einzelheiten hiervon, nämlich
a einen Querschnitt des Bootskörpers im Bereich einer Trennstelle,
b eine Draufsicht auf die Seitenwandung im Be-Zerlegbares Boot
Anmelder:
Hermann Sparr, Hamburg, St. Jürgensholz 11
Als Erfinder benannt:
Hermann Sparr, Hamburg
reich-'der Trennstelle an Backbord, von innen gesehen,
c die entsprechende Draufsicht auf die Trennstelle
an Steuerbord, von innen gesehen,
d die Draufsicht auf die Bordkante im Bereich
der Trennstelle an Backbord,
e die entsprechende Draufsicht auf die Bordkante
an Steuerbord,
/ einen Schnitt längs der Linie A-A und
g einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 2, a;
Fig. 3 bis 8 zeigen im Schnitt verschiedene Ausbildungen von Überlappungsstellen zweier ineinandergreifender, lösbar verbundener Bootsteile,
F i g. 9 im Schnitt eine Überlappungsstelle mit einer zusätzlichen Haltevorrichtung, die durch eine Deckplatte gebildet sein kann,
Fig. 10 im Schnitt eine Uberlappungsstelle mit zusätzlicher Verbindüngsschraube;
Fig. 11 bis 13 zeigen Überlappungsstellen für eine Längstrennstelle mit Sicherung gegen Lösen, wie Sperrleiste, Flügelschraube und Vorreiber.
Das in F i g. 1 dargestellte zerlegbare Boot gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus drei lösbar verbundenen, schalenförmigen Teilen 1, 2, 3. Die Trennstelle zwischen zwei Teilen 21 und 22 ist in F i g. 2 besonders dargestellt. Das Teil 21 liegt mit einem Vorsprung in dem Teil 22 und stützt sich auf der Backbordseite mit einer wulstartigen Verdickung 4 an der Uberlappungsstelle an einem Widerlager 5 in Form eines Knaggens ab, in dessen Höhlung sich der Wulst satt einschmiegt. Auf der Steuerbordseite befindet sich ein etwa rechtwinkliger Vorsprung 6 am Teil 2, in dem sich das verdickte, aber gerade abgeschnittene, steuerbordseitige Ende 7 des schalenförmigen Bootsteils 21 abstützt. Die Bootsteile 21 und 22 liegen mit Eigenvorspannung ineinander, derart, daß bei Belastung des Bootes diese Spannung noch erhöht wird.
709 649/32

Claims (2)

An der Trennstelle zwischen den Bootsteilen 2 und 3 greift das Bootsteil 3 längs der ganzen Rundung des Schiffsrumpfes mit einem hakenförmigen Vorsprung 8 über das verdickte Ende 9 des Bootsteiles 2. Auch hier liegen beide Bootsteile, Vorzugs- weise mit Eigenvorspannung, ineinander, so daß sich die Spannung bei Belastung des Bootes noch erhöht. Auch an der Trennstelle zwischen deft Teilen 1 und 2 kann das das Teil 2 übergreifende Ende 10 des Teiles 1 hakenförmig über eine Verdickung am Ende des Teiles 2 greifen, wie dies in F i g. 2, / und 2, g dargestellt ist. An mindestens einem der beiden sich übergreifenden Teile, vorzugsweise an dem (bezogen auf den Bootskörper) äußeren Teil, kann sich eine Nut 11 (Fig. 3 bis 5) befinden, die zum Einlegen von Dichtungsmaterial dient. Statt rechteckig wie in Fig. 3, kann die Überlappungsstelle auch halbrund wie in F i g. 4, mit unsymmetrischer Kurvenform wie in F i g. 5 oder in einer Wellenlinie wie in F i g. 6 gestaltet sein. F i g. 7 zeigt eine hakenförmige über- ao lappung, die besonders für Metallteile geeignet ist. F i g. 8 zeigt eine Stoßstelle mit rechtwinklig abgebogenen Enden 12,13 dünnwandiger Bootsschalen aus Metall oder Kunststoff, die mit daran angebrachten zusätzlichen winkel- bzw. hakenförmigen Teilen 14,15, welche übereinandergreifen, verstärkt sind. Bei F i g. 9 ist eine zangenartig ausgebildete Deckplatte 31 vorgesehen, weiche hakenförmig hinter einen Wulst 32 an der Bordkante greift, an der sich das Ende 33 des anderen Bootsteils abstützt, wobei es von innen durch einen Vorsprung 34 der Deckplatte gegen die äußere Bootsschale 35 gedrückt wird. Bei der Anordnung nach Fig. 10 dient eine Schraube 36 zur Sicherung der sich überlappenden Bootsteile. Fig. 11 zeigt eine für Längsunterteilung eines der Bootskörperteile besonders geeignete Sicherung gegen Lösen mit einer besonderen Halteleiste 37, welche die beiden sich hakenförmig übergreifenden Teile 38, 39 in Verbindung mit einem zusätzlichen Vorsprung 40 am Teil 39 festhält, aber eine leichte Lösbarkeit gestattet. Bei Fig. 12 dient als Sicherung eine einzelne oder eine Gruppe von Flügelschrauben 41, und bei der Anordnung nach Fig. 13 dienen als Sicherung ein oder mehrere Vorreiber 42. Die Erfindung bietet den Vorteil, daß ein leicht teilbares Boot, insbesondere Sportboot (Segelboot), geschaffen wird, das voll ausreichend dicht ist, wodurch sowohl der Transport des Bootes als Ganzes oder in Teilen über Land sowie die Lagerung des Bootes bei erheblicher Raumersparnis wesentlich ver- S0 einfacht wird. Patentansprüche:
1. Zerlegbares Boot, dessen Bootskörper aus sich etwa nach Art ineinandergreifender Haken überlappenden, schalenartig geformten Teilen schottwandfrei zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bootskörperteile ■ 4 ■
(1, 2, 3) elastisch ausgebildet sind und an ihren Rändern in dem Bereich'jeweils einer Quertrennstelle (8, 9) und im Bereich der dazugehörigen Stellen der Bordkante (4,5 bzw. 6,7) in etwa senkrecht .zur Schalenwand wirkender Vorspannung gegeneinanderliegen, wobei an der Bordkante des äußeren (22) jeweils zweier aneinandergrenzender Bootsteile Vorsprünge in Form von Knaggen (5,6) als Widerlager angeordnet sind, gegen die sich das innere Teil (21), das an seinen daran angrenzenden Rändern vorzugsweise je eine sich satt hinter das Widerlager am anderen Teil (22) einschmiegende Verdickung (4, 7) aufweist, abstützen kann..
2. Zerlegbares Boot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem zweier aneinandergrenzender Bootsteile, vorzugsweise an dem äußeren Teil, längs der Trennstelle verlaufende, von dem hakenförmig darübergreifenden anderen Teil abdeckbare Nuten (11) vorgesehen sind, die in an sich bekannter Weise zum Einlegen einer Dichtung dienen.
3. Zerlegbares Boot nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben der hakenförmigen Überlappung der zu verbindenden Teile noch Mittel (41, 42) zur Verriegelung der hakenförmigen Überlappung gegen unbeabsichtigtes Herausspringen, wie z. B. an sich bekannte Schraubenverbindungen, Vorreiber od. dgl., vorgesehen sind.
4. Zerlegbares Boot nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Bootskörperteile in an sich bekannter Weise in Längsrichtung unterteilt und im Bereich der Längstrennstelle mit einer Sicherung in Form eines Füllstücks (37) zwischen der hakenförmigen Überlappung einerseits und einem zusätzlichen Vorsprung (40) an dem einen der zu verbindenden Bootsteile andererseits versehen ist.
5. Zerlegbares Boot nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Füllstücks und eines zusätzlichen Vorsprungs eine Flügelschraube (41) im Bereich der hakenförmigen Überlappung zu deren Sicherung dient.
6. Zerlegbares Boot nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Füllstücks und eines zusätzlichen Vorsprungs zur Sicherung der hakenförmigen Überlappung ein Vorreiber (42) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 422 487;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 109 558;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1814 430,
818 024, 1 843 518, 1 851 493;
österreichische Patentschriften Nr. 127 887,
153;
französische Patentschrift Nr. 955 794.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 649/32 9. 67 G Bundcsdruekerei Berlin
DE1963S0085519 1963-06-04 1963-06-04 Pending DE1251176B (de)

Priority Applications (1)

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Applications Claiming Priority (1)

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DE1251176B true DE1251176B (de) 1967-09-28

Family

ID=604614

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DE (1) DE1251176B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4445244A (en) * 1980-03-13 1984-05-01 Wilce Stephen E Sectional boat joint construction
DE4033883C1 (en) * 1990-10-25 1992-04-02 Georg 1000 Berlin De Schlueter Boat made of separate sections - has rubber cushions between sections which can be taken apart and nested together
WO2014080143A1 (fr) * 2012-11-23 2014-05-30 Spygen Engin flottant de prélèvement d' échantillons liquides

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US9545979B2 (en) 2012-11-23 2017-01-17 Spygen Floating vessel for collecting liquid samples

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