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DE1245609B - Pruefeinrichtung fuer Rillen-Tonschrift - Google Patents

Pruefeinrichtung fuer Rillen-Tonschrift

Info

Publication number
DE1245609B
DE1245609B DE1964T0027694 DET0027694A DE1245609B DE 1245609 B DE1245609 B DE 1245609B DE 1964T0027694 DE1964T0027694 DE 1964T0027694 DE T0027694 A DET0027694 A DE T0027694A DE 1245609 B DE1245609 B DE 1245609B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
electrical
signal
mechanical
useful
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1964T0027694
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Grottker
Helmut Lechen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TELDEC Telefunken Decca Schallplatten GmbH
Original Assignee
TELDEC Telefunken Decca Schallplatten GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TELDEC Telefunken Decca Schallplatten GmbH filed Critical TELDEC Telefunken Decca Schallplatten GmbH
Priority to DE1964T0027694 priority Critical patent/DE1245609B/de
Publication of DE1245609B publication Critical patent/DE1245609B/de
Priority to DE1968T0035909 priority patent/DE1622075B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor

Landscapes

  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Präfeinrichtung für Rillen-Tonschrift Bei der Wiedergabe von Rillen-Tonschriften stören bekanntlich Fehlerstellen des Aufzeichnungsträgers bzw. der Rille, die sich als Knackgeräusche bemerkbar machen. Derartige Fehlerstellen' können durch Inhomogenitäten des Trägerinaterials, durch Ab- lösung kleiner Materialpartikeln beim Abheben der Matrize vom Preßling, durch Einlagerung von Staubteilen und ähnliche nicht immer auszuschaltende Einflüsse erzeugt werden. Bei der Massenherstellung derartiger Tonträger ist es ein wichtiges Ziel, das Entstehen solcher Fehlerstellen soweit wie irgend möglich zu vermeiden oder vorhandene Fehlerstellen in den sogenannten »Müttern« vor der Vervielfältigung zu beseitigen. Daraus ergibt sich » die Aufgabe, die laufende Produktion im IIinblick auf solche Fehlerstellen zu überwachen.
  • Diese überwachung kann nun in der bisher geübten Weise einfach dadurch geschehen, daß man aus der Produktion einzelne Tonträger als Stichproben auswählt und auf normalen Wiedergabegeräten abspielt. Die Beurteilung geschieht dann durch Abhören und Feststellen der als Knackgeräusche hörbaren Fehler. Diese Prüfmethode erfordert nicht nur einen großen Aufwand an geschultem Personal, sondem sie ist zugleich auch von dem Grad -der Aufmerksamkeit und der subjektiven Einstellung des Prüfpersonals abhängig. Es besteht daher ein dringendes Bedürfnis nach einer von subjektiven Einflüssen freien Präfinethode, die bei geringerem Personalaufwand einwandfrei miteinander vergleichbare Ergebnisse liefert.
  • Der Lösung dieser Aufgabe stellt sich eine - zunächst als unüberwindlich erscheinende Schwierigkeit entgegen. Weil es darauf ankommt, den Einfluß der Fehlerstellen als -mehr oder weniger auffällige Störungen der akustischen Wiedergabe richtig zu erfassen, kommt als Prüfverfahrien offenbar auch nur ein mit Abtastung durch einen Tonabnehmer und mit Erkennung bzw. Aussonderung der Störungen aus dem zusammengesetzten Klangbild arbeitendes Verfahren in Betracht. Rein optische Verfahren, etwa das Aufsuchen sichtbarer Fehlerstellen mit dem Mikroskop, scheiden aus, weil sie nicht gleichzeitig eine Bewertung der Fehlerstelle. nach ihrer Hörbarkeit ermöglichen. Das eingangs erwähnte bekannte Abhörverfahren bedarf aber - zu seiner Durchführbarkeit der Unterscheiduiigskraft des menschlichen Geistes, der die, nicht zu dem gewünschten Klangbild gehörenden Störungen als solche erkennen und aussondern kann. Diese Fähigkeit läßt sich nun nicht ohne weiteres durch eine Maschine nachahmen. - - Es ist bereits ein Verfahren zur Prüfung von Schallplatten auf Fehlerstellen bekannt, bei dem Stör- und Nutzamplituden abgetastet werden und die Störamplitude in Abhängigkeit vom Nutzpegel fest-. gestellt wird, indem die abgetastete Störspannung einem Regelverstärker zugeleitet wird, der durch eine aus der Nutzaufzeichnung gewonnene Regelspannung derart geregelt wird, daß seine Verstärkung um so größer ist, je kleiner die Amplitude der Nutzaufzeichnung ist. Die UnterscheidLing zwischen Störungen und Nutzaufzeichnung soll bei diesem Verfahren durch eine Impulsvergleichsschaltung bewirkt werden, welche von der Störung in einer Impulsformstufe einen Rechteckimpuls entsprechender Dauer ableitet und diesen mit einem in der Schaltung erzeugten Vergleichsimpuls konstanter Dauer vergleicht und nur dann einen Ausgangsimpuls an das Auswertorgan abgibt, wenn die Dauer des der Störung entsprechenden Rechteckimpulses kürzer ist als der Vergleichshnpuls. - Dieses bekannte Verfahren ergibt noch 'keine sichere Unterscheidung zwischen Nutzsignalen und Störungen, weil dabei das Problem nicht gelöst ist, die Störung aus dem Klanggemisch der Nutzaufzeichnung herauszulösen und daher sowohl die Einsatzflanke des von der Schallplatte abgetasteten, der Störung entsprechenden elektrischen Impulses als auch seine Rückflanke mit den elektrischen Signalspannungen überlagert ist, welche dem an derselben Stelle aufgezeichneten Nutzsignal entsprechen. Es ist also vom Zufall abhängig, wie die aus der Störspannung und der Nutzspannung zus2mmengesetzte resultierende Momentanspannung an der Einsatzstelle wie auch bei der Rückflanke des der Störung entsprechenden- Impulses verläuft. Infolgedessen wird mit dem bekannten Verfahren die angestrebte gleichmäßige und -den physiologischen Störwerten entsprechende Auswertung und Registrierung der Fehlerstellen nicht erreicht.
  • Bei den umfangreichen Vorarbeiten zur Lösung des angegebenen Problems wurde entdeckt, daß beim Abtasten einer in der akustischen Wiedergabe hörbaren Fehlerstelle wegen des Impulscharakters am Tonabnehmer eine Ausgangsspannung mit einem breiten, über das Nutzfrequenzband hinausgehenden Frequenzspektrum entsteht. Außerdem wurde festgestellt, daß der Energieinhalt dieses Spektrums bei der ün Betriebszustand bestehenden Resonanzfrequenz des mit dem Abtaststift verbundenen beweglichen Teiles des Tonabnehmers ein deutliches Maximum besitzt. Dies kann so erklärt werden, daß der bewegliche Teil des als Tonabnehmer dienenden mechanisch-elektrischen Wandlers durch die Fehlerstelle impulsartig angestoßen wird und in einer der Resonanzfrequenz der Bewegung in der Auslenkungsrichtung entsprechenden Schwingung abklingt. Auf dieser Erkenntnis beruht der Lösungsweg nach der Erfindung.
  • In einer Prüfanordnung für Rillen-Tonschrift zum Auffinden oder Registrieren von Fehlern, welche bei der Wiedergabe Störgeräusche verursachen, mittels eines mechanisch-elektrischen Wandlers, gegenüber dessen in der Rille geführtem Abtaststift der Rillenträger wie bei der Wiedergabe in vorbestimmter Relativgeschwindigkeit bewegbar ist und dessen zusammen mit dem Abtaststift beweglichen Systemteile bei bestehendem Eingriff des Abtaststiftes mit der Rille in der Richtung einer ausgewerteten Auslenkungsrichtung eine mechanisclie- Eigenschwingung mit einer außerhalb des Nutzfrequenzbereiches der Tonaufzeichnung liegenden Resonanzfrequenz aufweisen, ist erfindungsgemäß an einen Signalausgang des Wandlers - gegebenenfalls über Zwischenglieder, beispielsweise Verstärker - der Eingang eines die Schwingungen des Nutzfrequenzbereiches sperrenden, die Schwingungen der genannten Resonanzfrequenz aber durchlassenden elektrischen Filters angeschlossen, und der Ausgang des Filters ist -gegebenenfalls -über weitere Zwischenglieder - mit den Klemmen eines Auswertungsgerätes zur Auslösung eines Schalt-, Regel-, Signalisierungs- oder Registriervorganges verbunden.
  • Bei der vorausgesetzten Lage der Resonanzfrequenz der zusammen mit dem Abtaststift beweglichen Sy- stemteile des Wandlers außerhalb des Nutzfrequenzbereiches, vorzugsweise oberhalb dieses Bereiches, läßt sich durch ein elektrisches Filter, welches den Durchgang der dem Nutzfrequenzbereich angehörenden Schwingungen sperrt, ein hinreichender Energieanteil aussondern, um, damit das erwähnte Auswertungsgerät zu steuern. Auf diese Weise ergibt sich eine Möglichkeit zur objektiven Prüfung derartiger Tonträger auf Fehlerstellen, was für die überwachung bei der Massenherstellung solcher Tonträger-, beispielsweise Schallplatten, von hervorragender Bedeutung ist. Man kann mit Hilfe der Prüfanordnung nach der Erfindung nicht nur eine größere Anzahl von Stichproben der laufenden Produktion in vollautomatischen Prüfeinrichtungen beispielsweise durch einfache Zählergebnisse beurteilen, sondern mit der gleichen Anordnung auch die sogenannten »Mütter« prüfen, bevor von ihnen Matrizen für die Herstellung- von Preßlingen abgenommen werden. Dabei ist auch die subjektive Einstellung des Prüfpersonals'zu ihrer Aufgabe völlig ausgeschaltet und man erhält einwandfrei miteinander vergleichbare Ergebnisse, weil - irn Gegensatz zu dem besprochenen bekannten Verfahren - der Einfluß der Nutzsignale auf die Erkennung der elektrischen Spannungen, die von Störungen erzeugt werden, durch Ausfilterung des Nutzsignals vollkommen beseitigt ist. Durch Zusatzeinrichtungen ist es möglich, die physiologischen Verhältnisse beira Abhören - die mehr oder minder große Störwirkung einer Fehlerstelle innerhalb des Klanggemisches der Nutzschwingungen - zu berücksichtigen, so daß beispielsweise Störungen, welche in einem bei der Fehlerstelle vorhandenen sehr hohen Aufzeichnungspegel praktisch verschwinden, geringer zu bewerten oder gar nicht zu zählen; im Gegensatz zu anderen, in ihrer Amplitude möglicherweise geringeren Störungen, welche aber gerade innerhalb eines niedrigen Aufzeichnungspegels liegen. - Diese dem Hauptproblein untergeordnete Aufgabe kann in an sich bekannter Weise dadurch gelöst werden, daß in den übertragungsweg zwischen dem mechanisch-elektrischen Wandler und dem elektrischen Filter eine Schaltungsstufe mit derartig in Ab- hängigkeit von dem Augenblickswert der Signalamplitude geregeltem übertraggungsmaß eingeschaltet ist, daß die Amplitudenunterschiede der das Nutzsignal und die den Fehlerstellen entsprechenden Störungen enthaltenden Signalschwingungen verringert werden. Durch die Wirkung dieser Schaltungsstufe wird erreicht, daß am Eingang des Filters der die Störungen enthaltende Gesamtpegel auch für die »leisen« Stellen der Tonaufzeichnung, in denen die Störungen besonders auffallend sind, nahezu auf denselben Wert angehoben wird wie für die »lauten« Stellen, in denen die Störungen praktisch verschwinden. Dabei findet ersichtlicherweise eine besondere Berücksichtigung der Störungen in den leisten Stellen statt, weil diese. bis zum Eingang des Filters einer höheren Verstärkung unterworfen werden als die Störungeil in den lauten Stellen.
  • Die Prüfanordnung nach der Erfindung ist auch besonders zur Kontrolle von Aufzeichnungen für stereophonische Tonwiedergabe geeignet. In diesem Fall wird zur Prüfung der Tonaufzeichnung in Zweikomponentenschrift ein Stereophonie-Tonabnehmer als mechanisch-elektrischer Wandler verwendet, und seine beiden Ausgänge werden zweckmäßigerweise derartig miteinander oder mit einer nachfolgenden Zusammenführungsschaltung verbunden, daß an einem gemeinsamen Ausgang im wesentlichen nur ein der Seitenschriftkomponente entsprechendes elektrisches Signal auftritt. Die Seitenschriftkomponente wurde deshalb gewählt, weil bei dieser die geringeren Verzerrungen auftreten und aus ihr die den Fehlerstellen entsprechenden Störungen deshalb besser entnommen werden 'können als aus der Tiefenschriftkomponente.
  • Mit einer zur Erprobung der Erfindung praktisch ausgeführten Anordnung wurden sehr gute Ergebnisse erzielt. Dabei war zwischen dem elektrischen Filter und dem Auswertungsgerät eine von der elektrischen Ausgangsgröße des Filters gesteuerte monostabile Kippschaltung eingeschaltet, in welcher die einer Fehlerstelle entsprechenden Ausgangsschwingungen des Filters einen einmaligen Kippvorgang und die Abgabe eines einzigen Impulses auslösen. Auf die Stufe mit der Kippschaltung folgte als Registriergerät ein Zählwerk für elektrische Impulse. Durch einmaliges Ablaufenlassen eines Prüflings auf der nach der Erfindung ausgeführten Anordnung erhielt man als Anzeige des Registriergerätes die Zahl der vorhandenen Fehlerstellen, soweit sie. bei einer wirklichen Toftwiedergabe störend ins Gewicht fallen.
  • In der Zeichnung ist in Form eines Blockschaltbildes eine Ausführungsform einer Prüfanordnung nach der Erfindung dargestellt. Der mechanisch-elektrische Wandler 1 ist darin ein Tonabnehmer für stereophonische Rillen-Tonschrift. Es sei vorausgesetzt, daß die Resonanzfrequenz seines beweglichen Systemteiles in den Auslenkungsrichtungen oberhalb des Nutzfrequenzbereiches liegt. Reicht beispielsweise der Nutzfrequenzbereich von 50 bis 12 000 Hz, so kann die erwähnte Resonanzfrequenz eines hochwertigen Tonabnehmersystems bei 15 000 Ih oder auch bei 20 000 Hz liegen. Mit Rücksicht auf die obere Grenze des Nutzfrequenzbereiches und die genannte Resonanzfrequenz; des Tonabnehmers ist das elektrische Filter 4 der Anordnung zu bemessen. Dieses Filter kann beispielsweise ein Hoc4paß sein, dessen untere Frequenzgrenze zwischen der oberen Frequenzgrenze des Nutzfrequenzbereiches und der genannten Resonanzfrequenz liegt. Es kann aber -auch ein selektiv auf die Resonanzfrequenz abgestimmtes Filter sein, welches lediglich diese Resonanzfrequenz - und die Nachbarfrequenzen durchläßt. - Dem Filter 4 ist die Schaltungsstufe 3 vorgeschaltet, welche, wie schon erwähnt, die Aufgabe erfüllt, den Gesamtpegel der Schwingungen des Nutzfrequenzbereiches und der überlagerten Störungen am Eingang des Filter 4 für Aufzeichnungsstellen mit niedrigem und mit hohem Nutzpegel ungefähr auf denselben Wert zu bringen.
  • Auf das Filter 4 folgt die Sttife_5, welche eine monostabile Kippschaltung enthält, die so bemessen ist, daß sie beim Fehlen einer Ausgangsspannung am Filter 4 ihren stabilen Betriebszustand einnimmt, daß sie aber beim Auftreten einer Ausgangsspannung hinreichender Größe am Filter 4 einen einmaligen Kippvorgang ausführt, so daß dadurch ein Impuls an das Auswertungsgerät 6 abgegeben wird. Dieses Auswertungsgerät kann ein Zählwerk sein, wie es in der Schaltung dargestellt ist. Es kann aber auch beispielsweise ein Schaltwerk sein, mit dessen, Hilfe der Weiterlauf des Aufzeichnungsträgers gestoppt wird. Solche Einrichtungen können von Wert sein, wenn Untersuchungen über die Natur der Störstellen angestellt werden sollen. - Zur Kontrolle vön Aufzeichnungen für stereophonische Tonwiedergabe sind die beiden Ausgänge des Stereophonie-Tonabnehmers mit einer Zusammen führschaltung 2 verbunden, damit an einem gemeinsamen Ausgang im wesentlichen nur ein der Seitenschriftkomponente entsprechendes elektrisches Signal auftritt.
  • Es ist auch möglich, an Stelle der Registrieranordnung 6 ein Regelgerät anzuschfießen, welches - besonders bei Anordnungen für sehr hochwertige Wiedergabe - eine Störausblendung bewirkt. Solche Anordnungen können beispielsweise besonderen Wert haben, wenn man wertvolle und nicht mehr wieder zu beschaffende alte Tonaufnahmen auf moderne Aufzeichnungsträger umspielen will.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Prüfanordnung für Rillen-Tonschrift zum Auffinden oder Registrieren von Fehlern, welche bei der Wiedergabe Störgeräusche verursachen, mittels eines mechanisch-elektrischen Wandlers, gegenüber dessen in der Rille geführten Abtaststift der Rillenträger wie bei der Wiedergabe in vorbestimmter Relativgeschwindigkeit bewegbar ist und dessen zusammen mit dem Abtaststift beweglichen Systemteile bei bestehendem Eingriff des Abtaststiftes mit - der Rille in der Richtung einer ausgewerteten Auslenkungsrichtung eine mechanische Eigenschwingung mit einer außerhalb des Nutzfrequenzbereiches der Tonaufzeichnung liegenden Resonanzfreqüenz aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß an,einem Signalausgang des Wandlers (1) - gegebenenfalls über Zwischenglieder, beispielsweise Verstär.;-ker - der Eingang eines die Schwingungen des Nutzfrequenzbereiches sperrenden, die Schwingungen der genannten Resonanzfrequenz aber durchlassenden elektrischen Filters (4) angeschlossen ist, und daß der Ausgang des Filters - gegebenenfalls über weitere Zwischenglieder - mit den Klemmen eines Auswertungsgerätes (6) zur Auslösung eines Schalt-, Regel-, Signalisierungs- oder Registriervorganges veibunden ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Prüfung einer Tonaufzeichnung in Zweikomponentenschrift ein Stereophonie-Tonabnehmer als mechanisch-elektrischer Wandler (1),vorgesehen ist und seine beiden Ausgänge derartig miteinander oder mit einer nachfolgenden Zusammenführungsschaltung (2) verbunden sind, daß an einem gemeinsamen Ausgang im wesentlichen nur ein der Seitenschriftkomponente entsprechendes Signal auftritt. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den übertragungsweg zwischen dem mechanisch-elektrischen Wandler (1) und dem elektrischen Filter (4) eine Schaltungsstufe (3) mit derartig in Abhängigkeit von dem Augenblickswert der Signalamplitude geregeltem a übertragungsmaß eingeschaltet ist, daß dir- Amplitudenunterschiede der das Nutzsignal und die den Fehlerstellen entsprechenden Störungen enthaltenden Signalschwingungen verringert werden. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem elektrischen Filter (4) und dem Auswertungsgerät (6) eine von der elektrischen Ausgangsgröße des Filters (4) gesteuerte monostabile Kippschaltung (5) eingegchaltet ist, in welcher die einer Fehlerstelle entsprechenden Ausgangsschwingungen des Filters einen einmaligen Kippvorgang und die Abgabe eines einzigen Impulses auslösen. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Registriergerät (6) ein Zählwerk für elektrische Impulse ist.
DE1964T0027694 1964-12-24 1964-12-24 Pruefeinrichtung fuer Rillen-Tonschrift Withdrawn DE1245609B (de)

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DE1964T0027694 DE1245609B (de) 1964-12-24 1964-12-24 Pruefeinrichtung fuer Rillen-Tonschrift
DE1968T0035909 DE1622075B1 (de) 1964-12-24 1968-02-21 Prüfanordnung für Rillen-Tonschrift zum Auffinden oder Registrieren von Fehlern

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DE1964T0027694 DE1245609B (de) 1964-12-24 1964-12-24 Pruefeinrichtung fuer Rillen-Tonschrift

Publications (1)

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ID=7553668

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DE1964T0027694 Withdrawn DE1245609B (de) 1964-12-24 1964-12-24 Pruefeinrichtung fuer Rillen-Tonschrift

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4410970A (en) * 1981-06-19 1983-10-18 Keysor-Century Corporation Method and apparatus for measuring and analyzing sound characteristics of record discs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4410970A (en) * 1981-06-19 1983-10-18 Keysor-Century Corporation Method and apparatus for measuring and analyzing sound characteristics of record discs

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