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DE1246580B - Schwimmdeckelabdichtung fuer Fluessigkeits-Lagerbehaelter - Google Patents

Schwimmdeckelabdichtung fuer Fluessigkeits-Lagerbehaelter

Info

Publication number
DE1246580B
DE1246580B DEU11315A DEU0011315A DE1246580B DE 1246580 B DE1246580 B DE 1246580B DE U11315 A DEU11315 A DE U11315A DE U0011315 A DEU0011315 A DE U0011315A DE 1246580 B DE1246580 B DE 1246580B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
floating
section
cross
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU11315A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert William Bodley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Tank Car Co
Original Assignee
Union Tank Car Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Tank Car Co filed Critical Union Tank Car Co
Publication of DE1246580B publication Critical patent/DE1246580B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/34Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets
    • B65D88/42Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets with sealing means between cover rim and receptacle
    • B65D88/50Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets with sealing means between cover rim and receptacle with resilient foam or stuffed seal
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Schwimmdeckelabdichtung für Flüssigkeits-Lagerbehälter Die Erfindung betrifft eine Schwimmdeckelabdichtung für Flüssigkeits-Lagerbehälter, die beispielsweise für die Lagerung von Erdölprodukten verwendet werden, die nach Anfall oder Bedarf eingefüllt oder entnommen werden.
  • Aus der britischen Patentschrift 882 189 ist bereits eine Schwimmdeckelabdichtung mit einer sich längs des Außenumfangs des Schwimmdeckels erstreckenden und an diesem befestigten Gewebehülle bekannt, die einen aus elastisch-nachgiebigem aufgeschäumtem Material bestehenden Ring von kreisförmigem oder anderem Querschnitt lose umschließt. Hierbei hängt die Gewebehülle von oben herab in den Ringspalt zwischen dem Schwimmdeckel und der Innenwand des Lagerbehälters und nimmt den Ring lose auf, dessen Querschnittbreite dem Abstand zwischen dem Schwimmdeckelumfang und der Behälterinnenwand entspricht. Bei dieser Ausbildung ist die Dichtung nicht oder nahezu nicht an die Behälterinnenwand bzw. den Außenumfang des Schwimmdeckels angedrückt. Dadurch wird zwar erreicht, daß starke Beanspruchungen der Dichtung beim Aufwärts- oder Abwärtsbewegen des Schwimmdeckels vermieden sind und die Dichtung ihre Lage innerhalb der Gewebehülle und relativ zum Schwimmdeckel unverändert beibehält, jedoch geht dieser Vorteil auf Kosten der Dichtwirkung, die bei dem bekannten Lagerbehälter naturgemäß schlecht ist.
  • Aus der USA.-Patentschrift 3 075665 ist ein Lagerbehälter mit einem Schwimmdeckel bekannt, bei dem die Abdichtung durch eine in einer Gewebehülle angeordneten Dichtplatte aus nachgiebigem Material erreicht ist, deren Enden mit senkrechtem Abstand am Außenumfang des Schwimmdeckels befestigt sind. Die dem Schwimmdeckel angepaßte ringförmige Platte weist im Querschnitt zwischen ihren Befestigungspunkten eine Überlänge auf und ist zur Innenwand des Behälters hin vorgewölbt, an der sie mit einem mittleren Bereich anliegt. Dieser mittlere Bereich wird infolge der Überlänge der Dichtungsplatte durch die sich zwischen Schwimmdeckelumfang und Behälterinnenwand erstreckenden beiden Endbereiche an die Behälterinnenwand angedrückt, so daß eine relativ gute Abdichtung an der Behälterwand erreicht wird, während die Abdichtung am Schwimmdeckelumfang bereits durch die Befestigung der Dichtungsplatte am Schwimmdeckel gewährleistet ist. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Dichtwirkung bereits nach relativ kurzer Zeit nachläßt. Das läßt sich dadurch erklären, daß die beiden Endbereiche der Dichtungsplatte ständig und im wesentlichen gleichbleibend in Erstreckungsrichtung zwischen Schwimmdeckelumfang und Behälterinnenwand druckbeansprucht sind, was auf die Dauer zu einem Nachlassen der elastischen Wirkung und damit des Dichtungsdruckes führt. Außerdem ergibt sich bei Bewegungsumkehr des Schwimmdeckels, d. h. beim Behälterfüllen nach vorheriger Entnahme bzw. beim Entnehmen nach vorigem Füllen, eine für die Dichtungswirkung nachteilige Beanspruchung, da das an der Behälterinnenwand anliegende Mittelteil der Dichtungsplatte von ihren beiden Endbereichen gezogen der Bewegung des Schwimmdeckels folgt, so daß bei Umkehr der Bewegungsrichtung des Schwimmdeckels die beiden Endabschnitte, die im Querschnitt eine über den Abstand zwischen Schwimmdeckelumfang und Behälterinnenwand hinausgehende Länge haben, unter gleichzeitigem Stauchen von einer mehr aufwärts gerichteten Lage in eine mehr abwärts gerichtete Lage bzw. umgekehrt verschwenkt werden. Dabei treten insbesondere im Bereich der Befestigung der Dichtungsplatte sowie im Übergangsbereich zwischen den Endabschnitten und dem mittleren Bereich der Dichtungsplatte Scherbeanspruchungen des Dichtungsmaterials auf, die in starkem Maße ein Nachlassen der elastischen Wirkung und damit des Dichtungsdruckes nach sich ziehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Lagerbehälter mit Schwimmdeckel die Dichtung derart auszubilden, daß sie auch nach längerer Zeit trotz der besonderen Beanspruchung, der die zusammengedrückte Dichtung auf Grund von Rei bungs- und Scherkräften bei ihrer Aufwärts- bzw.
  • Abwärtsbewegung ausgesetzt ist, noch mit annähernd gleichem Druck und damit gleicher Dichtungswirkung seitlich anliegt.
  • Gemäß der Erfindung ist die Schwimmdeckelabdichtung für Flüssigkeits-Lagerbehälter mit einer sich längs des Außenumfangs des Schwimmdeckels erstreckenden und an diesem befestigten Gewebehülle, die einen aus elastisch-nachgiebigem Material, vorzugsweise aufgeschäumtem Elastomermaterial, bestehenden Ring von kreisförmigem Querschnitt lose umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring zwischen dem Außenumfang des Schwimmdeckels und der Innenwand des Behälters eingespannt und dadurch abgeflacht ist, wobei die durch das Heben oder Senken des Schwimmdeckels hervorgerufene Rollbewegung des Ringquerschnitts durch das Ausmaß der Abflachung und eine dem Ringquerschnitt angepaßte Größe und Befestigung der Gewebehülle begrenzt ist.
  • Bei dieser Ausbildung mit eingespanntem Dichtungsring ist bereits anfänglich eine gute Dichtungswirkung gewährleistet. Die infolge der Einspannung des Ringes zwischen Schwimmdeckelumfang und Behälterinnenwand auftretende Rollbewegung des Ringes ist dabei begrenzt, so daß der Ringquerschnitt bei sich ändernder Bewegungsrichtung des Schwimmdeckels unter einer bestimmten Winkeldrehung von einer Lage in die andere übergeht. Dadurch wird der Ring in anderer Richtung zusammengedrückt, obwohl die Richtung der Vorspannung des Ringes etwa radial zum Behälter erhalten bleibt, was ja für eine wirksame Abdichtung erforderlich ist. Dieser Wechsel der Beanspruchungsrichtung des Ringes, bei dem dieser abwechselnd längs der einen oder der anderen Querschnittsachse zusammengedrückt wird, erhält die Elastizität des Dichtungsringes und vermeidet sein vorzeitiges Altern, so daß die Dichtung über lange Zeit wirksam bleibt. Gleichzeitig führt die erfindungsgemäße Ausbildung mit einem zwischen Schwimmdeckelumfang und Behälterinnenwand eingespannten Dichtungsring zu einer guten Zentrierung mit gleichmäßigem Dichtungsdruck an den sich jeweils diametral gegenüberliegenden Abdichtungsstellen.
  • Zweckmäßigerweise ist das Verhältnis von Durchmesser des nicht eingespannten Ringquerschnittes zu Abstand zwischen Schwimmdeckel und Behälterwand so gewählt, daß der Ringquerschnitt bei der Umkehr der Bewegungsrichtung des Schwimmdeckels eine Winkeldrehung um etwa 900 ausführt. In diesem Falle schneiden sich die Beanspruchungsachsen des Ringquerschnitts unter einem rechten Winkel, so daß nach einer Umkehrung der Schwimmdeckelbewegung bzw. einer Änderung der Beanspruchungsrichtung praktisch überhaupt keine Beanspruchung mehr in der vorhergehenden Beanspruchungsrichtung vorliegt.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist die etwa schlauchförmige Gewebehülle längs zweier im Umfang des Schlauchquerschnitts in Abstand liegenden Umfangslinien an dem Schwimmdeckel befestigt. Hierdurch läßt sich der Dichtungsring auf einfache Weise so mit dem Schwimmdeckel verbinden, daß er sich in der gewünschten Weise mit diesem bewegt.
  • Es hat sich ferner als vorteilhaft herausgestellt, den Ring aus nachgiebigem Material im Querschnitt achteckig auszubilden. Die achteckige Querschnittsform ist der gewünschten Wälzbewegung des Ringes nicht abträglich, führt jedoch zu einer besser zu kontrollierenden Winkeldrehung des Ringes beim Übergang von der einen Lage in die andere.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt Fig. 1 perspektivisch einen Lagerbehälter mit Schwimmdeckel und Abdichtung, Fig.2 einen vergrößerten Teilschnitt durch die Abdichtung in der Stellung, welche die Dichtung einnimmt, wenn sich der Schwimmdeckel gegenüber der Behälterwand nach oben bewegt, Fig. 3 einen Schnitt wie F i g. 2, bei sich nach unten bewegendem Schwimmdeckel, Fig. 4 und 5 in noch größerem Maßstabe einen Schnitt durch das torusförmige Dichtungsorgan in entspanntem Zustand, bei zwei verschiedenen Querschnitten des Ringes aus elastischem Material und F i g. 6 in einer graphischen Darstellung die Druck-Verformungs-Kurven und die Belastungs-Verformungs-Kurven für zylindrische bzw. rechteckige Dichtungsringe.
  • In Fig. 1 ist ein insgesamt mit 10 bezeichneter, mit einem Schwimmdeckel 11 ausgerüsteter Lagerbehälter dargestellt, wie er in der Erdölindustrie zum Lagern flüchtiger Erdölerzeugnisse 12 benutzt wird.
  • Der Außendurchmesser des Schwimmdeckelsll ist etwas kleiner als der Innendurchmesser der zylindrischen Behälterwandl5, so daß ein Ringspalt 16 zwischen der Umfassungswand 17 des Schwimmdeckels 11 und der Behälterwand 15 vorhanden ist (Fig. 2). Die Breite des Ringspaltes 16 kann längs des Umfangs eines Behälters variieren, was auf Unregelmäßigkeiten der Konstruktion u. dgl. zurückzuführen ist. Die Breite des Ringspaltes 16, die im Mittel etwa 150mm beträgt, kann zwischen etwa 75 und etwa 250 mm variieren; es ist erforderlich, einen so großen Ringspalt vorzusehen, damit sich der Schwimmdeckel 11 in dem Behälter 10 nach oben und unten bewegen kann, ohne daß er durch die Behälterwand 15 behindert wird.
  • Um zu verhindern, daß Dämpfe der gelagerten Flüssigkeit 12 über den Ringspalt 16 zur Atmosphäre entweichen, ist eine flexible Abdichtung 18 zwischen der Umfassungwand 17 des Schwimmdeckels 11 und der Behälterwand 15 angeordnet. Die Abdichtung 18 umfaßt eine schlauchförmige Gewebehülle 23, ein Tragaggregat 21 zum Verbinden der Gewebehülle 23 mit dem äußeren Rand des Schwimmdeckels 11 und einen Ring 24 aus einem aufgeschäumten Elastomermaterial. Der Ring 24 hat eine runde oder annähernd runde Querschnittsform und neigt daher dazu, sich rollend und nicht etwa gleitend zu bewegen, wenn der Schwimmdeckel 11 seine Bewegungsrichtung ändert. Die Trageinrichtung 23 und die Abmessungen, die die Hülle 23 im freien Zustand aufweist, sind so ausgebildet bzw. gewählt, daß sich der aus dem Schaummaterial bestehende Ring 24 in einem bestimmten Ausmaß rollend bewegen kann, bevor die Hülle 23 eine Last aufnehmen muß. Die Rollstrecke ist so berechnet, daß möglichst geringe Scherspannungen in dem Ring auftreten, wenn sich die Bewegungsrichtung des Schwimmdeckels 11 ändert und daß sich die Zusammendrückungsachse des Rings 24 verlagert, damit eine möglichst geringe bleibende Zusammendrückung längs irgendeiner Achse auftritt.
  • Außerdem übt der runde oder im wesentlichen runde Ring 24 eine erhebliche Zentrierwirkung auf die Abdeckung 11 aus. Dies geht insbesondere aus Fig. 6 hervor, wo in Form von Kurven die durch das Zusammendrücken bewirkte Verformung und die durch den Druck verursachte Verformung für einen Ring dargestellt sind, dessen Anlagefläche in Abhängigkeit von der Verformung variiert, wie es bei einer kreisrunden Querschnittsform der Fall ist.
  • Diese Kurven sind in F i g. 6 mit A bezeichnet. Ferner zeigt F i g. 6 Kurven für einen Ring, bei dem die Anlagefläche auch bei einer Verformung konstant bleibt; diese Kurven sind mit B bezeichnet. Es sei bemerkt, daß innerhalb des normalen Verformungsbereichs die Belastungskurve für den Ring A eine größere Neigung hat als die Kurve für den Ring B, während die Druckkurven bei dem Ring A mit der variablen Anlagefläche und bei dem Ring B mit der konstanten Anlagefläche einander ziemlich stark ähneln.
  • Gemäß F i g. 4 und 5 besteht die Hülle 23 für den Ring 24 bzw. 24 a vorzugsweise aus einem einzigen Stück eines synthetischen Materials, z. B. aus Nylon od. dgl., und diese Hülle ist mit Gummi überzogen, um sie für die zu lagernde Flüssigkeit 12 undurchlässig zu machen. Die Hülle trägt an ihrer Außenseite eine obere Zunge 30 und eine untere Zunge 31, wobei zwischen diesen Zungen ein Winkelabstand von etwa 450 vorhanden ist. In der Praxis wird die obere Zunge 30 durch die Naht des Gewebes gebildet, während die untere Zunge 31 durch ein gesondertes, mit dem Gewebe vernähtes Materialstück gebildet wird. Die beiden Zungen 30 und 31 erstrecken sich über den ganzen Umfang der ringförmigen Gewebehülle 23 und bilden die Anschlußteile, mittels deren die Dichtung 18 an der Umfassungswand 17 des Schwimmdeckels 11 befestigt ist.
  • Es sei bemerkt, daß die Hülle 23 auf ihrer Außenseite 32 aus zwei Materialschichten besteht, um die Abnutzung zu berücksichtigen, der die Hülle ausgesetzt ist, wenn sich der Schwimmdeckel 11 in dem Behälter 10 nach oben oder unten bewegt. Ferner sei bemerkt, daß die Hülle 23 auf ihrer Innenseite 33 nur eine Materialschicht aufweist, da diese Seite der Hülle normalerweise keiner größeren Abnutzung unterliegt.
  • Die Ringe 24 und 24 a setzen sich in der Praxis aus mehreren zylindrischen Abschnitten aus aufgeschäumtem Uräthan od. dgl. zusammen. Diese Abschnitte der Ringe schließen sich unmittelbar aneinander an und erstrecken sich über den ganzen Umfang der Hülle 23, so daß sie praktisch einen einheitlichen Ring aus dem aufgeschäumten Material bilden.
  • Der Ring 24 nach F i g. 4 hat eine achteckige Querschnittsform, während der Ring 24a nach F i g. 5 einen runden Querschnitt aufweist. Die Wahl der Querschnittsform richtet sich lediglich nach praktischen Gesichtspunkten, denn aufgeschäumtes Uräthan ist z. B. in achteckiger Form erheblich billiger als die gleiche Materialmenge mit einer kreisrunden Querschnittsform; dies ist auf die Herstellungskosten zurückzuführen. Für die Erfindung ist lediglich die Tatsache von Bedeutung, daß sich die Querschnittsform des Ringes der kreisrunden Form annähert, wozu allerdings zu bemerken ist, daß eine genau kreisrunde Querschnittsform zu bevorzugen sein würde. Ohne Rücksicht darauf, ob der Ring genau oder nur annähernd kreisrund ist, muß die größte Querschnittsabmessung des Ringes 24 bzw.
  • 24 a gleich der entsprechenden Querschnittsabmessung der Hülle 23 im freien Zustand oder nur etwas kleiner sein. Werden die Teile der Dichtung 18 miteinander vereinigt, ergibt sich somit die in Fig.4 bzw. 5 gezeigte Anordnung, bei der die Hülle 23 von dem Ring 24 bzw. 24 a praktisch vollständig ausgefüllt wird.
  • Wie schon erwähnt, ist die Dichtung 18 an der Umfassungswand 17 des Schwimmdeckels 11 mit Hilfe des Tragaggregats 21 befestigt. Das Tragaggregat 21 umfaßt einen Satz von T-förmigen Stäben 40, von denen in F i g. 2 und 3 nur einer erscheint.
  • Die Querbalken 41 der T-förmigen Stäbe sind mit der unteren Zunge 31 der Hülle 23 durch Schrauben 42 verbunden. Der nach unten ragende Schaftabschnitt 43 jeder T-förmigen Stange 40 weist einen hier nicht gezeigten senkrechten Schlitz auf, mit welchem der Schaftabschnitt43 auf eine entsprechend angeordnete Halterung 45 aufgeschoben werden kann, die mit der Unterseite des Schwimmdeckels 11 durch Schweißen od. dgl. verbunden ist. Jede Halterung 45 ist an ihrem Ende mit einem Haken 46 versehen, der durch den aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Schlitz des Schaftabschnitts43 hindurchragt. Der Haken 46 hält den Schaftabschnitt 43 gegenüber der Halterung 45 in seiner Lage, wenn das T-förmige Bauteil 40 nach oben gezogen wird.
  • Die Gewebehülle 23 ist mit ihrer oberen Zunge 30 mittels Schrauben 51 an einem Flansch 50 befestigt, der an der Oberkante der Umfassungswand 17 des Schwimmdeckels 11 umläuft. Gemäß F i g. 2 und 3 sind der Flansch 50 und die Querbalken 41 der T-förmigen Stangen 40 durch einen senkrechten Abstand getrennt, der so berechnet ist, daß sich die Innenfläche 33 der Gewebehülle an der Außenfläche der Umfassungswand 17 des Schwimmdeckels 11 angelegt.
  • Das Tragaggregat 21 ermöglicht es, die Dichtung 18 in den Ringspalt 16 nur von der Oberseite des Schwimmdeckels 11 aus einzubauen. Hierzu wird die Hülle 23 ohne den Ring 24 bzw. 24a von der Oberseite des Schwimmdeckels 11 aus in den Ringspalt 16 hinein fallen gelassen, bis die nach unten ragenden Schaftabschnitte 43 der T-förmigen Stangen 40 eine solche Lage einnehmen, daß sie mit ihren senkrechten Schlitzen auf die zugehörigen Halterungen 45 aufgeschoben werden können. Nachdem alle Schaftabschnitte 43 mit den zugehörigen Halterungen 45 verbunden worden sind, wird die Hülle 23 mit Hilfe der oberen Zunge 30 nach oben gezogen und an dem Flansch 50 befestigt.
  • Nachdem die Hülle 23 mit dem Flansch 50 verbunden worden ist, wird sie an der oberen Zunge 30, wo sie vernäht und nur provisorisch an dem Flansch 50 befestigt ist, längs kurzer Strecken geöffnet, damit man Abschnitte des Ringes 24 in die Hülle hineindrücken kann. Nach dem Einbau des Ringes 24 oder 24a wird die Zunge 30 an dem Flansch 50 wieder geschlossen, woraufhin die Dichtung 18 gebrauchsfertig ist.
  • Der Durchmesser der Dichtung 18 mit dem darin angeordneten Ring 24 oder 24 a beträgt in entspanntem Zustand der Dichtung vorzugsweise etwa 300 mm, wenn die mittlere Breite des Ringspaltes 16 etwa 150 mm beträgt. Somit wird der Ring 24 oder 24 a zusammengedrückt, wenn er zwischen der Umfassungswand 17 des Schwimmdeckels 11 und der Behälterwand 15 nach unten oder oben gedrückt wird.
  • Hierbei wird auch die Hülle 23 in der aus F i g. 2 und 3 ersichtlichen Weise etwas verformt, doch nicht in der gleichen Weise wie der aus dem zusammendrückbaren Schaummaterial bestehende Ring 24 oder 24 a. Infolgedessen verbleibt innerhalb der Hülle ein Ringraum 60, der von dem Schaummaterial des Ringes ausgefüllt ist, wenn sich die Dichtung gemäß F i g. 4 und 5 im entspannten Zustand befindet.
  • Wenn Flüssigkeit 12 in den Behälter 10 eingeleitet oder aus dem Behälter abgezogen wird, bewegt sich der Schwimmdeckel 11 nach oben oder unten. Beim Füllen des Behälters bewegt sich der Schwimmdeckel 11 nach oben, und hierbei nimmt die Dichtung 18 die aus F i g. 2 ersichtliche Form und Lage an. Da sich die Außenfläche 32 der Hülle 23 über einen Winkelbereich von etwa 2700 erstreckt, und da die Hüle 23 den Ring 24 locker umschließt, was daran zu erkennen ist, daß der Ringraum 60 frei bleibt, können die Teile der Dichtung diese Lage und Form leicht annehmen.
  • Befindet sich der Ring 24 in der in Fig. 2 gezeigten Lage, so verläuft die Achse der stärksten Zusammendrückung gemäß Fig.4 im wesentlichen längs der Linie X-X durch den Ring. Solange sich die Dichtung in der in F i g. 2 gezeigten Lage befindet, bewirkt somit die Zusammendrückung des Ringes 24 der Linie X-X, daß der Ring eine bleibende Verformung erleidet und seine Nachgiebigkeit bzw. sein Federungsvermögen in einem gewissen Ausmaß verliert. Kehrt sich die Bewegungsrichtung des Schwimmdeckels um, d. h. beginnt der Deckel 11, sich gegenüber der Behälterwand 15 nach unten zu bewegen, bewirkt die Reibung zwischen der Außenfläche 32 der Hülle 23 und der Behälterwand 15, daß die Dichtung 18 in die aus F i g. 3 ersichtliche Form und Lage gebracht wird. Wegen der Querschnittsform des Ringes 24 oder 24 a aus dem aufgeschäumten Elastomermaterial neigt der Ring dazu, eine Wälzbewegung auszuführen, wenn sich die Bewegungsrichtung des Schwimmdeckels 11 umkehrt; hierdurch werden die starken Scherspannungen vermieden, die normalerweise in Dichtungen aus Schaummaterial von quadratischer oder trapezförmiger Querschnittsform in zur Behälterwand 15 parallelen Ebenen auftreten. Wie schon erwähnt, nimmt der Ring 24 bei dieser Wälzbewegung die in Fig.3 gezeigte Form an, bei der die Achse der stärksten Zusammendrückung längs der Linie Y-Y durch den Ring verläuft. Mit anderen Worten, die Gefahr, daß der Ring eine bleibende Zusammendrückung längs der Linie X-X erfährt, während sich die Dichtung 18 in der in F i g. 2 gezeigten Lage befindet, wird beseitigt, und nunmehr besteht eine Tendenz, das Schaummaterial längs einer anderen Achse, nämlich der Linie Y-Y, bleibend zu verformen. Somit wird die normale Lebensdauer des Ringes 24 oder 24 a aus einem aufgeschäumten Elastomermaterial wie Uräthan od. dgl. praktisch dadurch verdoppelt, daß der Ring gemäß der Erfindung so ausgebildet und angeordnet ist, daß er die beschriebene Wälzbewegung ausführen kann. Die Verformungsachsen X-X und Y-Y schließen gemäß F i g. 4 vorzugsweise einen Winkel von 900 ein, doch könnte sich die Achse der Zusammendrückung des Elastomermaterials auch innerhalb eines kleineren Winkelbereichs oder in manchen Fällen auch innerhalb eines größeren Winkelbereichs verlagern, wobei jeweils ähnliche Wirkungen erzielt werden.
  • Bei der erfindungsgemäßen Dichtung 18 ist es möglich, einen Ring 24 bzw. 24 a aus einem Schaummaterial von optimaler Dichte zu verwenden, so daß eine optimale Dichtungswirkung erzielt wird; bis jetzt war es dagegen erforderlich, einen relativ zähen Schaum von relativ hoher Dichte zu verwenden, um die schädlichen Wirkungen einer bleibenden Zusammendrückung zu vermeiden, die zu einer Verkürzung der Lebensdauer der Dichtung führte. Es ist sehr erwünscht, ein Schaummaterial von relativ geringer Dichte zu verwenden, da in diesem Falle eine gute Abdichtungswirkung erzielt und die Abnutzung verringert wird. Bei den bis jetzt angestellten Versuchen, die geringe bleibende Zusammendrückung eines zähen Schaummaterials mit dem geringen Widerstand eines weichen Schaummaterials zu kombinieren, war es erforderlich, das Schaummaterial mit Hilfe umständlicher Verfahren mit senkrechten Löchern zu versehen. Eine derartige Konstruktion führt jedoch nur zu einer relativ geringen Verbesserung und ist außerdem erheblich teurer als die erfindungsgemäße Anordnung.
  • Die erfindungsgemäße Verwendung eines Schaummaterialrings von allgemein kreisrunder Querschnittsform erweist sich insofern als sehr vorteilhaft, als sich eine günstige Wirkung auf den anfänglichen Druck und die Lebensdauer der Dichtungsanordnung ergibt. Erstens führt die Verwendung des Schaummaterialringes von kreisrunder Querschnittsform in Verbindung mit der Wahl einer optimalen Dichte des Schaummaterials dazu, daß auch bei variierender Breite des Ringspaltes 16 ein ausreichender, jedoch geringer Dichtungsdruck aufgebracht wird, wie er bei Verwendung eines Rings von quadratischem Querschnitt nicht erzielbar ist.
  • Ferner vergrößern sich bei einem Ring von kreisrundem Querschnitt die Zentrierkräfte etwa proportional zur Verlagerung des Schwimmdeckels 11 aus ihrer Mittellage durch Windkräfte od. dgl. Trotzdem nimmt der Abdichtungsdruck nicht wesentlich zu, so daß eine geringere Abnutzung der Dichtung eintritt.
  • Weiterhin ermöglicht es die kreisrunde QuerschnittF form des Ringes aus Schaummaterial dem Ring, eine Wälzbewegung auszuführen, um eine andere Lage einzunehmen, wenn der Behälter gefüllt bzw. entleert wird. Diese Tatsache wirkt sich erheblich auf die Lebensdauer des Schaummaterials aus, und zwar aus mehreren Gründen. Erstens werden die Einflüsse einer möglichen bleibenden Zusammendrückung um die Achse des Ringes verteilt. Zweitens wird das Auftreten von Scherkräften, die bestrebt sind, das Schaummaterial beim Richtung wechsel zu zerreißen, im wesentlichen vermieden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schwimmdeckelabdichtung für Flüssigkeits-Lagerbehälter mit einer sich längs des Außenumfangs des Schwimmdeckels erstreckenden und an diesem befestigten Gewebehülle, die einen aus elastisch-nachgiebigem Material, vorzugsweise aufgeschäumtem Elastomermaterial, bestehenden Ring von etwa kreisförmigem Querschnitt lose umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (24, 24a) zwischen dem Außenumfang (17) des Schwimmdeckels (11) und der Innenwand (15) des Behälters (10) eingespannt und dadurch abgeflacht ist, wobei die durch das Heben und Senken des Schwimmdeckels hervorgerufene Rollbewegung des Ringquerschnitts durch das Ausmaß der Abflachung und eine dem Ringquerschnitt angepaßte Größe und Befestigung der Gewebehülle (23) begrenzt ist.
  2. 2. Schwimmdeckelabdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Durchmesser des Ringquerschnittes zu Abstand zwischen Schwimmdeckel (11) und Behälterwand (15) so gewählt ist, daß der Ringquerschnitt bei der Umkehr der Bewegungsrichtung des Schwimmdeckels eine Winkeldrehung mn etwa 900 ausführt.
  3. 3. Schwimmdeckelabdichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa schlauchförmige Gewebehülle (23) längs zweier im Umfang des Schlauchquerschnitts in Abstand liegenden Umfangslinien an dem Schwimmdeckel (11) befestigt ist.
  4. 4. Schwimmdeckelabdichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (24) aus nachgiebigem Material im Querschnitt achteckig ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 882189; USA.-Patentschrift Nr. 3 075668.
DEU11315A 1963-12-31 1964-12-23 Schwimmdeckelabdichtung fuer Fluessigkeits-Lagerbehaelter Pending DE1246580B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US1246580XA 1963-12-31 1963-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1246580B true DE1246580B (de) 1967-08-03

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ID=22416104

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DEU11315A Pending DE1246580B (de) 1963-12-31 1964-12-23 Schwimmdeckelabdichtung fuer Fluessigkeits-Lagerbehaelter

Country Status (1)

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DE (1) DE1246580B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2334898A2 (fr) * 1975-10-16 1977-07-08 Joint Francais Joint d'etancheite pour reservoir a toit flottant

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB882189A (en) * 1959-06-02 1961-11-15 Greengate And Irwell Rubber Co Improvements in storage tanks for liquids
US3075668A (en) * 1960-04-21 1963-01-29 Chicago Bridge & Iron Co Resilient foam seal for floating roof

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