DE1246060B - Hochfrequenzschalter - Google Patents
HochfrequenzschalterInfo
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
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- H01H19/56—Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch
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- H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
JLQi. ^i.;
DeutscheKl.: 21 a4-72/02
Nummer: 1 246 060
Aktenzeichen: T 20712IX d/21 a4
Anmeldetag: 5. September 1961
Auslegetag: 3. August 1967
Die Erfindung geht aus von einem Hochfrequenzschalter zur Änderung der elektrischen Verbindung
zwischen mehreren, ähnliche Wellenwiderstände aufweisenden, koaxialen Ubertragungsleitungen, mit einer
mit den Außenleitern der Übertragtmgsleitungen verbundenen Abschirmung und. einem Wellenwiderstand,
der gleich dem der Übertragungsleitungen ist, sowie mit einer mit den Innenleitern verbundenen
Schalteinrichtung.
Ein bekannter Hochfrequenzschalter dieser Gattung weist ein Gehäuse auf, dessen abgeschlossener
Innenraum die Gestalt eines flachen Zylinders hat. Axial führt in dieses Gehäuse der Innenleiter desjenigen
Koaxialkabels ein, welcher mit dem Innenleiter eines von zwei weiteren Koaxialkabeln verbunden
werden soll, die ihrerseits radial in dieses Gehäuse eingeführt sind. Der Abstand der beiden
ebenen Wände dieser geschlossenen Kammer ist dabei so gewählt, daß ein möglichst geringer Sprung
im Wellenwiderstand auftritt. Dieser bekannte Schalter hat den Nachteil, daß er in seiner Herstellung sehr
teuer ist, und insbesondere läßt er sich nicht unter Beibehaltung der Eigenschaft geringer Veränderungen
im Wellenwiderstand aus den Bausätzen für Mehrfachdrehschalter herstellen, wie sie heute allgemein
in der Elektronik üblich sind.
Bei einem weiteren bekannten Hochfrequenzschalter der eingangs bezeichneten Gattung ist ein im
wesentlichen in Form eines flachen Zylinders ausgebildetes Schaltglied in einer ebenfalls flachzylindrisch
ausgebüdeten geschlossenen Kammer angeordnet, und vier Koaxialkabel führen mit ihren Innenleitern
radial in diese Kammer. Von den Innenleitern der Koaxialkabel gehen klammerartige Kontaktstücke mit
oberhalb und unterhalb des Schaltgliedes liegenden Kontaktklemmen an das Schaltstück. Auch dieser
Schalter ist in der Herstellung sehr teuer, weil mit einer geschlossenen Kammer gearbeitet werden muß,
die sich mit den obenerwähnten, in den Bausätzen für Mehrfachschalter verfügbaren Teilen nicht herstellen
läßt.
Es ist auch ein in der Herstellung wesentlich billigerer Hochfrequenzschalter der eingangs bezeichneten
Gattung bekannt, der im wesentlichen aus einer drehbaren isolierenden Scheibe mit am Umfang angeordneten
Rotorkontakten und einem zur Scheibe konzentrischen sowie koplanaren Isolatorring mit am
Innenumfang angeordneten Festkontakten besteht. Damit man bei diesem in einem Gehäuse angeordneten
bekannten Schalter mit Undefiniertem Abstand der Schalteinrichtung zu der Abschirmwand den
Sprung im Wert des Wellenwiderstandes im Zuge Hochfrequenzschalter
Anmelder:
Tektronix, Inc., Beaverton, Oreg. (V. St. A.)
Vertreter:
Vertreter:
Dipl.-Ing. K. A. Brose, Patentanwalt,
ίο · Pullach (Isartal), Wiener Str. 2
Als Erfinder benannt:
Samuel Richard Mc Cutcheon, Aloha, Oreg.;
Chester Norman Winningstad, Portland, Oreg.
(V.StA.)
Chester Norman Winningstad, Portland, Oreg.
(V.StA.)
Beanspruchte Priorität:
ao V. St. v. Amerika vom 12. Juni 1961 (116 358)
ao V. St. v. Amerika vom 12. Juni 1961 (116 358)
der Übertragungsleitungen vermeidet, sind dort die induktiven Komponenten der Schalterkontakte und
der Verkabelung durch Einbau von Kondensatoren kompensiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hochfrequenzschalter der eingangs bezeichneten Gatrung
zu finden, der wohl entsprechend dem zuletzt abgehandelten bekannten Schalter mit Kompensationskondensatoren
in der Herstellung billig ist, aber keine solchen zusätzlichen Einzelkondensatoren zur
Kompensation der induktiven Komponenten der Schalterkontakte und der Verkabelung benötigt.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe bei einem Hochfrequenzschalter der eingangs bezeichneten Gattung,
dessen Schalteinrichtung aus einer drehbaren isolierenden Scheibe mit am Umfang angeordneten
Rotorkontakten und einem zur Scheibe konzentrischen sowie koplanaren Isolatorring mit am Innenumfang
angeordneten Festkontakten besteht, dadurch, daß bei paarweiser Anordnung der Einzelkontakte
die Schalteinrichtung symmetrisch zwischen zwei mit den Außenleitern verbundenen Abschirmplatten angeordnet
ist. Bei der Erfindung werden also im Gegensatz zu dem Schalter mit zusätzlichen Einzelkondensatoren
zur Kompensation der induktiven Komponenten der Schalterkontakte und der Verkabelung
die Kapazitäten der Schalterkontakte bzw. Zuleitungen gegen die Abschirmplatten selbst zum Zwecke
der Kompensation herangezogen.
709 619/255
Die an sich bekannte paarweise Anordnung der Schalterkontakte hat den Vorteil der einfachen mechanischen
Ausbildung und außerdem der elektrischen Symmetrie. Weiter sind solche paarweise ausgebildeten
Schaltteile leicht mit den bekannten Bausätzen herzustellen. Bei der paarweisen Anordnung
sind die beiden parallelen Kontaktstücke jeweils beiderseits einer Isolatorplatte angeordnet, und damit
sie nicht einen kleinen Kondensator bilden, der dielektrische Verluste bedingt, sind die Kontaktstücke
• eines jeden Paares jeweils elektrisch miteinander verbunden.
Nach einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung haben der Isolatorring und die Abschirmplatten
gleichen Durchmesser und sind in an sich bekannter Weise mittels mehrerer zur Schalterwelle paralleler
Stangen mit Abstandstücken oder -hülsen fest miteinander verbunden.
Der nach der Erfindung ausgebildete Schalter kann wie die bekannten Wellenbereichsschalter von Rund- ao
funkgeräten u. dgl. im Baukastensystem zusammengesetzt werden, und es muß nicht jeder Schalter in
einem eigenen Gehäuse zu Abschirmzwecken untergebracht werden. Damit erreicht man unter anderem
eine sehr kleine Bauart des Schalters und eine leichte Zugänglichkeit zu den Lötstellen.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines elektrischen Schalters nach der vorhegenden Erfindung,
F i g. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, der einen Teil des Schalters und der
daran angeschlossen Koaxialleitungsverbindungen zeigt, und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 2, der die Schaltplatte und die daran angeschlossenen
Koaxialübertragungsleitungen zeigt, wobei die Anschlüsse an die äußeren Leiter dieser Leitungen weggelassen
wurden.
Die Fig. 1 zeigt einen gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführten Hochfrequenzschalter, der
eine ringförmige Metalltragplatte 10 enthält, die mit gebräuchlichen Schalt-Rasteinrichtungen einschließlich
geeigneter mechanischer Begrenzungs- oder Halteteile versehen sein kann. In einer Öffnung der
TragplattelO ist eine metallische oder nichtmetallische Welle 12 drehbar so gelagert, daß ihre Drehung
durch die auf der Tragplatte befindliche Rasteinrichtung gesteuert wird. Durch Löcher in der Traplatte 10
erstrecken sich zwei Befestigungsbolzen 14. Auf jedem dieser Bolzen 14 ist in der Nähe der Tragplatte
10 ein Abstandsteil 16 aus Metall befestigt, das die Form einer zylindrischen Hülse hat. Eine als
ringförmige flache Metallplatte ausgebildete erste Abschirmplatte 18 weist zwei zur Aufnahme der Befestigungsbolzen
14 geeignete Löcher und eine Durchtrittsöffnung 28 für die Welle 12 auf und ist auf
diesen Bolzen gegenüber dem Abstandsteil 16 befestigt. Eine aus isolierendem Material bestehende
Schaltplattenanordnung 20 ist mit zwei Befestigungslöchern für die Befestigungsbolzen 14 versehen und
hat eine Einzelöffnung für die Welle 12. Diese Schaltplattenanordnung wird durch zwei isolierende Abstandshülsen
22 auf dem Befestigungsbolzen 14 in genauem Abstand von der leitenden Platte 18 gehalten.
Auf ähnliche Weise ist eine zweite., ring- ■ förmige Abscmrmplatte 24 aus Metall an dem Befestigungsbolzen
14 montiert und von der Schalter-
platte 20 durch den. Hülsen 22 ähnliche, isolierende Abstandshülsen 26 mit Abstand gehalten. Die runden
Abschirmplatten 18 und 24 können den gleichen Durchmesser aufweisen und sind mit den konzentrischen
Durchlaßöffnungen 28 versehen, durch die sich die Welle 12 erstreckt, so daß sie sich frei drehen
kann, ohne mit den Oberflächen dieser leitenden Platten in Berührung zu kommen. Die Schaltanordnung
kann auf den Befestigungsbolzen 14 und der Tragplatte 10 mittels einer Kombination 30 aus einer
Mutter und einer "sperrenden Beilagscheibe gehalten werden, die sich auf dem mit Gewinde versehenen
Ende dieser Befestigungsbolzen 14 befindet.
Die F i g. 2 zeigt Koaxialkabel-Übertragungsleitungen 32, die an Schaltstücke angeschlossen sind und
zwei elektrische Verbindungen 34 enthalten, die sich zwischen dem geerdeten Leiter 35 jedes Koaxialkabels
32 und den gemeinsamen Abschirmplatten 18 und 24 erstrecken. Die Schaltplattenanordnung 20
enthält zwei konzentrische runde Isoherteile 36 und 38. Das äußere Isolierteil ist eine feste, ringförmige
Statorplatte 36, die auf dem Befestigungsbolzen 14 zwischen isolierenden Abstandsteilen 22 und 26 angeordnet
ist, während das innere Isolierteil aus einer runden Rotorplatte 38 besteht, die ein Loch aufweist,
in das ein abgeflachter Abschnitt der Welle 12 so eingepaßt ist, daß das Isolierteil von der Welle gedreht
wird. Die Statorplatte 36 weist eine Vielzahl von paarweise angeordneten Metallfederkontakten 40 auf,
die so mit Abstand rings um die Statorplatte angeordnet sind, daß sie sich zu dieser radial erstrecken.
Diese Festkontakte 40 haben jeweils die Form von Federteilen und weisen jeweils ein Ende auf, das sich
nach außen vom äußeren Umfang der Statorplatte 36 erstreckt, damit eine Verbindung mit dem mittleren
Leiter 44 eines Koaxialkabels, wie beispielsweise die Kabel 32, durch Lötung oder ähnliches hergestellt
werden kann. Die Rotorplatte 38 ist mit einer Vielzahl von im Abstand angeordneten, gegenseitig isolierten
Metallkontaktplatten 46 versehen, die sich längs des Umfanges der Rotorplatte 38 um einen geringen
Betrag über die Innenkante der Statorplatte 36 erstrecken, so daß die äußeren Oberflächen der Kontaktplatten
46 einen mechanischen Kontakt mit den federnden Enden der festen Kontakte 40 bei Drehung
der Welle 12 herstellen.
Es soll bemerkt werden, daß die Kontaktplattenanordnung 20 dadurch symmetrisch ist, daß ein Paar
fester Kontakte 40 und ein Paar beweglicher Kontaktplatten 46 durch Niete 48 zu einer solchen Anordnung
zusammengebaut sind, bei der sich ein Element des Paares auf jeder Seite der Statorplatte 36 bzw.
der Rotorplatte 38 befindet. Ein Grund für die symmetrische Anordnung ist darin zu sehen, daß auf
diese Weise das durch die isolierende Statorplatte 36 und die isolierende Rotorplatte 38 gehende elektrische
Feld auf einen Kleinstwert gebracht wird, wenn Signalspannungen über den Schalter übertragen werden,
so daß die dielektrischen Verluste ebenfalls einen Kleinstwert erreichen. Jede der parallelen Abschirmplatten
18 und 24 hat im wesentlichen denselben Abstand von der Schaltplattenanordnung 20,
so daß der Schalter auch in dieser Hinsicht symmetrisch ist. Die Entfernungen zwischen den Abschirmplatten
18 und 24 und den Kontakten 40 und 46 sind so gewählt, daß der Schalter im Effekt einen
kurzen Abschnitt einer Übertragungsleitung bildet, deren Wellenwiderstand im wesentlichen der gleiche
Claims (2)
1. Hochfrequenzschalter zur Änderung der elektrischen Verbindung zwischen mehreren, ähnliche
Wellenwiderstände aufweisenden, koaxialen Übertragungsleitungen, mit einer mit den Außenleitern
der Übertragungsleitungen verbundenen Abschirmung und einem Wellenwiderstand, der
gleich dem der Übertragungsleitungen ist, und mit einer mit den Innenleitern verbundenen Schalteinrichtung,
bestehend aus einer drehbaren isolierenden Scheibe mit am Umfang angeordneten Rotorkontakten und einem zur Scheibe konzentrischen
sowie koplanaren Isolatorring mit am Innenumfang angeordneten Festkontakten, dadurch
gekennzeichnet, daß bei paarweiser Anordnung der Einzelkontakte (40, 46) die
die Schalteinrichtung symmetrisch und im definierten Abstand zwischen zwei Abschirmplatten
(18, 24) angeordnet ist.
2. Hochfrequenzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolatorring (36)
und die Abschirmplatten (18, 24) gleichen Außendurchmesser haben und in an sich bekannter
Weise mittels mehrerer zur Schalterwelle (12) paralleler Stangen (14) mit Abstandsstücken
oder -hülsen (22,26) miteinander verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 878 233;
österreichische Patentschrift Nr. 178 649;
französische Patentschriften Nr. 832 484,
!2932, 1122160, 1197 228;
britische Patentschrift Nr. 715 395.
Deutsche Patentschrift Nr. 878 233;
österreichische Patentschrift Nr. 178 649;
französische Patentschriften Nr. 832 484,
!2932, 1122160, 1197 228;
britische Patentschrift Nr. 715 395.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 619/255 7.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US116358A US3181086A (en) | 1961-06-12 | 1961-06-12 | Electrical switch with the outer conductors of coaxial leads connected to spaced shield plates |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1246060B true DE1246060B (de) | 1967-08-03 |
Family
ID=22366677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET20712A Pending DE1246060B (de) | 1961-06-12 | 1961-09-05 | Hochfrequenzschalter |
Country Status (4)
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| US (1) | US3181086A (de) |
| DE (1) | DE1246060B (de) |
| GB (1) | GB955435A (de) |
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