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DE1247125B - Rotor fuer Schleuderprallmuehlen - Google Patents

Rotor fuer Schleuderprallmuehlen

Info

Publication number
DE1247125B
DE1247125B DEH52713A DEH0052713A DE1247125B DE 1247125 B DE1247125 B DE 1247125B DE H52713 A DEH52713 A DE H52713A DE H0052713 A DEH0052713 A DE H0052713A DE 1247125 B DE1247125 B DE 1247125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
disks
rotor according
individual
rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH52713A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Helmut Leutelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAZEMAG HARTZERKLEINERUNG
Original Assignee
HAZEMAG HARTZERKLEINERUNG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAZEMAG HARTZERKLEINERUNG filed Critical HAZEMAG HARTZERKLEINERUNG
Priority to DEH52713A priority Critical patent/DE1247125B/de
Publication of DE1247125B publication Critical patent/DE1247125B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements
    • B02C13/2804Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Rotor für Schleuderprallmühlen Die Erfindung bezieht sich auf die Ausgestaltung von Rotoren für Schleuderprallmühlen, deren Rotorkörper am Umfang mit sich axial erstreckenden, starr befestigten Schlagleisten versehen sind und aus einzelnen, axial aneinandergereihten, gegen Verdrehung gesicherten Scheiben besteht.
  • Bei bekannten Rotorkörpern dieser Art liegen die den Rotorkörper bildenden gleichgeformten Scheiben aus Stahlguß vollwandig und flächig gegeneinander. Sie sind entweder miteinander verschweißt oder durch Bolzenverbindungen gegeneinander verspannt. Diese als besonders feste Konstruktionen geltenden Ausführungen haben sich aber in der Praxis wegen der möglichen Gußfehler und der sich daraus ergebenden Schwierigkeiten bei notwendig werdenden Reparaturen, insbesondere bei fernab von Orten befindlichen Aufstellplätzen der Schleudermühlen, nur für kleinere Abmessungen verwenden lassen. Für große Prallmühlen ist ein solcher Rotor wegen der Schwierigkeiten des Transportes infolge der Sperrigkeit und des hohen Gewichtes kaum zu verwenden. Auch die Herstellungskosten der aus massivem Material bestehenden Rotoren sind erheblich und erschweren aus diesem Grunde die allgemeine Verwendung derartiger Rotoren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Mängeln abzuhelfen und trotz der durch die neue Gestaltungsform der Rotoren erzielten Gewichtsersparnis das Massenträgheitsmoment des Rotors durch Verlegung der Massen in seinen Umfangbereich möglichst groß zu machen.
  • Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß einzelne oder alle Scheiben innerhalb ihres Umfan bereiches unter Beibehaltung einer gleichmäßigen Massenverteilung in bezug auf die Rotationsachse mit Aussparungen versehen sind.
  • Innerhalb dieses Lösungsprinzips wird gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung eine Rotoranordnung angesehen, bei der zwischen je zwei Scheiben Scheibenringe gleichen oder ähnlichen Durchmessers angeordnet sind.
  • Im Zuge der weiteren Gestaltung der erfindungsgemäßen Rotorausbildung liegt es, wenn die Scheiben nur an einigen, vorzugsweise ringförmigen Stellen aneinander liegen.
  • Weitere Gestaltungsmöglichkeiten der Rotoranordnung ergeben sich dadurch, daß die Scheiben teils aus Stahlblech, teils aus Gußeisen bestehen, und dadurch, daß die Scheibenringe in ringförmige Eindrehungen der Scheiben eingreifen.
  • Im Zuge der erfindungsgemäßen Ergänzungen liegt es, daß die Scheibenringe aus konischen Federtellern bestehen oder an ihrem Umfang mit nockenartigen Erhebungen versehen sind, die entgegen der Drehrichtung des Rotors bis zur radialen Erstreckung der Schlagleisten ansteigen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • A b b. 1 zeigt einen Rotor nach der Erfindung im Längsschnitt; A b b. 2 bis 4 geben einige Varianten zur Ausbildung der Zwischenscheiben und Abstandstücke wieder; A b b. 5 zeigt Scheiben, deren Umfang in besonderer Weise ausgebildet ist; A b b. 6 zeigt einen für Temperierung ausgebildeten Rotor.
  • Auf der Rotorwelle 1 sind Scheiben 2 befestigt, die gegen Verdrehung mittels Keil und Nut 3 gesichert sind. Die Befestigung kann auch mit anderen bekannten Mitteln erfolgen. Zwischen den Scheiben 2 sind Scheibenringe 2 a und 2 b angeordnet, die nicht bis zur Welle reichen und deren Kreisaussparungen oder wellige Ausschnitte unterschiedlich groß sein können. Die Lage der Scheiben auf der Welle gegen axiales Verschieben ist durch Schellen 4 gesichert. An die Stelle von Schellen können auch andere Befestigungsmittel, wie Muttern oder ein einseitiger Wellenbund treten. Zusätzlich werden die Scheiben des Rotors mittels Spannschrauben 4 a oder 4 b zusammengehalten. Die Scheibenringe 2 a werden hierbei zwischen je zwei Vollscheiben 2 eingespannt. Die Scheibenringe 2 b sind jeweils mit einer Scheibe verschweißt.
  • Die Auflageflächen der Scheiben aufeinander müssen bearbeitet werden. Um Zahl und Größe der Bearbeitungsflächen zu verringern, liegen, wie es in der A b b. 2 dargestellt ist, die Scheibenringe 5 a und 5 b nur an einzelnen Ringflächen. Die Scheiben 5 a und 5 b können daher auch aus Guß oder als Federteller 5 c gefertigt werden. A b b. 3 zeigt eine Verbindung der Scheiben 2 durch eingelegte Ringe 6, während nach A b b. 4 Distanzringe 7 von den Spannschrauben 4 b durchdrungen sind.
  • In A b b. 5 sind Scheiben dargestellt, die am Umfange mit nockenartigen Erhebungen 8 versehen sind, die über den Rotorumfang hinausragen. Diese nockenartigen Vorsprünge können sich sowohl an den Scheiben als auch an den Scheibenringen befinden. Man wird Scheiben mit Nocken mit Normalscheiben oder Distanzstücken abwechseln lassen. Die Scheiben und Scheibenringe sind am Umfang gleichmäßig verteilt mit Aussparungen 9 versehen, in welche die Schlagleisten 10 eingeschoben werden. Die Verbindung eines aus Scheiben und Scheibenringen zusammengesetzten Rotors mit einem Rotorteil, dessen Umfang nicht geschlossen ist, sondern durch über Spannschrauben gezogene Abstandstücke gebildet ist, zeigt A b b. 6. Die Ausführung ergibt, wie durch Pfeile angedeutet ist, die Möglichkeit, Kalt- oder Warmluft 11 an die Zerkleinerungsstelle oder in den Mahlraum durch den Rotor hindurchzuleiten.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Rotor für Schleuderprallmühlen, dessen Rotorkörper am Umfang mit sich axial erstrek.-kenden, starr befestigten Schlagleisten versehen ist und aus einzelnen, axial aneinandergereihten, gegen Verdrehung und seitliche Verschiebung auf der Rotorachse gesicherten Scheiben besteht, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne oder alle Scheiben unter Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Massenverteilung in bezug auf die Rotationsachse innerhalb ihres Umfangbereiches mit Aussparungen versehen sind.
  2. 2. Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Scheiben (2) Scheibenringe (2a; 5a; 5b; 6) gleichen oder ähnlichen Scheibendurchmessers angeordnet sind.
  3. 3. Rotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5a; 5b; 5c) nur an einigen, vorzugsweise ringförmigen Stellen aneinander anliegen.
  4. 4. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (2; 5a; 5b; 5c) teils aus Stahlblech, teils aus Gußeisen bestehen.
  5. 5. Rotor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenringe (6) in ringförmige Eindrehungen der Scheiben (2) eingreifen.
  6. 6. Rotor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenringe aus konischen Federtellern (5c) bestehen.
  7. 7. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Scheiben (2) mit nockenartigen Erhebungen (8) am Umfang versehen sind, die entgegen der Drehrichtung des Rotors bis zur radialen Erstreckung der Schlagleisten (10) ansteigen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1118 582; deutsches Gebrauchsmuster Nr.1734 035; britische Patentschrift Nr. 378 629; USA.-Patentschrift Nr. 2 646 224.
DEH52713A 1964-05-16 1964-05-16 Rotor fuer Schleuderprallmuehlen Pending DE1247125B (de)

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DE1247125B true DE1247125B (de) 1967-08-10

Family

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DE (1) DE1247125B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB378629A (en) * 1931-07-25 1932-08-18 John James Westwood Improvements relating to mechanical stone breakers and the like
US2646224A (en) * 1950-03-29 1953-07-21 Jeffrey Mfg Co Impact crusher rotor with rigid hammers
DE1734035U (de) * 1952-08-20 1956-11-15 Aulmann & Beckschulte Prallbrecher.
DE1118582B (de) * 1957-07-20 1961-11-30 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Hammerbrecher

Patent Citations (4)

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DE1734035U (de) * 1952-08-20 1956-11-15 Aulmann & Beckschulte Prallbrecher.
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