DE1243894B - Relaiskette bei einer selbsttaetigen, programmierten Waegevorrichtung - Google Patents
Relaiskette bei einer selbsttaetigen, programmierten WaegevorrichtungInfo
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- DE1243894B DE1243894B DE1961S0074814 DES0074814A DE1243894B DE 1243894 B DE1243894 B DE 1243894B DE 1961S0074814 DE1961S0074814 DE 1961S0074814 DE S0074814 A DES0074814 A DE S0074814A DE 1243894 B DE1243894 B DE 1243894B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 42f - 31/03
Nummer: 1243 894
Aktenzeichen: S74814IXc/42f
Anmeldetag: 14. Juli 1961
Auslegetag: 6. Juli 1967
Die Erfindung betrifft eine Relaiskette mit einem jedem Relais zugeordneten, das Relais nach seiner
Aufladung betätigenden Kondensator zum Umschalten von einer Komponente auf die nachfolgende bei
einer selbsttätigen, programmierten Wägevorrichrang mittels eines allen Relais (Komponentenrelais)
der Kette zugeordneten Impulsrelais, welches über von ihm betätigte Kontakte den Kondensator des zu
schaltenden Relais an Spannung legt.
Bei den bisher bekannten Wägevorrichtungen wird die Umschaltung von einer Komponente zur nächsten
mit Hilfe eines an sich bekannten Drehwählers oder eines sonstigen Schrittschaltwerkes vorgenommen.
An jedem Wählerkontakt ist dabei ein Relais angeschlossen, das die weiteren Arbeitsgänge steuert.
Da einerseits die Zahl der einzelnen Komponenten sehr unterschiedlich sein kann und anderseits die
Wähler konstruktiv nur mit bestimmten Schaltschrittzahlen ausgeführt sind, sind die Wähler in den
meisten Fällen nicht voll ausgenutzt. Umgekehrt ist auch eine Erweiterung der Anlage nur durch Auswechseln
des Wählers gegen einen solchen mit höherer Kontaktzahl möglich.
Es ist nun bereits eine Schaltungsanordnung zum Abzählen von Impulsen mit Kettenxelais für Fernmeldeanlagen
bekannt, bei der zur Weiterschaltung der Kette ein Kondensator vorgesehen ist, der über
Kontakte eines der Kette zugeordneten Impulsrelais aufgeladen wird und sich dann jeweils über das neu
einzuschaltende Relais entlädt, welches seinerseits das nächste Relais in Ansprechbereitschaft bringt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin>, eine besonders einfache und betriebssichere Relaiskette
für Wägevorrichtungen zu schaffen. Diese Auf- ■■ gäbe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß im
Ladestromkreis eines jeden Kondensators noch ein
von dem vorhergehenden Komponentenrelais- geschlossener Kontakt angeordnet ist und daß nach
dem Weiterschalten auf die nächste Komponente der aufgeladene Kondensator sich über die umgeschalte-.
ten Kontakte des Impulsrelais und über einen von dem dem jeweiligen Relais nachgeordneten Relais
gesteuerten Ruhekontakt und das zugeordnete Relais entlädt. Auf diese Weise ergibt sich eine ausgezeichnete Ausnutzung der vorhandenen Bauteile, da
die Relaiskette auf die jeweilige Anlage abgestimmt werden kann. Ein anderer Vorteil ergibt sich dadurch,
daß mit den Relaisketten direkt erhebliche Leistungen geschaltet werden können, während bei .·
einem Drehwähler erst noch zusätzliche Zwischenglieder angeschlossen werden müssen. Ein weiterer
großer Vorteil der Erfindung ist durch die große Relaiskette bei einer selbsttätigen,
programmierten Wägevorrichtung
programmierten Wägevorrichtung
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft,"
Berlin und München,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Heinrich Seligmann, Erlangen;
Dipl.-Ing. Walther Kirchner f, Berlin-Kladow
Fortschaltsicherheit der Kette gegeben, d. h. die Relaiskette
kann nach den ersten Impulsen nicht selbsttätig ablaufen. Diese Sicherheit ist mit einer einfachen
bekannten Relaiskette nicht zu erreichen. Zweckmäßigerweise ist die Relaiskette derart ausgebildet,
daß bei Anordnung von zwei, dem Impulsrelais zugeordneten Kondensatoren der erste nach
Einschalten des ersten Komponentenrelais mittels eines von diesem betätigten Kontaktes über einen
Wechselkontakt des Impulsrelais und, der zweite
•Kondensator beim Ansprechen- des Impulsrelais und
Weiterschaltung auf die nächste Komponente durch einen von dem zweiten Komppnentenrelais betätigten
Kontakt und über einen zweiten Wechselkontakt des Impulsrelais an Spannung legbar ist. Auf diese
Weise ergibt sich eine erhebliehe Einsparung an Bauelementen für die Relaiskette. IJm Fehlschaltungen
in jedem Fall zu vermeiden, ist die Relaiskette zweckmäßigerweise derart ausgebildet, daß beim Abfallen
eines jeden Komponentenrelais dieses über einen Kontakt dem zugeordneten Kondensator in an
sich bekannter Weise einen Entladewiderstand parallel schaltet. ' ·
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In Fig. 1 sind mit I bis IV die den einzelnen
Komponenten zugeordneten Relais bezeichnet, durch die der Komponenterisprung ausgelöst wird. An den
Klemmen KI bis KW kann zu diesem Zweck eine
Spannung gegen Null abgenommen werden, wenn das entsprechende Relais I bis TV angezogen hat.
Diesen Relais I bis IV ist je ein Kondensator Cl bis C4 zugeordnet, der über je einen der Kontakte zl
bis i4 eines für alle Relais I bis IV gemeinsamen
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3 4
Impulsrelais / an Spannung legbar ist. Am Ende der sein, so muß es über einen Selbsthaltekontakt el in
Relaiskette ist ein Relais E angeordnet, dem ein Selbsthaltung gehen (gestrichelt angedeutet). In die-Umschaltkontakt
iS des Impulsrelais / und ein Kon- sem Falle ist auch der gestrichelt gezeichnete
densator C 5 zugeordnet sind. Das Impulsrelais / Gleichrichter GIr 5 erforderlich. Die Gleichrichter
arbeitet infolge eines parallelgeschalteten i?C-Krei- S GZrI bis GIrS verhindern, daß sich bei der Einses
R, C abfallverzögert, damit auch bei kurzzeitiger schaltung der Selbsthaltekontakte die Kondensatoren
Betätigung des Kontaktes w eine gleichbleibende der entsprechenden Relais wieder aufladen.
Impulsdauer gesichert ist. Der Kontakt w wird dann Da für jedes Komponentenrelais ein Umschaltbetätigt, wenn von einer Komponente auf die nächste kontakt an dem Befehlsrelais erforderlich ist, müsumgescnaltet werden soll. io sem bei einer größeren Anzahl von Komponenten Die Wirkungsweise gemäß F i g. 1 ergibt sich wie mehrere Befehlsrelais, parallel geschaltet werden, da folgt: Der Kondensator Cl wird über die Ruhekon- die Kontaktzahl an einem Relais beschränkt ist.
takte Il bis IVl der Komponentenrelais I bis IV In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel und dem Kontakt el des Relais E aufgeladen. Die dargestellt, das erheblich weniger Aufwand erfordert Kondensatoren C 2 bis C 5 sind, da die Arbeits- 15 und den Vorteil hat, daß auf diese Weise beliebig kontakte 15 bis IV 5 geöffnet sind, nicht geladen. lange Relaisketten hergestellt werden, ohne daß es Wird der Kontakt w betätigt, so erhalt das Impuls- nötig ist, mehrere Relais parallel zu betreiben. Es relais J Spannung und legt seine Umschaltkontakte wird auch die erforderliche Kontaktzahl an den il bis /5 von der linken Schaltstellung gemäß Komponentenrelais bedeutend herabgesetzt; so wer-Fig. 1 in die rechte um. Hierbei entlädt sich der 20 den nur mehr ein Wechselkontakt und zwei Arbeits-Kondensator Cl über Gleichrichter Girl, Ruhe- kontakte je Relais benötigt. Mit /' ist das durch kontakt Π 4 und die Spule des Relais I. Das Relais I Kondensator C und Widerstand R' abfallverzögerte spricht an und hält sich über Selbsthaltekontakt 12 Impulsrelais bezeichnet, das mit Hilfe eines Kontakselbst. Gleichzeitig wird der Ruhekontakt Il geöff- tes w' an Spannung legbar ist.
net, damit beim Abfall des Relais / der Kondensa- 25 Durch den Startbefehl mit dem Druckknopf »Ein« tor Cl nicht mehr geladen werden kann. Gleich- wird das erste Komponentenrelais Γ über die Konzeitig werden auch die Arbeitskontakte 13 und 15 takte ΠΙ', ΠΕΙ' und IVl' an Spannung gelegt. Wähgeschlossen, wodurch zum einen der Kondensator rend des weiteren Ablaufes des Arbeitsvorganges ist Cl über den Widerstand Rl vollständig entladen der Druckknopf »Ein« gesperrt. Der Start ist daher wird und zum anderen der Ladestromkreis des 30 nur aus der Nullstellung heraus möglich. Beim AnKondensators Cl vorbereitet wird, damit dieser ziehen des Relais Γ wird der Umschaltkontakt II' nach dem Abfallen des Relais / über den Umschalt- umgelegt, wodurch einmal der Selbsthaltestromkreis kontakt il aufgeladen werden kann. Nach dem Ab- des Relais Γ geschlossen wird und zum anderen lauf der Verzögerungszeit fällt das Relais / ab und über den Gleichrichter GIrΓ und Widerstand RV der Kondensator C 2 wird aufgeladen. Wird der 35 sowie Umschaltkontakt ζ 1' des Impulsrelais J' der Kontakt w ein zweites Mal geschlossen, so zieht das Kondensator Cl' an Spannung gelegt wird. Weiter Impulsrelais / erneut an und legt seine Umschalt- wird durch Schließen des Arbeitskontaktes 13' der kontakte z'l bis ζ5 in die andere Schaltstellung um. Einschaltstromkreis des Relais Π' vorbereitet. Die Es spricht Relais II an, da der Kondensator C2 ge- Gleichrichter Girl' bis GIrA' und GIrS' bis GIrW laden war und sich über den Gleichrichter GIr 2, den 40 sperren die Komponentenrelais Γ bis IV' gegenein-Ruhekontakt ΙΠ4 und die Spule des Relais II ent- ander.
Impulsdauer gesichert ist. Der Kontakt w wird dann Da für jedes Komponentenrelais ein Umschaltbetätigt, wenn von einer Komponente auf die nächste kontakt an dem Befehlsrelais erforderlich ist, müsumgescnaltet werden soll. io sem bei einer größeren Anzahl von Komponenten Die Wirkungsweise gemäß F i g. 1 ergibt sich wie mehrere Befehlsrelais, parallel geschaltet werden, da folgt: Der Kondensator Cl wird über die Ruhekon- die Kontaktzahl an einem Relais beschränkt ist.
takte Il bis IVl der Komponentenrelais I bis IV In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel und dem Kontakt el des Relais E aufgeladen. Die dargestellt, das erheblich weniger Aufwand erfordert Kondensatoren C 2 bis C 5 sind, da die Arbeits- 15 und den Vorteil hat, daß auf diese Weise beliebig kontakte 15 bis IV 5 geöffnet sind, nicht geladen. lange Relaisketten hergestellt werden, ohne daß es Wird der Kontakt w betätigt, so erhalt das Impuls- nötig ist, mehrere Relais parallel zu betreiben. Es relais J Spannung und legt seine Umschaltkontakte wird auch die erforderliche Kontaktzahl an den il bis /5 von der linken Schaltstellung gemäß Komponentenrelais bedeutend herabgesetzt; so wer-Fig. 1 in die rechte um. Hierbei entlädt sich der 20 den nur mehr ein Wechselkontakt und zwei Arbeits-Kondensator Cl über Gleichrichter Girl, Ruhe- kontakte je Relais benötigt. Mit /' ist das durch kontakt Π 4 und die Spule des Relais I. Das Relais I Kondensator C und Widerstand R' abfallverzögerte spricht an und hält sich über Selbsthaltekontakt 12 Impulsrelais bezeichnet, das mit Hilfe eines Kontakselbst. Gleichzeitig wird der Ruhekontakt Il geöff- tes w' an Spannung legbar ist.
net, damit beim Abfall des Relais / der Kondensa- 25 Durch den Startbefehl mit dem Druckknopf »Ein« tor Cl nicht mehr geladen werden kann. Gleich- wird das erste Komponentenrelais Γ über die Konzeitig werden auch die Arbeitskontakte 13 und 15 takte ΠΙ', ΠΕΙ' und IVl' an Spannung gelegt. Wähgeschlossen, wodurch zum einen der Kondensator rend des weiteren Ablaufes des Arbeitsvorganges ist Cl über den Widerstand Rl vollständig entladen der Druckknopf »Ein« gesperrt. Der Start ist daher wird und zum anderen der Ladestromkreis des 30 nur aus der Nullstellung heraus möglich. Beim AnKondensators Cl vorbereitet wird, damit dieser ziehen des Relais Γ wird der Umschaltkontakt II' nach dem Abfallen des Relais / über den Umschalt- umgelegt, wodurch einmal der Selbsthaltestromkreis kontakt il aufgeladen werden kann. Nach dem Ab- des Relais Γ geschlossen wird und zum anderen lauf der Verzögerungszeit fällt das Relais / ab und über den Gleichrichter GIrΓ und Widerstand RV der Kondensator C 2 wird aufgeladen. Wird der 35 sowie Umschaltkontakt ζ 1' des Impulsrelais J' der Kontakt w ein zweites Mal geschlossen, so zieht das Kondensator Cl' an Spannung gelegt wird. Weiter Impulsrelais / erneut an und legt seine Umschalt- wird durch Schließen des Arbeitskontaktes 13' der kontakte z'l bis ζ5 in die andere Schaltstellung um. Einschaltstromkreis des Relais Π' vorbereitet. Die Es spricht Relais II an, da der Kondensator C2 ge- Gleichrichter Girl' bis GIrA' und GIrS' bis GIrW laden war und sich über den Gleichrichter GIr 2, den 40 sperren die Komponentenrelais Γ bis IV' gegenein-Ruhekontakt ΙΠ4 und die Spule des Relais II ent- ander.
laden Tratm. Beim Anziehen des Relais II wird durch Zum Weiterschalten auf die nächste Komponente
Öffnen des Ruhekontaktes II4 das Relais I abgewor- wird der Kontakt v/ betätigt. Dadurch spricht das
fen, wodurch der Ladestromkreis des Kondensators Relais J' an und legt seine Kontakte iV und il' um.
C2 durch Öffnen des Arbeitskontaktes 15 geöffnet' 45 Damit entlädt sich der Kondensator Cl' über Konwird.
Wie zuvor wird bei dem Anziehen des Relais II takt il', Gleichrichter GIrS', Kontakt 13' und Spule
der Arbeitskontakt II3 geschlossen, so daß nach dem des Relais II'. Dieses geht durch Umlegen des UmAnziehen
des Relais Π sich der Kondensator über schaltkontaktes IIΓ in Selbsthaltung. Gleichzeitig
die Kontakte il und Π3 sowie den Widerstand Rl fällt das Relais Γ ab. Schließlich wird durch einen
vollständig entladen kann. Das Relais II hält sich 50 Arbeitskontakt II2' dem Kondensator Cl' einWiderüber
den Kontakt Π 2 in der Folge selbst. Ferner stand i?3' parallel geschaltet, so daß der Kondensawird
der Kontakt Π5 geschlossen, der den Lade- tor Cl' vollständig entladen wird. Da der Kontakt
Stromkreis des Kondensators C 3 vorbereitet. Beim 13' geöffnet hat, kann der Kondensator nicht mehr
Abfallen des Relais/wird sofort über denUmschait- geladen werden. Durch den weiteren Arbeitskontakt
kontakt /3 der Aufladestromkreis des Kondensators 55 113' ist noch der Einschaltkreis des nächsten Relais
C 3 geschlossen, so daß sinnentsprechend bei der III' vorbereitet worden. Da aber der Kondensator
weiteren Betätigung des Kontaktes w über das Im- C 2' nicht geladen war, spricht beim Schließen des
pulsrelais / die Komponentenrelais ΙΠ und IV mit Kontaktes 113' das Relais ΙΙΓ nicht an. Nach Öffnen
Hilfe der Kontakte IV4, III2 und IV2 eingeschaltet des Fortschaltekontaktes w' und Ablauf der Abfallwerden,
wobei die zugeordneten Entladewiderstände 60 Verzögerungszeit von Relais /' gehen auch die Um-R3, R4
von den entsprechenden Kontakten III3 schaltkontakte iV und il' in Ruhestellung. Erst
und TV3 zugeschaltet werden. Damit die Relaiskette jetzt wird der Kondensator C2' über Widerstand
wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt wird, ist Rl', Gleichrichter GIr 1' sowie Schaltkontakte Π1'
das Relais E, dem die Kontakte IV 5 und e3 züge- bis IVl' aufgeladen, während der Kondensator Cl'
ordnet sind, vorgesehen, das bei einem Impuls nur 65 ungeladen bleibt. Wenn der Kontakt w' erneut bekurzzeitig
anzieht und durch Öffnen seines Ruhe- tätigt wird, so spricht das Relais V an, über dessen
kontaktes e4 das letzte Relais IV der Kette abwirft. Kontakt il' dann der Kondensator C 2' an die Re-Sollte
eine Selbsthaltung des Relais E erwünscht laisspule des Relais III' angeschaltet wird. Dieses
Relais geht über den Kontakt ΠΙΓ in Selbsthaltung.
Gleichzeitig wird das Relais Π' zum Abfall gebracht und die Ladung des Kondensators Cl' vorbereitet.
Schließlich wird der Kondensator C 2' durch den Arbeitskontakt III2' über einen Widerstand A4'
restlos entladen. Endlich wird durch Schließen des Kontaktes III3' der Stromkreis des Relais IV vorbereitet.
Nach dem Abfallen des Relais /' wird erneut der Kondensator Cl' geladen. Sinngemäß sprechen
bei den nächsten Betätigungen von Kontakt w' das Komponentenrelais IV mit zugeordneten Kontakten
TV2' und rV3' und dann das Relais E' an. Das Relais
E' geht aber nicht in Selbsthaltung, sondern löscht durch Kontakt el' das Relais IV und entlädt
Kondensator C2' über Kontakt el'. Nachdem das
Relais E' abgefallen ist, ist auch die Ruhestellung der Relaiskette wieder erreicht.
An den Klemmen KY bis KTV' kann jeweils gegen Null eine Spannung abgenommen werden, wenn
das entsprechende Relais Γ bis IV angezogen hat. ao Ein neuer Start ist nur möglich, wenn die Taste
»Ein« wieder betätigt wird.
Die Gleichrichter GIr 5' bis GIr 8' verhindern eine
Nachladung der Kondensatoren Cl' bis C 2', während die Gleichrichter GIr 9', GIr10', GIr 11' dafür
sorgen, daß die Kondensatoren Cl' bzw. C 2' nur den Strom für die Relais ΙΓ bis E' zu liefern haben
und sich nicht über die an den Klemmen KW bis KIY' angeschlossenen Verbraucher entladen.
Claims (3)
1. Relaiskette mit einem jedem Relais zugeordneten, das Relais nach seiner Aufladung betätigenden
Kondensator zum Umschalten von einer Komponente auf die nachfolgende bei einer
selbsttätigen, programmierten Wägevorrichtung mittels eines allen Relais (Komponentenrelais)
der Kette zugeordneten Impulsrelais, welches über von ihm betätigte Kontakte den Kondensator
des zu schaltenden Relais an Spannung legt, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladestromkreis
eines jeden Kondensators (C 2 bis C 4) noch ein von dem vorhergehenden Komponentenrelais
(I bis ΠΙ) geschlossener Kontakt (15, II5, III5) angeordnet ist und daß nach dem
Weiterschalten auf die nächste Komponente der aufgeladene Kondensator sich über die umgeschalteten
Kontakte (H, il, ζ3, /4) des Impulsrelais
(7) und über einen von dem dem jeweiligen Relais nachgeordneten Relais gesteuerten
Ruhekontakt (Π4, ΠΙ4, IV 4) und das zugeordnete
Relais entlädt.
2. Relaiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anordnung von zwei,
.dem Impulsrelais (/') zugeordneten Kondensatoren (Cl', C2') der erste (Cl') nach Einschalten
des ersten Komponentenrelais (T) mittels eines von diesem betätigten Kontakt (I Γ) über einen
Wechselkontakt (if) des Impulsrelais und der zweite Kondensator (C 2') beim Ansprechen des
Impulsrelais (/') und Weiterschaltung auf die nächste Komponente durch einen von dem zweiten
Komponentenrelais (2) betätigten Kontakt (IIΓ) und über einen zweiten Wechselkontakt
(H') des Impulsrelais an Spannung legbar ist.
3. Relaiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abfallen eines jeden
Komponentenrelais dieses über einen Kontakt (13, 113, ΙΠ 3, rV3) dem zugeordneten Kondensator
in an sich bekannter Weise einen Entlädewiderstand (Ri bis R4) parallel schaltet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1001722,
811;
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1001722,
811;
britische Patentschrift Nr. 846 715;
»Elektronik«, Bd. 7, 1958, S. 173 und 174;
»Siemens-Zeitschrift«, Bd. 34, 1960, S. 462.
»Elektronik«, Bd. 7, 1958, S. 173 und 174;
»Siemens-Zeitschrift«, Bd. 34, 1960, S. 462.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 609/101 e. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961S0074814 DE1243894B (de) | 1961-07-14 | 1961-07-14 | Relaiskette bei einer selbsttaetigen, programmierten Waegevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961S0074814 DE1243894B (de) | 1961-07-14 | 1961-07-14 | Relaiskette bei einer selbsttaetigen, programmierten Waegevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1243894B true DE1243894B (de) | 1967-07-06 |
Family
ID=7504915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961S0074814 Pending DE1243894B (de) | 1961-07-14 | 1961-07-14 | Relaiskette bei einer selbsttaetigen, programmierten Waegevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1243894B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001722B (de) * | 1955-11-04 | 1957-01-31 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Abzaehlen von Impulsen mit Kettenrelais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| GB846715A (en) * | 1957-02-18 | 1960-08-31 | Fairbanks Morse & Co | Weighing systems |
| DE1089811B (de) * | 1959-07-29 | 1960-09-29 | Siemens Ag | Impulsgesteuerte Relaiskette fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
-
1961
- 1961-07-14 DE DE1961S0074814 patent/DE1243894B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001722B (de) * | 1955-11-04 | 1957-01-31 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Abzaehlen von Impulsen mit Kettenrelais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
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