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DE1241730B - Elektromagnetisches Signalhorn - Google Patents

Elektromagnetisches Signalhorn

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Publication number
DE1241730B
DE1241730B DES70491A DES0070491A DE1241730B DE 1241730 B DE1241730 B DE 1241730B DE S70491 A DES70491 A DE S70491A DE S0070491 A DES0070491 A DE S0070491A DE 1241730 B DE1241730 B DE 1241730B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
horn
bell
section
frequency
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70491A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VILMECA SA
Original Assignee
VILMECA SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VILMECA SA filed Critical VILMECA SA
Publication of DE1241730B publication Critical patent/DE1241730B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/18Details, e.g. bulbs, pumps, pistons, switches or casings
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/26Sound-focusing or directing, e.g. scanning
    • G10K11/28Sound-focusing or directing, e.g. scanning using reflection, e.g. parabolic reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Signalhorn Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Signalhorn, insbesondere Kraftfahrzeughupe, bei welchem die von einer Membran erzeugten Signale durch einen Schalltrichter abgegeben werden.
  • Solche elektromagnetische Signalhörner werden insbesondere als Hupen in Kraftfahrzeugen verwendet. Bekannte Hupen dieser Gattung haben den Nachteil, daß man zur Erzielung einer großen Lautstärke die Grundschwingungszahl der Membran ge- nau der des Schalltrichters anpassen muß. Dieses ist insbesondere ein fertigungstechnischer Nachteil.
  • Aus der Tatsache, daß die größte Lautstärke nur dann erzielt wird, wenn diese Grundschwingungszahlen von Membran und Schalltrichter gleich sind, ergibt sich ein weiterer schwerwiegender Nachteil dadurch, daß unter dem Einfluß von Temperaturschwankungen, die wohl die Grundschwingzahl der Membran, nicht aber die des Schalltrichters ändern, die maximale Schallausbeute jeweils nur bei derjenigen Temperatur der Membran erreicht wird, d. h. also praktisch der Umgebungstemperatur, bei welcher die Grundschwingungszahl der Membran gleich ist der des Schalltrichters.
  • Die Erfindung geht von der überlegung aus, daß man diese beiden zusammenhängend auftretenden technischen Nachteile beseitigen kann, wenn es gelingt, eine Hupe zu bauen, die unabhängig von der übereinstimmung der Grundschwingungszahlen der Membran und des Schalltrichters eine hohe Lautstärke abgeben kann.
  • Ausgehend von dieser überleggung überwindet die Erfindung die beschriebenen Nachteile eines Signalhornes der eingangs bezeichneten Gattung dadurch, daß zwischen dem zur Außenluft freien Querschnitt S4 am Ende des Schalltrichters 5 der schwingenden Oberfläche S, der Membran und der Grundfrequenz F des Schalltrichters ohne Berücksichtigung der Eigenschwingzahl der Membran die Beziehung besteht, worin für 380 <F <520 bei 201 C, K zwischen 500 und 680 liegt und vorzugsweise den Wert K = 590 hat, und daß das Verhältnis zwischen den Längen des zylindrischen Teiles 3 des Schalltrichters und dessen konischem Teil 4, der in den SchaUbecher 5 übergeht, bei einer Grundfrequenz des Schalltrichters von 410 Hz 3,25 und bei einer Grundfrequenz des Schalltrichters von 490 Hz 2,16 beträgt, wobei sich die angegebene Verhältniszahl zwischen diesen Grenzen linear in Abhängigkeit von der Grundfrequenz ändert, Es ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, daß bereits eine Hupe der eingangs bezeichneten Gattung beschrieben wurde, bei welcher die kreisförmigen Flächen der Membran und des freien Querschnitts am Ende des Schalltrichters etwa das Verhältnis 1: 1 haben. Dieses Verhältnis liegt zwar innerhalb des oben als erfindungserheblich angegebenen Wertes, bei der Beschreibung dieser bekannten Hupe ist aber nicht gesagt, daß bei der Konstruktion irgendwelche Rücksicht auf die Arbeitsfrequenzen genommen wurde. Bei dieser bekannten Hupe liegt aber das obengenannte Verhältnis zwischen 4,5 und 5 im Gegensatz zu den wesentlich kleineren Werten, die die Erfindung bei der Konstruktion einer derartigen Hupe ohne Berücksichtigung der Meinbraneigenfrequenz vorschreibt.
  • In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist weiter vorgesehen, daß zwischen kleinstem und größtem Querschnitt sowie Länge des konischen Abschnittes S2 bzw S, bzw. L2 und der Größe K die Beziehung besteht; durch Beachtung dieser Vorschrift erhält man eine weitere erhebliche Steigerung der Schallausbeute.
  • Bekanntlich kann man bei den meisten bekannten elektromagnetischen Signalhörnem durch Veränderung der elektromagnetischen Erregung die Lautstärke regeln. Wegen des ausgezeichneten Wirkungsgrades der elektromagnetischen Hupe nach der Erfindung läßt sich dies zunächst nicht erreichen. Man kann aber durch einen Kunstgriff erreichen, daß auch bei der elektromagnetischen Hupe nach der Erfindung durch Änderung der elektromagnetischen Erregung eine entsprechende Änderung der Lautstärke erreicht wird. Zu diesem Zweck verbindet man die Kompressorkammer oder den Schallkanal der Hupe nach der Erfindung ständig durch eine kleine öffnung mit der Außenluft.
  • Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. In dieser zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf den die Membran haltenden Teil des Schalltrichters, F i g. 2 einen Schnitt auf der Linie II-II in F i g. 1 und F i g. 3 eine schematische Darstellung des abgewickelten Schalltrichters.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die Meinbran 1 an einer Druckkammer 2 befestigt, die ihrerseits mit dem zylindrischen Teil 3 des Schalltrichters verbunden ist.
  • Der konische Tei14 des Trichters geht an seinem einen Ende bei A in den zylindrischen Teil 3 und an seinem anderen Ende bei B in den Schallbecher 5 über.
  • In F i g. 3, welche schematisch die Querschnittsänderungen des Schalltrichters wiedergibt, ist auch die Membran 1 eingezeichnet, deren freie Oberfläche mit S, bezeichnet ist.
  • In der gleichen Zeichnung ist mit S, der Querschnitt des zylindrischen Teils 3 und mit S, der Querschnitt des Trichters an der Stelle angegeben, an der der konische Teil 4 in den Schallbecher 5 übergeht.
  • S4 ist der Ausgangsquerschnitt des Schalltrichters 5.
  • Ebenfalls in F i g. 3 ist die Länge des zylindrischen Teils mit Li und die Länge des konischen Teils des Schalltrichters mit L2 bezeichnet, wobei die Längen auf der Mittelachse des Trichters, die in F i g. 1 strichpunktiert wiedergegeben ist, gemessen sind.
  • Erfindungsgemäß wird verlangt, daß 1 . zwischen 500 und 680, vorzugsweise bei 590 liegt, wobei S4 und S, bereits oben näher definiert sind. F ist die Eigenfrequenz des Schalltrichters bei 20' C, ausgedrückt in Hertz, welche normalerweise zwischen 380 und 520 liegt, 2. zwischen 20 und 30 liegt und vorzugsweise 25 beträgt, 3. gleich 3,25 bei einer Frequenz des Trichters von 410 Hz und gleich 2,16 bei einer Frequenz des Trichters von etwa 490 Elz ist, wobei das Verhältnis - sich linear in Abhängigkeit von der Frequenz ändert, und 4. wobei S, und S, in Quadratzentimetem und L, in Zentimetern ausgedrückt sind.
  • Bekanntlich werden Signalhörner im allgemeinen paarweise verwendet, wobei ein Tiefton- und ein Hochtonhom eingebaut werden.
  • Aus Gründen des Schönheitssinnes wird zumeist Wert darauf gelegt, daß nur ein Schallbecher für beide Hörner vorhanden ist, wodurch sich für beide Hörner jedoch ein unterschiedlicher Faktor K ergibt, welcher notwendigerweise von dem Bestwert 590, der oben als ein Hauptmerkmal der Erfindung genannt wurde, abweicht.
  • In einem solchen Fall wird empfohlen, das Hochton- und das Tieftonhom so zu bauen, daß der Mittelwert des FaktorsK im wesentlichen 590 beträgt.
  • In F i g. 2 ist ein Teilschnitt durch ein erfindungsgemäßes Signalhorn wiedergegeben. Das Horn besteht aus entsprechend geformten Kunststoffteilen, die auf besonders sinnreiche Weise zusammengebaut sind. Wie die Zeichnung zeigt, halten die Schrauben 6 die beiden Schalltrichterteile mit I-Elfe einer entsprechenden Mutter 7 zusammen, die in einer sechseckigen Öffnung im in der Zeichnung unteren Teil des Trichters versenkt liegt, während das überstehende Ende 6a der Schraube 6 zur Befestigung des Elektromagneten und der Membran mit Hilfe einer zweiten Schraube dient. Bekanntlich ist es wünschenswert, ein Signalhom auf geringere Lautstärke für den Stadtverkehr und auf größere Lautstärke für die Landstraße durch Änderung der zugeführten elektrischen Energie umstellen zu können.
  • Bei dem erflndungsgemäßen Signalhorn ist es jedoch schwierig, lediglich durch Verminderung der zugeführten elektrischen Energie eine ausreichende Verminderung der Lautstärke zu erzielen. Diese Erscheinung beruht auf dem ausgezeichneten Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Horns.
  • Es ist jedoch festgestellt worden, daß man bei einem Signalhom beliebiger Bauart die Lautstärke auf »Stadtverkehr« senken kann, wenn die Kompressionskammer oder der Schalltrichter mit einer ständig unverschlossenen öffnung versehen wird. Eine derartige Öffnung verringert die auf »überlandverkehr« eingestellte Lautstärke nur unmerklich. Beispielsweise ist es möglich, eine derartige Öffnung in Gestalt einer 2 mm im Durchmesser betragenden Bohrung, die in die Kompressionskammer führt, anzubringen, die hierdurch eine ständige Verbindung zur Außenluft herstellt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnetisches Signalhorn, insbesondere Kraftfahrzeughupe, bei welchem die von einer Membran erzeugten Signale durch einen Schalltrichter abgegeben werden, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß zwischen dem zur Außenluft freien Querschnitt(S4) am Ende des Schalltrichters(5), der schwingenden Oberfläche (S1) der Membran und der Grundfrequenz(F) des Schalltrichters ohne Berücksichtigung der Eigenschwingzahl der Membran die Beziehung besteht, worin für 3 80 < F< 520 bei 20' C, K zwischen 500 und 680 liegt und vorzugsweise den Wert K = 590 hat, und daß das Verhältnis zwischen den Längen des zylindrischen Teiles (3) des Schalltrichters und dessen konischem Teil (4), der in den Schallbecher (5) übergeht, bei einer Grundfrequenz des Schalltrichters von 410 Elz 3,25 und bei einer Grundfrequenz des Schalltrichters von 490 Ih 2,16 beträgt, wobei sich die angegebene Verhältniszahl zwischen diesen Grenzen linear in Abhängigkeit von der Grundfrequenz ändert.
  2. 2. Signalhom nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen kleinstem und größtem Querschnitt sowie Länge des konischen Abschnittes(S2 bzw. S, bzw. L2) und der Größe K (s. Anspruch 1) die Beziehung besteht. 3. Signalhorn nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompressionskammer (2) oder das Schallrohr mittels einer öffnung ständig mit der Außenluft verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 425 367; deutsche Auslegeschrift Nr. 1025 761; britische Patentschriften Nr. 609 548, 581997; »Zeitschrift für technische Physik«, 1931, Nr. 12, S. 621 bis 627.
DES70491A 1960-03-29 1960-09-22 Elektromagnetisches Signalhorn Pending DE1241730B (de)

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DES70491A Pending DE1241730B (de) 1960-03-29 1960-09-22 Elektromagnetisches Signalhorn

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE425367C (de) * 1923-05-30 1926-02-19 Columbia Graphophone Co Ltd Schallverstaerker fuer Sprechmaschinen
GB581997A (en) * 1944-12-22 1946-10-31 Lucas Ltd Joseph Improvements relating to vehicle and like horns
GB609548A (en) * 1946-03-15 1948-10-04 Lucas Ltd Joseph Improvements relating to motor vehicle and other horns
DE1025761B (de) * 1955-11-09 1958-03-06 Matth Hohner A G Harmonikafabr Elektroakustischer Sender, insbesondere fuer Signalgeraete

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