DE1241339B - Verfahren zum Herstellen einer Packung fuer Schokoladeeinzelstuecke - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Packung fuer SchokoladeeinzelstueckeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D85/00—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
- B65D85/60—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for sweets or like confectionery products
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D25/00—Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
- B65D25/02—Internal fittings
- B65D25/10—Devices to locate articles in containers
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- Packages (AREA)
- Confectionery (AREA)
- Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B 65 b
Deutsche Kl.: 81 a - 7/10
Nummer: 1 241 339
Aktenzeichen: M 56068 VII b/81 a
Anmeldetag: 11. März 1963
Auslegetag: 24. Mai 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Packung für voneinander getrennt hergestellte
Schokoladeeinzelstücke, welche in Form und Größe den Rauten bzw. den Rippen einer üblichen Schokoladetafel
gleichen, wobei die Einzelstücke auf ein mit relativ niederen Arretierungen versehenes Stützblatt
flach aufgelegt und dann in eine Hülle eingeschlagen werden.
Es ist bekannt, Süßwarenstücke auf einer nachgiebigen Unterlage in der Weise zu fixieren, daß man
die Einzelstücke zunächst in eine flüssige Überzugsmasse taucht, auf der Unterlage in bestimmten Abständen
verteilt und dann durch ein Kühlaggregat leitet. Dabei verfestigt sich der Überzug und stellt
eine leichte Verbindung mit der Unterlage her. Die Anordnung wird dann mit einer Zellglashülle überdeckt
und zu einer zylinderförmigen Packung aufgerollt. Um den Halt der Einzelstücke auf der Unterlage
zu steigern, kann diese mit flachen Ausnehmungen versehen sein, die genau der Grundfläche der Einzelstücke
diese umschließend entsprechen. Eine derartige Schokoladepackung ist nicht sehr ansehnlich, zumal
sie zur Entnahme der Stücke vollkommen entrollt werden muß. Die Einzelstücke können auch leicht
beschädigt werden, so daß dieses Verpackungsverfahren für den praktischen Einsatz ungeeignet ist.
Ferner sind Packungseinsätze bzw. Sortiereinlagen aus Kunststoffen bekannt. Diese weisen Taschen auf,
in die die Einzelstücke unmittelbar oder untör Zwischenschaltung eines Papiernäpfchens eingelegt
sind. Die Tiefe der Taschen entspricht gewöhnlich der Höhe der Warenstücke, so daß diese schwer zu
erfassen sind. Herstellungstechnisch ergibt sich bei diesen Kunststoffeinsätzen der Nachteil, daß stets
von einem festen Folienzuschnitt ausgegangen werden muß, der dann in einer oder mehreren Verformungsstufen
mit den tiefen Taschen versehen wird. Derartige Kunststoffeinsätze können auch so ausgebildet
sein, daß sie eine Packungshälfte bilden, die durch eine entsprechend ausgebildete weitere
Packungshälfte unter Einschluß der Warenstücke abgedeckt wird.
Bei Schiebeschachteln ist es bekannt, einen flachen Innenschieber vorzusehen, dessen Ränder U-förmig
nach oben gebogen sind. Die Einzelstücke werden unter gegenseitiger Flächenberührung auf den Innenschieber
geschoben, der dann in den Umkarton eingebracht wird. Hierbei werden die Innenschieber einzeln
hergestellt und in einer gesonderten Füllstation mit den zu verpackenden Einzelstücken versehen.
Allein für diese Bearbeitung ist ein erheblicher maschineller Aufwand erforderlich.
Verfahren zum Herstellen einer Packung
für Schokoladeeinzelstücke
für Schokoladeeinzelstücke
Anmelder:
Fa. Leonard Monheim, Aachen, Deliusstr. 6
Als Erfinder benannt:
ίο Hans-Georg Monheim, Aachen
ίο Hans-Georg Monheim, Aachen
Demgegenüber soll durch das erfindungsgemäße Verfahren das Verpacken von Schokoladeeinzelstücken
ermöglicht werden, ohne daß die Stücke von Hand ausgerichtet bzw. in Einsätze eingelegt zu werden
brauchen. Auch gesonderte Füllstationen sollen zum Fortfall kommen und die Auflagen für die Einzelstücke
unter Sicherstellung einer einwandfreien Fixierung vereinfacht werden.
Dieses wird durch das erfindungsgemäße Verfahren dadurch erreicht, daß die Einzelstücke durch Ausschlagen
unmittelbar aus der Herstellungsform auf das Stützblatt und zwischen die betreffenden Arretierungen
gelangen.
Im Anschluß hieran können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Einzelstücke mittels eines
entsprechend deren Form vorgeprägten Hüllblattes abgedeckt werden. Das Stützblatt und/oder das Hüllblatt
können auch als Hülle für die geordneten Einzelstücke ausgebildet werden. Es können auch mehrere
Stützblätter mit den hierauf geordneten Einzelstücken übereinander in einer Hülle angeordnet werden.
In der Zeichnung sind nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Packungen wiedergegeben,
die in der nachfolgenden Beschreibung zusammen mit dem Verfahren selbst zur besseren Veranschaulichung
desselben beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen Teillängsschnitt durch
eine fertige Packung,
Fig. 2 eine Draufsicht eines mit Arretierungen
versehenen Stützblattes,
Fig. 3 eine Draufsicht eines gegenüber Fig. 2 abgeänderten Stützblattes und
F i g. 4 einen Schnitt durch ein mit Arretierungen versehenes Stützblatt.
Mit 20 ist ein Stützblatt bezeichnet, auf dem Einzelstücke 10 aus Schokolade angeordnet sind. Die Einzelstücke sind in ihrem unteren Teil durch Arretierungen 21 gegen Verschiebung gesichert, die gemäß
Mit 20 ist ein Stützblatt bezeichnet, auf dem Einzelstücke 10 aus Schokolade angeordnet sind. Die Einzelstücke sind in ihrem unteren Teil durch Arretierungen 21 gegen Verschiebung gesichert, die gemäß
709 587/353
Fig. 2 in Form von .hochgezogenen Stäben 22 ausgebildet
sind. Gemäß Fig. 3 sind die Arretierungen auf Fixierungspunkte 23 für die Einzelstücke 10 beschränkt.
Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen, daß die Halterung der Einzelstücke 10 auf
dem Stützblatt 20 in verschiedenen Formen erfolgen kann. Die Arretierungen können auch gemäß F i g. 4
schwach hinterschnittene Ränder 24 aufweisen.
Die Stützblätter 20 bestehen aus beliebigem Material wie preßfähiger Pappe, Hartpapier, Kunststofffolie,
Metallfolie od. dgl. Die Arretierungen 22, 23, 24 sind in an sich bekannter Weise geprägt. Sie dienen
einer Sicherung der Einzelstücke 10 gegen Verschieben von dem Stützblatt 20, sie bestimmen die
Zwischenräume zwischen den Einzelstückchen im Tafelformat.. . · ...
Ein Hüllblatt 25 und eine Außenhülle 26 umschließen die geordneten Einzelstückchen, es kann
auch ein deren Form entsprechend vorgeprägtes Deckblatt 27 Verwendung finden. Das geprägte
Deckblatt 27 kann ein Bestandteil des Hüllblattes 25 sein; ebenso kann das Stützblatt 20 zu einem Hüllblatt
verbreitert sein.
Die Einzelstücke werden dadurch in der gewünschten Weise geordnet, daß sie durch unmittelbares Ausschlagen
aus der Herstellungsform zwischen die Arretierungen des Stützblattes gebracht werden.
Für den Verbraucher ergibt sich der Vorteil der tafelförmigen Schokoladeartikel, die gleichsam im
Fabrikationsstadium systematisch in Einzelstücke geteilt sind. Die Arretierungen behindern nicht die
bequeme Entnahme der Einzelstücke. Sie sichern jedoch jedes Einzelstück gegen unerwünschte Abrutschen
vom Stützblatt. Das Tafelformat bleibt bis zum völligen Verzehr aller Einzelstücke gleichsam
aufrechterhalten. Die Formgebung der Arretierungen kann in weitesten Grenzen schwanken und den sonstigen
Einteilungen von Tafelschokolade angepaßt werden. Die üblichen Verpackungsmaschinen können
verwendet werden.
Claims (4)
1. Verfahren zum Herstellen einer Packung für voneinander getrennt hergestellte Schokoladeeinzelstücke,
welche in Form und Größe den Rauten bzw. den Rippen einer üblichen Schokoladetafel
gleichen, wobei die Einzelstücke auf ein mit relativ niederen Arretierungen versehenes
Stützblatt flach aufgelegt und dann in eine Hülle eingeschlagen werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzelstücke durch Ausschlagen unmittelbar aus der Herstellungsform auf das Stützblatt und zwischen die betreffenden
Arretierungen gelangen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelstücke mittels eines
entsprechend deren Form vorgeprägten Hüllblattes abgedeckt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützblatt und/oder das
Hüllblatt als Hülle für die geordneten Einzelstücke ausgebildet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stützblätter mit den
hierauf geordneten Einzelstücken übereinander in einer Hülle angeordnet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 099 440;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 781 374,
073, 1812 580;
073, 1812 580;
USA.-Patentschrift Nr. 2 505 384;
Zeitschrift »Verpackungs-Rundschau«, 1961,
Nr. 11, S. 898;
Nr. 11, S. 898;
Zeitschrift »Süßwaren«, November 1962, Nr. 21, S. 1211.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 587/353 5. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963M0056068 DE1241339B (de) | 1963-03-11 | 1963-03-11 | Verfahren zum Herstellen einer Packung fuer Schokoladeeinzelstuecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963M0056068 DE1241339B (de) | 1963-03-11 | 1963-03-11 | Verfahren zum Herstellen einer Packung fuer Schokoladeeinzelstuecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1241339B true DE1241339B (de) | 1967-05-24 |
Family
ID=7308480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963M0056068 Pending DE1241339B (de) | 1963-03-11 | 1963-03-11 | Verfahren zum Herstellen einer Packung fuer Schokoladeeinzelstuecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1241339B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1786037B1 (de) * | 1967-08-10 | 1972-05-25 | Tenchi Kikai Kk | Vorrichtung zum automatischen Abpacken von Gegenstaenden |
| EP0472998A1 (de) * | 1990-08-16 | 1992-03-04 | Jacobs Suchard AG | Verpackung für Süsswaren |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2505384A (en) * | 1945-05-31 | 1950-04-25 | Burstiner Jack | Method of wrapping or packaging confections |
| DE1781374U (de) * | 1958-10-30 | 1959-01-15 | Kaupert Kg Dr Ing | Sortiereinlage fuer suesswarenpackungen od. dgl. |
| DE1809073U (de) * | 1959-03-23 | 1960-03-31 | Chocolats Fjord S A | Verpackung. |
| DE1812580U (de) * | 1959-09-22 | 1960-06-02 | Esbe Plastic Dinkelsbuehl Saue | Stegeinhaenger fuer pralinenschachteln. |
| DE1099440B (de) * | 1959-05-29 | 1961-02-09 | Otto Haensel Junior G M B H | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Einwickeln von Gegenstaenden, insbesondere Gruppen von Gegenstaenden aller Art |
-
1963
- 1963-03-11 DE DE1963M0056068 patent/DE1241339B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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