DE1241593B - Rundlauf-Tablettenpresse - Google Patents
Rundlauf-TablettenpresseInfo
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Classifications
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- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/02—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
- B30B11/08—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/0082—Dust eliminating means; Mould or press ram cleaning means
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Description
- Rundlauf-Tablettenpresse Die Erfindung richtet sich auf eine Rundlaut-Tablettenpresse mit in dem Matrizentisch koaxial zu den Matrizen geführten Schäften von Unterstempeln, deren Schaftführungen zum Schutz gegen Pzeßmassenstaub durch Manschetten geschützt sind.
- Rundlauf-Tablettenpressen haben einen Matrizentisch mit Matrizen, in welchen die eingefüllte P'reßmasse zwischen einem Unterstempel und einem Oberstempel komprimiert und die Tablette durch die Aufwärtsbewegung des Unterstempels aus der Matrize ausgeworfen wird. Während des Betriebes ist es nicht zu vermeiden, daß Preßstaub am Unterstempel vorbei auf die Führung der Unterstempelschäfte fällt. Es wurde versucht, durch Verwendung von Balgenmanschetten eine Abhilfe zu schaffen, jedoch hat diese Ausführung den Nachteil, daß die Balgenmanschetten am Unterstempelschaft und am Matrizentisch befestigt werden müssen und beim Wechseln der Unterstempel hinderlich sind. Aus diesem Grund sind Abdichtungen durch -Balgenmanschetten in vielen Fällen abgelehnt worden, und man hat den Nachteil des Eintretens von Preßmassenstaub in die Schaftführungen der Unterstempelschäfte und die Gefährdung der Schmierung derselben in der Praxis oftmals hingenommen, um nicht beim Auswechseln der Unterstempel durch die Balgenmanschetten behindert zu sein. Diese haben außerdem den Nachteil, daß die Unterstempel mit den Unterstempelschäften nicht mehr drehbar sein dürfen und dieselben gegen ein Verdrehen abgesichert werden müssen. Dies ist aber speziell bei der Herstellung runder Tabletten ein Nachteil, denn die Köpfe der Unterstempelschäfte weisen eine längere Lebensdauer auf, wenn sie sich beim Passieren der Kurvenbahnen und Druckrollen ständig drehen oder abwälzen können.
- Die wenigsten Rundlauf-Tablettenpressen haben überdies wegen der geringen Bauhöhe die Möglichkeit, Balgenmanschetten vorzusehen.
- Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Sie hat sich die Aufgabe gestellt, eine Manschettenabdich-. tung für die Schaftführungen an Rundlauf-Tablettenpressen zu schaffen, welche die bisher üblichen Balgenmanschetten vermeidet und die Dreh- oder Abwälzbewebwng der Köpfe der Unterstempelschäfte beim Passieren der Kurvenbahnen und Druckrollen nicht behindert.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Matrizentisch an der Oberseite jeder Schaftführung einen den Unterstempelschaft mit Abstand umgebenden Mantel trägt und daß über dem Mantel eine nach unten offene, vorzugsweise kegelige Hutmanschette an dem Unterstempelschaft befestigt ist, die den Raum zwischen dem Mantel und dem 1JK!r?rste@nNSe°-schaft übergreift. Vorteilhaft ragt der Mantel in @detiefsten Stellung des Unterstempels in die F'#l*-manschette hinein. Zweckmäßig ist ferner der Mantet. in eine am oberen Ende der Schaftführung @#osgesehene koaxiale zylindrische Vertiesung eingesetzt. Die Hutmanschette in Kombination mit dem Mantel, zu dem die Hutmanschette ein weit ausladendes Dac'r bildet, ergibt einen zuverlässigen Schutz gege_t da--. Eindringen von Preßmassenstaub, der noch daJurel-, verbessert werden kann, daß der Raum zwischen dem Mantel und dem Unterstempelschaft eine ®lkammcr bildet, wodurch außerdem eine sehr zuverlässige Dauerölung der Schaftführung gewährleistet .wird. Eine Verschmutzung dieses Öles ir. dem Mantel wird selbst bei starkem Staubanfall schon dadurch verhindert, daß der am Unterstempel vorbeifallende Preßmassenstaub durch die Hutmanschette abgelenkt wird. Da sich außerdem die Unterstempelschä_fte im Betrieb der Presse drehen können, bleibt auch die Oberfläche der Hutmanschette verhältnismäßig staubfrei, weil der Staubansatz durch die ständige Zentrifugalwirkung abgeschleudert wird.
- Wenn der Mantel aus der Vertiefung herausnehmbar ist, besteht der Vorteil einer solchen Ausführungsform darin, daß die Ölkammer leicht kontrolliert und notfalls gereinigt werden kann.
- Es ist ferner zweckmäßig, wenn die Oberseite der Schaftführung des Matrizentisches nach außen abgeschrägt ist und die Vertiefung für den Mantel außenseitig nur wenig tiefer als die Abschrägung ist, die in eine Auffangrinne mündet. Hierdurch kann auch die Vertiefung ohne Schwierigkeit durch einfaches Herausnehmen des Mantels nahezu ganz entleert werden, wobei das (91 aus der Kammer von selbst in die Auffangrinne fließt. Die Abschrägung an der Oberseite der Schaftführungen des Matrizentisches hat außerdem den Vorteil, daß Preßmassenstaub, der an den Unterstempeln vorbeikommt, durch die Zentrifugalwirkung bei der Drehbewegung des Tisches ständig abgeschoben wird und in die konzentrisch zu ihm angeordnete Auffangrinne fällt.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, die einen Ausschnitt aus einem Matrizentisch einer Rundlauf-Tablettenpresse zeigt.
- Der Rundlaufantrieb des Matrizentisches erfolgt durch das mit dem Unterteil 1 des Tisches fest verbundene Schneckenrad 2. Der Oberteil des Matrizentisches, der zur Führung der Oberstempelschäfte dient, ist nicht dargestellt, da sich die Erfindung auf den Staubschutz der Unterstempelschäfte richtet und der Matrizentisch als solcher bekannt ist. Zu seiner Lagerung dienen die Rundsäule 3 und die Kugel-oder Rollenlager 4. Der Matrizentisch enthält die Matrizen 5, in die die Preßmasse 6 eingefüllt und zwischen dem nicht dargestellten Oberstempel und dem Unterstempel 7 zu Tabletten verpreßt wird. Die Unterstempelschäfte sind mit 8 bezeichnet. Sie sind in Schaftführungen 9 im Unterteil des Matrizentisches geführt. Die Köpfe 10 der Unterstempelschäfte laufen in feststehenden Kurvenbahnen, welche die Stempelbewegungen hervorbringen, die, da sie allgemein bekannt sind, nicht dargestellt sind.
- Die für den Staubschutz der Schaftführung 9 vorgesehene Hutmanschette 11 sitzt mit ihrem Hals 12 aui# der angedrehten Ringfläche 13 des Unterstempelschaftes, so daß sie in der tiefsten Stellung des Unterstempels 7 noch über der Abschrägung 14 steht, welche die Oberseite der Schaftführung bildet. Der Matrizentisch hat am oberen Ende der Schaftführung 9 eine koaxiale zylindrische Vertiefung 15 für einen zylindrischen Mantel 16, der von einem dünnwandigen Rohr abgeschnitten und in die Vertiefung 15 eingesetzt ist. Natürlich kann der Mantel auch durch Schweißen oder Löten oder anderweitig mit der Oberseite der Schaftführung verbunden sein. Der lösbaren Befestigung ist jedoch der Vorzug zu geben, um den Mantelinnenraum leicht reinigen zu können. Der ringförmige Zwischenraum 17 zwischen dem Mantel 16 und der Schaftführung 8 ist mit Öl gefüllt und bildet die Ölkammer, die die Schaftführung gegen Staubanfall abdichtet und außerdem eine gute Dauerschmierung der Schaftführung gewährleistet, die an ihrem unteren Ende eine Dichtung 18 trägt.
- Die Hutmanschette ist kegelförmig ausgebildet, derart, daß sich die Hutmanschette 11 nach unten erweitert. Dadurch ist es möglich, daß der Mantel 16 in der tiefsten Stellung des Unterstempels 7 tief in die Hutmanschette 11 hineinragt, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Damit ist die Schaftführung in der gefährdetsten Stellung des Unterstempels 7 am besten gegen Staubanfall geschützt.
- Unterhalb der Abschrägung 14 der Schaftführung 9 des Matrizentisches ist am Maschinengestell eine Auffangrinne 19 vorhanden, die ringförmig um den Matrizentisch herumgeführt ist. Der am Unterstempel vorbeifallende Preßmassenstaub wird durch die Manschette 11 abgelenkt und durch die Abschrägung 14 in die Auffangrinne 19 geleitet, die auch das Öl aus der Ölkammer 17 beim Reinigen derselben aufnimmt.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Rundlauf-Tablettenpresse mit in dem Matrizentisch koaxial zu den Matrizen geführten Schäften von Unterstempeln, deren Schaftführungen zum Schutz gegen Preßmassenstaub durch Manschetten geschützt sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Matrizentisch (1) an der Oberseite jeder Schaftführung (9) einen den Unterstempelschaft (8) mit Abstand umgebenden Mantel (16) trägt und daß über dem Mantel (16) eine nach unten offene, vorzugsweise kegelige Hutmanschette (11) an dem Unterstempelschaft (8) befestigt ist, die den Raum (17) zwischen dem Mantel (16) und dem Unterstempelschaft (8) übergreift.
- 2. Rundlauf-Tablettenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (16) in der tiefsten Stellung des Unterstempels (7) in die Hutmanschette (11) hineinragt.
- 3. Rundlauf-Tablettenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (16) in eine am oberen Ende der Schaftführung (9) vorgesehene koaxiale zylindrische Vertiefung (15) eingesetzt ist.
- 4. Rundlauf-Tablettenpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Schaftführung (9) des Matrizentisches (1) nach außen abgeschrägt ist und die Vertiefung (15) für den Mantel (16) außenseitig rur wenig tiefer als die Abschrägung (14) ist, die in eine Auffangrinne (19) mündet.
- 5. Rundlauf-Tablettenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (17) zwischen dem Mantel (16) und dem Unterstempelschaft (8) eine Ölkammer bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964K0053491 DE1241593B (de) | 1964-07-17 | 1964-07-17 | Rundlauf-Tablettenpresse |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1964K0053491 DE1241593B (de) | 1964-07-17 | 1964-07-17 | Rundlauf-Tablettenpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1241593B true DE1241593B (de) | 1967-06-01 |
Family
ID=7226734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964K0053491 Pending DE1241593B (de) | 1964-07-17 | 1964-07-17 | Rundlauf-Tablettenpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1241593B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2497147A1 (fr) * | 1980-12-31 | 1982-07-02 | Kilian & Co Gmbh | Presse a comprimes, en particulier du genre a mouvement tournant |
| EP0841152A3 (de) * | 1996-11-09 | 1998-05-27 | Notter GmbH Werkzeugbau | Tablettierwerkzeug, insbesondere Tablettierstempel |
| DE102015105936A1 (de) * | 2015-04-17 | 2016-10-20 | Fette Compacting Gmbh | Rotor für eine Rundläuferpresse |
-
1964
- 1964-07-17 DE DE1964K0053491 patent/DE1241593B/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2497147A1 (fr) * | 1980-12-31 | 1982-07-02 | Kilian & Co Gmbh | Presse a comprimes, en particulier du genre a mouvement tournant |
| EP0841152A3 (de) * | 1996-11-09 | 1998-05-27 | Notter GmbH Werkzeugbau | Tablettierwerkzeug, insbesondere Tablettierstempel |
| DE102015105936A1 (de) * | 2015-04-17 | 2016-10-20 | Fette Compacting Gmbh | Rotor für eine Rundläuferpresse |
| DE102015105936B4 (de) * | 2015-04-17 | 2017-07-13 | Fette Compacting Gmbh | Rotor für eine Rundläuferpresse |
| US9981440B2 (en) | 2015-04-17 | 2018-05-29 | Fette Compacting Gmbh | Rotor for a rotary press |
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