DE1249791B - Vorrichtung zum Einhängen eines Rohrstranges in einen Verrohrungskopf - Google Patents
Vorrichtung zum Einhängen eines Rohrstranges in einen VerrohrungskopfInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
EUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT 1249 791 Int Cl.
Deutsche Kl
E 21b
5 a - 33/04
Nummer 1 249 791
Aktenzeichen H 57100 VI a/5 a
Anmeldetag. 7 September 1965
Auslegetag 14 September 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einhängen
eines Rohrstranges in einen Verrohrungskopl· mit einem Absetzkopf, durch den auch bei abgesetzter
Rohrtour eine Zirkulation möglich ist,
deren Zirkulationsoffnungen mittels einer Dichtvorrichtung
verschließbar sind, und mit einem mit dei
Dichtvornchtung losbar verbundenen Einbauwerkzeug,
das nach dem Verschließen der Zirkulationsoffnungen ziehbar ist
Es ist eine Rohrhangevorrichtung bekannt, die
zuerst an einem Einbaustrang abgesenkt und im oberen Ende des Bohrloches befestigt wird, wonacli
der Einbaustrang von der Hangevorrichtung gelobt und auf die Bohrebene angehoben wird Danac'i
wird eine Dichtvornchtung \on der Bohrebene aus auf das Einbauwerkzeug abgesenkt und muß genau
über einen Innenkorper gestülpt und mit ihm verschraubt
werden, bevor das Einbauwerkzeug gedreht werden kann, um eine Dichtung gegenubev
dem hnde des Bohrloches herzustellen und die Teile in der Dichtsteifung miteinander zu verriegeln
Danach wird das Einbauwerkzeug gelost und auf die Bohrebene angehoben
Bei dem Versuch, zwei Gewinde \ on einem
schwimmenden Schiff aus miteinander in Uberei.i
Stimmung zu bringen und miteinander zu verschrauben, treten sehr oft sehr große Schwierigkeiten auf
Ähnliche Schwierigkeiten, wenn auch in einem etwas geringerem Ausmaß, ergeben sich beim Arbeiten
von Bohl buhnen aus, die 100 m und mehr über dem oberen Ende eines Rohrstranges angeordnet sind, de»·
unter der Wasseroberfläche liegt
Dei Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese
Schwierigkeiten zu vermeiden und eine Vorrichtung zum E inhangen eines Rohrstranges in einen Ver
rohrungskopt zu schaffen mil der das Einbauwerkzeug in das obere Ende des Rohrstranges dicht ein
setzbar, lösbar und auf die Bohrebene anhebbar ist
Diese Aulgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelost, daß der Absetzkopf, die Dichtvornchtung
und das Einbauwerkzeug emc Baueinheit bilden und gemeinsam in einem Rohrstrang absetzbar sind Da
duich ist es möglich alle Teile miteinander zu verbinden
und von der Rohrebene aus richtig zu betätigen, nachdem sie m den Rohrstrang eingesenkt
worden sind Alle Arbeitsgange können m einem Zuge durchgeführt werden, wodurch nicht nur an
Zeit gespart wird, sondern die Teile auch in die
richtige Lage zueinander gebracht und die verschiedenen Arbeitsgange durchgeführt werden können,
namheh das Einbringen der Rohrauf hangung in den
Rohrstrang, das Zirkulieren von Flüssigkeit zwischen Vorrichtung zum Einhangen eines Rohrstranges
in einen Verrohrungskopf
in einen Verrohrungskopf
Anmelder
Fritz Huntsinger,
Carl Frederick Huntsinger,
Fritz Roy Huntsinger,
James William Ellison Hanes,
Joel Lee Glenn, Ventura, Calif (V St A )
Vertreter
Dipl -Ing A Stenger und Dip! -Ing W Watzke,
Patentanwälte Dusseldoit 1, Charlottenstr 58
Als Erfinder benannt
William Franklin Miller,
Ventura, Calif (V St A )
William Franklin Miller,
Ventura, Calif (V St A )
Beanspruchte Priorität
V St ν Amerika vom 7 Oktober 1964 (402 355)
der Hangevorrichtung und dem Rohrstrang, die Herstellung
einer Abdichtung zwischen der Hangevorrichtung und dem Rohrstrang und dann das Losen
des Einbaugeslanges von der Hangevorrichtung und das Anheben des Gestänges auf die Bohrebene Em
Vorteil ist dabei die Möglichkeit, diese Arbeiten von
einem schwimmenden Schiff aus durchfuhren zu können, das senkrechte und seitliche Bewegungen
macht
Bei der praktischen Ausfuhrung ist die Dichtvoinchtung
mit dem Absetzkopf in an sich bekannter
Weise mittels eines Rechtsgewindes und das Einbauwerkzeug mit der Dichtvornchtung mittels eines
Linksgewindes verbunden Dadurch kann bei gleicher Drehnchtung der Rohrstrang abgedichtet und
das Einbauwerkzeug gezogen werden Das Linksgewinde kann entweder durch einen Abscherbolzen
oder durch eine losbare Kupplung mechanisch gehemmt sein Um den Absetzkopf vor dem Angriff
scheuernder Flüssigkeiten zu schützen, ist er innen
mit einer Schutzhülse ausgekleidet Die Dichtvoinchtung
ist zweckmäßig in ihrer Dichtstellung mittels
eines radial in eine Nut m dem Rohrstrang greifenden
Federringes verriegelbar
3 4
Bei einer abgewandelten Ausfiihrungsform der Der Absetzkopf 5 ist am oberen Ende mit einer
Erfindung ist die lösbare Kupplung als Klauenkupp- kegeligen Sitzfläche 17 sowie mit einer zylindrischen
lung ausgebildet. Vorteilhaft ragt das Einbauwerk- Wandfläche 18 versehen, die abwärts zu einer kegezeug
mit einem zylindrischen hohlen Ansatz in die 'igen Sitzfläche 19 geringeren Durchmessers führt.
Schutzhülse des Absetzkopfcs und ist der dadurch 5 In die zylindrische Wandfläche 18 ist eine Schutzgebildete Ringraum über eine Bohrung mit dem hülse 20 eingesetzt, die die Sitzflächen 17 und 19
Inneren des Rohres verbunden. berührt, lösbar mittels einer Schraube 21 befestigt
Die Erfindung ist in der Zeichnung an mehreren und mit kegeligen Flächen 22 und 23 versehen ist.
Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Arn unteren Ende des Einbauwerkzeuges 12 ist
Fig.] die Rohrhängevorrichtung bei noch nicht io ein zylindrischer hohler Ansatz 24 vorgesehen, der
abgesetzter Rohrtour in Ansicht, teilweise im Schnitt, m die Schutzhülse 20 ragt und die kegelige Fläche
Fig. 2 die Rohrhängevorrichtung bei abgesetzter 22 ge8™ Einwirkungen abschirmt, die durch das
Rohrtour im Längsschnitt in größerem Maßstab. Pumpen von scheuernden Flüssigkeiten nach unten
F i g. 3 einen Schnitt entsprechend F i g. 2 mit vet- durcn dle Vorrichtung bewirkt werden, wie dies
schlossenen Zirkulationsöftnungen, ·5 belm Auszementieren des Rohres C innerhalb des
F i g. 4 einen Schnitt entsprechend F i g. 3 mit ge- Rohrstranges W üblich ist. Zwischen dem Ansatz 24,
zogenem Einbauwerkzeug, den kegeligen Flächen 17 bzw. 22 des Absetzkopfes,
Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform mit der Schutzhülse 20 und der Innenbohrung der Dichtabgesetzter
Rohrtour im Schnitt, vorrichtung 10 befindet sich ein Ringraum 25, der
F i g. 6 den Schnitt entsprechend F i g. 5 mit ver- 2° zweckmäßig mit Fett oder einem sonstigen Schmierschlossenen
Zirkulationsöffnungen, mittel gefullt lst und über eine Bohrung 26 in dem
Fig. 7 eine andere abgewandelte Ausführungs- Ansatz 24 mit dem Inneren des Rohres/>
verbunden form bei abgesetzter Rohrtour in Ansicht, Ist>
durch dle das Fett beim Betätigen des Einbau-Fig.
8 die Ansicht entsprechend Fig. 7 mit ver- Werkzeuges 12 zur Abwärtsbewegung der Dichtvorschlossenen
Zirkulationsöffnungen, 25 ™htung JO gegenüber dem Absetzkopf S austritt.
F i g. 9 die Ansicht entsprechend F i g. 8 mit ge- Innerhalb der Aufnahme 2 ist der Rohrstrang W
zogenem Einbauwerkzeug, mit einer nngfdrmigen Nut 30 mit einer radial ge-
F ig. 10 den Schnitt nach Linie 10-10 in F ig. 9 und richteten Anschlagschulter 3Oo versehen. An der
Fig. 11 den Schnitt nach Linie 11-11 in Fig. 9. Dichtvorrichtung 10 der Rohrhangevorrichtung H ist
In einen Rohrstrang W soll eine Rohrtour P, C 30 ein geschlitzter Federring 31 vorgesehen, der in einer
mittels einer Rohrhängevorrichtung H eingebracht ringförmigen Nut 32 am äußeren Umfang der Dichtwerden.
Im Inneren 1 des Rohrstranges W ist eine vorrichtung m radialer Richtung verformbar ,st. Der
Aufnahme 2 mit einer Anlagefläche 3 vorgesehen, r-ederring31 wird zweckmäßig in konzentrischer
an der eine Rohrhängevorrichtung H mit dem Rohr C LaSe zum Tel] 1° ™ttels eines Schaumgummikörabgestützt
wird. Durch das Rohr C wird Zement- 35 Pers 33 gehalten, der in die Nut 32 an der Innenbrühe
von oben nach unten und außen an den Roh- seite des Federnnges 31 eingesetzt ist. Das untere
ren C und P entlang in eine erweiterte Bohrung 4 Ende des Ringes 31 weist eine Abschrägung 34 auf,
des Rohrstranges W gefördert dle mlt deT schrägen Fläche 3Sa im Rohrstrang W
Die Rohrhängevorrichtung H besteht aus einem zusammenwirkt, so daß der Ring 31 nach innen ge-Absetzkopf5,
der mit einem Gewinde 6 auf den 4° druckt wlrd· wenn d>e Dichtvorrichtung 10 m dem
herabhängenden Rohrstrang C aufgeschraubt ist. Der Rohrstrang gegenüber dem Teil S abwärts bewegt
Absetzkopf 5 besteht aus einem Rohrstück, das am wird Nachdem der Federring 31 sich in der Nut 30
unteren Ende mit Rippen 7 versehen ist, die in die gedehnt hat und an der Schulter 30 a anliegt,
Aufnahme 2 eingepaßt sind und sich an die Anlage- bllden Rmg und Schulter eine Verriegelung für die
fläche3 in der Verrohrung W anlegen, um die Ab- 45 Rohrhangevorrichtung// mit dem Rohrstrang W.
wärtsbewegung des Rohrstranges C zu begrenzen. Die Dichtvorrichtung 10 ist außerdem mit einem
Zwischen den Rippen 7 sind mehrere Zirkulations- Dichtring 35 versehen, der mit der zylindrischen
öffnungen 8 vorgesehen. Am oberen Ende ist der Wandfläche der Aufnahme 2 nach der Abwärtsbe-Teil
5 mittels Rechtsgewinde 9 in das untere Ende wegung der Dichtvorrichtung 10 zusammenwirkt, um
einer rohrförmigen Dichtvorrichtung 10 eingeschraubt. 50 den Durchfluß von Flüssigkeiten nach oben zwischen
Die Dichtvorrichtung 10 hat am oberen Ende eine der Rohrhängevornchtung und dem Rohrstrang W
kegelige Sitzfläche 11, in die ein Einbauwerkzeug 12 zu verhindern. Der Dichtnng 35 ist wirksam, nacheingesetzt
ist, das mit Linksgewinde 13 in die Dicht- dem dle Rohrhängevorrichtung H durch den Federvorrichtung
10 eingeschraubt ist. Der Absetzkopf 5, nnS 31 ln dem Rohrstrang W verriegelt ist (F 1 g. 3).
die Dichtvorrichtung 10 und das Einbauwerkzeug 12 55 Belm Betrieb der m Fig. 1 bis 4 dargestellten
bilden eine Baueinheit und sind gemeinsam in den Ausfuhrung ist die Rohrhangevorrichtung H mit den
Rohrstrang W absetzbar Rohren P und C verbunden und wird durch den
Um eine Relativbewegung zwischen der Dichtvor- Rohrstrang W abbewegt, der bei Unterwasserbohrichtung
10 und dem Einbauwerkzeug 12 zu ver- '«igen den durch die See fuhrenden Abschnitt einer
meiden, ist das Linksgewinde 13 durch einen Ab- 60 Leitung einschließen kann, die von dem Rohrstrang W
scherbolzen 14 mechanisch gehemmt. Zweckmäßig nach oben zum Schiff an der Wasseroberflache fuhrt,
ist ein elastischer Dichtring 12a zwischen dem Ein- Wenn das Rohr C und die Rohrhängevornchtung //
bauwerkzeug 12 und der kegeligen Sitzfläche 11 der in d™ Rohrstrang W gesenkt werden, legen sich die
Dichtvorrichtung 10 angeordnet, um das Eintreten Rippen 7 an die Anschlagfläche 3 an und begrenzen
von Fremdkörpern in das Gewinde 13 zu verhindern. 65 die weitere Abwärtsbewegung der Vorrichtung. Die
Das Einbauwerkzeug 12 ist mit dem Rohr P mittels Zirkulationsöffnungen 8 ermöglichen das Aufwartseiner
üblichen Rohrmuffe 15 und einem Gewinde 16 fließen der Flüssigkeit zwischen der Rohrhangevorverbunden
richtung H und dem Rohrstrang W; die Dichtvor-
5 6
richtung 10 befindet sich, wie aus F i g. 2 ersichtlich 54 und die Rippen 53 dienen zur Übertragung des
ist, in einer Lage, in der die Flüssigkeit nach oben Drehmomentes vom Einbaustrang des Rohres P auf
zwischen der Dichtvorrichtung 10 und dem Rohr- das Einbauwerkzeug 12 der Rohrhängevorrichtung H,
strang W hindurchfließen kann. Auf diese Weise und, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, wird die Abkönnen
die Bohrflüssigkeit und die Zementbrühe in 5 wärtsbewegung der äußeren Kupplungsbuchse 55
das Bohrloch und wieder herausgefördert werden, gegenüber der inneren Kupplungsbuchse 50 durch
wobei sie durch das Rohr C nach unten und an- den Anschlag des Ansatzes 59 an dem Bund 52 beschließend
durch den Kanal 1 nach oben fließen. grenzt, so daß die Mitnehmernocken 54 und die
Dann kann das Rohr P nach rechts gedreht werden, Rippen 53 stets miteinander in Eingriff sind,
wobei der Abscherbolzen 14 eine Lösung des Links- io Wenn die Rohrhängevorrichtung unter Spannung gewindes 13 zwischen dem Einbauwerkzeug 12 und steht, wie in F i g. 5 dargestellt ist, kann das Drehder Dichtvorrichtung 10 verhindert, so daß sich die moment über den Abscherbolzen 14 auf die Dicht-Dichtvorrichtung 10 durch das Rechtsgewinde 9 vorrichtung 10 übertragen werden,
zwischen ihr und dem Absetzkopf 5 abwärts in die Für den Fall, daß der Abscherbolzen 14 vorzeitig in F i g. 3 dargestellte Lage bewegt, in der der Feder- 15 zerstört sein sollte, sind die äußere Kupplungsbuchse ring 31 mit der Schulter 30 a der Nut 30 zum Ein- 55 und die Dichtvorrichtung 10 mit einer Kupplung griff kommt und der Dichtring 35 innerhalb der Auf- versehen, mit der die Dichtvorrichtung 10 auf das nähme 2 dichtend anliegt. Unterteil 5 aufgeschraubt wird, wenn der Einbauin dieser Lage führt eine weitere Rechtsdrehung strang P niedergebracht wird. Die Kupplung besteht des Rohres P zum Abscheren des Bolzens 14, das 20 aus mehreren Kupplungsklauen 60, die aus der äuße-Linksgewinde 13 wird gelöst und das Einbauwerk- ren Kupplungsbuchse 55 nach unten herausragen zeug 12 kann nach oben aus der Dichtvorrichtung 10 und in eine gleiche Anzahl von Klauenlücken 61 herausgeschraubt werden, wie aus F i g. 4 ersichtlich eingreifen, die am oberen Ende der Dichtvorrichtung ist. 10 in gleichen Abständen auf den Umfang verteilt Außerdem wird der schützende Ansatz 24 des 25 angeordnet sind. Hierbei kann der Abscherbolzen 14 Einbauwerkzeuges 12 aus der Schutzhülse 20 ent- auch weggelassen werden.
wobei der Abscherbolzen 14 eine Lösung des Links- io Wenn die Rohrhängevorrichtung unter Spannung gewindes 13 zwischen dem Einbauwerkzeug 12 und steht, wie in F i g. 5 dargestellt ist, kann das Drehder Dichtvorrichtung 10 verhindert, so daß sich die moment über den Abscherbolzen 14 auf die Dicht-Dichtvorrichtung 10 durch das Rechtsgewinde 9 vorrichtung 10 übertragen werden,
zwischen ihr und dem Absetzkopf 5 abwärts in die Für den Fall, daß der Abscherbolzen 14 vorzeitig in F i g. 3 dargestellte Lage bewegt, in der der Feder- 15 zerstört sein sollte, sind die äußere Kupplungsbuchse ring 31 mit der Schulter 30 a der Nut 30 zum Ein- 55 und die Dichtvorrichtung 10 mit einer Kupplung griff kommt und der Dichtring 35 innerhalb der Auf- versehen, mit der die Dichtvorrichtung 10 auf das nähme 2 dichtend anliegt. Unterteil 5 aufgeschraubt wird, wenn der Einbauin dieser Lage führt eine weitere Rechtsdrehung strang P niedergebracht wird. Die Kupplung besteht des Rohres P zum Abscheren des Bolzens 14, das 20 aus mehreren Kupplungsklauen 60, die aus der äuße-Linksgewinde 13 wird gelöst und das Einbauwerk- ren Kupplungsbuchse 55 nach unten herausragen zeug 12 kann nach oben aus der Dichtvorrichtung 10 und in eine gleiche Anzahl von Klauenlücken 61 herausgeschraubt werden, wie aus F i g. 4 ersichtlich eingreifen, die am oberen Ende der Dichtvorrichtung ist. 10 in gleichen Abständen auf den Umfang verteilt Außerdem wird der schützende Ansatz 24 des 25 angeordnet sind. Hierbei kann der Abscherbolzen 14 Einbauwerkzeuges 12 aus der Schutzhülse 20 ent- auch weggelassen werden.
fernt. Die Rohrhängevorrichtung H bleibt verriegelt Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 bis Il
und schließt die Dichtvorrichtung 10 und den Rohr- ist der Absetzkopf 5' der Rohrhängevorrichtung H
strang W gegeneinander ab, wobei eine saubere An- ebenfalls mit mehreren auf den Umfang verteilten
lagefläche 22 für sonstige Bohrlochwerkzeuge be- 30 Rippen T versehen, zwischen denen Zirkulationsöffreitgestellt
ist. nungen 8' angeordnet sind. Am oberen Ende ist der Bei der in F i g. 5 und 6 dargestellten Ausfüh- Absetzkopf 5' mittels eines Rechtsgewindes 9' mit
rungsform ist die Rohrhängevorrichtung die gleiche der Dichtvorrichtung 10' verbunden. Im Gegensatz
wie die in F i g. 1 bis 4. Jedoch ist das Linksgewinde zu den anderen Ausführungsformen ist der Feder-13
des Einbauwerkzeuges 12 durch eine lösbare 35 ring 31' in Schlitzen 32' der Rippen 7' gehalten. Der
Kupplung mechanisch gehemmt. Mit dieser lösbaren Federring 31' wird also nicht in der Dichtvorrichtung,
Kupplung ist es möglich, das Einbauwerkzeug zu sondern im Absetzkopf 5' gehalten. Der Unterschied
betätigen, ohne das Rechtsgewinde 9 zwischen dem besteht darin, daß die Rohrhängevorrichtung bereits
Absetzkopf 5 und der Dichtvorrichtung 10 der Rohr- dann verriegelt wird, wenn sich die Rippen 7' an die
hängevorrichtung H axial zu belasten, selbst wenn 40 kegelige Schulter 3' im Rohrstrang W anlegen,
das Rohr P abwechselnd Zug- und Druckkräften Wie bei den anderen Ausführungsbeispielen ist unterworfen ist, wenn sich ein Schiff auf der Wasser- jedoch ein Dichtungsring 35' am unteren Ende der oberfläche bewegt. Außerdem ist mit der lösbaren Dichtvorrichtung 10' vorgesehen, der mit der Wand Kupplung die Dichtvorrichtung 10 gegenüber dem der Aufnahme 2 in dem Rohrstrang W zusammen-Absetzkopf 5 formschlüssig antreibbar, falls der Ab- 45 wirkt. Auch eine Schutzhülse 18' ist vorgesehen, die scherbolzen 14 vorzeitig zerstört werden sollte oder am oberen Ende eine kegelige Fläche 22' aufweist, weggelassen wird. Wie Fig. 8 zeigt, wird die Schutzhülse 18' durch Der Verrohrungskopf nach F i g. 5 und 6 ist mit das abwärtsgerichtete Ende 24' des Einbauwerkzeueiner nach oben ragenden inneren Kupplungsbuchse ges 12' fugendicht abgedeckt. Das Einbauwerkzeug 50 versehen, die mittels Gewinde 51 mit dem Ein- 50 12' ist mittels eines Linksgewindes 13' in die Dichtbauwerkzeug 12 verbunden ist und zwischen ihren vorrichtung 10' eingeschraubt. Betätigt wird die Enden einen nach außen vorspringenden ringförmi- Dichtvorrichtung mittels einer Kupplung, wenn deren gen Bund 52 aufweist. Am Außenumfang der Kupp- Klauen 60', 61' im Eingriff sind. Das geschieht durch lungsbuchse 50 sind in gleichen Abständen Rippen Absenken des Verbindungsstückes 57'. Wird auf den 53 angeordnet, die vom Bund 52 aus in Längsrich- 55 Einbaustrang des Rohres eine Zugkraft ausgeübt, tung abwärts weisen. Zwischen die Rippen 53 ragen wird die Kupplung gelöst, so daß das Einbauwerk-Mitnehmernocken 54, die in einer äußeren Kupp- zeug 12' unabhängig von der Dichtvorrichtung 10' lungsbuchse 55 angeordnet sind, die mittels eines gedreht werden, das Linksgewinde 13' gelöst und das Gewindes 56 mit einem Kupplungsteil 57 verbunden Einbauwerkzeug 12' von der Rohrhängevorrichtung ist, der im Einbaustrang des Rohres P liegt. 60 getrennt werden kann.
das Rohr P abwechselnd Zug- und Druckkräften Wie bei den anderen Ausführungsbeispielen ist unterworfen ist, wenn sich ein Schiff auf der Wasser- jedoch ein Dichtungsring 35' am unteren Ende der oberfläche bewegt. Außerdem ist mit der lösbaren Dichtvorrichtung 10' vorgesehen, der mit der Wand Kupplung die Dichtvorrichtung 10 gegenüber dem der Aufnahme 2 in dem Rohrstrang W zusammen-Absetzkopf 5 formschlüssig antreibbar, falls der Ab- 45 wirkt. Auch eine Schutzhülse 18' ist vorgesehen, die scherbolzen 14 vorzeitig zerstört werden sollte oder am oberen Ende eine kegelige Fläche 22' aufweist, weggelassen wird. Wie Fig. 8 zeigt, wird die Schutzhülse 18' durch Der Verrohrungskopf nach F i g. 5 und 6 ist mit das abwärtsgerichtete Ende 24' des Einbauwerkzeueiner nach oben ragenden inneren Kupplungsbuchse ges 12' fugendicht abgedeckt. Das Einbauwerkzeug 50 versehen, die mittels Gewinde 51 mit dem Ein- 50 12' ist mittels eines Linksgewindes 13' in die Dichtbauwerkzeug 12 verbunden ist und zwischen ihren vorrichtung 10' eingeschraubt. Betätigt wird die Enden einen nach außen vorspringenden ringförmi- Dichtvorrichtung mittels einer Kupplung, wenn deren gen Bund 52 aufweist. Am Außenumfang der Kupp- Klauen 60', 61' im Eingriff sind. Das geschieht durch lungsbuchse 50 sind in gleichen Abständen Rippen Absenken des Verbindungsstückes 57'. Wird auf den 53 angeordnet, die vom Bund 52 aus in Längsrich- 55 Einbaustrang des Rohres eine Zugkraft ausgeübt, tung abwärts weisen. Zwischen die Rippen 53 ragen wird die Kupplung gelöst, so daß das Einbauwerk-Mitnehmernocken 54, die in einer äußeren Kupp- zeug 12' unabhängig von der Dichtvorrichtung 10' lungsbuchse 55 angeordnet sind, die mittels eines gedreht werden, das Linksgewinde 13' gelöst und das Gewindes 56 mit einem Kupplungsteil 57 verbunden Einbauwerkzeug 12' von der Rohrhängevorrichtung ist, der im Einbaustrang des Rohres P liegt. 60 getrennt werden kann.
Die äußere Kupplungsbuchse 55 ist mit dem Kupp- Die Kupplung besteht aus mehreren, außen an der
lungsteil 57 auf der inneren Kupplungsbuchse 50 Dichtvorrichtung 10' angeordneten Rippen 10", die
gleitend gelagert und wird in axialer Richtung durch an ihren oberen Enden Kupplungszähne 61' aufweieine
Fläche 58 geführt, die sich an einem zylindri- sen, die mit Kupplungszähnen 60' am unteren Ende
sehen Ansatz 59 des Kupplungsteils 57 befindet. Um 65 einer äußeren Kupplungsbuchse 55' eingreifen köndas
Eindringen von Fremdkörpern zwischen der nen. Die äußere Kupplungsbuchse 55' ist auf einem
Fläche 58 und der Buchse 50 zu verhindern, ist ein rohrförmigen Verbindungsstück 50' des Einbauwerk-Dichtungsring
59 vorgesehen. Die Mitnehmernocken zeuges 12' verschiebbar gelagert. Um die Aufwärts-
bewegung der äußeren Kupplungsbuchse 55' gegenüber
der inneren Kupplungsbuchse 50' zu begrenzen, ist das Verbindungsstück 50' am oberen Ende mit
einem Flansch 52' versehen, der mit einem nach innen ragenden Flansch 55" der äußeren Kupplungsbuchse
55' zusammenwirkt. Ein Anschlußrohr 57' ist mittels Gewinde 56' mit dem oberen Ende der äußeren
KuppJungsbuchse 50' verbunden und mit mehreren
abwärtsgerichteten Kupplungsklauen 54' versehen, die in Kupplungsklauen 53' am oberen Ende
des Verbindungsstückes 50' eingreifen. Somit sind die äußere und die innere Kupplungsbuchse 55'
und 50' in Längsrichtung gegeneinander verschiebbar und übertragen dauernd das Drehmoment durch
die Klauen 53' und 54'.
Der Rohrstrang wird in der in Fi g. 7 dargestellten Weise in den Verrohrungskopf eingehängt und so
lange abgesenkt, bis der Federring 31' in die Nut 30' des Rohrstranges W eingreift, wobei der Federring
31' anfangs, wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, auf dem
Absetzkopf 5 durch Schaumgummistücke 33y zentriert ist, die zwischen dem inneren Umfang des
Ringes 31' und den Außenseiten der Rippen 7' eingesetzt sind. In diesem Zustand können Bohrflüssigkeit
und Zement durch die Vorrichtung nach unten gedruckt und durch die Zirkulationsöffnung 8' zwischen
den Rippen 7' und zwischen der Innenwandung des Rohrstranges W und der Dichtvorrichtung
10' nach oben zurückgeführt werden. Nach beendetem Durchfluß wird der Einbaustrang gesenkt, so
daß die Kupplungsklauen 60' und 61' ineinandergreifen, und im Uhrzeigersinn gedreht, so daß die
Dichtvorrichtung 10' mittels des Rechtsgewindes 9' in die in F i g. 8 dargestellte Lage gelangt, in der die
Dichtung 35' den Durchfluß von Flüssigkeiten nacli oben zwischen der Rohrhängevorrichtung// und dem
Rohrstrang W unterbricht. Dann wird der Einbaustrang angehoben, so daß sich der Innenflansch 55"
der Kupplungsbuchse 55' mit seiner Oberseite gegen die Unterseite des Flansches 52' der inneren Kupplungsbuchse
50' !egt und die Kupplungsklauen 60' und 61' außer Eingriff sind. Durch weiteres Rechtsdrehen
wird, wie F i g. 9 zeigt, das Linksgewinde 13' gelöst und das Einbauwerkzeug 12' und der Einbaustrang
des Rohres gezogen.
Claims (8)
- Patentansprüche:]. Vorrichtung zum Einhängen eines Rohrstranges in einen Verrohrungskopf mit einem Absetzkopf, durch den auch bei abgesetzter Rohrtour eine Zirkulation möglich ist, deren Zirkulationsöffnungen mittels einer Dichtvorrichtung verschließbar sind, und mit einem mit der Dichtvorrichtung lösbar verbundenen Einbauwerkzeug, das nach dem Verschließen der Zirkulationsöffnungen ziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Absetzkopf (5), die Dichtvorrichtung (10) und das Einbauwerkzeug (12) eine Baueinheit bilden und gemeinsam in einem Rohrstrang (W) absetzbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Di cn !vorrichtung (JO) mit dem Absetzkopf (5) in an sich bekannter Weise mittels eines Rechtsgewindes (9) und das Einbauwerkzeug (12) mit der Dichtvorrichtung (10) mittels eines Linksgewindes (13) verbunden ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Linksgewinde (13) durch einen Abscherbolzen (14) mechanisch gehemmt ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Linksgewinde (13) durch eine lösbare Kupplung (60, 61) oder (60', 61') mechanisch gehemmt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Absetzkopf (5) innen mit einer Schutzhülse (20) ausgekleidet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtvorrichtung (10) in ihrer Dichtstellung mittels eines radial in eine Nut (30) in dem Rohrstrang (W) greifenden Federringes (31) verriegelbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Kupplung (60, 61) und (60', 61') als Klauenkupplung ausgebildet ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbauwerkzeug (12) mit einem zylindrischen hohlen Ansatz (24) in die Schutzhülse (20) des Absetzkopfes (5) ragt und der dadurch gebildete Ringraum (25) über eine Bohrung (26) mit dem Inneren des Rohres (P) verbunden ist.Tn Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1340 095.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen709 647/58 9. 67 © Bundesdruckerei Berlin
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