DE1250305B - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/56—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
- F42B12/58—Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
- Abtrennbarer Geschoßkopf
Die Erfindung bezieht sich auf einen Geschoßkopf, auch für Raketen, der den Nutzlastraum vorn ab- schließt und durch eine Ausstoßladung an jedem Punkt der Flugbahn bzw. zu jedem gewünschten Zeitpunkt während des Fluges vom Geschoß- oder Raketenkörper in axialer Richtung nach vorn ab- _-etrennt werden kann. Es ist bekannt, daß bei Geschossen und Raketen- körpern zu Übungszwecken und in allen Fällen zur Wiedergewinnung von Einzelteilen oder des in diesen Flugkörpern angeordneten Inhaltes Fallschirme oder sonst geei"nete Einrichtungen für den Zweck als Landungsträger zur Anwendung gelangen und zu- meist die Abtrennung des Geschoßkopfes den Zer- fall- und Ausstoßvorgang, einleiten, wobei zur Durch- führun- dieser Absicht entweder eine in bestimmter Weise #z\vischen Trennböden angeordnete Spreng- patrone oder im Geschoßkopf sowie in der vorderen Körperhülle eingesetzte Sprengladungen die Abtren- nuM; des Kopfes vom Geschoß- oder Raketenkörper bewirken. Nach den bisher bekannten Vorschlägen !;arm aber eine Besch;idigung der Teile, des Trans- portinhaltes, des Fallschirmes oder auch der Raum- i ll - iiciiiii#, - nicht , au sLeschlossen %-#,erden. Der Frfinclting liegt die Aufgabe zugrunde. eine =\htrennung des-Gcaclloßkopfesyan jedem Punkt der Flti=gbalin und zu federn :,ewiinschten Zeitpunkt wiih- rend cics Fluges ohne die anuedeuteten Nachteile zu be.virkm. Erfindtingsgenl;iß wird die Aufgabe dadurch ge- löst. daß die vordere den Zcitzi.inder tragenden Teile des Geschoßkopfes eine und die hintere. den Nutz- ';rStl-@lLrn1 abschließenden Teile des Geschoßkopfes -_ine zweite Masse bilden. welche durch Schürstifte öder ähnliche zerstörbare Mittel @-erbunden sind und die zwischen sich die .@u sstoßladung aufnehmen. ,vohei deren axiale @'erschiebbarkeit nach dem Zün- den der ,lusstoßlatititl,1 und denn Brechen der Scher- <tifte durch Sclir;itibenbolzcn finit .-\n;clilagköpfen od. d21. begrenzt ist. Dazu wird. urn den Geschoßkopf vom Körper zu trennen, dessen vorderer Teil nach dem Zünden der \usstoßlaclung und Brechen der Schürstifte in axialer Riclittim@ nach vorn getrieben. woLlei der durch Sch::ftschrauben verbundene hintere Teil des Ge- ;choßkopfes infolge der durch den Impuls der Zi.in- dun- wirl<sannen kinetischen Energie mitgenommen wird. Der Gescliiil3kopf wird dabei schlagartig aus lern Nutzlastraum tierissen, Und der Nutzlastraum wird frei. Dabei muß das Gewicht des in der Flug- bahn verbleibenden Geschoß- oder Raketenkörpers _rößer sein, als die Stimme der sich aus Zündungs- impuls. Scherkräfte an den Schürstiften und Wider- stand einer Kugeldruckverbindting zusammensetzen- den und in Flugriclitting wirkenden Zugkräfte, um den sicheren Abtrenn- und Ausstoßvorgang zu ge- währleisten. Der Nutzlastraum bleibt von jeglicher Einwirkung der #-,eziindcten ausstoßladttn_; un- berührt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindurng ist in der Zeichnung dan-,estellt und "xird firn folgenden naher beschrieben. Es zagt F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Geschol.lkopf im ztisammellgebtiuten Zustand. F i -. 2 einen Liin;,ssclinitt durch den Kopf nach der Zündun- der @usstolaadun_. Der vordere Masse- teil des Geschoßkopfcs ist so weit von (!cm hinfiteren Teil getrennt, wie die L;inge des Schaftes der Scimft- schrauben zul;ißt: der Fitigkörper ist ebenfalls ab- 2etrennt. - Vor dem Abschuß rast vier Zünder 10 mit seilicni Schaft 11 in das Z\tisclienstiick 20 1iincin. Die#es Zwischenstück 20 sitzt mittels zentrierender :\hsä tz e 21 am Mittelteil 30. Ein mit ,-\ußengc«inde 15 in den Zunder eingeschraubtes w:iteres Z_w i:clicilstück 12 bildet mit einem Schaftgewinde 1(, eine scliiiissi@;e und feste Verbindung mit diesem Mittelteil 30. Der Mittelteil 30 schlicßt@mit einem zentrierenden Paß- eitisatz und Schürstiften -i2 an den li:itercn Teil 40 des Geschoßkopfes an. Dieser ist ilii verjungterll Halsansatz in dCi1 inneren Rohrdurchmesser des Nutzlastkörpers 50 ein=gesetzt. derart. d, ß ein kaliber- gleicher Abschluß lier-#-,estellt wird, durch einen ela- stischen Ring -13 alrLccliclitet und durch Cii1e Ku#-lel- drLickverbindtin,-, @,ehtil(crt. Diese KtieeldrLickverbin- dung bestellt atrs den Druckfedern -4 ; und den Druck- kti,eln 44. In Bohrungen 35 des Mittelteils 30 mit abuesetzten Ansätzen 34 sind in dcni hinteren Teil .40 des Geschoßkopfes eingeschraubte Schaftschrauben 41 mit Schr;aihenköpfcn 48 angeordnet. Der hintere Teil 40 des Gesclioßkopfes trägt eine mittels einer Halteschraube 47 befestigte Platte 4(. Zum öffnen des Ntitzlastraunies wird \om Zeit- zündcr 10 üb:r das Zündliiitclicn 13 die Zündun@L, eingelcit2t Lind duich die @?bertra@@un@@sladun@ 14 die im liolilliolzen 31 aneeordnete @usstoßladun<, 32 Der LttdtinLscasdrtick treibt die den Zeit- zünder tragenden Teile l0. 12. 2(1. 30 nach dem Bre- chen der Sclierstilt; 42 in axialer Richturi; nach vorn bis zum, Anschl<t@@ der Schraubenköpfe 48 an den Bohrun@sansützen@34 der Bohrungen 35. Dabei trennt sich itilol#-,e der nlassentriiilieit der hintere Teil 40 des Gesclioßkopfes unter Clbcr«-indtin£i des Anprelidruckes der liu,,-eldruckverliinduiieen 44. 45 vorn Nutzlastträgerraum und öffnet diesen, so daß die als Zu<,elenicnt für die Nutzlast mit Fallschirm "edaclitc22 Platte 46 aal hinteren Geschoßtetl 40 wirk- sam 11'ei'dcn kann. Die finit der Erfindumu# erzielten Vorteile bestehen in der illö,liclikeit. durch einen zentral in axialer Richtung wirkenden Sprengstoffladungsdruck eine. Abtrennum-, des Geschoßkopfes an jedem Punkt der Fluobahn und zu Jedem gewünschten Zeitpunkt durchführen zti können. ohne Bescliädi#-,ung des Cie- schoß- oder Raketenkörpers und der in diesem an- geordncten Nutzlast.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Geschoßkopf, auch für Raketen. der den Nutzlastraum vorn abschließt und durch eine Ausstoßladum@ mit einem Zeitzünder an jedem Punkt der Flugbahn und zu jedem gewünschten Zeitpunkt während des Fluges vom Geschoß-oder Raketenkörper in axialer Richtung nach
1n Betracht gezo£,ene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 097 320: USA-Patentschrift Nr, 1 365 F65.vorn abgetrennt werden kann. dadurch ge- kennzeichnet, daß die vorderen, den Zeit- zünder tragenden Teile (10. 12. 20_ 30) des Cie- schoßkopfes eine und die hinteren, dcti .'@utzl::@t- raum abschließenden Teile (31 und 40 bis 47) des Geschoßkopfes eine zweite Masse bilden. welche durch Scherstifte (42) oder ähnliche zcrstörbarc Mittel verbunden sind und die zwischen sich die Ausstoßladung (32) aufnehmen, wobei deren axiale \'erscliiebbzii-keit nach dem Zündcri der Ausstoßladung und dein Brechen der Sclierstiftc (42) durch Schaftschrauhen (41 ) init Schrauben- köpfen (48) od. dgl. begrenzt ist. 2. Geschoßkopf nach .Anspruch 1. dadurch t:c- kennzeichnet, daß das Zwischenstück (2(1) den Zeitzünder (10) zentriert und dieser durch cit: weiteres Zwischenstück (12). \\elcl,cs die Uber- tra2ungsladung, (14) und da" Ziindli(itclien (13) enthält, mittels der Gewinde (15. Ir) ini Mittel- teil (30) verschraubt ist. 3. Geschoßkopf nach den Ansprüchen 1 und @. dadurch 2ekennzeiclinet, daß drei laure Schaft- schrauben (41) im hinteren Teil (40)@ des Gc- schoßkopfes fest eingeschraubt sind und finit ihren Schraubenköpfen (48) in entsprechenden Bohrun- gen (35) des Mittelteiles (30) axial geführt sind. wobei die Schraubenköpfe (48) bei .Ausstoßen der vorderen. den Zeitzünder tragenden Teile (10. 12. 20, 30) des Geschoßkopfes an den Bohrungs- ansätzen (34) der Bohrungen (35) des Mittelteiles (30) anschlagen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1250305B true DE1250305B (de) |
Family
ID=604081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1250305D Pending DE1250305B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1250305B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0271480A3 (en) * | 1986-12-04 | 1989-05-10 | Hirtenberger Aktiengesellschaft | Flare-carrying projectile |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1365865A (en) * | 1918-06-27 | 1921-01-18 | Jaroslav A Svejda | Illuminating-projectile |
| DE1097320B (de) | 1958-09-29 | 1961-01-12 | Contraves Ag | Fuer UEbungsschiessen ausgeruestetes Lenkgeschoss |
-
0
- DE DENDAT1250305D patent/DE1250305B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1365865A (en) * | 1918-06-27 | 1921-01-18 | Jaroslav A Svejda | Illuminating-projectile |
| DE1097320B (de) | 1958-09-29 | 1961-01-12 | Contraves Ag | Fuer UEbungsschiessen ausgeruestetes Lenkgeschoss |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0271480A3 (en) * | 1986-12-04 | 1989-05-10 | Hirtenberger Aktiengesellschaft | Flare-carrying projectile |
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