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DE1248795B - Prufhandgerat fur die elektrische Installationstechnik - Google Patents

Prufhandgerat fur die elektrische Installationstechnik

Info

Publication number
DE1248795B
DE1248795B DEG34333A DE1248795DA DE1248795B DE 1248795 B DE1248795 B DE 1248795B DE G34333 A DEG34333 A DE G34333A DE 1248795D A DE1248795D A DE 1248795DA DE 1248795 B DE1248795 B DE 1248795B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
scale
voltage
lighting
button
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG34333A
Other languages
English (en)
Inventor
Bocholt Paul Grunmg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1248795B publication Critical patent/DE1248795B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/145Indicating the presence of current or voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOIr
Deutsche Kl-. 2Ie-29/12
Nummer: 1 248 795
Aktenzeichen: G 34333 IX d/21 e
Anmeidetag: 23. Februar 1962
Auslegetag: 31. August 1967
Prüfgeräte der verschiedensten Art werden von den Elcktromonteuren und dem sonstigen Elektrofachpersonal benötigt, um damit schnell und ohne Gefahr Störungsquellen in elektrischen Anlagen und Geräten zu ermitteln und einzugrenzen sowie um nach der Beseitigung von Störungen, vor der erneuten Inbetriebnahme der Anlagen und Geräte, sich von der Ordnungsmäßigkeit derselben zu überzeugen.
Da die Monteure jedoch nie im voraus wissen können, welcher Art die jeweilige Störungsursache ist und mit welchen Mitteln sie demnach aufzuspüren oder zu erkennen sein wird, sind sie gezwungen, stets alle möglicherweise in Frage kommenden Prüfgeräte mit sich zu führen. Da Störungen in elektrischen Anlagen meist auch den Ausfall der elektrischen Beleuchtung nach sich ziehen oder andererseits Prüfungen an schwer zugänglichen, schlecht beleuchteten Plätzen erforderlich machen, kommt außerdem oft ein akuter Bedarf an Beleuchtungsmitteln zur Beleuchtung der Prüfstellen sowie der Anzeigeorgane hinzu.
Es sind eine Reihe von Prüfgeräten bekannt, die jedoch die Forderungen der Praxis nur zu einem Teil erfüllen. So haben Spannungsprüfer (USA.-Patentschrift 2 426 050, schweizerische Patentschrift310537, französische Patentschrift 639 357, britische Patentschrift 236 473, deutsche Patentschrift 821 676, deutsches Gebrauchsmuster 1 755 890 und 1 669 667) den Nachteil, daß sie nur der Feststellung einer innerhalb eines mehr oder weniger beschränkten Anzeigebereiches liegenden elektrischen Spannung dienen können. Darüber hinaus haben die Spannungsprüfer im einzelnen den weiteren Nachteil, daß ζ. Β. bei einer Anzeige mittels akustischer Anzeigesysteme (VDE 0426) die Spannungshöhe nur sehr grob geschätzt und dazu noch durch eventuell in Maschinenräumen herrschenden Lärm verfälscht oder ganz unterdrückt werden kann; daß bei einer Anzeige mittels Glühlampen (österreichische Patentschrift 180 330) die Spannungshöhe ebenfalls nur sehr grob geschätzt und durch das einfallende Licht fremder Lichtquellen zum Teil unterdrückt oder der Helligkeitseindruck sehr verfälscht werden kann, daß bei einer Anzeige mittels Glimmlampen (VDE 0426, britische Patentschrift 329 774, deutsches Gebrauchsmuster 1 755 890) die Spannungshöhe ebenfalls nur sehr grob geschätzt und die Erkennung der Anzeige außerdem durch Fremdlicht sehr stark erschwert oder ganz unmöglich gemacht wird, andererseits aber auch bei induktiver oder kapazitiver Übertragung eine totale Fehlanzeige verursacht werden kann; daß bei einer Anzeige mittels Tauchspulen (britische Prüfhandgerät für die elektrische
Installationstechnik
Anmelder:
Paul Grüning, Bocholt, An der Alten Aa 14
Als Erfinder benannt:
Paul Grüning, Bocholt
Patentschriften 236 473, 329 774, schweizerische Patentschrift 262 591) nun sehr gedrängte Skalen mit grober Spannungsunterteilung erreichbar sind; daß die Skalen der Zeigermeßgeräte auf Grund der erforderlichen Handlichkeit der Geräte bei der bisherigen Anordnung der Skala quer zur Längsachse der Geräte (deutsches Gebrauchsmuster 1 669 667) nur verhältnismäßig klein und mit grober Skalenteilung ausgeführt werden können; daß mit zylindrischen Skalen versehene Geräte (schweizerische Patentschrift 310 537, französische Patentschrift 639 357) die Handhabung sehr erschweren, weil der damit Prüfende des Gerät je nach Zeigerausschlag verdrehen muß, um den Skalenteil vor sich zu haben, über dem der Zeiger steht, wodurch seine Aufmerksamkeit zusätzlich in Anspruch genommen und dadurch die Gefahr des Abgleitens und des Berührens spannungsführender Teile außerordentlich erhöht wird; daß diese mit zylindrischen Skalen versehenen Geräte außerdem auch außerordentlich stoßempfindlich sind und zur Fehlanzeige durch Verklemmen der langen, mehrfach abgebogenen Zeiger neigen sowie daß Geräte mit Tauchspulen und kreisförmigen Skalen (USA.-Patentschrift 2 426 050), bei denen die Drehbewegung des Zeigers durch Führung des Tauchankers in wendeiförmigen Aussparungen einer mit dem Zeiger verbundenen Hülse hervorgerufen wird, infolge der groben Anzeige der Tauchspulsysteme, wobei die Anzeigefehler durch die in den wendeiförmigen Aussparungen auftretende Reibung noch verstärkt werden, auch nur ein grobes Abschätzen der Spannungshöhe zulassen, wobei auch eine Vergrößerung der Skala keine Vorteile mehr erbringt; und daß bei allen diesen mittels Zeiger an-
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zeigenden Geräten das Hrkennen der Anzeige an schlecht beleuchteten Stellen sehr erschwert oder in dunklen Räumen ganz unmöglich ist. Erschwerend und noch zusätzliche Unsicherheiten verursachend wirkt sich bei diesen Geräten außerdem die Tatsache aus, daß der Prüfende das Ohr oder das Auge nicht beliebig nahe an die Anzeigeorgane heranbringen kann (Unfallgefahr durch eventuelle Berührung anderer spannungsführender Teile) und daß darüber hinaus Glüh- und Glimmlampen (VDE 0425, VDE 0426, britische Patentschrift 329 774) zum Schutz des Bedienenden gegen Splitter bei eventuellem Zerknallen der Lampen abgedeckt sein müssen und nur durch verhältnismäßig kleine Durchbrüche im Gehäuse der Prüfgeräte beobachtet werden können, daß akustische Signale durch die Kapselung der Geräte gedampft werden.
Außer diesen Spannungsprüfern sind Prüfgeräte bekannt, die mittels eingebauter Stromquellen Durchgangsprüfungen oder Widerstandsprüfungen gestatten, wobei die Anzeige entweder mittels Glühlampen, Schnarren oder Zeigermeßgeräten erfolgt (Hartmann & Braun AG, »Elektrische und wärmetechnische Messungen?., S. 207/208). Diese Geräte haben den Nachteil, daß sie nur Durchgangsprüfungen oder Widerstandsprüfungen gestatten, und darüber hinaus den weiteren Nachteil, daß man sieh vor ihrem Einsatz mittels anderer Geräte oder durch Inaugenscheinnahme davon überzeugen muß, daß keine Fremdspannung am Prüfobjekt vorhanden ist. Das Erkennen der Anzeige ist außerdem in gleichem Maße wie auch das der mit dementsprechenden Anzeigeorganen bestückten Spannungsprüfer von den genannten Umgebungsbedingungen abhängig und beeinflußt.
Des weiteren sind Prüfgeräte bekannt, in die zwei Glühlampen, ein Vorwiderstand, eine Batterie und ein Schalter eingebaut sind, so daß mit. der einen Glühlampe und dem Vorwiderstand Spannungsprüfungen und mit der anderen Glühlampe und der Batterie niederohmige Durchgangsprüfungen durchgeführt werden können sowie durch die Betätigung des Schalters eine Beleuchtung des Arbeitsfeldes vor der Prüfspitze mit der zur Durchgangsprüfung vorn eingebauten Glühlampe ermöglicht wird (österreichische Patentschrift 180330). Diese Geräte haben jedoch ebenfalls die genannten Nachteile, insbesondere die, daß die Spannungshölle bei Spannungspriifungen nur sehr grob abgeschätzt und die Erkennung der Anzeige außerdem noch durch einfallendes Fremdlicht sehr erschwert oder verfälscht werden kann. Ein weilerer Nachteil der Glühlampenspannungsprüfer ist der, daß ein glühender Lampendraht naturgemäß immer sehr empfindlich gegen Erschütterungen und ein dadurch verursachter Ausfall der Anzeige bei mehreren aufeinanderfolgenden Prüfungen nicht leicht zu erkennen ist, so daß dann durch die Vortäuschung einer Spannungsfreiheit für den Bedienenden außerordentliche Gefahren entstehen können. Außerdem haben diese so mit Glühlampen bestückten Prüfgeräte den weiteren Nachteil, daß der Prüfende in schlecht beleuchteten Räumen durch das direkte Hineinschauen in die anzeigende Lampe leicht geblendet und dadurch verstärkt unfallgefährdet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei gleicher oder größerer Vielseitigkeit und Handlichkeit der Geräte die Erkennbarkeit der Spannungsanzeige und der angezeigten Spannungshöhe zu verbessern und sie von den Ümgebungsbedingungen unabhängig zu machen.
Die Erfindung geht aus von einem Prüfhandgerät für die elektrische Installationsiechnik. das aus zwei durch ein Kabel miteinander verbundenen, mit Prüfspitzen versehenen Prüftastern besteht, in denen Schaltungs-, Anzeige- und Betriebsmittel zum Durchführen von Spannungs- und Durchgangsprüfungen
ίο untergebracht und die Mittel für die Durchgangsprüfung zumindest teilweise zugleich zum elektrischen Beleuchten der Prüfstelle ausgenutzt sind.
Die vorbezeichnete Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß, wie an sich bekannt, als Mittel zur Spannungsprüfung ein mit einer Skala versehenes Zeigervoltmeter vorgesehen und in dem einen der beiden Prüftaster angebracht ist, daß der andere Prüftaster die Betriebs- und Anzeigemittel für die Durchgangsprüfung sowie für die Beleuchtung der Prüf stelle enthält und daß die Beleuchtungsmittel so angeordnet sind, daß sie in Arbeitsstellung des sie enthaltenden Prüftasters zugleich eine Beleuchtung der Skala des Zeigervoltmeters des anderen Prüftasters ermöglichen.
Um die Erkennbarkeit der Anzeige des Zeigermeßgerätes bei gleicher oder besserer Handlichkeit des Prüfgerätes noch weiter zu steigern, wird nach einer weiteren Ausbildung des Prüfgerätes nach der Erfindung die Skala so angeordnet, daß die Sehne des Skalenbogens sich im wesentlichen in Längsrichtung des Tasters erstreckt und damit bei gleicher Breite des Gerätes eine längere Skala untergebracht werden kann.
Um eine doppelte Sicherung gegen eventuelle Vortäuschung eines spannungsfreien Zustandes der geprüften Kontakte zu erhalten, was besonders bei einem eventuellen Ausfall des Zeigervoltmeters zur Wirkung kommt, wird nach einer weiteren Ausbildung des Prüfgerätes nach der Erfindung der das Zeigervoltmeter enthaltende Prüftaster zusätzlich mit einer Glimmlampe versehen, die im Skalenfenster angeordnet ist und als Kontrolispannungsanzeigemittel dient sowie außerdem durch die Art des Aufleuchtens der Kathoden das Erkennen von Phasenleitern und geerdeten Leitern in Wechselstromanlagen sowie Plus- und Minusleiter in Gleichstromanlagen ermöglicht.
Das Gerät nach der Erfindung hat den Vorteil, daß der Elektromonteur nunmehr nur noch ein Prüfgerät mitzunehmen braucht, mit dem er je nach Art der Störungsursache diese entweder durch Spannungsprüfungen oder durch Beurteilung der Spannungshöbe bzw. durch Prüfung ohne Fremdspannung mittels Durchgangsprüfer und Vergleich der Soll- und Iststrombahnen eingrenzt und ermittelt, wobei er gleichzeitig die Beleuchtung der Prüfstelle und der Skala oder beim Weiterbewegen die des Zuganges zur Prüfstelle selbst und ohne jede fremde Hilfe durchführen kann.
In Verbindung mit der Möglichkeit, nun bei gleicher Handlichkeit eine größere Skalenteilung verwenden zu können, ergibt sich außerdem der weitere Vorteil der leichtereren, sichereren und genauerercn Erkennung der Anzeige. Dadurch wird auch die Unfallgefahr erheblich vermindert, da man zum Ablesen nicht mehr so nahe mit dem Auge beziehungsweise dem Kopf an das zu überprüfende, spannungsführende Objekt heranzugehen braucht. Der Prüfende

Claims (5)

wird außerdem auch von den in den Betriebsräumen herrschenden Umgebungsbedingungen weitgehend unabhängig, da die Erkennung der Anzeige von Zeiger und Skala nicht von Fremdlicht gemindert, sondern eher verbessert, aber auch im Dunklen, infolge der eigenen Beleuchtungsmöglichkeit, nicht mehr behindert oder unmöglich gemacht wird. Daraus ergeben sich insgesamt noch besondere Vorteile der Zeit- und Kostenersparnis sowie der steten Einsatzbereitschaft, was gerade im Störungsdienst von ausschlaggebender Wichtigkeit ist. Der weiteren Ausgestaltung dienende Merkmale und Vorteile des Gerätes nach der Erfindung werden aus nachstehender Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das auch in der Zeichnung dargestellt ist, ersichtlich. In einem Prüflaster 1 befindet sich ein Anzeigesystem zur Spannungsprüfling mit einer Skala 2 und einem auf dieser befindlichen Skalenbogen 3, dessen Sehne parallel zur Längsachse des Prüftasters 1 liegt. Eine vorn in einer Verjüngung 4 angeordneten Prüfspitze 5 ist innerhalb des Prüftasters 1 elektrisch mit dem Anzeigesystem und über dieses mit einer beweglichen Verbindungsleitung 6 und einer Prüfspitze 7 in der Verjüngung 8 eines Prüftasters 9 verbunden. Im Prüftaster 9 befinden sich eine oder mehrere Energiequellen 1.0, eine Lichtquelle 11, zwei als Steckbuchsen ausgebildete Anschlußkontakte 12,13 zur Durchgangsprüfung sowie ein Umschalter 14. Wie aus der Abbildung ersichtlich, ergibt sich hierdurch die Möglichkeit, das zur Spannungsprüfung dienende System räumlich und elektrisch gut getrennt und isoliert von den zur Beleuchtung und zur Durchgangsprüfung verwendeten zu halten. Zur Prüfung kann hiermit das zu prüfende Objekt ohne weitere Hilfsmittel und Hilfskräfte von dem Monteur selbst durch Einschalten des Schalters 14 individuell ausgeleuchtet und die Prüfspitzen 5,7 sicher an die damit leicht erkennbaren leitenden Teile der elektrischen Anlage angelegt werden. Dadurch wird nicht nur die Gefahr von Fehlmessungen und Fehlentscheidungen, sondern auch die bei ungenügenden Lichtverhältnissen durch unsicheres Anlegen und Abrutschen der Prüfspitzen 5, 7 oder Überbrükkung nahe beieinanderliegender Spannungspotentiale durch den nichtisolierten Teil dieser Prüfspitzen 5, 7 gegebene Kurzschlußgefahr mit ihren meist schwerwiegenden Folgen auf ein Minimum verringert. Gleichzeitig kann der Zeigerausschlag an Hand der großen und damit besser erkennbaren Skala sowie der durch den seitlichen Austritt des Lichtes aus der Lichtquelle 11 gegebenen zusätzlichen Skalenbeleuchtung schneller und sicherer abgelesen werden. Ergibt sich aus der Überprüfung der Spannung, daß die zu kontrollierende elektrische Anlage eventuell mit Fehlverbindungen oder Kurzschlüssen behaftet ist, dann kann auch die damit notwendig werdende Durchgangsprüfung sofort im Anschluß mit dem gleichen Gerät durchgeführt werden. Hierzu steckt man zweckmäßigerweise ein Ende einer Verbindungsieitung 16 in die Steckbuchse 13 und das andere auf die Prüfspitze 5 sowie ein Ende einer Verbindungsleitung 17 in die Steckbuchse 12 und das andere auf die Prüfspitze 7. Durch Einschalten des Schalters 14 wird damit die Lichtquelle in gleicher Weise wie vor beschrieben zur Beleuchtung, nach Loslassen des Schalters 14 aber zur Anzeige einer elektrischen Verbindung (Durchgang) bei der Durchgangsprüfung eingesetzt, so daß der Monteur seine Aufmerksamkeit auch hier nur auf die in seinen Händen befindlichen Prüftaster mit den Prüfspitzen zu konzentrieren braucht. Im Skalenfenster des Prüftasters 1 befindet sich außerdem eine Glimmlampe 15, die über entsprechende Vorwiderstände zu der Spule und den Widerständen des Zeigervoltmeters 2 parallel geschaltet ist und so als ein weiteres Spannungsanzeigemittel, ίο gleichzeitig auch zur Kontrolle, insbesondere zur Sicherheit gegen irrtümliche Annahme eines spannungsfreien Zustandes bei Ausfall eines Spannungsanzeigemittels, dient. Die Art des Aufleuchtens der Kathoden dieser Glimmlampe (15) ermöglicht außerdem, wie bekannt, die Unterscheidung, ob es sich bei dem geprüften Leiter um die Phase oder einen geerdeten Leiter bei Wechselstrom oder den Plusleiter oder Minusleiter bei Gleichstrom handelt. Patentansprüche: r
1. Prüf handgerät für die elektrische Installationstechnik, bestehend aus zwei durch ein Kabel miteinander verbundenen, mit Prüfspitzen versehenen Prüftastern, in denen Schaltungs-, Anzeige- und Betriebsmittel zum Durchführen von Spannungs- und Durchgangsprüfungen untergebracht und die Mittel für die Durchgangspriifung zumindest teilweise zugleich zum elektrischen Beleuchten der Prüfstelle ausgenutzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, als Mittel für die Spannungsprüfung ein mit einer Skala (3) versehenes Zeigervoltmeter (2) vorgesehen und in dem einen (I) der beiden Prüftaster (1, 9) angebracht ist, daß der andere Prüftaster (9) die Betriebs- und Anzeigemittel (10, 11) für die Durchgnngsprüfimg sowie für die Beleuchtung der Prüfstelle enthält und daß die Beleuchtungsmiltel (11) so angeordnet sind, daß sie in der Arbeitsstellung des sie enthaltenden Prüflasters (9) zugleich eine Beleuchtung der Skala (3) des Zeigervoltmeters (2) des anderen Prüftasters (1) ermöglichen.
2. Prüfhandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeigervoltmeter (2), wie an sich bekannt, ein Weitwinkelinstrument (2) in einer solchen Lage in dem Prüftaster (1) untergebracht ist, daß die Voltmeterskala (3) sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Tasters (1) erstreckt.
3. Prüfhandgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des beweglichen Systems des Zeigervoltmeters (2) derart in senkrechter Lage zur Längsachse des es enthaltenden Prüf tasters (I) angeordnet ist, daß die Sehne des Voltmetcr-Skalenbogens (3) parallel zur Längsachse des Prüftasters (1) verläuft.
4. Prüfhandgerät nach Anspruch I, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Zeigervoltmeter (2) enthaltende Prüftaster (1) zusätzlich eine Glimmlampe (15) alsSpannungsanzcigemittel enthält, die im Skalenfenster des Voltmeters angeordnet ist.
5. Prüfhandgerät nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsmittel auch in dem das Zeigervoltmeter enthaltenden Prüftaster (1) angeordnet sind, so daß sie gleichzeitig die Beleuchtung der Prüfstelle vor dem Taster und überflutend auch die Beleuch-
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tuiig der im selben Taster untergebrachten Skala österreichische Patentschrift Nr. 180 330;
ermöglichen. schweizerische Patentschriften Nr. 262 591,
310 537;
In Betracht gezogene Druckschriften: französische Patentschrift Nr. 639 357;
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 669 667, 5 britische Patentschriften Nr. 236 473, 329 774;
755 890; USA.-Patentschrift Nr. 2 426 050.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 639/209 8. 67 O Bundesdruckerei Berlin
DEG34333A Prufhandgerat fur die elektrische Installationstechnik Pending DE1248795B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2725086A1 (de) * 1977-06-03 1978-12-07 Benning Elektrotechnik Vorrichtung zur ueberpruefung des vorhandenseins einer spannung an teilen von elektrischen anlagen
EP0017876A1 (de) * 1979-04-11 1980-10-29 Siemens Aktiengesellschaft Elektrisches Vielfachmessinstrument
DE29811437U1 (de) 1998-06-26 1999-03-25 Ludwig Mers GmbH & Co., 49377 Vechta Kontaktloser Spannungstester zum Prüfen von spannungsführenden Leitern zum Feststellen von Kabelbrüchen,defekten Sicherungen und Lampen, mit einer optischen Anzeige und integriertem Beleuchtungsbetrieb zur Erhöhung der Gebrauchssicherheit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2725086A1 (de) * 1977-06-03 1978-12-07 Benning Elektrotechnik Vorrichtung zur ueberpruefung des vorhandenseins einer spannung an teilen von elektrischen anlagen
EP0017876A1 (de) * 1979-04-11 1980-10-29 Siemens Aktiengesellschaft Elektrisches Vielfachmessinstrument
DE29811437U1 (de) 1998-06-26 1999-03-25 Ludwig Mers GmbH & Co., 49377 Vechta Kontaktloser Spannungstester zum Prüfen von spannungsführenden Leitern zum Feststellen von Kabelbrüchen,defekten Sicherungen und Lampen, mit einer optischen Anzeige und integriertem Beleuchtungsbetrieb zur Erhöhung der Gebrauchssicherheit

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