DE1241484B - Frequenzstabilisierter Multivibrator mit Transistoren - Google Patents
Frequenzstabilisierter Multivibrator mit TransistorenInfo
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- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03k
Deutsche Kl.: 21 al - 36/02
Nummer: 1241484
Aktenzeichen: J 25580 VIII a/21 al
Anmeldetag: 3. April 1964
Auslegetag: 1. Juni 1967 ν :.
Die Erfindung betrifft einen Multivibrator, bei dem die Frequenz der Ausgangsimpulse durch Verminderung
des Einflusses des Basis-Kollektor-Sperrstroms
stabilisiert ist. Die theoretische Beschreibung der Wirkungsweise zeigt, daß es zum Herabsetzen des
Einflusses notwendig ist, die Verringerung des Transistor-Basiswiderstandes und damit den Widerstand
des Kollektorstromkreises zu ermöglichen, was jedoch zu unzulässig hohen Stromstärken führt. Diese
Schwierigkeiten zu überwinden, ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe.
Bei einem älteren Vorschlag für die Ausbildung einer Rechteckimpulse liefernden Multivibratorschaltung,
bestehend aus zwei Verstärkerelementen, die über Kondensatoren, deren steuerseitige Klemmen
über Entladewiderstände jeweils an dem einen Pol der Versorgungsspannungsquelle liegen, wechselseitig
gekoppelt sind und deren Ausgänge über Arbeitswiderstände an demselben Pol der Spannungsquelle
liegen, wobei die Arbeitswiderstände als gesteuerte Verstärkerelemente ausgebildet sind, die zu den über
die Kondensatoren wechselseitig gekoppelten zwei Verstärkerelementen komplementär sind, sind die
gesteuerten Verstärkerelemente über Widerstände galvanisch mit den Ausgängen der über die Kondensatoren
gekoppelten Verstärkerelemente verbunden.
Demgegenüber besteht die Erfindung zur Lösung des Problems der Frequenzstabilität eines Multivibrators
mit Transistoren und mit diesen zugeordneten Zusatztransistoren, wobei die Halbleiter-Zonenfolge
von Haupt- und Zusatztransistoren innerhalb jeder Zuordnung komplementär ist, so daß jeder der
Haupttransistoren kollektorseitig mit dem Kollektor des komplementären Zusatztransistors verbunden ist,
darin, daß zwischen die beiden komplementären Transistoren je ein Widerstand geschaltet ist, daß die
Basis jedes Zusatztransistors über eine Reihenschaltung aus Widerstand und Kondensator mit dem
Kollektor des Haupttransistors der anderen Multivibratorhälfte verbunden ist und daß der Kollektor
jedes Haupttransistors mit dem Emitter des der gleichen Multivibratorhälfte zugehörigen Zusatztransistors
über einen Widerstand verbunden ist.
Die Erfindung sei nachstehend an Hand der Zeichnungen für eine beispielsweise Ausführungsform
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt das Schaltbild eines bekannten Multivibrators;
F i g. 2 zeigt das Schaltbild eines Multivibrators gemäß der Erfindung.
Ist t die Halbperiodendauer, Rb der Basiswiderstand
und C die Kapazität, so gilt:
Frequenzstabilisierter Multivibrator
mit Transistoren
mit Transistoren
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk, N. Y. (V. St. A.)
Armonk, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. R. Schiering, Patentanwalt,
Böblingen (Württ), Westerwaldweg 4
Böblingen (Württ), Westerwaldweg 4
Als Erfinder benannt:.
Louis Balourdet,
Vence, Alpes-Maritimes (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 3. April 1963 (7197)
t = Rb-C-log2.
Diese Beziehung berücksichtigt jedoch weder den Spannungsverlust an Halbleiter-pn-Übergängen noch
den Basis-Kollektor-Sperrstrom /c0.
Der Einfluß des Basis-Kollektor-Sperrstroms ist aus folgender Gleichung erkennbar:
1 dt —Rb
dJci
2· V- Iog2
Es läßt sich mathematisch nachweisen, daß der Einfluß des Basis-Kollektor-Sperrstroms Jc 0 auf die
Frequenz eines Multivibrators um so kleiner ist, je kleiner die Basiswiderstände gewählt werden.
Man ist jedoch bei der Verkleinerung des Wertes des Basiswiderstandes Rb Beschränkungen unterworfen.
Wenn man nämlich für den Kondensator C bzw. C1 oder C2 eine geeignete Aufladezeit braucht,
dann muß das Verhältnis Rb:Rc = k größer oder
gleich einem gegebenen Wert gehalten werden. Man muß, falls man den Widerstandswert Rb verkleinert,
gleichzeitig auch den Widerstandswert Rc herabsetzen.
Die mögliche Herabsetzung des Widerstandswertes Rc ist jedoch durch den Wert begrenzt, der
hinsichtlich der zulässigen Leistung und des zulässigen Stroms in den Transistoren eingehalten werden
muß, denn der Widerstand Rc ist zur gleichen Zeit
sowohl im Aufladekreis des Kondensators C als auch im Belastungskreis des Transistors T vorhanden
709 588/304
(z.B. der WiderstandRcl mit dem KondensatorC2
und dem Transistor T1).
In dem vorstehend aufgeführten Verhältnis
t> , η j-
JtV^ ■ ■"■£ Λ·
tritt der Kollektorwiderstand Rc als Ladestromkreiswiderstand
für den Kondensator C auf. Wenn dieser Schaltung daher ein wirksamer Arbeitswiderstand R/
zugeordnet ist, dann wird der in Betracht zu ziehende Ausdruck
Rb '· Rc = & ·
Durch Herstellung eines Verhältnisses von Rc'
kleiner als Rc wird der Wert von k auf einen korrekten
Betrag mit einem kleineren Wert für Rb gehalten.
Den Wert von R/ gewinnt man, indem man zum Widerstand Rc (bzw. RC1 oder RC2) einen Widerstand
r (bzw. T1 oder r2) parallel schaltet. Dieser
Nebenwiderstand muß nur während der Aufladung des Kondensators C (bzw. C1 oder C2) eingreifen.
Aus diesem Grund ist in F i g. 2 der Widerstand r parallel zum Kollektorwiderstand Rc über einen
Transistor T', und zwar Transistor T1 für die die
Schaltungsteile C2, Rcl und T1 enthaltende Anordnung,
angeordnet, der normalerweise gesperrt ist und nur während des verlangten Zeitintervalls leitend
gemacht wird.
Man kommt so zu einer Schaltung nach F i g. 2. Betrachtet man dort den normalerweise gesperrten
Transistor T1, so ergibt sich folgender Funktionsablauf:
Tritt am Kollektor des Transistors T2 ein positiver
Impuls auf, so gelangt dieser über den Kondensator C1' auf den Widerstand T1. Damit gerät der
Transistor T1 in den Sättigungszustand. Während dieser Zeit ist der Transistor T1 blockiert. Der Kondensator
C2 wird über die Parallelschaltung der Widerstände Rr* und τΛ mit einer Zeitkonstante
ri-
n +
40
aufgeladen.
Wenn Rbml der kleinste Wert für den Basiswiderstand
Rb ist, welcher in der bekannten Schaltung nach Fig. 1 als eine Funktion des Ausdrucks
Rb:Rc = k angesehen werden kann, und wenn Rbm2
der kleinste Widerstandswert ist, welcher in der Schaltung nach der Erfindung als eine Funktion des
Ausdrucks Rb : R/ = k betrachtet werden kann, so
ist ersichtlich, daß Rbm2 kleiner als Rbml ist und daß
diese Werte im Verhältnis r: (r + Rc) stehen.
Die Werte der Widerstände r (bzw. T1 oder r2),
r' (bzw. T1 oder r2') und des Kondensators C (bzw.
C1 oder C2') beziehen sich auf den Zustand, in
welchem der Transistor T (bzw. T1 oder T2') während
der vollen Aufladezeit des Kondensators C (bzw. C2 oder C1) gesättigt gehalten wird, und auf
die tolerierten Maximalströme in den Transistoren.
Claims (1)
- Patentanspruch:Frequenzstabilisierter Multivibrator mit Transistoren und mit diesen zugeordneten Zusatztransistoren, wobei die Halbleiter-Zonenfolge von Haupt- und Zusatztransistoren innerhalb jeder Zuordnung komplementär ist, so daß jeder der Haupttransistoren kollektorseitig mit dem Kollektor des komplementären Zusatztransistors verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die beiden komplementären Transistoren (T1 bzw. T2) je ein Widerstand (rv r2) geschaltet ist, daß die Basis jedes Zusatztransistors über eine Reihenschaltung aus Widerstand Cr1'bzw.r2) und Kondensator(C1'bzw.C2') mit dem Kollektor des Haupttransistors (T2 bzw. T1) der anderen Multivibratorhälfte verbunden ist und daß der Kollektor jedes Haupttransistors (T1 bzw. T2) mit dem Emitter des der gleichen Multivibratorhälfte zugehörigen Zusatztransistors (T1 bzw. T2) über einen Widerstand (R01 bzw. Rc2) verbunden ist.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1190 030.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 588/304 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1241484X | 1963-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1241484B true DE1241484B (de) | 1967-06-01 |
Family
ID=9677834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ25580A Pending DE1241484B (de) | 1963-04-03 | 1964-04-03 | Frequenzstabilisierter Multivibrator mit Transistoren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1241484B (de) |
| GB (1) | GB1064931A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190030B (de) * | 1962-12-04 | 1965-04-01 | Bayer Ag | Multivibratorschaltung |
-
1964
- 1964-04-03 GB GB13905/64A patent/GB1064931A/en not_active Expired
- 1964-04-03 DE DEJ25580A patent/DE1241484B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190030B (de) * | 1962-12-04 | 1965-04-01 | Bayer Ag | Multivibratorschaltung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1064931A (de) | 1967-04-12 |
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