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DE1241372B - Mittels eines Rohrschuetzes oder Ventiles gesteuertes Sektorwehr - Google Patents

Mittels eines Rohrschuetzes oder Ventiles gesteuertes Sektorwehr

Info

Publication number
DE1241372B
DE1241372B DE1957M0035365 DEM0035365A DE1241372B DE 1241372 B DE1241372 B DE 1241372B DE 1957M0035365 DE1957M0035365 DE 1957M0035365 DE M0035365 A DEM0035365 A DE M0035365A DE 1241372 B DE1241372 B DE 1241372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sector
weir
underwater
valve
pit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1957M0035365
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Petrikat
Dipl-Ing Hans Robohm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DE1957M0035365 priority Critical patent/DE1241372B/de
Publication of DE1241372B publication Critical patent/DE1241372B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/205Barrages controlled by the variations of the water level; automatically functioning barrages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Mittels eines Rohrschützes oder Ventiles gesteuertes Sektorwehr Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung von Sektorwehren mittels eines in einem Verbindungskanal zwischen Oberwasser und Unterwasser angeordneten Steuerorgans, z. B. eines Rohrschützes oder eines Ventils.
  • Beim Absenken von derartig hydraulisch betätigten Sektorwehren, deren Abfallrücken auch gekrümmt ausgebildet sein kann, ist es notwendig, daß in dem Verbindungskanal zwischen Ober- und Unterwasser, in welchem das Steuerorgan angeordnet ist, der Druck bzw. der Wasserspiegel am Ort des Steuerorgans niedrig genug ist, um den Sektor mit diesem niedrigen Druck, der sich unter dem Sektor einstellen muß, absenken zu können.
  • Bei Sektorwehren, die in Flüssen errichtet werden, in denen das Unterwasser sehr hoch ansteigt, reicht das Eigengewicht und die durch die Strömungsgeschwindigkeit verringerte Wasserauflast nicht aus, den Sektor nach unten zu bewegen. Im Verbindungskanal, in dem sich das Steuerorgan befindet, ist der Wasserstand nahezu so hoch wie im Unterwasser und daher der Druck im Innern des Sektors entsprechend hoch. Die Rohrschützoberkante muß also, um den Sektor nach unten zu bewegen, tiefer als der Unterwasserspiegel abgesenkt werden.
  • Diese Forderung ist nur dadurch zu erfüllen, daß durch eine Pumpe der Wasserstand im Rohrschützschacht bzw. am Steuerorgan entsprechend abgesenkt wird oder der Sektor durch Zusatzgewichte entsprechend schwerer gemacht wird. Durch die letztere Maßnahme wird die Rohrschützoberkante der Gleichgewichtslage entsprechend über den Unterwasserstand gehoben. Beide Maßnahmen verteuern die Herstellung der Sektorwehre.
  • Bei einer bekannten Sektorwehranlage ist bei hohem Unterwasserstand der Innendruck im Sektor schon durch die Saugwirkung des überströmenden Wassers dadurch vermindert worden, daß in der schrägen Ablauffläche des Sektors an jeder Seite Rechtecke ausgeschnitten und die Ausschnitte mit Lederklappen überdeckt wurden. Diese Klappen sind mittels Gestänge verstellbar, so daß der Sog je nach Klappenstellung wirken kann. Bei Überströmung neigen die Klappen zur Verschmutzung und im Winter zur Vereisung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das vollständige Absenken des Sektors bei hohem Unterwasserstand, also nur zu den kurzen Zeiten dieses Wasserstandes, mit den geringsten baulichen Mitteln und doch mit größter Betriebssicherheit zu bewirken. Sie löst diese Aufgabe bei einem mittels eines Rohrschützes oder Ventils hydraulisch gesteuerten Sektorwehr mit gekrümmtem Abfallrücken, bei dem die Kammer des Steuerorgans mit dem Oberwasser, der Wehrgrube und dem Unterwasser in Verbindung steht und der bei überströmtem Wehr und hohem Unterwasserstand entstehende Unterdruck zum Absaugen von Wasser aus der Wehrgrube ausgenutzt wird, dadurch, daß der Austritt des Verbindungskanals zwischen Wehrgrube und Unterwaser in unmittelbarer Nähe der Sektordrehachse in der seitlichen Pfeilerwand im Bereich der Krümmung des Abfallbodens angeordnet ist. Bei einem durch hydrostatischen Druck auf die Unterseite betätigten Sektorwehr ist es zwar schon vorgeschlagen worden, die Abflußleitung von der Wehrlan,_mer zum Unterwasser in einer Abrundung bzw. Abknickung ausmünden zu lassen, die am festen überströmten Wehrrücken angeordnet ist. Diese Ausbildung hat jedoch die Nachteile, daß in den tieferen Lagen des Sektors sich über der Ausmündung der Abflußleitung die Strömung ablöst und die Unterdruckerzeugung dadurch ungünstig wird. Es tritt eine Rückströmung ein, die Geschiebe in die Ausmündung treibt und sie verstopfen kann. Außerdem ist ein hoher baulicher Aufwand notwendig.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Mündung des Verbindungskanals zwischen Oberwasser und Unterwasser in der Nähe der Sektordrehachse ist bei Sektorwehren, bei denen die Einfriergefahr sehr groß ist, sehr vorteilhaft, da die Mündung im Unterwasser liegt und nicht einfrieren kann. Es wird daher eine besondere Heizung gespart. Mit wenig baulichen Mitteln wird eine nicht zur Verschmutzung neigende Unterdruckerzeugung erhalten, die bei einer gekrümmten Ablauffläche des Sektors besonders gut ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und nachstehend erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch das Sektorwehr nach der Erfindung, F i g. 2 die zu F i g. 1 gehörige Draufsicht.
  • Der Sektor 1 des in den Figuren dargestellten Sektorwehrs ist um die Achse 2 schwenkbar und legt sich bei seinen Bewegungen mehr oder weniger in die Wehrgrube 3 ein. Die Bewegungen des Sektors 1 werden durch ein Rohrschütz 4 (oder ein Ventil) gesteuert, das in einem Verbindungskanal 5 vom Oberwasser 6 zum Unterwasser 7 angeordnet ist. Der Verbindungskanal s ist in Strömungsrichtung vor dem Rohrschütz 4 durch eine Abzweigleitung 8 mit der Wehrgrube 3 des Sektors 1 verbunden. Der sich am Rohrschütz 4 einstellende Wasserspiegel ist mit 9 bezeichnet.
  • Der Abfallboden 21 des Sektors 1 ist in bekannter Weise, insbesondere in der Nähe der Drehachse 2 des Sektors strömungstechnisch günstig gekrümmt. Auf diese Weise kann sich auch in vollständig abgesenkter Lage des Sektors 1 und bei hohem Unterwasserstand die Strömung nicht ablösen, wie es der Fall wäre, wenn der Abfallboden 21 des Sektors als ebene Fläche ausgeführt wäre. Im Bereich der Krümmung des Abfallbodens 21 des Sektors herrscht nun in der Nähe der Drehachse des Sektors gegenüber dem Unterwasserstand eine entsprechende Druckminderung. Diese Druckminderung wird erfindungsgemäß für die Steuerung des Sektors bzw. Rohrschützes 4 dadurch herangezogen, daß der Austritt 23 des Verbindungskanals 5 zwischen Oberwasser und Unterwasser zum Unterwasser in unmittelbarer Nähe der Sektordrehachse 2 in der seitlichen Pfeilerwand 24 im Bereich der Krümmung des Abfallbodens 21 angeordnet ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Mittels eines Rohrschützes oder Ventils hydraulisch gesteuertes Sektorwehr mit gekrümmtem Abfallrücken, bei dem die Kammer des Steuerorgans mit dem Oberwasser, der Wehrgrube und dem Unterwasser in Verbindung steht und der bei überströmtem Wehr und hohem Unterwasserstand entstehende Unterdruck zum Absaugen von Wasser aus der Wehrgrube ausgenutzt wird, d adurch gekennzeichnet, daß der Austritt (23) des Verbindungskanals (5) zwischen Wehrgrube(3) und Unterwasser (7) in unmittelbarer Nähe der Sektordrehachse (2) in der seitlichen Pfeilerwand (24) im Bereich der Krümmung des Abfallbodens (21) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure, Jahrgang 1916, S.108. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr.1185 549.
DE1957M0035365 1957-09-17 1957-09-17 Mittels eines Rohrschuetzes oder Ventiles gesteuertes Sektorwehr Pending DE1241372B (de)

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Publications (1)

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DE1241372B true DE1241372B (de) 1967-05-24

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ID=7302271

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185549B (de) 1956-08-23 1965-01-14 Rheinstahl Union Brueckenbau Bewegliches, durch hydrostatischen Druck auf die Unterseite betaetigtes Wehr, insbesondere Sektorwehr

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185549B (de) 1956-08-23 1965-01-14 Rheinstahl Union Brueckenbau Bewegliches, durch hydrostatischen Druck auf die Unterseite betaetigtes Wehr, insbesondere Sektorwehr

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