[go: up one dir, main page]

DE1243429B - Mehrfachdruckeinrichtung - Google Patents

Mehrfachdruckeinrichtung

Info

Publication number
DE1243429B
DE1243429B DEJ23963A DEJ0023963A DE1243429B DE 1243429 B DE1243429 B DE 1243429B DE J23963 A DEJ23963 A DE J23963A DE J0023963 A DEJ0023963 A DE J0023963A DE 1243429 B DE1243429 B DE 1243429B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
segments
type carrier
printing
type
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ23963A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Landais Mathurin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1243429B publication Critical patent/DE1243429B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/12Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact
    • B41K3/14Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact for relief stamping

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

  • Mehrfachdruckeinrichtun-C Die Erfindun- betrifft eine Druckeinriclitung, bei der der Druckempfänger auf einem innerhalb eines feststehenden Typen-Trägerringes exzentrisch umlaufend bewe-ten, jedoch selbst entgegengesetzt umlaufenden, sieh im Trä-erring schlupffrei abwälzerden Traer auflielgt.
  • Drtick-einrichtung#lti, mit denen ein Druckempfänger mehrfach bedruckt werden kann, sind in verschiedcnen Ausführun-en bekannt. Derartige Druckeinrichtun-en werden beispielsweise benötigt, wenn einzelne Karten, Zettel od. ä. mit unterschiedlichen Aufz-zichnungsveriahren zu beschriften sind. Be, einer bekannten -I%Iehrl'aclid,.uckeinrichtL#ng sind mehrere mit je einem vollständigen 'jL'ypensq.tz versehene Rollen auf einem drehbaren Stern an-eord-C riet; die einzelnen Rollen werden jeweils zunächst an eirem siat#onären Farbkissen aboei7ollt und anschließend über einen Über eine Ge-enrolle aeführten Papierstreifen zum Abdruck- rollend bewegt. Dabei wird ledi-lich der Stern für seine Drehbewe-un- angetrieben, w512rend die einzelne-1-11 Rollen keinen gesonderten Antrieb aufweisen, sondern jeweils durch ihre 2xzentrische Gew-Mitsverlaaerung in ihre Ausgangsstellung rückstehlbar sind.
  • In einer anderen bekannten l#lehri,9clid,-ucl"e;nrichtung wird nicht eine fortlaufende Papierrolle be- schriftet, sondern werden einzelne Karter von einer fortlaufenden Bahn ab-etrennt und auf einen Drehtisch em2estellt. Dieser wL-d zuerst unter einer Datendruck-rolle beweat, die auf ein über der Karte licaendes Farbband einwirkt um die Typen einzufärben; dann erfolgt eine Verstellung des Drehtisches unter eines der Typenräder, an dessen Umfang ein vollständi( - yer Typensatz angeordnet ist. Mehrere derartiger Räder sind auf dem Drehtisch aelagert, so daß der gleiche Druckempfänger aufeinanderfolgend mit mehreren Daten beschriftet werden kann.
  • Eine weitere, wesentlich verbesserte Druckeinrichtung dieser Art enthält einen feststehenden Typen-Trägerring, innerhalb dessen ein zylindrischer Körper exzentrisch drehbar gelagert ist. Dabei berührt der zylindrische Körper den Typen-Trägerring jeweils an einer Stelle, so daß beim Umlaufen des Exzenters jeder seiner Punkte am Umfang eine Hypozykloide beschreibt. Durch dieses Abwälzen führt der zylindrische Körper selbst eine entgegengesetzt gerichtete, wesentlich langsamere Umdrehuna C im aus, so daß der über ihn geführte Druckempfänger einen langsamen Vorschub erhält. Mit dieser Einrichtung ist es möglich, einen Druckempfänger sehr eng und, wenn erforderlich, mit unterschiedlichen Aufzeichnungsarten zu bedrucken. Die vorlieaeide Erfinduricr stellt eine wesentliche Verbesserun- dieses bekannten Druckwerkes dar und C nutzt aleichzeiti- deren Vorteile aus. Die Erfindung ist dadurch -ekennzeichnet, daß der umlaufende Trä-er zwei auf einer gemeinsamen Zylinderfläche liegende, je der Bo.genlänge einer Typen-Trägeranordilung des Typen-Tragerrmges entsprechende Segmente mit einem Farbspender und einem Druckempfänger-Haltekörper aufweist und daß der Typen-Trägerring in n gleich große Segmentabschnitte auf-C, C geteilt ist, von denen einer die Druc1jempfänger zuführung, einer die Druckempfängerentnahme und von den restlichen je einer eine Typen-Trägeranordnung enthält, wobei die tangierenden Radien der Segmente des Typen-Trägerringes und des umlaufenden Trägers im Verhältnis zueinander stehen.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausbildung des Gegenstandes der Erfinduna wird der erfindunas-,aemäßen Druckeinrichtum:, eine Druckempfänger-D l# C, bahn mittels eines außerhalb des Typen-Tragerringes gelagerten Transportrollenpaares zugeführt, von der einzelne Druckempfänger, z. B. Karten bestimmter Länge, mittels eines stationären und eines am umlaufenden Träger radial an-eordneten Schermessers selbsttätig abaetrennt werden können.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß das Exzenterorgan für den umlaufenden Träger und der Träger selbst mittels eines über eine C gemeinsame Welle angetriebenen übersetzungsgetriebes gleichzeitig und in entgegengesetztem Drehsinn in einem Drehzahlverhältnis angetrieben werden, das der Anzahl der geometrischen Segmente des umlaufenden Trägers entspricht.
  • Durch diese und weitere Merkmale der Erfindung wird eine große Anzahl von Vorteilen erreicht. Das erfindungsgemäße Druckwerk zeichnet sich durch eine besonders gedrängte Bauart und geringes Gewicht aus und ist geeignet, Karten oder Zettel relativ geringer Abmessungen mit einem Mehrfach-oder Stufendruck zu beschriften; sollen beispielsweise verhältnismäßig kleine Druckempfänger sowohl mit Klarschrift als auch mit maschinell lesbaren Angaben, z. B. Magnetschrift, versehen werden, so ist es vorteilhaft, diese Aufzeichnungen aufeinander vorzunehmen, um die Fläche des Druckempfängers weitestgehend auszunutzen. Von besonderem Vorteil ist gemäß der Erfindung die schnelle Arbeitsweise des vorgeschlagenen Druckwerkes sowie der sehr genaue Druck. Versuche haben gezeigt, daß zum Abschneiden von der Druckempfängerbahn und zum Beschriften eines einzelnen Druckempfängers in drei verschiedenen Druckstationen nur weniger als 1 Sekunde benötigt wird.
  • In dem Ausführungsbeispiel, das im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben wird, ist angenommen, daß an der Innenseite des Typen-Trägerrin ges einzelne Typenplatten vorgesehen sind, wie sie bei den bekannten Druckmaschinen üblich sind. Es ist zu betonen, daß an Stelle dieser Anordnung von Typenplatten auch jedes andere Aufzeichnungsverfahren angewendet werden kann, wie z. B. ein magnetisches, optisches oder elektrostatisches Verfahren. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise Ansicht der wesentlichsten Teile einer Mehrfachdruckeinrichtung, bei der einige Teile weggelassen wurden, F i g. 2 eine Tenlansicht der in F i g. 1 dargestellten Anordnung von links ohne die abdeckenden Rahmenteile an dIeser Seite.
  • F i g. 3 einen vergrößerten Schnitt in der Linie 3-3 der F i g. 1, F i g. 4 einen Schnitt in der Linie 4-4 in F i g. 3, F i g. 5 einen teilweisen Aufriß der rechten Seite der Einrichtung gemäß Fi g. 1 ohne die dazugehörenden Rahmenteile, F i g. 6 einen Schnitt in der Linie 6-6 der F i g. 5, F i 7 eine Darstellun- der Kartenhaltebügel der Druckwalze, F i g. 8 einen Schnitt in der Linie 8-8 der F i g. 5, F i g. 9 einen Schnitt in der Linie 9-9 der F i g. 5, jedoch ohne die Welle Lind das Zahnrald, F i 10 bis 17 Prinzipdarstellungen der Druckeinrichtun- in verschiedenen SteIlLnof--n der Einzelteile während eines gesamten Druckvoreamies, F i -. 18 eine schau h-ildlicl c Darstellung der wesentlichston Teil-, der Gesamteinrichtung cline den Rahmen# insbe3ondere der An',r;-bs#-!emen"e, F i 2. 19 eine Prinzil-darstellur- der zeometrischen Zuorinting des umlaufepdeti T7rägers-zLm Tyr.en-Tr12errnL, &i- Druckeinrichfun2.
  • dem#ß_ F i £i. 5 en1b511 die Druckeinrielitung A eircii umlaufenden Kartentrliger B, auf dem sowohl der zu bedruckende Druckempfän.aer als auch ein Farbkissen befestigt sind. sowie einen den Träger B einschließenden Typen-Trägerring C. Der Triaigerrin- C enthält an seiner Innenseite drei Druck-C
    stationen 10, 11, 12 mit nach innen gerichteten, eine
    zylindrische Fläche bildenden Typenflächen.
    Der Träger B hat die Form eines Segmentes und
    ist um seine Achse drehbar auf einem Kurbelarm 22
    gelagert; er weist eine seginentförmige Druckwalze
    14 und ein Farbkissen 15 auf, deren Außenflächen-
    zum Drehpunkt des Trägers als Mittelpunkt - zylin-
    drische Form haben. Durch einen entsprechenden
    Antrieb wird der Kartenträger B auf einem hypozy-
    klischen Weg über die durch die Druckstationen 10
    bis 12 bestimmte zylindrische Fläche des Typen-
    Trägerringes C bewegt, wobei mehrere aufeinander-
    folgende Druckvorgänge auf dem auf der Druckwalze
    14 befestigten Druckempfänger 13 (z. B. F i g. 11)
    ausgeführt werden.
    Der Typen-Trägerring C enthält zusätzlich zu den
    drei Druckstationen 10, 11 und 12 eine Kartenzufuhr-
    station 17 und eine Kartenauswerfstation 18 und ist
    so aufgeteilt, daß die insgesamt fünf Stationen im
    wesentlichen gleich große segmentförinige Abschnitte
    bilden; dabei sind die Druckstationen am Umfang
    durch im wesentlichen gleiche segmentförmige Zwi-
    schenräume 19 (F i g. 10) voneinander getrennt.
    Die geometrischen Verhältnisse der Anordnung
    des umlaufenden Kartenträgers B relativ zum Typen-
    Trägerring C sind in F i g. 19 schematisch dargestellt
    Ein innerer Kreis B' stellt die Seitenansicht der durch
    die äußere Fläche des Druckempfängers 13 auf der
    Druckwalze 14 und durch das Farbkissen 15 am
    Träger B bestimmten zylindrischen Fläche dar; er
    liegt innerhalb und tangierend zu einem äußeren
    Kreis C, der die Seitenansicht der von den inneren
    Typen-Druckflächen der drei Druckstationen 10, 11
    und 12 des Typen-Trägerringes C bestimmten zylin-
    drischen Fläche darstellt. Der Umfang des inneren
    Kreises B' entspricht genau vier Fünfteln des Umfan-
    ges des äußeren Kreises C und ist in vier gleiche,
    mit den Ziffern 1, 2, 3 und 4 bezeichnete Quadran-
    ten unterteilt. Jeder dieser Kreisquadranten ist in ein
    größeres Se-ment mit der zusätzlichen Bezeichnung
    »a« und in ein kleineres Segment mit der zusätzlichen
    Bezeichnung »b« aufgeteilt. Die größeren Segmente
    und die kleineren Segmente sind jeweils untereinan-
    der gleich groß. Die beiden vollen Linien der größe-
    ren Segmentela und 4a des inneren KreisesB'
    (F i g. 19) stellen die Druckwalze 14 bzw. das Farb-
    kissen 15 dar, während die unterbrochenen Linien
    des zwischenliegenden Se-mentes 1 b den beide Teile
    trennenden Raum bezeichnen. Der äußere Kreis C ist
    in fünf gleiche Hauptseemente a, b, c, d und e unter-
    teilt, die jeweils ebenfalls ein größeres mit ausgezoge-
    nen Linien gezeichnetes Unterseament und ein kleine-
    res, gestrichelt gezeichnetes Untersegment auf-
    weiser, die größeren Unterser-mente sind mit dem
    Index">l « und die kleineren mit dem Index »2« be-
    zeichnet. Die ni;t ausgezogenen Linien dargestellten
    Unterse£zmente des erößeren äußeren Kreises C
    sind di& fünf Station#ii 10, 11, 12, 17 und 18 des
    Typen-Trägerripges C, wUhrend die gestrichelten
    Linien der kleine,--en Untersegmente des äußeren
    Kreises C , den Zwischenraum zwischen den benach-
    barten Stationen darstellen.
    Da. w;e vorher 2,i.,s!ief ührt. der Umfan2 des inneren
    Kreises B' eleich vier Fünftel des Umfanges des äuße-
    ren Kreises C ist, hat jeder Ouadrant des inneren
    Kreises B' die -],eiche UmfanGslänge wie jedes der
    fünf Hauptseginente des äußeren Kreises C. Auch
    die größeren und kleineren Untersegmente des inne-
    ren Kreises stimmen in ihren Längen mit den entsprechenden Untersegmenten des äußeren KreisesC' überein.
  • Es wird nun angenommen, der innere KreisB' werde auf einem Kurbelarm22 um den Drehpunkt des Armes in Pfeilrichtung (F i g. 19) gedreht und rollt dabei ohne Schlupf auf der Innenseite des Krei-ses C ab. Dabei werden, beginnend mit der in der F i g. 19 gezeigten Stellung der Teile, die vier Quadranten 1, 2, 3 und 4 des inneren Kreises B' aufeinanderfolgend auf die ersten vier Hauptse-Mente a, b, c und d des äußeren Kreises C ausaerichtet. Bei Fortsetzung dieser hypozyklischen Bewegung gelangt nach einem Umlauf, also nach einer Umdrehung des Kurbelarmes 22, der erste Quadrant 1 des inneren Kreises H' zur Ausrichtung mit dem fünften oder letzten Hauptsecment e des äußeren Kreises C. Nach aufeinanderfolaenden Umläufen des Kurbelarmes 22 sind daher die inneren Kreisquadranten jeweils -um einen Quadrant pro Umdrehung relativ zu den fünf Hauptsegmenten des äußeren Kreises rückläufi 'c:" bis nach vier Umdrehungen der innere Kreis B' eine volle Drehung um seine eigene Achse ausgeführt hat und der erste Quadrant 1 des inneren Kreises B' in seine Ausgangsstellung, ausgerichtet zum ersten Hauptsegment a des äußeren Kreises C, zurückgekehrt ist, wie in F i g. 19 gezeigt.
  • Im fol-enden wird an Hand der F i u. 5 und der Prinzipdarstellungen nach F i g. 10 bis 17 der Ablauf der einzelnen Arbeitsgänge erläutert. Die einzelnen Teile der Kartendruckeinrichtun- A sind in den F i g. 5 und 10 in ihrer Ausgangstellung dargestellt, in der sie sich nach Beendigung jedes Kartendruckvorganges der Einrichtung und vor Beginn jedes neuen Arbeitsvorganges befinden.
    Bei jedem Kartendruckvorgan, wird der Karten-
    träger B zur Drehung um seine Achse IM ip der Dreh-
    richtuno, entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben,
    während er in e;ner Kreisbahn auf dem Kurbelzapfen
    21 (F i g. -4) in Richtung der Uhrzeigerbewegung be-
    C C lb
    wegt wird. Der Träger B ist drehbar auf dem Zapfen
    C
    21 des Kurbelarmes 22 aela-ert. Die relativen Dreh-
    C C
    geschwindigkeiten des Trägers B und des Kurbel-
    .il C
    armes 22 sind so gewählt, daß der Träg B ohne
    Cer
    Schlunf hypozyklisch auf der durch die einwärts ge-
    C
    richteten, gekrümmten Typen-Stirpfl#chen der drei
    Druckstationen 10, 11 und 12 bestimmten z#!!;pdri-
    scheu Fläche nbrollt.Vier Umläufe des T-,-ä-ei7s _P auf
    C
    dieser Bahn vollenden einen vollständigen Ka-le-..-i-
    druckvorgan- der F;nrichtungA.
    In .jeder du- Fi c. 11 bis 17 ze#Iat ein
    1..- - ' -
    strichpunktferter stirt.,e-. Pf-il den #, , h-1 de. Dreh
    hewe-ung des 22 aus seine.- -i der vo-
    her!2e]ier;dcn Figur d#e sc
    cheren striclipunktierten Fle;le in den
    F i 2. 12 b;-, 17 die S-mme dieser Drel-be##-,e-
    gungen des affls schlel- In
    F i 2. 10 1!1.
    Ünmittel#iar di--r
    gung aus sehrzr g. 12 a
    _C
    gemäß F i 1. 1 cl:e-
    der der Timno#po-,#-
    rolle 24 C!cr Sc,?m-,a',d
    Träger B in se;no #z-zinäß T- 1
    wiWt die Scl-erkante ei:nes- 1#fessers 25 am Trä-er B
    mit einem Messer 27 am Tvpen- i räzeri-in£! C zusain-
    men, so daß eine Karte 13 -abgetrennt wird. Während
    der Bewegung aus der Lage gem5ß F i g. 10 in die
    Stellung nach F i g. 11 rollt gleichzeitig das Farbkissen 15 über die Typenflächen der ersten Druckstation 10.
  • Wenn nun der Trä-er B seine oben beschriebene Bewegung aus seiner Stellung nach F i g. 11 in die Stellung gemäß F i g. 12 fortsetzt, rollt das Farb-C tD kissen 15 infolge des bereits in Verbindung mit F i -. 19 erläuterten relativen Rückschreitens über die zweite Druckstation 11. In der Position nach F i g. 13 hat das Farbkissen 1.5 sodann die zweite Druckstation 11 überrollt, und die Karte 13 auf der Druckwalze 14 beginnt gerade über die Typen der ersten Druckstation 10 zu rollen, so daß die eingestellten Typenangaben dieser Station auf der Karte 13 zum Abdruck gelangen. Setzt der Träger B seine Bewegung zu der in F i g. 14 gezeigten Stellung, so beginnt das Farbkissen 15 gerade über die dritte Druckstation 12 zu rollen. In der Lage gemäß F i -. 15 ist die Ein-e Im färbung der dritten Druckstation beendet, und die Karte ist im Begriff, über die zweite Druckstation 11 zu rollen, um den Druck der Ano - aben dieser Station aufzunehmen. F i a. 16 zeiat dann die Stellung des Trägers nach dem Bedrucken der Karte durch die dritte Druckstation 12.
  • Wird die Bewegung des Kartenträgers B um eine weitere 4/"-Umdrehung des Kurbelarmes 22 aus sei-.ner StellAg Glemäß F i g. 16 in die Stellung nach F i 17 fortgesetzt, so wird die nun ferti- bedruckte Karte 13 einem ständig angetriebenen Auswerfband 28 in der Auswerfstation 18 zuaeführt, die die Karte mittels Reibung der Druckwalze 14 entnimmt und in einen Auswerfschlitz 26 befördert. Nach Vollenduna dieses vierten Umlaufes ist der Kartenträ-er wieder in seiner in F i g. 10 gezeigten Stellung und wird zur Bereitstellunc, für den nächsten Druckvorgang angehalten.
    Während bei der dargestellten Ausführungsflorm
    drei Druckstationen verwendet werden, kann die An-
    zahl dieser Stationen von zwei aufwärts in beliebiger
    Weise -ewählt werden. Wenn nur zwei Druckstationen
    erforderlich sind, hat das den Kurbelarm antreibende
    Getriebe eine Übersetzung von 4: 3, und der Träger-
    Kurbelarni führt für ieden- DruckvorganL, drei Um-
    drehungen -aus. Bei vier Druckstationen ist ein
    Getriebe mit einer übersetzuna von 6:5 notwer-,d"-
    bei e.#p-,2m Fünf-Urndrehungs-Umlauf des Kurbel-
    armes, bei fünf Druckstationen eine
    zuna von 7:6 bei sechs usw. '_rn iedem
    Falle das Maßverhältnis des Um. fanges des
    inneren und äußeren Kreises ih-enn Antri,2#--s-
    und die Anzahl der
    Umdrehungen des Kurbel-r,_1-nes entsprich.f der 11-lei-
    neren Verhältniszahl.
    -C n wird Olic in d,2-i #- i -. 1 9 d-nr-
    JM fol- -id- - zr
    n ä! -# o r b e s c-!- c'- -.. i.
    DI c i7 zu rn 1 n. u 112 r: d e 1' a #z i7. -2: c 17 t e i -,7
    29 (F i 1, 41, 5, 9), d-;:c auf,
    -9 (Voll cle-#2n ha F i g. 4 mir eine sich',Ica,-
    ist) cela fze-t ist. d,ü ihrerseits 2. uf dürn
    Za p c n des Kurbelarn-,es 22 sind-. An
    dem einenEnde ist ein (Fi gg. 1-,
    4, 9, 121) a-ti-eforr-,it, mit dbin c-ii
    Lü!s Schni--,ben 32 ist. F 9
    s*-id an der Nabe 29 z-#,T,2i lale;C!7C" rar--IICIC SC-Inellt-
    rormige Arme- 3-1 und 35 ri#dial anoeb#,-el-t oder an-
    geformt, Jeder mit e:Tier Ausspallung 37 (F i g. _5). Die
    Druck-w,nize 1-1 und e#
    ine Trägerplaite ig für das Farb-
    kissen sind mittels Schrael#en 39 (F i 5, 6, 9) an
    den äußeren Enden dieser Arme und an den gegenüberliegenden Seiten der Aussparungen 37 parallel zur Nabe 29 befestigt. Die Druckwalze 14 hat entlang jeder Seite eine Nut 40 (F i g. 9), in der je drei kleine Rollen 41 drehbar gelagert sind, die annähernd mit der Außenfläche der Druckwalze 14 fluchten. Diese Rollen liegen unter den Randteilen der vom Auswerfband 28 erfaßten Karte, wenn diese aus der Maschine ausaeworfen wird.
  • Die Karte wird auf der Druckwalze durch ein Paar Drahtbügel 42 und 43 gehalten, mit je zwei Schenkeln 44 und 45 (F i g. 5, 8, 9), die in radial ausgerichteter Stellung mittels Schrauben 47 und 48 an der Druckwalze 14 befestigt sind, und einem gekrümmten Mittelteil 49, der einwärts zu den Nuten 40 durch umgekehrt gebogene Endteile 50 und 51 gekröpft ist und mit der Krümmuna der Druck-walze 14 übereinstimmt; jeder der Endteile ist in die Richtung, aus der der Streifen der Kartenbahn 23 der Walze zu- geführt wird, bei 52 (F i 7) nach außen gebogen, um den Kartenabschnitt beim Beginn jedes Kartendruckurnlaufes unter die BLieel zu führen.
  • Das Schermesser 25 (F i g. 5, 8) ist mittels Schrauben 53 radial zu der Stirrifläche der Druckwalze 14 befestigt, vor der die Kartenbahn zugeführt wird; das mit ihm zusammenwirkende Messer 27 ist am Typen-Trä-erring C befestigt. Der Schnitt wird Jedesmal dann selbsttätig ausgeführt, wenn der umlaufende Kartenträger B aus seiner in den F i g. 5 und 10 geze;-ten Startstellun- in die in der F i g. 11 gezeigte Stellun- vorrückt.
  • Die äußere Fläche der Farbkissen-Trägerplatte38 liegt gegenüber der Außenfläche der Druckwalze 14 etwa um die Dicke des Farbbandkissens 15 weiter innen. Das Kissen selbst besteht aus einem entsprechend -eformten Behälter 54 und dem darin befestigten eigentlichen Kissen 55, z. B. aus mit Druckfarbe imprägniertem porösem plastischem Material. Der Behälter 54 hat an seinen Enden Federklemmen 57 (F i g. 5, 6) und ist lösbar mit den Enden der Farbkissen-Trägerplatte 38 verbunden. Dadurch kann das Farblissen leicht durch ein neues ersetzt werden. Bei der Verwenduna eines solchen Farbkissens sind Farbzuführungsmittel, wie Farbrollen und Bänder, vermieden.
  • Die Drehung der Nahe 29 um ihre eigene Achse erfol-t über das Getriebe 58 (F i 1, 3, 4, 18). Der Kurbelarm 22 selbst, auf dessen Zapfen 21 die Nabe 29 sitzt, wird durch eine Viertouren-Kupplungseinrichtung angetrieben, die später erläutert wird.
  • Am angetriebenen Ende des Kurbeiarmes 22 ist dessen Wellenteil 59 (F i g. 1) mittels eines Kugellaaers 60 im Rahmen 61 (F i g. 2) gelagert. Ein weiterer Kurbelarm 62 ist an dem einen Ende des Wellenteiles 59 befestigt, und der in der Nabe 29 geführte Zapfen 21 des Kurbelarmes 22 ist am Arm 62 parallel zum Wellenteil 59 befestigt; der Radius des Kurbelarmes 62 entspricht der für die Bewegung des Trä-ers B in der vorher beschriebenen Weise notwendigen Exzentrizität.
  • Das entgegeaesetzte Ende des Zapfens 21 mündet in einen Getriebelagerarm 63 (F i g. 3, 4, 5) mit dem Getriebe 58 für die Drehung des Trägers B während der Drehung des Kurbelarmes 22. Der Getriebe-Lagerarm 63 ist mittels eines Kugellagers 64 drehbar auf der Achse 65 eines ortsfesten Zahnrades 67 gelagert. Die Zahnradachse 65 ist koaxial mit dem Wellenteil 59 (F ig. 1) in einer Bohrung des Getriebedeckels 68 befestigt, der seinerseits an einem Teil 69 des Rahmens D befestigt ist, und ist durch einen Stift 70 gegen Drehung gesichert. Der Getriebe-Lagerarm 63 ist daher Teil der Kurbel 22 und dreht sich mit dieser- er ist mit einem radial verlaufenden Vorsprung 71 versehen, an dessen Ende in einem Loch ein Radzapfen 72 (F i g. 4) achsenparallel zur Achse 65 befestigt ist. Auf dem Zapfen 72 ist ein Zahnrad 73 mit zwei Zahnkränzen drehbar gelagerte dessen kleinerer Zahnkranz 73 a mit dem stationären Zahnrad 67 kämmt und um dieses eine Kreisbahn beschreibt, wenn der Kurbelarm 22 gedreht wird. Der größere '7ahnkranz 73 b kämmt mit dem Kranz des Zahnrades 33, das konzentrisch zur Wagennabe 29 an deren Flansch 31 befesti ' et ist. Die relativen Größen dieser vier Zahnräder 33., 73 a, 73 b und 67 sind so gewählt, daß ein Endübersetzungsverhältnis von 4: 1 erreicht wird, so daß bei jeder vollständigen Umdrehung des Kurbelarmes 22 der Träger B eine Viertelumdrehung um seine Achse 20 in der Gegenrichtupa ausführt.
  • Die Antriebseinrichtuno, für die Kartendruckeinrichtung ist in den F i 1, 3 und 5 und insbesondere in der F i g. 18 dargestellt. Ein Elektromotor 74 treibt über gezahnte Riemenscheiben 77 und 78 mittels eines Riemens 79 eine Vorgelegewelle 80 an. Eine weitere gezahnte Riemenscheibe 86 am anderen Ende der Welle 80 treibt über einen zweiten Riemen 81 eine auf einer Welle 83 befestigte Riemenscheibe 82. Ein auf der Welle 83 befestigtes Zahnrad 84 kämmt mit einem gleichen Zahnrad 85 auf einer Welle 87, auf welcher auch zwei Auswerf-Riemenscheiben 88 befestigt sind. Die Kartenauswerfbänder 28 laufen über diese Scheiben 88 und über weitere frei drehbare Scheiben 92 und 93, die auf zwei zur Welle 87 parallelen Wellen 94 und 95 angeordnet sind, und sind so an-eordnet, daß sie nahe oberhalb der Rollen 41 in den an den entgegengesetzten Seiten der Druckwalze 14 vorgesehenen Nuten 40 liegen, so daß bei der Annäherung des Kartenträgers B an das Ende seiner vierten, also letzten Umdrehung jedes Umlaufs der Einrichtung, d. h. bei der Ankunft der Druckwalze 14 in der Auswerfstation 18, die bedruckte Karte durch die Bänder 28 durch Reibung erfaßt wird, wie in F i g. 17 gezeigt, und zwar an den Randteilen der von den Rollen 41, außerhalb des gedruckten Bereiches abgestützten Karte, und in ihrer Längsrichtunc, durch den Auswerfschlitz 26 im Ring C befördert wird.
  • DIe an der linken Seite der in den F i g. 1, 2 und 18 dargestellten Einrichtung A gezeigte Antriebseinrichtung bewirkt bei jeder Entriegelung die Zuführung der vorgesehenen Länge der Kartenbahn 23 in die Druckwalze 14; darauf folgen, wie beschrieben, vier volle Umdrehungen des Kurbelarmes 22 zur Ausführung eines vollständigen Druckvoraanaes.
  • C c Die Entriegelungseinrichtung für die Einleitung jedes Kartendruckmaschinenspieles besteht aus einem Elektromagneten 98 mit einem Anker 99, der in seiner Ruhestellung eine auf der Steuerwelle 101 einer Drehmomentkupplung 102 befestigte Nockenscheibe 100 verriegelt. Die Kupplung 102 ist zentrisch zu einer gezahnten Scheibe 103 angeordnet, die ständig durch einen Antriebsriemen 104 angetrieben wird, der seinerseits von der gezahnten Riemenscheibe 106 auf der ständig umlaufenden Vorgelegewelle 80 angetrieben wird. Die Kupplung 102 wird in bekannter Weise beim Auftreten einer gegendrehenden Kraft an den Wellenteill01 ausgelöst.
  • Auf die kurzzeitige Erregung des Elektromagneten 98 zieht dieser den Anker 99 an, die Nockenscheibe 100 wird freigegeben, und über die Kupplung 102 wird von der ständig umlaufenden Scheibe 103 die Kupplungswelle 105 zusammen mit der Kupplungssteuerwelle 101 und der Nockenscheibe 100 für eine volle Umdrehung angetrieben. Vor der Vollendung dieser Umdrehung wird der Elektromagnet 98 stromlos, so daß der Magnetanker 99 den Nocken der Scheibe 100 wieder erfaßt und dadurch das zum Lösen der Kupplung 102 und der Abschaltung der Kupplungswelle 105 von der Kupplungsscheibe 103 notwendige Drehmoment herstellt.
  • Am anderen Ende der Kupplungswelle 105 ist ein Stirnrad 107 befestigt, das mit einem zweiten gleichen Stirnrad 108 auf einer Welle 109 im Eingriff ist, auf der auch die die Kartenbahn zuführenden Transportrollen 24 (F i g. 5, 18) angeordnet sind. Der Umfang jeder Transportrolle 24 entspricht der Länge der bei Beginn jedes Arbeitsspieles in die Druckwalze 14 einzuführenden Kartenbahn 23. Zwei Andrückrollen 110 (F i g. 18) sitzen auf einer frei drehbaren Welle 111 und wirken mit den Transportrollen 24 zusammen, Ein Winkelliebel 112 (F i g. 1, 2) sitzt drehbar auf einem Zapfen 113 im Teil 116 des Rahmens D. An dem einen Arm 118 des Winkelhebels 112 ist mittels Nieten 117 eine Blattfeder 115 mit einer seitlichen Aussparung 119 befestigt, die die freie Bewegung einer Klinke 120 ermöglicht, die ihrerseits in einer am Ende des Winkelhebelarmes 118 vorgesehenen Nut 121 drehbar gelagert ist. Eine schwache Feder 122 zwischen dem unteren Ende der Klinke 120 und dem unteren Arm 123 des Winkelhebels 112 spannt die Klinke 120 in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn (F i g. 2, 18). Das innere Ende der Nut 121 begrenzt die Schwenkungsbewegung der Klinke 120 unter der Wirkung der Feder 122 in einer bestimmten Stellung zum Zusammenwirken mit einem Nocken an der Kupplungssteuerwelle 125 einer zweiten, die Drehung des Kurbelarmes 22 steuernden Kupplung 127.
  • Vor Beginn jedes Arbeitsspieles der Einrichtung ruht das freie Ende der Blattfeder 115 auf dem Nokken einer Nockenscheibe 128 auf der Nockenwelle 129, und in dieser Lage drägt die Feder 115 den Winkelhebel 112 in die Richtung der Uhrzeigerbewegung, wie in F i g. 2 gezeigt. Die Spannwirkung der auf dem Nocken der Scheibe 128 anfliegenden Blattfeder 115 zwingt g das untere Ende des Armes 123 des Winkelhebels 112 einwärts gegen den Umfang einer weiteren Nockenscheibe 130 auf der Welle 109 und drückt außerdem die vom Winkelhebel 112 getragene Klinke 120 aufwärts zum Zusammenwirken mit der Nockenscheibe 124 auf der Steuerwelle 125 der zweiten Kupplung 127 für den Kurbelarm 22.
  • Diese zweite Kupplung 127 gleicht der vorher beschriebenen Kupplung 102 und ist konzentrisch in einer mittels eines Riemens 132 ständig angetriebenen gezahnten Scheibe 131 angeordnet; der Riemen 132 ist über die gezahnte Scheibe 133 auf der Vorgelegewelle 80 geführt. Jede Drehung der Nockenscheibe 130 bei jeder Drehung der Führungsrollenwelle 109 bewegt allmählich das untere Ende des Winkelhebelarmes 123 radial auswärts, wodurch der Winkelhebel in der zum Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung geschwenkt und die Nase der gedrehten Klinke 120 abwärts bewegt wird zur Freigabe der Nockenscheibe 124 auf der Kupplungssteuerwelle 125. Die Freigabe der Nockenscheibe 124 durch die Klinke 120 gibt die zweite Kupplung 127 zum Zusammenwirken der ständig umlaufenden Kupplungsscheibe 131 mit dem Kurbelarm 22 frei.
  • Zur Drehung der Nockenscheibe 128 mit einem Viertel der Winkelgeschwindigkeit des Kurbelarmes 22 ist ein Stirnritzel 134 (F i g. 2, 18) auf der Kurbelarinwelle 59 befestigt, das mit einem Stirnrad 135 auf der Welle 129 der Nockenscheibe 128 im Ein ' ariff steht. Das übersetzungsverhältnis des Ritzels 134 zum Stimrad 135 ist 1: 4, so daß jeweils vier Umdrehungen des Kurbelarmes 22 eine volle Umdrehung des Stirnrades 135 und der Nockenscheibe 128 auf der Welle 129 bewirken. Zur Verhinderung eines Rückpralls der Nockenscheibe 124 beim Auftreffen auf die Klinke 120 ist eine Halteklinke 137 (F i g. 2, 18) drehbar auf einem stationären Stift 138 vorgesehen, die durch eine Feder 139 auf einer Nockenscheibe 140 auf der Kupplungssteuerwelle 125 ständig anliegt und während der drei ersten Umdrehungen der Nockenscheibe 140 auf dieser schleift, nach Beendigung der vierten Umdrehung jedoch die Nockenscheibe 140 der Kupphingssteuerwelle 125 erfaßt, so daß jede Rückdrehung oder irgendwelcher Rückprall der Welle verhindert ist.
  • Die drei Druckstationen 10, 11 und 12 des Typen-Trägerringes C sind als gekrümmte, gegossene Typenplatten dargestellt, ähnlich den in Rotationspressen verwendeten Platten; ihre Typenflächen ragen jedoch einwärts und bilden eine im wesentlichen zylindrische, zur Bewegung des Kurbelarmes 22 konzentrisch verlaufende Fläche. Diese Anordnung von Typenplatten ist jedoch nur beispielhaft und kann durch zahlreiche andere Anordnungen ersetzt werden, wie sie in der Druckwerkstechnik allgemein bekannt sind.
  • Die Arbeitsweise der Kartendrückeinrichtune, wird im folgenden näher erläutert.
  • Vor Beginn eines Druckvorganges befinden sich die Teile der Druckeinrichtung in ihrer Ausgangs-bzw. Ruhestellung gemäß F i g. 5 und 10. Der Motor 74 treibt die Vorgelegewelle 80 ständig an, die ihrerseits die Riemen 81, 104 und 132 (F i g. 18) ständig antreibt, von denen der erste Riemen 81 über die Zahnräder 84 und 85 die Kartenauswerfbänder 28 ständig antreibt.
  • Die beiden Riemen 104 und 132 an der linken Seite der Maschine (F i g. 18) treiben ständig die ihnen zugeordneten gezahnten Kupplungsscheiben 103 und 131 an, die Kupplungen 102 und 127 sind jedoch durch ihre mit dem Magnetanker 99 bzw. der Klinke 120 zusammenwirkenden Nockenscheiben 100 und 124 unwirksam.
  • Zur Auslösung eines Kartendruckvorganges wird der Elektromagnet 98 durch das Schließen des Schalters 141 (F i g. 18) und somit eines Stromkreises über eine Stromquelle 142 und die Wicklung 143 des Elektromagneten erregt, dessen Anker 99 angezogen und die Nockenscheibe 100 freigegeben wird. Dadurch wirkt die Kupplung 102 mit der ständig umlaufenden Kupplungsseheibe 103 zusammen, und die Welle 105 wird aedreht. Dabei wird die Steuerwelle 101 mit der Nockenscheibe 100 mitgedreht, und wenn der Nokken 100 das freie Ende des Ankers 99 passiert hat, wird der Elektromagnet 98 durch öffnung des Schalters 141 stromlos, der Anker 99 fällt ab und ist erneut bereit, die Nockenscheibe 100 zu erfassen und die Kupplung 102 wirkungslos zu machen, wenn der Nocken 100, die Kupplungswelle 101 und die Welle 105 eine Umdrehung vollendet haben.
  • Während dieser Umdrehung der Welle 105 treibt das auf ihr befestigte Stirnrad 107 über das Stimrad 108 die Welle 109 in der entgegengesetzten Drehrichtung für eine Umdrehung an. Der Umfang der Transportrollen 24 hat, wie erwähnt, eine dem zu bedruckenden Kartenabschnitt 13 entsprechende Länge, so daß bei einer Umdrehung der Transportrollen 24 die gewünschte Länge der Kartenbahn 23 zwischen die Transportrollen 24 und die zugeordneten Andrückrollen 110 und zur Druckwalze 14 bewegt und bei dieser Bewegung durch die Drahtbügel 42 und 43 geführt wird.
  • Da die Nockenscheibe 130 auf der gleichen, die Transportrollen 24 tragenden Welle 109 befestigt ist, wird bei dieser Umdrehung der Welle 109 auch die Nockenscheibe 130 einmal gedreht. Das freie Ende des unteren Armes 123 des Winkelhebels 112 schleift auf der Fläche der Nockenscheibe 130 und wird bei deren Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Blattfeder 115 geschwenkt, die zu dieser Zeit auf dem Nocken der Scheibe 128 aufliegt. Hat der Winkelhebel 112 aus seiner in F i g. 2 mit vollen Linien gezeichneten Stellung seine gestrichelt gezeichnete Stellung erreicht, so ist die Klinke:t20 am Winkelhebell12 aus ihrer wirksamen Lage bezüglich der Nockenscheibe 124 auf der Welle 125 der Kupplung 127 weggezogen, und diese Kupplung stellt eine Antriebsverbindung zwischen der ständig umlaufenden Scheibe 131 und dem Kurbelarin 22 her. Dieser bewirkt über das Getriebe 58 die Bewegung des Kartenträgers B innerhalb des Typen-Trägerringes C.
  • Die Zuführung der Kartenbahn 23 beginnt mit dem Wirksamwerden der ersten Kupplung 102, während die Drehung des Kurbelarmes 22 erst einsetzt, wenn die Nockenscheibe 130 einen wesentlichen Teil ihrer Umdrehung ausgeführt hat. Durch diese Verzögerung wird gesichert, daß die Leitkante der Karte 23 unter die Drahtbügel 42 und 43 geführt ist, bevor der Träger B aus seiner Ausgangsstellung beschleunigt wird, und daß die erforderliche Länge der Kartenbahn zugeführt ist, bevor die Karte 13 von den Messem 25 und 27 abgetrennt wird.
  • Bei der ersten Umdrehung des Kurbelarmes 22 treibt das Ritzel 134 am Kurbelarm 22 das Stirnrad 135 mit vierfacher Zähnezahl und die Nockenscheibe 128 auf der gleichen Welle genügend weit, daß die Blattfeder 115 von dem Nocken der Scheibe 128 abfällt, bevor der Kurbelarm 22 und die Nockenscheibe 124 eine volle Umdrehung ausgeführt haben. Durch das Abfallen der Blattfeder 115 kann der Winkelhebel 112 unter der Schwerkraft ausreichend entgegen dem Uhrzeigersinn schwenken, um die Klinke 120 von der Nockenscheibe 124 abzuziehen und dadurch Kupplung 1.27 und Kurbelarm 22 in Antriebsverbindung zu belassen. Wegen des übersetzungsverhältnisses des Ritzels 134 zum Stirnrad 135 (4: 1) kehrt die Nockenscheibe 128 nicht in ihre die Blattfeder anhebende Stellung (F i g. 2) zurück, bevor das Ritzel 134 und der Kurbelarm 22 vier Umdrehungen für den Druckvorgang vollendet haben.
  • Wenn sodann die Nockenscheibe 128 die Blattfeder 115 erneut anhebt und so der Winkelhebel 112 im Uhrzeigersinn (in seine in der F i g. 2 mit vollen Linien gezeichnete Stellung) geschwenkt und dadurch die Klinke 120 in den Weg des Nockens der Scheibe 124 gebracht wird, wird der Nocken von der Klinke 120 nach seiner vierten Umdrehung erfaßt, die Kupplung 1-27 wird ausgelöst, und die Antriebsverbindung zwischen Kurbelarm 22 und Scheibe 131 wird gelöst. Zu diesem Zeitpunkt hat auch die Nockenscheibe 140 auf der Kupplungssteuerwelle 125 vier Umdrehungen vollendet und befindet sich in der in der F i g. 2 gezeigten Lage, in der die Halteklinke 137 mit dem Nocken der Scheibe 140 zusammenwirkt, um eine Rückdrehung der Welle 125 zu verhindern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Druckeinrichtung, bei der der Druckempfänger auf einem innerhalb eines feststehenden Typen-Trägerringes exzentrisch umlaufend bewegten, jedoch selbst entgegengesetzt umlaufenden, sich im Trägerring schlupffrei abwälzenden Träger aufliegt und bei der jeder Zeilenabschnitt des Druckempfängers aufeinanderfolgend mehrmals bedruckt werden kann, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß der umlaufende Träger(B) zwei auf einer gemeinsamen Zylinderfläche liegende, je der Bogenlänge einer Typen-Trägeranordnung (10, 11, 12) des Typen-Trägerringes (C) entsprechende Segmente mit einem Farbspender (15) und einem Druckempfänger-Haltekörper (14) aufweist und daß der Typen-Trägerring (C) in n gleich große Segmentabschnitte (10, 11, 12, 17, 18) aufgeteilt ist, von denen einer die Druckempfängerzuführung (17), einer die Druckempfängerentnahme (18) und von den restlichen je einer eine Typen-Trägeranordnung (10, 11, 12) enthält, wobei die tangierenden Radien der Segmente des Typen-Trägerringes (C) und des umlaufenden Trägers (B) im Verhältnis zueinander stehen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Zuführung einer Druckempfängerbahn (23) mittels eines außerhalb des Typen-Trägerringes (C) gelagertenTransportrollenpaares (24) und die selbsttätige Abtrennung einer vorherbestimmten Druckempfängerlänge (13) mit Beginn jedes Druckvorganges mitttels eines stationären (27) und eines am umlaufenden Träger (B) radial angeordneten Schermessers (25). 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenterorgan (22) für den umlaufenden Träger (B) und der Träger (B) selbst mittels eines über eine gemeinsame Welle (59) angetriebenen Übersetzungsgetriebes (58) gleichzeitig und in entgegengesetztemDrehsinn in einem Drehzahlverhältnis angetrieben werden, das der Anzahl der geometrischen Segmente des umlaufenden Trägers (B) entspricht. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Segmente (14, 15) des umlaufenden Trägers (B) einander benachbart angeordnet sind, und zwar relativ zur Drehrichtung des Trägers (B) mit dem Farbspender (15) voraus. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente des umlaufenden Trägers (B) und des Typen-Trägerringes (C) in je ein größeres und ein kleineres Untersegment aufgeteilt sind, wobei die Umfangslängen aller größeren Segmente einerseits und aller kleineren Segmente andererseits untereinander gleich sind. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Typen-Trägerring (C) gekrümmte, auswechselbare Typen-Trägerplatten aufweist. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Segmente des Typen-Trägerringes (C) unterschiedliche Aufzeichnungselemente enthalten, mittels derer auf einem Druckempfänger sowohl Angaben in Klarschrift als auch in maschinell lesbarer Aufzeichnungsweise -übertragbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften-Britische Patentschrift Nr. 807 212; USA.-Patentschriften Nr. 651397, 875 460.
DEJ23963A 1962-06-29 1963-06-27 Mehrfachdruckeinrichtung Pending DE1243429B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1243429XA 1962-06-29 1962-06-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1243429B true DE1243429B (de) 1967-06-29

Family

ID=22414303

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ23963A Pending DE1243429B (de) 1962-06-29 1963-06-27 Mehrfachdruckeinrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1243429B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2528059A1 (de) * 1974-07-01 1976-01-22 Ibm Vorrichtung zur erstellung von kleinen aufzeichnungstraegern

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US651397A (en) * 1899-09-25 1900-06-12 Latimer H Studebaker Apparatus for printing lists.
US875460A (en) * 1907-04-01 1907-12-31 William C Reynolds Ticket-printing machine.
GB807212A (en) * 1954-05-13 1959-01-07 Ca Nat Research Council Printer

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US651397A (en) * 1899-09-25 1900-06-12 Latimer H Studebaker Apparatus for printing lists.
US875460A (en) * 1907-04-01 1907-12-31 William C Reynolds Ticket-printing machine.
GB807212A (en) * 1954-05-13 1959-01-07 Ca Nat Research Council Printer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2528059A1 (de) * 1974-07-01 1976-01-22 Ibm Vorrichtung zur erstellung von kleinen aufzeichnungstraegern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3787086T2 (de) Blattklemmvorrichtung für drehbare Walzen.
DE1910157B2 (de)
DE2729274B2 (de) Ein-Touren-An trieb
DE883763C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Drucken von Belegen, wie sie insbesondere fuer die industrielle Arbeitsvorbereitung gebraucht werden
DE2533203A1 (de) Vorrichtung zum drucken von daten auf informationstraeger
DE2902654C2 (de) Papiertransportvorrichtung für Registrierkassen, Datenverarbeitungsmaschinen o.dgl
DE1114377B (de) Maschine zum Aufwickeln einer Material-, insbesondere Papierbahn auf Rollen
DE1243429B (de) Mehrfachdruckeinrichtung
DE917259C (de) Drucktelegrafenempfaenger mit einem Typenrad, das eine Anzahl von im Ruhezustand ausserhalb der Druckstellung liegenden Typenreihen besitzt
DE2554858C3 (de) Druckvorrichtung
DE3207374C2 (de)
DE2021442B2 (de) Schnelldrucker
DE2028834B2 (de) Vorrichtung zum Bedrucken von Bankschecks und ähnlichen Dokumenten
DE2916903C3 (de) Druckwert für z.B. Büromaschinen
DE955322C (de) Maschine zum gleichzeitigen Bedrucken steifer, die Maschine anschliessend verlassender Blaetter und eines in der Maschine verbleibenden Kontrollstreifens mit Hilfe von abnehmbar in einem hin und her beweglichen Druckkopf angeordneten Klischees
DE549009C (de) Tabelliermaschine o. dgl. zum Drucken von Zusammenstellungen, wie Rechnungen oder Rechnungsauszuege
DE282703C (de)
DE194246C (de)
DE205299C (de)
DE618235C (de) Druckvorrichtung fuer Registrierkassen und aehnliche Maschinen
DE1561266C3 (de) Vorrichtung zum Einstellen eines Typenträgers, der zum Erzeugen eines Abdruckes eine wälzende Bewegung auf dem Druckwiderlager ausübt
DE1088516B (de) Rotations-Vervielfaeltiger zum Abdruck ausgewaehlter Abschnitte aus der Druckvorlage
DE224984C (de)
DE571321C (de) Rotationstypendrucker
DE523806C (de) Vorrichtung zum periodischen Kennzeichnen bestimmter Druckexemplare in einer Druckmaschine fuer Papierbahnen durch ein Hilfsdruckwerk