[go: up one dir, main page]

DE1241852B - Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage

Info

Publication number
DE1241852B
DE1241852B DE1963M0056339 DEM0056339A DE1241852B DE 1241852 B DE1241852 B DE 1241852B DE 1963M0056339 DE1963M0056339 DE 1963M0056339 DE M0056339 A DEM0056339 A DE M0056339A DE 1241852 B DE1241852 B DE 1241852B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
water tank
level
line
cooling elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1963M0056339
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Krips
Dr-Ing Kurt Spangemacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT BALCKE
Balcke AG
Original Assignee
MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT BALCKE
Balcke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT BALCKE, Balcke AG filed Critical MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT BALCKE
Priority to DE1963M0056339 priority Critical patent/DE1241852B/de
Publication of DE1241852B publication Critical patent/DE1241852B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage, aus der das Wasser bei Frostgefahr abgelassen wird.
  • Zur Kondensation von Turbinenabdampf in Kraftwerken ist es bekannt, Wasserdampf mit Wasser in einem Mischkondensator zu kondensieren und das Wasser, ohne daß es direkt mit Luft in Berührung kommt, unter Vermeidung von Verdunstungsverlusten mit Luft rückzukühlen. Dabei wird das Wasser durch atmosphärische Luft in Kühlelementen abgekühlt, die im allgemeinen luftseitig eine erheblich größere Wärmeaustauschfläche als wasserseitig aufweisen, um die schlechten Wärmeübergangsbedingungen der Luft im Vergleich zum Wasser auszugleichen.
  • Im Winter besteht die Gefahr, daß sich das Wasser bei geringer Wärmeabgabe bis zum Gefrierpunkt abkühlt und infolgedessen die Anlage einfriert, insbesondere wenn sie mit Teillast gefahren wird und die Wassergeschwindigkeit in den Elementen so weit zurückgeht, daß eine gleichmäßige Beaufschlagung aller Rohre nicht mehr gegeben ist. Um ein Einfrieren zu vermeiden, ist es bekannt, einen Teil der Kühlelemente abzuschalten und bei Frostgefahr zu entleeren. Das abfließende Wasser wird dann durch nachströmende Luft ersetzt. Biese Methode ist nur dann anwendbar, wenn auf der Wasserseite ein Werkstoff verwendet wird. der durch Sauerstoff in Verbindung mit vollentsalztem Wasser nicht korrodiert wird, z. B. Aluminium oder eine Aluminiumlegierung. Gegen die Verwendung von Aluminium bestehen in vielen Fällen Bedenken in Hinblick auf die Erhaltung der Wasserqualität, insbesondere bei Benson-Kesseln mit hohen Drücken und Temperaturen. Ein weiterer Nachteil des Eindringens von Luft in die Rohre ist darin zu sehen, daß das entgaste und entsalzte Wasser begierig Sauerstoff aufnimmt und Korrosionen der Rohrleitung verursachen kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Luftkondensationsanlage, bei der der Turbinendampf in einem Einspritzkondensator kondensiert wird, dessen Kühlwasser mittels einer Pumpe im geschlossenen Kreislauf durch einen Luftkühler geführt, rückgekühlt und über eine mit einem Drosselorgan versehene Rückströmleitung zum Einspritzkondensator zurückgeführt wird, die durch das Ablassen des Kühlwassers auftretende Korrosionsgefahr zu vermeiden. Dies erfolgt erfindungsgemäß durch eine Gasausgleichsleitung, die den Wassertank mit den höchsten Stellen der Kühlelemente verbindet und die ebenso wie der Wassertank unter einem gegenüber der Atmosphäre geringen überdruck eines Schutzgases, vorzugsweise Stickstoff, gehalten wird, wobei das Drosselorgan in Abhängigkeit vom Druck im Einspritzkondensator und die Förderleistung der Förderpumpe vom Flüssigkeitsniveau an oder über der höchsten Stelle der Kühlelemente geregelt wird.
  • Um den geodätischen Höhenunterschied und den Druckunterschied zwischen Atmosphärendruck und Vakuum abzubauen, ist es üblich, in der Rückströmleitung des Kühlwasserkreislaufes ein Drosselorgan vorzusehen. Es ist auch bekannt, als Drosselorgan eine Entspannungsturbine zu benutzen. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ebenfalls vorgesehen, daß das Drosselorgan, das in Abhängigkeit vom Druck im Einspritzkondensator geregelt wird, eine Entspannungsturbine ist. Auf diese Weise beeinflußt der Druck im Kondensator die Regelung der Entspannungsturbine durch Schaufel- oder Drehzahlverstellung sowie gegebenenfalls auch die Regelventile selbst. Es ist auch möglich, den Mischkondensator in mehrere Sprühfelder mit je einem Regelventil aufzuteilen, wobei diese Regelventile in Vorabschaltung in Abhängigkeit vom Kondensatordruck gesteuert werden. Der Solldruck im Kondensator kann entweder von Hand verstellbar sein oder in Abhängigkeit von der Abdampfmenge oder der Turbinenleistung derart eingeregelt werden, daß bei höherer Turbinenleistung ein größerer Kondensatordruck und bei niedriger Turbinenleistung ein entsprechend kleinerer Kondensatordruck als Sollwert gegeben ist.
  • Beim Entleeren der Elemente bei einer Luftkondensationsanlage gemäß vorliegender Erfindung fließt das Wasser kommunizierend in den Wassertank und verdrängt dort das Gas, so daß es durch die Gasüberströmleitung in die Elemente strömt und den vom Wasser frei werdenden Raum anfüllt. Das Gesamtvolumen Wasser und Stickstoff bleibt dabei konstant, so daß theoretisch keine Verluste auftreten. Praktisch können sich durch Undichtigkeiten kleine Verluste ergeben; auch wird das Wasser an den Berührungsstellen mit dem Stickstoff etwas Gas aufnehmen. Da aber die Berührungsfläche zwischen Wasser und Stickstoff an den höchsten Stellen der Elemente sehr klein ist und im Wassertank nur die obere Wasserschicht Stickstoff aufnehmen kann, der, da keine Strömung vorhanden ist, nicht tief in das Wasser hineindiffundieren kann, wird der Verlust an Stickstoff, der aus Stickstoffflaschen, einem Flüssigkeitstank oder einer Versorgungsleitung ständig ergänzt wird, sehr gering sein.
  • Wenn die Wärmeabgabe der Kühlelemente, z. B. bei erneuter Lastaufnahme der Turbine wieder ansteigt, ist es erforderlich, die abgeschalteten und entleerten Elemente wieder zu füllen. Zu diesem Zweck wird zunächst das Wasser im Wassertank durch eingeleiteten Dampf oder durch eine Dampfschlange oder auf sonstige geeignete Weise so weit erwärmt, daß die Elemente beim Füllen nicht einfrieren können. Handelt es sich nur um eine vorübergehende kurzfristige Entleerung der Elemente (z. B. bei planmäßiger Rücknahme der Turbinenleistung in der Nacht), so kann das Wasser ständig durch Abdampf auf einer entsprechenden Temperatur gehalten werden. Der Dampfbedarf ist bei genügender Isolierung des Tanks sehr gering. Anschließend werden die abgeschalteten Elemente durch eine Pumpe wieder gefüllt, wobei das Inertgas durch die Gasüberströmleitung von den Elementen in den Wassertank zurückströmt und diese wieder in den Wasserkreislauf eingeschaltet sind.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dient für die Niveauregelung zur Steuerung der Förderpumpe oder eines Drosselorgans ein Niveaugefäß mit einem Niveauregler, wobei das Niveaugefäß über der höchsten Stelle der Kühlelemente angeordnet und mit diesen durch stetig steigende Rohrleitungen verbunden ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß durch die Gasüberströmleitung Wasser in den Wassertank überfließt. Der Wasserstand dieses Niveaugefäßes wirkt auf eine Regelvorrichtung der Pumpe in dem Sinne, daß beim Steigen des Wasserstandes die Pumpe zurückgefahren wird und umgekehrt. Die Pumpe kann durch Leitschaufel- oder Laufschaufelverstellung, Drehzahländerung oder ein Drosselventil geregelt werden. Das Niveaugefäß und die Verbindungsleitungen werden gut isoliert und erhalten eine Heizung, die so groß bemessen ist, daß sie bei tiefsten Außentemperaturen nicht einfrieren kann. Zweckmäßigerweise wird mit der Verbindungsleitung eine Dampfbegleitleitung einisoliert und um das Niveaugefäß eine Dampfschlange gelegt. Die Dampfbegleitleitung und die Dampfschlange werden nur bei Frostgefahr eingeschaltet.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Wassertank über einen Überdruckregler mit der Versorgungsleitung für das Inertgas verbunden, um ständig einen geeigneten überdruck des Inertgases, der etwa 0,02 bis 0,2 Atmosphären über dem Außenluftdruck liegen soll, aufrechtzuerhalten.
  • Um den durch die Diffusion in das Wasser verursachten Stickstoffbedarf möglichst gering zu halten, muß jede Strömung an der Wasseroberfläche im Tank beim Entleeren der Elemente vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, daß das Wasser von unten in den Wassertank einfließt und sofort gleichmäßig auf den gesamten Querschnitt verteilt wird. Hierfür soll erfindungsgemäß am Boden des Wassertanks eine auch als Ansaugleitung dienende Ausströmleitung mit einer Vielzahl von Durchtrittsöffnungen angebracht werden, aus denen das Wasser gleichmäßig austritt, wobei es das darin enthaltene Wasser nach oben ohne Verwirbelung und Vermischung verdrängt.
  • Der Wasserinhalt des gesamten Systems bleibt nahezu konstant, da das aus dem Kondensator abgezweigte Kesselspeisewasser überwiegend wieder als Turbinendampf zurückkommt, so daß der Kreislauf geschlossen ist; um die geringen Verluste auszugleichen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, in bekannter Weise aufbereitetes Zusatzwasser im Kondensator oder in der Einspritzwasserleitung kurz vor dem Kondensator zuzugeben. Dabei soll die Zusatzwassermenge in Abhängigkeit vom Wasserstand im Kondensator gesteuert werden.
  • In der Zeichnung ist eine Luftkondensationsanlage gemäß vorliegender Erfindung schematisch dargestellt.
  • Aus der Hauptturbine 1 strömt der Dampf durch die Abdampfleitung 2 in den Einspritzkondensator 3, in dem er mittels des Einspritzwassers kondensiert wird. Das Kondensat fließt zusammen mit dem Kühlwasser durch die Leitung 4 der Pumpe 5 zu und wird von dieser über die Leitung 6 in die Luftkühlanlage gedrückt. Im Schema ist die Luftkühleranlage in zwei Gruppen, A und B, aufgeteilt. Selbstverständlich kann auch eine Aufteilung in eine größere Anzahl Gruppen mit gleichen oder verschieden großen Kühlflächen vorgenommen werden. Im Schema erhält beispielsweise jede Gruppe drei Elemente. Die Elemente bestehen aus den Einlaufsammlern 7a und 7b, den z. B. als Rippenrohrbündel ausgebildeten Kühlflächen 8a und 8b, aus den Umkehrsammlern 9a und 9b, aus den weiteren Kühlflächen 10a und 10b und aus den Austrittssammlern lla und 11b. Die Kühlflächen 8 a und 8 b sowie 10 a und 10 b werden durch atmosphärische Luft gekühlt, wobei die Luft entweder durch Ventilatoren oder auf andere geeignete Art gefördert wird.
  • Das auf die beiden Kühlergruppen A und B aufgeteilte Wasser fließt hinter den Kühlern wieder zusammen und strömt über die Leitung 12, eine Entspannungsturbine 13 und die Leitung 14 zu den Einspritzdüsen 15 des Kondensators 3. Hinter der Pumpe 5 wird ein kleiner Teil des Wassers abgezweigt und von den Pumpen 16 über die Speisewasserbehälter 17, die Kessel 18, wo es verdampft wird, und die Turbine 1 wieder dem Kondensator 3 zugeführt. Dieser bekannte Kraftwerkskreislauf ist stark vereinfacht ohne Regenerativvorwärmung dargestellt.
  • Im Einspritzkondensator 3 soll ein bestimmter optimaler Druck nach Möglichkeit eingehalten werden. Dies geschieht durch den Druckregler 19, der auf die Entspannungsturbine 13 oder entsprechende Drosselventile in dem Sinne wirkt, daß bei ansteigendem Druck der Wasserdurchfluß zunimmt und bei abnehmendem mehr gedrosselt wird. Der Solldruck im Kondensator kann von Hand den betrieblich optimalen Bedingungen angepaßt oder auch in Abhängigkeit von der Turbinenleistung oder dem Dampfdurchsatz der Turbine eingestellt werden (20).
  • Von den an der höchsten Stelle befindlichen Umkehrsammlern 9 a und 9 b führen Verbindungsleitungen 21a und 21b, die stetig steigend verlegt sind, zum Niveaugefäß 22. Hierin soll ein bestimmter Wasserstand konstant gehalten werden. Hierfür ist ein Niveauregler 23 vorgesehen, der auf die Pumpe 5 einwirkt. Steigt der Wasserstand im Niveaugefäß 22 an, so muß die Förderpumpe 5 zurückgefahren werden, indem entweder Schaufeln verstellt, die Drehzahl verringert oder entsprechende Ventile gedrosselt werden. Fällt der Wasserstand, so muß die Regelung in umgekehrtem Sinne wirken.
  • Die Leitungen 21a und 21b sowie das Niveaugefäß 22 müssen gut isoliert sein und durch eine nicht dargestellte geeignete Heizung im Winter soweit aufheizbar sein, daß dieser Teil nicht einfrieren kann. Im obersten Punkt des Niveaugefäßes 22 ist eine Gasausgleichsleitung 24 angebracht, die zum Wassertank 25 führt. Dieser Tank wird durch Stickstoffflaschen oder einen Flüssigstickstofftank 26 über ein Regelventil 27 ständig unter einem Stickstoffdruck gehalten, der nur geringfügig über dem Atmosphärendruck liegt, so daß ein Vakuum auf alle Fälle vermieden wird. Auf diese Weise wird auch die Leitung 24 und das Niveaugefäß 22 ständig unter einem geringen Stickstoffdruck gehalten. Die Stickstoffzufuhr wird geregelt durch den Regler 28, der von einem Druckimpuls des Behälters 25 gesteuert wird.
  • Wird nun im Winter bei Frostgefahr durch die Regelung der Wasserumlauf des Systems unter ein bestimmtes Maß, bei dem ein gleichmäßiger Durchfluß der Elemente nicht mehr gesichert ist, heruntergeregelt, so soll eine Gruppe abgeschaltet werden. Der Impuls hierzu kann z. B. von einer Venturidüse 29 gegeben werden, indem diese das Bedienungspersonal durch ein Signal auffordert, die Schieber 30a und 31a zu schließen und anschließend die Ventile 32a, 33a und 34 zu öffnen. Gleichzeitig muß das Ventil 35a geschlossen werden, damit das Niveaugefäß nicht leerlaufen kann. Der Gasausgleich erfolgt dann über die Leitung 36a. Das Wasser aus der Gruppe A strömt dann über die Leitung 37 und das Ventil 34 in die Verteilungsleitung 38, die am Boden des Wassertanks 25 angeordnet ist, so daß das Wasser sich gleichmäßig auf den Boden des Wassertanks 25 verteilen kann und das schon darin vorhandene Wasser nach oben verdrängt. Der im Wassertank 25 enthaltene Stickstoff wird gleichzeitig über die Leitungen 24, 36a und 21a in die Kühlergruppe A eintreten und das abfließende Wasser ersetzen. Selbstverständlich ist es auch möglich, den oben beschriebenen Vorgang automatisch zu gestalten, indem die Armaturen in Abhängigkeit von dem Differenzdruck der Venturidüse geschlossen bzw. geöffnet werden.
  • Zeigt die Venturidüse 29 durch ein entsprechendes Signal an, daß der Wasserumlauf wieder so zugenommen hat, daß die Kühlergruppe A eingeschaltet werden muß, so wird das Ventil 34 geschlossen und die Pumpe 39 eingeschaltet. Sodann wird das Wasser von der Pumpe 39 aus dem Tank 25 durch die nunmehr als Sammelleitung wirkende Verteilungsleitung 38 gleichmäßig ohne Störung des Wasserspiegels angesaugt und durch das Rückschlagventil 40, für das naturlich auch eine geeignete andere Armatur eingesetzt werden kann, die Leitung 37 und die Ventile 32a und 33a in die Elementengruppe A gedrückt, bis diese gefüllt ist und das Ventil 35a wieder geöffnet werden kann. Der Stickstoff strömt währenddessen durch die Gasausgleichsleitung wieder zurück in den Behälter 25. Nach Abstellen der Pumpe 39 werden die Schieber 30a und 31a wieder geöffnet. Sodann ist die Kühlergruppe A wieder in den Kühlkreislauf eingeschaltet. Auch dieser Vorgang kann von Hand oder automatisch erfolgen.
  • Wenn aber nach Abschalten der Gruppe A der Wasserumlauf weiter abnimmt, was durch entsprechendes Signal oder Impuls der Venturidüse 29 angezeigt wird, so dann, sofern mehr als zwei Kühlergruppen vorhanden sind, eine weitere nicht dargestellte Gruppe herausgenommen werden. Es ist aber auch möglich, wenn z. B. die Gruppe B mehr Kühlelemente als die Gruppe A hat, von der Gruppe B auf die Gruppe A umzuschalten. Hierzu muß zunächst die Gruppe A auf die oben beschriebene Art hereingenommen werden. Sodann wird die Gruppe B abgeschaltet, wobei die obige Beschreibung sinngemäß angewendet werden kann, indem bei den Numerierungen statt des Index a der Index b verwendet wird.
  • Die Wasserverluste des Kreislaufes werden aus der Zusatzwasserleitung 41 über das Reglerventil 42 gedeckt, wobei ein Niveauregler 43 das Regelventil so steuert, daß bei Absinken des Wasserspiegels im Kondensator 3 das Ventil 42 geöffnet wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage, bei der der Turbinenabdampf in einem Einspritzkondensator kondensiert wird, dessen Kühlwasser mittels einer Pumpe im geschlossenen Kreislauf durch einen Luftkühler geführt, rückgekühlt und über eine mit einem Drosselorgan versehene Rückströmleitung zum Einspritzkondensator zurückgeführt wird und bei der das Kühlwasser bei Frostgefahr aus den Kühlelementen oder einem Teil der Kühlelemente in bekannter Weise in einen Wassertank abgelassen wird, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h eine Gasausgleichsleitung (24), die den Wassertank (25) mit den höchsten Stellen der Kühlelemente (A, B) verbindet und die ebenso wie der Wassertank (25) unter einem gegenüber der Atmospähre geringen Überdruck eines Schutzgases, vorzugsweise Stickstoff, gehalten wird, wobei das Drosselorgan in Abhängigkeit vom Druck im Einspritzkondensator und die Förderleistung der Förderpumpe (5) vom Flüssigkeitsniveau an oder über der höchsten Stelle der Kühlelemente (A, B) geregelt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Drosselorgan in an sich bekannter Weise eine Entspannungsturbine (13) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Niveauregelung zur Steuerung der Förderpumpe (5) oder eines Drosselorgans ein Niveaugefäß (22) mit einem Niveauregler (23) dient, wobei das Niveaugefäß über der höchsten Stelle der Kühlelemente (A, B) angeordnet und mit diesen durch stetig steigende Rohrleitungen verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassertank (25) über einen Überdruckregler (27, 28) mit einer Gasversorgungsleitung verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des Wassertanks (25) eine auch als Ansaugleitung dienende Ausströmleitung (38) mit einer Vielzahl von Durchtrittsöffnungen angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 345 026, 224746.
DE1963M0056339 1963-04-02 1963-04-02 Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage Withdrawn DE1241852B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963M0056339 DE1241852B (de) 1963-04-02 1963-04-02 Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963M0056339 DE1241852B (de) 1963-04-02 1963-04-02 Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1241852B true DE1241852B (de) 1967-06-08

Family

ID=7308587

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963M0056339 Withdrawn DE1241852B (de) 1963-04-02 1963-04-02 Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1241852B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0182987A3 (en) * 1984-11-30 1986-11-26 Uhde Gmbh Process and arrangement for condensing superfluous steam
DE4315864A1 (de) * 1993-05-12 1994-11-17 Frank Dr Ing Triesch Anordnung zum Wärmeaustausch
DE4440036A1 (de) * 1993-05-12 1996-05-15 Frank Dr Ing Triesch Anordnung zum Wärmeaustausch

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH224746A (de) * 1940-11-20 1942-12-15 Heller Laszlo Verfahren zum Kondensieren des Abdampfes von Kondensationsdampfkraftmaschinen und Einrichtung zur Durchführung desselben.
CH345026A (de) * 1954-12-22 1960-03-15 Licencia Talalmanyokat Einrichtung zum Auffüllen und zum Entleeren des luftgekühlten Rückkühlers einer Mischkondensationsanlage

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH224746A (de) * 1940-11-20 1942-12-15 Heller Laszlo Verfahren zum Kondensieren des Abdampfes von Kondensationsdampfkraftmaschinen und Einrichtung zur Durchführung desselben.
CH345026A (de) * 1954-12-22 1960-03-15 Licencia Talalmanyokat Einrichtung zum Auffüllen und zum Entleeren des luftgekühlten Rückkühlers einer Mischkondensationsanlage

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0182987A3 (en) * 1984-11-30 1986-11-26 Uhde Gmbh Process and arrangement for condensing superfluous steam
US4765399A (en) * 1984-11-30 1988-08-23 Uhde Gmbh Method and plant for the condensation of excess steam
DE4315864A1 (de) * 1993-05-12 1994-11-17 Frank Dr Ing Triesch Anordnung zum Wärmeaustausch
DE4440036A1 (de) * 1993-05-12 1996-05-15 Frank Dr Ing Triesch Anordnung zum Wärmeaustausch

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3622062A1 (de) Sicherheitskuehlvorrichtung mit intrinsischer sicherheit fuer einen druckwasserkernreaktor
DE2208290A1 (de) Flussigkeitskuhlanlage
DE2231945A1 (de) Dampfkondensationsanlage mit mindestens zwei wassergekuehlten und an luftseitig in reihe geschalteten kuehlelementen angeschlossenen waermetauschern
DE2250794A1 (de) Kondensationseinrichtung fuer dampfturbinenkraftwerke
DE2516960A1 (de) Waermeanlage mit einer waermepumpe und einem brennstoffgeheizten kessel mit radioatorkreis
DE2758547A1 (de) Verfahren zur verbesserung der energiebilanz von absorptionskaelteanlagen
DE1241852B (de) Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion in einer Luftkondensationsanlage
DE2806656C2 (de) Wärmespeicheranlage
DE3130390C2 (de) Kaltwassersatz
DE543372C (de) Rueckkuehlrieselturm fuer Dampfturbinen mit eingebauten Kondensationsmittelkuehlern und Ventilatoren
DE2521820A1 (de) Anordnung fuer die temperaturkontrolle der fracht in waermeisolierten behaeltern
CH634127A5 (de) Waermekraftwerk mit einer trockenkuehleinrichtung.
DE102010060919A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur dampflosen Pasteurisierung von abgefüllten Lebensmitteln
EP0029952A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Erwärmen von Wasser durch Sonnenenergie
DE4440036C2 (de) Anordnung zum Wärmeaustausch
DE1551400C3 (de) Anordnung zur Regelung einer indirekten Luftkondensationsanlage
DE202016005844U1 (de) Wärmespeicher mit Warmwasser-Wärmetauscher
DE2518161B1 (de) Heizkraftwerk mit fernheizanlage
DE10052766A1 (de) Wärmeübertragungssystem und -Verfahren mit verbesserter Energieausnutzung
EP0096056B1 (de) Einrichtung zum solaren erwärmen einer flüssigkeit
DE2558936C2 (de) Sterilisationsvorrichtung mit mindestens einer Sterilisationskammer
DE608470C (de) Dampfanlage mit Verwertung des Abdampfes der Dampfkraftmaschine zur Erzeugung von Warmwasser
DE3003688A1 (de) Solarkollektoranlage mit siedendem waermetraeger wie wasserdampf und geschichtetem speichertank
DE102011083067B4 (de) Wärmeträgerfluid-Transport-Leitung für ein Solarkraftwerk, Solarkraftwerk mit der Wärmeträger-Transport-Leitung und Verfahren zum Betreiben des Solarkraftwerks
AT114860B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Kühlung von Brennern, Widerlagern, Schlackensäcken und sonstigen durch hohe Temperaturen gefährdeten Teilen, vornehmlich an metallurgischen Öfen, insbesondere Siemens-Martin-Öfen.

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee