DE1250394B - Verfahren und Vorrichtung zur Frzeugung eines Schmierfilms auf der Außen- und auf der Innenwandung von HohlDrofilen insbesondere Rohren aus Metall beim Kaltziehen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Frzeugung eines Schmierfilms auf der Außen- und auf der Innenwandung von HohlDrofilen insbesondere Rohren aus Metall beim KaltziehenInfo
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 21 c
Deutsche Kl.: 7 b - 4/30
Nummer: 1 250 394
Aktenzeichen: H56102Ib/7b
Anmeldetag: 21. Mai 1965
Auslegetag: 21. September 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Schmierfilmes auf
der Außen- und auf der Innenwandung von Hohlprofilen, insbesondere Rohren, aus Metall beim Kaltziehen,
bei dem der Hohlkörper an mindestens zwei 5 im Abstand hintereinander angeordneten Stellen
unter Abstützung seiner Innenfläche stufenweise in seinem Querschnitt verringert und dabei außen und
innen geschmiert wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Beim Kaltziehen von Rohren, wobei das Rohr an mehreren hintereinander angeordneten Ziehstellen in
einem Arbeitsgang seine Querschnittveränderung erfährt, ist es bekannt, durch den größeren Abstand
der Dorne voneinander größere Hohlräume für das Schmiermittel zu bilden und sowohl die Außen- als
auch die Innenwand zu schmieren und zu kühlen. Vorzugsweise ist dabei die Anordnung so getroffen,
daß durch die bei geschlossener Rohrspitze beim Ziehen erzeugte Saugwirkung das Schmier- und
Kühlmittel an alle inneren Ziehstellen geführt wird. Dadurch, daß somit die Flüssigkeit höchstens unter
normalem Druck steht, ist die Gefahr des Abreißens des Schmierfilmes gegeben, so daß eine derartige
Schmierungsart den hohen Anforderungen nicht genügen kann.
Weiterhin sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt, bei denen für die Schmierung und Kühlung
beim kontinuierlichen Kaltziehen von Stangen, Rohren usw. eine Hochdruckschmierung angewendet
wird, wobei allerdings nur die Außenwand beaufschlagt wird, was jedoch für einen einwandfreien
Ziehprozeß ebenfalls als noch nicht ausreichend anzusehen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die vorbenannten Verfahren derartig zu verbessern, daß durch die Erhaltung
eines nicht abreißenden Schmierfilmes ein einwandfreier Verlauf des Ziehprozesses und eine
hohe gleichbleibende Qualität der Erzeugnisse gesichert sind.
Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß die Schmierung vor der ersten Stufe der Querschnittsverringerung
unter niedrigem Druck und vor allen weiteren Stufen unter hohem Druck erfolgt.
Überraschenderweise hat sich bei Versuchen gezeigt, daß durch eine derartige gleichzeitige Anwendung
einer Niederdruck- und Hochdruckschmierung ausgezeichnete Ergebnisse erzielbar sind.
Im Niederdruckbereich vor der ersten Ziehstufe wird der Schmierdruck durch hydrodynamisch günstige
Ausbildung der Verformungsverjüngungen von Stopfen und Ziehring zur Rohrwand erzielt. Dabei ist
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung
eines Schmierfilms auf der Außen- und auf der
Innenwandung von Hohlprofilen, insbesondere
Rohren, aus Metall beim Kaltziehen
eines Schmierfilms auf der Außen- und auf der
Innenwandung von Hohlprofilen, insbesondere
Rohren, aus Metall beim Kaltziehen
Anmelder:
Hoesch Aktiengesellschaft,
Dortmund, Eberhardstr. 12
Als Erfinder benannt:
Horst Nitschke, Dortmund-Hoechsten
wesentlich, daß die Niederdruck-Schmierkammern durch sehr enge Schlitzspalte zwischen dem zu
ziehenden Profil und der Einlaufplatte einerseits und dem Dornstangenanschlußstutzen andererseits abgedichtet
werden. Ein auf diese Weise aufgebauter hydrodynamischer Schmierdruck reicht für die nur
geringe Verformung in der ersten Ziehstufe aus und verhindert die durch örtliche Überhitzung zwischen
Ziehwerkzeug und Hohlprofil entstehende KaItschweißung.
Im Gegensatz dazu wird vor allen weiteren Ziehstufen der Schmierdruck zwischen Verformungswerkzeug
und zu ziehendem Hohlprofil von außen durch eine Hochdruckpumpe erzeugt. Auf Grund der hier erreichbaren sehr hohen Drücke von
z. B. 1000 atü sind auch größere prozentuale Formänderungen des Profilquerschnitts ermöglicht, ohne
daß die Bildung von Kaltschweißung durch örtliche Überhitzung des Ziehwerkzeuges erwartet werden
muß.
Zum absatzweisen Reduzieren von Rohren über einen konischen Dorn ist ein Verfahren bekannt, bei
dem unter an sich bekannter Ausübung des Verformungsdruckes durch ein gasförmiges oder flüssiges
Medium die Verformungskräfte senkrecht zur Rohroberfläche zur Einwirkung gebracht werden und der
von dem Verformungsmedium ausgeübte Druck entsprechend dem absatzweisen Arbeitsvorgang, d. h.
pulsierend ausgeübt wird.
Diesem Verfahren liegt jedoch die Aufgabe zugrunde, durch die Druckbeaufschlagung eine Vergleichmäßigung
der Rohrwand zu erreichen, da bei den vorbekannten Zieh- und Walzmaßnahmen Ungleichmäßigkeiten
in der Wanddicke auftraten, die insbesondere durch Unmittigkeit der Lochung beim
Ausgangsblock hervorgerufen waren.
Bei einem derartigen Verfahren dient somit die pulsierende Anwendung des Druckmediums dazu,
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3 4
das absatzweise Reduzieren zu verbessern und kann des Schweißgrates auf eine Keilfläche Kaltschweißun-
unter den dort herrschenden Voraussetzungen zur gen verhindert werden. Des weiteren bildet die
Lösung der dort gestellten Aufgabe beitragen. Zur Überhöhung eine zusätzliche Abdichtung für die
Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Auf- Hochdruckkammern der Ziehdorne.
gäbe kann ein derartiges stoßweises Arbeitsverfahren 5 Für den Ziehvorgang kann es unter bestimmten
nicht mithelfen; es würde sich vielmehr beim fort- Voraussetzungen von Vorteil sein, daß der Stopfen
laufenden, also nicht absatzweisen Ziehen von Hohl- der zweiten Stufe oder daß beide Stopfen schwim-
profilen nachteilig auswirken und Schwingungen und mend angeordnet sind.
Ungleichmäßigkeiten in der Wandung begünstigen. Schließlich ist es zur Abführung der Wärme und
Es hat sich weiterhin gezeigt, daß eine Ver- io zur Erhöhung der Standzeit der Werkzeuge zweckbesserung
der Ziehergebnisse dadurch erzielt werden mäßig, daß die Ziehvorrichtung mit einer Umlaufkann,
daß Innendruck und Außendruck in einem kühlung versehen ist.
Verhältnis stehen, das dem Werkstoff, der Außen- Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich
abmessung und der Wanddicke des zu ziehenden aus der nachstehenden Beschreibung von in den
Hohlprofils Rechnung trägt. Dabei ist der Innen- 15 Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsdruck um so größer zu wählen, je dicker die Wand beispielen der Erfindung in der Anwendung beim
des zu ziehenden Profils ist oder je höher die Werk- Ziehen von Rohren. Im einzelnen zeigt
stoffestigkeit ist. Bei einer mittleren Abmessung bei F i g. 1 ein Ziehwerkzeug mit zwei festen Stopfen, einem Verhältnis des Außendurchmessers zur Wand- F i g. 2 ein Ziehwerkzeug mit schwimmender Anstärke von 10: 1 und einer mittleren Werkstoffestig- 20 Ordnung des zweiten Stopfens und
keit hat sich ein Druckverhältnis vom Außen- zum F i g. 3 ein Ziehwerkzeug mit schwimmender An-Innendruck von 2:3 als vorteilhaft erwiesen. Ordnung beider Stopfen.
stoffestigkeit ist. Bei einer mittleren Abmessung bei F i g. 1 ein Ziehwerkzeug mit zwei festen Stopfen, einem Verhältnis des Außendurchmessers zur Wand- F i g. 2 ein Ziehwerkzeug mit schwimmender Anstärke von 10: 1 und einer mittleren Werkstoffestig- 20 Ordnung des zweiten Stopfens und
keit hat sich ein Druckverhältnis vom Außen- zum F i g. 3 ein Ziehwerkzeug mit schwimmender An-Innendruck von 2:3 als vorteilhaft erwiesen. Ordnung beider Stopfen.
Zusätzlich hat sich als zweckmäßig ergeben, daß Das Rohr 1 bildet mit den beiden Matrizen 2 a,
sich die Querschnittsabnahmen der ersten *■ und 2 b außen eine Druckkammer 3, die mit Hochdruck
zweiten Ziehstufe wie etwa 1:2, die Außenmaß- 25 beaufschlagbar ist. Auf der Stange 4 werden durch
abnähme zur Wandstärkenabnahme in der ersten die Mutter 5 der Stopfen 6 a, das Distanzstück 7 und
Ziehstufe wie etwa 2:1 und die der zweiten Zieh- der Stopfen 6 b gehalten. Der Stopfen 6 α bildet mit
stufe wie etwa 1: 2 verhalten. der Matrize 2 α die erste Ziehstufe und der Stopfen
Dadurch, daß in jeder Ziehstufe die Wandstärken- 6 b mit der Matrize 2 b die zweite Ziehstufe. Über
abnähme erst nach erfolgter Querschnittsabnahme 30 eine zweckmäßigerweise mittige Zuleitung 8 wird
vorgenommen wird, ist weiterhin eine günstigere ebenfalls unter hohem Druck stehende Flüssigkeit
Aufteilung der Kräfteverhältnisse gegeben, die den zugeführt und über die Verteilbohrungen 9a,9b,9c
Ziehvorgang vorteilhaft beeinflußt und örtliche Er- in die zugehörigen Ringräume 10 a, 10 b, 10 c und
wärmungen und Querschubkräfte vermeidet. von dort über die Bohrung 11 α im Stopfen 6 a, die
Ausgehend von den bekannten Ausführungen 35 Bohrung 11 ft im Distanzstück 7 und die Bohrung
zeichnet sich die Vorrichtung zur Durchführung des 11 c im Stopfen 6 b zu den gegeneinander abge-
vorgeschlagenen Verfahrens, bei der auf Stangen ein- dichteten Druckkammern 12 a, 12 b, 12 c geleitet,
stellbare Stopfen mit den Rohrwandungen Kammern Weiterhin bildet das Rohr 1 mit der Matrize 2 a
bilden, die durch in den Stopfen vorgesehene und der Abdeckplatte 101 eine Druckkammer 102,
Bohrungen zu einem gemeinsamen Hohlraum unter- 40 die mit Niederdruck beaufschlagbar ist. Auf der
einander verbunden sind, erfindungsgemäß dadurch Innenseite des Rohres 1 bildet sich zwischen dem
aus. daß die Stopfen mit der Hohlprofil-Innenwand Stopfen 6 a und dem Dornstangenanschlußstutzen
drei gegeneinander abgedichtete Druckkammern bil- 103 eine Druckkammer 104, die ebenfalls mit Nieder-
den und die Stange getrennte Verteilbohrungen auf- druck beaufschlagbar ist. Die Niederdruck-Zuleitung
weist. Dadurch ist eine weitgehende Bestreichung der 45 erfolgt durch den Ziehstangenhohlraum 105 und die
besonders hoch beanspruchten Innenfläche gewähr- Bohrung 106 des Dornstangenanschlußstutzens 103.
leistet, wobei die Abdichtung untereinander durch Alle Druckkammern 12 a, 12 b, 12 c v/erden durch
die Hohlprofilwandung selbst erfolgt. die Rohrwandung gegeneinander abgedichtet und ge-
Das Profil eines jeden Stopfens besteht aus einem währleisten durch die ringförmige Anordnung eine
in Einlaufrichtung im Querschnitt zunehmenden Ein- 50 einwandfreie Verteilung der Druckflüssigkeit,
laufteil, einer sich daran anschließenden, im Quer- In den Niederdruckkammern 102 und 104 wird schnitt abnehmenden und in eine Schmiernut ein- eine Abdichtung nach außen dadurch gewährleistet, mündenden Schulter und einem sich hieran an- daß die Spalte zwischen Domstangenanschlußstück schließenden, einen gleichbleibenden Querschnitt 103 und der Rohrinnenwand sowie zwischen der Abaufweisenden Teil. 55 deckplatte 101 und der Rohraußenwand möglichst
laufteil, einer sich daran anschließenden, im Quer- In den Niederdruckkammern 102 und 104 wird schnitt abnehmenden und in eine Schmiernut ein- eine Abdichtung nach außen dadurch gewährleistet, mündenden Schulter und einem sich hieran an- daß die Spalte zwischen Domstangenanschlußstück schließenden, einen gleichbleibenden Querschnitt 103 und der Rohrinnenwand sowie zwischen der Abaufweisenden Teil. 55 deckplatte 101 und der Rohraußenwand möglichst
Dadurch, daß der Neigungswinkel der Schulter klein gehalten werden.
kleiner als der des zugehörigen Matrizenteils ist, ent- Das Stopfenprofil der Stopfen 6 a, 6 b besteht aus
steht ein schlanker, keilförmiger Spalt, in dem Un- einem im Durchmesser zunehmenden Einlaufteil
regelmäßigkeiten, insbesondere der Schweißgrat der 13 a, 13 b, einer sich daran anschließenden, im
Höhlprofilinnenfläche, durch Egalisieren beseitigt 60 Durchmesser abnehmenden und in eine Schmiernut
werden können und der außerdem das Nichtabreißen 14 a, 14 b einmündenden Schulter 15 a, 15 b und
des unter Druck stehenden Schmierfilmes begünstigt, einem sich hieran anschließenden zylindrischen Teil
da dieser durch die Keilanordnung mit eingezogen 16 a, 16 b.
wird. Durch den im Durchmesser zunehmenden Einlauf-
Diese Einlauffläche wird noch dadurch vergrößert, 65 teil 13 a, 13 b wird die Schmierkeilbildung begünstigt,
daß das Außenmaß der Schulter größer als das des während durch die sich daran anschließende, im
einen gleichbleibenden Querschnitt aufweisenden Querschnitt abnehmende und in eine Schmiernut
Teils ist, so daß durch das gewährleistete Auftreffen 14 a, 14 b einmündende Schulter 15 a, 15 b Uneben-
heiten, insbesondere Gratbildungen, durch Egalisieren beseitigt werden, wobei sich als besonders vorteilhaft
erweist, daß der Neigungswinkel der Schulter 15 a, b kleiner als der des zugehörigen Matrizenteils
a, 2 b ist und der Schulter-Außendurchmesser größer als der des zylindrischen Teils 16 a, 16 b ist,
der den Innendurchmesser des Rohres 1 bestimmt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Stopfenprofils ergibt sich weiterhin, daß in jeder
Ziehstufe die Wandstärkenabnahme erst nach erfolgter Querschnittsabnahme vorgenommen wird, so
daß sich ein günstiger Kraftverlauf und hinsichtlich des Materialgefüges vorteilhafte Verformungsvorgänge
ergeben.
Die Ausführung gemäß der Fig. 2 unterscheidet sich im wesentlichen nur dadurch, daß der Stopfen
b' der zweiten Stufe schwimmend auf der Stange 4' angeordnet ist, so daß eine Selbsteinstellung gegeben
ist.
Bei der in der F i g. 3 dargestellten Ausführung sind beide Stopfen 6 a" und 6 b" schwimmend auf
der Stange 4" angeordnet.
Claims (13)
1. Verfahren zur Erzeugung eines Schmierfilms auf der Außen- und auf der Innenwandung
von Hohlprofilen, insbesondere Rohren, aus Metall beim Kaltziehen, bei dem der Hohlkörper an
mindestens zwei im Abstand hintereinander angeordneten Stellen unter Abstützung seiner Innenfläche
stufenweise in seinem Querschnitt verringert und dabei außen und innen geschmiert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmierung vor der ersten Stufe der Querschnittsverringerung
unter niedrigem Druck und vor allen weiteren Stufen unter hohem Druck erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer mittleren Abmessung
bei einem Verhältnis des Außendurchmessers zur Wandstärke von 10 :1 bei einer mittleren Werkstoffestigkeit
das Verhältnis von Außen- zum Innendruck 2: 3 beträgt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Querschnittsabnahmen
der ersten und zweiten Ziehstufe wie etwa 1:2 verhalten.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der ersten
Ziehstufe die Außenmaßabnahme zur Wand-Stärkenabnahme wie etwa 2:1 verhält.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der zweiten
Ziehstufe die Außenmaßabnahme zur Wandstärkenabnahme wie etwa 1: 2 verhält.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Ziehstufe
die Wandstärkenabnahme erst nach erfolgter Außenmaßabnahme vorgenommen wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, wobei auf
Stangen einstellbare Stopfen mit den Rohrwandungen Kammern bilden, die durch in den Stopfen
vorgesehene Bohrungen zu einem gemeinsamen Hohlraum untereinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfen
(6 a, 6 b) mit der Hohlprofilinnenwand drei gegeneinander abgedichtete Druckkammern (12 a,
12 b, 12 c) bilden und die Stange (4) getrennte Verteilbohrungen (9 a, 9 b, 9 c) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stopfenprofil in Einlaufrichtung
aus einem im Querschnitt zunehmenden Einlaufteil (13 a, 13 b), einer sich daran anschließenden,
im Querschnitt abnehmenden und in eine Schmiernut (14 a, 14 b) einmündenden
Schulter (15 a, 15 b) und einem sich hieran anschließenden, einen gleichbleibenden Querschnitt
aufweisenden Teil (16 a, 16 b) besteht.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel
der Schulter (15 a, 15 b) kleiner als der des zugehörigen Matrizenteils (2 a, 2 b) ist.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schulteraußenmaß
(15 a, 15 b) größer als das Außenmaß des einen gleichbleibenden Querschnitt aufweisenden
Teiles (16 a,16 b) ist.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (6 b')
der zweiten Stufe schwimmend angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stopfen (6 a",
6 b") schwimmend angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehvorrichtung
mit einer Umlaufkühlung versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 522161;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1013 250.
Deutsche Patentschrift Nr. 522161;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1013 250.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 648/101 9. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1250394B true DE1250394B (de) | 1967-09-21 |
Family
ID=604148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH56102A Pending DE1250394B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Frzeugung eines Schmierfilms auf der Außen- und auf der Innenwandung von HohlDrofilen insbesondere Rohren aus Metall beim Kaltziehen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1250394B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2114510A1 (en) * | 1971-03-25 | 1972-10-05 | Inst Metallurgii Zeleza Imeni | Tube drawing with plug - with lubricant undercut |
| EP1634658A1 (de) * | 2004-09-09 | 2006-03-15 | KM Europa Metal Aktiengesellschaft | Ziehdorn |
| CN111922105A (zh) * | 2020-06-01 | 2020-11-13 | 广东和胜工业铝材股份有限公司 | 管材拉拔模具及拉拔工艺 |
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- DE DEH56102A patent/DE1250394B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2114510A1 (en) * | 1971-03-25 | 1972-10-05 | Inst Metallurgii Zeleza Imeni | Tube drawing with plug - with lubricant undercut |
| EP1634658A1 (de) * | 2004-09-09 | 2006-03-15 | KM Europa Metal Aktiengesellschaft | Ziehdorn |
| CN111922105A (zh) * | 2020-06-01 | 2020-11-13 | 广东和胜工业铝材股份有限公司 | 管材拉拔模具及拉拔工艺 |
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