DE1244915B - Druckgasschalter, insbesondere der Wandbautype - Google Patents
Druckgasschalter, insbesondere der WandbautypeInfo
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- DE1244915B DE1244915B DE1959L0032935 DEL0032935A DE1244915B DE 1244915 B DE1244915 B DE 1244915B DE 1959L0032935 DE1959L0032935 DE 1959L0032935 DE L0032935 A DEL0032935 A DE L0032935A DE 1244915 B DE1244915 B DE 1244915B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
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- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf Druckgasschalter, Druckgasschalter, insbesondere der Wandbautype insbesondere der Wandbautype, mit einem beim Ausschalten zunächst in die günstigste Löschstellung und anschließend in die Ausschaltstellung bewegten Schaltstück. Bisher sind zwei Wege bekanntgeworden, um die günstigste Löschstellung eines beweglichen Schaltstückes herzustellen. Bei der einen Art der Schalter wird ein Schaltstift durch eine absatzweise wirkende Schaltbewegung zunächst schnell in die Löschstellung bewegt, in der er eine Zeitlang verharrt oder in eine schwingende Bewegung versetzt wird, und von der er dann schnell weiter in die Ausschaltstellung geführt wird. Die Verzögerung der Schaltstiftbewegung in der günstigsten Löschstellung wird durch Dämpfungsvorrichtungen, Schaltklinken oder bei pneumatischem Antrieb des bewegten Schaltstücks durch rückseitige Beaufschlagung seines Antriebskolbens in dieser Stellung bewirkt. Alle diese Mittel bringen aber einen erhöhten technischen Aufwand für den Schalter mit sich.
- Bei der anderen bekannten Schaltertype wird ein Leistungsschaltkontakt zunächst in die Löschstellung bewegt und daraufhin ein besonderer Trennkontakt, der als Schaltstift oder als Trennmesser ausgeführt werden kann, in die Spannungsisolierstellung bewegt, während der Leistungsschaltkontakt wieder in seine Schließstellung unter dem Druck einer Feder zurückkehrt. Auch diese Schalterausführung bedingt einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau.
- Demgegenüber zeichnet sich der Schalter nach der Erfindung dadurch aus, daß einerseits keine Dämpfungsvorrichtungen, Schaltklinken oder Druckgasumsteuerungen am Antrieb des bewegten Schaltstücks zur Ausführung der absatzweisen Schaltbewegung benötigt werden, und daß andererseits auch kein besonderer Leistungsunterbrechungskontakt und ein mit ihm in Reihe liegender Trennschalter erforderlich sind.
- Erfindungsgemäß ist der Schalter so aufgebaut, daß sein bewegliches Schaltstück infolge einer unmittelbaren Beaufschlagung seines kontaktseitigen Endes durch das in die Schaltkammer einströmende Druckgas mit begrenztem Hub in die Löschstellung und von dieser Stellung aus durch einen zusätzlichen Antrieb in die Ausschaltstellung bewegt wird. Äußerlich unterscheidet sich damit der Schalter nach der Erfindung kaum von den bekannten Schaltern mit ebenfalls nur einem Schaltstift für die Leistungsunterbrechung, aber ohne die Dämpfungsvorrichtung für die günstigste Löschstellung. Um die Bewegung des Schaltstiftes von der Löschstellung in die Ausschaltstellung zu bewirken, ist der zusätzliche Antrieb zweckmäßig unter Einschaltung eines der Lichtbogenlöschstrecke entsprechenden Leerlaufs mit dem Schaltstift gekuppelt. Dabei kann zwischen dem Antrieb und Schaltstift eine Kontaktdruckfeder vorgesehen sein, die das Ausschalten beschleunigt und andererseits ein prallfreies Einschalten ermöglicht.
- Diese und weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen hervor, in der F i g. 1 einen Schalter in drei verschiedenen Schaltstellungen und F i g. 2 und 3 zwei weitere Ausführungsformen zeigen.
- Nach F i g. 1 a besitzt der Schalter einen Isolierkörper 1 als tragendes Gestell, der in seinem oberen Teil die Leistungsunterbrechungsstrecke mit dem festen Kontakt 2 und dem beweglichen Schaltstift 3 aufnimmt. Mit 4 ist eine Abbrandelektrode, mit 5 ein Kühler für die heißen Schaltgase bezeichnet. Der Anschluß des Schalters erfolgt an den Kontakten 6 und 7. Zur Stromzuführung zum Schaltstift 3 dient der Kontakt B. Als Antrieb für den Schaltstift nach Erreichen der Löschstellung ist ein nicht weiter dargestellter Druckluft- oder Federspeichermotor vorgesehen, der über eine schematisch angedeutete Schaltschwinge 9 mit dem Schaltstift verbunden ist. Diese Verbindung ist als elastische Kupplung ausgebildet, wobei die Feder 10 gleichzeitig den notwendigen Kontaktdruck liefert. An Stelle des vorgesehenen Antriebs kann dieser auch so ausgebildet sein, daß der Schaltstift einen Antriebskolben erhält, der nach Erreichen der Löschstellung unmittelbar von Druckgas beaufschlagt wird.
- Bei Beaufschlagung des freien Endes des Schaltstifts 3, das zweckmäßig noch eine Verdickung 12 erhält, durch das in den Kanal 11 einströmende Druckgas bewegt sich der Schaltstift in die Löschstellung, wie aus F i g. 1 b hervorgeht. Die Feder 10 wird hierbei zusammengepreßt. Eine Weiterbewegung des Schaltstifts kann erst dann erfolgen, wenn der Antrieb über die Schaltschwinge 9 auf den Schaltstift einwirkt. Der Schaltstift bewegt sich dabei unter Mitwirkung der Feder 10, die eine zusätzliche Beschleunigung ausübt, in die in F i g. 1 c gezeigte Ausschaltstellung, die infolge der Ausnehmung in dem Isolierkörper 1, der zweckmäßig aus Gießharz besteht, frei sichtbar ist.
- Wie aus F i g. 1 hervorgeht, sind keine zur Stromübertragung bzw. zur Schaltbegrenzung dienenden Teile innerhalb der Strombahn so angeordnet, daß sie den heißen Schaltgasen ausgesetzt sind.
- Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 unterscheidet sich von dem der F i g. 1 im wesentlichen nur dadurch, daß beim Einströmen des Druckgases in die Schaltkammer dieses auf einen kolbenartigen Ring 13 einwirkt, der nach unten gleitet und dabei den Schaltstift 3, der einen Wulst aufweist, in die Löschstellung bewegt. Diese Ausführungsform der Erfindung eignet sich besonders dazu, einen Schaltwiderstand 14 ,parallel zur Leistungsunterbrechungsstelle zu legen, wobei der über diesen Widerstand fließende Reststrom nach Löschen des Hauptlichtbogens durch das aus der Schaltkammer nach unten abströmende Druckgas beim Herausgleiten des Schaltstiftes aus dieser Kammer gelöscht wird.
- Die F i g. 3 zeigt schließlich eine Ausführungsform des Schalters, bei dem die Kontaktdruckfeder 10 in das Innere des hohl ausgeführten Schaltstiftes gelegt ist. Es ist dadurch möglich, die Bauhöhe des Schalters noch weiter zu verringern. Im übrigen kann auch bei den Ausführungsbeispielen nach F i g. 1 und 2 der Schaltstift hohl ausgeführt sein.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Druckgasschalter, insbesondere der Wandbautype, mit einem beim Ausschalten zunächst in die günstigste Löschstellung und anschließend in die Ausschaltstellung bewegten Schaltstück, g e'-kennzeichnet durch einen derartigen Aufbau, daß das bewegliche Schaltstück infolge einer unmittelbaren Beaufschlagung seines kontaktseitigen Endes durch das in die Schaltkammer einströmende Druckgas mit begrenztem Hub in die Löschstellung und von dieser Stellung aus durch einen zusätzlichen Antrieb in die Ausschaltstellung bewegt wird.
- 2. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Antrieb unter Einschaltung eines der Lichtbogenlöschstrecke entsprechenden Leerlaufs mit dem Schaltstift gekuppelt ist.
- 3. Druckgasschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antrieb und Schaltstift eine Kontaktdruckfeder vorgesehen ist.
- 4. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltstift einen Antriebskolben aufweist, der nach Erreichen der Löschstellung von Druckgas beaufschlagt wird.
- 5. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Schaltstiftes eine Verdickung für die Beaufschlagung innerhalb der Schaltkammer aufweist.
- 6. Druckgasschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Schaltkammerdruck beaufschlagter, im Gehäuse gleitbar angeordneter Ring den Schaltstift in die Löschstellung bewegt.
- 7. Druckgasschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktdruckfeder im Innern des hohlen Schaltstiftes untergebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 579 295, 588 693, 599 314; deutsche Auslegeschriften Nr. 1168 994, 1201893.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959L0032935 DE1244915B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Druckgasschalter, insbesondere der Wandbautype |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959L0032935 DE1244915B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Druckgasschalter, insbesondere der Wandbautype |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1244915B true DE1244915B (de) | 1967-07-20 |
Family
ID=7266100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959L0032935 Pending DE1244915B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Druckgasschalter, insbesondere der Wandbautype |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1244915B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE579295C (de) * | 1926-04-10 | 1933-06-23 | Electr & Allied Ind Res Ass | Elektrischer Wechselstromunterbrecher |
| DE588693C (de) * | 1928-10-02 | 1933-11-28 | Sigwart Ruppel Dipl Ing | Schalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas |
| DE599314C (de) * | 1932-03-16 | 1934-07-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schalter mit Lichtbogenloeschung durch stroemendes Druckgas |
| DE1168994B (de) * | 1957-07-01 | 1964-04-30 | Associated Electrical Ind Rugb | Kontaktantrieb fuer elektrische Druckgasschalter |
-
1959
- 1959-04-10 DE DE1959L0032935 patent/DE1244915B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE579295C (de) * | 1926-04-10 | 1933-06-23 | Electr & Allied Ind Res Ass | Elektrischer Wechselstromunterbrecher |
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| DE1201893B (de) * | 1957-07-01 | 1965-09-30 | Associated Electrical Ind Rugb | Elektrischer Druckgasschalter |
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