DE1249977B - - Google Patents
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- G05B19/18—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
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- G05B19/351—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an analogue measuring device for point-to-point control the positional error is used to control continuously the servomotor according to its magnitude
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Description
EUTSCHES
Circulet
PATENTAMT
iUSLEGES CHRIFT
Int. Cl.:
G 05 f
G05b
Deutsche Kl.: 21c-46/54
Nummer: 1 249 977
Aktenzeichen: G 46979 VIII b/21 c
Anmeldetag: 25. Mai 1966
Auslegetag: 14. September 1967
Die Erfindung betrifft eine Lageregeleinrichtung mit einem Stellmotor, der von einem Phasendiskriminator
gesteuert wird und die Lage eines Maschinenelementes, z. B. des Werkzeugs einer Werkzeugmaschine,
und zugleich die Einstellung eines Resolvers verstellt.
Zur Erläuterung der Erfindung wird auf eine bekannte Regeleinrichtung Bezug genommen, die in
der USA.-Patentschrift 3 173 001 beschrieben ist. Bei dieser bekannten Einrichtung wird ein Maschinenelement,
z. B. ein Werkzeug einer Werkzeugmaschine, in Richtung einer oder mehrerer Achsen
durch Stellglieder verstellt, die mit Hilfe digitaler Informationen angetrieben werden, welche von einem
Lochband oder einer Lochkarte stammen. Diese Informationen, die in Form von elektrischen Signalen
vorliegen, werden in analoge Stellungen einer Welle mit Hilfe von Stellgliedern umgewandelt, die
mit der Welle verbunden sind. Hierbei wird eine Schaltung mit Festkörperbauelementen verwendet,
die mehrere digitale Ringzähler aufweist, welche schrittweise von einer gemeinsamen Impulsquelle
betätigt werden. Einer der Zähler ist als Teiler ausgebildet, der stetig arbeitet und Rechteckimpulse
liefert. Die dem Band oder der Lochkarte entnommene digitale Information wird dazu benutzt, einen
weiteren Ringzähler, der auch als Sollzähler bezeichnet wird, zu betreiben, derart, daß die Zählwerte der
beiden Zähler verglichen werden. Die Abweichung ist ein Maß für die gewünschte Verschiebung des
Maschinenelementes. Die Ringzähler werden von einem Oszillator mit verhältnismäßig hoher Frequenz,
z. B. 250 kHz, gespeist, und es sind logische Schaltungen vorgesehen, die den Zählwert der genannten
Zähler in getrennte Rechteckschwingungen von 250 Hz umwandeln, die in ihrer Phase entsprechend
den Augenblickswerten der Abweichung zwischen dem Sollwertzähler und dem Bezugswertzähier
gegeneinander versetzt sind.
Der bei dieser Anordnung verwendete induktive Resolver hat zwei Wicklungen, die 90° Phasenverschiebung aufweisen und von Komponenten einer
der obenerwähnten Rechteckschwingungen gespeist werden, die dem Bezugswertzähier entstammen; der
Rotor des Resolvers ist über ein entsprechendes Getriebe mit der Welle des Maschinenbauelementes
verbunden. Die Phase des dem Rotor des Resolvers entnommenen Signals wird dann in einem Diskriminator
mit der Phase der Rechteckschwingung von 250 Hz des Sollwertzählers verglichen. Die Ausgangsspannung
des Diskriminator wird verstärkt und dazu benutzt, das Stellglied anzutreiben, welches die Lage
. Lageregeleinrichtung
Anmelder:
General Electric Company,
Schenectady, N. Y. (V. St. A.)
Schenectady, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
Als Erfinder benannt:
George Leeman Rogers,
Waynesboro, Va. (V. St. A.)
George Leeman Rogers,
Waynesboro, Va. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. Mai 1965 (459 714)
des Maschinenelementes bestimmt, indem es so verstellt wird, daß die Phase des Rotorsignals in Übereinstimmung
mit der Phase des Sollwertzählers gebracht wird.
Der Bezugswertzähier und der Sollwertzähler teilen bei der bekannten Anordnung das Signal von
25OkHz im Verhältnis 1000:1. Je höher die Frequenz des Oszillators ist, der die Zähler antreibt,
um so feiner sind die Stellschritte der Einrichtung, da in der digital arbeitenden Einrichtung die relativen
Phasenlagen der Ausgangssignale der Zähler durch die Differenz der numerischen Zählwerte bestimmt
sind. Je höher die Zählwerte sind, um so feiner sind daher die Schritte der gegenseitigen
Phasenverschiebung.
Bisher wurden bei digitalen Einrichtungen der beschriebenen Art die Resolver durch sinusförmige
Signale gespeist, deren Schnittpunkte mit der Nullachse mit einem Signal geregelter Phase verglichen
wurden, um die Verschiebung des Maschinenelementes zu ermitteln. Am Ausgang eines digitalen Zählers
ergibt sich jedoch eine Rechteckschwingung. Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine
Resolvereinrichtung zu schaffen, die direkt von den Rechteckwellen betrieben werden kann, die in dem
digitalen System vorhanden sind. Wenn die Statorwicklungen eines Resolvers gemäß der Erfindung
durch diese Rechteckwellen erregt werden, enthält die dem Rotor entnommene Komponente,, die zwar
keine Rechteckwelle ist, eine Grundfrequenz, deren Phasenlage eindeutig mit der Phasenlage der Grund-
i..' 709 64,7/413
schwingungen in Beziehung steht, die in der durch die Lage des Rotors modifizierten Rechteckwellenerregung
enthalten ist. Wenn man daher die höheren Harmonischen des Rotors beseitigt, enthält die verbleibende
Grundschwingung die gewünschte eindeutige Information über die Phasenlage und kann leicht
so geformt werden, daß ein rechteckiges Rückführungssignal erzeugt wird, welches ebenfalls diese
Phaseninformation aufweist.
Ein Vorteil der Verwendung der Rechteckschwingung für die Erregung der Resolverwicklungen besteht
darin, daß Rechteckschwingungen leichter mit großer Genauigkeit sowohl bezüglich der Phase
als auch der Amplitude erzeugt werden können. Wenn die Ausgangsspannungen an verschiedenen
Stellen einer Zählkette in an sich bekannter Weise abgenommen werden, ist es einfach, eine einwandfreie
Phasenverschiebungsregelung zwischen den beiden Rechteckwellen zu erhalten. Außerdem sind die
Maßnahmen zur Regelung der Amplitude einer Rechteckschwingung mit Hilfe einer Schaltung aus
Festkörperbauelementen ζ. Β. durch Amplitudenbegrenzung oder durch Verwendung von Sättigungserscheinungen sehr wirksam, um Signale konstanter
Amplitude zu erzeugen.
Ein weiterer Vorteil bei der Speisung der um 90° phasenverschobenen Resolverwicklungen direkt aus
den Zählketten ist der, daß um 90° phasenverschobene Rechteckwellen mit größerer Genauigkeit erzeugt
werden können als elektronisch erzeugte Sinusschwingungen mit 90° Phasenverschiebung.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht also darin, eine Schaltung zur Speisung eines
Resolvers anzugeben, bei der die stationären Resolverwicklungen direkt durch Rechteckschwingungen
gespeist werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Statorwicklungen des Resolvers an zwei
Schaltungen zur Erzeugung phasenverschobener Rechteckschwingungen angeschlossen sind und daß
die dem Rotor des Resolvers entnommene Schwingung über ein Oberwellenfilter geführt und als Istwertsignal
von Rechteckform dem Diskriminator zum Vergleich mit dem rechteck form igen Sollwertsignal
zugeführt ist.
Die Erfindung wird nunmehr auch an Hand von Figuren näher beschrieben.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild für eine Regeleinrichtung gemäß der Erfindung, und
Fig. 2 ist ein Schaltbild einer Einrichtung, die den Statorwicklungen des Resolvers eine Rechteckschwingung
zuführt.
In Fig. 1 ist eine Einrichtung dargestellt, die eine vereinfachte Ausführung der in der USA.-Patentschrift
3173 001 beschriebenen Regeleinrichtung darstellt. Es handelt sich um eine digital arbeitende
Einrichtung, bei der zwei im wesentlichen miteinander übereinstimmende Rechteckschwingungen verwendet
werden, die gegeneinander zeitlich versetzt sind. Die eine Rechteckschwingung R bildet ein Bezugssignal
und die andere Rechteckschwingung C das Sollwertsignal. Das Bezugssignal R entspricht
dem Signal, das auf der Leitung 27 in F i g. 1 der genannten Hauptpatentschrift auftritt und nach
rechts zu dem Kästchen 28 führt. Das Sollwertsignal C der vorliegenden Anordnung entspricht dem
Signal auf der Leitung 19 in F i g. 1 der genannten Hauptpatentschrift; der Phasendiskriminator D der
vorliegenden Anordnung entspricht dem Diskriminator 18 der Hauptpatentschrift.
Das Sollwertsignal C ist gegenüber dem Bezugssignal R um einen Betrag Z phasenverschoben, wobei
dieser Betrag die Nullpunktverschiebung der einen Schwingung gegenüber der anderen darstellt.
Diese Nullpunktverschiebung kann entweder von Hand durch eine Bedienungsperson eingestellt oder
auch automatisch in die Einrichtung eingegeben
ίο werden. Der Betrag der Phasenverschiebung der
Rechteckscliwingung C gegenüber der Rechteckschwingung R wird dazu benutzt, um ein Stellglied
zu betätigen, welches ein Maschinenelement £ um einen bestimmten Betrag / gegenüber einer NuIl-
oder Ausgangsstellung verschiebt. Die Nullstellung ist vorhanden, wenn das Sollwertsignal C mit dem
Bezugssignal R in Phase übereinstimmt, so daß die Nullpunktverschiebung Z gleich Null ist.
Als Beispiel, wie die beiden Rechteckschwingungen R und C erzeugt und gegeneinander verschoben
werden können, zeigt Fig. 1 zwei Ringzähler A und Ji. Der Bezugszähler A liefert die Rechteckschwingung
R und der Sollwertzähler B die Rechteckschwingung C. Beide Zähler werden von einem
gemeinsamen Taktgeberoszillator O angetrieben.
Im vorliegenden Fall liefert der Oszillator Impulse,
die mit einer Frequenz von 250 kHz wiederkehren. Sowohl der Zähler A als auch der Zähler B bewirken
eine Frequenzteilung von 1000:1, so daß der Zählwert in jedem Zähler mit einer Frequenz von
250 H/. gezählt wird. Wenn beide Zähler zuerst auf Null gebracht und dann mit dem gleichen Ausgangssignal
des Oszillators O betrieben werden, dann stimmen die Rechteckschwingungen R und C in der
Phase überein. Es sind jedoch Einrichtungen vorgesehen, mit denen man zu Beginn einen von Null
abweichenden Zählwert in den Sollwertzähler B eingeben kann, um eine Phasenverschiebung zwischen
den Rcchteckschwingungen C und R zu erzeugen.
Wenn z.B. der SollwertzählerB aus einer Kette
von Multiplikatoren besteht, dann enthält eine Einrichtung M zur Eingabe des Zählwertes in den Sollwertzähler
Schaltelemente, die mit jedem der Multiplikatoren verbunden sind und die den Leitfähigkeitszustand
derselben beeinflussen und daher nach Wahl einen Zählwert in die Multiplikatorkette einführen,
der der gewünschten Nullpunktverschiebung Z entspricht. Diese Eingabeeinrichtung M ist
mit einer Handsteuerung S verbunden, die z. B. aus von Hand bedienbaren Dekadenschaltern besteht,
die auf einer nicht dargestellten Schalttafel angeordnet sein können und dazu dienen, in dem Sollwertzähler
B von Anfang an die gewünschte Nullpunktverschiebung einzustellen. Da der Hauptanwendungszweck
der vorliegenden Einrichtung der Betrieb einer Werkzeugmaschine in Übereinstimmung mit einem
vorgegebenen Programm ist, wird die Eingabeeinrichtung M bei normalem Betrieb von einem Bandlesegerät
T betätigt, das gelochte Bänder oder Karten bzw. magnetisch aufgezeichnete Informationen
ablesen kann.
Die Einrichtungen zur Erzeugung der Rechteckschwingungen JR und C mit der gewünschten gegenseitigen
Phasenverschiebung Z werden im vorliegenden Fall als bekannt vorausgesetzt, da sie der obenerwähnten
Hauptpatentschrift zu entnehmen sind. Die Rechteckschwingung R wird durch einen
Ph äsen teiler 10 in zwei um 90° phasen verschobene
5 6
KtThtivkM-lnvingungcn auf den Leitungen 12 und 14 so weit verringert, daß sie schließlich zu Null wird.
als Sinn·, mul kosiniiskomponente aufgeteilt. Diese Durch Änderung der Eingangsinformation an dem
I münzen ciselicinen auch oben in Fig. 2. Da aber SollwertzählerB zur Änderung der Nullpunktver-
/wi I.i-niiiicin erforderlich sind, um die Sinus- Schiebung der SollwertschwingungC gegenüber der
kiimpuiu'nu· zuzuführen, sind diese mit 12 und 12' 5 BezugsschwingungR kann erreicht werden, daß die
IuV1-U 1IiIIi'!, iiiul die beiden anderen Leitungen, die Lage oder Stellung des Maschinenelementes £ einer
du- Kiisiniiskoiiiponcnle zuführen, haben in Fig. 2 von Hand oder selbsttätig eingegebenen Bahn folgt,
ihr lUveu-lmimg 14 und 14'. Diese Sinus- und Kosi- Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder Gl,
iniMveliiei-kschwingungen, deren Phasenlage von der G2 und G3 wird vorzugsweise so gewählt, daß die
1»<·/ιψν.ι·1ι\νπ)ΐ·.ιιημ, Ii abhängt, werden über die erfrn- io gewünschte Amplitude und Feinheit der Regelung
iltiiij'.Nf'.niiül.lcn Kesolvcrspeiseschaltungen 20 und 40 der Schlittenbewegung erreicht wird, wenn der SoIl-
ilrn Siiiioiwicklungen 16 und 17 eines Resolvers 18 wertzähler einem vorbestimmten Programm folgt,
/tiedUlm, der eine Rotorwicklung 19 aufweist, wel- In der Praxis sind häufig mehrere Stellglieder und
ilu-r »-im· Ausgangsspannung entnommen wird, deren Resolver vorgesehen, um eine Grob-, Mittel- und
liinu-ulagc eine Funktion des Winkels ist, den der 15 Feineinstellung zu ermöglichen.
Kiiioi- I«) gerade in dem betreffenden Augenblick Die Abmessung des kleinsten Bewegungsschrittes,
(■!■(■niiilHi der Slatorwicklungen 16 und 17 ein- den die vorliegende Einrichtung ausführen kann, ist
iiunnii, durch die Anzahl der Zählwerte bestimmt, die jeder
Die Iinegerspannung für die Statorwicklungen 16 der Zähler Λ und B während eines vollständigen
uiul 17 wird von den zwei Schaltungen 20 und 40 20 Zählzyklus ausführt. Dies ist der Grund, warum ein
l'i-lu-leii, die in F i g. 2 im einzelnen dargestellt sind. Taktgeberoszillator von 250 kHz benutzt wird, um
I tu die Fi läuterung der Fig. 1 genügt es, darauf die Zähler anzutreiben, selbst wenn eine wesentlich
hinzuweisen, daß die Schaltungen 20 und 40 die Sta- niedrigere Frequenz von 250 Hz in dem Resolver
toiwk-kltmj-en 16 und 17 mit um 90° phasenverscho- und dem Stellglied verwendet wird. Da jeder Zäh-
Ικ-ικΊΐ Rccliteckimpulsen speisen, die phasenstarr 25 ler ^t und B 1000 Zählschritte pro Schwingung im
um der Reehteckschwingung JR gekoppelt sind. Ausgangskreis ausführt, ist die gesamte mögliche
I ):is angetriebene Maschinenelement E ist z. B. ein relative Phasenverschiebung zwischen der Rechteck Si-Iiliiien
K einer Drehbank, der einen Werkzeug- schwingung C und der Reehteckschwingung R in
halter /' trägt. Der Schlitten wird in Lagern von 1000 Einzelschritte unterteilt, und die Zahl der Eineiiier
Leitspindel L geführt. Die Leitspindel ist mit 30 zelschritte, die eine bestimmte Nullpunktverschiei-inem
Zahnradgetriebe Gl, GI, G3 verbunden, das bungZ darstellt, wird durch den Betrag wieder-111
it dem Rotor 19 des Resolvers gekoppelt ist, um gegeben, um den der Sollwertzähler gegenüber dem
die Stellung des Schlittens K zu ermitteln. Das Zahn- Bezugswertzähler versetzt ist.
rad (H wird von einem Zahnrad G3 auf der Welle Unglücklicherweise ist die Ausgangsspannung der des Stellmotors/7 getrieben, der einen Teil des Stell- 35 Rotorwicklung 19 des Resolvers 18 tatsächlich keine flicdes bildet und den Schlitten K auf der Leitspin- Reehteckschwingung, und zwar aus verschiedenen del I. verschiebt. Der Phasendiskriminator D nimmt Gründen. Dazu gehört, daß der Frequenzgang der die Rechlcckschwingung C von der Leitung 2 auf. Wicklungen 16 und 17, die eine Transformatorwir-Ihm wird ferner auf der Leitung 3 eine Rechteck- kung gegenüber der Wicklung 19 haben, nicht ausschwingung W von dem Resolver 18 zugeführt. Er 4° reicht, um eine einwandfreie Reehteckschwingung zu vergleicht die Phasenbeziehung zwischen den beiden übertragen. Außerdem beeinflussen die internen Schwingungen. Die Reehteckschwingung W stellt das ohmschen und kapazitiven Widerstände den Ober-Istwertsignal dar, welches die Ist-Stellung des Zahn- wellengehalt des in der Rotorwicklung 19 fließenden rades G'2 und daher auch des Maschinenbauelemen- Stromes. Es ist jedoch wünschenswert, daß die Istles/;' wiedergibt. Wenn die Sollschwingung C und 45 wertschwingung W möglichst rechteckig ist, so daß die Istwertschwingung W in Phase sind, liefert der der Diskriminator die Phase der Istwertschwingung W Phasendiskriminator D die Ausgangsspannung Null in ihren Augenblickswerten mit der Phase der Rechtan den Verstärker 4, und der Motor F läuft nicht. eckschwingung C vergleichen kann. Aus diesem Dieser Zustand tritt ein, wenn das Maschinenbau- Grund wird eine Schaltung 6 zur Änderung des Kürelement E genau die von dem Sollwertsignal in dem 50 venverlaufs zwischen dem Rotor 19 und dem Pha-/.ähler B eingestellte Lage hat, so daß die Nullpunkt- sendiskriminator D eingeschaltet,
verschiebung Z gleich Null ist. Diese Schaltung 6 enthält ein Filter, welches die
rad (H wird von einem Zahnrad G3 auf der Welle Unglücklicherweise ist die Ausgangsspannung der des Stellmotors/7 getrieben, der einen Teil des Stell- 35 Rotorwicklung 19 des Resolvers 18 tatsächlich keine flicdes bildet und den Schlitten K auf der Leitspin- Reehteckschwingung, und zwar aus verschiedenen del I. verschiebt. Der Phasendiskriminator D nimmt Gründen. Dazu gehört, daß der Frequenzgang der die Rechlcckschwingung C von der Leitung 2 auf. Wicklungen 16 und 17, die eine Transformatorwir-Ihm wird ferner auf der Leitung 3 eine Rechteck- kung gegenüber der Wicklung 19 haben, nicht ausschwingung W von dem Resolver 18 zugeführt. Er 4° reicht, um eine einwandfreie Reehteckschwingung zu vergleicht die Phasenbeziehung zwischen den beiden übertragen. Außerdem beeinflussen die internen Schwingungen. Die Reehteckschwingung W stellt das ohmschen und kapazitiven Widerstände den Ober-Istwertsignal dar, welches die Ist-Stellung des Zahn- wellengehalt des in der Rotorwicklung 19 fließenden rades G'2 und daher auch des Maschinenbauelemen- Stromes. Es ist jedoch wünschenswert, daß die Istles/;' wiedergibt. Wenn die Sollschwingung C und 45 wertschwingung W möglichst rechteckig ist, so daß die Istwertschwingung W in Phase sind, liefert der der Diskriminator die Phase der Istwertschwingung W Phasendiskriminator D die Ausgangsspannung Null in ihren Augenblickswerten mit der Phase der Rechtan den Verstärker 4, und der Motor F läuft nicht. eckschwingung C vergleichen kann. Aus diesem Dieser Zustand tritt ein, wenn das Maschinenbau- Grund wird eine Schaltung 6 zur Änderung des Kürelement E genau die von dem Sollwertsignal in dem 50 venverlaufs zwischen dem Rotor 19 und dem Pha-/.ähler B eingestellte Lage hat, so daß die Nullpunkt- sendiskriminator D eingeschaltet,
verschiebung Z gleich Null ist. Diese Schaltung 6 enthält ein Filter, welches die
Wenn jedoch die Phasenlage des Istwertsignals W Grundfrequenz des Ausgangssignals der Rotorwickin
tier einen Richtung gegenüber der Phasenlage des lung 19 durchläßt. Dieses Filter enthält mehrere
Sollwertsignals C am Diskriminator D verschoben ist, 55 Stufen, welche die Grundschwingungen hindurchwird
ein Richtungssignal auf der Leitung 5 erzeugt lassen, aber im wesentlichen alle höheren Harmoiind
durch den Verstärker 4 verstärkt, so daß der nischen dämpfen. Dieses Filter kann auch eine
Stellmotor F in einer solchen Richtung angetrieben interne Phasenkorrektur enthalten, so daß seine
wird, daß die Phasenverschiebung des Istwert- Nettophasenverschiebung gleich Null ist, oder es
signals W gegenüber dem Sollwertsignal C vermin- 60 können auch unerwünschte, von außen erzeugte
ilcrt wird. Wenn andererseits die Phasenlage des Ist- Phasenfehler korrigiert werden. Das Filter liefert
werlsignals gegen das Sollwertsignal in der entgegen- daher eine Sinusschwingung der Grundfrequenz,
gesetzten Richtung verschoben ist, dann wird die deren Schnittpunkt mit der Nullachse einer Phasen-Richtung
der Ausgangsspannung auf der Leitung 5 lage entspricht, die dem Schnittpunkt der Rechteckdcs
Phasendiskriminators D umgekehrt, so daß der 65 schwingung am Ausgang der Statorwicklungen 16
Stellmotor /·' in der entgegengesetzten Richtung an- und 17 mit der Nullachse entspricht. Das von dem
getrieben wird. Hierdurch wird die Phasenverschie- Filter 6 abgegebene sinusförmige Signal wird dann
bung zwischen den Rechteckschwingungen W und C durch entsprechende Verstärkung quadriert. In dem
Wellenfilter 6 sind auch Amplitudenbegrenzer enthalten, so daß ein rechteckig verlaufendes Istwertsignal
W mit entsprechend liegenden Durchgängen durch die Nullachse geliefert wird. Auf diese Weise
werden die Verzerrungen durch Oberwellen, die in dem Rotorstrom 19 vorhanden sind, beseitigt und
durch künstlich erzeugte Oberwellen ersetzt, die nicht nur eine genau rechteckförmig verlaufende
Schwingung des Signals W hervorrufen, sondern auch eine Wellenform liefern, deren Schnittpunkt
mit der Nullachse die gleiche Lage wie die der Grundkomponente des Stromes in der Wicklung 19
aufweist.
Wie oben erwähnt wurde, haben die Ausgangsgrößen der Zähler A und B einen rechteckförmigen
Verlauf und werden von dem mit Festkörperbauelementen ausgerüsteten digitalen Zähler geliefert.
Es ist daher zweckmäßig, die Rechteckschwingungen direkt dazu zu benutzen, um die Statorwicklungen
des Resolvers zu speisen, ohne daß sie in die Sinusform verwandelt zu werden brauchen. Darüber hinaus
besteht der weitere Vorteil, daß in den Schaltungen 20 und 40 des Resolvers Transistoren verwendet
werden können, die als Schaltglieder arbeiten, so daß nicht nur Schwierigkeiten bezüglich der Linearität
des Ansprechens beseitigt werden, sondern daß auch die Schaltfunktion mit größerem Wirkungsgrad
durchgeführt weiden kann, weil de /"Λ-Verluste in
den Transistoren sehr niedrig sind, da die Werte der Innenwiderstände nahezu dauernd in der Nahe von
Null liegen.
Fig. 2 zeigt, daß der Resolver 18 mit seiner Statorwicklung
16 an einen Belastungswiderstand angeschlossen ist, der von der Schaltung 20 gespeist
wird, und daß die Statorwicklung 17 als Belastung für die Schaltung 40 dient. Die Schaltungen in den
Kästchen 20 und 40 sind gleich ausgeführt, so daß lediglich das Kästchen 20 im einzelnen beschrieben
wird.
Es sei angenommen, daß Gleichspannungsquolleii
zur Verfügung stehen, die eine Spannung von 12 V an der Leitung 71, eine Spannung von 6 V an der
Leitung 72, ferner — 6 V an der Leitung 73 und —18 V an der Leitung 74 erzeugen. Die Aufgabe der
Schaltungen 20 und 40 besteht darin, die Statorwicklungen 16 und 17 zuerst zwischen die Leitung 72
mit +6 V und 73 mit —6 V zu legen und dann die
Anschlüsse zwischen diesen beiden Drähten in einem späteren Augenblick umzukehren. Auf diese
Weise wird die Wicklung 16 mit einer Rechteckschwingung wechselnder Polarität und mit einer
Amplitude von 12 V gespeist. Das gleiche gilt für die Statorwickiung 17, jedoch mit der Abweichung,
daß der Strom jeweils 90° phasenverschoben ist.
Diese periodische Umkehr der Anschlüsse der Wicklungen 16 und 17 gegenüber den Anschlußleitungen
72 und 73 wird durch Festkörperbauelemente, im vorliegenden Fall durch die Transistoren 21-23,
22-24, 41-43 und 42-44, erzeugt. Diese Transistoren liegen zwischen den Leitungen 72 und 73 in zwei
benachbarten Zweigen, die je zwei Transistoren in Reihe mit den Mittelpunkten 16 c?, 166, 17 a, 176
enthalten. In einem gegebenen Augenblick ist eine Gruppe von diagonal verbundenen Transistoren,
z. B. 21-23 oder 22-24, leitend, und das andere Paar ist nichtleitend, so daß sich die Wirkung eines
zweipoligen Wechselschalters ergibt. Die Transistoren 31, 32, 51 und 52 am oberen Ende der Figur
dienen nur zur Verstärkung und nehmen die rechteckförmig verlaufende Gegentaktschwingung von
den Leitungen 12, 12' und 14, 14' auf und steuern die Leitfähigkeit der Schalttransistoren, die den Resolver
18 speisen.
In dem Kästchen 20 sind die Gegentaktsignale auf den Leitungen 12 und 12' um 180° in der Phase
verschoben und steuern die pnp-Transistoren 31 und 32 ins Sättigungsgebiet bzw. bis zum Nullwert. Die
ίο Emitter dieser Transistoren befinden sich auf + 6 V,
jedoch halten die Widerstände 33 und 34 die Phasen der Transistoren 31 und 32 beim Fehlen eines Eingangssignals
in den Leitungen 12 und 12' positiv gegenüber den Emittern, so daß diese Transistoren
beim Fehlen eines Signals gesperrt bleiben. Die Widerstände 36 und 38 dienen als Spannungsteiler,
wenn sie mit den Widerständen 33 und 34 zusammen betrachtet werden, und die Kondensatoren 35
und 37 liegen parallel zu den Widerständen 36 und 38, um die Anstiegszeit der Impulse der Rechteckschwingung
zu verbessern.
Zwei Zenerdioden 80 und 81 sind vorgesehen, um die Spannungsdifferenz zwischen den Drähten 72
und 73 genau auf 12 V zu regeln, indem ein Strom dem Innenwiderstand der Speiseschaltung entnommen
wird. Wenn die Speisespannung geregelt ist, dann können die Zenerdioden 80 und 81 auch weggelassen
werden. Die Transistoren 21, 22, 23, 24 und 41 bis 44 sind pnp-Transistoren, so daß sie gesperrt
sind, wenn ihre Basis positiv gegenüber dem Emitter ist.
Die oberen Schalttransistoren 21, 24, 41 und 44 liegen mit ihren Emittern an einer konstanten Spannung
von +6 V, und ihre Basiselektroden sind über Widerslände 25, 26, 45 und 46 an eine Leitung 71
mit I 12 V angeschlossen, so daß sie gesperrt werden. Die Dioden 25«, 26«, 45 a und 46« sind über
Widerstände 29, 30, 49 und 50 mit einer Leitung 74 von ISV verbunden, und diese Widerstände
haben einen niedrigeren Wert als die Widerstände 25, 26, 45 und 46. Beim Fehlen der Transistoren
31, 32, 51 und 52 wurden die Transistoren 21, 24,
4i und 44 leitend bleiben. Am Beginn der Rechtecksdiwiiigung,
die in der Nähe der Anschlußdrähte 12, 12' dargestellt ist, wird die Basis des Transistors
31 vorübergehend negativ und die Basis des Transistor;; 32 positiv, so daß der erstere bis zum Sättigungswert
leitend ist und der letztere gesperrt ist. Da beim Fehlen des Transistors 32 der Transistor
24 normalerweise durch den Widerstand 30 leitend gclialtcn wird, kann der Transistor 24 nun als leitend
betrachtet werden, weil der gesperrte Transistor 32 keine Wirkung auf seine Verstärkung hat.
Der Transistor 31 jedoch ist gut leitend und hat daher einen sehr niedrigen inneren Widerstand, so
daß die negative Spannung, die normalerweise am oberen Ende des Widerstandes 29 erscheint, im wesentlichen
beseitigt ist, da dieser Punkt der Schaltung über den Transistor 31 mit einem Punkt von
-f- 6 V verbunden ist. Die positive Vorspannung, die
über den Widerstand 25 direkt der Basis des Transistors 21 zugeführt wird, überwiegt daher, so daß
der Transistor 21 gesperrt ist.
Wie oben erwähnt wurde, wird der Transistor 21 gesperrt, wenn der Transistor 24 in der ersten Halbwelle der dargestellten Schwingung gesättigt ist. Da praktisch durch den Transistor 21 kein Strom fließt, erscheint auch kein Spannungsabfall an der Diode
Wie oben erwähnt wurde, wird der Transistor 21 gesperrt, wenn der Transistor 24 in der ersten Halbwelle der dargestellten Schwingung gesättigt ist. Da praktisch durch den Transistor 21 kein Strom fließt, erscheint auch kein Spannungsabfall an der Diode
Claims (3)
1. Lageregeleinrichtung mit einem Stellmotor, der von einem Phasendiskriminator gesteuert
wird und die Lage eines Maschinenelementes, z. B. des Werkzeugs einer Werkzeugmaschine,
und zugleich die Einstellung eines Resolvers verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Statorwicklungen (16, 17) des Resolvers (18) an zwei Schaltungen (20, 40) zur Erzeugung phasenverschobener
Rechteckschwingungen angeschlossen sind und daß die dem Rotor (19) des Resolvers (18) entnommene Schwingung über
ein Oberwellenfilter geführt und als Istwcrlsignal von Rechteckform dem Diskriminator (/)) zum
Vergleich mit dem lechlcckförniigen Sollwcrtsignal zugeführt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungen (20, 40) zur
Speisung des Resolvers mit Rcchlcckschwingungen
je zwei Zweige aufweisen, die je zwei in
Reihe liegende Transistoren (21, 22; 24, 23; 41, 42; 44, 43) enthalten, deren Vcrbindungspimkte
mit den Slatorwicklungcn (16, 17) des Resolvers verbunden sind, daß feiner jeweils der
/weile der beiden in Reihe liegenden Transistoren entgegengesetzten Leitfähigkeitszustand hat
wie der erste und daß die beiden Zweige in Cicgcntakt nrhcitcn, so daß, wenn die einen
Transistoren (22, 24) leitend sind, die anderen Transistoren (21. 23) gesperrt sind und umgekehrt.
3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadadurcli
gekennzeichnet, daß zwischen dem Rotor (19) des Resolvers und dem Diskriminator
(D) eine Schaltung zur Änderung der Kurvenform angeordnet ist, die aus der Ausgangsspannung
des Rotors eine im wesentlichen rechtcckförmig verlaufende Spannung erzeugt, deren
Frequenz und Phase mit der Ausgangsspannung übereinstimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 3 173 001.
USA.-Patentschrift Nr. 3 173 001.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 647/413 9.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US45971465 | 1965-05-28 | ||
| DEG0046979 | 1966-05-25 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249977B true DE1249977B (de) | 1967-09-14 |
| DE1249977C2 DE1249977C2 (de) | 1973-03-08 |
Family
ID=603864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1249977D Expired DE1249977C2 (de) | 1965-05-28 | Lageregeleinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249977C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2633846A1 (de) * | 1975-08-06 | 1977-02-17 | Gen Electric | Numerische regeleinrichtung |
| DE2940894A1 (de) * | 1978-10-05 | 1980-04-17 | Kollmorgen Tech Corp | Positionskontroll-einrichtung |
-
0
- DE DENDAT1249977D patent/DE1249977C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2633846A1 (de) * | 1975-08-06 | 1977-02-17 | Gen Electric | Numerische regeleinrichtung |
| DE2940894A1 (de) * | 1978-10-05 | 1980-04-17 | Kollmorgen Tech Corp | Positionskontroll-einrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1249977C2 (de) | 1973-03-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |