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DE1244449B - Rotierende, topfmagnetartige Anordnung zur Steuerung von magnetfeldabhaengigen Schaltelementen - Google Patents

Rotierende, topfmagnetartige Anordnung zur Steuerung von magnetfeldabhaengigen Schaltelementen

Info

Publication number
DE1244449B
DE1244449B DE1966S0101799 DES0101799A DE1244449B DE 1244449 B DE1244449 B DE 1244449B DE 1966S0101799 DE1966S0101799 DE 1966S0101799 DE S0101799 A DES0101799 A DE S0101799A DE 1244449 B DE1244449 B DE 1244449B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic field
arrangement
switching elements
rotating
dependent switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966S0101799
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Joerg Reiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0101799 priority Critical patent/DE1244449B/de
Publication of DE1244449B publication Critical patent/DE1244449B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/945Proximity switches
    • H03K17/95Proximity switches using a magnetic detector
    • H03K17/9505Constructional details

Landscapes

  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Rotierende, topfmagnetartige Anordnung zur Steuerung von magnetfeldabhängigen Schaltelementen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf rotierende magnetische Anordnungen zur Steuerung von magnetfeldabhängigen Schaltelementen, z. B. Hallgeneratoren oder magnetfeldabhängigen Widerständen (sogenannten Feldplatten).
  • Beispielsweise aus der deutschen Patentschrift Nr. 923 578 ist es bekannt, für diesen Zweck eine topfmagnetartige Anordnung zu verwenden, die einen rotationsunsymmetrischen Luftspalt aufweist. In dem Luftspalt sind magnetfeldabhängige Widerstände feststehend angeordnet; ihre Widerstandsbeträge hängen von der Winkellage des Topfmagneten ab. Die bekannte Anordnung dient zur Abbildung einer Drehzahl, z. B. eines Motors, als Frequenz einer Spannung oder eines Stromes; sie kann als Tachometer verwendet werden. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, eine derartige Anordnung zur kontaktlosen Steuerung der Wicklungen eines Gleichstrommotors zu verwenden.
  • In den F i g. 1 und 2 ist eine rotierende Magnetanordnung, wie sie im Prinzip bekannt ist, dargestellt. Wie aus dem Schnitt nach F i g. 1 hervorgeht, besitzt die Anordnung einen Permanentmagneten 1, der in einem becherförmigen weichmagnetischen Eisenmantel 2 angeordnet ist. Der Magnet 1 ist in der bezeichneten Weise in Achsrichtung magnetisiert. Auf der Oberseite des Magneten 1 ist eine Polplatte 3, ebenfalls aus weichmagnetischem Eisen, angeordnet. Zur Erzielung eines erweiterten Teiles 4 a des Luftspaltes 4 zwischen der Polplatte 3 und dem Mantel 2 sind bei 4 a aus dem Permanentmagneten 1, dem Eisenmantel 2 und der Polplatte 3 segmentförmige Teile herausgeschnitten, wie insbesondere auch aus der Draufsicht nach F i g. 2 hervorgeht.
  • Im Luftspalt 4 sind magnetfeldabhängige Widerstände 5, 6 und 7 angeordnet. Hierfür können an sich ebenfalls bekannte Feldplatten verwendet werden, die vorzugsweise aus Indiumantimonid oder Indiumarsenid bestehen. Man erhält eine besonders hohe Magnetfeldabhängigkeit, wenn man in einem der genannten Materialien parallel zueinander ausgerichtete nadelförmige Einschlüsse relativ hoher elektrischer Leitfähigkeit einbettet, beispielsweise Nadeln aus Nickelantimonid in Indiumantimonid.
  • Die magnetische Feldstärke im breiten Luftspaltteil 4 a kann z. B. 500 Gauß, im schmalen Luftspaltteil 4 b etwa 5000 Gauß betragen. Befindet sich eine der feststehend angeordneten Feldplatten 5, 6 oder 7 im breiten Teil 4 a des Luftspaltes, so hat sie dort einen niedrigen Widerstand von z. B. 500 Ohm; befindet sie sich im schmalen Teil 4 b, so kann ihr Widerstand z. B. 2500 Ohm betragen. Durch die Widerstandsänderung der Feldplatten 5, 6 und 7 kann, z. B. über Transistoren, die Erregung der Wicklungen eines dreipoligen Gleichstrommotors, dessen Welle in F i g. 1 mit 15 bezeichnet ist, kontaktlos gesteuert werden. Diese Steuerung ist nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung.
  • Wie aus den F i g. 1 und 2 hervorgeht, besitzt die Magnetanordnung infolge der bei 4 a weggenommenen Teile eine erhebliche Unwucht, die bei höheren Drehzahlen nachteilig ist. Man kann die Unwucht beseitigen, indem man die weggenommenen Teile des Eisenkreises durch unmagnetische Teile etwa gleicher Masse ersetzt; das erfordert jedoch einen verhältnismäßig hohen Aufwand.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine wesentlich günstigere Lösung des Unwuchtproblems bei einer rotierenden, topfmagnetartigen Anordnung zur Steuerung von magnetfeldabhängigen Schaltelementen mit einem Luftspalt, der eine nicht rotationssymmetrische Feldstärke aufweist und in dem die magnetfeldabhängigen Schaltelemente feststehend angeordnet sind. Sie besteht darin, daß die Urasymmetrie des Feldes bei im wesentlichen axialsymmetrischer Massenverteilung des Eisens durch dünne Schlitze im Eisenkreis erzeugt ist.
  • Die F i g. 3 bis 5 zeigen als Ausführungsbeispiel eine topfmagnetartige Anordnung nach der Erfindung, wobei F i g. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung, F i g. 4 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles IV in F i g. 3 und F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in F i g. 3 darstellt.
  • In den F i g. 3 bis 5 ist der weichmagnetische Eisenmantel mit 20, die Polplatte mit 21 bezeichnet; 22 ist der Permanentmagnet. Die Teile 20 und 21 bilden einen Luftspalt 23 mit den Teilen 23 a (schwaches Feld) und 23 b (starkes Feld). Der Eisenmantel 20 ist im wesentlichen als vollständiger Zylinder ausgebildet; zur Erzeugung eines feldschwachen Luftspaltteiles 23a ist er lediglich mit schmalen Schlitzen 24, 25 und 26 versehen. Durch diese Schlitze ist der Teil 20a des Eisenmantels von dem übrigen Eisenmantel magnetisch weitgehend isoliert. Entsprechend ist die Polplatte 21 im wesentlichen als vollständige Scheibe ausgebildet; sie besitzt lediglich Schlitze 27 und 28, durch die der Teil 21 a magnetisch weitgehend von der übrigen Polplatte isoliert ist. Die Schlitze 24, 25, 26, 27 und 28 haben demnach die Wirkung, daß der Fluß des Magneten 22 im Luftspaltteil 23 a stark geschwächt und in den Luftspaltteil 23 b gedrängt wird. Das Feldstärkenverhältnis in den Luftspaltteilen 23 a bzw. 23 b läßt sich durch die Schlitze auf ein Verhältnis von etwa 1:8 bringen, das nur geringfügig unter dem Feldstärkenverhältnis der Anordnung nach den F i g. 1 und 2 liegt. Der feldschwache Luftspaltteil 23 a umfaßt im Ausführungsbeispiel einen Sektor von etwa 120°.
  • Zur weiteren Schwächung des Magnetfeldes im Luftspaltteil 23 a kann der Permanentmagnet 22, wie aus F i g. 5 ersichtlich ist, bei 29 durch Abschleifen einer dünnen Segmentschicht von der Polplatte 21 abgesetzt sein.
  • Die vorgesehenen Schlitze verursachen nur einen geringen Massenverlust auf der einen Seite der Anordnung, stören daher die Axialsymmetrie der Massenverteilung nur unwesentlich. Bei einer Anordnung, die für sehr hohe Drehzahlen bestimmt ist, kann die dadurch hervorgerufene Unwucht in der Weise beseitigt werden, daß an der gegenüberliegenden Außenseite des Eisenmantels 20 bei 30 ein Segment abgeschliffen wird, wodurch das Magnetfeld im Luftspalttei123 b nicht wesentlich beeinflußt wird.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehenen Schlitze können auf einfache Weise durch Sägen oder Fräsen, bei der Polplatte 21 auch durch Stanzen, hergestellt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Teile 20 und 21 pulvermetallurgisch durch Sintern herzustellen und dabei die Schlitze unmittelbar mit einzuformen. Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Einführung nichtmagnetischer Teile zur Beseitigung der Unwucht, die einen erheblichen Fertigungsaufwand bedingt, nicht erforderlich ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Rotierende, topfmagnetartige Anordnung zur Steuerung von magnetfeldabhängigen Schaltelementen mit einem Luftspalt, der eine nicht rotationssymmetrische Feldstärke aufweist und in dem die magnetfeldabhängigen Schaltelemente feststehend angeordnet sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Unsymmetrie des Feldes bei im wesentlichen axialsymmetrischer Massenverteilung des Eisens durch dünne Schlitze im Eisenkreis erzeugt ist.
DE1966S0101799 1966-01-24 1966-01-24 Rotierende, topfmagnetartige Anordnung zur Steuerung von magnetfeldabhaengigen Schaltelementen Pending DE1244449B (de)

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Publications (1)

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DE1244449B true DE1244449B (de) 1967-07-13

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2923644A1 (de) * 1978-06-13 1979-12-20 Diesel Kiki Co Positionsfuehler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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