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DE1242561B - Deckschiene fuer Schnellhefter - Google Patents

Deckschiene fuer Schnellhefter

Info

Publication number
DE1242561B
DE1242561B DEZ12009A DEZ0012009A DE1242561B DE 1242561 B DE1242561 B DE 1242561B DE Z12009 A DEZ12009 A DE Z12009A DE Z0012009 A DEZ0012009 A DE Z0012009A DE 1242561 B DE1242561 B DE 1242561B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
clamping
cover
lined
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ12009A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Alfred Zippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Original Assignee
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herbert Zippel GmbH and Co KG filed Critical Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority to DEZ12009A priority Critical patent/DE1242561B/de
Publication of DE1242561B publication Critical patent/DE1242561B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Deckschiene für Schnellhefter Die Erfindung bezieht sich auf eine Deckschiene für Schnellhefter mit elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff, bestehend aus einer von den Aufreihzungen in Aufreihlochungen durchsetzten Grundschiene und einer auf dieser geführten, zum Festklammern der Aufreihzungen dienenden Klemmschiene.
  • Deckschienen dieser Art müssen zum Festklemmen der Aufreihzungen auf dem aufgereihten Schriftgutstapel nicht verschoben werden, so daß auch das obere Schriftstück beim Festklemmen der Deckschiene nicht eingerissen oder zerknittert werden kann. Diese Gefahr ist sonst insbesondere bei dünnen Durchschlägen gegeben. Die Klemmschiene hat die -leichen Aufreihlochungen wie die Grundschiene und ist auf dieser in der Längsrichtung der Grundschiene oder quer dazu verschiebbar gelagert. Die Aufreihlochungen der Klemmschiene laufen in der Verschieberichtung in Längsschlitze aus. Diese sind zum Festklemmen der Aufreihzungen entgegen der Verschieberichtung der Klemmschiene keilförmig verjüngt. Wird die Klemmschiene in der entsprechenden Längsrichtung auf der Grundschiene oder quer zu dieser verschoben, so treten die aufrecht stehenden Aufreihzungen mit einer Schmalseite in die keilförmigen Längsschlitze der Klemmschiene ein und werden um so mehr in dieser festgeklemmt, je fester die Klemmschiene euen die Aufreihzungen 9 gedrückt wird.
  • Die Klemmwirkung dieser Deckschiene ist mithin von der Bedienungsweise abhängig und daher nicht immer zuverlässig. Auch bedarf es einer gewissen Sorgfalt beim Lösen der Deckschiene von den Aufreihzungen, zumal, wenn ein sehr starkes gegenseitiges C CI Verklemmen vorliegt, um ein Abknicken der Aufreihzungen zu vermeiden. Ein zuverlässiges Festklemmen erfordert andererseits aber auch eine gewisse Anstrengung, so daß die bekannte Deckschiene für ein rasches und zuverlässiges Festklemmen eines aufgereihten Schriftgutstapels im Schnellhefter nicht geeignet ist.
  • Es sind allerdings auch Deckschienen bekanntgeworden, die ein verhältnismäßig rasches Festklemmen der Aufreihzungen und damit des aufgereihten Schriftgutstapels ermöglichen. Hierbei hat die aus einem Kunststoffstreifen bestehende Deckschiene außer den beiden im Bereich des einen Längsrandes angeordneten Aufreifilochungen im gegenüberliegenden Längsrand zwei randoffene Ausnehmungen, die in Höhe der Aufreihlochungen jeweils von einem flachliegenden und in Längsrichtung der Deckschiene verlaufenden Lappen überragt werden. Zum Festklemmen einer aus der zugeordneten Aufreihlochung heraustretenden Aufreihzunge wird letztere um 901 quer zur Deckschiene umgelegt und alsdann innerhalb der randoffenen Ausnehmung unter dem zugeordneten zungenartigen Lappen hindurchgeführt. Durch das mehrmalige Abbiegen der Aufreihzunge wird sie alsdann zwischen dem aufgereihten Schriftgutstapel und der entsprechend parallel verlaufenden Unterseite des zungenartigen Lappens zuverlässig festgeklemmt werden.
  • Dieses ist jedoch nur dann der Fall, wenn vor dem Umlea,en und Hindurchfädeln der Aufreibzungen unter die Lappen hindurch der aufgereihte Schriftptstapel mittels der Deckschiene von Hand fest zusammengedrückt wird, damit zum Festklemmen der notwendige Gegendruck entsteht. Geschieht dieses nicht, so wird der aufgereihte Schriftgutstapel beim Hantieren mit dem Schnellhefter sehr bald so lose, daß sich die Deckschiene auf den Aufreihzungen verschieben und gegebenenfalls von diesen abfallen kann. Der besondere Arbeitsvorgang des Zusammendrückens des Schriftgutstapels mit dem anschließenden aufeinanderfolgenden Umlegen und Hindurchfädeln der beiden Aufreihzungen erfordert aber unter Beachtung einer gewissen Sorgfalt immerhin noch einige Handgriffe, so daß auch die zuletzt erläuterte Deckschiene nicht vollständig befriedigen kann.
  • Es besteht deshalb die Aufgabe der Erfindung darin, die bekannte Deckschiene für Schnellhefter mit quer zum Hefterrücken umlegbaren elastischen biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff aus einer von den Aufreihzungen durchsetzten Grundschiene und aus einer auf dieser geführten, zum Festklemmen der Aufreihzungen auf der Grundschiene dienenden Klemmschiene so weiterzubilden, daß zum Festklemmen der Deckschiene an den Aufreihzungen und für das vorhergehende Zusammendrücken des aufgereihten Schriftgutstapels nur ein einziger Handgriff notwendia, ist.
  • ID Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß die Grundschiene zwischen den im Querschnitt etwa rechteckförmigen Stirnenden ein im Querschnitt etwa kreisbogenförmiges Führungsbett aufweist und daß die in Ruhestellung mit den hochstehenden Teilen der Grundschiene bündige Klemmschiene auf der Unterseite dem radialen Verlauf des Führungsbettes angepaßt und in den Stimenden begrenzt wiegenartig gelagert sowie für jede von der Unterseite in die Grundschiene eintretende Aufreihzunge mit einer die letztere in der Umlegerichtung in einem randoffenen Durchbruch der entsprechenden Längsseite der Grundschiene festklemmenden Zunge versehen ist. Hierbei ist der über die gesamte Länge des Führungsbettes gleichbleibende Querschnitt der in der Grundschiene wiegenartig gela ' gerten Klemmschiene an den von der Grundschiene aufgenommenen Teilen der Stirnenden in der Höhe abgesetzt und in Richtung der wiegenartigen Schwenkbewegung um einen dem Schwenkweg entsprechenden Sektor verkleinert, derart, daß die Klemmschiene bis zur vollständigen Freilegung der Aufreihlochungen in der Deckschiene ausschwenkbar ist.
  • Eine durch diese Maßnahmen ausgebildete und auf die Aufreihzungen des Schnellhefters aufgereihte Deckschiene kann z. B. lediglich mit dem Daumen der linken Hand auf der Klemmschiene auf den aufgereihten Schriftgutstapel niedergedrückt werden, wobei der entsprechende Zeigefinger als Widerlager an der Längsseite der Grundschiene anliegt, die dem hochgeschwenkten Teil der Klemmschiene benachbart ist. Nachdem der Schriftgutstapel genügend zusammengedrückt ist, schwenkt der gleiche Daumen unter Aufrechterhaltung des Anpreßdruckes die Klemmschiene aus ihrer hochgeschwenkten unwirksamen Stellung in die Wirklage zurück, in welcher ihre Oberseite mit der Grundschiene bündig und jede Aufreihzunge quer zur Längsrichtung elastisch umgebogen und festgeklemmt ist. Mithin gewährleistet die gemäß der Erfindung ausgebildete Deckschiene mit einem einzigen Handgriff nicht nur das Zusammenpressen des aufgereihten Schriftgutstapels, sondern zugleich noch das Umlegen und Festklemmen der Aufreihzungen.
  • Es sind allerdings für Briefordner auch Deckschienen mit einer Handhabe an einer Längsseite bekanntgeworden, die aus einer einteiligen im Querschnitt wiegenartig ausgebildeten Klemmschiene bestehen. Jedes Aufreihloch ist hierbei im unteren, auf dem aufgereihten Schriftgutstapel abrollbaren Wiegenteil zu einem sich in Richtung der Handhabe unter einem selbstliemmenden Klemmwinkel verjüngenden Langloch gestaltet. Zur Oberseite der Wiege weist das Aufreihloch einen schrägen, eine Kippkante bildenden Verlauf auf, welcher an der tiefsten Stelle des unverjüngten Langloches eine beim Lösen der Klemmschiene wirksam werdende Kippkante zugeordnet ist.
  • Eine solche Deckschiene hat jedoch für ihre Verwendung und Wirksamkeit starre Aufreihstifte zur Voraussetzung, damit sie sich unnachgiebig mit den Kippkanten abstützen kann. Für Schnellhefter mit elastisch biegsamen bzw. nachgiebigen flachen Aufreihzungen aus Kunststoff ist eine derartige Deckschiene daher nicht geeignet. Sie kann demgemäß infolge ihrer völlig andersartigen Gestaltung zum Festklemmen der Aufreihzungen in Schnellheftern keinerlei Anregungen für den Erfindungsgegenstand geben. Ganz abgesehen davon, daß sie auf dem oberen Blatt des aufgereihten Schriftgutstapels bewegt werden muß.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, das weitere Erfindungsmerkmale erkennen läßt. Es zeigt F i g. 1 die Vorderansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Deckschiene, F i g. 2 die Draufsicht auf die Deckschiene nach F ig. 1, F i g. 3 einen Querschnitt durch die in Klemmstellung befindliche Deckschiene nach der Linie 111-III in F i g. 1, F i g. 4 einen der F i g. 3 entsprechenden Querschnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 1, F i g. 5 einen der F i g. 3 entsprechenden Querschnitt der Deckschiene nach der Linie V-V in F i g. 1 mit festgeklemmten Aufreihzungen, F i g. 6 den Querschnitt nach F i g. 5, jedoch in der entriegelten Stellung der Klemmschiene, und F i g. 7 die Draufsicht auf die Deckschiene bei entrie-elter Klemmschiene.
  • Jede Deckschiene 1 für einen Schnellhefter mit einer Aufreihvorrichtung aus elastisch biegsamen und quer zum Hefterrücken umlegbaren Aufreihzungen aus Kunststoff wird von einer Grundschiene 2 und von einer Klemmschiene 3 gebildet. In der Grundschiene 2 ist zwischen den beiden im Querschnitt rechteckförmigen Stirnenden 4 und 5 ein im Querschnitt etwa kreisbogenförmiges Führungsbett 6 an-,geordnet. An diesen im Querschnitt radialen Verlauf D des Führungsbettes 6 ist die Unterseite 7 der Klemmschiene 3 angepaßt, so daß sie wiegenartig in diesem Führungsbett bewegbar ist. In der Ruhestellung ist die Klemmschiene mit den hochstehenden Teilen der Grundschiene bündig. Ihre wiegenartige Lagerung in der Grundschiene erfolgt mittels ihrer beiden Stirnenden, die von der Oberseite her über eine Länge der Klemmschiene von etwa 1 bis 2 mm in bestimmter Weise abgesetzt sind und mit dem abgesetzten Teil 9 in den entsprechend ausgesparten inneren Stirnseiten 10 und 11 der im Querschnitt rechteckförmigen Stirnenden 4 und 5 der Grundschiene 2 gelagert sind.
  • Sowohl die Grundschiene 2 als auch die Deckschiene 3 bestehen aus einem gegebenenfalls farbigen Kunststoff und werden durch Spritzpressen oder Spritzgießen hergestellt. Sie haben infolge ihrer Länge eine gewisse Biegungselastizität. Zum Zusammenfügen von Grundschiene und Deckschiene wird daher die Grundschiene lediglich quer zu ihrer Längsrichtung etwas elastisch durchgewölbt, und zwar so, daß das Führungsbett 6 auf der konvexen Seite der durchgewölbten Grundschiene liegt. Alsdann kann die Klemmschiene ohne weiteres in das Führungsbett eingelegt werden. Nach dem Loslassen kehrt die Grundschiene in ihre Strecklage zurück, wodurch die abgesetzten Teile 9 der Klemmschiene in die Aussparung der inneren Stimseiten 10 und 11 der Grundschiene einrasten.
  • Die Teile 9 an den Stimenden sind jedoch nicht nur von oben, d. h. von der flachen Seite der Klemmschiene her, um die Dicke des die jeweilige Aussparung in den inneren Stimseiten 10 und 11 der Grundschiene nach oben abschließenden Deckstreifens 12 abgesetzt, sondern auch in Richtung der wiegenartigen Schwenkbewegung um einen am Umfang dem Schwenkweg entsprechenden Sektor 13 verkleinert. Dadurch wird zur Begrenzung des wiegenartigen Schwenkweges eine Anschlagkante 14 geschaffen, die mit der Unterseite des zugeordneten Deckstreifens zusammenwirkt (vgl. F i g. 3).
  • Nahe am Rand der einen Längsseite der Grundschiene 2 sind zwei Aufreihlochungen zum Durchtritt der in den F i g. 5 und 6 angedeuteten Aufreihzungen 15 des Schnellhefters angeordnet. Die Aufreihlochunaen durchsetzen das Führuncrsbett 6, und anschließend senkrecht zu ihrem bishericren Verlauf, in etwas kleinerer Höhe als der kleinsten Bodendicke 16 des Führungsbettes, entspricht die unmittelbar benachbarte Längsseite 17 der Grundschiene 2, und zwar als je ein nach oben randoffener Durchbruch 18. Andererseits sind die den Boden 16 durchsetzenden Aufreihlochungen auch nach oben durch die wiegenartig ausgeschwenkte Klemmschiene 3 hindurch fortgesetzt, so daß die Klemmschiene 3 an der entsprechenden Längsseite zwei halbkreisförmige Ausnehmungen 18 a aufweist. In dieser Stellung der Klemmschiene gemäß F i g. 6 und 7 sind die Aufreihlochun-en in der Draufsicht als kreisrunde Löcher zu erkennen. Beim Zurückschwenken der Klemmschiene in ihre mit der Grundschiene bündigen Stellung werden die Aufreihzungen quer zur Längsrichtung der Grundschiene beiderseits etwas umgebogen.
  • Um jedoch die Aufreihzungen etwa um 90' elastisch nachgiebig umzubiegen und sie auf dem Boden der randoffenen Durchbrüche 18 festzuklemmen, ist an der Klemmschiene 3 in Höhe jedes Durchbruches eine Zunae bzw. ein zungenartiger Fortsatz angeordnet. Jede Zunge 19 bzw. jeder zungenartige Fortsatz ist hierbei etwa tangential an dem Scheitel der in Ruhestellung befindlichen Klemmschiene angeschlossen und ragt oberhalb des Bodens in den zugeordneten randoffenen Durchbruch 18 hinein. Die Unterseite jeder Zunge 19 hat vom Boden des randoffenen Durchbruches 18 einen Abstand, der etwa der Dicke einer flachen Aufreihzunge bzw. bei Aufreihschläuchen der Dicke des zusammengedrückten flachen Aufreihschlauches entspricht. In den F i a. 5 und 6 sind als Aufreihzungen Aufreihschläuche aus elastischem Kunststoff vorgesehen. Auf diese Weise wird jede Aufreihzunge 15 mit ihrem freien Ende parallel zur Oberseite des aufgereihten Schriftgutstapels umgelegt und zwischen der Zunge 19 und dem Boden des zugeordneten Durchbruches 18 festgeklemmt. Jede umgebogene und festgeklemmte Aufreihzunge hat hierbei infolge ihrer Elastizität das Bestreben, sich wieder aufzurichten. Der dadurch erzeugte Gegendruck hebt die Klemmschiene 3 an den Zun-en 19 etwa senkrecht nach oben an und preßt sie an die Unterseite der Deckstreifen 12, so, daß die Deckschiene 1 in der Wirkstelluna der Klemmschiene 3 praktisch selbstsperrend ist.
  • Zur ergänzenden Sicherung der Klemmstellung der Deckschiene kann an der Oberseite der den Durchbrechungen 18 gegenüberliegenden, durchbruchfreien Längsseite 20 bzw. an den inneren Stirnseiten 10 und 11 der Grundschiene 2 mindestens ein in der Klemmstellung etwas über die Klemmschiene greifender Vorsprung 21. angeordnet werden. Ein solcher Vorsprung kann z. B. von einer Warze, einem Höcker od. dgl. gebildet sein. Damit die Vorsprünge das wiegenartige Verschwenken der Klemmschiene 3 nicht erschweren, kann in der an den Vorsprüngen vorbeigleitenden Flächen je eine Rille vorgesehen sein, die jeweils allmählich in die den Vorsprung hintergreifende Begrenzungskante der Klemmschiene ausläuft. Durch die Elastizität des Kunststoffes wird beim Zurückschwenken der Klemmschiene in die Klemmstellung der jeweilige Vorsprung etwas elastisch zurückgedrückt, bevor er die betreffende Begrenzungskante schnappverschlußartig übergreift.
  • Damit eine sich in der Klemmstellung befindliche Deckschiene wieder gelöst werden kann, müssen die zurückschwenkenden Zungen 19 der Klemmschiene 3 vom Boden 16 der Grundschiene 2 aufgenommen werden. Die Aufreihlöcher der Grundschiene sind daher zu quer verlaufenden Langlöchern22 erweitert. Dadurch kann die Klemmschiene praktisch hemmungsfrei in ihre unwirksame Stellung geschwenkt werden, wie dieses die F i g. 6 zeigt. Um das Lösen der Klemmschiene durch Unterfassen zu erleichtern, ist weiterhin die mit den randoffenen Durchbrechungen 18 versehene und hochstehende Längsseite 17 der Grundschiene 2 symmetrisch zur Quermitte mit einer randoffenen, die Klemmschiene freilegende Griffausnehmung 23 versehen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Deckschiene für Schnellhefter mit elastisch biegsamen Aufreihzungen aus - Kunststoff, bestehend aus einer von den Aufreihzungen in Aufreihlochungen durchsetzten Grundschiene und einer auf dieser geführten, zum Festklemmen der Aufreihzungen dienenden Klemmschiene, d a - durch -ekennzeichnet, daß die Grundschiene(2) zwischen den im Querschnitt etwa rechteckförmigen Stirnenden(4 und 5) ein im Querschnitt etwa kreisbogenförmiges Führungsbett (6) aufweist und daß die in Ruhestellung mit den hochstehenden Teilen der Grundschiene bündige Klemmschiene (3) auf der Unterseite (7) dem radialen Verlauf des Führungsbettes angepaßt und in den Stirnenden begrenzt wiegenartig gelagert sowie für jede von der Unterseite in die Grundschiene eintretende Aufreihzunce (15) mit einer die letztere in der Umlegerichtung in einem nach oben randoffenen Durchbruch (18) der entsprechenden Längsseite (17) der Grundschiene festklemmenden Zunge (19) versehen ist.
  2. 2. Deckschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zunge (19) etwa tangential an dem Scheitel der in Ruhestellung befindlichen Klemmschiene (3) angeschlossen ist und eine in den zugeordneten Durchbruch (18) der entsprechenden Längsseite (17) der Grundschiene (2) hineinragende Länge aufweist (F i g. 5). 3. Deckschiene nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch (rekenn eichnet, daß die Aufreihlochungen in der Grundschiene (2) nahe am Rand der die Durchbrechungen (18) aufweisenden Längsseite (17) angeordnet und zur Aufnahme der Klemmzungen (19) bei ausgeschwenkter Klemmschiene (3) als querliegende Langlöcher (22) ausgebildet sind und daß in der in unwirksamer Stellung befindlichen Klemmschiene oberhalb jedem Langloch je eine etwa halbkreisförmige randoffene Ausnehmuno, (18 a) angeordnet ist, derart daß bei wiegenartig ausgeschwenkter Klemmschiene die randoffene Ausnehmung das darunterliegende Langlochende in der Draufsicht zu einem etwa kreisrunden Aufreihloch ergänzt (F i g. 7). 4. Deckschiene nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der über die gesamte Länge des Führungsbettes (6) gleichbleibende Querschnitt der in der Grundschiene (2) wiegenartig gelagerten Klemmschiene (3) an den von der Grundschiene aufgenommenen Teilen (9) ihrer Stirnenden in der Höhe abgesetzt und in Richtung der wiegenartigen Schwenkbewegung um einen dem Schwenkweg entsprechenden Sektor (13) verkleinert ist, derart, daß die Klemmschiene bis zur vollständigen Freilegung der Aufreihlochungen in der Deckschiene ausschwenkbar ist (F i g. 3). 5. Deckschiene nach den AnsprÜchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Durchbrechungen (18) für die Aufreihzungen (15) versehene hochstehende Längsseite (17) der Grundschiene (2) eine randoffene Griffausnehmung (23) aufweist (F i g. 1 und 7). 6. Deckschiene nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur weiteren Sicherung der Klemmstellung der Deckschiene (1) an der Oberseite der den Durchbrechungen (18) für die Aufreihzungen (15) gegenüberliegenden Längsseite (20) bzw. an den inneren Stimseiten (10 bzw. 11) der Grundschiene (2) mindestens ein in der Klemmstellung etwas über die Klemmschiene (3) greifender elastisch nachgiebiger Vorsprung (21), z. B. eine Warze, ein Höcker od. dgl., angeordnet ist (F i g. 2, 5 und 6). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1073 445, 1188 037; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1816 725.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073445B (de) 1960-01-21 Herbert Zippel K.G., Altdorf bei Nürnberg Aufreihvorrichtung für Sammelmappen, insbesondere Schnellhefter
DE1816725U (de) * 1960-06-11 1960-08-18 Rudolf Brinkmann Deckschiene aus kunststoff.
DE1188037B (de) 1960-01-27 1965-03-04 Soennecken Fa F Klemmschiene fuer Briefordner

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073445B (de) 1960-01-21 Herbert Zippel K.G., Altdorf bei Nürnberg Aufreihvorrichtung für Sammelmappen, insbesondere Schnellhefter
DE1188037B (de) 1960-01-27 1965-03-04 Soennecken Fa F Klemmschiene fuer Briefordner
DE1816725U (de) * 1960-06-11 1960-08-18 Rudolf Brinkmann Deckschiene aus kunststoff.

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