[go: up one dir, main page]

DE1243063B - Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone

Info

Publication number
DE1243063B
DE1243063B DEL44644A DEL0044644A DE1243063B DE 1243063 B DE1243063 B DE 1243063B DE L44644 A DEL44644 A DE L44644A DE L0044644 A DEL0044644 A DE L0044644A DE 1243063 B DE1243063 B DE 1243063B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stencil
film
template
adhesive
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL44644A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Loderer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL44644A priority Critical patent/DE1243063B/de
Publication of DE1243063B publication Critical patent/DE1243063B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/06Stencils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.
B44d
Deutsche Kl.: 75 c - 26/01
Nummer: 1 243 063
Aktenzeichen: L 44644 VI b/75 c
Anmeldetag: 4. Januar 1960
Auslegetag: 22. Juni 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone zum Malen, Spritzen und Zeichnen, die aus zwei mit einer trennbaren Bindemittelschicht verbundenen Blättern mit verschieden großen, übereinanderliegenden Ausschnitten besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine absolut saubere Schablonenarbeit bei weitgehender Zeitersparnis, selbst durch weniger geschulte Graphiker oder angelernte Kräfte zu ermöglichen.
Soweit Schablonen zum Herstellen von bildhaften Mustern, Zeichen, Schriften und künstlerischen Motiven gebraucht werden, bestehen sie aus starkem Papier (Schablonenpapier) dünnen Blechen, die ausgestanzt werden, und anderen zu diesem Zweck geeigneten Werkstoffen. Besonders der Maschinen-Retuscheur und der Graphiker verwenden zu deren Herstellung durchsichtige Hartfolien.
Die Herstellung der letztgenannten Schablonen erfolgt in der Weise von Hand, daß man auf die Zeichnung ein Blatt durchsichtiger Hartfolie lose auflegt. Eine Befestigung gegen Verschieben ist dabei nicht möglich oder zumindest schwierig, weil die Originalzeichnung nicht mit Heftnägeln oder Klebemitteln beschädigt werden darf; dasselbe gilt auch für die aufgelegte Hartfolie. Es bleibt nur übrig, die Hartfolie mit kleinen Bleiklötzchen zu beschweren, d. h., jegliche behelfsmäßige Verbindung scheidet aus. Die Belastungsklötzchen sind besonders schon beim Ritzen der Hartfolie zum Austrennen der Motive hinderlich, weil dadurch die freie Betätigung der arbeitenden Hand gehemmt ist; die Schablone verrutscht leicht während des Ritzens. Nach dem Ritzen wird die geritzte Folie abgehoben und um die Ritzenlinien beiderseitig hin und her abwärts gebogen, wodurch die Ritzen zerreißen und das Vorlagemotiv in der genauen Umgrenzungslinie herausbricht und herausfällt. Für die weitere Bearbeitung wird die Schablone, die das Motiv als Negativ darstellt, auf einen Karton oder irgendeine vielleicht schon für später brauchbare Unterlage aufgelegt, damit durch Aufspritzen von Farbstoff das genaue Profilbild erscheint. Für diese Arbeit mußte die Negativschablone erst recht nämlich mit den üblichen Bleiklötzchen gegen Verrutschen gesichert werden, zumal nunmehr auch noch der Luftdruck der Spritzpistole auf die lose aufgelegte Negativschablone einwirkt und der Luftdruck sogar unterhalb der Schablonenkanten eintritt, sie stellenweise abhebt und unscharfe Bilder mit Schmierrändern hinterläßt. Dagegen schützen die Bleiklötzchen nur wenig. Alle diese Schwierigkeiten behindern außerordentlich und erschweren eine ab-Verfahren zum Herstellen
einer dreischichtigen Haftschablone
Anmelder:
Anton Loderer, Berlin 30, Potsdamer Str. 130
Als Erfinder benannt:
Anton Loderer, Berlin
solut saubere Herstellung des fertigen Positivbildes. Man hat zwar diese große Schwierigkeiten zu überwinden gesucht, indem man ganz vorsichtig nachträglich während der Arbeit die Schablone auf ihrer Unterfläche behelfsmäßig mit Gummilösung bestrichen hat und dann vorsichtig auf das Bild aufdrückte. Dabei wurden naturgemäß möglichst nur solche Klebestellen ausfindig gemacht, die das Bild und die Schablone möglichst wenig verletzen konnten. Trotz der größten Vorsicht wurden dann doch schließlich die Bilder, von denen derartige Schablonen abgenommen werden mußten, sogar bis zur weiteren Unbrauchbarkeit beschädigt.
Beim Bemalen und Dekorieren von Wänden würde der Maler gern nur solche Schablonen verwenden, die künstlerisch für bestimmte Fälle entworfen wurden. Jedoch haben diese auf Schablonenpapier hergestellten Schablonen den Fehler, nicht maßhaltig zu sein und von der Wand fortwährend abzurutschen und abzufallen, weil das Schablonenpapier an der Wand nicht behelfsmäßig befestigt werden konnte. Der Maler aber braucht seine Hände ständig für die Malereiherstellung. Aus allen diesen Gründen benutzt man derartige Schablonen fast nur noch für die Herstellung von Abschlußbordüren zwischen Wand und Decke. Sie bestehen in der Regel aus einigen Standardmustern, die fabrikmäßig hergestellt werden. Alle diese bisher gebräuchlichen Schablonen haben den großen Nachteil, daß sie sich beim Schablonieren leicht hin und her bewegen können und dann »schmieren«.
Es ist ferner außer den das Entfernen des einen der beiden Papierblätter des Duplex-Papiers erfordernden, für Graphiker, Retuscheure, Stoffmaler usw. nicht geeigneten Siebdruckschablonen ein Schablonenaufbau aus zwei durch Klebstoff verbundenen Blättern mit übereinanderliegenden verschieden großen Ausschnitten mit einem Klebstoffrand bekanntgeworden. Auf diese Weise kann zwar eine feste Verbindung zwischen den beiden Blättern er-
709 607/458

Claims (1)

  1. reicht und ein Verrutschen der Schablone sowie Eindringen von Farbe in den Raum außerhalb der Begrenzungslinien verhindert werden. Es handelt sich hierbei jedoch um eine überwiegend für Druckmaschinen bestimmte Schablone, die erst im Endzustand eine dreiteilige Einheit bildet und die schon deswegen für graphische und Retuscheurarbeiten ungeeignet ist, weil hierbei zuerst ein durchsichtiges Papierblatt zur Herstellung eines Hintergrundes genommen, dann auf das Foto haftend angebracht und ausgeschnitten und danach ein zweites Papierblatt verwendet und dem ersten Papierblatt im Ausschnitt entsprechend angepaßt werden muß, wobei schließlich das erste Papierblatt mit einem Haftkleber bestrichen werden müßte, um beide Schablonenteile zusammenzubringen.
    Zur Vermeidung dieser Nachteile wird daher erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß auf der oberen aus einer weichen transparenten Kuststoffolie bestehenden Schicht das Motiv nach einer untergelegten Vorlage geschnitten wird, die untere aus einer härteren, dickeren transparenten Kunststoffolie bestehende Schicht mit einem Abstand von der Motivkontur angeritzt wird und anschließend die Ausfallteile vom Schablonenkörper abgehoben werden.
    Dadurch ergibt sich eine Dreischichtschablone, deren Bestandteile, d.h. der Motivträger (dünne Folie), der Schablonenträger (dickere Folie) und der zwischen den beiden Folien befindliche Haftkleber im trockenen Zustand an der Herstellung der Schablone, d. h. ohne aufreißende Wirkung beteiligt und immer, und zwar auch dann noch als eine Einheit vorhanden sind, wenn das Positiv vom Negativ getrennt ist. Die drei vorgenannten Bestandteile ergeben somit eine Wechselwirkung, wobei der Haftkleber (trennbares Mittel) somit von vornherein zwischen den beiden Folien und nicht außerhalb derselben angebracht ist. Die Kombination von zwei Kunststoffolien mit dem mittleren Haftkleber gewährleistet eine trockene, sichere, rasche und sachgerechte Funktion zum Aufbringen auf Fotopapiere, feine Zeichenpapiere, seidene Stoffe usw.
    Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar
    Fig. 1 ein Dreischichtenmaterial von dem zur Herstellung der Schablone ausgegangen wird, das aus zwei von vornherein durch eine Klebeschicht verbundenen Schichten besteht, nämlich aus einer durchsichtigen harten Folie und der darauf z.B. mittels Gummiklebers befestigten weichen Folie, und
    die in der Zeichnung in der Reihenfolge dargestellt ist, daß auf einem als Vorlage dienenden Kartenblatt die harte Folie 1 aufliegt, auf der die weiche Folie 2 mittels Klebers 3 von vornherein befestigt ist, in Draufsicht, wobei zur Veranschaulichung die obenliegende harte Folie um eine Ecke zurückgeschlagen ist,
    F i g. 2 die Anordnung der Folien übereinander in der Arbeitsstellung, in der auf dem Zeichenbrett unten die durchsichtige harte dickere Folie 1 aufliegt und darüber die bereits von vornherein mittels Gummiklebers 3 befestigte weiche Folie 2, die zunächst geschnitten wird, wobei in der Zeichnung der Buchstabe »i« bereits etwa zur Hälfte ausgeschnitten ist, in Draufsicht auf die weiche Folie,
    Fig. 3 die umgewendete Schablone, wobei die harte Folie oben liegt und ihrerseits geritzt wird, jedoch in einem Abstand ringsum von der Zeichnungs-IinieT
    F i g. 4 das Ausbrechen der Schablone, wobei die starke Folie 2 um ihre Ritzlinien hin und her bzw. auf und nieder gebogen und dadurch zwischen diesen Grenzlinien liegende Teil der starken Folie aus dieser herausgebrochen wird,
    F i g. 5 das Abziehen der dünnen Folie von der ausgebrochenen starken Folie und
    Fig. 6 das Spritzen mit Hilfe der gewonnenen Schablone, nachdem die zwischen 5 und dem Schablonenausschnitt 6 liegende Umgrenzungsfläche als Kleberand auf dem Zeichnungsblatt durch einfaches Aufdrücken aufgeklebt worden ist.
    Patentanspruch:
    Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone zum Malen, Spritzen und Zeichnen, die aus zwei mit einer trennbaren Bindemittelschicht verbundenen Blättern mit verschieden großen, übereinanderliegenden Ausschnitten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen aus einer weichen transparenten Kunststoffolie bestehenden Schicht das Motiv nach einer untergelegten Vorlage geschnitten wird, die untere aus einer härteren, dickeren transparenten Kunststoffolie bestehende Schicht mit einem Abstand von der Motivkontur angeritzt wird und anschließend die Ausfallteile vom Schablonenkörper abgehoben werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2007 056, 1480 200.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    709 607/458 6.67 © Bundesdnickerei Berlin
DEL44644A 1960-01-04 1960-01-04 Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone Pending DE1243063B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL44644A DE1243063B (de) 1960-01-04 1960-01-04 Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL44644A DE1243063B (de) 1960-01-04 1960-01-04 Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1243063B true DE1243063B (de) 1967-06-22

Family

ID=7270775

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL44644A Pending DE1243063B (de) 1960-01-04 1960-01-04 Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1243063B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4397261A (en) * 1981-10-30 1983-08-09 The Excello Speciality Company Paint mask
US4430137A (en) 1981-10-30 1984-02-07 The Excello Specialty Company Paint mask and method
DE3633167A1 (de) * 1986-09-30 1988-03-31 Viktor Ebenhoch Verfahren zum beschriften von planen
FR2759306A1 (fr) * 1997-02-11 1998-08-14 Plasto Sa Pochoir auto-adhesif

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1480200A (en) * 1922-08-07 1924-01-08 Elliott Harriet Adell Stencil
US2007056A (en) * 1931-10-31 1935-07-02 Floyd R Mccord Method of making stencils

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1480200A (en) * 1922-08-07 1924-01-08 Elliott Harriet Adell Stencil
US2007056A (en) * 1931-10-31 1935-07-02 Floyd R Mccord Method of making stencils

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4397261A (en) * 1981-10-30 1983-08-09 The Excello Speciality Company Paint mask
US4430137A (en) 1981-10-30 1984-02-07 The Excello Specialty Company Paint mask and method
DE3633167A1 (de) * 1986-09-30 1988-03-31 Viktor Ebenhoch Verfahren zum beschriften von planen
FR2759306A1 (fr) * 1997-02-11 1998-08-14 Plasto Sa Pochoir auto-adhesif

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2459598A1 (de) Schablone
DE1243063B (de) Verfahren zum Herstellen einer dreischichtigen Haftschablone
DE69117734T2 (de) Mehrfarbiges Siebdruckverfahren und Verwendung einer Siegelschablone
DE2019748A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Dekorieren von keramischen Wand- oder Bodenfliesen
DE465254C (de) Zusammengesetztes Schablonenblatt
DE650662C (de) Verfahren zur Herstellung von bedruckten bzw. erhaben gepraegten aufklebbaren Etiketten o. dgl., die mit Dauerklebstoff versehen sind
DE853453C (de) Hektographische Schablone fuer Dauerschablonenvervielfaeltigungsmaschinen
DE2307601C3 (de)
DE1813239A1 (de) Grusskarte
DE2355953C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Gravierplatten
DE4009317A1 (de) Verfahren zur herstellung einer bildlichen oder graphischen, reliefartigen raeumlich erhabenen darstellung und durch das verfahren geschaffene darstellung
US2929315A (en) Use of non-adhesive materials as stencil copy, and the method of retaining same to the screen, in screen process printing
DE514958C (de) Verfahren zum Herstellen von Bronzedrucken auf endlosen Papierbahnen
EP0043578A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Anreibebildern und deren Anwendung
CH144028A (de) Verfahren zum Herstellen zusammengesetzter gedruckter Reproduktionsvorlagen.
DE562965C (de) Verfahren zur Herstellung von Schattierungen und Rastermustern o. dgl. auf Zeichnungen vermittels aufklebbarer durchsichtiger Filme zur Herstellung von Druckformen
DE470730C (de) Druck- und Stanzautomat
DE19614450A1 (de) Hochdruck-Verfahren und Vorrichtung zur manuellen Herstellung eines Drucks
AT125480B (de) Aus mehreren Schichten bestehende Malerschablone zum Schablonieren, Wischen und Spritzen.
DE8322595U1 (de) Dekorationshilfsmittel zur Herstellung von geätzten Glasscheiben
DE568133C (de) Durchschreibverfahren
DE569281C (de) Verfahren zur Herstellung echter Blattgoldbeschriftung hinter Glas
DE2808979C3 (de) Verfahren zum Herstellen einer Beschriftungsschablone
DE962664C (de) Verfahren zur Herstellung von Filmfolien fuer Photozwecke
DE905022C (de) Verfahren zur Herstellung einer Siebdruckschablone und Vorrichtung zur Durchfuehrungdes Verfahrens