[go: up one dir, main page]

DE1245793B - Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester OEberflaechen - Google Patents

Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester OEberflaechen

Info

Publication number
DE1245793B
DE1245793B DES95466A DES0095466A DE1245793B DE 1245793 B DE1245793 B DE 1245793B DE S95466 A DES95466 A DE S95466A DE S0095466 A DES0095466 A DE S0095466A DE 1245793 B DE1245793 B DE 1245793B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow
potential
particles
dust
rotational flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES95466A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Pol Karl-Heinz Dipl-Ing
Dr Rer Nat Karl-Rudo Dipl-Phys
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES95466A priority Critical patent/DE1245793B/de
Publication of DE1245793B publication Critical patent/DE1245793B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Ein- fester Oberflächen richtung zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester Oberflächen. Ausgangspunkt der Erfindung ist eine Drehströmung, wie sie zur Abscheidung staubförmiger Partikeln aus einem gasförmigen Medium früher bereits vorgeschlagen worden ist.
  • Bei der Drehströmung handelt es sich um die Kombination einer äußeren schraubenförmig verlaufeiiden Potentialumlaufströmung und einer inneren Rotationsströmung. Dabei wird in einem rotationssymmetrischen Hohlraum im wandnahen Bereich eine Potentialumlaufströmung derart angeregt und aufrechterhalten, daß sie zusätzlich zur Umlaufbewegung auch noch eine Axialbewegung ausführt. Über der Grundfläche des Hohlraumes, einem sogenannten festen Grund, strömen die Medien nach Ausbildung einer Wirbelsenke auf spiralförmigen Bahnen zur Achse des rotationssymmetrischen Hohlraumes. Von dieser Wirbelsenke aus bildet sich im- Innern der Potentialumlaufströmung eine koaxial und gleichsinnig um- laufende Rotationsströmung aus, jedoch mit entgegengesetzter axialer Fortschreitungsrichtung, An det anderen Stirnseite des rotationssymmetrischen Hohlraumes geht nach'Ausbildung einer Wirbelquelle7 ein Teil der Rotationsströmung wieder in die Potentialumlaufströmung über.
  • Bei der früher vorgeschlagenen Abscheidung für staubförmige, Partikeln wird das staubbeladene. Medium in Richtung der Rotationsströmung zugeführt. Die auszuscheidenden Partikeln werden dabei durch die zwischen Potential- und Rotationsströmung auftretenden Relativ- bzw. Corioliskräfte radial aus der Rotationsströmung heraus in eine sogenannte Mischzone zwischen Potential- und Rotationsströmung geschleudert und bilden dort sichtbare Anreicherungen in Form von rotierenden Staubringen. Diese Staubringe treten auch auf, wenn die staubförmigen Partikeln z. B. durch die Anregungszuführungen für die Potentialumlaufströmung zugeführt werden.
  • Die Erfindung geht nun von der Überlegung aus, daß diese rotierenden Anreicherungen zur Oberflächenbehandlung fester Oberflächen ausgenutzt werden können. Erfindungsgemäß wird dabei nach Erzeugen der Drehströmung. einerseits der feste Grund durch die zu bearbeitende feste Oberfläche gebildet, und andererseits enthält das strömende, Medium zur Oberflächenbehandlung geeignete feinkörnige, insbesondere staubförmige Partikeln.
  • Nach Zuführen von zum Boden des Hohlraumes hin -schräg tangential gerichteten strömenden Medien wird durch die Drehströmung aus -den feinkörnigen, insbesondere staubförmigen Partikeln im Übergangsgebiet von der Potential- zur Rotationsströmung mindestens eine rotierende, vorzugsweise ringförrnige Anreicherung von Partikeln gebildet.
  • An Hand der Zeichnung soll das Prinzip der Erfindung näher erläutert werden.
  • F i g, 1 dient der Erklärung der bekannten Drehströmung, während F i g. 2 die Ausbildung der Anreicherungsgebiete zeigt.
  • F i g. 1 zeigt zunächst eine auf etwa wendelförmigen Bahnen umlaufende Potentiahimlaufströmung 1, die in bekannter Weise mit I-Elfe einer Einströmung 2 angeregt und mit Hilfe eines festen Grundes 3 nach Ausbildung einer Wirbelsenke in eine zur Potentialumlaufströmung koaxial und gleichsinnig umlaufende Rotationsströmung 4 übergeführt wird. Die Rotationsströmung 4 läuft über eine Wirbelquelle in die Potentialumlaufströmung 1 zurück. Dabei wird unter einer Potentiahimlaufströmung eine Strömung verstanden, in der die Teilchen keiner inneren Reibung ausaesetzt sind und sich infolgedessen nicht um ihre eigene Achse drehen. In der Rotationsströmung drehen sich die Teilchen uni ihre eigene Achse. Die Potentialumlaufströmung stellt eine Zone hohen, die Rotationsströmung eine Zone niedrigen Druckes dar. Eine derartig zusammengesetzte Strömung wird als »Drehströmung« bezeichnet.
  • F i g. 2, in der für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen wie in F i g. 1 verwendet sind, veranschaulicht die Ausbildung der Mischzone, in der die Anreicherung von staubförmigen Partikeln erfolgt. Zwischen der Potentialunilaufströmung 1: und der Rotationsströmung 4 befindet sich die aus einer Wirbelquelle entstehende, durch eine strichpunktierte Linie angedeutete Mischzone 5. In diesem Bereich treten infolge von Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Potential- und Rotationsströmung Relativkräfte bzw.. Coriolisbeschleunigungen auf, die die spezifisch schwereren Medien, soweit sie sich in der Potentialumlaufströmung 1 befinden, radial nach innen, soweit sie sich in der Rotationsströmung 4 befinden, radial nach außen der Mischzone 5 zuführen. Die'in der Mischzone 5 zusammengeführten Teilchen, z. B. ,Staub, bilden sichtbare Staubringe. Die Strömung in der Mischzone verläuft etwa folgendermaßen: Von der Rotationsströmung 4 spaltet sich bei 6 ein Strömungsast 7 ab (Wirbelquelle), der auf einer wendelförmigen Bahn mit sich vergrößerndem Durchmesser zunächst in Richtung der Rotationsströmung 4 verläuft. Dieser Strömungsast 7 läuft entsprechend der Bahn 8 in Richtung der Potentialumlaufströin-una 1 etwa bei 6 -wieder in die Rotationsströmung 4 hinein. Die Mischzone 5 besitzt etwa die Gestalt eines Hohlkegels, aus dem sich gegebenenfalls Staubwen-del 9 abspalten, in denen das spezifisch schwerere Medium aus der Drehströmung heraus nach außen transportiert und abgeführt werden kann.
  • Wenn die Potentialumlaufströmung durch zum Mantel des Hohlraumes schräg tangential angeordnete Zuführungen angeregt wird, so läßt sich die Lage und Größe der rotierenden Anreicherungen in der Mischzone, die sich als Staubringe darstellen, beliebig variieren. Bei gleichmäßigem Anregen der Potentialumlaufströmung durch Zuführungen, die in einer Ebene senkrecht zur Achse des rotationssymmetrischen liohlraumes angeordnet sind, besitzt die Anreicherung in der Mischzone die Gestalt eines als kreisender Staubring erkennbaren Zylindermantels. Erfolgt die Zuführung der gasförmigen Medien durch die Einströmungen in verschiedener Stärke, so läßt sich dieser Staubring beliebig verformen, also etwa schräg stellen oder einseitig zusammendrücken. Es ist damit eine lokale Bearbeitung der festen Oberfläche möglich. Werden die Zuführungen unsymmetrisch angeordnet oder einige Zuführungen ganz geschlossen, so kann man erreichen, daß der Staubring an einer Stelle schließlich aufreißt und alle Teilchen aus der Anreicherungszone mit der Strömung abgeführt werden können. Dadurch kann erreicht werden, daß sowohl die feinkörnigen P#grtikeln, die zur Be'arbeitung der festen Oberflit che-.,'herangezogen werden, als auch die abgeriebenen Teilchen von der Oberfläche ständig abgeführt werden können.
  • Die Anregung der Potentieumlaufströmung kann übrigens außer durch schräg angeordnete Zuführungen auch durch Rührvorrichtungen, wie z. B. Propeller oder Schaufeln, sowie rotierende Wandungsteile erzeugt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester Oberflächen, - -d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in einem rotationssymmetrischen Hohlraum eine Drehströmung erzeugt wird, indem eine Potentialumlaufströmung im wandnahen Bereich des Hohlraumes angeregt und nach Umlenken der in axialer Richtung fortschreitenden Potentialumlaufströmung über einem fästen Grund in eine Rotationsströmung übergeführt wird, die innerhalb der Potentialumlaufströmung koax ' ial und gleichsinnig umläuft, jedoch in entgegengesetzter Richtung axial fortschreitet, und daß einerseits der feste Grund durch die zu bearbeitende feste Oberfläche gebildet ist und daß andererseits das strömende Medium zur Oberflächenbehandlung geeignete feinkörnige, insbesondere staubförmige Partikeln enthält.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß - unter Anregung der Drehströmung mittels schräg-tangentialer Einströmung zum festen Grund hin - im Übergangsbereich von der Potential- zur Rotationsströmung mindestens eine rotierende, im wesentlichen ringförmige Anreicherung von Partikeln gebildet wird. 3. Verfahren nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein rotierender Schwebezustand der Partikelanreicherung aufrechterhalten wird. 4. Verfahren nach Ansprach 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anreicherungen strähnenartig aufgerissen und insbesondere ähnlich einer Staubwendel abgebaut werden.
DES95466A 1958-08-22 1958-08-22 Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester OEberflaechen Pending DE1245793B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES95466A DE1245793B (de) 1958-08-22 1958-08-22 Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester OEberflaechen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES95466A DE1245793B (de) 1958-08-22 1958-08-22 Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester OEberflaechen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1245793B true DE1245793B (de) 1967-07-27

Family

ID=7519400

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES95466A Pending DE1245793B (de) 1958-08-22 1958-08-22 Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester OEberflaechen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1245793B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2475447A1 (fr) * 1980-02-12 1981-08-14 Lizin Alexandr Procede d'ebavurage de pieces et pieces traitees par ledit procede
EP0171448A1 (de) * 1984-08-14 1986-02-19 Johann Szücs Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen von Stein- und Metalloberflächen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2475447A1 (fr) * 1980-02-12 1981-08-14 Lizin Alexandr Procede d'ebavurage de pieces et pieces traitees par ledit procede
EP0171448A1 (de) * 1984-08-14 1986-02-19 Johann Szücs Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen von Stein- und Metalloberflächen
US4716690A (en) * 1984-08-14 1988-01-05 Szuecs Johan Apparatus and method for cleaning stone and metal surfaces

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1475168C (de)
DE2136652A1 (de) Strahlmühle
DE1475168B1 (de) Zerstaeuberrad zum Zerstaeuben von Aufschlaemmungen stark verschleissend wirkender Materialien
DE2622565C3 (de) Vorrichtung zum Trocknen von Feststoffpartikeln im Wirbelschichtverfahren
DE1262523B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mineralischen Fasern
DE1471630A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Gasen
DE2616894B2 (de) Schleuderrad
DE1963919C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Suspensionen o.dgl., insbesondere von halogensilberhaltigen Suspensionen
DE1245793B (de) Verfahren zum Reinigen und Feinstbearbeiten fester OEberflaechen
DE1407950A1 (de) Verfahren zum Abscheiden von spezifisch schwereren Teilchen aus stroemenden Medien
DE69610908T2 (de) Vorrichtung zum klassifizieren von partikelförmigem material
DE3040603C2 (de) Zentrifugalabscheider
DE2934590A1 (de) Zyklonabscheider
EP0494305A1 (de) Verfahren zur schleifbehandlung von artikeln
EP0143336A2 (de) Polierscheibe oder -walze
DE3915552C2 (de)
DE1936658C3 (de)
DE2629745A1 (de) Spiralwindsichter
DE102019112791B3 (de) Schleifvorrichtung zum verrunden von partikeln
CH596956A5 (en) Injection type blasting treatment gun
AT225675B (de) Verfahren zur Erzeugung trombenartiger Drehströmungen und Anwendung der in diesen Strömungen wirksamen Relativkräfte zur Trennung von Medien, beispielsweise zur Staubabscheidung
AT83860B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Scheidung unter Anwendung der Fliehkraft.
DE634347C (de) Verfahren zur Gewinnung der Teile kolloidaler Feinheit aus Kaolinpulver
DE102015106663A1 (de) Fliehkraftabscheider
DE1277883B (de) Verfahren zum unmittelbaren Waermetausch zwischen einem gasfoermigen oder einem fluessigen Medium und Schwebeteilchen