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DE1245022B - Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung - Google Patents

Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung

Info

Publication number
DE1245022B
DE1245022B DEV25081A DEV0025081A DE1245022B DE 1245022 B DE1245022 B DE 1245022B DE V25081 A DEV25081 A DE V25081A DE V0025081 A DEV0025081 A DE V0025081A DE 1245022 B DE1245022 B DE 1245022B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
signal
self
monitoring device
photocell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV25081A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Armin Kempe
Guenter Merfert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INTRON LEIPZIG VEB
WERK fur IND ELEKTRONIK
Original Assignee
INTRON LEIPZIG VEB
WERK fur IND ELEKTRONIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INTRON LEIPZIG VEB, WERK fur IND ELEKTRONIK filed Critical INTRON LEIPZIG VEB
Priority to DEV25081A priority Critical patent/DE1245022B/de
Publication of DE1245022B publication Critical patent/DE1245022B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements
    • F23N5/082Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements using electronic means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2229/00Flame sensors
    • F23N2229/06Flame sensors with periodical shutters; Modulation signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Selbstkontrollierende Flammenüberwachungseinrichtung Für Flammenüberwachungseinrichtungen, wie sie bei der Überwachung von öl-, Staub- oder Gasfeuerungen gebräuchlich sind, wird aus Sicherheitsgründen gefordert, daß auch Fehler der Flammenüberwachungseinrichtung signalisiert werden, die zumindest keine Flamme vortäuschen dürfen.
  • Da für die Überwachung der Flammen zumeist elektronische Einrichtungen benutzt werden, müssen diese so aufgebaut sein, daß Kurzschlüsse, Leitungsunterbrechungen, Röhrenausfall u. dgl. mehr, sich in jedem Fall als Störung bemerkbar machen.
  • Bekannte Lösungen sehen deshalb vor, die aus anderen Gründen gewählte Auswertung des von der Flamme herrührenden Wechsellichtanteils für die Selbstüberwachung einer solchen Einrichtung mit zu benutzen. Dieser Wechsellichtanteil wird aus dem Intensitätssignal der Fotozelle ausgesiebt, verstärkt und wieder gleichgerichtet. Bei Kurzschlüssen, Unterbrechungen, Ausfall von Bauelementen usw. wird in jedem Fall auch die Wechselspannung gestört werden, und vom Signalrelais wird kein Signal abgegeben, das unter Umständen eine Flamme vortäuschen kann.
  • Nachteilig ist, daß der Wechsellichtanteil der Flamme äußerst gering ist und eine sehr große Verstärkung erforderlich macht, um ein brauchbares Signal, beispielsweise zur Betätigung eines Relais zu erhalten. Das schränkt die Wirtschaftlichkeit stark ein. Ebenso steigt die Störanfälligkeit.
  • Es ist deshalb auch bekanntgeworden, das von der Flamme auf die Fotozelle fallende Licht durch periodische Unterbrechung zu modulieren und das so erzeugte Wechselspannungssignal mit einem Wechselstromverstärker zu verstärken. Die Modulation geschieht beispielsweise mittels einer rotierenden Lochscheibe, die zwischen Flamme und Fotozelle angeordnet ist.
  • Diese Lösung haftet aber der Nachteil an, daß mechanisch bewegte Elemente vorhanden sind, die durch den meist üblichen Dauerbetrieb einen starken Verschleiß unterworfen sind und deshalb die Störanfälligkeit fördern.
  • Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß das von einer Fotozelle gebildete Signal für Flammenüberwachungseinrichtungen dadurch moduliert wird, daß die licht- oder strahlungsempfindlichen Elemente, beispielsweise Fotozellen, bekannterweise durch elektrische oder magnetische Felder, mittels entsprechend gestalteter Spulen oder Elektroden beeinflußt werden. Die Modulationsfrequenz wird zweckmäßig so gewählt, daß eine Beeinflussung durch die Netzfrequenz vermieden wird. Die Baugruppen und Bauelemente, die das Signal verarbeiten, sind frequenzempfindlich gestaltet, so daß nur diese eine bestimmte Frequenz durchgelassen wird.
  • An einem Ausführungsbeispiel sei der Erfindungsgegenstand näher erläutert. In der Skizze ist eine schematische Anordnung dargestellt. Eine von einem Brenner 1 erzeugte Flamme 2 ist mittels einer Fotozelle 3 zu überwachen.
  • Beim Vorhandensein der Flamme 2 gibt die Fotozelle 3 ein entsprechendes Signal an den Verstärker 4. Dadurch wird das Signal auf eine Größe verstärkt, die es gestattet, ein Relais 5 zu betätigen. Der zum Relais 5 gehörige Kontakt 6 gestattet es dann, entsprechende Anzeigegeräte, wie Signallampe oder Hupe zu betätigen. Hierbei besteht die Gefahr, daß durch Kurzschlüsse, Ausfall von Bauelementen usw. eine Flamme vorgetäuscht werden kann. Diese reine Intensitätsmessung ist also unbrauchbar. Zur Beseitigung dieser Gefahrenquelle muß diese Anordnung erweitert werden in der Art, daß eine Selbstkontrolle der Funktionsfähigkeit erfolgt. Dies geschieht, indem das von der Fotozelle 3 erzeugte Signal moduliert wird und somit als Wechselstromsignal auftritt. Dazu wird der in der Fotozelle 3 bei Lichteinfall auftretende Elektronenstrom in bekannter Weise mittels magnetischer oder statischer Wechselfelder moduliert. Ein Wechselspannungsgenerator 7 speist zwei Magnetspulen 8, die so an der Fotozelle 3 angeordnet sind, daß der Elektronenstrom moduliert wird. Das nunmehr von der Fotozelle 3 abgegebene Wechselstromsignal durchläuft den Verstärker 4 und steuert nach Gleichrichtung durch einen Gleichrichter 9 das Relais 5. Der Ausgang des Verstärkers 4 wird zweckmäßigerweise transformatorgekoppelt ausgeführt. Dadurch können nur die von der Fotozelle herrührenden Wechselspannungssignale den Verstärker 4 verlassen. Der gesamte Weg von der Fotozelle 3 zum Relais 5 kann deshalb nur im funktionsfähigen Zustand von der Wechselspannung durchlaufen werden.
  • Jede Störung dieses Signalweges wird das Signal beeinflussen und Fehlauslösungen werden vermieden. Die Sicherheit kann weiter erhöht werden durch Wahl einer von der Netzfrequenz verschiedenen Modulationsfrequenz und durch Anwendung weiterer selektiver Glieder, wie Filter und Schwingkreise.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Selbstkontrollierende Flammenüberwachungseinrichtung, bei der die Flamme mittels einer Fotozelle überwacht wird und der anschließende Signalweg einen Wechselspannungsverstärker mit zusätzlichen selektiven Gliedern enthält, dadurch gekennzeichnet, daß dieUmwandlung des von der Flamme und Fotozelle herrührenden Intensitätssignals in ein Wechselspannungssignal in bekannter Weise durch Modulation des Elektronenstromes in der Fotozelle mittels magnetischer oder statischer Felder erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1005 67_5, 1021973, 1083 436.
DEV25081A 1963-12-23 1963-12-23 Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung Pending DE1245022B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV25081A DE1245022B (de) 1963-12-23 1963-12-23 Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung

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DEV25081A DE1245022B (de) 1963-12-23 1963-12-23 Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung

Publications (1)

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DE1245022B true DE1245022B (de) 1967-07-20

Family

ID=7581667

Family Applications (1)

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DEV25081A Pending DE1245022B (de) 1963-12-23 1963-12-23 Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE1245022B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005675B (de) * 1953-07-09 1957-04-04 Licentia Gmbh Verfahren zur Selbstsicherung photoelektrischer Schutz- und Steuereinrichtungen
DE1021973B (de) * 1954-11-10 1958-01-02 Licentia Gmbh Photoelektrischer Flammenwaechter
DE1083436B (de) * 1959-03-04 1960-06-15 Siemens Ag Fotoelektrische UEberwachungseinrichtung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005675B (de) * 1953-07-09 1957-04-04 Licentia Gmbh Verfahren zur Selbstsicherung photoelektrischer Schutz- und Steuereinrichtungen
DE1021973B (de) * 1954-11-10 1958-01-02 Licentia Gmbh Photoelektrischer Flammenwaechter
DE1083436B (de) * 1959-03-04 1960-06-15 Siemens Ag Fotoelektrische UEberwachungseinrichtung

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