[go: up one dir, main page]

DE124173C - - Google Patents

Info

Publication number
DE124173C
DE124173C DENDAT124173D DE124173DA DE124173C DE 124173 C DE124173 C DE 124173C DE NDAT124173 D DENDAT124173 D DE NDAT124173D DE 124173D A DE124173D A DE 124173DA DE 124173 C DE124173 C DE 124173C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
heating
skin
heat
paints
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT124173D
Other languages
English (en)
Publication of DE124173C publication Critical patent/DE124173C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B59/00Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
    • B63B59/04Preventing hull fouling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schiffsbodenanstriche, zum Theil. als Schutzmittel für Rost, hauptsächlich aber auch als Mittel, um das Ansetzen von Pflanzen und Seemuscheln zu verhindern, bestehen in der Hauptsache aus Spiritus oder Benzin oder Terpentinöl haltigen Lacken, weil man verlangt, dafs diese Anstriche möglichst schnell trocknen, um ein langzeitiges Docken zu vermeiden. Diese schnelltrocknenden Lacke und Anstrichfarben haben aber den Nachtheil, dafs sie nicht haltbar genug sind und namentlich unter dem Einflufs von Wind und Wetter sehr leicht zerstört werden, so dafs die mit ihrer Verwendung beabsichtigte Wirkung sehr leicht aufgehoben wurde.
• Die Verwendung der ungemein dauerhaften Bernstein- und Copal-Oellacke, wie man sie -für Lokomotiven, Eisenbahnwaggons allgemein gebraucht, verbietet sich bei dem Anstrich von Schiffsböden deshalb, weil diese Lacke unter gewöhnlicher Temperatur viel zu lange Zeit zum Trocknen gebrauchen und man bisher keine Einrichtung hatte, den Schiffsboden so zu erhitzen, dafs der darauf befindliche OeI-lackanstrich, ähnlich wie im Trockenofen, auf das Eisen eingebrannt und dadurch nicht allein ein sehr schnelles Trocknen, sondern auch eine aufserordentlich innige Verbindung mit dem Eisen erzielt wird.
Das Erhitzen der Aufsenhaut des Schiffes hat aber noch einen weiteren Zweck. Bekanntlich setzen sich an den Boden eines Schiffes zahllose Pflanzen, Muscheln und andere Lebewesen in so grofsen Massen an, dafs das Schiff in seiner Fahrt stark gehindert wird.' Alle bisher verwendeten Mittel, z. B. starke Gifte, haben derartige Ansätze nicht verhindert. Durch die Ausführung der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Anordnung bezw. durch das in dieser Weise bewirkte Erhitzen der Schiffshaut wird aber ein Abfallen aller Ansätze bewirkt.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Theil der Schiffshaut von innen gesehen und ein Querschnitt dargestellt; α ist die äufsere Schiffshaut und s die Spanten. Zwischen je zwei Spanten s ist ein Heizkörper b in Form einer Rohrschlange b möglichst dicht. an der Schiffshaut angeordnet. Das obere Ende der Rohrschlange b schliefst an das Dampf leitungsrohr c und das untere Ende an eine zweckdienliche Niederschlagswasserableitung an.
Soll die Schiffshaut erhitzt werden, so läfst man von dem Dampfkessel aus Dampf in die Zuleitung und von da in die Rohrschlangen eintreten. Um nun die' Wärmemenge möglichst vollständig ausnutzen zu können, erhalten die Heizkörper eine passende Verkleidung von Asbestschieferplatten oder anderen zweckdienlichen Wärmeschutzmitteln.
Da es weder zweckdienlich noch nothwendig ist, den ganzen Schiffsboden gleichzeitig zu erhitzen, so schaltet man zwischen jeden einzel-. nen Heizkörper b oder auch zwischen Gruppen von diesen und der Dampfleitung c Absperrventile d ein, wodurch es ermöglicht ist, die Erhitzung der Schiffshaut stellenweise und periodisch vorzunehmen.
Durch die dargestellte Anordnung ist man im Stande, den Boden eines Schiffes, während es im Dock liegt, zu erhitzen und zürn Anstrich Bernstein-, Copal- und .dergl. Lacke zu
verwenden, deren Vorzüge bereits klargelegt sind. ■
Die Einrichtung ermöglicht aber auch- ein Erhitzen der Schiffshaut während der Fahrt, um den Boden von den aus Pflanzen, Muscheln und anderen Lebewesen bestehenden Ansätzen zu. reinigen. Diese Ansätze können sich nämlich auf der erhitzten Fläche unmöglich halten. Da es nicht erforderlich ist, den ganzen Schiffsboden dauernd zu erhitzen, so wird man eine stellenweise und periodische Erhitzung desselben durch zweckentsprechendes Oeffnen und Schliefsen der Ventile bewirken.
Die Erhitzung kann statt durch.Dampf auch durch andere Wärmemittel bewirkt werden, auch ist es möglich, statt der Rohrschlangen anders gestaltete Heizkörper anzuwenden oder den Raum zwischen den Spanten selbst als Heizraum zu benutzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Erhitzen der Aufsenhaut eines Schiffes bezw. eines Theiles derselben, bestehend aus einer Anzahl von gesondert an eine Dampfleitung angeschlossenen, dicht an der Innenfläche der Schiffswand liegenden Heizkörpern, welche durch zweckdienliche Wärmeschutzmittel gegen Abgabe der Wärme an den Innenraum des Schiffes geschützt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT124173D Active DE124173C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE124173C true DE124173C (de)

Family

ID=392978

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT124173D Active DE124173C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE124173C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144611B (de) * 1960-02-01 1963-02-28 Alfred Joensson Verfahren und Vorrichtung zum Erwaermen von Schiffswaenden
WO2000078605A1 (de) * 1999-06-17 2000-12-28 Scharf Eva Maria Verfahren und vorrichtung zur vermeidung von bewuchs in seekästen und seewassersystemen auf schiffen, offshoreplattformen, etc.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144611B (de) * 1960-02-01 1963-02-28 Alfred Joensson Verfahren und Vorrichtung zum Erwaermen von Schiffswaenden
WO2000078605A1 (de) * 1999-06-17 2000-12-28 Scharf Eva Maria Verfahren und vorrichtung zur vermeidung von bewuchs in seekästen und seewassersystemen auf schiffen, offshoreplattformen, etc.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE124173C (de)
DE3639705A1 (de) Mobiles aggregat zur unkrautvernichtung
DE2900057A1 (de) Vakuumbehaelter
DE1692187A1 (de) Verfahren und Anlage zur kuenstlichen Absenkung des Sauerstoffgehaltes fuer die Erzeugung einer kontrollierten Atmosphaere in einem gekuehlten Lagerraum fuer Fruechte u. dgl.
AT324068B (de) Vorrichtung zum reinigen und entfetten von maschinenteilen u.dgl.
DE302177C (de)
DE2647815C2 (de) Spritzpistole
DE761533C (de) Kaelteschutz fuer Dampflokomotiven
DE342264C (de)
DE512862C (de) Mittel zum Verhueten des Festbackens von Kesselstein in Dampfkesseln
DE2631787C3 (de) Anlage für die großtechnische Kesseldruckimprägnierung von Hölzern aller Art
DE485200C (de) Dampf-Heissluftanlage
DE554989C (de) Kessel, insbesondere Steilrohrkessel, mit Kohlenstaubfeuerung und zusaetzlicher Feuerung oder Abhitzebeheizung
DE703529C (de) Rostbestaendige Dampfheizungsanlage
DE6900107U (de) Waermeaustauscher
DE1915549U (de) Ausziehbare ablage in form von rosten od. dgl. zum abstellen von lebensmitteln in kuehlschraenken.
DE282876C (de)
DE191297C (de)
AT39659B (de) Fahrbare Feldküche.
DE233587C (de)
DE349949C (de) Verfahren zum Haltbarmachen gebrannten Kalks
DE39587C (de) Traber - Trockner
DE1551498A1 (de) Verfahren und Einrichtung fuer die Durchfuehrung dieses Verfahrens zum Waermetausch zwischen zwei voneinander getrennten Medien
DE466951C (de) Fuellvorrichtung, insbesondere fuer Eiszellen
DE2244883C3 (de)