DE1249780B - Saugspannvorrichtung zum Aufspannen eines Werkstücks - Google Patents
Saugspannvorrichtung zum Aufspannen eines WerkstücksInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
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- B25B11/005—Vacuum work holders
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
feUSLEGESCHRIFT
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Nummer:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
B25b
Deutsche KL: 87 a-4
1249780
F28947Ic/87a
16. Juli 1959
7. September 1967
F28947Ic/87a
16. Juli 1959
7. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Saugspannvorrichtung zum Aufspannen eines Werkstückes, das
durch die Wirkung mindestens einer Saugspannplatte gegen vier um diese herum vorgesehene Stützpunkte
anpreßbar ist, von denen zwei Stützpunkte festliegen, 5· während die zwei anderen gegenüberliegenden Stützpunkte
an den Enden eines zweiarmigen Hebels angeordnet sind, der wie ein Waagebalken um eine
Stützachse schwenkbar und feststellbar ist. Bei einer bekannten Einrichtung dieser Bauart üben die Saug- ίο
spannplatten auf das Werkstück nur eine Saugkraft aus, so daß also das Werkstück nur an den vier Stützpunkten
der Stützvorrichtung abgestützt wird. Diese Abstützung ist bei größeren bzw. dünnwandigen
Werkstücken nicht ausreichend, um ein verzugfreies Aufspannen, d. h. ein Aufspannen ohne jede Verformung
oder Verwindung des Werkstücks, zu gewährleisten. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, mittels einer Saugspanneinrichtung ein verzugfreies, schnelles und bequemes Spannen von
größeren bzw. dünnwandigeren Werkstücken zu ermöglichen.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß in dem von den vier Stützpunkten begrenzten
Bereich Saugspannplatten vorgesehen sind, die in an sich bekannter Weise je drei Stützpunkte aufweisen,
zum selbsttätigen Anpassen an die Werkstücksform federnd höhenverschiebbar sowie allseitig schwenkbar
und in deivAnpassiingslagp, fesfptfi^har sinrl/nnH
daß die den Saugspannplatten und dem zweiarmigen Stützpunkthebel zugeordneten Feststellglieder, die
durch je eine Federkraft dauernd im Feststellsinn belastet sind, durch nur eine Betätigungshandhabe
unter Verwendung von z. B. pneumatischen, hydraulischen oder elektromagnetischen Kraftübertragungsmitteln
gleichzeitig lösbar sind.
Durch die erfindungsgemäße Bauart wird nicht nur ein verzugfreies, sondern, was für die Praxis sehr
wichtig ist, auch ein sehr schnelles und bequemes Spannen von größeren Werkstücken ermöglicht. Das
Werkstück wird lediglich auf die vier eingangs erwähnten Stützpunkte, die in der Höhe festliegen, aufgelegt
bzw. aufgedrückt, wobei die im mittleren Bereich unter dem Werkstück angeordneten Saugspannplatten
federnd nach unten gedrückt werden und jede dieser Saugspannplatten durch die allseitig bewegliche
Lagerung sich dem Werkstück so angepaßt, daß alle 3 Stützpunkte einer Saugspannplatte gleichmäßig
am Werkstück anliegen. Es genügt dann das Verschwenken eines einzigen Handgriffs, um sämtliche
Feststellglieder, d. h. den feststellbaren Waagebalken mit zwei Stützpunkten und die vorerwähnten, unter
Saugspannvorrichtung zum Aufspannen
eines Werkstücks
eines Werkstücks
Anmelder:
Albert Fezer, Zeil/Neckar, Alte Heusteige 16
Als Erfinder benannt:
Albert Fezer, Zeil/Neckar
Albert Fezer, Zeil/Neckar
Beanspruchte Priorität:
Deutsche Industrie-Messe Hannover 1959,
Hannover, Eröffnungstag 26. April 1959
dem Werkstück befindlichen, Saugspannplatten in ihrer Lage unverrückbar festzustellen, so daß damit
das mit Saugspannkraft festgehaltene Werkstück an Stützpunkten sowohl am Umfang, als auch im
mittleren Bereich absolut gleichmäßig unterstützt ist.
Es ist zwar bekannt, in der Höhe verschiebbare Saugspannplatten vorzusehen, jedoch in ganz anderer
Kombination, wobei das Werkstück nicht am Umfang mit vier Stützpunkten unterstützt ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Saugspannvorrichtung nach der Erfindung sind im folgenden an
Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer Saugspanneinrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 die zugehörige Aufsicht,
F i g. 3 die zugehörige Seitenansicht,
F i g. 4 eine teilweise Aufsicht in Richtung IV der F i g. 1 in größerem Maßstab,
F i g. 5 die Aufsicht in Richtung V der F i g. 4,
F i g. 6 einen senkrechten Schnitt nach Linie VI-VI der F i g. 1,
F i g. 7 einen senkrechten Schnitt durch eine Saugspannplatte.
In der Zeichnung ist mit 1 eine Grundplatte bezeichnet, auf der eine Stützvorrichtung für ein mit
strichpunktierten Linien angedeutetes Werkstück W und zwei Saugspannplatten 2 zum Festspannen des
Werkstücks angeordnet sind. Bei dem dargestellten Werkstück handelt es sich beispielsweise um einen
dünnwandigen Motorendeckel, dessen Stirnseite 3 bearbeitet werden muß.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der Rand dieses Werkstücks auf vier Stützpunkten abgestützt,
von denen zwei Stützpunkte 4 festliegen, während die
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zwei anderen gegenüberliegenden Stützpunkte 5 an den Enden eines zweiarmigen Hebels 6 angeordnet
sind, der wie ein Waagebalken an einem Querholm 8 bei 7 um eine waagerechte Stützachse schwenkbar
gelagert ist, wobei dieser Querholm die Stützen 9 fest miteinander verbindet. Dank dieser besonderen, an
sich bekannten Stützvorrichtung wird das Werkstück beim Auflegen an vier Stützpunkten gleichmäßig
unterstützt.
Wie aus der Zeichnung, insbesondere F i g. 7 ersichtlich, sind zwei allseitig schwenkbar gelagerte, in
beliebiger Lage verstellbare Saugspannplatten 2 vorgesehen, welche je drei Stützpunkte 10 für das Werkstück
aufweisen. Nach F i g. 7 ist zur Lagerung jeder Saugspannplatte ein Gehäuse 11 vorgesehen, in welchem
sich die Platte 2 auf einer Schraubenfeder 12 abstützt. Die Schraubenfeder stützt sich ihrerseits mit
ihrem unteren Ende gegen einen Ring 13, der zur Regelung der Federspannung auf einem im Gehäuse
11 befestigten Schraubenbolzen 14 verschraubt werden kann. Die Platte 2 ist mit einer Ringplatte 15 fest
verbunden, die einen welligen Umfangsteil 16 auf- ' weist. Mit diesem Umfang 16 greift die Platte 15 in
den Gehäuseteil 17 ein, der senkrecht geschlitzt ist und mit einem Feststellglied 18 so zusammengepreßt as
werden kann, daß damit der Gehäuseteil 17 gegen den Umfang 16 der Ringplatte 15 gepreßt und damit
die Saugspannplatte 2 festgestellt wird. An die Ringplatte 15 ist bei 18 α eine Saugleitung 19 angeschlossen.
Der zur Saugspannplatte führende durch ein Filter 20 abgedeckte Saugkanal ist mit 21 bezeichnet.
Die Ringdichtung der Saugspannplatte ist bei 22 angedeutet.
Beim Auflegen des Werkstücks W wird die Saugspannplatte
2 gegen die Kraft der Feder 12 etwas nach unten gedruckt. Hierbei kann sich die Saugspannplatte
durch die allseitig schwenkbare Lagerung dem Werkstück so anpassen, daß alle drei Stützpunkte
10 der Platte 2 gleichmäßig zur Anlage kommen. Das so auf die Stützvorrichtung 4, 5 aufgelegte bzw. aufgedrückte
Werkstück wird dann durch Saugkraft festgespannt, wobei dann gleich sowohl der Stützhebel 8
als auch die beiden Saugspannplatten 2 in ihrer Lage festgestellt werden.
Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß eine mit einem einzigen Organ betätigte Einrichtung vorgesehen,
die mit hydraulischer, pneumatischer oder elektromagnetischer Kraft gleichzeitig auf alle Feststellglieder
einwirkt. Bei der gezeigten hydraulischen Einrichtung ist als Betätigungsorgan ein Schwenkhebel
23 vorgesehen, mit welchem eine in einem Gehäuse 24 drehbar gelagerte Achse 25 mit einem Exzenter
26 verschwenkt wird. Dieser Exzenter wirkt * über ein Kugellager 27 auf einen hydraulischen Kolben
28. Der mittels Exzenter in Richtung A verschobene Kolben 28 verdrängt die im Zylinder 29
befindliche Flüssigkeit und drückt diese über Druckleitungen 30, die an diesen Zylinder angeschlossen
sind, zu den einzelnen Feststellgliedern. In F i g. 6 ist ein solches Feststellglied in einer besonders vorteilhaften
Ausführung gezeigt. Danach ist das Feststellglied als eine den Stirnteil 31 eines Zylinders 32
durchdringende Kolbenstange 33 ausgebildet, auf deren Kolben 34 von der einen Seite die Druckflüssigkeit
und von der anderen Seite Tellerfedern 35 einwirken, die sich am Stirnteil 31 abstützen. Der Stirnteil
31 stützt sich andererseits an einer Nase 36 des bei 37 geschlitzten Gehäuseteils 17 ab, während die
Kolbenstange 33 sich an der anderen Nase 38 dieses Gehäuseteils mit einer Mutter 39 abstützt. Bei der
gezeigten Bauart wirken also normalerweise, d.h. während der Bearbeitung des Werkstücks, die Teilerfedern
35, die das Zusammenpressen des Gehigseteils 17 und damit ein Festklemmen der Spannpla^j
15, 2 bewirken. Zum Lösen der Spannplatte wird mit dem Schwenkhebel 23 und dem Exzenter 26 der Kolben
28 in Richtung A verschoben, so daß in der gleichen Richtung mittels der Druckflüssigkeit der Kolben
34 gegen die Kraft der Tellerfedern 35 verschoben und damit die Feststellvorrichtung gelöst
wird. Die in Fig. 6, rechte Seite, abgebildete Feststellvorrichtung
kann gemäß Fig. 4 und 5 auch zur Feststellung des Stützbalkens 6 benutzt werden. Die
Kolbenstange 33 des Feststellgliedes ragt durch einen Längsschlitz 40 des Stützhebels 6 hindurch, so daß
beim Auflegen des Werkstücks der Stützhebel sich
frei um die Achse 7 drehen kann. In diesem Fall ist das Feststellglied 33 mit hydraulischem Druck gelöst.
Sobald der Exzenterhebel 23 in seiner Ausgangslage zurückgeschwenkt wird, kommen die Tellerfedern
35 zur Wirkung, die nicht nur die Druckflüssigkeit in den Zylinder 29 zurückdrücken, sondern
zugleich auch alle Feststellglieder, also auch die Kolbenstange 33 der F i g. 4, in Richtung B verschieben,
so daß damit die an der Kolbenstange 33 sitzende Mutter 39 gegen den Stützhebel 6 gepreßt wird und
damit zugleich auch diesen Stützhebel gegen die Fläche 41 der Stütze 9 preßt, so daß damit der
Hebel 6 festgestellt ist.
Claims (4)
1. Saugspannvorrichtung zum Aufspannen eines Werkstückes, das durch die Wirkung mindestens
einer Saugspannpiatte gegen vier um diese herum vorgesehene Stützpunkte anpreßbar ist,
von denen zwei Stützpunkte festliegen, während die zwei anderen gegenüberliegenden Stützpunkte
an den Enden eines zweiarmigen Hebels angeordnet sind, der wie ein Waagebalken um eine Stützachse
schwenkbar und feststellbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem von den vier Stützpunkten (4,5) begrenzten Bereich Saugspannplatten
(2) vorgesehen sind, die in an sich bekannter Weise je drei Stützpunkte (10) aufweisen,
zum selbsttätigen Anpassen an die Werkstücksform federnd höhenverschiebbar sowie allseitig
schwenkbar und in der Anpassungslage feststellbar sind, und daß die den Saugspannplatten
(2) und dem zweiarmigen Stützpunkthebel (6) zugeordneten Feststellglieder (33, 39), die durch je
eine Federkraft (35) dauernd im Feststellsinn belastet sind, durch nur eine Betätigungshandhabe
(23) unter Verwendung von z. B. pneumatischen, hydraulischen oder elektromagnetischen Kraftübertragungsmitteln
gleichzeitig lösbar sind.
2. Saugspannvorrichtung nach Anspruch 1 mit hydraulischen Kraftübertragungsmitteln zum Lösen
der Feststellglieder, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshandhabe aus einem Hebel
(23) od. dgl. besteht, der mit einem Exzenter (26) eine verschwenkbare Baueinheit bildet, und daß
mittels des Exzenters ein Kolben (28) in einem Zylinder (29) verschiebbar ist, von dem Druckflüssigkeitsleitungen
(30) zu den einzelnen Feststellgliedern geführt sind.
3. Saugspannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (26) über
ein im Kolben (28) gelagertes Kugellager (27) auf den Kolben wirkt.
4. Saugspannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellglied als
eine den Stirnteil (31) eines Zylinders (32) durchdringende Kolbenstange (33) ausgebildet ist,
deren Kolben (34) auf der einen Seite im Lösesinn durch Druckflüssigkeit beaufschlagbar und
auf der anderen Seite im Feststellsinn durch Tellerfedern (35) belastet ist, die sich am Stirnteil
(31) abstützen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 043 028.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 043 028.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 640/169 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249780B true DE1249780B (de) | 1967-09-07 |
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ID=603764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1249780D Pending DE1249780B (de) | Saugspannvorrichtung zum Aufspannen eines Werkstücks |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249780B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2513160A1 (fr) * | 1981-09-21 | 1983-03-25 | Gerber Scient Products Inc | Porte-piece a depression |
-
0
- DE DENDAT1249780D patent/DE1249780B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| FR2513160A1 (fr) * | 1981-09-21 | 1983-03-25 | Gerber Scient Products Inc | Porte-piece a depression |
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