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DE1243929B - Hubkolben - Google Patents

Hubkolben

Info

Publication number
DE1243929B
DE1243929B DEC27908A DEC0027908A DE1243929B DE 1243929 B DE1243929 B DE 1243929B DE C27908 A DEC27908 A DE C27908A DE C0027908 A DEC0027908 A DE C0027908A DE 1243929 B DE1243929 B DE 1243929B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
section
skirt
pin
piston pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC27908A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Charles Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cummins Inc
Original Assignee
Cummins Engine Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cummins Engine Co Inc filed Critical Cummins Engine Co Inc
Publication of DE1243929B publication Critical patent/DE1243929B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/001One-piece pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Hubkolben Die Erfindung bezieht sich auf einen Kolben aus einem Kolbenkopf und einem Kolbenmantel mit mindestens einer Ringnut zur Aufnahme eines Kolbenringes im Kolbenkopf und einer Bohrung zur Aufnahme eines Kolbenbolzens im Kolbenmantel, welcher einen zylindrischen Zwischenabschnitt und einen oberen Endabschnitt sowie einen unteren Endabschnitt hat, die von dem Zwischenabschnitt kegelig nach innen mit einem Winkel verlaufen, so daß der Seitendruck der Pleuelstange auf den geradlinigen Abschnitt begrenzt und über diesen Abschnitt verteilt ist.
  • Ein wesentliches Problem bei derartigen Kolben, z. B. für Verbrennungskraftmaschinen, besteht darin, daß in Abhängigkeit von der Mittelabweichung des Pleuels von der Kolbenachse die vom Kolben über das Pleuel auf die Kurbelwelle übertragene Kraft mit einer mehr oder weniger großen quer zur Kolbenechse liegenden Komponente übertragen wird. Dies führt nicht nur zu einer Verminderung des Wirkungsgrades, sondern auch zu erheblichen Reibungen und damit Verschleißerscheinungen einer Kolbenwand.
  • Ähnliche Verhältnisse herrschen bei Kolben.-arbeitsmaschinen bzw. bei den Arbeitstakten von Kraftmaschinen, z. B. dem Verdichtungshub bei Verbrennungskraftmaschinen. Durch die zwangläufig notwendige Anordnung des Kolbenbolzens mit Abstand von der kraftübertragenden Fläche, nämlich dem Kolbenboden; wird durch die Querkraftkomponente auf den Kolben außerdem eine Kippkraft um die Bolzenachse übertragen. Dadurch entstehen gegebenenfalls erhebliche Kantenpressungen. Eine Verminderung dieser Kantenpressung durch entsprechende Verlängerung der Lauffläche des Kolbens ist durch die konstruktive Ausbildung der Maschine begrenzt. Zur Verminderung dieser Kantenpressung ist es außerdem bekannt, die Umfangskanten am Anfang und am Ende des Kolbens etwa kegelförmig zu verjüngen. Auch diese bekannte Maßnahme vermindert zwar die nachteilige Wirkung der Kantenpressung, beseitigt jedoch nicht ihre Ursache.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, einen Kolben zu schaffen, bei welchem die Kantenpressung infolge der durch die Querkräfte erzeugten Kippkraft praktisch vermieden wird. Die Erfindung geht dabei davon aus, daß bei entsprechender Lage der Gleitfläche des Kolbens, d. h. dessen zylindrischen Abschnitts zum Kolbenbolzen, die Querkräfte nicht mehr im Sinne- einer Kippkraft auf dem Kolben arbeiten können.
  • Dieses Prinzip wird gemäß der Erfindung dadurch verwirklicht, daß der zylindrische Abschnitt in Axialrichtung innerhalb der Querprojektion der Kolbenbolzenbohrung liegt. Durch diese Maßnahme liegt die Querkraftkomponente des am Kolbenbolzen wirkenden Kräfteparallelogramms in jedem Falle in Höhe des Kolbenbolzens, -so daß sie auf den Kolben keine Kraft überträgt. Dabei liegt vorzugsweise -die Axiahnitte des geradlinigen Abschnitts unterhalb des Mittelpunkts der Kolbenbolzenbohrung.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Kolbens und eines Teils der Pleuelstange und F i g. 2 einen Längsschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1.
  • Der Kolben 10 hat einen Kolbenboden 12 und einen Kolbenmantel 13. In der Seitenwand des Kolbenbodens 12 sind Ringnuten 14 zur Aufnahme von Kolbenringen 15 vorgesehen. In der untersten Ringnut 14 liegt ein ölabstreifring 16. Der Kolbenmantel 13 weist innenliegende Augen 17 mit einer Querbohrung 1$ zur Aufnahme eines Kolbenbolzens 19 auf, auf dem mit dem oberen Ende 22 eine Pleuelstange 23 gelagert ist.
  • Beim Krafthub des Kolbens wird der durch die Verbrennung im Zylinder entstehende Druck axial nach unten auf den Kolben ausgeübt. Infolge der Winkelstellung der Pleuelstange 23, entsprechend der Drehung der Wellenkurbel, wirkt dieser Arbeitsdruck auf den Kolbenbolzen 19 mit einer Querkraftkomponente, die den Kolben 10 an die eine Seite der Zylinderwand 11 drückt.
  • Es ist aus konstruktiven Gründen vorteilhaft, einen Kolben mit einem kurzen Kolbenmantel zu verwenden, da ein derartiger Kolben eine Verringerung der Gesamthöhe des Motors und des Motorgewichts ermöglicht. Der verkürzte Kolbenmantel ermöglicht auch die Verwendung einer kürzeren Pleuelstange.
  • Um die insbesondere bei kurzen Kolben durch die Querkraft entstehende Kantenpressung zu beseitigen, hat der Kolben 10 einen Kolbenmantel 13, dessen Kantenbereiche so kegelig nach innen verlaufen, daß der Kolberunantel an, der Zylinderwand nur an einem zylindrischen Wandabschnitt 31 innerhalb der Querprojektion des Kolbenhalters 19 anliegt. Die axiale Mittellinie 32 (F i g. 1) des geradlinigen Kolbenmantelabschnittes 31 liegt im dargestellten Beispiel etwas unterhalb des Mittelpunktes 33 des Kolbenbolzens 19 (F i g. 1 und 2). -Der Kolbenmantel 13 braucht dann nur so lang zu sein, daß in den Angössen 17 genügend Material zum Tragen des Kolbenbolzens 19 vorhanden ist. Damit außer dem geradlinigen Abschnitt 31 kein anderer Teil des Kolbenmantels 13 an der Zylinderwand 11 anliegt, sind der unterhalb des geradlinigen Abschnittes 31 gelegene untere Abschnitt 34 des Kolbenmantels 13 und der oberhalb des geradlinigen Abschnittes 31 gelegene obere Abschnitt 36 des Kolbenmantels 13 in bekannter Weise mit Kegelwinkeln l4 bzw. B kegelförmig verjüngt.
  • Wenn der geradlinige Zwischenabschnitt 31 so angeordnet ist, daß er innerhalb der Querprojektion der Kolbenbolzenbohrung 18 liegt, und wenn sich die axiale Mittellinie 32 nahe dem Mittelpunkt 33 des Kolbenbolzens 19 befindet, greift die Querkraftkomponente im Bereich des Kolbenbolzens an und überträgt keine Kippkraft auf den Kolben.
  • Aus F i g. 1- ist zu ersehen, daß die Achse des Kolbenbolzens 33 oberhalb der strichpunktiert dargestellten Mittellinie 32 des Anlagebereichs 31 liegt. Die dargestellten Kräfteparallelogramme zeigen hier übertragungspunkte in der Lagerfläche, die senkrecht zum Kolbenboden verlaufende Hauptkraft Po, die durch die Schrägstellung der Pleuelstange 23 in die in Richtung der Pleuelachse liegende Komponente P, und die senkrecht dazu liegende Querkraftkomponente P2 zerlegt wird. Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Kolbenbolzens liegen alle diese Querkräfte innerhalb des Anlagefeldes 31 und damit auch innerhalb der Querprojektion des Kolbenbodens, so daß eine Kippwirkung auf den Kolben 10 nicht übertragen werden kann.
  • Die kegelig verjüngten Umfangsflächen 34, 36 dienen nicht wie bei bekannten Kolben dazu, ein beschränktes Kuppeln des Kolbens ohne Auftreten der Kantenpressung zu ermöglichen, sondern sind echte Unterschneidungen, die den Auflagebereich des Kolbens auf den Bereich 31 innerhalb der Querprojektion des Kolbenbodens beschränken. Das untere Ende 37 des Kolbenmantels 13 liegt, wie ausgeführt, so weit unterhalb der Kolbenbolzenbohrung 18, daß genügend Metall in den Angössen 17 vorhanden ist, und das obere Ende 38 des Kolbenmantels ist so angeordnet, daß die Kolbenbolzenbohrung 18 unterhalb der untersten Ringnut 14 und damit diese Ringnut 14 im vollen Material liegt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kolben aus einem Kolbenkopf und einem Kolbenmantel mit mindestens einer Ringnut zur Aufnahme eines Kolbenringes im Kolbenkopf und einer Bohrung zur Aufnahme eines Kolbenbolzens im Kolbenmantel, welcher einen zylindrischen Zwischenabschnitt und einen oberen Endabschnitt sowie einen unteren Endabschnitt hat, die von dem Zwischenabschnitt kegelig nach innen mit einem Winkel verlaufen, so daß der Seitendruck der Pleuelstange auf den geradlinigen Abschnitt begrenzt und über diesen Abschnitt verteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Abschnitt (31) in Axialrichtung innerhalb der Querprojektion der Kolbenbolzenbohrung (18) liegt.
  2. 2. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialmitte des geradlinigen Abschnittes (31) unterhalb des Mittelpunktes (33) der Kolbenbolzenbohrung (18) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 278 639; USA.-Patentschrift Nr. 1864 384.
DEC27908A 1961-09-14 1962-09-10 Hubkolben Pending DE1243929B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1243929XA 1961-09-14 1961-09-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1243929B true DE1243929B (de) 1967-07-06

Family

ID=22414590

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC27908A Pending DE1243929B (de) 1961-09-14 1962-09-10 Hubkolben

Country Status (1)

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DE (1) DE1243929B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3323740A1 (de) * 1983-07-01 1985-02-07 Hubert 8070 Ingolstadt Leitmeyr Brennkraftmaschine und verfahren zu ihrem betrieb

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB278639A (en) * 1927-07-07 1927-10-13 William Marshall Dunn Improvements in or relating to the pistons of heat engines
US1864384A (en) * 1931-10-13 1932-06-21 Ware Raymond Piston

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