DE1245022B - Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung - Google Patents
Selbstkontrollierende FlammenueberwachungseinrichtungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N5/00—Systems for controlling combustion
- F23N5/02—Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
- F23N5/08—Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements
- F23N5/082—Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements using electronic means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N2229/00—Flame sensors
- F23N2229/06—Flame sensors with periodical shutters; Modulation signals
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- Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
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Description
- Selbstkontrollierende Flammenüberwachungseinrichtung Für Flammenüberwachungseinrichtungen, wie sie bei der Überwachung von öl-, Staub- oder Gasfeuerungen gebräuchlich sind, wird aus Sicherheitsgründen gefordert, daß auch Fehler der Flammenüberwachungseinrichtung signalisiert werden, die zumindest keine Flamme vortäuschen dürfen.
- Da für die Überwachung der Flammen zumeist elektronische Einrichtungen benutzt werden, müssen diese so aufgebaut sein, daß Kurzschlüsse, Leitungsunterbrechungen, Röhrenausfall u. dgl. mehr, sich in jedem Fall als Störung bemerkbar machen.
- Bekannte Lösungen sehen deshalb vor, die aus anderen Gründen gewählte Auswertung des von der Flamme herrührenden Wechsellichtanteils für die Selbstüberwachung einer solchen Einrichtung mit zu benutzen. Dieser Wechsellichtanteil wird aus dem Intensitätssignal der Fotozelle ausgesiebt, verstärkt und wieder gleichgerichtet. Bei Kurzschlüssen, Unterbrechungen, Ausfall von Bauelementen usw. wird in jedem Fall auch die Wechselspannung gestört werden, und vom Signalrelais wird kein Signal abgegeben, das unter Umständen eine Flamme vortäuschen kann.
- Nachteilig ist, daß der Wechsellichtanteil der Flamme äußerst gering ist und eine sehr große Verstärkung erforderlich macht, um ein brauchbares Signal, beispielsweise zur Betätigung eines Relais zu erhalten. Das schränkt die Wirtschaftlichkeit stark ein. Ebenso steigt die Störanfälligkeit.
- Es ist deshalb auch bekanntgeworden, das von der Flamme auf die Fotozelle fallende Licht durch periodische Unterbrechung zu modulieren und das so erzeugte Wechselspannungssignal mit einem Wechselstromverstärker zu verstärken. Die Modulation geschieht beispielsweise mittels einer rotierenden Lochscheibe, die zwischen Flamme und Fotozelle angeordnet ist.
- Diese Lösung haftet aber der Nachteil an, daß mechanisch bewegte Elemente vorhanden sind, die durch den meist üblichen Dauerbetrieb einen starken Verschleiß unterworfen sind und deshalb die Störanfälligkeit fördern.
- Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß das von einer Fotozelle gebildete Signal für Flammenüberwachungseinrichtungen dadurch moduliert wird, daß die licht- oder strahlungsempfindlichen Elemente, beispielsweise Fotozellen, bekannterweise durch elektrische oder magnetische Felder, mittels entsprechend gestalteter Spulen oder Elektroden beeinflußt werden. Die Modulationsfrequenz wird zweckmäßig so gewählt, daß eine Beeinflussung durch die Netzfrequenz vermieden wird. Die Baugruppen und Bauelemente, die das Signal verarbeiten, sind frequenzempfindlich gestaltet, so daß nur diese eine bestimmte Frequenz durchgelassen wird.
- An einem Ausführungsbeispiel sei der Erfindungsgegenstand näher erläutert. In der Skizze ist eine schematische Anordnung dargestellt. Eine von einem Brenner 1 erzeugte Flamme 2 ist mittels einer Fotozelle 3 zu überwachen.
- Beim Vorhandensein der Flamme 2 gibt die Fotozelle 3 ein entsprechendes Signal an den Verstärker 4. Dadurch wird das Signal auf eine Größe verstärkt, die es gestattet, ein Relais 5 zu betätigen. Der zum Relais 5 gehörige Kontakt 6 gestattet es dann, entsprechende Anzeigegeräte, wie Signallampe oder Hupe zu betätigen. Hierbei besteht die Gefahr, daß durch Kurzschlüsse, Ausfall von Bauelementen usw. eine Flamme vorgetäuscht werden kann. Diese reine Intensitätsmessung ist also unbrauchbar. Zur Beseitigung dieser Gefahrenquelle muß diese Anordnung erweitert werden in der Art, daß eine Selbstkontrolle der Funktionsfähigkeit erfolgt. Dies geschieht, indem das von der Fotozelle 3 erzeugte Signal moduliert wird und somit als Wechselstromsignal auftritt. Dazu wird der in der Fotozelle 3 bei Lichteinfall auftretende Elektronenstrom in bekannter Weise mittels magnetischer oder statischer Wechselfelder moduliert. Ein Wechselspannungsgenerator 7 speist zwei Magnetspulen 8, die so an der Fotozelle 3 angeordnet sind, daß der Elektronenstrom moduliert wird. Das nunmehr von der Fotozelle 3 abgegebene Wechselstromsignal durchläuft den Verstärker 4 und steuert nach Gleichrichtung durch einen Gleichrichter 9 das Relais 5. Der Ausgang des Verstärkers 4 wird zweckmäßigerweise transformatorgekoppelt ausgeführt. Dadurch können nur die von der Fotozelle herrührenden Wechselspannungssignale den Verstärker 4 verlassen. Der gesamte Weg von der Fotozelle 3 zum Relais 5 kann deshalb nur im funktionsfähigen Zustand von der Wechselspannung durchlaufen werden.
- Jede Störung dieses Signalweges wird das Signal beeinflussen und Fehlauslösungen werden vermieden. Die Sicherheit kann weiter erhöht werden durch Wahl einer von der Netzfrequenz verschiedenen Modulationsfrequenz und durch Anwendung weiterer selektiver Glieder, wie Filter und Schwingkreise.
Claims (1)
- Patentanspruch: Selbstkontrollierende Flammenüberwachungseinrichtung, bei der die Flamme mittels einer Fotozelle überwacht wird und der anschließende Signalweg einen Wechselspannungsverstärker mit zusätzlichen selektiven Gliedern enthält, dadurch gekennzeichnet, daß dieUmwandlung des von der Flamme und Fotozelle herrührenden Intensitätssignals in ein Wechselspannungssignal in bekannter Weise durch Modulation des Elektronenstromes in der Fotozelle mittels magnetischer oder statischer Felder erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1005 67_5, 1021973, 1083 436.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV25081A DE1245022B (de) | 1963-12-23 | 1963-12-23 | Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV25081A DE1245022B (de) | 1963-12-23 | 1963-12-23 | Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1245022B true DE1245022B (de) | 1967-07-20 |
Family
ID=7581667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV25081A Pending DE1245022B (de) | 1963-12-23 | 1963-12-23 | Selbstkontrollierende Flammenueberwachungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1245022B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005675B (de) * | 1953-07-09 | 1957-04-04 | Licentia Gmbh | Verfahren zur Selbstsicherung photoelektrischer Schutz- und Steuereinrichtungen |
| DE1021973B (de) * | 1954-11-10 | 1958-01-02 | Licentia Gmbh | Photoelektrischer Flammenwaechter |
| DE1083436B (de) * | 1959-03-04 | 1960-06-15 | Siemens Ag | Fotoelektrische UEberwachungseinrichtung |
-
1963
- 1963-12-23 DE DEV25081A patent/DE1245022B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005675B (de) * | 1953-07-09 | 1957-04-04 | Licentia Gmbh | Verfahren zur Selbstsicherung photoelektrischer Schutz- und Steuereinrichtungen |
| DE1021973B (de) * | 1954-11-10 | 1958-01-02 | Licentia Gmbh | Photoelektrischer Flammenwaechter |
| DE1083436B (de) * | 1959-03-04 | 1960-06-15 | Siemens Ag | Fotoelektrische UEberwachungseinrichtung |
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