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Mehrfachdruckeinrichtun-C Die Erfindun- betrifft eine Druckeinriclitung,
bei der der Druckempfänger auf einem innerhalb eines feststehenden Typen-Trägerringes
exzentrisch umlaufend bewe-ten, jedoch selbst entgegengesetzt umlaufenden, sieh
im Trä-erring schlupffrei abwälzerden Traer auflielgt.
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Drtick-einrichtung#lti, mit denen ein Druckempfänger mehrfach bedruckt
werden kann, sind in verschiedcnen Ausführun-en bekannt. Derartige Druckeinrichtun-en
werden beispielsweise benötigt, wenn einzelne Karten, Zettel od. ä. mit unterschiedlichen
Aufz-zichnungsveriahren zu beschriften sind. Be, einer bekannten -I%Iehrl'aclid,.uckeinrichtL#ng
sind mehrere mit je einem vollständigen 'jL'ypensq.tz versehene Rollen auf einem
drehbaren Stern an-eord-C riet; die einzelnen Rollen werden jeweils zunächst an
eirem siat#onären Farbkissen aboei7ollt und anschließend über einen Über eine Ge-enrolle
aeführten Papierstreifen zum Abdruck- rollend bewegt. Dabei wird ledi-lich der Stern
für seine Drehbewe-un- angetrieben, w512rend die einzelne-1-11 Rollen keinen gesonderten
Antrieb aufweisen, sondern jeweils durch ihre 2xzentrische Gew-Mitsverlaaerung in
ihre Ausgangsstellung rückstehlbar sind.
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In einer anderen bekannten l#lehri,9clid,-ucl"e;nrichtung wird nicht
eine fortlaufende Papierrolle be-
schriftet, sondern werden einzelne Karter
von einer fortlaufenden Bahn ab-etrennt und auf einen Drehtisch em2estellt. Dieser
wL-d zuerst unter einer Datendruck-rolle beweat, die auf ein über der Karte licaendes
Farbband einwirkt um die Typen einzufärben; dann erfolgt eine Verstellung des Drehtisches
unter eines der Typenräder, an dessen Umfang ein vollständi( - yer Typensatz
angeordnet ist. Mehrere derartiger Räder sind auf dem Drehtisch aelagert, so daß
der gleiche Druckempfänger aufeinanderfolgend mit mehreren Daten beschriftet werden
kann.
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Eine weitere, wesentlich verbesserte Druckeinrichtung dieser Art enthält
einen feststehenden Typen-Trägerring, innerhalb dessen ein zylindrischer Körper
exzentrisch drehbar gelagert ist. Dabei berührt der zylindrische Körper den Typen-Trägerring
jeweils an einer Stelle, so daß beim Umlaufen des Exzenters jeder seiner Punkte
am Umfang eine Hypozykloide beschreibt. Durch dieses Abwälzen führt der zylindrische
Körper selbst eine entgegengesetzt gerichtete, wesentlich langsamere Umdrehuna
C im
aus, so daß der über ihn geführte Druckempfänger einen langsamen Vorschub
erhält. Mit dieser Einrichtung ist es möglich, einen Druckempfänger sehr eng und,
wenn erforderlich, mit unterschiedlichen Aufzeichnungsarten zu bedrucken. Die vorlieaeide
Erfinduricr stellt eine wesentliche Verbesserun- dieses bekannten Druckwerkes dar
und C
nutzt aleichzeiti- deren Vorteile aus. Die Erfindung ist dadurch -ekennzeichnet,
daß der umlaufende Trä-er zwei auf einer gemeinsamen Zylinderfläche liegende,
je der Bo.genlänge einer Typen-Trägeranordilung des Typen-Tragerrmges entsprechende
Segmente mit einem Farbspender und einem Druckempfänger-Haltekörper aufweist und
daß der Typen-Trägerring in n gleich große Segmentabschnitte auf-C, C
geteilt
ist, von denen einer die Druc1jempfänger zuführung, einer die Druckempfängerentnahme
und von den restlichen je einer eine Typen-Trägeranordnung enthält, wobei
die tangierenden Radien der Segmente des Typen-Trägerringes und des umlaufenden
Trägers im Verhältnis zueinander stehen.
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Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausbildung des Gegenstandes der
Erfinduna wird der erfindunas-,aemäßen Druckeinrichtum:, eine Druckempfänger-D l#
C, bahn mittels eines außerhalb des Typen-Tragerringes gelagerten Transportrollenpaares
zugeführt, von der einzelne Druckempfänger, z. B. Karten bestimmter Länge, mittels
eines stationären und eines am umlaufenden Träger radial an-eordneten Schermessers
selbsttätig abaetrennt werden können.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß das Exzenterorgan
für den umlaufenden Träger und der Träger selbst mittels eines über eine
C
gemeinsame Welle angetriebenen übersetzungsgetriebes gleichzeitig
und in entgegengesetztem Drehsinn in einem Drehzahlverhältnis angetrieben werden,
das der Anzahl der geometrischen Segmente des umlaufenden Trägers entspricht.
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Durch diese und weitere Merkmale der Erfindung wird eine große Anzahl
von Vorteilen erreicht. Das erfindungsgemäße Druckwerk zeichnet sich durch eine
besonders gedrängte Bauart und geringes Gewicht aus und ist geeignet, Karten oder
Zettel relativ geringer Abmessungen mit einem Mehrfach-oder Stufendruck zu beschriften;
sollen beispielsweise verhältnismäßig kleine Druckempfänger sowohl mit Klarschrift
als auch mit maschinell lesbaren Angaben, z. B. Magnetschrift, versehen werden,
so ist es vorteilhaft, diese Aufzeichnungen aufeinander vorzunehmen, um die Fläche
des Druckempfängers weitestgehend auszunutzen. Von besonderem Vorteil ist gemäß
der Erfindung die schnelle Arbeitsweise des vorgeschlagenen Druckwerkes sowie der
sehr genaue Druck. Versuche haben gezeigt, daß zum Abschneiden von der Druckempfängerbahn
und zum Beschriften eines einzelnen Druckempfängers in drei verschiedenen Druckstationen
nur weniger als 1 Sekunde benötigt wird.
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In dem Ausführungsbeispiel, das im folgenden an Hand der Zeichnungen
beschrieben wird, ist angenommen, daß an der Innenseite des Typen-Trägerrin ges
einzelne Typenplatten vorgesehen sind, wie sie bei den bekannten Druckmaschinen
üblich sind. Es ist zu betonen, daß an Stelle dieser Anordnung von Typenplatten
auch jedes andere Aufzeichnungsverfahren angewendet werden kann, wie z. B. ein magnetisches,
optisches oder elektrostatisches Verfahren. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise
Ansicht der wesentlichsten Teile einer Mehrfachdruckeinrichtung, bei der einige
Teile weggelassen wurden, F i g. 2 eine Tenlansicht der in F i
g. 1 dargestellten Anordnung von links ohne die abdeckenden Rahmenteile an
dIeser Seite.
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F i g. 3 einen vergrößerten Schnitt in der Linie
3-3
der F i g. 1, F i g. 4 einen Schnitt in der Linie 4-4 in
F i g. 3,
F i g. 5 einen teilweisen Aufriß der rechten Seite
der Einrichtung gemäß Fi g. 1 ohne die dazugehörenden Rahmenteile, F i
g. 6 einen Schnitt in der Linie 6-6 der F i g. 5,
F i
7 eine Darstellun- der Kartenhaltebügel der Druckwalze, F i g. 8 einen
Schnitt in der Linie 8-8 der F i g. 5,
F i g. 9 einen
Schnitt in der Linie 9-9 der F i g. 5,
jedoch ohne die Welle
Lind das Zahnrald, F i 10 bis 17 Prinzipdarstellungen der Druckeinrichtun-
in verschiedenen SteIlLnof--n der Einzelteile während eines gesamten Druckvoreamies,
F i -. 18 eine schau h-ildlicl c Darstellung der wesentlichston Teil-,
der Gesamteinrichtung cline den Rahmen# insbe3ondere der An',r;-bs#-!emen"e, F i
2. 19 eine Prinzil-darstellur- der zeometrischen Zuorinting des umlaufepdeti
T7rägers-zLm Tyr.en-Tr12errnL, &i- Druckeinrichfun2.
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dem#ß_ F i £i.
5 en1b511 die Druckeinrielitung
A
eircii
umlaufenden Kartentrliger B, auf dem sowohl der zu bedruckende Druckempfän.aer als
auch ein Farbkissen befestigt sind. sowie einen den Träger B einschließenden Typen-Trägerring
C. Der Triaigerrin-
C enthält an seiner Innenseite drei Druck-C
| stationen 10, 11, 12 mit nach innen gerichteten, eine |
| zylindrische Fläche bildenden Typenflächen. |
| Der Träger B hat die Form eines Segmentes und |
| ist um seine Achse drehbar auf einem Kurbelarm 22 |
| gelagert; er weist eine seginentförmige Druckwalze |
| 14 und ein Farbkissen 15 auf, deren Außenflächen- |
| zum Drehpunkt des Trägers als Mittelpunkt - zylin- |
| drische Form haben. Durch einen entsprechenden |
| Antrieb wird der Kartenträger B auf einem hypozy- |
| klischen Weg über die durch die Druckstationen 10 |
| bis 12 bestimmte zylindrische Fläche des Typen- |
| Trägerringes C bewegt, wobei mehrere aufeinander- |
| folgende Druckvorgänge auf dem auf der Druckwalze |
| 14 befestigten Druckempfänger 13 (z. B. F i
g. 11) |
| ausgeführt werden. |
| Der Typen-Trägerring C enthält zusätzlich zu den |
| drei Druckstationen 10, 11 und 12 eine Kartenzufuhr- |
| station 17 und eine Kartenauswerfstation 18 und
ist |
| so aufgeteilt, daß die insgesamt fünf Stationen im |
| wesentlichen gleich große segmentförinige Abschnitte |
| bilden; dabei sind die Druckstationen am Umfang |
| durch im wesentlichen gleiche segmentförmige Zwi- |
| schenräume 19 (F i g. 10) voneinander getrennt. |
| Die geometrischen Verhältnisse der Anordnung |
| des umlaufenden Kartenträgers B relativ zum Typen- |
| Trägerring C sind in F i g. 19 schematisch dargestellt |
| Ein innerer Kreis B' stellt die Seitenansicht der durch |
| die äußere Fläche des Druckempfängers 13 auf der |
| Druckwalze 14 und durch das Farbkissen 15 am |
| Träger B bestimmten zylindrischen Fläche dar; er |
| liegt innerhalb und tangierend zu einem äußeren |
| Kreis C, der die Seitenansicht der von den inneren |
| Typen-Druckflächen der drei Druckstationen 10, 11 |
| und 12 des Typen-Trägerringes C bestimmten zylin- |
| drischen Fläche darstellt. Der Umfang des inneren |
| Kreises B' entspricht genau vier Fünfteln des Umfan- |
| ges des äußeren Kreises C und ist in vier gleiche, |
| mit den Ziffern 1, 2, 3 und 4 bezeichnete Quadran- |
| ten unterteilt. Jeder dieser Kreisquadranten ist in ein |
| größeres Se-ment mit der zusätzlichen Bezeichnung |
| »a« und in ein kleineres Segment mit der zusätzlichen |
| Bezeichnung »b« aufgeteilt. Die größeren Segmente |
| und die kleineren Segmente sind jeweils untereinan- |
| der gleich groß. Die beiden vollen Linien der größe- |
| ren Segmentela und 4a des inneren KreisesB' |
| (F i g. 19) stellen die Druckwalze 14 bzw. das Farb- |
| kissen 15 dar, während die unterbrochenen Linien |
| des zwischenliegenden Se-mentes 1 b den beide
Teile |
| trennenden Raum bezeichnen. Der äußere Kreis C ist |
| in fünf gleiche Hauptseemente a, b, c,
d und e unter- |
| teilt, die jeweils ebenfalls ein größeres mit ausgezoge- |
| nen Linien gezeichnetes Unterseament und ein kleine- |
| res, gestrichelt gezeichnetes Untersegment auf- |
| weiser, die größeren Unterser-mente sind mit dem |
| Index">l « und die kleineren mit dem Index »2« be- |
| zeichnet. Die ni;t ausgezogenen Linien dargestellten |
| Unterse£zmente des erößeren äußeren Kreises C |
| sind di& fünf Station#ii 10, 11, 12, 17 und
18 des |
| Typen-Trägerripges C, wUhrend die gestrichelten |
| Linien der kleine,--en Untersegmente des äußeren |
| Kreises C , den Zwischenraum zwischen den benach- |
| barten Stationen darstellen. |
| Da. w;e vorher 2,i.,s!ief ührt. der Umfan2 des inneren |
| Kreises B' eleich vier Fünftel des Umfanges des äuße- |
| ren Kreises C ist, hat jeder Ouadrant des inneren |
| Kreises B' die -],eiche UmfanGslänge wie jedes der |
| fünf Hauptseginente des äußeren Kreises C. Auch |
| die größeren und kleineren Untersegmente des inne- |
ren Kreises stimmen in ihren Längen mit den entsprechenden Untersegmenten
des äußeren KreisesC' überein.
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Es wird nun angenommen, der innere KreisB' werde auf einem Kurbelarm22
um den Drehpunkt des Armes in Pfeilrichtung (F i g. 19) gedreht und rollt
dabei ohne Schlupf auf der Innenseite des Krei-ses C ab. Dabei werden,
beginnend mit der in der F i g. 19 gezeigten Stellung der Teile, die vier
Quadranten 1, 2, 3 und 4 des inneren Kreises B' aufeinanderfolgend
auf die ersten vier Hauptse-Mente a, b,
c und d des äußeren
Kreises C ausaerichtet. Bei Fortsetzung dieser hypozyklischen Bewegung gelangt
nach einem Umlauf, also nach einer Umdrehung des Kurbelarmes 22, der erste Quadrant
1 des inneren Kreises H' zur Ausrichtung mit dem fünften oder letzten
Hauptsecment e des äußeren Kreises C. Nach aufeinanderfolaenden Umläufen
des Kurbelarmes 22 sind daher die inneren Kreisquadranten jeweils -um einen Quadrant
pro Umdrehung relativ zu den fünf Hauptsegmenten des äußeren Kreises rückläufi 'c:"
bis nach vier Umdrehungen der innere Kreis B' eine volle Drehung um seine eigene
Achse ausgeführt hat und der erste Quadrant 1 des inneren Kreises B' in seine
Ausgangsstellung, ausgerichtet zum ersten Hauptsegment a des äußeren Kreises
C, zurückgekehrt ist, wie in F i g. 19 gezeigt.
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Im fol-enden wird an Hand der F i u.
5 und der Prinzipdarstellungen
nach F i g.
10 bis
17 der Ablauf der einzelnen Arbeitsgänge erläutert.
Die einzelnen Teile der Kartendruckeinrichtun-
A sind in den F i
g. 5 und
10 in ihrer Ausgangstellung dargestellt, in der sie sich
nach Beendigung jedes Kartendruckvorganges der Einrichtung und vor Beginn jedes
neuen Arbeitsvorganges befinden.
| Bei jedem Kartendruckvorgan, wird der Karten- |
| träger B zur Drehung um seine Achse IM ip der Dreh- |
| richtuno, entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben, |
| während er in e;ner Kreisbahn auf dem Kurbelzapfen |
| 21 (F i g. -4) in Richtung der Uhrzeigerbewegung be- |
| C C lb |
| wegt wird. Der Träger B ist drehbar auf dem Zapfen |
| C |
| 21 des Kurbelarmes 22 aela-ert. Die relativen Dreh- |
| C C |
| geschwindigkeiten des Trägers B und des Kurbel- |
| .il C |
| armes 22 sind so gewählt, daß der Träg B ohne |
| Cer |
| Schlunf hypozyklisch auf der durch die einwärts ge- |
| C |
| richteten, gekrümmten Typen-Stirpfl#chen der drei |
| Druckstationen 10, 11 und 12 bestimmten z#!!;pdri- |
| scheu Fläche nbrollt.Vier Umläufe des T-,-ä-ei7s _P auf |
| C |
| dieser Bahn vollenden einen vollständigen Ka-le-..-i- |
| druckvorgan- der F;nrichtungA. |
| In .jeder du- Fi c. 11 bis 17 ze#Iat ein |
| 1..- - ' - |
| strichpunktferter stirt.,e-. Pf-il den #, , h-1 de.
Dreh |
| hewe-ung des 22 aus seine.- -i der vo- |
| her!2e]ier;dcn Figur d#e sc |
| cheren striclipunktierten Fle;le in den |
| F i 2. 12 b;-, 17 die S-mme dieser Drel-be##-,e- |
| gungen des affls schlel- In |
| F i 2. 10 1!1. |
| Ünmittel#iar di--r |
| gung aus sehrzr g. 12 a |
| _C |
| gemäß F i 1. 1 cl:e- |
| der der Timno#po-,#- |
| rolle 24 C!cr Sc,?m-,a',d |
| Träger B in se;no #z-zinäß T- 1 |
| wiWt die Scl-erkante ei:nes- 1#fessers 25 am Trä-er
B |
| mit einem Messer 27 am Tvpen- i räzeri-in£!
C zusain- |
| men, so daß eine Karte 13 -abgetrennt wird. Während |
| der Bewegung aus der Lage gem5ß F i g. 10 in die |
Stellung nach F i
g. 11 rollt gleichzeitig das Farbkissen
15 über
die Typenflächen der ersten Druckstation
10.
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Wenn nun der Trä-er B seine oben beschriebene Bewegung aus seiner
Stellung nach F i g. 11 in die Stellung gemäß F i g. 12 fortsetzt,
rollt das Farb-C tD kissen 15 infolge des bereits in Verbindung mit F i
-. 19 erläuterten relativen Rückschreitens über die zweite Druckstation
11. In der Position nach F i g. 13
hat das Farbkissen 1.5 sodann
die zweite Druckstation 11 überrollt, und die Karte 13 auf der Druckwalze
14 beginnt gerade über die Typen der ersten Druckstation 10 zu rollen, so
daß die eingestellten Typenangaben dieser Station auf der Karte 13 zum Abdruck
gelangen. Setzt der Träger B seine Bewegung zu der in F i g. 14 gezeigten
Stellung, so beginnt das Farbkissen 15 gerade über die dritte Druckstation
12 zu rollen. In der Lage gemäß F i -. 15 ist die Ein-e Im
färbung
der dritten Druckstation beendet, und die Karte ist im Begriff, über die zweite
Druckstation 11
zu rollen, um den Druck der Ano - aben dieser Station
aufzunehmen. F i a. 16 zeiat dann die Stellung des Trägers nach dem Bedrucken
der Karte durch die dritte Druckstation 12.
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Wird die Bewegung des Kartenträgers B um eine weitere 4/"-Umdrehung
des Kurbelarmes 22 aus sei-.ner StellAg Glemäß F i
g. 16 in die Stellung
nach F i
17 fortgesetzt, so wird die nun ferti- bedruckte Karte
13 einem ständig angetriebenen Auswerfband
28 in der Auswerfstation
18 zuaeführt, die die Karte mittels Reibung der Druckwalze 14 entnimmt und
in einen Auswerfschlitz
26 befördert. Nach Vollenduna dieses vierten Umlaufes
ist der Kartenträ-er wieder in seiner in F i
g. 10 gezeigten Stellung und
wird zur Bereitstellunc, für den nächsten Druckvorgang angehalten.
| Während bei der dargestellten Ausführungsflorm |
| drei Druckstationen verwendet werden, kann die An- |
| zahl dieser Stationen von zwei aufwärts in beliebiger |
| Weise -ewählt werden. Wenn nur zwei Druckstationen |
| erforderlich sind, hat das den Kurbelarm antreibende |
| Getriebe eine Übersetzung von 4: 3, und der Träger- |
| Kurbelarni führt für ieden- DruckvorganL, drei Um- |
| drehungen -aus. Bei vier Druckstationen ist ein |
| Getriebe mit einer übersetzuna von 6:5 notwer-,d"- |
| bei e.#p-,2m Fünf-Urndrehungs-Umlauf des Kurbel- |
| armes, bei fünf Druckstationen eine |
| zuna von 7:6 bei sechs usw. '_rn iedem |
| Falle das Maßverhältnis des Um. fanges des |
| inneren und äußeren Kreises ih-enn Antri,2#--s- |
| und die Anzahl der |
| Umdrehungen des Kurbel-r,_1-nes entsprich.f der 11-lei- |
| neren Verhältniszahl. |
| -C n wird Olic in d,2-i #- i -. 1 9 d-nr- |
| JM fol- -id- - zr |
| n ä! -# o r b e s c-!- c'- -.. i. |
| DI c i7 zu rn 1 n. u 112 r:
d e 1' a #z i7. -2: c 17 t e i -,7 |
| 29 (F i 1, 41, 5, 9), d-;:c
auf, |
| -9 (Voll cle-#2n ha F i g. 4 mir eine sich',Ica,- |
| ist) cela fze-t ist. d,ü ihrerseits 2. uf dürn |
| Za p c n des Kurbelarn-,es 22 sind-. An |
| dem einenEnde ist ein (Fi gg. 1-, |
| 4, 9, 121) a-ti-eforr-,it, mit dbin c-ii |
| Lü!s Schni--,ben 32 ist. F 9 |
| s*-id an der Nabe 29 z-#,T,2i lale;C!7C"
rar--IICIC SC-Inellt- |
| rormige Arme- 3-1 und 35 ri#dial anoeb#,-el-t
oder an- |
| geformt, Jeder mit e:Tier Ausspallung 37 (F i
g. _5). Die |
| Druck-w,nize 1-1 und e# |
| ine Trägerplaite ig für das Farb- |
| kissen sind mittels Schrael#en 39 (F i 5, 6, 9)
an |
den äußeren Enden dieser Arme und an den gegenüberliegenden Seiten
der Aussparungen
37 parallel zur Nabe
29 befestigt. Die Druckwalze
14 hat entlang jeder Seite eine Nut 40 (F i
g. 9), in der
je drei
kleine Rollen 41 drehbar gelagert sind, die annähernd mit der Außenfläche der Druckwalze
14 fluchten. Diese Rollen liegen unter den Randteilen der vom Auswerfband
28 erfaßten Karte, wenn diese aus der Maschine ausaeworfen wird.
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Die Karte wird auf der Druckwalze durch ein Paar Drahtbügel 42 und
43 gehalten, mit je zwei Schenkeln 44 und 45 (F i g. 5, 8, 9), die
in radial ausgerichteter Stellung mittels Schrauben 47 und 48 an der Druckwalze
14 befestigt sind, und einem gekrümmten Mittelteil 49, der einwärts zu den Nuten
40 durch umgekehrt gebogene Endteile 50 und 51 gekröpft ist und mit
der Krümmuna der Druck-walze 14 übereinstimmt; jeder der Endteile ist in die Richtung,
aus der der Streifen der Kartenbahn 23 der Walze zu-
geführt wird,
bei 52 (F i 7) nach außen gebogen, um den Kartenabschnitt beim Beginn
jedes Kartendruckurnlaufes unter die BLieel zu führen.
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Das Schermesser 25 (F i g. 5, 8) ist mittels
Schrauben 53 radial zu der Stirrifläche der Druckwalze 14 befestigt, vor
der die Kartenbahn zugeführt wird; das mit ihm zusammenwirkende Messer
27 ist am Typen-Trä-erring C befestigt. Der Schnitt wird Jedesmal
dann selbsttätig ausgeführt, wenn der umlaufende Kartenträger B aus seiner in den
F i g. 5 und 10 geze;-ten Startstellun- in die in der F i
g. 11 gezeigte Stellun- vorrückt.
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Die äußere Fläche der Farbkissen-Trägerplatte38 liegt gegenüber der
Außenfläche der Druckwalze 14 etwa um die Dicke des Farbbandkissens 15 weiter
innen. Das Kissen selbst besteht aus einem entsprechend -eformten Behälter 54 und
dem darin befestigten eigentlichen Kissen 55, z. B. aus mit Druckfarbe imprägniertem
porösem plastischem Material. Der Behälter 54 hat an seinen Enden Federklemmen
57
(F i g. 5, 6) und ist lösbar mit den Enden der Farbkissen-Trägerplatte
38 verbunden. Dadurch kann das Farblissen leicht durch ein neues ersetzt
werden. Bei der Verwenduna eines solchen Farbkissens sind Farbzuführungsmittel,
wie Farbrollen und Bänder, vermieden.
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Die Drehung der Nahe 29 um ihre eigene Achse erfol-t über das
Getriebe 58 (F i 1, 3, 4, 18). Der Kurbelarm 22 selbst, auf
dessen Zapfen 21 die Nabe 29 sitzt, wird durch eine Viertouren-Kupplungseinrichtung
angetrieben, die später erläutert wird.
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Am angetriebenen Ende des Kurbeiarmes 22 ist dessen Wellenteil
59 (F i g. 1) mittels eines Kugellaaers 60 im Rahmen
61 (F i g. 2) gelagert. Ein weiterer Kurbelarm 62 ist an dem
einen Ende des Wellenteiles 59 befestigt, und der in der Nabe 29 geführte
Zapfen 21 des Kurbelarmes 22 ist am Arm 62 parallel zum Wellenteil
59 befestigt; der Radius des Kurbelarmes 62 entspricht der für die
Bewegung des Trä-ers B in der vorher beschriebenen Weise notwendigen Exzentrizität.
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Das entgegeaesetzte Ende des Zapfens 21 mündet in einen Getriebelagerarm
63 (F i g. 3, 4, 5) mit dem Getriebe 58 für die Drehung
des Trägers B während der Drehung des Kurbelarmes 22. Der Getriebe-Lagerarm
63 ist mittels eines Kugellagers 64 drehbar auf der Achse 65 eines
ortsfesten Zahnrades 67 gelagert. Die Zahnradachse 65 ist koaxial
mit dem Wellenteil 59 (F ig. 1) in einer Bohrung des Getriebedeckels
68 befestigt, der seinerseits an einem Teil 69
des Rahmens
D befestigt ist, und ist durch einen Stift 70 gegen Drehung gesichert.
Der Getriebe-Lagerarm 63 ist daher Teil der Kurbel 22 und dreht sich mit
dieser- er ist mit einem radial verlaufenden Vorsprung 71 versehen, an dessen Ende
in einem Loch ein Radzapfen 72 (F i g. 4) achsenparallel zur Achse
65
befestigt ist. Auf dem Zapfen 72 ist ein Zahnrad 73
mit zwei
Zahnkränzen drehbar gelagerte dessen kleinerer Zahnkranz 73 a mit
dem stationären Zahnrad 67 kämmt und um dieses eine Kreisbahn beschreibt,
wenn der Kurbelarm 22 gedreht wird. Der größere '7ahnkranz 73 b kämmt mit
dem Kranz des Zahnrades 33, das konzentrisch zur Wagennabe 29 an deren
Flansch 31 befesti ' et ist. Die relativen Größen dieser vier Zahnräder
33., 73 a, 73 b und 67 sind so gewählt, daß ein Endübersetzungsverhältnis
von 4: 1
erreicht wird, so daß bei jeder vollständigen Umdrehung des Kurbelarmes
22 der Träger B eine Viertelumdrehung um seine Achse 20 in der Gegenrichtupa ausführt.
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Die Antriebseinrichtuno, für die Kartendruckeinrichtung ist in den
F i 1, 3 und 5 und insbesondere in der F i g. 18 dargestellt.
Ein Elektromotor 74 treibt über gezahnte Riemenscheiben 77 und
78 mittels eines Riemens 79 eine Vorgelegewelle 80 an. Eine
weitere gezahnte Riemenscheibe 86 am anderen Ende der Welle 80 treibt
über einen zweiten Riemen 81
eine auf einer Welle 83 befestigte Riemenscheibe
82.
Ein auf der Welle 83 befestigtes Zahnrad 84 kämmt mit einem gleichen
Zahnrad 85 auf einer Welle 87,
auf welcher auch zwei Auswerf-Riemenscheiben
88
befestigt sind. Die Kartenauswerfbänder 28 laufen über diese Scheiben
88 und über weitere frei drehbare Scheiben 92 und 93, die auf
zwei zur Welle 87
parallelen Wellen 94 und 95 angeordnet sind, und
sind so an-eordnet, daß sie nahe oberhalb der Rollen 41 in den an den entgegengesetzten
Seiten der Druckwalze 14 vorgesehenen Nuten 40 liegen, so daß bei der Annäherung
des Kartenträgers B an das Ende seiner vierten, also letzten Umdrehung jedes Umlaufs
der Einrichtung, d. h. bei der Ankunft der Druckwalze 14 in der Auswerfstation
18, die bedruckte Karte durch die Bänder 28 durch Reibung erfaßt wird,
wie in F i g. 17 gezeigt, und zwar an den Randteilen der von den Rollen 41,
außerhalb des gedruckten Bereiches abgestützten Karte, und in ihrer Längsrichtunc,
durch den Auswerfschlitz 26 im Ring C befördert wird.
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DIe an der linken Seite der in den F i g. 1, 2 und
18 dargestellten Einrichtung A gezeigte Antriebseinrichtung bewirkt
bei jeder Entriegelung die Zuführung der vorgesehenen Länge der Kartenbahn
23 in die Druckwalze 14; darauf folgen, wie beschrieben, vier volle Umdrehungen
des Kurbelarmes 22 zur Ausführung eines vollständigen Druckvoraanaes.
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C c
Die Entriegelungseinrichtung für die Einleitung jedes Kartendruckmaschinenspieles
besteht aus einem Elektromagneten 98 mit einem Anker 99, der in seiner
Ruhestellung eine auf der Steuerwelle 101 einer Drehmomentkupplung 102 befestigte
Nockenscheibe 100 verriegelt. Die Kupplung 102 ist zentrisch zu einer gezahnten
Scheibe 103 angeordnet, die ständig durch einen Antriebsriemen 104 angetrieben
wird, der seinerseits von der gezahnten Riemenscheibe 106
auf der ständig
umlaufenden Vorgelegewelle 80 angetrieben wird. Die Kupplung 102 wird in
bekannter
Weise beim Auftreten einer gegendrehenden Kraft an den
Wellenteill01 ausgelöst.
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Auf die kurzzeitige Erregung des Elektromagneten 98 zieht dieser
den Anker 99 an, die Nockenscheibe 100 wird freigegeben, und über
die Kupplung 102 wird von der ständig umlaufenden Scheibe 103 die Kupplungswelle
105 zusammen mit der Kupplungssteuerwelle 101 und der Nockenscheibe
100 für eine volle Umdrehung angetrieben. Vor der Vollendung dieser Umdrehung
wird der Elektromagnet 98 stromlos, so daß der Magnetanker 99 den
Nocken der Scheibe 100 wieder erfaßt und dadurch das zum Lösen der Kupplung
102 und der Abschaltung der Kupplungswelle 105 von der Kupplungsscheibe
103
notwendige Drehmoment herstellt.
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Am anderen Ende der Kupplungswelle 105 ist ein Stirnrad
107 befestigt, das mit einem zweiten gleichen Stirnrad 108 auf einer
Welle 109 im Eingriff ist, auf der auch die die Kartenbahn zuführenden Transportrollen
24 (F i g. 5, 18) angeordnet sind. Der Umfang jeder Transportrolle
24 entspricht der Länge der bei Beginn jedes Arbeitsspieles in die Druckwalze 14
einzuführenden Kartenbahn 23. Zwei Andrückrollen 110 (F i
g. 18) sitzen auf einer frei drehbaren Welle 111 und wirken mit den
Transportrollen 24 zusammen, Ein Winkelliebel 112 (F i g. 1, 2) sitzt drehbar
auf einem Zapfen 113 im Teil 116 des Rahmens D. An dem einen
Arm 118 des Winkelhebels 112 ist mittels Nieten 117 eine Blattfeder
115 mit einer seitlichen Aussparung 119 befestigt, die die freie Bewegung
einer Klinke 120 ermöglicht, die ihrerseits in einer am Ende des Winkelhebelarmes
118 vorgesehenen Nut 121 drehbar gelagert ist. Eine schwache Feder 122 zwischen
dem unteren Ende der Klinke 120 und dem unteren Arm 123 des Winkelhebels
112 spannt die Klinke 120 in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn (F i
g. 2, 18). Das innere Ende der Nut 121 begrenzt die Schwenkungsbewegung
der Klinke 120 unter der Wirkung der Feder 122 in einer bestimmten Stellung zum
Zusammenwirken mit einem Nocken an der Kupplungssteuerwelle 125 einer zweiten,
die Drehung des Kurbelarmes 22 steuernden Kupplung 127.
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Vor Beginn jedes Arbeitsspieles der Einrichtung ruht das freie Ende
der Blattfeder 115 auf dem Nokken einer Nockenscheibe 128 auf der
Nockenwelle 129, und in dieser Lage drägt die Feder 115 den Winkelhebel
112 in die Richtung der Uhrzeigerbewegung, wie in F i g. 2 gezeigt. Die Spannwirkung
der auf dem Nocken der Scheibe 128 anfliegenden Blattfeder 115 zwingt g das
untere Ende des Armes 123 des Winkelhebels 112 einwärts gegen den Umfang einer weiteren
Nockenscheibe 130 auf der Welle 109
und drückt außerdem die vom Winkelhebel
112 getragene Klinke 120 aufwärts zum Zusammenwirken mit der Nockenscheibe 124 auf
der Steuerwelle 125
der zweiten Kupplung 127 für den Kurbelarm 22.
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Diese zweite Kupplung 127 gleicht der vorher beschriebenen
Kupplung 102 und ist konzentrisch in einer mittels eines Riemens 132 ständig
angetriebenen gezahnten Scheibe 131 angeordnet; der Riemen 132 ist
über die gezahnte Scheibe 133 auf der Vorgelegewelle 80 geführt. Jede
Drehung der Nockenscheibe 130 bei jeder Drehung der Führungsrollenwelle
109 bewegt allmählich das untere Ende des Winkelhebelarmes 123 radial
auswärts, wodurch der Winkelhebel in der zum Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung
geschwenkt und die Nase der gedrehten Klinke 120 abwärts bewegt wird zur Freigabe
der Nockenscheibe 124 auf der Kupplungssteuerwelle 125. Die Freigabe der
Nockenscheibe 124 durch die Klinke 120 gibt die zweite Kupplung 127 zum Zusammenwirken
der ständig umlaufenden Kupplungsscheibe 131 mit dem Kurbelarm 22 frei.
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Zur Drehung der Nockenscheibe 128 mit einem Viertel der Winkelgeschwindigkeit
des Kurbelarmes 22 ist ein Stirnritzel 134 (F i g. 2, 18) auf der
Kurbelarinwelle 59 befestigt, das mit einem Stirnrad 135 auf der Welle
129 der Nockenscheibe 128 im Ein ' ariff steht. Das übersetzungsverhältnis
des Ritzels 134 zum Stimrad 135 ist 1: 4, so daß jeweils vier Umdrehungen
des Kurbelarmes 22 eine volle Umdrehung des Stirnrades 135 und der Nockenscheibe
128 auf der Welle 129 bewirken. Zur Verhinderung eines Rückpralls
der Nockenscheibe 124 beim Auftreffen auf die Klinke 120 ist eine Halteklinke
137 (F i g. 2, 18) drehbar auf einem stationären Stift
138 vorgesehen, die durch eine Feder 139 auf einer Nockenscheibe 140
auf der Kupplungssteuerwelle 125 ständig anliegt und während der drei ersten
Umdrehungen der Nockenscheibe 140 auf dieser schleift, nach Beendigung der vierten
Umdrehung jedoch die Nockenscheibe 140 der Kupphingssteuerwelle 125 erfaßt,
so daß jede Rückdrehung oder irgendwelcher Rückprall der Welle verhindert ist.
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Die drei Druckstationen 10, 11 und 12 des Typen-Trägerringes
C sind als gekrümmte, gegossene Typenplatten dargestellt, ähnlich den in
Rotationspressen verwendeten Platten; ihre Typenflächen ragen jedoch einwärts und
bilden eine im wesentlichen zylindrische, zur Bewegung des Kurbelarmes 22 konzentrisch
verlaufende Fläche. Diese Anordnung von Typenplatten ist jedoch nur beispielhaft
und kann durch zahlreiche andere Anordnungen ersetzt werden, wie sie in der Druckwerkstechnik
allgemein bekannt sind.
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Die Arbeitsweise der Kartendrückeinrichtune, wird im folgenden näher
erläutert.
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Vor Beginn eines Druckvorganges befinden sich die Teile der Druckeinrichtung
in ihrer Ausgangs-bzw. Ruhestellung gemäß F i g. 5 und 10. Der Motor
74 treibt die Vorgelegewelle 80 ständig an, die ihrerseits die Riemen
81, 104 und 132 (F i g. 18) ständig antreibt, von denen der
erste Riemen 81 über die Zahnräder 84 und 85 die Kartenauswerfbänder
28
ständig antreibt.
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Die beiden Riemen 104 und 132 an der linken Seite der Maschine
(F i g. 18) treiben ständig die ihnen zugeordneten gezahnten Kupplungsscheiben
103 und 131 an, die Kupplungen 102 und 127 sind jedoch durch
ihre mit dem Magnetanker 99 bzw. der Klinke 120 zusammenwirkenden Nockenscheiben
100
und 124 unwirksam.
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Zur Auslösung eines Kartendruckvorganges wird der Elektromagnet
98 durch das Schließen des Schalters 141 (F i g. 18) und somit eines
Stromkreises über eine Stromquelle 142 und die Wicklung 143 des Elektromagneten
erregt, dessen Anker 99 angezogen und die Nockenscheibe 100 freigegeben
wird. Dadurch wirkt die Kupplung 102 mit der ständig umlaufenden Kupplungsseheibe
103 zusammen, und die Welle 105
wird aedreht. Dabei wird die Steuerwelle
101 mit der Nockenscheibe 100 mitgedreht, und wenn der Nokken
100 das freie Ende des Ankers 99 passiert hat, wird der Elektromagnet
98 durch öffnung des Schalters 141 stromlos, der Anker 99 fällt ab
und ist erneut bereit, die Nockenscheibe 100 zu erfassen und die
Kupplung
102 wirkungslos zu machen, wenn der Nocken 100, die Kupplungswelle
101 und die Welle 105 eine Umdrehung vollendet haben.
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Während dieser Umdrehung der Welle 105 treibt das auf ihr befestigte
Stirnrad 107 über das Stimrad 108 die Welle 109 in der entgegengesetzten
Drehrichtung für eine Umdrehung an. Der Umfang der Transportrollen 24 hat, wie erwähnt,
eine dem zu bedruckenden Kartenabschnitt 13 entsprechende Länge, so daß bei
einer Umdrehung der Transportrollen 24 die gewünschte Länge der Kartenbahn
23
zwischen die Transportrollen 24 und die zugeordneten Andrückrollen
110 und zur Druckwalze 14 bewegt und bei dieser Bewegung durch die Drahtbügel
42 und 43 geführt wird.
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Da die Nockenscheibe 130 auf der gleichen, die Transportrollen
24 tragenden Welle 109 befestigt ist, wird bei dieser Umdrehung der Welle
109 auch die Nockenscheibe 130 einmal gedreht. Das freie Ende des
unteren Armes 123 des Winkelhebels 112 schleift auf der Fläche der Nockenscheibe
130 und wird bei deren Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Wirkung
der Blattfeder 115 geschwenkt, die zu dieser Zeit auf dem Nocken der Scheibe
128 aufliegt. Hat der Winkelhebel 112 aus seiner in F i g. 2 mit vollen
Linien gezeichneten Stellung seine gestrichelt gezeichnete Stellung erreicht, so
ist die Klinke:t20 am Winkelhebell12 aus ihrer wirksamen Lage bezüglich der Nockenscheibe
124 auf der Welle 125 der Kupplung 127 weggezogen, und diese Kupplung
stellt eine Antriebsverbindung zwischen der ständig umlaufenden Scheibe
131 und dem Kurbelarin 22 her. Dieser bewirkt über das Getriebe
58 die Bewegung des Kartenträgers B innerhalb des Typen-Trägerringes
C.
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Die Zuführung der Kartenbahn 23 beginnt mit dem Wirksamwerden
der ersten Kupplung 102, während die Drehung des Kurbelarmes 22 erst einsetzt, wenn
die Nockenscheibe 130 einen wesentlichen Teil ihrer Umdrehung ausgeführt
hat. Durch diese Verzögerung wird gesichert, daß die Leitkante der Karte
23 unter die Drahtbügel 42 und 43 geführt ist, bevor der Träger B aus seiner
Ausgangsstellung beschleunigt wird, und daß die erforderliche Länge der Kartenbahn
zugeführt ist, bevor die Karte 13 von den Messem 25 und
27 abgetrennt wird.
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Bei der ersten Umdrehung des Kurbelarmes 22 treibt das Ritzel 134
am Kurbelarm 22 das Stirnrad 135 mit vierfacher Zähnezahl und die Nockenscheibe
128 auf der gleichen Welle genügend weit, daß die Blattfeder 115 von
dem Nocken der Scheibe 128 abfällt, bevor der Kurbelarm 22 und die Nockenscheibe
124 eine volle Umdrehung ausgeführt haben. Durch das Abfallen der Blattfeder
115 kann der Winkelhebel 112 unter der Schwerkraft ausreichend entgegen dem
Uhrzeigersinn schwenken, um die Klinke 120 von der Nockenscheibe 124 abzuziehen
und dadurch Kupplung 1.27 und Kurbelarm 22 in Antriebsverbindung zu belassen.
Wegen des übersetzungsverhältnisses des Ritzels 134 zum Stirnrad 135 (4:
1)
kehrt die Nockenscheibe 128 nicht in ihre die Blattfeder anhebende
Stellung (F i g. 2) zurück, bevor das Ritzel 134 und der Kurbelarm 22 vier
Umdrehungen für den Druckvorgang vollendet haben.
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Wenn sodann die Nockenscheibe 128 die Blattfeder
115 erneut anhebt und so der Winkelhebel 112 im Uhrzeigersinn (in seine in
der F i g. 2 mit vollen Linien gezeichnete Stellung) geschwenkt und dadurch
die Klinke 120 in den Weg des Nockens der Scheibe 124 gebracht wird, wird
der Nocken von der Klinke 120 nach seiner vierten Umdrehung erfaßt, die Kupplung
1-27 wird ausgelöst, und die Antriebsverbindung zwischen Kurbelarm 22 und
Scheibe 131 wird gelöst. Zu diesem Zeitpunkt hat auch die Nockenscheibe 140
auf der Kupplungssteuerwelle 125 vier Umdrehungen vollendet und befindet
sich in der in der F i g. 2 gezeigten Lage, in der die Halteklinke
137
mit dem Nocken der Scheibe 140 zusammenwirkt,
um eine Rückdrehung
der Welle 125 zu verhindern.