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DE1250505B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1250505B
DE1250505B DES94739A DE1250505DA DE1250505B DE 1250505 B DE1250505 B DE 1250505B DE S94739 A DES94739 A DE S94739A DE 1250505D A DE1250505D A DE 1250505DA DE 1250505 B DE1250505 B DE 1250505B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
relay
winding
rectifier
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES94739A
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1250505B publication Critical patent/DE1250505B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/02Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
    • H01H47/18Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for introducing delay in the operation of the relay

Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES WfflW^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 21 a3 - 70/20
Nummer: 1 250 505
Aktenzeichen: S 94739 VIII a/21 a3
1 250 505 Anmeldetag: 21.Dezember 1964
Auslegetag: 21. September 1967
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für ein verzögert arbeitendes elektromagnetisches Relais für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, welches durch eine zu ihrer Ansprechwicklung parallele, mit einem Kondensator in Reihe geschaltete Wicklung mit gegenüber der Ansprechwicklung polar entgegengesetzter elektromagnetischer Wirkung ansprechverzögert und jeweils über einen einzigen gemeinsamen Kontakt einschaltbar ist. ίο
Derartige bekannte Schaltungsanordnungen erzielen eine Ansprechverzögerung des Relais dadurch, daß die Erregungen ihrer beiden Spulen sich zunächst infolge Gegenpoligkeit aufheben. Da der Strom in der Gegenwicklung entsprechend der Kondensatorladung bzw. -entladung abnimmt, steigt die Summenerregung über beide Relaiswicklungen an, so daß das Relais in Abhängigkeit von dem Kondensatorumladungsprozeß verzögert anspricht.
Ein Nachteil solcher Relaisschaltungen besteht darin, daß die Wicklungen, die in bezug auf eine anschaltbare Betriebsspannungsquelle zwar elektromagnetisch antiparallel wirksam sind, nach Wiederabschaltung der Betriebsspannungsquelle aber mit dem Kondensator derart in Reihe geschaltet sind, daß sie elektromagnetisch gleichsinnig wirken. Das hat zur Folge, daß derartig verzögerte Relais, welche auf eine bestimmte Anzugsverzögerungszeit eingestellt sind — innerhalb derer sie also noch nicht ansprechen sollen —, dennoch innerhalb der Anzugsverzögerungszeit ansprechen können, wenn die Dauer ihrer Einschaltung kürzer als erstere ist. Denn wenngleich zum Zeitpunkt der Wiederausschaltung des Relais die Differenz der Erregungen der beiden Wicklungen bei teilweise umgeladenem Kondensator mit Sicherheit noch nicht zum Ansprechen des Relais ausreicht, so wechselt aber durch die Wiederausschaltung des Relais der Strom im Kondensator in seiner Richtung, so daß nicht die Differenz, sondern die Summe zweier Erregungen zur Wirkung kommt. Infolgedessen kann die gesamte Erregung des Relais bei seiner Wiederausschaltung sprunghaft von einem unterhalb auf einen oberhalb der für das Relais erforderlichen Ansprecherregung ansteigen. Das Relais spricht an, obwohl die Dauer seiner Einschaltung wesentlich kürzer als seine Ansprechverzögerungszeit ist. Ohne zusätzliche Schaltmaßnahmen ist ein solches Relais z. B. für eine Impulsabmessung zur Unterscheidung von in ihrer Dauer unterschiedlichen Impulsen nicht verwendbar.
Hierzu wurde eine weitere, bereits bekannte Schaltungsanordnung entwickelt, in welcher der die Schaltungsanordnung für ein verzögert arbeitendes elektromagnetisches Relais für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Josef Birlmeier, München
gewollte Ansprechverzögerung bewirkenden Gegenwicklung ein Gleichrichter in der Weise vorgeschaltet ist, daß er stromdurchlässig ist für den bei Einschaltung des Relais über den Kondensator fließenden, der Ansprecherregung entgegenwirkenden Strom und daß er sperrend wirkt für eine anschließend notwendige Rückumladung des Kondensators, in dem hierzu ein entgegengesetzt gerichteter Strom fließen muß. Dieser Rückumladungsstrom fließt in der genannten Schaltungsanordnung dagegen über eine weitere, dritte Wicklung, welche so geschaltet ist, daß die Erregung in ihr und die in der Ansprechwicklung sich gegenseitig mindern, insbesondere aufheben. Diese dritte Relaiswicklung ist mit einem Gleichrichter in Reihe geschaltet, so daß sie während des Vorganges eines verzögerten Ansprechens des Relais unwirksam ist. EinwesentlicherNachteil dieser Anordnung besteht darin, daß für ein derartiges Relais drei Wicklungen erforderlich sind, die auf Relais jedoch nicht ohne weiteres zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus ist eine Schaltungsanordnung der zuvor genannten Art bekannt, in der als Steuerkontakt ein Umschaltekontakt verwendet ist, über dessen Ruheseite ein Entladungsstromkreis für den die Ansprechverzögerung bewirkenden Kondensator einschaltbar ist. Ein Nachteil hiervon besteht in dem Aufwand eines Umschaltekontaktes für den Steuerkontakt, und zwar im besonderen dann, wenn der Steuerkontakt an einer fernen Einschaltestelle gelegen ist; in diesem Fall müßten zwei Steuerleitungen aufgewendet werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, Nachteile der bekannten Schaltungsanordnungen zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß ein erster Gleichrichter stromdurchlässig nur für einen die Verzögerung bewirkenden ersten
. .' 709 648/52

Claims (1)

  1. Umladungsstrom des Kondensators mit der Gegenwicklung in an sich bekannter Weise in Reihe geschaltet ist und daß der Reihenschaltung des Kondensators mit der Gegenwicklung ein Widerstand parallel geschaltet ist und daß ein zweiter Gleichrichter der Gegenwicklung derart parallel geschaltet ist, daß er einerseits für den die Gegenerregung des Relais bewirkenden ersten Umladungsstrom des Kondensators stromundurchlässig ist und andererseits stromdurchlässig ist für einen dem ersten Umladungsstrom des Kondensators entgegengesetzten zweiten, den Kondensator in seinen ursprünglichen Ladungszustand zurückführenden Umladungsstrom.
    Die erfindungsgemäße Lösung unterscheidet sich von der letztgenannten bekannten Anordnung darin, daß bei ersterer die Entladung des Kondensators bereits zum Zeitpunkt des Ansprechens des Relais beginnen kann, während bei der bekannten Anordnung die Kondensatorentladung erst mit dem Öffnen des Einschaltekontaktes beginnt. Die Erfindung weist weiterhin den Vorteil einer Vereinfachung von Relais-Verzögerungsschaltungen im Hinblick auf den Aufwand an relaiseigenen Schaltmitteln und Steuerschaltmitteln auf.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in nur wesentlich zu ihrem Verständnis beitragenden Bestandteilen an Hand der Figur nachstehend erläutert.
    Das Relais A, welches zwei Wicklungen (I und II) aufweist, ist mit Hilfe des Kondensators C ansprechverzögert. Hierzu sind die Wicklungen so geschaltet, daß beim Schließen des Kontaktes i die elektromagnetischen Wirkungen der beiden Wicklungen einander entgegengesetzt sind. Das Relais A ist durch den Kontakt i über den Stromkreis S einschaltbar. Sollen durch den Kontakt i abgegebene Impulse gemessen und in ihrer Dauer als oberhalb oder unterhalb eines zeitlichen Grenzwertes liegend unterschieden werden können, so wird hierzu am Widerstand R 1 die Erregung der Ansprechwicklung I des Relais A und dadurch seine Ansprechzeit eingestellt, indem eine Erhöhung bzw. Herabsetzung des effektiven Wertes des Widerstandes R1 einer Erhöhung der Ansprechverzögerungszeit entspricht.
    Wird nun der Kontakt / geschlossen, so wird folgender Stromkreis gebildet:
    G 2, A (II), G 3
    a, GA G1
    h Erde''>5' A(ilR1 · -· so
    In diesem und den weiteren Stromkreisen werden die über sperrend wirkende oder überbrückte Gleichrichter fließenden Stromkreiszweige nicht aufgeführt. Das Relais A wird über die Wicklung I erregt und über die Wicklung II hierzu gegenerregt. Das Relais A kann erst nach Abklingen der Aufladung des Kondensators C, d. h. nach Abklingen der Gegenerregung, ansprechen. Im Stromkreis 1 ist der Gleichrichter G 3 stromlos, da er in Sperrichtung beansprucht wird. Spricht nun das Relais A an, so wird der Kondensator C über den Widerstand R 2 und den Gleichrichter G3 wieder entladen. Das Relais A
    bleibt bei der Entladung des Kondensators C unbeeinflußt. Beim Ansprechen des Relais A öffnet ferner der Kontakt a den der Ansprechverzögerung dienenden Zweig des Stromkreises 1.
    Wird nun der Kontakt i bereits aufgetrennt, bevor das Relais A angesprochen ist, so darf es danach auch nicht mehr ansprechen. Die Entladung des KondensatorsC darf also trotz Geschlossenbleiben des Kontaktes a nicht über die Wicklungen des Relais A verlaufen. Hierzu dienen hinsichtlich der WicklungI der Gleichrichter G4 und der WicklungII der Gleichrichter G 2.
    In den vorstehenden Ausführungen wurde die Bedeutung der in der Figur gezeigten Gleichrichter G 2 und G 3 nicht angegeben. Es ist möglich, entweder den Gleichrichter G4 oder die Gleichrichter Gl und G2 einzusetzen; beide in Kombination zu verwenden, ist nicht sinnvoll. Werden an Stelle des oben beschriebenen Gleichrichters G 4 die beiden GleichrichterGl und G 2 verwendet, so ist das Relais A bei Abschaltung kurz vor seinem Ansprechen ungedämpft. Der Gleichrichter G2 wirkt sperrend für die in die Wicklung II induzierte Spannung, und der Gleichrichter G1 wirkt sperrend für die in die Wicklung I induzierte Spannung.
    Es ist möglich, den Kondensator C an Stelle an Minusspannungspotential an Erdpotential anzuschalten; dadurch erhält bei Verwendung eines Elektrolytkondensators dieser im Ruhezustand der Schaltung eine Formierspannung.
    Patentanspruch:
    Schaltungsanordnung für ein verzögert arbeitendes elektromagnetisches Relais für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, welches durch eine zu seiner Ansprechwicklung parallele, mit einem Kondensator in Reihe geschaltete Wicklung mit gegenüber der Ansprechwicklung polar entgegengesetzter elektromagnetischer Wirkung ansprechverzögert und jeweils über einen einzigen gemeinsamen Kontakt einschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Gleichrichter (G4 oder Gl und G 2) stromdurchlässig nur für einen die Verzögerung bewirkenden ersten Umladungsstrom des Kondensators (C) mit der Gegenwicklung (II) in an sich bekannter Weise in Reihe geschaltet ist und daß der Reihenschaltung des Kondensators (C) mit der Gegenwicklung (II) ein Widerstand (R2) parallel geschaltet ist und daß ein zweiter Gleichrichter (G3) der Gegenwicklung (II) derart parallel geschaltet ist, daß er einerseits für den die Gegenerregung des Relais (A) bewirkenden ersten Umladungsstrom des Kondensators (C) stromundurchlässig ist und andererseits stromdurchlässig ist für einen dem ersten Umladungsstrom des Kondensators entgegengesetzten zweiten, den Kondensator in seinen ursprünglichen Ladungszustand zurückführenden Umladungsstrom.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschiift Nr. 1 102 820.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    709 648/52 9. 67 © Bundisilnickcrc-i Berlin
DES94739A Pending DE1250505B (de)

Publications (1)

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DE1250505B true DE1250505B (de) 1967-09-21

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