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DE1246180B - Verfahren zur Herstellung von Metall-Glas-Verschmelzungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metall-Glas-Verschmelzungen

Info

Publication number
DE1246180B
DE1246180B DE1962S0082888 DES0082888A DE1246180B DE 1246180 B DE1246180 B DE 1246180B DE 1962S0082888 DE1962S0082888 DE 1962S0082888 DE S0082888 A DES0082888 A DE S0082888A DE 1246180 B DE1246180 B DE 1246180B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
metal
production
bodies
fusions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962S0082888
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Lingen
Udo Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1962S0082888 priority Critical patent/DE1246180B/de
Publication of DE1246180B publication Critical patent/DE1246180B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/32Seals for leading-in conductors
    • H01J5/40End-disc seals, e.g. flat header

Landscapes

  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Metall-Glas-Verschmelzungen Bei der Herstellung von Metall-Glas-Verschmelzungen, insbesondere von Durchführungen für Stromrichtergefäße, ist es erforderlich, während des Verschmelzungsvorganges die Glasmasse im Zustand der Erweichung durch-einen hochtemperaturfesten Stützkörper in ihrer Lage zu halten. Bisher verwendet man hierfür einen Graphitkörper. Die Graphitoberfläche darf jedoch nicht unmittelbar reit der Glasmasse in Berührung kommen, da ;sonst Graphitteilchen in die Glasmasse eindringen und an der Oberfläche des Glases eine elektrisch leitende Schicht erzeugen. Man bedeckt daher den Graphitkörper mit einem entsprechend gesehnittenen Stück Asbestpappe. Asbest gibt jedoch ebenfalls Fasern an die Glasmasse ab, die zwar keine Leitfähigkeit an der Glasoberfläche erzeugen, jedoch bei Verwendung der Durchführung in einem Vakuumgefäß unerwünschte Fremdgase abgeben können. Außerdem läßt sich die Asbestauflage nicht in einfacher Weise so formen, daß am fertigen Glaskörper scharfe Kanten und Winkel vermieden werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Metall-Glas-Verschmelzungen, bei dem die Glasmasse in erweichtem Zustand durch einen hochtemperaturfesten Stützkörper in ihrer Lage gehalten wird. Sie besteht darin, daß als Stützkörper ein Formkörper aus Asbestzement verwendet wird. Asbestzement hat für den vorliegenden Zweck den Vorteil, daß er keine Teile an die Glasmasse abgibt; Körper aus Asbestzement lassen sich ferner in eixiem Preßverfahren sehr genau nach Vorschrift, insbesondere mit in erwünschter Weise abgerundeten Kanten, formen.
  • Zum Verschmelzen von Glas mit Stahl ist eine Temperatur von etwa 900° C erforderlich. Handelsübliche Asbestzemente verlieren im allgemeinen oberhalb von etwa 350° C ihre mechanische Festigkeit; sie behalten jedoch auch oberhalb dieser Temperatur, falls sie nicht mechanisch beansprucht werden, ihre Form bei. Sie sind daher für den vorliegenden Zweck durchaus brauchbar. Die Auflösung ihres Gefüges bei höheren Temperaturen kann sogar von Vorteil sein, da sie es ermöglicht, nach Fertigstellung der Verschmelzung den bei mechanischem Angriff Pulver- oder krämelförmig zerfallenden Stützkörper auch aus engen und kompliziert geformten Räumen durch Auskratzen und Auswaschen zu entfernen. Es gibt jedoch auch spezielle Asbestzemente, die bis zu Temperaturen von etwa 1100° C mechanisch fest bleiben.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung sei an Hand der F i g. 1 bis 3 erläutert. In F i g. 1 ist eine Koaxial Doppeldurchführung für Stromrichtergefäße in Druckglas-Einschmelztechnik dargestellt. Sie besteht aus einem zentralen Stahlbolzen 1, der eine Bohrung 2 zur Aufnahme eines Anschlußleiters aufweist. Der Bolzen 1 ist koaxial von zwei Stahlrohren 3 und 4 umgeben. Zwischen dem Bolzen 1 und dem Rohr 3 liegt ein Glasring 5, zwischen den Rohren 3 und 4 ein Glasring 6. Vor der Herstellung der Verschmelzung wird der Bolzen 1 auf einem größeren Teil seiner Länge mit einer Glasspirale bewickelt, - aus der beim Verschmelzen ein den Kriechweg verlängernder 17berzug 7 entsteht. Die Ringe 5 und 6 werden vor dem Verschmelzen als fertige Formstücke in die für sie bestimmten Räume eingesetzt. Mit 8 ist ein Verstärkungsring bezeichnet, der bei der fertigen Verschmelzung den Druck der unter Spannung stehenden Ringe 5 und 6 aufnimmt.
  • Das Verschmelzen der Glaskörper mit den angrenzenden Stahlteilen wird in einem Ofen bei etwa 900° C.vorgenommen. Die dargestellte Anordnung befindet sich dabei in vertikaler Lage. Zur Unterstützung der Glaskörper 5,6 und 7 sind zwischen die Teile 1, 3 und 4 ringförmige Stützkörper aus Asbestzement eingeführt, die in den F i g. 2 und 3 dargestellt und mit 10 bzw.11 bezeichnet sind. In F i g.1 sind die Stützkörper gestrichelt dargestellt. Wie insbesondere aus den F i g. 2 und 3 hervorgeht, sind die Stützkörper 10 und 11 an den Flächen, an denen sie mit den Glaskörpern 5,6 und 7 in Berührung treten, mit abgerundeten Kanten versehen, so daß auch die Glaskörper, deren Form sie bestimmen, an diesen Stellen endliche Krümmungsradien erhalten. Dadurch werden hohe Spannungen an der Glasoberfläche vermieden, die zu Rissen führen können.
  • Da die Stützkörper 10 und 11 keine Bindung mit den Glaskörpern 5, 6 und 7 eingehen, können sie nach Fertigstellung der Verschmelzung ohne weiteres aus ihrer Lage entfernt werden. Die Glasoberflächen werden durch das Asbestzementmaterial der Körper 10 und 11 in keiner Weise beeinflußt.

Claims (1)

  1. ' Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von Metall-Glas-Verschmelzungen, bei dem die Glasmasse in erweichtem Zustand durch einen hochtemperaturfesten Stützkörper in ihrer Lage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützkörper ein Formkörper aus Asbestzement verwendet wird.
DE1962S0082888 1962-12-14 1962-12-14 Verfahren zur Herstellung von Metall-Glas-Verschmelzungen Pending DE1246180B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2641880A1 (de) * 1975-09-29 1977-03-31 Philips Nv Elektrische entladungslampe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2641880A1 (de) * 1975-09-29 1977-03-31 Philips Nv Elektrische entladungslampe

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