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DE1247554B - Ventil fuer Atmungsgeraete - Google Patents

Ventil fuer Atmungsgeraete

Info

Publication number
DE1247554B
DE1247554B DES80127A DES0080127A DE1247554B DE 1247554 B DE1247554 B DE 1247554B DE S80127 A DES80127 A DE S80127A DE S0080127 A DES0080127 A DE S0080127A DE 1247554 B DE1247554 B DE 1247554B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
outside air
valve
nutrient gas
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES80127A
Other languages
English (en)
Inventor
Dag Olof Alfred Johannisson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde Sverige AB
Original Assignee
AGA AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AGA AB filed Critical AGA AB
Publication of DE1247554B publication Critical patent/DE1247554B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/20Valves specially adapted to medical respiratory devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Ventil für Atmungsgeräte Die Erfindung betrifft ein Ventil für Atmungsgeräte, bestehend aus einer Kammer mit drei Öffnungen, von denen die eine mit dem Patienten, die zweite mit der Nährgasquelle und die dritte mit der Außenluft verbunden ist, und einem Ventilkörper, der zwischen der Nährgasöffnung und der dieser gegenüberliegenden Außenluftöffnung so bewegbar angeordnet ist, daß er in seiner einen Arbeitslage die Außenluftöffnung abschließt, wobei er einen freien Durchgang des Nährgases von der Nährgasöffnung zu der zum Patienten führenden Öffnung um den über den Durchmesser der Außenluftöffnung hinausragenden Rand des Ventilkörpers herum zuläßt, und in der anderen Arbeitslage die Nährgasöffnung abschließt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ventil zu schaffen, das auf kleine Druckdifferenzen anspricht und in seinen beiden Arbeitslagen gleichwohl einen dichten Abschluß der jeweils abzudichtenden Öffnungen gewährleistet.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Ventilkörper eine unter den im Betrieb auftretenden Druckdifferenzen elastisch auswölbbare Scheibe mit gegenüber der Außenluftöffnung großem Durchmesser ist, die in ihrer Ruhelage mit ihrem Mittelteil auf der Außenluftöffnung aufliegt und diese abdichtet und deren über die Außenluftöffnung herausragender freier Randbereich mit dem zur Nährgasöffnung gehörenden Deckel zusammenwirkt.
  • Ein Ventil für Wiederbelebungsgeräte von der oben angegebenen Gattung ist bekannt. Bei diesem ist der Ventilkörper jedoch nicht elastisch ausgebildet. Die Sitze der beiden abzudichtenden Öffnungen müssen daher sehr genau gearbeitet sein, wenn ein dichter Abschluß gewährleistet sein soll. Da die Scheibe außerdem auf Grund ihrer Abmessungen eine große Masse aufweist, ist die Ansprechempfindlichkeit dieses bekannten Ventils verhältnismäßig klein. Eine definierte Ruhelage weist die Scheibe des bekannten Ventils nicht auf, vielmehr hängt es von der Lage der gesamten Einrichtung, deren Bestandteil das Ventil ist, ab, ob die Außenluftöffnung oder die Nährgasöffnung geschlossen ist. Der Ventilkörper dieser bekannten Einrichtung kann daher in einer Lage stehenbleiben, in der die Ausatmungsöffnung nicht abgeschlossen ist. Wenn der Patient dann eine nur schwache Einatmung ausführt, ist es möglich, daß der hierdurch erzeugte Unterdruck nicht zum Bewegen des Ventilkörpers ausreicht und die Möglichkeit einer »schwachen« Einatmung durch die Ausgangsöffnung gegeben ist.
  • Es ist auch ein Ventil für künstliche Beatmung bekannt, bei dem zwei Öffnungen verschiedenen Durchmessers einander gegenüberstehen, jedoch befindet sich hier die Öffnung kleineren Durchmessers auf einer Membran und wird mittels einer gesonderten Ventilscheibe abgedichtet, während die die kleinere Öffnung mit der Ventilscheibe tragende Membran sich gegen die größere Öffnung legen kann, um diese abzudichten, unter gleichzeitiger Freigabe der kleineren Öffnung durch die Scheibe. Das Ventil ist nur für eine gesteuerte, also zwangläufige Beatmung vorgesehen. Die Ventilscheibe, deren Rand die auf der Membran sitzende Öffnung freigeben kann, kann nicht gleichzeitig als Schließkörper für die mit dem Patienten in Verbindung stehende Öffnung dienen.
  • Dafür ist eine große Membran vorgesehen. Die Anordnung der Ventilscheibe auf der Membran ist sehr kompliziert.
  • Schließlich ist ein Ventil mit biegsamem Ventilkörper beschrieben worden, der in der Ruhelage zwei einander gegenüberstehende Öffnungen verschiedenen Durchmessers abdichten und im Betrieb wechselweise die eine oder die andere Öffnung freigeben kann. Der als biegsame Scheibe ausgebildete Ventilkörper ist dort an seinem Rand befestigt und stellt somit eine Membran dar. Er besitzt im Randteil leine Öffnungen, durch die der Gasstrom von der einen zur anderen Seite des Ventilkörpers gelangt.
  • Abgesehen davon, daß das erfindungsgemäße Ventil wesentlich einfacher ausgebildet ist, ergibt auch der über die abzudichtenden Öffnungen hinausstehende Randbereich des als Scheibe ausgebildeten Ventilkörpers, daß sie mit einem sehr viel größeren Teil ihrer Gesamtfläche auf Druckunterschiede reagieren kann. Bei einer membranartigen Einspannung, wie sie das bekannte Ventil aufweist, kann der dem Rand am nächsten liegende Teil der Scheibenfläche praktisch nicht auf die im Betrieb auftretenden geringen Druckdifferenzen ansprechen.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Scheibe ist darin zu sehen, daß sie infolge ihrer über ihre gesamte Fläche möglichen elastischen Auswölbbarkeit sich leicht an die Form der jeweils zu verschließenden Öffnung anpaßt und somit selbst bei kleinen Druckdifferenzen ein einwandfreies Ab dichten der Öffnungen sicherstellt.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, in der beispielsweise Ausführungsformen dargestellt sind. Es zeigt Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch das Ventil beim Einatmen, F i g. 2 einen ähnlichen Schnitt beim Ausatmen, F i g. 3 eine Ventilscheibe und Fig. 4 eine abgeänderte Form der Ventilscheibe, die Pfeile geben die Strömungsrichtungen an.
  • Das Ventil besteht aus einer Kammer 1, 2, deren einer Teil 1 zylinderförmig ist und ein Rohr als Außenluftöffnung 3 trägt, während der Teil 2 als Deckel für den Teil 1 ausgebildet ist und ebenso ein Rohr 4 trägt für Nährgaszufuhr. Der Teil 1 hat außerdem ein Seitenrohr 5 mit der zum Patienten führenden Öffnung.
  • Zwischen den Öffnungen 3 und 4 ist eine als Ventilkörper wirkende, elastisch ausgebildete Scheibe 6 angeordnet. Diese ist nur an einem Teil ihres Umfanges befestigt und kann zwischen zwei Lagen wechseln. In der einen Lage schließt sie die Außenluftöffnung 3 ab und in der anderen Lage die Nährgasöffnung 4, wobei sie am Deckel 2 anliegt.
  • Eine einfache Anordnung dieser Art erhält man, wenn eine kreisförmige Gummischeibe als Dichtung zwischen den beiden Kammerteilen 1 und 2 eingelegt und ein Schnitt in derselben entlang des Umkreis es unter Zurücklassung eines »Stieles« passender Stärke geführt wird, wie in F i g. 3 angedeutet.
  • F i g. 1 zeigt die Einatmungsstellung. Das Nährgas wird durch die Öffnung4, z.B. von einem Sauerstoffbehälter, zugeführt. Die Ventilscheibe legt sich dann gegen den Sitz auf der Öffnung3, ihr Rand wird umgebogen und läßt das Nährgas vorbei, wie in F i g. 1 durch Pfeile angedeutet.
  • Fig.2 zeigt die Ausatmungsstellung, wobei der durch den Patienten erzeugte Druck die Scheibe 6 gegen den Deckel 2 treibt und damit die Öffnung 4 schließt. Da die Ventilscheibe mit ihrer Randfläche über die Öffnung 3 hinausragt, wird sie bereits. bei einem geringen Druckanstieg in der Kammer gegen den Deckel 2 gedrückt. Es ist vorteilhaft, wenn die Scheibe 6 ihre Ruhelage auf dem Sitz der Öffnung 3 hat, damit der Patient nicht durch die Öffnung 3 einatmen kann. Wenn die Ruhelage die in der Fig.2 dargestellte Lage wäre, könnte eine solche Einatmung vorkommen, denn ein kleiner Unterdruck in der Kammer würde unter Umständen nicht ausreichen, die Scheibe 6 gegen den Sitz auf der Öffnung 3 zu bewegen.
  • Das Ventil kann auch zur Beatmung durch einen Rettenden verwendet werden. Der Rettende bläst dabei durch die Öffnung 4 zum Patienten hin, und dieser bleibt auch jetzt an die Öffnung 5 angeschlossen. Die Öffnung 4 kann dabei mit einem Rückschlagventil für die Einatmung versehen sein, durch das der Rettende beim Einatmen Luft einsaugt, die dann bei seiner Ausatmung in die Lungen des Patienten gedrückt wird. Die Entleerung der Lungen findet, wie vorher beschrieben, durch die Öffnung 3 statt.
  • Die Ausatmungsöffnung 3 kann nach außen etwas erweitert sein, um den Ausatmungswiderstand herabzusetzen. Die Scheibe 6 ist elastisch und kann z.B. aus Kunststoff, Leder od. dgl. bestehen.
  • Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Form der Ventilscheibe 6, die in diesem Fall mit einem gesonderten Dichtungskörper 7 versehen ist. Dieser ist mittels eines kurzen Schaftes 8 auf der Scheibe 6 befestigt.
  • Bei dieser Ausführungsform dient der Dichtungskörper 7 als Ventilkörper zur Abdichtung der Öffnung 3, und die Scheibe 6 kann dann bei der in F i g. 1 dargestellten Lage biegsamer sein, weil sie nur durch den schmalen Schaft 8 am Mittelpunkt befestigt ist und nicht gegen die Öffnung 3 anliegt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Ventil für Atmungsgeräte, bestehend aus einer Kammer mit drei Öffnungen, von denen die eine mit dem Patienten, die zweite mit der Nährgasquelle und die dritte mit der Außenluft verbunden ist, und einem Ventilkörper, der zwischen der Nährgasöffnung und der dieser gegenüberliegenden Außenluftöffnung so bewegbar angeordnet ist, daß er in seiner einen Arbeitslage die Außenluftöffnung abschließt, wobei er einen freien Durchgang des Nährgases von der Nährgasöffnung zu der zum Patienten führenden Öffnung um den über den Durchmesser der Außenluftöffnung hinausragenden Rand des Ventilkörpers herum zuläßt, und in der anderen Arbeitslage die Nährgasöffnung abschließt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Ventilkörper eine unter den im Betrieb auftretenden Druckdifferenzen elastisch auswölbbare Scheibe (6) mit gegenüber der Außenluftöffnung (3) großem Durchmesser ist, die in ihrer Ruhelage mit dem Mittelteil auf der Außenluftöffnung aufliegt und diese abdichtet, und deren über die Außenluftöffnung herausragender freier Randbereich mit dem zur Nährgasöffnung (4) gehörenden Deckel (2) zusammenwirkt.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (6) über einen schmalen Steg mit einem Dichtungsring verbunden ist, der zwischen einem zylindrischen Teil (1) der Ventilkammer und ihrem Deckel (2) angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 348 608; französische Patentschriften Nr. 1 063 122, 1204285; britische Patentschrift Nr. 748 363.
DES80127A 1961-07-04 1962-06-28 Ventil fuer Atmungsgeraete Pending DE1247554B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1247554X 1961-07-04

Publications (1)

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DE1247554B true DE1247554B (de) 1967-08-17

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ID=20422728

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES80127A Pending DE1247554B (de) 1961-07-04 1962-06-28 Ventil fuer Atmungsgeraete

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DE (1) DE1247554B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1063122A (fr) * 1952-05-30 1954-04-29 Appareil automatique pour la respiration artificielle
GB748363A (en) * 1953-08-05 1956-05-02 British Oxygen Co Ltd Improvements in or relating to fluid actuated valves
FR1204285A (fr) * 1958-07-07 1960-01-25 Soupape de réglage de la respiration
CH348608A (fr) * 1958-09-16 1960-08-31 Brook Airway Limited Réanimateur

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