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DE1242923B - Selbstverkaeufer fuer Flaschen, Buechsen u. dgl. - Google Patents

Selbstverkaeufer fuer Flaschen, Buechsen u. dgl.

Info

Publication number
DE1242923B
DE1242923B DEW33886A DEW0033886A DE1242923B DE 1242923 B DE1242923 B DE 1242923B DE W33886 A DEW33886 A DE W33886A DE W0033886 A DEW0033886 A DE W0033886A DE 1242923 B DE1242923 B DE 1242923B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
self
cam
locking
magazine
rest position
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW33886A
Other languages
English (en)
Inventor
Francis A Gasparini
James E Howard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of DE1242923B publication Critical patent/DE1242923B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/08Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other arranged in two columns in staggered relationship
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means
    • G07F11/24Rotary or oscillatory members

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

  • Selbstverkäufer für Flaschen, Büchsen u. dgl. Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer für Flaschen, Büchsen u. dgl., die in einem oder mehreren Magazinen in zwei senkrechten, einander ;it@-,-lappenden Stapeln gelagert sind.
  • Bei einem bekannten Selbstverkäufer dieser Art sind in jedem Magazin zwei Sperrglieder derart angeordnet, daß in der Ruhestellung jedes Sperrglied sich unter einem der beiden Stapel befindet und die Sperrglieder einzeln zwecks Freigabe der untersten Ware in dem zugehörigen Stapel, wenn diese sich in Ausgabestellung befindet, bewegbar sind, indem jedem Sperrglied eine Kurvenplatte zugeordnet ist, bei deren Verschiebung das Sperrglied die Freigabebewegung ausführt. Ferner ist eine Betätigungsvorrichtung für die Kurvenplatten vorgesehen.
  • Der Zweck dieser Anordnung besteht hauptsächlich in der Sicherung gegen unbefugte Warenentnahme. Es soll dadurch der Mangel früherer Selbstverkäufer dieser Art beseitigt werden, daß bei unbefugtem Zugriff zu einem beliebigen Teil der Bewegungsübertragungskette eine Betätigung dieses Teils möglich ist, wodurch die Flaschen oder sonstigen Waren in beliebiger Anzahl herausgeholt werden können.
  • Bei dem erwähnten bekannten Selbstverkäufer ist die Betätigungsvorrichtung als Steuerwalze ausgebildet, in deren Kurvennuten die Steuerarme der Sperrglieder ständig eingreifen. Die Sperrglieder stehen also auch hier in ständiger Antriebsverbindung mit der Antriebswelle, so daß ein Zugriff zu irgendeiner Stelle dieser Antriebswelle oder ihrer Antriebsvorrichtung ausreicht, um das ganze Magazin leeren zu können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Diebstahlsicherheit der bekannten Warenausgabevorrichtung grundsätzlich zu verbessern.
  • Zu diesem Zweck ist ein Selbstverkäufer der eingangs genannten Art gekennzeichnet durch eine Einrückvorrichtung, die nach Münzeinwurf die Betätigungsvorrichtung über ein in der Ruhelage ausgerücktes Kupplungsglied mit jeweils einer der zugehörigen Kurvenplatten verbindet, und durch eine Aushebevorrichtung zur Rückführung der eingerückten Kupplungsglieder nach jedem Warenausgabevorgang.
  • Die Betätigungsvorrichtung steht also nicht wie bei sämtlichen bekannten Selbstverkäufern dieser Art in ständigem Eingriff mit den Sperrgliedern, sondern ist in der Ruhelage völlig von diesen entkoppelt. Infolgedessen ist eine unbefugte Betätigung der Betätigungsvorrichtung einschließlich ihres Antriebsmotors und der sonstigen übertragungsvorrichtungen ohne jede Wirkung auf die Warenausgabe, solange es dem unbefugten Benutzer nicht gelingt, gleichzeitig ein Kupplungsglied in Eingriff mit der zugehörigen Kurvenplatte zu bringen und zu halten. Das ist aber recht unwahrscheinlich, weil diese Kupplungsglieder und ihre Einrückvorrichtungen gut geschützt im Inneren der Maschine liegen und erst nach dem Aufbrechen des ganzen Gerätes zugänglich werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen erläutert. Hierin zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht der Warenausgabevorrichtung des Selbstverkäufers nach der Erfindung in der Ruhestellung, F i g. 2 eine Ansicht derselben Teile in einer Zwischenstellung, F i g. 3 eine Ansicht in der Ausgabestellung, F i g. 4 eine Ansicht entsprechend F i g. 3, wobei jedoch die Steuervorrichtungen gestrichelt eingezeichnet sind, F i g. 5 eine Vorderansicht des Selbstverkäufers mit den Kupplungsgliedern, F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in F i g. 5, F i g. 7 ein vereinfachtes Schrägbild der Anordnung nach F i g. 5 und 6 und F i g. 8 eine Ansicht des bei der Erfindung verwendeten Schaltrades mit Schaltklinke.
  • Die Zeichnung zeigt ein Warenmagazin 11 mit zwei senkrechten Seitenwänden 12 und 13 (F i g. 1 bis 4) und Vorder- und Rückwand 14 und 15 (F i g. 6 und 7). In dem Magazin befinden sich Flaschen 1.6, Büchsen od. dgl. in zwei senkrechten, ineinandergreifenden Stapeln. Der Abstand der Seitenwände 12 und 1.3 ist also etwas geringer als der doppelte Durchmesser der gestapelten Ware.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, befindet sich die unterste Flasche A im Stapel 17 und die zweitunterste Flasche B im Stapel 18, während die nächste Flasche C wieder im Stapel 17 auf der Flasche A aufruht. Die senkrechte Mittelebene 19 des Magazins schneidet also beide Stapel 17 und 18.
  • Ein Sperrglied 21 befindet sich unterhalb des Stapels 17 und verhindert eine Abwärtsbewegung der beiden Stapel durch Anschlag an die Unterseite der Flasche A. Ein ebensolches Sperrglied 22 befindet sich unter dem Stapel 18. Die Sperrglieder bestehen aus Stangen, die sich von vorn nach hinten durch das Magazin erstrecken, wie aus F i g. 6 und 7 ersichtlich ist. Sie gehen durch eine entsprechende öffnung 20 in der Vorderwand 14 hindurch.
  • In F i g. 1 sind die beiden Sperrglieder 21 und 22 in der Ruhestellung dargestellt und befinden sich hier beiderseits der Mittelebene 19 in gleichen horizontalen Abständen von ihr. In der dargestellten Lage hält das Sperrglied 21 beide Stapel 17 und 18, weil sich die untersteFlascheimStapel 17befindetund auch den Stapel 18 festhält, während das Sperrglied 22 in diesem Falle unbenutzt ist.
  • Die Sperrstange 21 ist an der Vorder- und Rückwand an Hebeln 23 und 23 a befestigt, die um Zapfen 24 und 24a auf einer gemeinsamen horizontalen Achse schwenkbar sind. Ebenso ist das Sperrglied 22 an Hebeln 25 a befestigt, die um die ebenfalls in einer gemeinsamen Achse liegenden Zapfen 26 und 26a schwenkbar sind. Die Zapfen 26 und 26a sind symmetrisch zu den Zapfen 24 und 24a hinsichtlich der Mittelebene 19 angebracht.
  • Die Hebel 23 bis 25a sind zweiarmig, und der untere Hebelarm erstreckt sich schräg nach unten über die Mittelebene 19 hinweg. Die Sperrglieder sind an den unteren Enden dieser Hebelarme angebracht. In der Ruhestellung nach F i g. 1 kreuzen sich also die Hebelarme und bilden ein X. Die Hebel 23 und 25 an der Vorderwand setzen sich schräg nach oben fort. Am oberen Ende der beiden Hebelarme greifen die Betätigungsorgane an. Zwecks Verwendung gleichartiger Teile können die hinteren Hebel 23a und 25a in entsprechender Weise ausgebildet sein.
  • Da die Flasche A am weitesten unten liegt, muß sie als erste ausgegeben werden. Zu diesem Zweck werden die Hebel 23 und 23 a entgegen dem Uhrzeigersinne in F i g. 1 um die Zapfen 24 und 24 a stetig verschwenkt, wodurch das Sperrglied 21 nach unten und rechts in Richtung des Pfeiles 27a in F i g. 2 gelangt. Bei dieser Bewegung wird die unterste Flasch A langsam abgesenkt, und mit ihr rutschen die beiden Stapel 17 und 18 herunter, bis schließlich die nächste Flasche B im Stapel 18 auf dem Sperrglied 22 aufruht. Bei weiterer Bewegung des Sperrgliedes 21 entgegen dem Uhrzeigersinne wird die Flasche A freigegeben und kann gemäß F i g. 3 aus dem Magazin herausfallen. In dieser Endstellung befindet sich die Sperrstange 21 unterhalb der Sperrstange 22, so daß die Flasche A frei fallen kann. Anschließend wird der Hebel 23 im Uhrzeigersinne zurückgeschwenkt, bis die Sperrstange 21 wieder in die in F i g. 1 gezeigte Ruhelage gelangt.
  • Beim nächsten Ausgabevorgang wird die Sperrstange 22 in gleicher Weise, jedoch in umgekehrter Richtung verschwenkt. Hierdurch kann die Flasche B erst so weit abwärts rutschen, bis die Flasche C auf dem Sperrglied 21 aufruht, woraufhin die Flasche C völlig freigegeben wird. Dann gelangt auch die Sperrstange 22 in die Ruhelage zurück.
  • Der untere Arm des Hebels 23 ist mit einer Ausnehmung ausgebildet, um das Sperrglied 22 aufzunehmen, wenn der Hebel 23 in die in F i g. 3 gezeigte Lage kommt. Ebenso besitzt der hintere Hebel 25 a eine entsprechende Ausnehmung 27. Wegen der Verwendung gleichartiger Teile können auch die Hebel 25 und 23 a solche Ausnehmungen aufweisen. Die Hebel 25 und 25a für die Sperrstange 22 befinden sich vor den Hebeln 23 und 23 a, so daß die Stangen 21 und 22 die gleiche Länge haben, jedoch etwas gegeneinander verschoben sind.
  • Die Sperrglieder werden durch Kurvenplatten 28 und 29 gemäß F i g. 4 bis 7 gesteuert. Zu diesem Zweck sind die Hebel 23 und 25 an ihren oberen Enden mit Rollen 31 und 32 versehen. Da die Kurvenplatten 28 und 29 einander spiegelbildlich gleich sind, wird nur die Platte 28 beschrieben.
  • Die Kurvenplatte 28 ist langgestreckt und rechteckig und mit einem Kurvenschlitz 33 versehen, in den die Rolle 31 eingreift. Der Schlitz 33 besitzt einen vertikalen Abschnitt 34, einen schrägen Abschnitt 35 und einen vertikalen Abschnitt 36. Dadurch wird bei einer Aufwärtsbewegung der Platte 28 der Hebel 23 aus der Ruhestellung in die Ausgabestellung übergeführt. Dies ist aus einem Vergleich der Platten 59 und 28 in F i g. 4 ohne weiteres zu erkennen.
  • Zur Rückführung der Sperrstange 21 in ihre Ruhestellung wird die zugehörige Kurvenplatte 28 nach unten verschoben. Wegen der senkrechten Abschnitte 34 und 36 haben die Platten ein gewisses Spiel und beginnen mit der Verschwenkung der zugehörigen Sperrstange erst, wenn sie ein Stückverschoben worden sind. Das Gewicht der Waren übt eine ziemliche Kraft auf die Sperrstange 22 in F i g. 4 aus und sucht den Hebel 25 im Uhrzeigersinne zu verdrehen. Diese Kraft wird aber durch die vertikale Kante des Schlitzes 34 aufgenommen, so daß in der unteren Stellung der Platte 29 eine zufällige Verschwenkung infolge des Gewichtes der Waren oder eine absichtliche Betätigung von unten aus unlauteren Motiven unmöglich ist.
  • Die Vorderwand 14 des Selbstverkäufers hat einen U-förmigen Querschnitt und besitzt obere und untere horizontale Wandteile 37 und 38. Die Kurvenplatten 29 und 28 sind in entsprechenden Ausnehmungen 39 und 40 der Wandteile 37 und 38 verschiebbar. Ferner können sie durch zwei an der Wand 14 angebrachte Rollen 41 (F i g. 7) geführt sein.
  • Die Kurvenplatten 28 und 29 werden von einer Vorrichtung betätigt, die dafür sorgt, daß die Waren aus den beiden Stapeln abwechselnd ausgegeben werden. Hierzu dient eine U-förmige Schiene 42, die zwischen den horizontalen Wandteilen 37 und 38 vertikal verschiebbar ist und obere und untere horizontale Teile 43 sowie einen vertikalen Verbindungsteil 44 besitzt. Die Schiene 42 sitzt auf senkrechten Führungsleisten 45 und 46, die in Schlitzen 47 und 48 der horizontalen Wandteile 37 und 38 verschiebbar sind. Die Verschiebungsrichtung ist durch die Pfeile 49 in F i g. 5 bis 7 angedeutet.
  • Innerhalb der Schiene 42 sind Kupplungsglieder 51 und 52 pendelnd an einer Achse 53 aufgehängt, die in den Seitenleisten 45 und 46 befestigt ist. Jedes Kupplungsglied besitzt einen nach hinten weisenden Finger 54, der durch ein Loch in der Schiene 42 in eine Öffnung 55 der zugehörigen Kurvenplatte 28 bzw. 29 eingreift, wenn das Kupplungsglied nach hinten gedrückt wird. Dies besorgt eine Betätigungsvorrichtung, die an einem Vorsprung 56 des Kupplungsgliedes angreift. Die Betätigungsvorrichtung ist so eingerichtet, daß sie die Kupplungsglieder abwechselnd eindrückt. Sie besteht aus zwei um 90° versetzt auf einer Welle 58 befestigten Nockenscheibei 57 und 59, deren Hebedaumen abwechselnd die Vorsprünge der Kupplungsglieder 51 und 52 erfassen. Vor jeder Warenausgabe wird die Welle 58 mittels einer Schrittschaltvorrichtung 62 um einen solchen Winkelbetrag weitergedreht, daß das eine Kupplungsglied freigegeben und das andere Kupplungsglied in Eingriff mit seiner zugehörigen Kurvenplatte gebracht wird. Die Schrittschaltvorrichtung 62 wird vorzugsweise von einem Tauchkernmagneten 61 betätigt, der zur Auslösevorrichtung des Selbstkassierers gehört.
  • Die Schrittschaltvorrichtung 62 umfaßt ein auf der Nockenwelle 58 befestigtes Schaltrad 63 mit ebenen Zähnen 64, die mit rechtwinklig abgebogenen Zähnen 65 abwechseln (F i g. 8). Auf der Welle 58 ist ein Winkelhebel 66 frei drehbar gelagert. Ein Arm des Winkelhebels 66 ist über eine Pleuelstange 67 mit dem Tauchkernmagneten 61 verbunden, während der andere Arm des Winkelhebels 66 eine Zugklinke 68 trägt, welche in die Zähne 64 eingreifen kann. Zur Auskupplung am Ende jeder Betätigung der Schiene 42 dient ein Ausheber 69, der federnd in die Bahn der abgebogenen Zähne 65 ragt (F i g. 5).
  • Die Vertikalbewegung der Schiene 42 zur Anhebung einer der beiden Kurvenplatten 28 und 29 kann mittels irgendeiner Vorrichtung geschehen, die mit den Führungsleisten 45 und 46 verbunden ist.
  • Beispielsweise dient hierzu eine Schwenkwelle 70, an der zwei Hebel 71 befestigt sind. Diese bestehen mit den Führungsleisten 45 und 46 in Antriebsverbindung.
  • Arbeisweise Es sei angenommen, daß die unterste Flasche sich in dem linken Stapel 17 befindet und auf dem Sperrglied 21 aufruht, wie es in F i g. 1 gezeigt ist. Zwecks Ausgabe einer Flasche wird der Magnet 61 erregt, und mittels der Klinke 68, des Klinkenrades 63 und der Nockenwelle 58 gelangt die Nockenscheibe 57 in die in F i g. 6 gezeigte Stellung, in der sie das Kupplungsglied 51 in Eingriff mit der Kurvenplatte 28 bringt. Bei Betätigung der Vorrichtung 70 wird die Schiene 42 angehoben und nimmt über den Finger 54 und die Öffnung 55 die Kurvenplatte 28 nach oben mit. Dagegen bleibt das Kupplungsglied 52 infolge seiner Schwere in einer Stellung, in der sein Finger 54 außer Eingriff mit der Platte 29 ist, die somit in ihrer untersten Lage bleibt. Bei der Aufwärtsbewegung der Platte 28 bewegt der schräge Abschnitt 35 des Schlitzes 33 den Hebel 23 entgegen dem Uhrzeigersinne, so daß die Sperrstange 21 sich nach rechts und unten unter die Sperrstange 22 verschwenkt, wie es oben beschrieben wurde. Die Flasche B setzt sich auf die Sperrstange 22 auf, und anschließend wird die Flasche A freigegeben (F i g. 3). Dann wird die Betätigungsvorrichtung zurückgeschwenkt, so daß die Schiene 42 und mit ihr die Kurvenplatte 28 nach unten gehen. Der schräge Abschnitt 35 des Kurvenschlitzes in der Platte 28 verschwenkt nun das Sperrglied 21 wieder im Uhrzeigersinne in die Ruhestellung, in der es durch den vertikalen Abschnitt 34 festgehalten wird. Gegen Ende der Abwärtsbewegung der Schiene 42 ergreift der Ausheber 69 einen abgebogenen Zahn 65 und dreht hierdurch die Schrittschaltvorrichtung 62 so weit, daß die Nokkenwelle 58 und die Nockenscheibe 52 in eine neutrale Lage gelangen, in welcher weder die Nockenscheibe 57 noch die Nockenscheibe 59 sich im Eingriff mit dem Vorsprung des zugehörigen Kupplungsgliedes befinden.
  • Beim nächsten Ausgabevorgang wird der Elektromagnet 61 wieder erregt und dreht die Nockenwelle 58 so weit, daß die Nockenscheibe 59 das Kupplungsglied 52 einrückt. Somit geht bei der Aufwärtsbewegung der Schiene 42 diesmal die Kurvenplatte 29 mit nach oben, während die Kurvenplatte 28 unten bleibt. Damit wird nun das Sperrglied 22 im Uhrzeigersinne verschwenkt und gibt die unterste Flasche B in dem rechten Stapel 18 frei, nachdem die übrigen Flaschen bis zur Flasche C ihr Gewicht auf das Sperrglied 21 übertragen haben. Anschließend kehrt das Sperrglied 22 in die Ruhelage zurück.
  • Ein wesentliches Merkmal der Schrittschaltvorrichtung 62 beruht darin, daß die Kupplungsglieder 51 und 52 in die ausgerückte Stellung zurückkehren, wenn die Schiene 42 nach unten geht. F i g. 8 zeigt die Stellung des Schaltrades 63 vor der Warenausgabe. Zu Beginn eines Ausgabevorganges dreht der Elektromagnet 61 mittels der Klinke 68 das Schaltrad 63 um 45° im Uhrzeigersinne, d. h. um einen Zahn weiter. Die abgebogenen Zähne 65 befinden sich dann in denjenigen Stellungen, die in F i g. 8 von den glatten Zähnen 64 eingenommen werden, und eine der Nockenscheiben 57 bzw. 59 ergreift den Vorsprung 56 des zugehörigen Kupplungsgliedes. Bei der Aufwärtsbewegung der Schiene 42 drückt der unter dem Ausheber 69 befindliche Zahn 65 den Ausheber zur Seite. Nach dem Vorbeigang des Schaltrades geht der Ausheber 69 wieder in seine Lage unterhalb des Zahnes 65 zurück. Bei der Abwärtsbewegung nach Ausgabe einer Flasche ergreift der Ausheber 69 die horizontale Unterkante des abgebogenen Zahnes 65 und dreht das Schaltrad um 45° im Uhrzeigersinne weiter, wodurch der Nocken von dem Kupplungsglied freikommt. In der Ruhelage sind somit die Kupplungsglieder 51 und 52 wieder in ihrer ausgerückten Stellung, und die Anordnung hat sich um 90° gegenüber der vorherigen Ruhelage weiter gedreht.
  • Selbstverständlich kann eine größere Anzahl von Stapeln von einer Schrittschaltanordnung betätigt werden, indem die Anzahl der Betätigungsflächen je Nockenscheibe, die Zahnzahl des Schaltrades und der Vorschubwinkel verändert werden. Da die Anordnung am Ende jedes Ausgabevorganges sämtliche Kupplungsglieder freigibt, können auch mehrere Schrittschaltvorrichtungen auf einer einzigen Schiene 42 angebracht werden. Bei dieser Anordnung kann eine Ware aus einem Magazin ausgegeben werden, das von einer Schrittschaltanordnung betätigt wird, ohne daß andere Schrittschaltanordnungen gestört werden, so daß bei nachfolgender Betätigung einer der anderen Schrittschaltanordnungen diese in der Arbeitsfolge der von ihr gesteuerten Kurvenplatten fortfährt.
  • Beim Abwärtshub der Schiene 42 stößt deren unterer horizontaler Teil 43 gegen die Oberseite eines an der Kurvenplatte 28 bzw. 29 befestigten Winkels 72, so daß die Kurvenplatte zwangläufig nach unter. mitgenommen wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Selbstverkäufer für Flaschen, Büchsen u. dgl., die in einem oder mehreren Magazinen liegend in zwei senkrechten, einander überlappenden Stapeln gelagert sind, bei dem in jedem Magazin zwei Sperrglieder derart angeordnet sind, daß in der Ruhestellung jedes Sperrglied sich unter einem der beiden Stapel befindet und die Sperrglieder einzeln zwecks Freigabe der untersten Ware in dem zugehörigen Stapel, wenn diese sich in Ausgabestellung befindet, bewegbar sind, indem jedem Sperrglied eine Kurvenplatte zugeordnet ist, bei deren Verschiebung das Sperrglied die Freigabebewegung ausführt, sowie mit einer Betätigungsvorrichtung für die Kurvenplatten, gekennzeichnet durch eine Einrückvorrichtung (62), die nach Münzeinwurf die Betätigungsvorrichtung (42) über ein in der Ruhelage ausgerücktes Kupplungsglied (51, 52) mit jeweils einer der zugehörigen Kurvenplatten (28 bzw. 29) verbindet, und durch eine Aushebevorrichtung (69) zur Rückführung der eingerückten Kupplungsglieder nach jedem Warenausgabevorgang.
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückvorrichtung zwei Nockenscheiben (57, 59) für jedes Magazin aufweist, die je mit einem Kupplungsglied (51, 52) zusammenwirken und bei ihrer Drehung dasselbe abwechselnd in und außer Eingriff mit der zugehörigen Kurvenplatte bringen sowie von einer Schrittschaltvorrichtung (62) betätigbar sind, und daß die Schrittschaltvorrichtung von einem durch Münzeinwurf ausgelösten Elektromagneten (61) jeweils um einen Schritt weiter bewegbar ist, derart, daß die Nockenscheiben abwechselnd die Kupplungsglieder in Eingriff mit den zugehörigen Kurvenplatten bringt.
  3. 3. Selbstverkäufer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einem Magazin zugeordneten Nockenscheiben auf einer gemeinsamen Nockenwelle (58) befestigt sind, die von einem Schaltrad (63) weiterbewegt wird.
  4. 4. Selbstverkäufer nach Anspruch 2 mit mehreren Magazinen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Nockenscheiben auf einer gemeinsamen Nokkenwelle befestigt sind, die von einem einzigen Schaltrad weitergedreht wird.
  5. 5. Selbstverkäufer nach Anspruch 2 mit mehreren Magazinen, dadurch gekennzeichnet, daß gewissen Magazinen eine eigene Nockenwelle mit zwei Nockenscheiben zugeordnet ist, während die übrigen Magazine eine gemeinsame Nockenwelle aufweisen, auf der für jedes Magazin zwei Nokkenscheiben befestigt sind, und daß die Nockenwellen jeweils eigene Schrittschaltvorrichtungen aufweisen.
  6. 6. Selbstverkäufer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß. die Sperrglieder (21,22) in jedem Magazin aus zwei parallel zur mittleren Längsebene des Magazins verlaufenden Stangen bestehen, die in der Ruhestellung symmetrisch zu dieser Längsebene (19) angeordnet sind und je an zwei Hebeln (23,23a bzw. 25, 25a) befestigt sind, welche um eine oberhalb der betreffenden Stange und auf der anderen Seite der Mittelebene (19) befindliche Achse schwenkbar sind, sowie daß ein Hebel jedes Hebelpaares einen Kurvenfolger (31, 32) trägt, der in die zugeordnete Kurvenplatte (28, 29) eingreift.
  7. 7. Selbstverkäufer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen der Hebel für die Sperrglieder sich in einer gemeinsamen horizontalen Ebene befinden und daß die Sperrstangen (21, 22) in der Ruhestellung in einer zweiten gemeinsamen horizontalen Ebene liegen, während in der Warenausgabestellung die betreffende Sperrstange sich unterhalb der Ruhestellung der anderen Sperrstange befindet. B. Selbstverkäufer nach Anspruch 6 oder 7, dadurch' gekennzeichnet, daß jede Kurvenplatte (28, 29) geradlinig in vertikaler Richtung verschiebbar ist und einen Kurvenschlitz (33) aufweist, der zwei vertikale Endabschnitte (34, 36) und einen schrägen Mittelabschnitt (45) besitzt, so daß der betreffende Kurvenfolger (31, 32) sich in der Ruhestellung in einem der Endabschnitte befindet und die zugehörige Sperrstange gegen ungewollte Bewegungen sichert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1840 649, 1804910.
DEW33886A 1962-02-14 1963-02-12 Selbstverkaeufer fuer Flaschen, Buechsen u. dgl. Pending DE1242923B (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW33886A Pending DE1242923B (de) 1962-02-14 1963-02-12 Selbstverkaeufer fuer Flaschen, Buechsen u. dgl.

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