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DE1241407B - Verfahren zum Festlegen von Garnknoten - Google Patents

Verfahren zum Festlegen von Garnknoten

Info

Publication number
DE1241407B
DE1241407B DE1960N0018315 DEN0018315A DE1241407B DE 1241407 B DE1241407 B DE 1241407B DE 1960N0018315 DE1960N0018315 DE 1960N0018315 DE N0018315 A DEN0018315 A DE N0018315A DE 1241407 B DE1241407 B DE 1241407B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarn
tree
treated
knot
silica
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960N0018315
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Pierre Emil Verhoeckx
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Original Assignee
Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO filed Critical Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Publication of DE1241407B publication Critical patent/DE1241407B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M11/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
    • D06M11/77Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with silicon or compounds thereof
    • D06M11/79Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with silicon or compounds thereof with silicon dioxide, silicic acids or their salts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/02Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by means of adhesives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.
D 06 m
DeutscheKl.: 8 k-1/35
Nummer: 1241407
Aktenzeichen: N18315IV c/8 k
Anmeldetag: 10. Mai 1960
Auslegetag: 1. Juni 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Festlegen von bei der Bearbeitung oder Verarbeitung im Gefolge von Garnbrüchen hergestellten Verbindungsknoten in Garnen, insbesondere in Kettgarnen für Webstühle, durch Behandlung des Garnes mit einem Stoff, der den Zusammenhang zwischen den Fadenenden im Knoten verstärkt.
Es ist üblich, die Garnbrüche, die bei der Bearbeitung bzw. Verarbeitung, wie z. B. beim Dublieren, beim Zwirnen, beim Scheren und Weben, entstehen, durch Anwendung von Verbindungsknoten zu reparieren. Unter gewissen Umständen und insbesondere unter dem Einfluß der pulsierenden Zugkräfte, die während des Webens auf. die Kettfäden wirken, besteht die Möglichkeit, daß die Kraftwirkung zwischen den Garnenden innerhalb des Knotens nicht zur Aufnahme der auftretenden Zugkräfte reicht. Alsdann verschieben sich die Garnenden in den Knoten, bis eines der Enden ganz losgezogen ist und den Zusammenhang mit dem anderen Garnende verliert.
Es sind schon verschiedene Maßnahmen bekannt, um den Zusammenhalt zwischen den Garnenden zu verbessern. Durch Ersatz der einfachen Knoten, wie des Weberknotens, durch kompliziertere Knoten, wie den Fischerknoten oder den doppelten Weberknoten, kann das Aufgehen der Knoten vermindert werden. Aber diese Knoten sind schwieriger zu machen und verlangen somit mehr Arbeitszeit, außerdem haben sie größere Abmessungen, die ihren Durchgang durch die Augen der Litzen und durch das Webeblatt erschweren.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Verfahrens zum Festlegen von Knoten, das die genannten Übelstände nicht aufweist und bei dem das Aufgehen der Knoten nahezu ausgeschlossen ist. Zu diesem Zweck wird ausschließlich das in dem Knoten oder auch noch das in seiner Nähe befindliche Garn mit einer wäßrigen Dispersion von amorpher Kieselsäure angefeuchtet.
Auf diese Weise wird ein Knoten erhalten, der direkt einen viel größeren Widerstand gegen Losziehen aufzeigt als die Knoten, die sich in der üblichen Weise herstellen lassen.
Bei Anwendung des Weberknotens wurden z.B. in Vergleichsversuchen 80% der geprüften Knoten losgezogen; die Verwendung des Fischerknotens brachte die Zahl der losgezogenen Knoten auf 45% zurück, und der doppelte Weberknoten löste sich in 8% der Fälle.
Wenn das Garn mit Stärkeappretur versehen war, löste sich der Weberknoten nur noch in 18% der Fälle; andere Leimarten ergaben entsprechende Verfahren zum Festlegen von Garnknoten
Anmelder:
Nederlandse Organisatie voor
Toegepäst-Natuurwetenschappelijk Onderzoek
ten behoeve van Nijverheid, Den Haag
Vertreter:
Dipl.-Ing. Dr.-Ing. R. Poschenrieder,
Patentanwalt, München 8, Lucile-Grahn-Str. 38
Als Erfinder benannt:
DipL-Ing. Pierre Emile Verhoeckx,
Rijswijk (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 14. Mai 1959
Resultate, nämlich 15 bis 20%, abhängig von der verwendeten Leimart. Durch Anbringung einer geringen Menge einer wäßrigen Dispersion von amorpher Kieselsäure ausschließlich, am Knoten verbesserte sich jedoch die Haltbarkeit des Knotens solchermaßen, daß nur noch 1 % der Weberknoten sich als unfähig erwies, den schweren Prüfungsbelastungen zu widerstehen und losgezogen wurde.
Die Konzentration der verwendeten Dispersion ist wenig kritisch. Man kann Konzentrationen von 2 bis 15% anwenden, ohne daß dies einen wesentlichen Einfluß auf die Resultate hat. Die Teilchengröße hat ebenfalls keine Bedeutung für die Wirkung; sie lag bei durchgeführten Versuchen zwischen 40 und 1500 A.
Die Wirkung der Dispersion gründet sich auf eine Erhöhung des Reibungskoeffizienten der Garnenden, und diese Wirkung ist sofort nach dem Anbringen derselben vorhanden, ohne daß das Wasser zuerst verdampfen muß. Das Wasser verdampft größtenteils bei der Trocknung an der Luft, die außerdem stark um die Garne wirbelt, durch die Bewegung der Garne selber.
Hierdurch wird der wichtige Vorteil erzielt, daß die Behandlung des Garnes nach dem Binden des Knotens erfolgen und somit auf den Knoten selber und auf das Garn in der unmittelbaren Nähe des
709 588/340

Claims (1)

  1. Knotens beschränkt werden kann. Dies bedeutet eine erhebliche Ersparnis, die dadurch noch gesteigert wird, daß das Auswaschen der Kieselsäure bei den geringen Mengen, in welchen sie verwendet wird, einfacher ist als das Auswaschen von Leim, der sich überall im Garn befindet, und daß es in den meisten Fällen sogar ganz unterlassen werden kann. Außerdem verursacht diese Behandlung keine Vergrößerung der Knotenabmessungen.
    Folgende Vergleichsversuche belegen den technischen Fortschritt.
    Bei den Versuchen wurden sechs Kettbäume, deren jeder dieselbe Knotenzahl enthielt und die auf verschiedene Weisen behandelt waren, auf gleiche Art verwebt. Dabei wurde die Zahl der Brüche im Webstuhl und die Ursache eines jeden Bruches registriert.
    In jedem Baum befanden sich die nachfolgenden Knoten:
    EinfacherWeberknoten.... 138
    Doppelter Weberknoten 133
    Fishermanknoten 142
    Insgesamt 413
    Die Bäume waren wie folgt behandelt worden:
    Baum Kl:
    Das ganze Garn mit kolloidaler Kieselsäure behandelt (3%ige Lösung).
    Baum K 2:
    Das ganze Garn mit einer 8%igen Kartoffelstärkelösung behandelt.
    ίο Baum K3:
    Das ganze Garn mit einer 3%igen Lösung eines synthetischen Leims, dem gelöste Kieselsäure zugesetzt ist, behandelt.
    Baum K 4:
    Das ganze Garn mit einem synthetischen Leim behandelt (ohne Kieselsäure).
    Baum K 5:
    Stellenweise Behandlung der Knoten mit 3%iger kolloidaler Kieselsäure entsprechend der Erfindung.
    Baum K 6:
    Das Garn nicht behandelt.
    Bruchanalyse Absolute Zahl der Kettbrüche pro Baum
    Bruchursache Kl K2 Baum- K5 K6 K3 K4 1 3 2 3 1 1 1 20 27 23 32 3 53 13 13 12 17 1 24 16 20 19 22 3 53 53 61 56 72 8 153
    Die Bäume sind in der normalen Vorbereitung mit Garn von Spinnereispulen, das auf Konen übergewickelt und geknotet war, hergestellt, und die Bäume Kl bis K4 sind in üblicher Weise bei eher Relativfeuchtigkeit im Arbeitsraum von ungefähr 60% geschlichtet und nachher bei ungefähr 60° C getrocknet worden.
    Die Bäume K 5 und K 6 sind weder geschlichtet noch getrocknet, sondern nur der Relativfeuchtigkeit des Arbeitsraumes ausgesetzt worden.
    Die Knoten im Baum K 5 wurden nur stellenweise der Erfindung entsprechend benetzt und an der Luft getrocknet, so daß das Wasser größtenteils verdampft.
    Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens besteht zweckmäßig aus einem an sich bekannten Knüpfapparat, der ein Befeuchtungsorgan, mit dem das Garn automatisch in Berührung gebracht wird, enthält Vorzugsweise wird diese Vorrichtung so aus- Bo geführt, daß der Auswerfer, der den Knoten aus dem Apparat führt, den Knoten ebenfalls nach der oder gegen die Benetzungsstelle führt, da auf diese Weise verhindert wird, daß der Apparat durch sich ansammelnde Kieselsäure in Unordnung geraten sollte.
    Patentanspruch:
    Verfahren zum Festlegen von bei der Bearbeitung oder Verarbeitung von Garnen im Gefolge von Garnbrüchen hergestellten Verbindungsknoten, insbesondere in Kettgarnenj unter Verwendung einer Imprägnierung, die den Zusammenhang der Garnenden verstärkt, dadurch gekennzeichnet, daß ausschließlich das in dem Knoten oder auch noch das in seiner Nähe befindliche Garn mit einer wäßrigen Dispersion von amorpher Kieselsäure angefeuchtet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschriften Nr. 1045 967,
    028075;
    französische Patentschrift Nr. 935 485.
DE1960N0018315 1959-05-14 1960-05-10 Verfahren zum Festlegen von Garnknoten Pending DE1241407B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL239185 1959-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1241407B true DE1241407B (de) 1967-06-01

Family

ID=19751734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960N0018315 Pending DE1241407B (de) 1959-05-14 1960-05-10 Verfahren zum Festlegen von Garnknoten

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR935485A (fr) * 1944-07-26 1948-06-18 Monsanto Chemicals Matières textiles et leur mode de finissage
DE1028075B (de) * 1954-03-03 1958-04-17 Monsanto Chemicals Verfahren zur Herstellung kieselsaeurehaltiger UEberzuege auf Textilien und anderen Materialien
DE1045967B (de) * 1952-09-04 1958-12-11 Monsanto Chemicals Verbesserungen zur Erhoehung der Haftfaehigkeit von Textilfasern

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DE1028075B (de) * 1954-03-03 1958-04-17 Monsanto Chemicals Verfahren zur Herstellung kieselsaeurehaltiger UEberzuege auf Textilien und anderen Materialien

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BE590718A (nl) 1960-11-14
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