DE1242829B - Elektromechanisch betriebene Winde mit einem Getriebe zwischen Windentrommel und dem Elektromotor und einer Messeinrichtung zum drehmomentabhaengigen Umschalten auf Einholen, Auslassen oder Halten - Google Patents
Elektromechanisch betriebene Winde mit einem Getriebe zwischen Windentrommel und dem Elektromotor und einer Messeinrichtung zum drehmomentabhaengigen Umschalten auf Einholen, Auslassen oder HaltenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
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Description
- Elektromechanisch betriebene Winde mit einem Getriebe zwischen Windentrommel und dem Elektromotor und einer Meßeinrichtung zum drehmomentabhängigen Umschalten auf Einholen, Auslassen oder Halten Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromechanisch betriebene Winde mit einem Getriebe zwischen der Windentrommel und dem Elektromotor und einer Meßeinrichtung zum drehmomentabhängigen Umschalten auf Einholen, Auslassen oder Halten.
- Zum Kompensieren des Wirkungsgrades im mechanischen Getriebe ist es bekannt, den Strom des Antriebsmotors als Maß für das Drehmoment zu benutzen und den Motor in bestimmten Strombereichen mit Hilfe von stromabhängigen Relais umzuschalten. Dabei ist ein ständig unter Strom stehender Antriebsmotor erforderlich. Um mit einem normalen Elektromotor arbeiten zu können, der durch einen Steuerschalter entweder in der einen oder in der anderen Drehrichtung eingeschaltet oder abgeschaltet wird, ist bei einem älteren Vorschlag eine rein mechanische Meßeinrichtung (Lastwaage) vorgesehen, und es ist in der Bewegungsbahn des Drehmomentmeßgliedes der mechanischen Drehmomentmeßeinrichtung ein oberer und ein unterer Umschaltkontakt vorhanden. Dabei wird durch den oberen Kontakt, der beim Nenndrehmoment liegt, bewirkt, daß der Motor bei Überschreiten des Nenndrehmomentes ausgeschaltet und der untere Umschaltkontakt eingeschaltet wird. Der Bereich des unteren Kontaktes liegt dabei um den Wert 1 -,02 niedriger als das Nenndrehmoment beim Einholen, wobei das Nenndrehmoment in dem Getriebeteil sich aufbaut, der zwischen der Windentrommel und der Drehmomentmeßeinrichtung liegt. Beim Überschreiten der oberen Grenze des Kontaktbereiches wird auf Auslassen und bei Unterschreiten seiner unteren Grenze auf Einholen umgeschaltet. Ferner wird im letzteren Fall, d. h. bei Kommando »Einholen«, automatisch der untere Bereich abgeschaltet und der obere Umschaltbereich wieder eingeschaltet.
- Erfindungsgemäß läßt sich eine sowohl betriebliche als auch baulich besonders vorteilhafte Ausführung einer Automatikeinrichtung dadurch erzielen, daß der nur beim Einholen eingeschaltete Motor bei Erreichen des Nennmomentes über einen Stromwächter abgeschaltet und gleichzeitig die Windentrommel an eine Bremse gelegt wird, die bei einem Moment hält, das um den Wert 1 -),2 niedriger liegt als das Motornennmoment, und rutscht, wenn dieses Moment überschritten wird, und daß der Motor durch die Drehmomentmeßeinrichtung wieder eingeschaltet und die Bremse ausgeschaltet wird, sobald das Bremsmoment unter diesen Wert absinkt.
- Hierbei stellt die Bremse einen wesentlichen Teil der Einrichtung zur Messung und zur Regelung des übertragenen Drehmomentes dar. Der nur beim Einholen eingeschaltete Motor findet seine Betriebsgrenze eindeutig, d. h. ohne Beeinflussung durch den Wirkungsgradsprung, beim Erreichen des Nenndrehmomentes, und die Bremse arbeitet nur bei Halten oder Auslassen und damit ebenfalls eindeutig, d. h. ohne Beeinflussung durch den Wirkungsgradsprung, und findet die Grenze ihrer beiden Betriebsweisen Halten und Auslassen beim Überschreiten des Nenndrehmomentes, auf welches die das Rutschmoment bestimmende Bremskraft justiert worden ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g.1 in schematischer Darstellung eine Winde, wobei der Motor und der Automatikteil geschnitten dargestellt sind, F i g. 2 und 3 einen Schnitt nach der Linie II-II der F i g.1 für zwei verschiedene Arten der Drehmomentmessung.
- Es ist 1 der Windenmotor, 2 das Gehäuse einer elektromagnetischen Bremse, deren Haltekraft durch eine Feder 3 eingestellt werden kann. Der Motor 1 ist in bekannter Weise an das Gehäuse des Getriebes 4 angeflanscht, über das die Trommel 5 angetrieben wird. Bei Automatikbetrieb wird der Motor auf Einholen geschaltet, dabei lösen sich die Bremshülse 6 und der Bremskegel 7 der Konusbremse voneinander.
- Mit steigender Zugkraft des Seiles wird das Drehmoment des Motors größer. Bei dem Nenndrehmoment, also auch bei Nennzugkraft, wird der Motor durch einen Strommesser, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist, abgeschaltet.
- Die Motorbremse ist so eingestellt, daß sie gerade die Nennlast hält. Bei einem Getriebewirkungsgrad von etwa 0,7 braucht die Bremse infolge der Umkehrung des Wirkungsgrades nur etwa die Hälfte des Motornennmomentes zu halten. Steigt die Last weiter an, so rutscht die Bremse, die auch als Lamellenbremse ausgebildet werden kann, durch. Die Bremshülse 6 ist an einem Zapfen 8 drehbar gelagert. Ein Hebel 9, der auf dem Zapfen 8 undrehbar befestigt ist, wird durch eine Feder 10 gegen den Anschlag 11 gezogen. Das Drehmoment, das durch die Zugkraft am Seil entsteht und bei geschlossener Bremse von der drehbar gelagerten Bremshülse gehalten wird, versucht den Hebel 9 entgegen der Zugkraft der Feder 10 gegen den Anschlag 12 zu drücken.
- Die Feder 10 ist so eingestellt, daß bei eingefallener Bremse und vollem Lastmoment der Hebel 9 gerade gegen den Anschlag 12 anliegt und den Schalter 13 in Wartestellung bringt. Läßt die Zugkraft um ein bestimmtes Maß nach, so wird das Gleichgewicht von Federkraft und Drehmoment gestört, der Hebel 9 bewegt sich nach links und betätigt den Schalter 13, der wiederum den Motor auf Einholen schaltet.
- Infolge der Umkehrung des Getriebewirkungsgrades wird sich ein Nachlassen der Zugkraft nicht sofort als Bewegung des Hebels 9 bemerkbar machen, sondern bei dem oben genannten Wirkungsgrad erst bei halber Nennlast. Diese Tatsache kann für automatische Verholwinden vorteilhaft sein, da die Winde dann nicht so oft geschaltet wird.
- Eine größere Ansprechgenauigkeit kann durch folgende Maßnahme erzielt werden. Die Bremshülse 6 und der Zapfen 8 werden durch eine hydraulische Schlupfkupplung während der Ruhestellung der Winde in langsame Umdrehung im Senksinne in Bewegung versetzt. Durch die Schwankung des Reibwertes des Bremsbelages könnte eine Ungenauigkeit des Ansprechpunktes der Bremse bei Überlast eintreten. Deshalb ist eine Bremse zweckmäßig, deren Andruck mit steigender Last schwächer wird. Die Feder 10, der Anschlag 12 und der Schalter 13 können durch eine Druckmeßdose 14 ersetzt werden (vgl. F i g. 3).
Claims (3)
- Patentansprüche: 1.. Elektromechanisch betriebene Winde mit einem Getriebe zwischen der Windentrommel und dem Elektromotor und einer Meßeinrichtung zum drehmomentabhängigen Umschalten auf Einholen, Auslassen oder Halten, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der nur beim Einholen eingeschaltete Motor (1) bei Erreichen des Nennmomentes über einen Stromwächter abgeschaltet und gleichzeitig die Windentrommel (5) an eine Bremse (6, 7) gelegt wird, die bei einem Moment hält, das um den Wert 1-n2 niedriger liegt als das Motornennmoment, und rutscht, wenn dieses Moment überschritten wird, und daß der Motor durch die Drehmomentmeßeinrichtung (9, 10, 12 und 13 bzw. 9 und 14) wieder eingeschaltet und die Bremse ausgeschaltet wird, sobald das Bremsmoment unter diesen Wert absinkt.
- 2. Winde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremshülse (6) der Bremse (6, 7) mittels eines Zapfens (8) drehbar gelagert ist und sich über einen Hebel (9) gegen eine Feder (10) der Drehmomentmeßeinrichtung abstützt.
- 3. Winde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Feder (10) eine Druckmeßdose (14) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 895 514.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959A0031378 DE1242829B (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Elektromechanisch betriebene Winde mit einem Getriebe zwischen Windentrommel und dem Elektromotor und einer Messeinrichtung zum drehmomentabhaengigen Umschalten auf Einholen, Auslassen oder Halten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1959A0031378 DE1242829B (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Elektromechanisch betriebene Winde mit einem Getriebe zwischen Windentrommel und dem Elektromotor und einer Messeinrichtung zum drehmomentabhaengigen Umschalten auf Einholen, Auslassen oder Halten |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1242829B true DE1242829B (de) | 1967-06-22 |
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ID=6927480
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| DE1959A0031378 Pending DE1242829B (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Elektromechanisch betriebene Winde mit einem Getriebe zwischen Windentrommel und dem Elektromotor und einer Messeinrichtung zum drehmomentabhaengigen Umschalten auf Einholen, Auslassen oder Halten |
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895514C (de) * | 1942-01-14 | 1953-11-02 | Atlas Werke Ag | Zugeinrichtung, insbesondere Schleppwinde fuer Schiffe |
-
1959
- 1959-02-18 DE DE1959A0031378 patent/DE1242829B/de active Pending
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE895514C (de) * | 1942-01-14 | 1953-11-02 | Atlas Werke Ag | Zugeinrichtung, insbesondere Schleppwinde fuer Schiffe |
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