DE1249366B - - Google Patents
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- DE1249366B DE1249366B DENDAT1249366D DE1249366DA DE1249366B DE 1249366 B DE1249366 B DE 1249366B DE NDAT1249366 D DENDAT1249366 D DE NDAT1249366D DE 1249366D A DE1249366D A DE 1249366DA DE 1249366 B DE1249366 B DE 1249366B
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K7/00—Constructional details common to different types of electric apparatus
- H05K7/14—Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
- H05K7/1417—Mounting supporting structure in casing or on frame or rack having securing means for mounting boards, plates or wiring boards
- H05K7/1418—Card guides, e.g. grooves
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Description
. BUNDESREPUBLIK DEUTSC ι DEUTSCHES
PATENTAMT
H05k
Nummer: 1249 366
Die Erfindung betrifft eine Führungseinrichtung zur Aufnahme von Baugruppenträgern in Form
von Steckkarten, insbesondere zur Verwendung in der elektrischen Nachrichtentechnik und der Elektronik.
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Führungseinrichtungen, die gedruckte Schaltungskarten führen bzw. halten, sind bereits bekannt. So
zeigen die deutschen Auslegeschriften 1051335 und 1197139 einen Baugruppenträger bzw. ein Traggestell
für die Aufnahme und Führung von Steckkarten, bei denen die gedruckte Schaltungsplatte jeweils
eine ganz bestimmte Dicke aufweist. Auf diese Dicke bezieht sich die Breite der in den verwendeten
Führungsleisten untergebrachten Nut. Eingeschobene Steckkarten werden mittels dieser Führungsleisten
nicht unbeweglich festgehalten, da sie ja ein gewisses Spiel zum Einführen brauchen. Außerdem ist man an
eine ganz bestimmte Stärke des Trägermaterials der gedruckten Platte gebunden. Durch die leichte Verschiebbarkeit
der einzelnen Leisten bei der in der deutschen Auslegeschrift 1051335 gezeigten Anordnung
besteht daneben noch die Gefahr, daß die Steckkarten gegenüber den dazu gehörigen Messer- oder
Buchsenleisten verkantet werden. Die Trägerplatten müssen, um sie einwandfrei in die Führungsnut ein- as
führen zu können, auf der Seite, die zuerst in die Nut gleitet, keilförmig angeschrägt sein.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der genannten Ausführungen zu vermeiden und eine Führungseinrichtung
anzugeben, die einfach aufgebaut ist und gleichzeitig den Forderungen nach einwandfreier
Führung und Halterung gerecht wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwei oder
mehrere Führungsplatten, von denen jede die Gestalt eines langgestreckten Rechtecks aufweist, das
außer seiner durchgehenden Längskante an seiner anderen Längskante eine oder mehrere hervorstehende
Führungsnasen trägt, hinter denen in geringem Abstand je eine langlochförmige Ausnehmung
angeordnet ist, deren Länge die der Führungsnase übersteigt, wobei die Führungsplatten derart aneinandergereiht
sind, daß jeweils eine durchgehende Längskante und eine durch Führungsnasen unterbrochene
Längskante gegenüberstehen.
Nach einer Ausbildung der Erfindung bestehen die Führungsplatten aus federelastischem Material, insbesondere
federelastischem Kunststoff.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Führungsplatten an ihren beiden Enden keilförmig
abgeschrägt.
Nach weiterer Ausbildung der Erfindung verlaufen die Flanken der Führungsnasen derart schräg, daß
Führungseinrichtung zur Aufnahme
von Baugruppenträgern
von Baugruppenträgern
Anmelder:
International Standard Electric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart 1, Rotebühlstr. 70
Stuttgart 1, Rotebühlstr. 70
die beiden durch diese Flanken und die vordere Kante eingeschlossenen Winkel stumpf sind.
Die Erfindung weist gegenüber bisher bekannten Anordnungen verschiedene Vorteile auf. Die einzelnen
Führungsplatten sind untereinander völlig gleich aufgebaut, wodurch es keine Unterscheidung zwischen
rechts und links oder oben und unten gemäß den zu führenden Steckkartenseiten gibt. Federnde Führungsnasen
verleihen den bereits eingeschobenen Steckkarten festen Sitz. Dabei spielt die absolute
Dicke der eingeschobenen Platten nur insofern eine Rolle, als sie sich in bestimmten Grenzen halten muß,
innerhalb dieser jedoch variieren kann. Den Ausgleich in der Plattenstärke führen federnde Nasen
herbei. Die Flanken der Führungsnasen sowie die Enden der Führungsplatten selbst sind angeschrägt,
so daß sich die Steckkarten leicht einschieben lassen, ohne selbst angeschrägt werden zu müssen. Dies ist
besonders für den Laborbetrieb von Vorteil. Auch in Fällen, in denen Baugruppen auf Grund von Verschleißerscheinungen
oder im Prüffeld öfter ausgetauscht werden müssen, ist es billiger, Führungshilfen
in die Führungsplatten selbst einzubauen, als immer wieder jede einzelne Platte anschrägen zu müssen.
Ein Verkanten der Steckkarten gegenüber den zugehörigen Buchsen ist nicht möglich.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt
709 «40/191
Claims (1)
- i 249 31363 ""V ■ .4F i g. 1 eine Führungsplatte in Draufsicht, dieser Größenordnung kommen Polyamide in Frage,F i g. 2 mehrere Führungsplatten im Ausschnitt mit besonders Polyamid 11.eingeschobenen Steckkarten. Die Breite d, die die Breite der Führungsplatte 21Die in Fig. 1 gezeigte Führungsplatte hat die Form angibt, und über deren Längskante und Führungseines langgestreckten Rechtecks, dessen Längs- 5 nase gemessen wird, muß der Gleichung d = D — e kanten in der Nähe der vier Ecken abgeschrägt sind. genügen. Darin bedeuten e die kleinste, vorkom-Die Führungsplatte trägt zum Zweck ihrer Befesti- mende Dicke der Steckkarte und D das Rastennaß gung vier Löcher. (In einem Ausführungsbeispiel be- von Steckkarte zu Steckkarte. Die in den Bohrungen trug die Dicke der Führungsplatte 2 mm.) Die Kante 23, 24, 25 sitzenden Niete haben voneinander jeweils 11 verläuft geradlinig, während die gegenüberliegende io den Abstand Dl. Dieses Maß Dl muß etwas kleiner Kante 13 Führungsnasen 5, 6 und 7 trägt. Diese Na- sein als das Rastermaß D. Wenn dies der Fall ist, so sen stehen (etwa 1 mm) über die Kante 13 vor und ist nämlich die lichte Weite zwischen der Vorderweisen zur Kante 13 parallele Kanten (etwa 10 mm kante der Führungsnase 5 der einen Führungsplatte lang) auf, die den Nasen 5, 6, 7 ein längliches Aus- 21 und der Längskante 11 der anderen Führungssehen verleihen. Genau hinter den Führungs- 15 platte 20 etwas kleiner als die Steckkarte mit der genasen 5, 6 und 7 sind drei langlochförmige Ausneh- ringsten Dicke. Auf diese Weise werden die Platten mungen 1, 2 und 3 (von etwa 15 mm Länge und auf jeden Fall gut geführt, und es können sogar noch 5 mm Breite) angeordnet, die etwas länger sind als Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden,
die erwähnten Führungsnasen. Die Längskante 10 Die Führungsplatten werden ihrerseits an steifen der Ausnehmung liegt parallel zur Kante 9 (im Ab- 20 Seitenteilen befestigt. In der Regel werden diese stand von 5 mm) der Führungsnase 5. Alle Ausneh- Seitenteile schon durch das Gehäuse gebildet. Die an mungen sowie Führungsnasen haben gleichen Ab- den Längskanten der Führungsplatten in der Nähe stand (etwa 40 mm) voneinander. Die in F i g. 1 ge- ihrer vier Ecken angebrachten Abschrägungen erzeigte Form einer Führungsplatte stellt nur ein Aus- leichtern das Einführen der Steckkarten in die Fühführungsbeispiel dar, das der Erläuterung der Erfin- 25 rungsbahnen.
dung dienen soll. Die im betreffenden Ausführungsbeispiel verwendete Formgebung hängt von verschie- Patentansprüche:
denen Faktoren ab. So ergibt sich aus der Länge desFührungsteils und der Steife der Steckkarten die 1. Führungseinrichtung zur Aufnahme vonAnzahl der erforderlichen Führungsnasen. Die Ge- 30 Baugruppenträgern in Form von Steckkarten, ins-samtlänge der Führungsplatte richtet sich nach der besondere zur Verwendung in der elektrischenLänge der Steckkarte. Nachrichtentechnik und der Elektronik, ge-Mehrere Führungsplatten20, 21, 22 bilden zusam- kennzeichnet durch zwei oder mehreremen Führungsbahnen (F i g. 2), d. h., eine Führungs- Führungsplatten (20, 21, 22), von denen jede diebahn wird durch zwei Führungsplatten gebildet. In 35 Gestalt eines langgestreckten Rechtecks besitzt,F i g. 2 sind drei Führungsplatten 20, 21 und 22 in das außer seiner durchgehenden Längskante (11)Teilansicht dargestellt. Dabei wurde gegenüber an seiner anderen Längskante (13) eine oderF i g. 1 ein größerer Maßstab in der Weise gewählt, mehrere hervorstehende Führungsnasen (5, 6, 7)daß die Führungsplatten zwar in der Länge stark, in trägt, hinter denen in geringem Abstand je eineder Breite aber nur schwach vergrößert erscheinen. 40 langlochförmige Ausnehmung (1, 2, 3) angeord-Die lichte Weite zwischen der vorderen Kante 9 net ist, deren Länge die der Führungsnase übereiner Führungsnase (F i g. 2) und der Längskante der steigt, wobei die Führungsplatten (20, 21, 22) Führungsplatte 20 ist bei nicht eingeschobener Steck- derart aneinandergereiht sind, daß jeweils eine karte 26 etwas kleiner, als dies der Dicke der Steck- durchgehende Längskante (11) und eine durch karte 26 entsprechen würde. Wird nun eine Steck- 45 Führungsnasen (5, 6, 7) unterbrochene Längskarte 26 beispielsweise in die von den beiden Füh- kante (13) gegenüberstehen,
rungsplatten 20 und 21 gebildete Führungsbahn ein- 2. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, dageschoben, so drückt die Steckkarte gegen die vor- durch gekennzeichnet, daß die Führungsplatten dere Kante 9 der Führungsplatte 21. Die dabei auf (20, 21, 22) aus federelastischem Material, insdie Führungsnase ausgeübte Kraft ist so groß, daß 50 besondere federelastischem Kunststoff, bestehen, die Führungsnase nachgibt und dabei teilweise in die 3. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, da-Ausnehmung 1 hineingedrückt wird. Bei diesem Vor- durch gekennzeichnet, daß die Führungsplatten gang wird die Steckkarte fest gegen die Längskante (20, 21, 22) an ihren beiden Enden keilförmig 11 der Führungsplatte 20 gedrückt. abgeschrägt sind.Der gleiche Vorgang stellt sich bei allen anderen 55 4. Führungseinrichtung nach Anspruch 1, da-Führungsbahnen ein. durch gekennzeichnet, daß die Flanken der Füh-Je nachdem, welches Material zur Herstellung der rungsnasen (5, 6, 7) derart schräg verlaufen, daßFührungsplatten verwendet wird, ergibt sich beim die beiden durch diese Flanken und die vordereEinschieben der Steckkarten eine mehr oder weniger Kante (9) eingeschlossenen Winkel stumpf sind.starke Gestaltänderung der Ausnehmung 1. DieFlexi- 60bilität des Materials hängt von dessen Elastizitäts- In Betracht gezogene Druckschriften:modul ab, der in einem Ausführungsbeispiel Deutsche Auslegeschriften Nr. 1051335,100 kg/mm2 betrug. Als Material mit einem Modul 1197139.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 640/191 8.67 <$ Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249366B true DE1249366B (de) | 1967-09-07 |
Family
ID=603479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1249366D Pending DE1249366B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249366B (de) |
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- DE DENDAT1249366D patent/DE1249366B/de active Pending
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