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DE1241247B - Antrieb fuer eine Vorrichtung zum intermittierenden Foerdern einer kontinuierlich zugefuehrten Bahn aus Pappe, Karton od. dgl. in eine Schneid- oder Falzpresse - Google Patents

Antrieb fuer eine Vorrichtung zum intermittierenden Foerdern einer kontinuierlich zugefuehrten Bahn aus Pappe, Karton od. dgl. in eine Schneid- oder Falzpresse

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Publication number
DE1241247B
DE1241247B DEZ10628A DEZ0010628A DE1241247B DE 1241247 B DE1241247 B DE 1241247B DE Z10628 A DEZ10628 A DE Z10628A DE Z0010628 A DEZ0010628 A DE Z0010628A DE 1241247 B DE1241247 B DE 1241247B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
cardboard
press
roller
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ10628A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Zernov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zerand Corp
Original Assignee
Zerand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zerand Corp filed Critical Zerand Corp
Publication of DE1241247B publication Critical patent/DE1241247B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H20/00Advancing webs
    • B65H20/02Advancing webs by friction roller
    • B65H20/04Advancing webs by friction roller to effect step-by-step advancement of web

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  • Advancing Webs (AREA)

Description

  • Antrieb für eine Vorrichtung zum intermittierenden Fördern einer kontinuierlich zugeführten Bahn aus Pappe, Karton od. dgl. in eine Schneid- oder Falzpresse Karten aus Pappe oder Karton werden in der benötigten Größe auf einer Presse von einer kontinuierlich zugeführten Bahn, die gegebenenfalls bereits vorbedruckt sein kann, geschnitten und eventuell auch gefalzt und gelocht. In der Presse darf während dieser Schneid- und Falzarbeit die Bahn sich nicht bewegen. Die Bahn wird der Presse also intermittierend zugeführt, und die dort von der Bahn abgetrennten Karten werden gleichfalls intermittierend von der Presse abgeführt. Einer solchen Presse sind nicht nur Dosier- und Zufuhrwalzen, sondern auch Bremsstangen sowie ein Differentialantrieb zum registerhaltigen Steuern der Bahn vorgeschaltet. Auf den Antrieb dieser der Presse vorgeschalteten Teile bezieht sich die Erfindung.
  • Für diese Vorgänge werden sowohl reine Umlaufbewegungen benötigt wie auch in einer Ebene vor sich gehende Schubbewegungen, und diese verschiedenen Bewegungsvorgänge müssen aufeinander sehr genau abgestimmt sein. Es ist naheliegend, an getrennte Antriebe zu denken. Über jeweils getrennte Antriebsmotoren lassen sich zwar dann die gewünschten Bewegungsvorgänge recht genau erzeugen, aber der Aufwand hierfür ist sehr groß, und es bleibt die Schwierigkeit bestehen, die verschiedenen, getrennt erzeugten Arbeitsvorgänge mit der erforderlichen Genauigkeit aufeinander abzustimmen.
  • Man könnte daran denken, für jeden der unterschiedlich verlaufenden Bewegungsvorgänge eine unabhängige Antriebsquelle vorzusehen und auszunutzen, doch wäre dies mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden. Gedankliche Überlegungen würden dann dazu führen, danach zu streben, die gesonderten Kraftquellen weitgehend zu verringern.
  • Dies ist auch insoweit gelungen, als von einem Elektromotor aus eine Welle angetrieben wurde, von der aus jeweils über gesonderte Getrieberäderpaare die Presse betätigt und verschiedene umlaufende Walzen angetrieben werden.
  • Bei einer anderen, auch mit Bremsstangen ausgerüsteten Presse dieser Gattung ist die Aufgabe, neben den Antrieben für die Umlaufbewegung auch solche für die Translationsbewegungen vorzusehen, auch nur durch ein kompliziertes, in Verbindung mit hydraulisch betätigbaren Hebelgestängen arbeitendes und daher sehr aufwendiges und entsprechend störanfälliges Rädergetriebe gelöst worden.
  • Die Aufgabe, mittels eines einfachen und trotzdem sehr genau arbeitenden Antriebs unter Verwendung von wenig anzutreibenden Einzelelementen nicht nur die Presse selbst zu betätigen und die kontinuierlich umlaufenden Walzen anzutreiben, sondern auch die weiter notwendigen, intermittierend arbeitenden, reine Translationsbewegungen ausführenden Vorrichtungen zu betreiben, hatte auch durch diese bekannten Bauarten keine Lösung gefunden.
  • Antriebsmäßig ist es nun aber nicht nur eine wenig elegante, sondern auch recht primitive und dabei höchst aufwendige Lösung, für jedes weitere etwa noch anzutreibende Maschinenelement ein weiteres Rädergetriebe miteinzubauen. Es führt dies rein additiv zu einer ständigen Vermehrung der Getrieberäder und damit zur ständigen Vergrößerung der Reibung zwischen den Zahnflanken und der aufzubringenden Leistung. Gleichfalls äußerst aufwendig ist es, ein Teil der Bewegungsvorgänge, insbesondere die Translationsbewegungen, durch intermittierend beaufschlagte ÖIdruckzylinder zu steuern. In dieser Hinsicht zu einer Lösung zu gelangen, die ohne additive Vermehrung der Getriebe mit Rädern, Wellen und Lagern und ohne Verwendung getriebefremder Bauelemente, wie hydraulisch betätigte Kraftzylinder, die Möglichkeit bietet, die bei Vorrichtungen zum intermittierenden Fördern einer kontinuierlich zugeführten Bahn die hierbei benötigten, an sich bekannten weiteren intermittierend arbeitenden, teilweise Translationsbewegungen ausführenden Vorrichtungen von dem an sich schon vorhandenen Antriebsmechanismus aus anzutreiben, und den Antrieb jeweils in der gleichen Richtung vorzunehmen, ist Aufgabe der Erfindung.
  • Bei einem Antrieb für eine Vorrichtung zum intermittierenden Fördern einer kontinuierlich zugeführten Bahn aus Pappe, Karton od. dgl. in eine Schneid-oder Falzpresse mit Dosier- und Zuführwalzen und zwischen diesen angeordneten Bremsstangen sowie mit einer vom Preßplattenantrieb gesteuerten Einrichtung, die während der Pressenarbeit die Bremsstangen betätigt und während der Bahnschlaufenbildung die Zufuhrwalzenförderung unwirksam macht, ist zu diesem Zweck gemäß der Erfindung im Stirnradantrieb zur Dosierwalze eine drei Nocken tragende Welle vorgesehen, wovon zwei Nocken über vorzugsweise einstellbare Stößel die Zufuhrwalze und der verbleibende Nocken über einen weiteren Stößel die Bremsstange betätigen.
  • Auch kann zur weiteren Vereinfachung von der gleichen Nockenwelle aus über weitere Zahnräder die weitere Zufuhrwalze, wie an sich bekannt, mit höherer Geschwindigkeit als die Dosierwalze angetrieben werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des gemäß der Erfindung ausgebildeten Antriebs ist in der Zeichnung dargestellt; in dieser ist Fig. 1 eine Seitenansicht des Antriebs, wobei gewisse Teile teils weggenommen, teils im Schnitt dargestellt sind, Fig.2 eine Draufsicht auf die zum Antrieb gehörenden Teile, die in der Ansichtsebene auseinandergezogen sind, Fig.3 und 4 vertikale Querschnitte des Bremsstangenantriebs in rechtwinklig zueinander versetzten Ansichten, F i g. 5 und 6 vertikale Querschnitte des Antriebs für die untere Zufuhrwalze in rechtwinklig zueinander versetzten Ansichten.
  • Allgemeines Zunächst sei der allgemeine Aufbau der Presse und die vor der Presse befindlichen Maschinenteile erläutert. Bei letzteren handelt es sich teilweise um intermittierend arbeitende Maschinenteile, teils um umlaufende Antriebsteile. Eine Bahn W verläuft durch die Schneid- und Falzpresse P in der durch den in Fig. 1 angegebenen Pfeilrichtung. Die Bahn kommt von einer in der Zeichnung nicht dargestellten Rolle oder vorhergehenden Bearbeitungsmaschine, die im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung nicht weiter erläutert zu werden braucht. Bevor die Bahn in die Presse eingeführt wird, läuft sie durch die Dosierwalzen S und FU, von denen nur die Walze S angetrieben ist und zusammen mit der Walze FU eine kontinuierliche Umlaufbewegung ausführt.
  • Die Bahn läuft dann durch ein Paar Bremsstangen BB und BBU, von denen die untere Stange BB lotrecht hin- und herbeweglich ist, um mit der festen oberen Stange BBU zu einem intermittierenden Klemmeingriff zu gelangen und dadurch zeitweise die Bahn anzuhalten, wenn das Ausstanzen und Falzen der Bahn auf der Presse erfolgt. Danach wird die Bahn für eine weitere Zufuhrlänge durch die intermittierend arbeitenden ZufuhnvalzenlF und IFU freigegeben.
  • Die untere Zufuhrwalze IF wird durch eine Schwenkbewegung in und außer Klemmeingriff mit der oberen Walze IFU gebracht. Diese obere Walze ist angetrieben, während die untere Walze lediglich von der Bahn mitgenommen wird, was zur Folge hat, daß ein gewisser Schlupf zwischen ihnen auftreten kann, wenn die Bahn zu straff ist, was zur Folge hat, daß die Geschwindigkeit zwischen den Walzen IF und IFU zeitweise leicht schwanken kann.
  • Während der jedesmaligen Preßtätigkeit wird zwischen den kontinuierlich angetriebenen Dosierwalzen und der Bremsstange eine BahnschlaufeL (Fig.3) gebildet, wenn die Bremsstange die Bahn hält.
  • Beim Verlassen der Pressee werden die Karten von gegenläufig zueinander umlaufenden Rollen SR (F i g. 1) ergriffen und in der Vorrichtung SU ausgeworfen.
  • Die Presse im allgemeinen Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, trägt der Grundrahmen 10 die obere feste Platte 11 auf vier Säulen 12 und die untere Platte 13, die lotrecht auf diesen Säulen hin- und herbeweglich ist. Eine der Platten trägt die Vorrichtung zum Schneiden und zum Falzen, während die andere eine Grundplatte trägt. Diese mit 14 und 15 bezeichneten Teile werden durch Tragarme 18 festgehalten.
  • Die lotrecht bewegliche Platte 13 wird durch zwei Paare exzentrisch angetriebener Verbindungsstangen 20 und 21 hin- und herbewegt, die an ihren oberen Enden auf den von der Platte 13 getragenen Wellen 22 und 23 drehbar gelagert sind. Die unteren Enden dieser Stangen sind auf Kurbelwellen 24 und 25 befestigt, die im Rahmen angeordnet und durch Zahnräder 26 und 27 miteinander verbunden sind. Ein mit dem Zahnrad 27 verbundenes Zahnrad 27 a steht mit einem Leeriaufzahnrad 28 im Eingriff, das am Rahmen auf der Seite des Bedienungsmannes befestigt ist. Paare von Gegengewichten29 und 29 a (Fig.2) sind an den Kurbelwellen24 und 25 befestigt.
  • Eine große Riemenscheibe 30 ist an einem Ende der Kurbelwelle 25 befestigt und wird durch Treibriemen 31 von einem Elektromotor 32 angetrieben; die Welle 25 stellt die Hauptantriebswelle der Maschine dar.
  • Nockenwelle Der Grundrahmen 10 der Presse trägt ebenfalls drehbar eine Nockenwelle 35 mit einem Zahnrad 36 an ihrem Ende, das mit einem Leerlaufzahnrad 28 im Eingriff steht. Mit der Nockenwelle ist unmittelbar eine Vorrichtung verbunden, um die Bremsstange in und außer Klemmeingriff mit der Bahn zu bringen, während die Presse in Tätigkeit ist und die intermittierenden Zufuhrwalzen unwirksam sind; dies geschieht wie folgt: Bremsstangen-Betätigungsvorrichtung Die Welle 35 weist einen einzigen Mittelnocken 38 (Fig. 3 und 4) auf, der auf einem Viertel des Umfanges eine Erhebung 38a hat. Dieser Nocken dient dazu, die Bremsstange BB anzuheben, die verschiebbar von einem Paar Blattfedern 37 getragen wird.
  • Gegen den Nocken liegt eine starre Schubstange 39 an, die in der Länge durch ihren Gewindeteil 39 a verstellbar ist und deren unteres Ende am freien Ende eines um den Zapfen 41 drehbar gelagerten Tragarmes 40 befestigt ist. Dieser Tragarm trägt eine Nockenrolle 42, die auf der Erhebung 38 a abrollt.
  • Das obere Ende der Schubstange39 stößt gegen die Unterseite der lotrecht verschiebbaren Stange BB, um sie in Klemmeingriff mit der oberen festen Stange BBU zu drücken. Durch verstellbare Federstangen 43 wird die untere Stange BB elastisch nach unten gezogen und dadurch die Bahn aus der eingeklemmten Lage freigegeben.
  • Betätigungsvorrichtung für die intermittierend arbeitenden Zufuhrrollen Weiter ist die Welle 35 mit einer Vorrichtung verbunden, um die intermittierend arbeitenden Zufuhrwalzen unwirksam zu machen, während eine Schlaufe in der Bahn aufgebaut wird, und dies geschieht wie folgt: Die Welle 35 trägt für diesen Zweck ein Paar Nocken 44 (F i g. 5 und 6), das auf Abstand voneinander auf der Welle 35 befestigt ist. Gegen diese Nocken liegen Schubstangen45 an, um die untere intermittierend arbeitende Zufuhrwalze IF von ihrer ortsfest drehbar gelagerten oberen Zufuhrwalze IFU wegzudrücken. Die Stangen 45 sind in ihrer Länge mit Hilfe ihrer Gewindehülsen 45 a verstellbar, um einen für beide Stangen gleichmäßigen Klemmdruck über die gesamte Breite der Bahn einstellen zu können. Die unteren Enden der Stangen 45 sitzen in ihren Armen 46, die drehbar auf Zapfen 47 montiert sind und eine Nockenrolle 48 auf ihrem freien Ende zum Eingriff mit den Nocken 44 tragen. Die Nocken 44 weisen eine ungefähr ein Drittel des Umfanges umfassende Erhebung auf, die die gleiche Lage einnimmt wie die Erhebung des Nockens 38.
  • Die bewegliche Zuführwalze IF ist auf zwei im Abstand voneinanderliegenden Armen 49 montiert, die an den Enden der Kippwelle 50 befestigt sind. Die oberen Enden der Schubstangen 45 liegen gegen ein Ende dieser Arme an, und die Walze IF ist in den anderen Enden montiert.
  • Luftzylindereinheiten 51, die auf stationären Armen 51 a montiert sind, wirken auf die Trägerarme, um die Walze IF in Zufuhrstellung zu drücken.
  • Auf diese Art und Weise wird der intermittierend erfolgende Einsatz der Bremsstange mit dem intermittierend erfolgenden Einsatz der Zufuhrwalzen IF und IFU zeitlich abgestimmt.
  • Wählschalter Ein Wählschalter S (Fi g. 2 und 6) ist direkt mit der Nockenwelle an der Seite des Bedienungsmannes der Maschine mit Hilfe einer Kupplung 52 angeordnet. Die Welle 35 betätigt den Wählschalter, der dadurch zeitlich mit der Schneid- und Falzpresse abgestimmt wird. Der Wählschalter ist mit einem elektrischen AugenabfühlkopfE synchronisiert, der die vorgedruckte Bahn W abtastet. Zusammen betätigen diese Organe einen Korrekturmotor53, der durch eine endlose Antriebskette 54 mit einer sekundären Differentialgetriebeeinheit SD verbunden ist. Bei einer gegebenen Drehstelle der Nockenwelle gibt der Wählschalter ein Signal, das mit einem anderen Signal verglichen wird, das vom elektrischen Augenabfühlkopf gegeben wird, während eine Marke auf der Bahn vorbeiläuft. Wenn diese beiden Signale in der Phase übereinstimmen, ist keinerlei Korrektur notwendig.
  • Wenn die Signale außer Phase geraten, wird ein Kor- rekturimpuls zum Korrekturmotor 53 in der Richtung und in dem Ausmaße geschickt, wie die Signale sich außer Phase befinden. Dieses Kontrollsystem wird nachstehend genauer bezeichnet.
  • Der Antrieb von der Nockenwelle Wie klar in F i g. 1 und 2 gezeigt, ist am anderen Ende der Nockenwelle 35 ein Wechselrad 57 befestigt, das mit einem anderen Wechselrad 62 in Eingriff kommt, das auf einer Welle 63 montiert ist, die sich von der Antriebsseite der Maschine aus erstreckt, d. h. der Seite gegenüber der Seite des Bedienungsmannes. Die Wechselräder 57 und 62 sind fest angeordnet und können durch andere Paare ersetzt werden, die verschiedene tXbersetzungsverhältnisse haben. Auf diese Art und Weise wird das gewünschte Obersetzungsverhältnis zwischen den Zufuhrwalzen und der Kurbelwelle erzielt. Um das Übersetzungsverhältnis zwischen den Zufuhrwalzen und der Kurbelwelle stufenlos veränderlich zu machen, wird die Abstufung zwischen verschiedenen Wechselrädern durch einen Variator V überbrückt, der nachstehend beschrieben wird.
  • An der Welle 63 ist auch ein Zahnrad 64 befestigt, das mit einem Leerlaufzahnrad 65 im Eingriff steht, das auf der Welle 66 auf der Antriebsseite befestigt ist. Das Zahnrad 65 speist ein primäres Planetendifferential PD, das auf der Dosierungswalzenwelle 60 der unteren Dosierungswalze F befestigt ist, und steht mit dem Zahnradelement 70 des Verbundzahnrades 71 im Eingriff, das drehbar auf der Welle 60 gelagert ist.
  • Das Verbundzahnrad 71 hat auch ein kleineres Zahnradelement 73, das mit den um den Umfang in einem Abstand angeordneten Planetenrädern 75 im Eingriff steht, die auf dem drehbaren Gehäuse 76 mit Hilfe der Wellen 77 montiert sind. Fest auf den anderen Enden der Wellen 77 befinden sich die Zahnräder 75a, die mit dem Sonnenrad 74 im Eingriff stehen, das auf der Welle 60 aufgekeilt ist. Das Gehäuse 76 ist auf der Welle 60 drehbar und hat einen großen peripheren Zahnkranz 78.
  • Dieser Zahnkranz 78 treibt das Zahnrad 79 auf der Korrekturwelle 80 des Primärdifferentials PD. Die Welle 80 ist drehbar in ihrem (nicht gezeigten) am Grundrahmen 10 befestigten Rahmen angeordnet, und diese primäre Differentialkorrekturwelle treibt die gesamte Planeteneinheit. Über eine am anderen Ende der Welle 80 angeordnete Riemenscheibe 84 und einen Treibriemen 85 besteht Verbindung zu einer Riemenscheibe86 eines sekundären Differentials SD, dessen andere, eine Riemenscheibe 91 tragende Seite durch einen weiteren Treibriemen 90 mit einer Riemenscheibe92 verbunden ist, die auf der Welle eines üblichen Variators V von »Cleveland« angeordnet ist. Die andere Seite des Variators V wird von der Dosierungs-Walzenwelle 60 durch einen Treibriemen 94 und Riemenscheiben 95 und 96 angctrieben.
  • Der Korrekturmotor 53 kann das gesamte sekundäre Differential durch die Kette 54 antreiben. Auf diese Art und Weise sind der Wählschalter S und das elektrische Auge E durch den Korrekturmotor 53, das sekundäre Differential SD und den Variator wirksam, um die Geschwindigkeit der Dosierungswalze zu regeln. Dieses elektrische Auge E und der Korrekturmotor 53 schaffen eine Korrektur, die dem Fehler proportional ist, den das elektrische Auge E abfühlt.
  • Ein weiterer Korrekturmotor 97 treibt den Variator V über die Zahnräder 98 und 98 a und 98 b an.
  • Das elektrische Auge E betätigt auch diesen Korrekturmotor. Dieser zweite Korrekturmotor 97 korrigiert das Variatorverhältnis so, daß der Fehler kontinuierlich korrigiert wird. Beispielsweise verändert für je fünf Korrekturen oder jede beliebige andere vorher bestimmte Anzahl von Korrekturen, die der Korrekturmotor 53 veranlaßt, der zweite Korrekturmotor 97 die Variatoreinstellung und bewirkt so, daß der Variator kontinuierlich den Fehler ausschaltet und sich selbst auf die genaue Wiederholungslänge des Druckes einstellt.
  • Die vorstehend beschriebene Kontrollanordnung schafft zwei getrennte, aber dennoch kombinierte Korrekturen, nämlich eine durch den Korrekturmotor des elektrischen Auges in das sekundäre Differential und die andere als eine Korrektureinstellung im Variatorverhältnis, wodurch der Fehler kontinuierlich ausgeglichen wird.
  • Die DosierungswalzenwelleF ist mit der intermittierend arbeitenden Zufuhrwalze IF verbunden, um diese anzutreiben, und zwar mit Hilfe eines auf der Welle 60 befestigten Zahnrades 100, eines Leerlaufzahnrades 101 und eines am Ende der Walze IFU befestigten Zahnrades 102. Auf diese Weise erfolgt der Antrieb von der Nockenwelle zunächst durch die Dosierungswalzen und dann direkt zu den intermittierend arbeitenden Zufuhrwalzen.
  • Das Primärdifferential treibt direkt die Dosierungszufuhrwalzen und demgemäß die intermittierend arbeitenden Zufuhrwalzen und bringt die Korrekturen an ihnen an. Der Antrieb zu dem primären Differential von der Nockenwelle erfolgt stets in der gleichen Richtung, und es erfolgt daher keine schädliche Umkehr der Kräfte.
  • Eine Schmiermittelpumpe 105 ist am Ende des Zahnrädersatzes vorgesehen, um der Maschine Schmiermittel zuzuführen. Diese Pumpe ist durch ih Zahnrad 106 mit dem Zahnrad 102 verbunden unc dient auch der wichtigen Funktion, jegliches tot Spiel im Zahnrädersystem auszugleichen.
  • Die über das Patentbegehren hinausgehenden Teil der Beschreibung dienen nur der Erläuterung unc sind nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Antrieb für eine Vorrichtung zum intermit tieren den Fördern einer kontinuierlich zugeführ ten Bahn aus Pappe, Karton od. dgl. in ein Schneid- oder Falzpresse mit Dosier- und Zufuhr walzen und zwischen diesen angeordneten Brems stangen sowie mit einer vom Preßplattenantriei gesteuerten Einrichtung, die während der Pressen arbeit die Bremsstangen betätigt und während de: Bahnschlaufenbildung dieZufuhrwalzenförderunE unwirksam macht, dadurch gekennzeich n e t, daß im Stirnradantrieb zur Dosierwalze (F eine drei Nocken (38, 44, 44) tragende Welle (35 vorgesehen ist, wovon zwei Nocken (44, 44) übe: vorzugsweise einstellbare Stößel (45) die Zufuhr walze (IF) und der verbleibende Nocken (38) übe: den Stößel (39) die Bremsstange (BB) betätigen 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß von der Nockenwelle (35) aus übe weitere Zahnräder die Zufuhrwalze (IFU), wie ar sich bekannt, mit höherer Geschwindigkeit an treibbar ist als die Dosierwalze (F).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 108531, 1 105 882; französische Patentschrift Nr. 1259723; britische Patentschrift Nr. 726 356; USA.-Patentschriften Nr. 3 025 740, 2 946 588, 2932508.
DEZ10628A 1963-02-04 1964-02-03 Antrieb fuer eine Vorrichtung zum intermittierenden Foerdern einer kontinuierlich zugefuehrten Bahn aus Pappe, Karton od. dgl. in eine Schneid- oder Falzpresse Pending DE1241247B (de)

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