DE1248545B - Kurvengaengiges Drahtgeflecht-Foerderband - Google Patents
Kurvengaengiges Drahtgeflecht-FoerderbandInfo
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Description
- Kurvengängiges Drahtgeflecht-Förderband Die Erfindung geht aus von einer in Kurven verlegten Förderbandanlage mit einem Drahtgeflecht-Förderband. Derartige Drahtgeflecht-Förderbänder sind dadurch kurvengängig, daß sie sich am Innenradius der Kurve zusammenschieben können.
- In den Kurven treten nun Zug-Druck-Verhältnisse auf, die die Anordnung von Vorrichtungen erforderlich machen, welche das kurvengängige, einwandfreie Führen und Bewegen des Förderbandes sichern. Es handelt sich hierbei um den Ausgleich radialer Abstützkräfte, der am Innenradius, in der Bandmitte oder am Außenradius angeordnet ist.
- Diese Ausgleich- und Abstützanordnungen arbeiten entweder mit gleitenden oder rollenden Vorrichtungen.
- Bei Anordnung von Führungsleisten zum Abfangen der Radialkräfte in der Kurve sind bei bekannten Drahtgeflecht-Förderbändern an dem Förderband besondere Führungselemente angeordnet, die hinter die Führungsleiste greifen.
- Zur rollenden Abstützung ist es bekannt, die Bandkanten des Drahtgeflecht-Förderbandes entlang einer Reihe fest am Fördergerüst innerhalb der Kurve angeordneter Rollen zu führen. Hierbei erfolgt die Kantenführung nur punktförmig, da die im Kurvenradius angeordneten Rollen keine durchlaufende Führungslinie darstellen. Zudem treffen nur Kantenpunkte der Drahtgeflecht-Förderbänder auf diese vereinzelten Rollen, da die Drahtgeflecht-Förderbänder keine geschlossene Kantenlinie bilden. Bei einer derartigen Kurvenführung in Bandmitte oder am Außenradius sind besondere Stützelemente am Gliedergurt erforderlich.
- Statt der Rollen hat man auch Ketten-, Seil- oder Riementriebe verwendet, die allerdings synchron mitlaufen müssen, um Differenzgeschwindigkeiten, und dadurch bedingt, Verschleiß zu vermeiden. Ein mitlaufender Ketten-, Seil- oder ein Riementrieb bedingt ferner entweder eine besondere Hakenkante am Außenradius oder eine besondere Stützkante am Mittelradius.
- Bei einer Kurvenführung am Innenradius stellt der Ketten-, Seil- oder Riementrieb keinen Ausschnitt eines Kreisumfanges dar, da die hier als Sehnen anzusehenden Riemenstücke zwischen den Riemenstützrollen eine polygonartige Kurvenführung bilden.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kurvenführung für ein normales Drahtgeflecht-Förderband zu schaffen, die mit einfachen Mitteln eine einwandfreie Führung des Förderbandes in der Kurve ermöglicht.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß im äußeren Kurvenbereich Zahn- räder, die in die Zwischenräume des Drahtgeflechtes eingreifen, in Transportrichtung hintereinander angeordnet sind. In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Zähne der Zahnräder konisch ausgebildet, gegeneinander versetzt, teils unterhalb, teils oberhalb des Förderbandes angeordnet und mit zusätzlichen Gegenrollen oder Niederdruckleisten versehen. Die Erfindung verwendet zur Lösung der Aufgabe Mittel, die für sich aus dem allgemeinen Maschinenbau oder der Fördertechnik bekannt sind. Das gilt auch für die Zahnräder mit konischen Flanken, das Verwenden von Niederdruckleisten und für Zahnräder ober- und unterhalb von Förderbändern.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Kurvenführung sind keine besonderen aufwendigen Bandkanten an dem Drahtgeflecht-Förderband erforderlich. Ferner werden zusätzliche Führungsvorrichtungen am Drahtgeflecht-Förderband vermieden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Förderbandanlage mit Doppelkurve und in den Kurven angeordneten Zahnrädern, F i g. 2 ein Drahtgeflecht-Förderband mit Schweißkante und schematisch eingezeichneten Zähnen, F i g. 3 einen Teil eines Zahnrades mit konisch verlaufenden Zähnen, F i g. 4 eine Seitenansicht zu F i g. 2, F i g. 5 ein Förderband mit Zahnrad und Niederhalteleiste, F i g. 6 eine Anordnung nach F i g. 5, jedoch mit Niederhalterolle, F i g. 7 ein Zahnrad mit versetzter Anordnung der Zähne in Seitenansicht und F i g. 8 einen Schnitt längs der Linie I-I der F i g. 7.
- Die F i g. 1 zeigt die Anordnung der Zahnräder 1 in der Förderbandanlage und F i g. 2 den Eingriff der Zähne2 in die Zwischenräume 3 der Förderbandglieder 4 des Förderbandes 5.
- Die Bauart der Zähne 2, bei denen mindestens eine Flanke zur Zahnspitze hin konisch verläuft, erlaubt eine Bandführung in der Kurve, die nicht nur den Radialschub nach innen ausgleicht; sie gewährleistet auch einen einwandfreien Bandlauf in dem Bereich, in dem der gesamte Bandzug innerhalb der Kurve auftritt. Die Zähne 2 greifen in die Zwischenräume 3 der Glieder ein, wie die F i g. 2 bis 4 zeigen, und schieben diese durch die konische Ausbildung der Stirnseite der Zähne, entgegen dem zum Kurveninnern gerichteten Radialschub nach außen in einem Maß, welches durch die Bauform des Zahnes 2 gegeben ist.
- In dem hier dargestellten Beispiel sind die Zähne 2 auf dem Zahnrad 1 versetzt, wie in den F i g. 7 und 8 gezeigt, angeordnet, um einen sicheren Eingriff in jede Bandteilung zu erreichen.
- Ein Abrutschen des Bandes 5 nach innen ist nicht möglich. Um auch bei außergewöhnlichen Beanspruchungen ein Abrutschen des Bandes 5 von den Zähnen 2 auszuschließen, können die Zahnräder teils unterhalb, teils oberhalb des Bandes 5 angeordnet werden. Ferner kann aber auch dem Zahnrad 1 ein Gegenrad 6 zugeordnet oder im Bereich der Zahnräder 2 eine Niederdruckleiste 7 angeordnet werden, wie dies die F i g. 5 und 6 zeigen.
- Die Richtung des Bandlaufes ist mit der Ziffer 8 gekennzeichnet. Das Maß der Konizität der Zähne 2 bestimmt die Größe der radial nach außen gerichteten Stützkraft und damit die kurvengerechte Bewegung des Bandes 5. Innerhalb der jeweiligen Kurve werden mehrere dieser Zahnräder 1 an der jeweiligen Kurvenaußenseite angeordnet. Der Abstand der Zahnräder 1 kann ein Mehrfaches der Bandteilung sein. Bei besonders leichten Drahtgurten, die allgemein gleitend bewegt werden, können alle Zahnräder 1 unterhalb des Bandes 5 angeordnet sein. In diesem Fall ragen nur die Zahnspitzen aus der Bandebene heraus.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Kurvengängiges Drahtgeflecht-Förderband mit Führungen in den Kurven, d a du r c h gekennzeichnet, daß im äußeren Kurvenbereich Zahnräder(1), welche in die Zwischenräume des Drahtgeflechts eingreifen, in Transportrichtung hintereinander angeordnet sind.
- 2. Kurvengängiges Drahtgeflecht-Förderband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (1) mindestens an der Kurvenaußenseite zur Zahnspitze konisch verlaufende Einzelzähne (2) aufweisen.
- 3. Kurvengängiges Drahtgeflecht-Förderband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Zähne (2) eines Zahnrades (1) gegeneinander versetzt sind.
- 4. Kurvengängiges Drahtgeflecht-Förderband nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder(1) teils unterhalb, teils oberhalb des Förderbandes (5) angeordnet sind.
- 5. Kurvengängiges Drahtgeflecht-Förderband nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem Zahnrad (1) in an sich bekannter Weise eine Gegenrolle (6) oder eine Niederdruckleiste (7) zugeordnet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 819 064, 526 523; deutsche Patentanmeldung A 13632 XI/81 e (bekanntgemacht am 18. 3. 1954); Patentschrift Nr. 31 231 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; österreichische Patentschrift Nr. 81 783; schweizerische Patentschrift Nr. 9 540; britische Patentschrift Nr. 958 807; USA.-Patentschrift Nr. 2 855 091.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF48942A DE1248545B (de) | 1966-04-15 | 1966-04-15 | Kurvengaengiges Drahtgeflecht-Foerderband |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEF48942A DE1248545B (de) | 1966-04-15 | 1966-04-15 | Kurvengaengiges Drahtgeflecht-Foerderband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1248545B true DE1248545B (de) | 1967-08-24 |
Family
ID=7102589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF48942A Pending DE1248545B (de) | 1966-04-15 | 1966-04-15 | Kurvengaengiges Drahtgeflecht-Foerderband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1248545B (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE31231C (de) * | G. JONES in Washington, V. St. A | Petroleum-Gasgenerator | ||
| CH9540A (de) * | 1895-01-10 | 1895-06-15 | Jos Brun | Gelekkettengetriebe für Kraftübertragung |
| AT81783B (de) * | 1912-07-04 | 1920-11-25 | Alfred Ernest Terry Alfr Terry | Aus Scheiben zusammengesetztes Stirnrad. Aus Scheiben zusammengesetztes Stirnrad. |
| DE526523C (de) * | 1928-08-10 | 1931-06-06 | Clarence Raymond Claghorn | Antrieb fuer Foerderer |
| DE819064C (de) * | 1948-10-02 | 1951-10-29 | Hauhinco Maschf | Stahlgliederband o. dgl., vorzugsweise grosser Laenge, fuer im wesentlichen waagerechte Foerderung |
| US2855091A (en) * | 1956-08-02 | 1958-10-07 | Voss Belting & Specialty Compa | Conveyors |
| GB958807A (en) * | 1961-07-21 | 1964-05-27 | British Wedge Wire Company Ltd | Improvements in or relating to endless conveyors |
-
1966
- 1966-04-15 DE DEF48942A patent/DE1248545B/de active Pending
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