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DE1244263B - Gehaeuse fuer elektrische Schaltgeraete, insbesondere Schaltschuetze - Google Patents

Gehaeuse fuer elektrische Schaltgeraete, insbesondere Schaltschuetze

Info

Publication number
DE1244263B
DE1244263B DE1963L0045652 DEL0045652A DE1244263B DE 1244263 B DE1244263 B DE 1244263B DE 1963L0045652 DE1963L0045652 DE 1963L0045652 DE L0045652 A DEL0045652 A DE L0045652A DE 1244263 B DE1244263 B DE 1244263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
switching
recesses
lower housing
contactors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963L0045652
Other languages
English (en)
Inventor
Jens-Uwe Dierks
Dipl-Ing Kurt Geyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1963L0045652 priority Critical patent/DE1244263B/de
Publication of DE1244263B publication Critical patent/DE1244263B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/02Bases; Casings; Covers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Gehäuse für elektrische Schaltgeräte, insbesondere Schaltschütze Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für elektrische Schaltgeräte, insbesondere Schaltschütze, bestehend aus einem Untergehäuse für das Antriebssystem und einem korrespondierenden Obergehäuse mit Schaltkammern und/oder Lichtbogenlöschkammern, wobei beide Gehäuseteile unverwechselbar in derselben Lage zusammensetzbar sind. Bei einem bekannten Schütz besteht das den Schaltmagneten fassende Untergehäuse aus zwei schalenförmigen Formteilen. In Lochungen des Antriebsmagneten eintretende Zapfen jedes dieser Formteile ergeben eine Schützmontage, die sich auf einfaches Einlegen der einzelnen Antriebsteile und Zusammenstecken der Gehäuseteile beschränkt. Die beiden Formteile des Untergehäuses werden durch eine aufsteckbare, die festen Kontaktstücke des Kontaktsystems und deren Anschlüsse tragende Haube zusammengehalten.
  • Schaltschütze werden bei verschiedenen Beanspruchungen, z. B. hinsichtlich der Schaltleistung, angewendet. So sind solche Schütze für Schaltbetrieb und/oder schweren Schaltbetrieb einzusetzen. Entsprechend sind die Schütze für den Anwendungsfall eingerichtet, was besonders durch die Eigenschaften des für die Schalt- bzw. Lichtbogenlöschkammer verwendeten Isoliermaterials berücksichtigt wird. Zum Fall des schweren Schaltbetriebes benutzt man ein Isoliermaterial, das lichtbogen- und kriechstromfest ist; im anderen Fall werden an diese Eigenschaften des Isoliermaterials wenige hohe Anforderungen gestellt. Entsprechend den Beanspruchungen, denen das Schütz unterworfen ist, ist auch die Lebensdauer der Schütze verschieden.
  • Anzustreben ist im Interesse einer rationellen Fertigung für Schütze, die verschiedenen Beanspruchungen unterworfen sind, Gehäuse gleicher Gestaltung verwenden zu können. Das bietet in bezug auf das Untergehäuse keine Schwierigkeiten, da das Untergehäuse nur den nichtschaltenden Teil des Schaltmagneten (Antriebssystem) aufnimmt und die festen Kontaktstücke des Kontaktsystems samt Anschlußelementen zum Anschluß äußerer Leitungen trägt. Das Obergehäuse hingegen, welches das Untergehäuse abdeckt, den mit dem schaltenden Teil (Anker des Schaltmagneten) gekuppelten Träger für die beweglichen Kontaktstücke des Kontaktsystems umfaßt und die Schaltkammern enthält, ist jeweils nach dem Anwendungsgebiet des Schützes aus einem hierfür besonders gut geeigneten Isolierstoff herzustellen, etwa aus einem lichtbogenbeständigen und kriechstromfesten Material.
  • Haben nun die Obergehäuse solcher Schütze ebenso wie die Untergehäuse gleiche Gestalt, so können Verwechselungen hinsichtlich des auf ein Untergehäuse aufzusetzenden Obergehäuses erfolgen.
  • Das wird durch die Erfindung dadurch vermieden, daß Ober- und Untergehäuse in an sich bekannter Weise jeweils dieselbe Gestalt und dieselben Abmessungen haben, sich für Typen verschiedener Beanspruchbarkeit (z. B. Nennstromstärke, Schaltbetrieb, schwerer Schaltbetrieb) durch den für das Obergehäuse verwendeten Isolierstoff und die Kennmarken unterscheiden, die in an sich bekannter Weise Ausnehmungen, Einschnitte od. dgl. auf der einen Seite und Paß- bzw. Sperrstifte auf der anderen Seite sind, je nach Type auswählbar und auswechselbar sind, um die Unverwechselbarkeit der zu einer bestimmten Type gehörenden Gehäuseteile zu gewährleisten.
  • Eine solche Ausführung ist von Vorteil sowohl bei der Fertigung der Schütze als auch im Betrieb, wenn z. B. zur Kontrolle des Kontaktsystems das Obergehäuse vom Untergehäuse abzunehmen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Darin stellt F i g. 1 in perspektivischer Darstellung ein die Schalt- bzw. Lichtbogenlöschkammer eines Schaltgerätes bildendes Obergehäuse dar. Die F i g. 2 zeigt zum Untergehäuse des Schaltgerätes gehörende Stege oder Platten. F i g. 3 ist ein Schnitt A-B von F i g. 1 F i g. 4 - sind Schnitte E-F und C-D von F i g. 1 und 2.
  • In F i g.1 ist mit 1 bezeichnet das Obergehäuse eines Schaltschützes, das auf das Untergehäuse des Schaltschützes aufsetzbar und an diesem zu befestigen ist. Dieses Obergehäuse bildet die Schaltkammern bzw. Lichtbogenlöschkammern, d. h., sein Innenraum umfaßt das Kontaktsystem, dem nicht dargestellte Löschblechpakete zugeordnet sind. Durch Öffnungen des Obergehäuses treten die heißen Lichtbogengase aus dem Schütz heraus. Mit 2 sind in F i g. 2 aus Isolierstoff gepreßte Platten bezeichnet, die die nicht dargestellten gehäusefesten Kontaktstücke, die die Gegenkontaktstücke für die sogenannten beweglichen Kontaktstücke sind, fassen. Die Platten 2 sind mit einem nicht dargestellten Untergehäuse bzw. einer Montageplatte verbunden, die das Antriebssystem, d. h. bei einem Schütz den Schaltmagneten, trägt und sind somit Bestandteil des Untergehäuses. Die beweglichen Kontaktstücke des Kontaktsystems sind von einem sogenannten Schaltkopf gefaßt, der mit dem Anker des Schaltmagneten gekuppelt ist und im nicht dargestellten Untergehäuse geführt wird.
  • In den Seitenwandungen des Obergehäuses 1 bzw. in den Stegen 2 befinden sich Sacklöcher 3 bzw. ein Lan'-(Sack-)Loch 4. Eine verengte Fortsetzung 31 der Sacklöcher 3 faßt einen in das Sackloch einsetzbaren Stift 5. Dieser Stift 5 kann als massiver Stift, als Kerbstift oder Spannstift, ausgeführt sein. Er sitzt fest in der Verengung 31 des Sackloches. In gleicher Flucht, wie die Sacklöcher des Obergehäuses 1, liegen die Sacklöcher der Platten 2. Die längs der Seitenwandungen des Obergehäuses 1 und der Platten 2 vorgesehenen Sacklöcher, bzw. ein Lang-(Sack-) Loch 4 im Obergehäuse 1, stehen sich diagonal gegenüber.
  • Die in die Sacklöcher des Obergehäuses 1 bzw. der Platten 2 eingesetzten Stifte 5 lassen, wie sich das aus den beiden linken Schnittdarstellungen der F i g. 4 ergibt, das Aufsetzen des Obergehäuses 4 auf die Tragplatten 2 zu, da ein in dem Obergehäuse gefaßter Stift 5 in ein Sackloch der Tragplatte 2 und ein entsprechender Stift, der in der Tragplatte 2 gefaßt ist, in ein Sackloch des Obergehäuses 1 eintreten kann. Das Obergehäuse 1 und damit die Schalt- bzw. Lichtbogenlöschkammern sind hiermit zum Aufsetzen auf das Untergehäuse des Schaltschützes bestimmt. Die Stifte 5 haben den Charakter von Paßstiften.
  • Das ist nicht der Fall, wenn das Schaltgerät nach den beiden rechten Schnitten E-F, C-D der F i g. 4 hergerichtet ist. In diesem Falle stoßen die in den Sacklöchern gefaßten Stifte aufeinander. Sie lassen ein Aufsetzen des Obergehäuses 1 auf das Untergehäuse 2 nicht zu. Das bedeutet, daß das Obergehäuse 1 mit den Schalt oder Lichtbogenlöschkammern nicht für das Schütz bestimmt ist oder daß bei gleicher Gestaltgebung und verschiedenem Material des Obergehäuses jeweils nur das dem betreffenden Schütz eigene Obergehäuse aufsetzbar ist.
  • Der Eintritt der Stifte in den einen oder anderen Teil kann auch dadurch vermieden werden, daß die entsprechenden Sacklöcher durch Pfropfen od. dgl. verschlossen werden.
  • Patentschutz wird nur begehrt jeweils für die Gesamtheit der Merkmale eines jeden Anspruches, also einschließlich einer Rückbeziehung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Gehäuse für elektrische Schaltgeräte, insbesondere Schaltschütze, bestehend aus einem Untergehäuse für das Antriebssystem und einem korrespondierenden Obergehäuse mit Schaltkammern und/oder Lichtbogen-Löschkammern für das Kontaktsystem, wobei beide Gehäuseteile durch Kennmarken unverwechselbar in derselben Lage zusammensetzbar sind, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß Ober- und Untergehäuse in an sich bekannter Weise jeweils dieselbe Gestalt und dieselben Abmessungen haben, sich für Typen verschiedener Beanspruchbarkeit (z. B. Nennstromstärke, Schaltbetrieb, schwerer Schaltbetrieb) durch den für das Obergehäuse verwendeten Isolierstoff und die Kennmarken unterscheiden, die in an sich bekannter Weise Ausnehmungen, Einschnitte od. dgl. auf der einen Seite und Paß- bzw. Sperrstifte auf der anderen Seite sind, je nach Type auswählbar und auswechselbar sind, um die Unverwechselbarkeit der zu einer bestimmten Type gehörenden Gehäuseteile zu gewährleisten.
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Aussparungen als Lang-(Sack-)Loch ausgeführt ist.
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen und Stifte in an sich bekannter Weise auf einer Diagonalen liegen bzw. seitlich so versetzt an mindestens zwei Seitenflächen der Gehäuse angeordnet sind, daß sie ein seitenverkehrtes Aufsetzen verhindern. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1144 815.
DE1963L0045652 1963-08-20 1963-08-20 Gehaeuse fuer elektrische Schaltgeraete, insbesondere Schaltschuetze Pending DE1244263B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE1963L0045652 DE1244263B (de) 1963-08-20 1963-08-20 Gehaeuse fuer elektrische Schaltgeraete, insbesondere Schaltschuetze

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1244263B true DE1244263B (de) 1967-07-13

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ID=7271248

Family Applications (1)

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DE1963L0045652 Pending DE1244263B (de) 1963-08-20 1963-08-20 Gehaeuse fuer elektrische Schaltgeraete, insbesondere Schaltschuetze

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DE (1) DE1244263B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3030286A1 (de) * 1980-08-09 1982-02-25 Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München Gehaeuse fuer elektronische bausteine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144815B (de) * 1961-05-17 1963-03-07 Kloeckner Moeller Elektrizit Geteiltes Gehaeuse fuer ein elektromagnetisch betaetigtes Schaltgeraet

Patent Citations (1)

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DE1144815B (de) * 1961-05-17 1963-03-07 Kloeckner Moeller Elektrizit Geteiltes Gehaeuse fuer ein elektromagnetisch betaetigtes Schaltgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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