DE1241164B - Verfahren und Anordnung zum optischen Abtasten von Zeichen - Google Patents
Verfahren und Anordnung zum optischen Abtasten von ZeichenInfo
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Description
DEUTSCHES JfflTWWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
DeutscheKl.: 42 m6- 9/16
Nummer: 1241164
Aktenzeichen: J 28274IX c/42 m6
1 24 1 1 64 Anmeldetag: 3. Juni 1965
Auslegetag: 24. Mai 1967
Die Erfindung befaßt sich mit dem optischen Abtasten einer Zeichenfolge auf einem Aufzeichnungsträger
mittels einer Kathodenstrahlröhre, bei der der Abtaststrahl den Linienzügen der Zeichen nachgeführt
wird.
Durch die USA.-Patentschrift 2 980 332 und die französische Patentschrift 1 312 707 sind bereits Anordnungen
zum Abtasten von Kurven und Zeichen mittels eines Abtaststrahls einer Kathodenstrahlröhre
bekanntgeworden, bei der der Abtaststrahl den Umrissen der Zeichen nachgeführt wird, wobei der Strahl
fortlaufend eine kreisende Bewegung mit einem kleinen Radius ausführt und der Mittelpunkt der Abtastkreise
entlang dem zu erkennenden Linienzug geführt wird. Bei der Kreisbewegung des Abtaststrahls tritt
dieser fortlaufend aus dem Zeichenteil heraus und wieder in das Zeichenteil hinein und erzeugt auf
diese Weise abwechselnd Schwarz-Weiß-Impulse. Aus dem Abstand dieser Impulse werden Korrektursignale
für die Abweichung des Kreismittelpunktes von der Kante des Zeichens gewonnen, so daß der Kreismittelpunkt
mit einer gewissen Toleranz der Kontur des Zeichens nachgeführt wird.
Durch die obengenannte USA.-Patentschrift 2 980 332, Spalte 2, Zeilen 42 bis 47, ist es auch bekannt,
zu Beginn einer Abtastung den Abtastlichtpunkt in einem Suchraster, dessen Form z.B. dem
Fernsehraster entsprechen mag, abzulenken und ihn festzuhalten, sobald er die abzutastende Kurve erreicht
hat. In den Fig.2a und 2b der ebenfalls schon genannten französischen Patentschrift 1312707
ist gezeigt, daß der Abtastlichtpunkt, der ein Zeichen fertig abgetastet hat, horizontal bis zum nächsten
Zeichen läuft und dort die Konturenabtastung beginnt, sobald er dieses Zeichen erstmalig erreicht hat.
Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren und eine Anordnung zur Abtastung von Zeichen zu offenbaren,
bei dem der Abtaststrahl keine Kreis- oder Schleifenbewegung ausführt, sondern eine vorteilhaftere
Bewegung längs der Zeichenkonturen ausführt, die eine schnellere Abtastung ermöglicht.
Durch das IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 6, Nr. 2, Juli 1963, S. 99 und 100, ist bereits ein
Kurvenfolger bekannt, bei dem der Abtaster in einer Zickzackbewegung einem Linienzug folgt. Die Teilbewegungen
sind in acht Richtungen möglich, die jeweils gegeneinander einen Winkelabstand von 45°
haben. Ein binäres Speicherelement stellt jeweils fest, ob die Abtastbewegung die abzutastende Kurve überschritten
hat. Solange in jeder geradlinigen Teilbewegung eine Kurvenüberschreitung festgestellt wird,
folgen geradlinige Teilbewegungen aufeinander, die Verfahren und Anordnung zum optischen
Abtasten von Zeichen
Abtasten von Zeichen
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk,N.Y. (V.StA.)
Armonk,N.Y. (V.StA.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. E. Böhmer, Patentanwalt,
Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Norman Sherwood Stockdale,
Rochester, Minn. (V. St. A.)
Norman Sherwood Stockdale,
Rochester, Minn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. Juni 1964 (372 497),
vom 25. Januar 1965 (427 874)
abwechselnd um 90° nach rechts und links gedreht sind. Wenn in der vorhergehenden Teilbewegung
keine Kurvenüberschreitung festgestellt wurde, folgt als nächste Teilbewegung eine, die um 45° in der
gleichen Richtung weiter verdreht ist wie die vorhergehende Teilbewegung. Bei dieser bekannten Vorrichtung
wird der Aufzeichnungsträger gegenüber dem Abtaster, der aus einer Lichtquelle und einer
Photozelle besteht, bewegt. Die Genauigkeit, mit der der Kurve gefolgt wird, ist relativ gering, da es
durchaus möglich ist, daß in mehreren Teilbewegungen keine Kurvenüberschreitung erzielt wird und der
Kurvenabtaster sich somit weit von der abzutastenden Kurve entfernt. Den hohen Anforderungen, wie
sie bei Konturenabtastern für Schriftzeichen gefordert werden, ist diese bekannte Vorrichtung nicht gewachsen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum optischen Abtasten einer Zeichenfolge auf einem Aufzeichnungsträger
mittels einer Kathodenstrahlröhre, bei der der Abtaststrahl den Linienzügen des Zeichens
nachgeführt wird, der Abtaststrahl den Aufzeichnungsträger zeilenförmig nach Art des Fernsehrasters
bis zum Auftreffen auf ein Zeichen absucht, die Konturen des Zeichens mit einer Zickzackbewegung
umfährt, nach Beendigung der Abfühlung des ersten Zeichens zu einem Suchablaufpunkt neben diesem
Zeichen geführt wird und eine neue Suchbewegung in Zeilenrichtung bis zum Auftreffen auf das nächste
abzutastende Zeichen ausführt. Gekennzeichnet ist
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die Erfindung dadurch, daß der Abtaststrahl nach Auftreffen auf ein Zeichenteil rechtwinklig zur bisherigen
Bewegungsrichtung ausgelenkt wird und nach dem Austreten aus dem Zeichenteil wieder in Ausgangsrichtung
ausgelenkt oder bei zu langer Bewegung im Zeichenteil bzw. außerhalb des Zeichenteils
in seine Ausgangslage zurückgeführt und mit veränderter Richtung ausgelenkt wird.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild der Abtastanordnung,
Fig. 2a bis 2f ein ausführliches Blockschaltbild, Fig. 3 die Anordnung der Fig. 2a bis 2f,
Fig. 4a bis 4c ein Blockschaltbild der Formatsteuereinheit,
F i g. 5 die Bewegung des Abtaststrahls während des Such- und Abtastbetriebs, ao
Fig. 6a bis 6i die Bewegung des Abtaststrahls während des Abtastbetriebs, und
F i g. 7 dient zur Erläuterung, wie die Beendigung des Abtastbetriebs festgestellt wird.
In den Zeichnungen und insbesondere in F i g. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
bei dem die auf einem Papierblatt 15 aufgezeichnete Kurve mittels einer Kathodenstrahlröhre 10 üblicher
Bauart abgetastet wird. Der nachstehend als Strahl bezeichnete Lichtpunkt auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre
wird mittels einer Linse 20 auf das Papierblatt 15 fokussiert. Die Kathodenstrahlröhre
kann mit einem elektrostatischen oder magnetischen Ablenksystem versehen sein.
Ein Sekundäremissionsvervielfacher (SEV) 25 ist so im Winkel zum Papierblatt 15 und auf derselben
Seite wie die Kathodenstrahlröhre 10 angeordnet, daß er das von dem Papierblatt reflektierte Licht auffängt.
Die Erfindung ist gleich gut geeignet für ein System, in dem ein SEV oder eine andere lichtempfindliche
Vorrichtung auf der anderen Seite des Papierblatts 15 angeordnet ist, um das von ihm durchgelassene
Licht festzustellen.
Die vom Papierblatt 15 reflektierte Lichtmenge erzeugt im SEV 25 ein Signal des einen Pegels, wenn
der Strahl auf dem Hintergrundbereich liegt, und ein Signal eines anderen Pegels, wenn der Strahl den
Kurvenbereich trifft. Nachstehend wird der Hintergrundsbereich als »weißer« und der Kurvenbereich
als »schwarzer« Bereich bezeichnet. Diese Ausdrücke sind willkürlich gewählt und sollen die Erfindung
nicht einschränken. Weiter hat, wenn der Strahl sich im schwarzen Bereich befindet, das Ausgangssignal
des SEV 25 einen hohen Pegel und, wenn der Strahl im weißen Bereich ist, einen tiefen Pegel. Auch diese
Bezeichnungen sind willkürlich gewählt und können umgekehrt werden, ohne den Erfindungsbereich zu
beeinflussen.
Die Lage des Strahls wird durch Horizontal- und Vertikalablenkschaltungen 50 bzw. 100 gesteuert. Die
Ablenkschaltungen werden durch eine logische Ablenkauswähleinheit 200 und eine Formatsteuereinheit
400 gesteuert. Die logische Ablenkauswähleinheit 200 steuert die Horizontal- und Vertikalablenkschaltungen
50 und 100, wenn der elektronische Kurvenfolger eine Kurve abtastet, und die Formatsteuereinheit 400
steuert die Ablenkschaltungen, wenn nach der zu verfolgenden Kurve gesucht wird.
Die logische Ablenkauswähleinheit 200 erzeugt ihre Steuersignale bei Eingangssignalen von dem SEV 25,
von einem achtstelligen, für zwei Richtungen wirksamen Richtungsring 250 und von einer Taktsteuereinheit
300. Der Richtungsring 250 steht unter der Steuerung der Taktsteuereinheit 300 und einer logischen
Ringsteuereinheit 350. Die Formatsteuereinheit 400 kann die Ablenkschaltungen 50 und 100 entweder
direkt betätigen über den Richtungsring 250. Die logische Ringsteuereinheit 350 wird sowohl durch
den Richtungsring 250 als auch durch die Taktsteuereinheit 300 gesteuert. Die Taktsteuereinheit 300 empfängt
je ein Eingangssignal aus dem SEV 25 und aus dem Richtungsring 250.
Die Einzelheiten der logischen Ablenkauswähleinheit 200, des Richtungsringes 250, der Taktsteuerschaltung
300 und der logischen Ringsteuereinheit 350 sind in F i g. 2 dargestellt. Bei dem Richtungsring
250 handelt es sich um einen achtstelligen Ring aus Verriegelungsschaltungen, dessen acht Positionen die
Ost-, Nordost-, Nord-, Nordwest-, West-, Südwest-, Süd- bzw. Südostrichtung darstellen. Bevor nun die
Verbindungen der den Richtungsring 250 bildenden Verriegelungsschaltungen mit der logischen Ablenkauswähleinheit
200 und mit der logischen Ringsteuereinheit 350 beschrieben werden, sei die Funktion
jeder Verriegelungsschaltungsposition des Richtungsringes 250 erläutert.
Wenn die Ost-Verriegelungsschaltung 251 eingestellt ist und im Uhrzeigersinne gearbeitet wird, bewegt
sich der Strahl der Kathodenstrahlröhre 10 in nordöstlicher Richtung, wenn er sich im schwarzen
Bereich befindet, und in südöstlicher Richtung, wenn er im weißen Bereich ist. Die entgegengesetzte Bewegung
findet statt, wenn die Ost-Verriegelungsschaltung
251 eingestellt ist und der Strahl eine Kurve entgegen dem Uhrzeigersinne abtastet. Es sei auch darauf hingewiesen,
daß bei manchen Kurven es dasselbe ist, wenn die Außenseite einer Kurve im Uhrzeigersinne
und die Innenseite einer Kurve entgegen dem Uhrzeigersinne abgetastet wird und umgekehrt. Beim
Abtasten entgegen dem Uhrzeigersinne bewegt sich der Strahl in nordöstlicher Richtung, wenn er im
weißen Bereich ist, und in südöstlicher Richtung, wenn er im schwarzen Bereich ist. Ebenso bewegt
sich, wenn die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 eingestellt ist und der Strahl die Kurve im Uhrzeigersinne
abtastet, der Strahl nach Osten, wenn er im weißen Bereich ist, und nach Norden, wenn er im
schwarzen Bereich ist, so daß er also in nordöstlichei Richtung entlang des Randes einer Kurve fährt.
Wenn die Nord-Verriegelungsschaltung 260 eingestellt ist, bewegt sich der Strahl in nordöstlicher Richtung,
wenn er im weißen Bereich ist, und in nordwestlicher Richtung, wenn er im schwarzen Bereich
ist, so daß er im Uhrzeigersinne eine in Nordrichtung verlaufende Kurve nachfährt. Wenn dagegen die
Nord-Verriegelungsschaltung 260 eingestellt ist und der Strahl entgegen dem Uhrzeigersinne abtastet, bewegt
er sich in nordwestlicher Richtung, wenn er im weißen Bereich ist, und in nordöstlicher Richtung,
wenn er im schwarzen Bereich ist, so daß er die nach Norden gerichtete Kurve abtastet.
Um eine nach Nordwesten gerichtete Kurve abzutasten, wird die Nordwest- Verriegelungsschaltunj
265 eingestellt, und bei einer Nachführung im Uhrzeigersinn bewegt sich der Strahl nördlich, wenn ei
im weißen Bereich ist, und westlich, wenn er im
schwarzen Bereich ist. Wenn die Abtastung jedoch entgegen dem Uhrzeigersinne erfolgt, bewegt sich der
Strahl westlich im weißen und nördlich im schwarzen Bereich.
Wenn die West-Verriegelungsschaltung 270 eingestellt ist und der Strahl sich im Uhrzeigersinne bewegt,
bewegt er sich in Nordwestrichtung, wenn er im weißen Bereich ist, und in Südwestrichtung, wenn
er im schwarzen Bereich ist, so daß er also in westlicher Richtung die Kurve nachzeichnet. Wenn die
Abtastung jedoch entgegen dem Uhrzeigersinne erfolgt, bewegt sich der Strahl nach Südwesten im
weißen Bereich und nach Nordwesten im schwarzen Bereich, so daß die Kurve in westlicher Richtung abgetastet
wird.
Wenn die Südwest-Verriegelungsschaltung 275 eingestellt ist, bewegt sich der Strahl nach Westen, wenn
er im weißen Bereich ist, und nach Süden, wenn er im schwarzen Bereich ist, so daß der Strahl bei der
Abtastung im Uhrzeigersinne eine Kurve nach Südwesten nachfährt. Wenn der Strahl entgegen dem
Uhrzeigersinne in südwestlicher Richtung abtastet, bewegt er sich im weißen Bereich südlich und im
schwarzen Bereich westlich.
Zum Abtasten einer Kurve in südlicher Richtung wird die Süd-Verriegelungsschaltung 280 eingestellt,
und der Strahl bewegt sich im weißen Bereich nach Südwesten und im schwarzen Bereich nach Südosten,
wenn er im Uhrzeigersinne arbeitet, so daß er der Kurve nach Süden folgt. Bei der Abtastung entgegen
dem Uhrzeigersinne bewegt sich der Strahl im weißen Bereich nach Südosten und im schwarzen Bereich
nach Südwesten, so daß er die Kurve nachzeichnet, die nach Süden gerichtet ist.
Die Südost-Verriegelungsschaltung 285 steuert die Bewegung des Strahls so, daß er eine nach Südosten
verlaufende Kurve abtastet. Unter dieser Bedingung bewegt sich beim Abtasten im Uhrzeigersinne der
Strahl im weißen Bereich nach Süden und im schwarzen Bereich nach Osten, so daß die Kurve in südöstlicher
Richtung abgetastet wird. Bei Abtastung entgegen dem Uhrzeigersinne bewegt sich dagegen
der Strahl im weißen Bereich nach Osten und im schwarzen Bereich nach Süden, so daß er der Kurve
in südöstlicher Richtung folgt.
Der jeweilige Einstelleingang der Verriegelungsschaltungen 251, 255, 260, 265, 270, 275, 280, 285
des Richtungsringes 250 ist mit dem Ausgang der ODER-Schaltungen 252, 256, 261, 266, 271, 276,
281 bzw. 286 verbunden. Die Rückstelleingänge dieser Verriegelungsschaltungen mit Ausnahme der Verriegelungsschaltungen
255 sind an die Ausgänge der ODER-Schaltungen 253, 262, 267, 272, 277, 282
bzw. 287 angeschlossen. Der Rückstelleingang der Nordost-Verriegelungsschaltung 55 ist direkt mit dem
Ausgang der Verzögerungsschaltung 347 verbunden. Die ODER-Schaltungen 252,256,261,266,271,276,
281 und 286 haben jede einen Eingang zum Einstellen der zugeordneten Verriegelungsschaltung beim
Bestehen der Such-Betriebsart. Diese Eingänge der ODER-Schaltungen sind an die Formatsteuereinheit
400 angeschlossen. In diesem Fall steuert die Formatsteuereinheit 400 die Ablenkschaltungen 50
und 100 von F i g. 1 nicht direkt, sondern sie sendet Eingangssignale zum Richtungsring 250, um die Ablenkschaltungen
50 und 100 mittels der logischen Ablenkauswähleinheit 200 zu betätigen. Bei der Formatsteuereinheit
400 kann es sich in diesem Fall ein-
fach um einen Satz von Schaltern handeln, die wahlweise betätigbar sind, um eine Suchoperation nach
einer Kurve einzuleiten, die von dem Strahl der Kathodenstrahlröhre 10 abgetastet werden soll. In
diesem Beispiel wird angenommen, daß die Schalter der Formatsteuereinheit 400 die Suche nach der
Kurve von Westen nach Osten lenken, so daß der Suchvorgang wieder am Westrand einer Kurve
endet.
ίο Beim Erfassen der Kurve durch den Strahl der Kathodenstrahlröhre 10 wird automatisch die Nord-Ost-Verriegelungsschaltung
255 eingestellt. Das geschieht über die ODER-Schaltung 256, die ebenfalls
einen Eingang hat, der mit dem Ausgang einer monostabilen Kippschaltung 305 (»Erste Einschaltung«) in
der Taktsteuereinheit 300 verbunden ist. Wenn im vorliegenden Beispiel der Strahl der Kathodenstrahlröhre
im schwarzen Bereich ist, wird das Ausgangssignal der SEV 25 als hoher Pegel angesehen, und
wenn der Strahl im weißen Bereich ist, wird er als tiefer Pegel angesehen. Weiter werden die Abtast-Verriegelungsschaltung
310 und die den Richtungsring 250 bildenden Verriegelungsschaltungen durch
ein Signal mit tiefem Pegel eingestellt. Daher ist der Einstelleingang der Abtast-Verriegelungsschaltung
310 und an den Ausgang eines Inverters 315 angeschlossen, dessen Eingang mit dem Ausgang eines
Videoverstärkers 26 verbunden ist. Der Eingang des Videoverstärkers 26 ist an den Ausgang des SEV 25
angeschlossen.
Dank dieser besonderen Anordnung kann der Strahl also in jeder von acht Richtungen unter der
Steuerung der Formatsteuerschaltung 400 nach der Kurve suchen, und wenn der Strahl die Kurve in
einer Such-Betriebsart erfaßt, wird ein Signal von dem SEV 25 erzeugt und vom Verstärker 26 verstärkt
und über den Inverter 315 übertragen um die Abtast-Verriegelungsschaltung 310 einzustellen. Wenn
die Abtast-Verriegelungsschaltung 310 eingestellt wird, wird von der Such- zur Abtast-Betriebsart umgeschaltet.
Außerdem wird die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 durch den von der monostabilen
Kippschaltung 305 erzeugten Impuls eingestellt. Der so von der monostabilen Kippschaltung 305 erzeugte
Impuls ist ein negativer Impuls und stellt die Nordost-Verriegelungsschaltung über die ODER-Schaltung
256 ein.
Der Ausgang der monostabilen Kippschaltung 305 ist außerdem mit den Eingängen der ODER-Schaltungen
253, 262, 267, 272, 277, 282 und 287 verbunden, und wenn daher die monostabile Kippschaltung
305 einen Impuls erzeugt, stellt diese die Ost-Verriegelungsschaltung 251, die Nord-Verriegelungsschaltung 260, die Nordwest-Verriegelungsschaltung
265, die West-Verriegelungsschaltung 270, die Südwest-Verriegelungsschaltung
275, die Süd-Verriegelungsschaltung 280 und die Südost-Verriegelungsschaltung 285 zurück.
Der Einstellausgang der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 ist an je einen Eingang der UND-Schaltungen 202, 210, 218 und 226 angeschlossen, die zu der logischen Ablenkauswähleinheit 200 gehören. Obwohl jedoch das Einstellausgangssignal der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 die UND-Schaltungen 202, 210, 218 und 226 vorbereitet, wird ein Signal nur zum Ausgang der UND-Schaltung 210 weitergeleitet, weil zu diesem Zeitpunkt nur bei dieser UND-Schaltung alle Eingangssignale vorliegen.
Der Einstellausgang der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 ist an je einen Eingang der UND-Schaltungen 202, 210, 218 und 226 angeschlossen, die zu der logischen Ablenkauswähleinheit 200 gehören. Obwohl jedoch das Einstellausgangssignal der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 die UND-Schaltungen 202, 210, 218 und 226 vorbereitet, wird ein Signal nur zum Ausgang der UND-Schaltung 210 weitergeleitet, weil zu diesem Zeitpunkt nur bei dieser UND-Schaltung alle Eingangssignale vorliegen.
Außer dem Eingangssignal aus der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 empfängt die UND-Schaltung
202 ein Eingangssignal vom Ausgang des Inverters 315 der Taktsteuerschaltung 300, dessen Signal anzeigt,
daß der Strahl nicht im schwarzen Bereich ist, sowie ein Eingangssignal vom Ausgang eines Inverters
337, dessen Eingang an den Ausgang einer monostabilen Kippschaltung 336 (»Umkehr!«) angeschlossen
ist. Die Kippschaltung 336 liefert eine Anzeige dafür, daß sich der Strahl entweder zu lange
im schwarzen oder zu lange im weißen Bereich bewegt hat und daß der Strahl in seine Ausgangslage
zurückgebracht werden muß. Wenn sich der Strahl jetzt nicht im weißen Bereich befindet, erzeugt die
UND-Schaltung 202 kein Ausgangssignal. Wie man noch sehen wird, wird durch das Ausgangssignal der
UND-Schaltung 202 der Strahl nach Osten bewegt.
Außer dem an die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 angeschlossenen Eingang hat die UND-Schaltung
210 einen mit dem Ausgang des Videoverstärkers 26 verbundenen Eingang und einen an den Ausgang
des Inverters 337 angeschlossenen Eingang. Durch das vom Videoverstärker 26 kommende Eingangssignal
wird angezeigt, wenn sich der Strahl im schwarzen Bereich befindet. Das vom Inverter 337
kommende Eingangssignal liefert eine Anzeige dafür, daß der Strahl nicht zu lange im schwarzen Bereich
gewesen ist. Die UND-Schaltung 210 erzeugt jetzt ein Ausgangssignal, weil die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 eingestellt ist, der Strahl sich im
schwarzen Bereich befindet und die monostabile Kippschaltung 336 nicht angeschaltet worden ist, was
anzeigt, daß der Strahl nicht zu lange im schwarzen Bereich gewesen ist. Durch das Ausgangssignal der
UND-Schaltung 210 wird der Strahl nach Norden bewegt.
Der Eingang der monostabilen Kippschaltung 336 ist mit dem Ausgang einer ODER-Schaltung 335 verbunden,
deren einer Eingang an den Einstellausgang einer Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung 330 und
deren anderer Eingang an den Einstellausgang einer Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung 332 angeschlossen
sind. Die Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung 330 liefert eine Anzeige dafür, daß der
Strahl der Kathodenstrahlröhre 10 zu lange im weißen Bereich gewesen ist, und die Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung
332 zeigt an, wenn der Strahl zu lange im schwarzen Bereich bleibt.
Das durch den Inverter 315 geschickte Videoausgangssignal des Videoverstärkers 26 zeigt an, daß der so
Strahl im weißen Bereich ist. Der Ausgang des Inverters 315 ist an den einen Eingang einer UND-Schaltung
318 angeschlossen. Der andere Eingang der UND-Schaltung 318 ist mit dem Emsteilausgang
der Abtast-Verriegelungsschaltung 310 verbunden. Wenn daher die Abtast-Betriebsart besteht, wird das
Videoausgangssignal, das anzeigt, daß der Strahl im weißen Bereich ist, zu einem Weiß-Integrator 319
übertragen, dessen Eingang mit dem Ausgang der UND-Schaltung 318 verbunden ist. Der Ausgang des
Weiß-Integrators 319 ist an den Eingang eines Spannungsdiskriminators 320 angeschlossen. Der Ausgang
des Diskriminators 320 ist mit der Einstellklemme der Uhrzeiger-Verriegelungsschaltung 330 verbunden.
Mit dieser Anordnung erzeugt der Integrator 319 eine gleichförmig ansteigende Spannung, wenn der
Strahl einen Ausschlag im weißen Bereich ausführt, und falls diese Spannung einen vorherbestimmten
Pegel übersteigt, erzeugt der Spannungsdiskriminator 320 ein Ausgangssignal, durch das die Uhrzeiger-Verriegelungsschaltung
330 eingestellt wird. Der Weiß-Integrator 319 erzeugt natürlich keine den vorherbestimmten
Pegel überschreitende Spannung, wenn der Strahl nicht zu lange im weißen Bereich
bleibt. Die Rückstellklemme des Weiß-Integrators 319 ist mit dem Ausgang der monostabilen Kippschaltung
336 verbunden.
Um festzustellen, ob der Strahl zu lange im schwarzen Bereich geblieben ist, ist der Ausgang des
Videoverstärkers 26 direkt an einen Eingang der UND-Schaltung 325 angeschlossen, deren anderer
Eingang mit dem Einstellausgang der Abtast-Verriegelungsschaltung 310 verbunden ist. Der Ausgang
der UND-Schaltung ist an den Eingang eines Schwarz-Integrators 326 angeschlossen. Der Ausgang
des Schwarz-Integrators 326 ist mit dem Eingang eines Spannungsdiskriminators 327 verbunden, dessen
Ausgang an die Einstellklemme der Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung 332 angeschlossen
ist. Der Schwarz-Integrator 326 erzeugt ebenfalls eine gleichförmig ansteigende Spannung, und wenn
diese Spannung einen vorherbestimmten Pegel überschreitet, zeigt das an, daß der Strahl zu lange im
schwarzen Bereich geblieben ist, und der Spannungsdiskriminator 327 erzeugt ein Ausgangssignal, durch
das die Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung 332 eingestellt wird. Der Schwarz-Integrator 326 wird
ebenfalls durch die monostabile Kippschaltung 336 rückgestellt.
Ein Eingang der UND-Schaltung 218 ist, wie bereits erwähnt, mit dem Einstellausgang der Nordost-Verriegelungsschaltung
255 verbunden. Diese UND-Schaltung wird jetzt jedoch nicht vorbereitet, weil ihi
anderer Eingang an den Ausgang der monostabilen Kippschaltung 336 angeschlossen ist, die jetzt nichl
betätigt ist. Ein weiterer Eingang der UND-Schaltung 218 ist mit dem Ausgang der Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung
332 verbunden, die jetzl ebenfalls nicht eingestellt ist. Die Funktion der UND-Schaltung
218 besteht darin, den Strahl zur Bewegung nach Süden zu veranlassen und ihn dadurch ze
seinem Ausgangspunkt zurückzubringen, falls er während eines bestimmten Ausschlags zu lange irr
schwarzen Bereich gewesen ist.
Bei der UND-Schaltung 226 sind ein Eingang ar den Einstellausgang der Nordost-Verriegelungsschaltung,
ein anderer Eingang an den Ausgang der monostabilen Kippschaltung 336 und ein weiterer Eingang
an den Einstellausgang der Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung 330 angeschlossen. Die UND-Schaltung
226 erzeugt also jetzt kein Ausgangssignal. Durch die UND-Schaltung 226 wird der Strah
zur Bewegung nach Westen veranlaßt, so daß er zi seinem Ausgangspunkt zurückkehrt, falls er währenc
eines bestimmten Ausschlags zu lange im weißen Be reich gewesen ist.
Der Ausgang der UND-Schaltung 202 ist an einei Eingang einer ODER-Schaltung 55 angeschlossen
deren Ausgang mit einem Eingang einer Ost-Strom quelle 56 verbunden ist, die aus mehreren einzelnei
Stromquellen besteht. Jede Stromquelle ist an siel bekannt und besteht, obwohl sie nicht dargestellt ist
aus einem Transistor, dessen Basis an den Ausganj der ODER-Schaltung 55, dessen Kollektor an eini
Seite eines Kondensators und dessen Emitter übe einen Widerstand an eine geeignete Spannung an
geschlossen sind. In diesem Beispiel ist der Ausgang der Stromquelle 56 an den Eingang eines Kondensatorspeichers
60 angeschlossen dargestellt. Der ebenfalls nicht im einzelnen gezeigte Kondensatorspeicher
60 besteht aus einem Kondensator, der an die Kollektoren der die Stromquelle 56 bildenden
Transistoren angeschlossen ist. Außerdem ist der Kondensatorspeicher 60 mit einem Verstärker 65 mit
hoher Eingangsimpedanz verbunden, dessen Ausgang an den Eingang der Horizontalablenkschaltungen 70
angeschlossen ist. Bei den Horizontalablenkschaltungen 70 handelt es sich um an sich bekannte Schaltungen
zum Ablenken des Strahls der Kathodenstrahlröhre 10 in horizontaler Richtung.
Außerdem wird durch das Ausgangssignal der UND-Schaltung 226 der Strahl in horizontaler Richtung,
aber entgegengesetzt der durch die UND-Schaltung 202 bewirkten Richtung abgelenkt. Das Ausgangssignal
der UND-Schaltung 202 bewirkt eine Ablenkung in östlicher Richtung und das Ausgangssignal der UND-Schaltung 226 in westlicher Richtung.
Der Ausgang der UND-Schaltung 226 ist an einen Eingang einer ODER-Schaltung 75 angeschlossen,
deren Ausgang mit dem Eingang einer West-Stromquelle 76 verbunden ist. Die West-Stromquelle
76 gleicht im wesentlichen der Ost-Stromquelle 56, und ihr Ausgang ist ebenfalls an den Kondensatorspeicher
60 angeschlossen. Daher wird durch die Ost- und West-Stromquellen 56 und 76 die Ladung auf
den Kondensatoren des Kondensatorspeichers 60 in verschiedenen oder entgegengesetzten Phasen verändert,
und dadurch wiederum wird der Strahl veranlaßt, sich je nach der gerade erregten Stromquelle
nach Osten oder nach Westen zu bewegen. Die Ost- und West-Bewegung des Strahls erfolgt unter der
Steuerung des Verstärkers 65 mit hoher Impedanz und der Horizontalablenkschaltung 70. Zwar sind
auch andere Elemente zur Erzeugung der Horizontalablenkung vorhanden, aber die ODER-Schaltungen
55, 75 und die Stromquellen 56 und 76, der Kondensatorspeicher
60, der Verstärker 65 mit hoher Eingangsimpedanz und die Ablenkschaltungen 70 gehören
zu der Horizontalablenkschaltung 50 in F i g. 1.
Die UND-Schaltungen 210 und 218 steuern die Bewegung des Strahls nach Norden bzw. nach Süden.
Der Ausgang der UND-Schaltung 210 ist mit dem Eingang der ODER-Schaltung 105 verbunden, deren
Ausgang an den Eingang der Nord-Stromquelle 106 angeschlossen ist. Die Nord-Stromquelle 106 gleicht
im wesentlichen der Ost-Stromquelle 56; ihr Ausgang ist an den Eingang eines Kondensatorspeichers 115
angeschlossen, der dem Kondensatorspeicher 60 gleicht. Der Ausgang des Kondensatorspeichers 115
ist mit dem Eingang des Verstärkers 120 mit hoher Impedanz verbunden, dessen Ausgang an die Vertikalablenkschaltungen
125 angeschlossen ist. Diese sind an sich bekannt und bewirken eine Ablenkung
des Strahls einer Kathodenstrahlröhre in vertikaler Richtung.
Der Ausgang der UND-Schaltung 218 ist mit dem Eingang einer ODER-Schaltung 130 verbunden,
deren Ausgang an den Eingang einer Süd-Stromquelle 136 angeschlossen ist. Die Stromquelle 136 gleicht
im wesentlichen der Stromquelle 56; ihr Ausgang ist mit dem Eingang des Kondensatorspeichers 115 verbunden.
Wenn also ein Ausgangssignal aus der UND-Schaltung 210 vorliegt, erfolgt eine Ablenkung des
Strahls der Kathodenstrahlröhre 10 in vertikaler
Richtung, die hier als nördlich bezeichnet wird, und wenn die UND-Schaltung 218 ein Ausgangssignal
liefert, wird der Strahl in der mit südlich bezeichneten vertikalen Richtung abgelenkt.
Bekanntlich hat der Strahl der Kathodenstrahlröhre beim Erfassen der Kurve das Einstellen der Abtast-Verriegelungsschaltung 310 bewirkt. Diese hat veranlaßt, daß die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 eingestellt worden ist, und dadurch ist der Strahl ίο veranlaßt worden, sich nach Norden zu bewegen unter der Steuerung der UND-Schaltung 210, der ODER-Schaltung 105, der Stromquelle 106, des Kondensatorspeichers 115 und der Vertikalablenkschaltungen 125. Falls sich der Strahl auf seinem Weg nach Norden aus einem schwarzen in einen weißen Bereich bewegt, ohne daß er zu lange im schwarzen Bereich geblieben ist, wird die Stromquelle 106 nicht mehr erregt, da kein Ausgangssignal mehr aus der UND-Schaltung 210 vorliegt, ao weil deren Eingangssignal, das anzeigt, daß der Strahl auf Schwarz steht, nicht mehr vorliegt. Jetzt sind aber die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 202 erfüllt, und daher erzeugt diese UND-Schaltung ein Ausgangssignal, das die Stromquelle 56 über die as ODER-Schaltung 55 erregt, wodurch bewirkt wird, daß sich der Strahl mit zunehmender Ladung im Kondensatorspeicher 60 nach Osten bewegt. Die östliche Bewegung des Strahls erfolgt unter der Steuerung des Verstärkers 65 mit hoher Impedanz und der Horizontalablenkschaltungen 70.
Bekanntlich hat der Strahl der Kathodenstrahlröhre beim Erfassen der Kurve das Einstellen der Abtast-Verriegelungsschaltung 310 bewirkt. Diese hat veranlaßt, daß die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 eingestellt worden ist, und dadurch ist der Strahl ίο veranlaßt worden, sich nach Norden zu bewegen unter der Steuerung der UND-Schaltung 210, der ODER-Schaltung 105, der Stromquelle 106, des Kondensatorspeichers 115 und der Vertikalablenkschaltungen 125. Falls sich der Strahl auf seinem Weg nach Norden aus einem schwarzen in einen weißen Bereich bewegt, ohne daß er zu lange im schwarzen Bereich geblieben ist, wird die Stromquelle 106 nicht mehr erregt, da kein Ausgangssignal mehr aus der UND-Schaltung 210 vorliegt, ao weil deren Eingangssignal, das anzeigt, daß der Strahl auf Schwarz steht, nicht mehr vorliegt. Jetzt sind aber die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 202 erfüllt, und daher erzeugt diese UND-Schaltung ein Ausgangssignal, das die Stromquelle 56 über die as ODER-Schaltung 55 erregt, wodurch bewirkt wird, daß sich der Strahl mit zunehmender Ladung im Kondensatorspeicher 60 nach Osten bewegt. Die östliche Bewegung des Strahls erfolgt unter der Steuerung des Verstärkers 65 mit hoher Impedanz und der Horizontalablenkschaltungen 70.
Wenn der Strahl auf seiner Bewegung nach Osten nun wieder die Kurve erfaßt, bewegt er sich in einen
schwarzen Bereich, und die Stromquelle 56 wird nicht mehr erregt, weil kein Ausgangssignal aus der UND-Schaltung
202 mehr vorliegt. Es werden aber wieder die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 210
erfüllt, und diese erzeugt ein Ausgangssignal, das die Stromquelle 106 über die ODER-Schaltung 105 erregt;
dadurch wird der Strahl veranlaßt, sich mit zunehmender Ladung im Kondensatorspeicher 115
nach Norden zu bewegen. Die Bewegung des Strahls nach Norden erfolgt wieder unter der Steuerung des
Verstärkers 120 hoher Impedanz und der Vertikalablenkschaltung 125. Zusammenfassend kann man
also jetzt sagen, daß im Einstellzustand der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 der Strahl veranlaßt
wird, sich nach Osten zu bewegen, wenn er im weißen Bereich ist, und sich nach Norden zu bewegen, wenn
er im schwarzen Bereich ist. Infolgedessen folgt der Strahl dem Rand einer Kurve, die nach Nordosten
verläuft.
Wenn die Kurve entweder an dem Punkt, wo die Abtastwirkung eingeleitet wird, oder an irgendeinem
dahinterliegenden Punkt nicht in nordöstlicher Richtung geneigt ist, bleibt der Strahl im weißen
oder im schwarzen Bereich, und jeder dieser Zustände wird durch die Weiß- und Schwarz-Integratoren
319 bzw. 326 festgestellt. Falls der Strahl bei seiner Bewegung nach Norden auf ein Ausgangssignal
der UND-Schaltung 210 hin zu lange im schwarzen Bereich bleibt, erreicht die von dem
Schwarz-Integrator 326 erzeugte Spannung einen Pegel, bei dem der Spannungsdiskriminator 327 ein
Ausgangssignal erzeugt, durch das die Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung 332 eingestellt
wird. Im Einstellzustand der Verriegelungsschaltung 332 wird die monostabile Kippschaltung 336 über
die ODER-Schaltung 335 angeschaltet. Wenn die
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Kippschaltung 336 betätigt ist, sind die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 210 nicht mehr erfüllt,
und daher erzeugt diese kein Ausgangssignal zum Erregen der Nord-Stromquelle 106, die bisher
den Strahl der Kathodenstrahlröhre 10 zur Bewegung in nördlicher Richtung veranlaßt hatte. Dagegen sind,
wenn die Kippschaltung 336 gezündet ist, die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 218 erfüllt,
und diese erzeugt ein Ausgangssignal, das die Süd-Stromquelle 136 über die ODER-Schaltung 130 erregt.
Wenn nun die Süd-Stromquelle 136 erregt ist, erfolgt in der Ladung auf dem Kondensatorspeicher
115 eine Änderung, die derjenigen entgegengesetzt ist, welche durch die Nord- Stromquelle 106 bewirkt
worden ist, wodurch der Strahl unter der Steuerung des Verstärkers 120 hoher Impedanz und der Vertikalablenkschaltung
125 in südlicher Richtung bewegt und so in seine Ausgangslage zurückgeführt wird. Die
monostabile Kippschaltung 336 hat eine solche Periode, daß der Strahl zum Ausgangspunkt zurückgestellt
wird. Nach Rückführung des Strahls in die Ausgangslage wird eine neue Richtung versucht. Da
der Strahl zu lange im schwarzen Bereich geblieben ist, wird die Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung
332 eingestellt, und der Ring 250 wird, wie man gleich sehen wird, entgegen dem Uhrzeigersinn weitergeschaltet,
wodurch die Nord-Verriegelungsschaltung 260 eingestellt wird.
Der Ausgang der monostabilen Kippschaltung 336 ist, wie schon erwähnt, ebenfalls an den Eingang
eines Inverters 337 angeschlossen. Der Ausgang des Inverters 337 ist mit den Eingängen der UND-Schaltungen
340 und 341 verbunden. Ein weiterer Eingang der UND-Schaltung 340 ist an den Einstellausgang
der Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung 330 angeschlossen, und ein weiterer Eingang der UND-Schaltung
341 ist an den Einstellausgang der Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung
332 angeschlossen. Wenn daher das Signal aus der monostabilen Kippschaltung
336 abfällt, hat der Inverter 337 einen solchen Pegel, daß die UND-Schaltungen 340 und
341 zur Weiterleitung eines Signals vorbereitet werden. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch nur die Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung
332 eingestellt, und daher erzeugt nur die UND-Schaltung 341 ein Ausgangssignal.
Der Ausgang der UND-Schaltung 341 ist mit den Eingängen der UND-Schaltungen 355,358,360,363,
365, 368, 370 und 373 der logischen Ringsteuereinheit 350 verbunden. Zwei weitere Eingänge der
UND-Schaltung 355 sind an den Einstellausgang der Ost-Verriegelungsschaltung 251 bzw. den Rückstellausgang
der Südost-Verriegelungsschaltung 285 angeschlossen. Der Ausgang der UND-Schaltung 355
ist an den Eingang der ODER-Schaltung 256 angeschlossen, deren Ausgang an die Einstellklemme der
Nordost-Verriegelungsschaltung 255 angeschlossen ist. Wenn daher die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung
355 erfüllt sind, erzeugt sie ein Ausgangssignal, durch das die Nordost-Verriegelungsschaltung
255 über die ODER-Schaltung 256 eingestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt liegt jedoch kein Ausgangssignal der UND-Schaltung 355 vor, weil die Ost-Verriegelungsschaltung
251 nicht eingestellt ist.
Außer dem an die UND-Schaltung 341 angeschlossenen Eingang hat die UND-Schaltung 358 einen an
den Rückstellausgang der Ost-Verriegelungsschaltung 251 und einen an den Einstellausgang der Nordost-
Verriegelungsschaltung 255 angeschlossenen Eingang. Der Ausgang der UND-Schaltung 358 ist mit dem
Eingang der ODER-Schaltung 261 verbunden, deren Ausgang an den Einstelleingang der Nord-Verriegelungsschaltung
260 angeschlossen ist. Wenn also die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 358 erfülll
sind, wird die Nord-Verriegelungsschaltung 260 über die ODER-Schaltung 261 eingestellt. Da zu diesem
Zeitpunkt die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 358 erfüllt sind, wird die Nord-Verriegelungsschaltung 260 eingestellt. Um der Deutlichkeit und
Vollständigkeit halber wird jedoch die Beschreibung bezüglich der anderen UND-Schaltungen fortgesetzt,
die einen an die UND-Schaltung 341 angeschlossenen Eingang haben.
Der Ausgang der UND-Schaltung 360 ist an einen Eingang der ODER-Schaltung 266 angeschlossen,
deren Ausgang mit der Einstellklemme der Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 verbunden ist. Außer
dem an die UND-Schaltung 341 angeschlossenen Eingang hat die UND-Schaltung 360 einen an den
Rückstellausgang der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 und einen an den Einstellausgang der Nord-Verriegelungsschaltung
260 angeschlossenen Eingang. Wenn daher die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung
360 erfüllt sind, wird die Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 über die ODER-Schaltung
266 eingestellt. Die UND-Schaltung 360 erzeugt zu diesem Zeitpunkt natürlich kein Ausgangssignal, weil
die Süd-Verriegelungsschaltung 260 nicht eingestellt ist.
Der Ausgang der UND-Schaltung 363 ist an die ODER-Schaltung 271 angeschlossen, deren Ausgang
mit der Einstellklemme der West-Verriegelungsschaltung 270 verbunden ist. Außer dem mit dem Ausgang
der UND-Schaltung 341 verbundenen Eingang hat die UND-Schaltung 363 einen an den Rückstellausgang
der Nord-Verriegelungsschaltung 260 und einen an den Einstellausgang der Nordwest-Verriegelungsschaltung
265 angeschlossenen Eingang. Die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 363 sind
jetzt nicht erfüllt, weil die Nordwest-Verriegelungsschaltung nicht eingestellt ist, und daher liegt kein
Ausgangssignal aus der UND-Schaltung 363 vor.
Außer dem mit der UND-Schaltung 341 verbundenen Eingang hat die UND-Schaltung 365 einen an
den Rückstellausgang der Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 und einen an den Einstellausgang der
West-Verriegelungsschaltung 270 angeschlossenen Eingang. Der Ausgang der UND-Schaltung 365 ist
über die ODER-Schaltung 276 mit der Einstellklemme der Südwest-Verriegelungsschaltung 275 verbunden.
Wenn daher die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 365 erfüllt sind, wird die Südwest-Verriegelungsschaltung
275 über die ODER-Schaltung 276 eingestellt. Jetzt wird aber die Südwest-Verriegelungsschaltung
275 nicht eingestellt, weil die UND-Schaltung 365 kein Ausgangssignal liefert, da
die West-Verriegelungsschaltung 270 nicht eingestellt ist.
Die Süd-Verriegelungsschaltung 280 wird unter der Steuerung der UND-Schaltung 368 eingestellt,
deren Ausgang über die ODER-Schaltung 281 mit dem Einstelleingang der Süd-Verriegelungsschaltung
280 verbunden ist. Die weiteren Eingänge der UND-Schaltung 368 sind an den Rückstellausgang der
West-Verriegelungsschaltung 270 bzw. an den Einstellausgang der Südwest-Verriegelungsschaltung 275
1 24
angeschlossen. Da die Südwest-Verriegelungsschaltung 275 jetzt nicht eingestellt ist, erzeugt die UND-Schaltung
368 kein Ausgangssignal.
Die UND-Schaltung 370 steuert das Einstellen der Südost-Verriegelungsschaltung 285. Der Ausgang der
UND-Schaltung 370 ist über die ODER-Schaltung 286 mit dem Einstelleingang der Südost-Verriegelungsschaltung
285 verbunden. Außer dem mit der UND-Schaltung 341 verbundenen Eingang hat die
UND-Schaltung 370 einen an den Rückstellausgang der Südwest-Verriegelungsschaltung 275 und einen
an den Einstellausgang der Süd-Verriegelungsschaltung 280 angeschlossenen Eingang. Die UND-Schaltung
370 erzeugt aber jetzt kein Ausgangssignal, weil die Süd-Verriegelungsschaltung 280 nicht eingestellt
ist.
Die Und-schaltung 373 steuert das Einstellen der Ost-Verriegelungsschaltung 251; ihr Ausgang ist über
die ODER-Schaltung252 mit dem Einstelleingang der Ost-Verriegelungsschaltung 251 verbunden. Außer
dem von der UND-Schaltung 341 gespeisten Eingang hat die UND-Schaltung 373 einen an den Rückstellausgang
der Süd-Verriegelungsschaltung 280 und einen an den Einstellausgang der Südost-Verriegelungsschaltung
285 angeschlossenen Eingang.
Man kann jetzt wie folgt zusammenfassen: Bei der Abtastung entgegen dem Uhrzeigersinn, d. h., wenn
die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 341 erfüllt sind, wird die Nord-Verriegelungsschaltung
260 eingestellt, falls die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 bereits im Einstellzustand und die Ost-Verriegelungsschaltung
251 im Rückstellzustand sind. Ebenso wird die Nordwest-Verriegelungsschaltung
265 eingestellt, falls die Nord-Verriegelungsschaltung 260 im Einstell- und die Nordost-Verriegelungsschaltung
255 im Rückstellzustand sind. Die West-Verriegelungsschaltung 270 wird eingestellt, falls die
Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 im Einstell- und die Nord-Verriegelungsschaltung 260 im Rückstellzustand
sind. Die Südwest-Verriegelungsschaltung 275 wird eingestellt, falls die West-Verriegelungsschaltung 270 im Einstell- und die Nordwest-Verriegelungsschaltung
265 im Rückstellzustand sind. Die Südost-Verriegelungsschaltung 285 wird eingestellt,
falls die Süd-Verriegelungsschaltung 280 im Einstell- und die Südwest-Verriegelungsschaltung 275 im
Rückstellzustand sind. Die Ost-Verriegelungsschaltung 251 wird eingestellt, falls die Südost-Verriegelungsschaltung
im Einstell- und die Süd-Verriegelungsschaltung 280 im Rückstellzustand sind. Die
Nordost-Verriegelungsschaltung 255 wird eingestellt, falls die Ost-Verriegelungsschaltung 251 im Einstell-
und die Südost-Verriegelungsschaltung 285 im Rückstellzustand sind.
Zu dem hier betrachteten Zeitpunkt wird der Richtungsring 250 betätigt, wodurch die Nord-Verriegelungsschaltung
260 eingestellt wird, weil die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 258 erfüllt
sind, d. h., die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 ist im Einstellzustand, die Ost-Verriegelungsschaltung
251 ist im Rückstellzustand, und die UND-Schaltung 341 ist für die Weiterleitung eines Signals vorbereitet.
Der Richtungsring 250 schaltet sich also von links nach rechts weiter, wenn entgegen dem Uhrzeigersinn
abgetastet wird. Dies stimmt natürlich mit der entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgenden Bewegung aus
der Nordostrichtung zur Nordrichtung überein. Die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 wird rück-
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gestellt, wenn die Nord-Verriegelungsschaltung 260 eingestellt wird. Die Einstellausgänge der Ost-Verriegelungsschaltung
251, der Nord-Verriegelungsschaltung 260,- der West-Verriegelungsschaltung 270
und der Süd-Verriegelungsschaltung 280 sind an die Eingänge einer ODER-Schaltung 344 angeschlossen,
deren Ausgang mit dem Rückstelleingang einer bistabilen Kippstufe 346 verbunden ist. Dank dieser
Anordnung wird, wenn die Ost-Verriegelungsschaltung 251, die Nord-Verriegelungsschaltung 260, die
West-Verriegelungsschaltung 270 oder die Süd-Verriegelungsschaltung 280 eingestellt wird, die Kippstufe
346 umgeschaltet, und dabei entsteht ein negativer Rückstellimpuls, der zum Rückstellen der Nordost-Verriegelungsschaltung
255, der Nordwest-Verriegelungsschaltung 265, der Südwest-Verriegelungsschaltung 275 und der Südost-Verriegelungsschaltung
285 verwendet wird. Dies geschieht durch die Verbindung des Einstellausgangs der Kippstufe 346 mit
einer Verzögerungsschaltung 347 und durch die Verbindung von deren Ausgang mit dem Rückstelleingang
der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 und den Eingängen der ODER-Schaltungen 267, 277 und
287, deren Ausgänge wiederum an die Rückstelleingänge der Nordwest-Verriegelungsschaltung 265, der
Südwest-Verriegelungsschaltung 275 bzw. der Südost-Verriegelungsschaltung
285 angeschlossen sind. Dank der Verzögerungsschaltung 347 kann der Richtungsring 250 weitergeschaltet werden, bevor die im Einzustand
gewesene Stufe rückgestellt worden ist. Man kann also sehen, daß die Nord-Verriegelungsschaltung
260 beim Einstellen die Rückstellung der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 bewirkt hat, die
vorher eingestellt war, weil durch das Einstellen der Nord-Verriegelungsschaltung 260 durch die Kippstufe
346 ein Impuls über die ODER-Schaltung 344 entstanden ist, der leicht verzögert worden ist, um das
Einstellen der Nord-Verriegelungsschaltung vor dem Rückstellen der Nordost-Verriegelungsschaltung 255
zu ermöglichen.
Wenn nun die Nord-Verriegelungsschaltung 260 eingestellt ist, wird der Strahl der Kathodenstrahlröhre
10 so ausgerichtet, daß er eine nach Norden verlaufende Kurve unter der Steuerung der UND-Schaltungen
203 und 211 von F i g. 2 nachfährt. Ein Eingang der UND-Schaltung 203 ist mit dem Einstellausgang
der Nord-Verriegelungsschaltung 260 verbunden, wodurch eine Anzeige dafür erfolgt, daß
die Nord-Verriegelungsschaltung 260 im Ein-Zustand ist; ein weiterer Eingang ist an den Ausgang des
Inverters 315 angeschlossen, der eine Anzeige dafür liefert, daß der Strahl im weißen Bereich ist, und ein
Eingang ist mit dem Ausgang des Inverters 337 verbunden, wodurch angezeigt wird, daß die monostabile
Kippschaltung 336 nicht angestoßen ist. Bei der UND-Schaltung 211 ist ein Eingang an den Einstellausgang
der Nord-Verriegelungsschaltung 260 angeschlossen, der also eine Anzeige dafür liefert,
daß die Nord-Verriegelungsschaltung 260 im Einstellzustand ist, ein Eingang ist an den Ausgang des
Videoverstärkers 26 angeschlossen, wodurch angezeigt wird, daß der Strahl im schwarzen Bereich ist,
und ein weiterer Eingang ist mit dem Ausgang des Inverters 337 verbunden, wodurch angezeigt wird,
daß die monostabile Kippschaltung 336 nicht eingeschaltet ist.
Der Ausgang der UND-Schaltung 203 ist an einen Eingang einer ODER-Schaltung 57 angeschlossen,
deren Ausgang mit der Ost-Stromquelle 56 verbunden ist, und außerdem ist er an einen Eingang einer
ODER-Schaltung 107 angeschlossen, deren Ausgang mit der Nord-Stromquelle 106 verbunden ist. Wenn
also die UND-Schaltung 203 erregt wird und ein Signal weiterleitet, gelangt dieses über die ODER-Schaltungen
57 und 107 zu den Stromquellen 56 bzw. 106. Das Potential auf den Kondensatorspeichern 60
und 115 verändert sich, und der Strahl wird sowohl durch die Horizontal- als auch durch die Vertikalablenkschaltung
70 bzw. 125 abgelenkt und wandert daher in nordöstlicher Richtung. Zu diesem Zeitpunkt
liefern die Stromquellen 56 und 106 nur einen Strom gleich 0,707 mal Normalstrom. Der reduzierte
Strom ist erforderlich, wenn die beiden Stromquellen gleichzeitig erregt sind, um die Geschwindigkeit des
Strahls entlang der um 45° geneigten Bahn bezüglich seiner Geschwindigkeit entlang der horizontalen
und der vertikalen Achse der Kathodenstrahlröhre 10 auszugleichen.
Der Ausgang der UND-Schaltung 211 ist mit dem Eingang einer ODER-Schaltung 108 und mit dem
Eingang einer ODER-Schaltung 58 verbunden. Der Ausgang der ODER-Schaltung 108 ist an die Nord-Stromquelle
106 angeschlossen und der Ausgang der ODER-Schaltung 58 an die West-Stromquelle 76.
Wenn daher ein Ausgangssignal aus der UND-Schaltung 211 vorliegt, werden die Stromquellen 76 und
106 so erregt, daß sie nur einen Strom gleich 0,707 mal ihrem Normalstrom liefern, wodurch die
Kondensatorspeicher 60 und 115 aufgeladen werden und der Strahl unter der Steuerung der Horizontal-
und der Vertikalablenkschaltung 70 bzw. 125 nach Nordwesten bewegt wird.
Da der Strahl seine Zeit im schwarzen Bereich überschritten hatte und unmittelbar vor dem Zeitübertretungsausschlag
in seine Ausgangslage zurückgeführt worden ist, befindet sich der Strahl noch im
schwarzen Bereich und wandert nach dem Einstellen der Nord-Verriegelungsschaltung 260 nach Nordwesten.
Jetzt bleibt der Strahl entweder zu lange im schwarzen Bereich, oder er wechselt vom schwarzen
in den weißen Bereich über. Beim Überwechseln aus dem schwarzen in den weißen Bereich sind die Eingangsbedingungen
der UND-Schaltung 211 nicht mehr erfüllt, aber die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung
203 werden erfüllt und die Stromquellen 56 und 106 werden über die ODER-Schaltungen 57
und 107 erregt und die Kondensatorspeicher 60 und 115 werden aufgeladen, wodurch der Strahl veranlaßt
wird, unter der Steuerung der Horizontal- und Vertikalablenkschaltungen 70 bzw. 125 in nordöstlicher
Richtung weiterzuwandern.
Wenn der Strahl seine Zeit im schwarzen Bereich überschreitet, wird natürlich der Richtungsring 250
wieder entgegen dem Uhrzeigersinne weitergeschaltet, wodurch die Nordwest-Verriegelungsschaltung 265
eingestellt wird. Das Einstellen der Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 geschieht jetzt unter der
Steuerung der UND-Schaltung 365. Dies geschieht nach dem Einstellen der Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung
332 und nach dem Abfallen des Signals aus der monostabilen Kippschaltung 336, wodurch
die UND-Schaltung 341 ein Signal durchläßt, das die UND-Schaltung 360 vorbereitet.
Falls der Strahl seine Zeit im schwarzen Bereich nicht überschreitet, wenn die Nord-Verriegelungsschaltung260
eingestellt wird, sondern einen Über-
gang aus dem schwarzen in den weißen Bereich aus führt, während er sich weiter nach Nordwesten be
wegt, ist die UND-Schaltung 211 nicht mehr vor bereitet und die UND-Schaltung203 wird vorbereitel
wodurch der Strahl veranlaßt wird, sich nach Nord osten zu bewegen, weil die Stromquellen 56 und 10<
erregt werden; daher werden die Kondensatorspeiche 60 und 115 aufgeladen, und der Strahl wird dure]
die Horizontal- und Vertikalablenkschaltungen 7( bzw. 125 in nordöstlicher Richtung abgelenkt.
Falls der jetzt in nordöstlicher Richtung wandernd) Strahl zu lange im weißen Bereich bleibt, erzeug
der Spannungsdiskriminator 320 einen Impuls, da di( von dem Integrator 319 erzeugte Spannung den vorherbestimmten
Pegel überschreitet. Der von den Diskriminator 320 erzeugte Impuls stellt die Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung 330 ein, die ihrerseits
die monostabile Kippschaltung 336 über die ODER-Schaltung 335 schaltet. Unter diesen Bedingungen
wird der Richtungsring 250 im Uhrzeigersinne weitergeschaltet, da die Eingangsbedingunger
der UND-Schaltung 340 erfüllt sind. Der Ausgang der UND-Schaltung 340 ist an die Eingänge dei
UND-Schaltungen 375, 378, 380, 383, 385, 388, 390; 393 angeschlossen, durch die das Einstellen dei
Verriegelungsschaltungen des Richtungsringes 250 gesteuert wird, wenn dieser im Uhrzeigersinn
arbeitet.
Außer dem Eingangssignal aus der UND-Schaltung 340 empfängt die UND-Schaltung 375 Eingangssignale vom Rückstellausgang der Nordost-Verriegelungsschaltung
255 und vom Einstellausgang dei Ost-Verriegelungsschaltung 251. Der Ausgang der UND-Schaltung 375 ist an den Eingang der ODER-Schaltung
286 angeschlossen, deren Ausgang wiederum mit dem Einstelleingang der Südost-Verriegelungsschaltung 285 verbunden ist. Wenn daher die Eingangsbedingungen
der UND-Schaltung 375 erfüllt sind, wird die Südost-Verriegelungsschaltung 285 eingestellt.
Die UND-Schaltung 378 steuert das Einstellen der Ost-Verriegelungsschaltung 251. Der Ausgang der
UND-Schaltung 378 ist mit einem Eingang der ODER-Schaltung 252 verbunden, deren Ausgang an
die Einstellklemme der Ost-Verriegelungsschaltung 251 angeschlossen ist. Ein weiterer Eingang der
UND-Schaltung 378 führt zum Einstellausgang der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 und ein weiterer
Eingang zum Rückstellausgang der Nord-Verriegelungsschaltung 260. Falls daher die Nordost-Verriegelungsschaltung
255 eingestellt und die Nord-Verriegelungsschaltung 260 rückgestellt sind und der
Strahl seine Zeit im weißen Bereich überschreitet, wird die Ost-Verriegelungsschaltung 251 eingestellt,
weil die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 378 erfüllt sind.
Die UND-Schaltung 380 steuert das Einstellen der Nordost-Verriegelungsschaltung 255; ihr Ausgang ist
mit dem Eingang der ODER-Schaltung 256 verbunden, deren Ausgang wiederum an den Einstelleingang
der Nordost-Verriegelungsschaltung 255 angeschlossen ist. Außerdem hat die UND-Schaltung 380 einen
an die Einstellklemme der Nord-Verriegelungsschaltung 260 und einen an die Rückstellklemme der
Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 angeschlossenen Eingang. Die Nordost-Verriegelungsschaltung
255 wird dann eingestellt, wenn die Nord-Verriegelungsschaltung 260 eingestellt und die Nordwest-
Verriegelungsschaltung 265 rückgestellt sind und der Strahl seine Zeit im weißen Bereich überschritten
hat.
Beim Abtasten im Uhrzeigersinne wird die Nord-Verriegelungsschaltung 260 unter der Steuerung der
UND-Schaltung 383 eingestellt, deren Ausgang mit dem Eingang der ODER-Schaltung 261 verbunden
ist, deren Ausgang wiederum an die Einstellklemme der Nord-Verriegelungsschaltung 260 angeschlossen
ist. Außerdem hat die UND-Schaltung 383 einen an io im weißen Bereich geblieben ist.
schaltung 280 angeschlossen. Außerdem hat die UND-Schaltung 393 einen an den Einstellausgang
der Südost-Verriegelungsschaltung 285 und einen an den Rückstellausgang der Ost-Verriegelungsschaltung
251 angeschlossenen Eingang. Infolge dieser Anordnung wird die Süd-Verriegelungsschaltung 280
dann eingestellt, wenn die Südost-Verriegelungsschaltung 285 eingestellt und die Ost-Verriegelungsschaltung
251 rückgestellt sind und der Strahl zu lange
den Einstellausgang der Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 und einen an den Rückstellausgang
der West-Verriegelungsschaltung270 angeschlossenen Eingang. Die Nord-Verriegelungsschaltung 260 wird
also dann eingestellt, wenn die Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 eingestellt und die West-Verriegelungsschaltung
270 rückgestellt sind und der Strahl seine Zeit im weißen Bereich überschreitet.
Außer dem an die UND-Schaltung 340 ange-
Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, daß der Richtungsring 250 im Uhrzeigersinn weitergeschaltet
wird, wenn der Strahl zu lange im weißen Bereich geblieben ist. Falls die Ost-Verriegelungsschaltung
251 eingestellt ist und der Strahl seine Zeit im weißen Bereich überschreitet, wird die Südost-Verriegelungsschaltung
285 eingestellt. Falls die Südost-Verriegelungsschaltung 285 eingestellt ist und der
Strahl zu lange im weißen Bereich bleibt, wird die
schlossenen Eingang hat die UND-Schaltung 385 20 Süd-Verriegelungsschaltung 280 eingestellt. Wenn
einen an den Einstellausgang der West-Verriege- die Süd-Verriegelungsschaltung 280 eingestellt ist
lungsschaltung 270 und einen an den Rückstellaus- und der Strahl zu lange im weißen Bereich bleibt,
gang der Südwest-Verriegelungsschaltung 275 ange- wird die Südwest-Verriegelungsschaltung 275 eingeschlossenen
Eingang. Der Ausgang der UND-Schal- stellt. Wenn die Südwest-Verriegelungsschaltung 275
tung 385 ist mit dem Eingang der ODER-Schaltung 25 eingestellt ist und der Strahl zu lange im weißen Be-266
verbunden, deren Ausgang wiederum an die reich bleibt, wird die West-Verriegelungsschaltung
Einstellklemme der Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 angeschlossen ist. Die Nordwest-Verriegelungsschaltung
265 wird also dann eingestellt, wenn die West-Verriegelungsschaltung 270 eingestellt und
die Südwest-Verriegelungsschaltung 275 rückgestellt sind und der Strahl zu lange im weißen Bereich geblieben
ist.
Der Ausgang der UND-Schaltung 388 ist an einen
270 eingestellt. Wenn der Strahl zu lange im weißen Bereich bleibt, während die West-Verriegelungsschaltung
270 eingestellt ist, wird die Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 eingestellt. Die Nord-Verriegelungsschaltung
260 wird eingestellt, wenn der Strahl zu lange im weißen Bereich bleibt, während die
Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 eingestellt ist. Die Nordwest-Verriegelungsschaltung 255 wird ein
Eingang der ODER-Schaltung 271 angeschlossen, 35 gestellt, wenn die Nord-Verriegelungsschaltung 260
deren Ausgang wiederum mit der Einstellklemme der West-Verriegelungsschaltung 270 verbunden ist.
Außer dem mit der UND-Schaltung 340 verbundenen Eingang hat die UND-Schaltung 388 einen an den
eingestellt ist und der Strahl zu lange im weißen Bereich bleibt. Die Ost-Verriegelungsschaltung 251
wird eingestellt, wenn der Strahl zu lange im weißen Bereich gewesen ist und die Nordost-Verriegelungs
Einstellausgang der Südwest-Verriegelungsschaltung 40 schaltung 255 eingestellt ist. Beim Betrieb im Uhr-
275 und einen an den Rückstellausgang der Süd- zeigersinne schreitet also der Richtungsring in Fig. 2
Verriegelungsschaltung 280 angeschlossenen Eingang. von rechts nach links weiter, wenn der Strahl seine
Die West-Verriegelungsschaltung 270 wird also dann Zeit im weißen Bereich überschreitet,
eingestellt, wenn die Südwest-Verriegelungsschaltung Die Einstellausgänge der Nordost-Verriegelungs-
275 eingestellt und die Süd-Verriegelungsschaltung 45 schaltung 255, der Nordwest-Verriegelungsschaltung
265, der Südwest-Verriegelungsschaltung 275 und der Südost-Verriegelungsschaltung 285 sind an die Eingänge
einer ODER-Schaltung 345 angeschlossen, deren Ausgang an den Einstelleingang der bistabilen
50 Kippstufe 346 angeschlossen ist. Der Einstellausgang der Kippstufe 346 ist mit der Verzögerungsschaltung
347 verbunden. Der Ausgang der Verzögerungsschaltung 347 führt zum Eingang eines Inverters 348,
dessen Ausgang an die Eingänge der ODER-Schal-55 tungen 253, 262, 272 und 282 angeschlossen ist.
Immer wenn die Nordost-Verriegelungsschaltung255, die Nordwest-Verriegelungsschaltung 265, die Südwest-Verriegelungsschaltung
275 oder die Südost-Verriegelungsschaltung 285 eingestellt wird, werden eingestellt, wenn die Süd-Verriegelungsschaltung 280 60 daher nach kurzer Verzögerung die Ost-Verriegeeingestellt
und die Südost-Verriegelungsschaltung 285 lungsschaltung 251, die Nord-Verriegelungsschaltung
rückgestellt sind und der Strahl zu lange im weißen 260, die West-Verriegelungsschaltung 270 und die
Bereich geblieben ist. Süd-Verriegelungsschaltung 280 rückgestellt. Es sei
DasEinstellen der Süd-Verriegelungsschaltung280 noch darauf hingewiesen, daß die Einstell-und Rückwird
durch die UND-Schaltung 383 gesteuert, deren 65 stellausgänge der bistabilen Kippstufe 346 an die
Ausgang mit dem Eingang der ODER-Schaltung 281 Eingänge der ODER-Schaltung 343 angeschlossen
verbunden ist. Der Ausgang der ODER-Schaltung sind, deren Ausgang mit dem Eingang einer mono-281
ist an die Einstellklemme der Süd-Verriegelungs- stabilen Kippschaltung 349 verbunden ist. Der Aus-
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280 rückgestellt sind und der Strahl zu lange im weißen Bereich gewesen ist.
Die Südwest-Verriegelungsschaltung275 wird beim Abtasten im Uhrzeigersinne durch die UND-Schaltung
390 eingestellt. Der Ausgang der UND-Schaltung 390 ist mit dem Eingang der ODER-Schaltung
276 verbunden, deren Ausgang wiederum an die Einstellklemme der Südwest-Verriegelungsschaltung 275
angeschlossen ist. Die UND-Schaltung 390 hat einen an den Einstellausgang der Süd-Verriegelungsschaltung
280 und einen an den Rückstellausgang der Südost-Verriegelungsschaltung 285 angeschlossenen
Eingang. Die Südwest-Verriegelungsschaltung 275 wird daher beim Abtasten im Uhrzeigersinne dann
gang der Kippschaltung 349 ist an die Rückstelleingänge der Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung
330 und der Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung 332 angeschlossen.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist zu entnehmen, daß der Richtungsring entweder im Uhrzeigersinne
oder entgegen dem Uhrzeigersinne in jede der acht angegebenen Positionen weitergeschaltet
werden kann. Weiter ist bei der Beschreibung der Wirkungsweise der Anordnung vorausgesetzt worden,
daß die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 und die Nord-Verriegelungsschaltung 260 eingestellt worden
sind. Falls nun die Ost-Verriegelungsschaltung 251 eingestellt wird, werden die UND-Schaltungen 201,
209, 217 und 225 dadurch vorbereitet, weil von jeder dieser UND-Schaltungen ein Eingang mit dem Einstellausgang
der Ost-Verriegelungsschaltung 251 verbunden ist. Durch die UND-Schaltungen 201 und 209
wird der Strahl veranlaßt, sich entlang einer Kurve zu bewegen, die nach Osten verläuft, wenn die Abtastung
im Uhrzeigersinne erfolgt. Die UND-Schaltung 201 veranlaßt den Strahl, nach Südosten zu
wandern, wenn er sich im weißen Bereich befindet, während die UND-Schaltung 209 den Strahl zur
Wanderung nach Nordosten veranlaßt, wenn er im schwarzen Bereich ist. Ein Eingang der UND-Schaltung
201 ist mit dem Ausgang des Inverters 315 verbunden, der anzeigt, daß der Strahl im weißen Bereich
ist, und ein Eingang ist mit dem Ausgang des Inverters 337 verbunden, der anzeigt, daß die monostabile
Kippschaltung 336 nicht angestoßen worden ist. Der Ausgang der UND-Schaltung 201 ist an einen
Eingang der ODER-Schaltungen 57 und 131 angeschlossen.
Wie schon erläutert, ist der Ausgang der ODER-Schaltung 57 an einen Eingang der Ost-Stromquelle
56 angeschlossen. Der Ausgang der ODER-Schaltung 131 ist an den Eingang der Süd-Stromquelle 136
angeschlossen. Falls die Ost-Stromquelle 56 und die Süd-Stromquelle 136 erregt werden, wird der Strahl
unter der Steuerung der Horizontal- und Vertikalablenkschaltungen 70 bzw. 125 in südöstlicher Richtung
bewegt.
Von der UND-Schaltung 209 ist ein Eingang an den Ausgang des Videoverstärkers 26 angeschlossen,
der anzeigt, daß der Strahl im schwarzen Bereich ist, und ein Eingang ist an den Ausgang des Inverters
337 angeschlossen, der anzeigt, daß die monostabile Kippschaltung 336 nicht angeschaltet worden ist. Der
Ausgang der UND-Schaltung 209 ist mit einem Eingang der ODER-Schaltung 57 sowie mit einem Eingang
der ODER-Schaltung 107 verbunden. Der Ausgang der ODER-Schaltung 57 ist wiederum an einen
Eingang der Ost-Stromquelle 56 angeschlossen, und der Ausgang der ODER-Schaltung 107 ist an einen
Eingang der Nord-Stromquelle 106 angeschlossen. Bei Erregung der Ost-Stromquelle 56 und der Nord-Stromquelle
106 wird der Strahl unter der Steuerung der Horizontal- und der Vertikalablenkschaltungen
70 und 125 nach Nordosten gelenkt.
Durch die UND-Schaltungen 217 und 225 wird der Strahl zurückgeführt, wenn er eine nach Osten verlaufende
Kurve nachzeichnet und zu lange im schwarzen oder im weißen Bereich bleibt, weil die
Kurve ihre Richtung verändert hat. Die UND-Schaltung 217 veranlaßt den Strahl zur Rückkehr in seine
Ausgangslage während eines Ausschlags, wenn er seine Zeit im schwarzen Bereich überschreitet, und
die UND-Schaltung 225 veranlaßt den Strahl zui Rückkehr in seine Ausgangslage während eines Ausschlags,
wenn seine Zeit im weißen Bereich überschritten wird. Daher ist ein Eingang der UND-Schaltung
217 an den Ausgang der monostabiler Kippschaltung 336 und ein weiterer Eingang an der
Einstellausgang der Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung 332 angeschlossen. Der Ausgang dei
UND-Schaltung 217 ist mit einem Eingang einei ODER-Schaltung 59 und einem Eingang der ODER-Schaltung
132 verbunden. Der Ausgang der ODER-Schaltung 59 ist an einen Eingang der West-Stromquelle
76 angeschlossen und der Ausgang der ODER-Schaltung 132 an einen Eingang der Süd-Stromquelle
136. Bei Erregung der West-Stromquelle 76 und dei Süd-Stromquelle 136 bewegt sich der Strahl untei
der Steuerung der Horizontal- und Vertikalablenkschaltungen 70 bzw. 125 nach Südwesten.
Die UND-Schaltung225 hat einen an den Ausgang der Kippschaltung 336 und einen an den Einstellausgang
der Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung 330 angeschlossenen Eingang. Der Ausgang dei
UND-Schaltung 225 ist mit einem Eingang einei ODER-Schaltung 108 und mit einem Eingang dei
ODER-Schaltung 58 verbunden. Bekanntlich ist dei Ausgang der ODER-Schaltung 108 an die Nord-Stromquelle
106 und der Ausgang der ODER-Schaltung 58 an einen Eingang der West-Stromquelle 76
angeschlossen. Bei Erregung der Nord-Stromquelle 106 und der West-Stromquelle 76 bewegt sich dei
Strahl unter der Steuerung der Horizontal- und Vertikalablenkschaltungen 70 bzw. 125 nach Nordwesten.
Aus Fig. 2 ist zu entnehmen, daß die UND-Schaltungen 204, 212, 220 und 228 durch die
Nordwest-Verriegelungsschaltung 265 vorbereitet werden und daher ein Signal nur dann durchlassen,
wenn diese Schaltung eingestellt ist. Die UND-Schaltungen 204 und 212 wählen eine Ablenkung
des Strahls in Nord- bzw. Westrichtung aus, wenn im Uhrzeigersinne abgetastet wird. Wenn der Strahl
seine Zeit im schwarzen oder im weißen Bereich überschreitet, werden die UND-Schaltungen 220 und
228 wirksam. Die UND-Schaltung 220 läßt den Strahl nach Osten wandern, damit er in seine Ausgangslage
zurückkehrt, wenn er während eines bestimmten Ausschlags seine Zeit im schwarzen Bereich
überschreitet. Die UND-Schaltung 228 steuert die schließliche Ablenkung des Strahls nach Süden, wenn
er beim Abtasten einer nach Nordwesten gerichteten Kurve seine Zeit im weißen Bereich überschreitet.
Die UND-Schaltungen 205, 213, 221 und 229 steuern die Ablenkung des Strahls, wenn die West-Verriegelungsschaltung
270 eingestellt ist. Die UND-Schaltung 205 wählt die Stromquellen aus, die den
Strahl in nordwestlicher Richtung wandern lassen, während die UND-Schaltung 213 die Stromquellen
auswählt, die den Strahl in südwestlicher Richtung wandern lassen. Die UND-Schaltung 221 wählt die
Stromquellen aus, die den Strahl zur Rückkehr in die Ausgangslage veranlassen, wenn er seine Zeit im
schwarzen Bereich überschreitet, und die UND-Schaltung 229 wählt die Stromquellen aus, die den
Strahl zur Rückkehr in seine Ausgangslage veranlassen, wenn er zu lange im weißen Bereich bleibt.
Die UND-Schaltungen 206, 214, 222 und 230 werden von der Südwest-Verriegelungsschaltung 275
gesteuert. Daher wählt die UND-Schaltung 206 die
Stromquellen aus, die den Strahl nach Westen wandern lassen, während die UND-Schaltung 214 die
Stromquellen auswählt, die den Strahl nach Süden wandern lassen. Wenn der Strahl beim Nachzeichnen
einer nach Südwesten verlaufenden Kurve seine Zeit im schwarzen Bereich überschreitet, wählt die UND-Schaltung
222 die Stromquellen aus, die den Strahl für den betreffenden Ausschlag in seine Ausgangslage zurückkehren lassen, indem sie ihn nach Norden
lenken. Wenn der Strahl zu lange im weißen Bereich bleibt, während er die nach Südwesten verlaufende
Kurve nachzeichnet, wählt die UND-Schaltung 230 die Stromquellen aus, die den Strahl für
den betreffenden Ausschlag zur Rückkehr in die Ausgangslage veranlassen, indem sie ihn nach Osten
lenken.
Die Süd-Verriegelungsschaltung 280 steuert die Betätigung der UND-Schaltungen 207, 215, 223 und
231. Beim Nachzeichnen einer nach Süden verlaufenden Kurve wählt die UND-Schaltung 207 die
Stromquellen aus, die den Strahl zur Bewegung nach Südwesten veranlassen, und die UND-Schaltung 215
wählt die Stromquellen aus, die den Strom nach Südosten wandern lassen. Wenn der Strahl zu lange im
schwarzen Bereich bleibt, wählt die UND-Schaltung 223 die Stromquellen aus, die den Strahl zur Rückkehr
in seine Ausgangslage veranlassen, indem sie ihn nach Nordwesten wandern lassen, und wenn der
Strahl seine Zeit im schwarzen Bereich überschreitet, wählt die UND-Schaltung 231 die Stromquellen aus,
durch die der Strahl zur Rückkehr in seine Ausgangslage veranlaßt wird, indem er nach Nordosten gelenkt
wird.
Die UND-Schaltung 208, 216, 224 und 232 werden von der Südost-Verriegelungsschaltung 285 gesteuert.
Wenn der Strahl eine nach Südosten verlaufende Kurve nachzeichnen soll, wählt die UND-Schaltung
208 die Stromquellen aus, die den Strahl nach Süden lenken, und die UND-Schaltung 216
wählt die Stromquellen aus, die den Strahl nach Osten lenken. Wenn der Strahl in seiner Bewegung
nach Osten seine Zeit im schwarzen Bereich überschreitet, wählt die UND-Schaltung 224 die Stromquellen
aus, die den Strahl nach Westen lenken, so daß er für den betreffenden Ausschlag in seine Ausgangslage
zurückkehrt. Wenn der Strahl beim Nachzeichnen einer nach Südosten verlaufenden Kurve
seine Zeit im weißen Bereich überschreitet, wählt die UND-Schaltung 232 die Stromquellen aus, die
den Strahl zur Rückkehr in seine Ausgangslage veranlassen, indem sie ihn nach Norden wandern
lassen.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist zu ersehen, daß der Strahl der Kathodenstrahlröhre 10
veranlaßt wird, dem Umriß der Kurve zu folgen, indem er deren Rand nachzeichnet. Weiter sieht
man, daß die Länge des Ausschlags durch eine bestimmte Nachzeichenbewegung veränderlich ist und
davon abhängt, ob der Strahl aus einem schwarzen in den weißen Bereich übergeht oder umgekehrt
oder nicht. Weiter besteht eine Höchstgrenze für jeden Ausschlag im schwarzen oder im weißen Bereich.
Wenn der Strahl zu lange im weißen Bereich gewesen ist, kehrt er für den betreffenden Ausschlag
in seine Ausgangslage zurück, und der Richtungsring 250 wird im Uhrzeigersinne weitergeschaltet.
Wenn der Strahl für einen bestimmten Ausschlag zu lange im schwarzen Bereich gewesen ist, wird der
Richtungsring entgegen dem Uhrzeigersinne weitergeschaltet.
Um die Erfindung besser würdigen zu können, ist die in Fig. 4 gezeigte verfeinerte Suchsteuerschaltung
mit aufgenommen worden. Diese Suchsteuerschaltung ist besonders in optischen Zeichenerkennungsmaschinen
anwendbar. Die Suchsteuerschaltung wird nun an Hand von F i g. 5 erläutert. Das Dokument
wird für die Abtastung mittels der Anschläge 410 ausgerichtet. Der Abtaststrahl der Kathodenstrahlröhre
befindet sich in der Ausgangslage 16. Zu Beginn des Suchbetriebs wird der Strahl veranlaßt,
sich von links nach rechts in horizontaler Richtung auf dem Suchpfad 17 zu bewegen. Wenn der Strahl
auf dem ersten horizontalen Suchpfad nicht auf ein Zeichen trifft, kehrt er entlang der Bahn 18 zurück,
bei der er neben der horizontalen Ablenkung auch eine vertikale Ablenkung erfährt, und durchläuft die
nächste horizontale Suchzeile. Während dieses Suchbetriebes ist nur der Formatintegrator zur Steuerung
der Bewegung des Abtaststrahls in Tätigkeit. Auf diese Weise wird weiter gesucht, bis ein erstes
Zeichen erfaßt wird. In diesem Augenblick wird vom Suchbetrieb auf den Abtastbetrieb umgeschaltet,
und die Abtastintegration zur Steuerung des Strahls werden angeschaltet, während die Formatintegratoren
die Ablenkspannung für den Strahl festhalten, die sie zur Zeit der Feststellung der Kurve
hatten.
Während des Abtastbetriebes wird die maximale vertikale Auslenkung des Strahls in beiden Richtungen
vom Pegel, der durch die Formatintegratoren bestimmt ist, festgelegt. Ebenso wird die maximale
horizontale Auslenkung des Strahls bis zum weitesten nach rechts gelegenen Rand des Zeichens gespeichert.
Diese Information wird benutzt zur Festlegung der Ausgangslage bei dem Suchvorgang für
das nächste Zeichen, wenn der Abtastbetrieb für das gegenwärtig abgetastete Zeichen beendet ist. Die vertikale
Lage des neuen Startpunktes für den nächsten Suchvorgang wird etwa in der vertikalen Mitte des
vorhergehenden Zeichens liegen. Abtastbetrieb und Suchbetrieb wechseln sich fortlaufend ab, bis der
Rand des Abtastbereichs der Kathodenstrahlröhre erreicht ist. Der Strahl wird dann in die Ausgangslage
zurückgeführt.
Der Suchbetrieb wird nun an Hand von Fig. 4 näher erläutert. Wenn das Dokument 14 gegenüber
der Kathodenstrahlröhre 10 ausgerichtet worden ist, wird der Suchbetrieb durch Drücken der Bereitschaftstaste
30 eingeleitet. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Strahl in der Ausgangslage 16 und
der Horizontalformatintegrator, der aus den Stromquellen 427 und dem Kondensator 431 besteht, und
der Vertikalformatintegrator, der aus den Stromquellen 426 und dem Kondensator 430 besteht, werden
rückgestellt. Die Beginn-Ende-Kippschaltung 436 befindet sich anfänglich im Rückstellzustand,
und deshalb stellen die Transistorschalter 434 und 435 die Vertikal- und Horizontalformatintegratoren
zurück. Mit Betätigung der Bereitschaftstaste 30 wird ein Stromkreis von einer positiven Spannungsquelle zum Eingang einer UND-Schaltung 420 geschlossen.
Die anderen Eingänge der UND-Schaltung 420 sind ebenfalls zu dieser Zeit vorbereitet,
da sich der Strahl in der Ausgangslage befindet, denn der Spannungsdiskriminator 422, der die horizontale
Koordinate der Ausgangslage feststellt, liefert
ein Ausgangssignal an die UND-Schaltung 420. In gleicher Weise liefert der Spannungsdiskriminator
421, der die vertikale Koordinate des Strahls in der Ausgangslage feststellt, ein Ausgangssignal. Die Eingangsbedingungen
der UND-Schaltung 420 sind also erfüllt, wenn der Strahl sich in der Ausgangslage 16
(Fig. 5) befindet. Die UND-Schaltung liefert ein Signal an die Beginn-Ende-Kippschaltung 436. Wenn
die Kippschaltung 436 eingeschaltet ist, wird die UND-Schaltung 446 vorbereitet und der Abtastbetrieb
eingeleitet.
In der Ausgangslage des Strahls hat der Diskriminator 421 eine positive Ausgangsspannung und
der Diskriminator 422 eine negative Ausgangsspannung, aus diesem Grunde ist der Ausgang des Diskriminators
422 über einen Inverter 440 mit dem einen Eingang der UND-Schaltung 420 verbunden.
Wenn die Beginn-Ende-Kippschaltung 436 eingestellt ist, ist sie im Beginnzustand, und der Strahl der
Kathodenstrahlröhre 10 kann entlang einer Suchbahn in Bewegung gesetzt werden. Der Rückstellausgang
der Kippschaltung 436 ist an einen Rückstelleingang einer Suchen-Abtasten-KippschaItung 445
angeschlossen. Wenn daher die Kippschaltung 436 aus dem Ende- oder Rückstellzustand in den Beginn-
oder Einstellzustand umschaltet, wird die Suchen-Abtasten-Kippschaltung 445 in den Suchenzustand
rückgestellt. Das Rückstellausgangssignal der Kippschaltung 445, das anzeigt, daß diese im
Suchzustand ist, wird dem Eingang einer UND-Schaltung 446 zugeführt. Ein weiterer Eingang der
UND-Schaltung 446 ist an den Einstellausgang der Beginn-Ende-Kippschaltung 436 angeschlossen, der
anzeigt, daß die Kippschaltung 436 im Beginnzustand ist. Die UND-Schaltung 446 erzeugt jetzt ein
Ausgangssignal, um die Vertikal- und Horizontalformatintegratoren vorzubereiten. Der Ausgang der
UND-Schaltung 446 ist an einen Torsteuereingang der Stromquellen 426 und 427 angeschlossen. Zunächst
bleibt die Vertikalstromquelle 426 im Ruhezustand, weil jetzt außer dem Torsteuereingang
keiner ihrer Eingänge aktiv ist. Wenn sich der Strahl in der Ausgangslage befindet, erzeugt der Diskriminator
422 ein Signal, um die Verriegelungsschaltung 447 einzuschalten. Dadurch empfängt die Horizontalstromquelle
427 ein Eingangssignal, wodurch der Kondensator 431 aufgeladen wird, und der Verstärker
429 veranlaßt, daß der Strahl aus der Ausgangslage heraus entlang einer horizontalen Bahn 17
nach rechts bewegt wird, wie es in F i g. 5 veranschaulicht ist. Die Bewegung des Strahls entlang der
horizontalen Bahn 17 erfolgt unter der Steuerung des Diskriminators 422 und einer Verriegelungsschaltung 447. Der Einstellausgang der Verriegelungsschaltung
447 ist an eine positive Stromquelle und ihr Rückstellausgang an eine negative Stromquelle
der Stromquellen 427 angeschlossen, so daß daraus eine positive Stromquelle entsteht, wenn die
Verriegelungsschaltung 447 im Einstellzustand ist, und eine negative Stromquelle, wenn sie im Rückstellzustand
ist. Wenn der Strahl das äußerste rechte Ende des Blickfeldes erreicht, schaltet ein Diskriminator
448 die Verriegelungsschaltung 447 in den Rückstellzustand, so daß der Rücklauf des Strahls
dadurch eingeleitet wird, daß negative Stromquellen der Stromquellen 426 und 427 ausgewählt werden.
Während die Stromquellen 426 und 427 einen negativen Ausgangsimpuls liefern, läuft der Strahl
entlang seiner Bahn 18 (Fig. 5) zurück, und wenn er das äußerste linke Ende des Blickfeldes erreicht,
schaltet der Diskriminator 422 die Verriegelungsschaltung 447 in den Einstellzustand. Hierdurch wird
S die vertikale Bewegung des Strahls gestoppt und seine horizontale Geschwindigkeit umgekehrt. Während
des Rücklaufs des Strahls wird eine UND-Schaltung 450 gesperrt, um keine Umschaltung der
Suchen-Abtasten-Kippschaltung 445 zu bewirken,
ίο deren Einstelleingang an den Ausgang der UND-Schaltung 450 angeschlossen ist. Weiter wird die
UND-Schaltung 450 auch während der Zeit gesperrt, in der sich der Strahl über die Zeichen, die er bereits
abgetastet hat, hinwegbewegt, so daß der Strahl die Suche nach dem nächsten Zeichen beginnen kann.
Die Sperrung wird dabei von einem Inverter 451 ausgeführt. Wie dies im einzelnen geschieht, wird
weiter unten beschrieben. Die Kippschaltung 445 kann also in eine Abtast-Betriebsart nur während
der Zeit geschaltet werden, in der der Strahl sich von links nach rechts bewegt.
Während der Strahl seine Suche nach einem Zeichen fortsetzt, wird sein Zusammentreffen mit
dem Rand des Zeichens von dem SEV 25 fest-
a5 gestellt, der an den Eingang des Videoverstärkers 26 angeschlossen ist. Der Ausgang des Videoverstärkers
ist mit einem Eingang der UND-Schaltung 450 verbunden. Die weiteren Eingänge der UND-Schaltung
450 vom Ausgang des Inverters 451, dem Einstellausgang der Verriegelungsschaltung 447 und dem
Einstellausgang der Kippschaltung 436 sind ebenfalls zu dieser Zeit vorbereitet. Die Eingangsbedingungen
der UND-Schaltung 450 sind jetzt erfüllt, weil die Kippschaltung 436 und die VerriegeIungsschaltung
447 im Einstellzustand sind und das Ausgangssignal des Inverters 451 und das vom Videoverstärker
26 kommende Eingangssignal positiv sind, da der Strahl den Rand des Zeichens erfaßt hat. Die
UND-Schaltung 450 erzeugt daher ein Ausgangssignal, welches die Suchen-Abtasten-Kippschaltung
445 in den Abtastzustand stellt. Wenn die Kippschaltung 445 im Abtastzustand ist, wird der Suchbetrieb
des Strahls gestoppt, weil die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung nicht mehr erfüllt sind
und daher die Torimpulse für die Stromquellen 426 und 427 negativ sind. Daher können die Stromquellen
426 und 427 kein Ausgangssignal zum Steuern der Bewegung des Strahls der Kathodenstrahlröhre
10 liefern.
Wenn die Suchen-Abtasten-Kippschaltung 445 eingeschaltet ist, beginnt der Suchbetrieb die monostabile
Kippschaltung 305 für die erste Einstellung den Richtungsring in Gang zu setzen, die bistabilen
Kippschaltungen 487 und 512 im Rückstellzustand zu halten und die bistabile Kippschaltung 502 rückzustellen.
Die bistabilen Kippschaltungen 487 und 512 arbeiten unter der Voraussetzung, daß die Kurve
vollständig abgetastet ist. Dementsprechend ist es erforderlich, diese Kippschaltungen im Rückstellzustand
zu halten, um den Abtastbetrieb einzuleiten. Die Kippschaltung 502 betätigt, wenn sie eingeschaltet
ist, die Schalter 505 und 506 zur Steuerung der Speicherung der Koordinaten für das .B-Kästchen.
Aus diesem Grunde muß die Kippschaltung 502 ebenfalls zu dieser Zeit zurückgestellt sein. Die
Suchen-Abtasten-Kippschaltung 445 bereitet die UND-Schaltungen 340 und 341 vor, die Steuersignale
an die Ringsteuereinheit 350 zur Steuerung
des Richtungsringes liefern. Der Richtungsring 250 steuert über die logische Ablenkauswähleinheit die
aus den Stromquellen 56, 76,106, 136 und den Kondensatoren 60 und 115 bestehenden Abtastintegratoren.
Wenn daher die Verriegelungsschaltung 445 im Abtastzustand ist, bewegt sich der Strahl unter
der Steuerung der Nord- und Süd-Stromquellen 106 und 136 (Fig. 4c) für die Bewegung in senkrechter
Richtung und unter der Steuerung der Stromquellen 56 und 76 für die Bewegung in horizontaler Richtung.
Die Suchen-Abtasten-Kippschaltung 445 hat etwa dieselbe Funktion wie die Abtast-Verriegelungsschaltung 310 von F i g. 2.
Wenn daher die Verriegelungsschaltung 445 im Abtastzustand ist, bewegt sich der Strahl unter der
Steuerung der Nord- und Süd-Stromquellen 106 und 136 (Fig. 4c) für die Bewegung in senkrechter
Richtung und unter der Steuerung der Stromquellen 56 und 76 für die Bewegung in horizontaler Richtung.
Der Ausgang des Verstärkers 65 hoher Impedanz ist mit dem Eingang einer Horizontal-Summierschaltung
475 verbunden, die ein weiteres Eingangssignal vom Ausgang des Verstärkers 429 hoher Impedanz
empfängt. Der Ausgang des Verstärkers 120 hoher Impedanz ist an einen Eingang einer Vertikal-Summierschaltung
480 angeschlossen, deren anderer Eingang mit dem Ausgang des Verstärkers 428 hoher Impedanz verbunden ist. Die Ausgänge
der Summierschaltungen 475 und 480 sind an Eingänge des Horizontaltreibers 476 bzw. des Vertikaltreibers
481 angeschlossen, deren Ausgänge mit dem Ablenkjoch der Kathodenstrahlröhre 10 verbunden
sind.
Der Richtungsring 250 arbeitet in derselben Weise, wie sie oben beschrieben ist, und zunächst ist
er so eingestellt, daß die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 (Fig. 2d) im Einstellzustand und die
anderen Verriegelungsschaltungen 251, 260, 265, 270, 275, 280 und 285 im Rückstellzustand sind.
Die logische Ablenkauswähleinheit 200 (Fig. 4b) steuert die Stromquellen 56 und 106 so, daß der
Strahl sich nach Norden bewegt, wenn er im schwarzen Bereich ist, und nach Osten, wenn er im weißen
Bereich ist.
Aus F i g. 5 und 6 ist zu ersehen, daß der Strahl das in Fig. 5 dargestellte Schriftzeichen W erfaßt
und daß er dann, da er sich im schwarzen Bereich befindet, die Richtung nach Norden einschlägt. Während
sich der Strahl nach Norden bewegt, geht er aus dem schwarzen in den weißen Bereich und wird
dabei veranlaßt, sich nach Osten zu bewegen, wie es oben beschrieben worden ist und wie es in F i g. 6 a
im einzelnen dargestellt ist. Bei der Bewegung des Strahls nach Osten überschreitet er seine Zeit im
weißen Bereich, und die Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung 330 wird eingestellt. Daher wird die
monostabile Kippschaltung 366 angestoßen, wodurch ■— wie schon erläutert — der Strahl veranlaßt wird,
in seine Ausgangslage zurückzukehren, in der er sich zu Beginn der Bewegung nach Osten befand
(Fig. 6b). Nach dem Ausschalten der Kippschaltung 336 bewirkt die Uhrzeigersinn-Verriegelungsschaltung
330 die Weiterschaltung des Richtungsringes 250 im Uhrzeigersinne, und daher wird die
Ost-Verriegelungsschaltung 251 eingestellt, und kurz danach wird — wie schon erläutert — die Nordost-Verriegelungsschaltung
255 rückgestellt. Wenn nun
die Ost-Verriegelungsschaltung 251 eingestellt ist, zeichnet der Strahl den Rand des Schriftzeichenteils
in Richtung Osten nach, indem er sich nach Südosten bewegt, wenn er im weißen Bereich ist, und
nach Nordosten, wenn er im schwarzen Bereich ist. Da nun der Strahl während des vorhergehenden Ausschlags
im weißen Bereich zu seinem Ausgangspunkt zurückgekehrt war, befindet er sich nun schon im
weißen Bereich und wendet sich daher nach Südosten, wie es Fig. 5 und 6c zeigen, wobei er vom
weißen in den schwarzen Bereich übergeht. Dabei wendet er sich dann im schwarzen Bereich nach
Nordosten und bewegt sich dabei wieder aus dem schwarzen Bereich in den weißen. Dann wird der
Strahl wieder zur Bewegung nach Südosten veranlaßt. Wie Fig. 6c zeigt, überschreitet der Strahl
jedoch wieder seine Zeit im weißen Bereich und kehrt zu seinem Ausgangspunkt zurück (Fig. 6d).
Wieder wird die Uhrzeigersinn-Verriegelungsschal-
ao tung 330 eingestellt und die monostabile Kippschaltung 336 angeschaltet. Der Richtungsring 250 wird
im Uhrzeigersinne weitergeschaltet, und daher werden die Südost-Verriegelungsschaltung 285 eingestellt
und die Ost-Verriegelungsschaltung 251 infolgedessen rückgestellt. Wenn die Südost-Verriegelungsschaltung
285 eingestellt ist, zeichnet der Strahl eine nach Südosten verlaufende Kante eines
Zeichens nach, indem er sich im weißen Bereich nach Süden und im schwarzen Bereich nach Osten
bewegt. Da der Strahl jetzt im weißen Bereich ist, bewegt er sich nach Süden (Fig. 6e). Er tritt aus
dem weißen in den schwarzen Bereich ein und ändert daher seine Richtung, und zwar bewegt er sich nun
in östlicher Richtung und geht dabei aus dem schwarzen wieder in den weißen Bereich. Nun wandert
er wieder nach Süden und geht aus dem weißen in den schwarzen Bereich und ändert dann erneut
seine Richtung, so daß er sich nach Osten bewegt und aus dem schwarzen in den weißen Bereich überwechselt.
Dies kann fortgesetzt werden, solange die Kurve in südöstlicher Richtung verläuft, wie es
Fig. 6ezeigt.
Wie man aus Fig. 5 und 6f ersehen kann, überschreitet der Strahl schließlich seine Zeit im schwarzen
Bereich beim Nachzeichnen der Kurve in südöstlicher Richtung. Wenn der Strahl zu lange im
schwarzen Bereich bleibt, wird dies durch die gemeinsame Wirkung des Schwarz-Integrators 326 und
des Spannungsdiskriminators 327 festgestellt, wodurch die Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung
332 eingestellt wird. Dadurch wird die monostabile Kippschaltung 336 angestoßen. Der Strahl
kehrt daher zu seinem Ausgangspunkt für den betreffenden Ausschlag im schwarzen Bereich zurück,
und dann wird nach dem Abfallen des Signals aus der Kippschaltung 336 der Richtungsring 250 entgegen
dem Uhrzeigersinne weitergeschaltet. Die Ost-Verriegelungsschaltung 251 wird also wieder eingestellt,
und die vorher eingestellte Südost-Verriegelungsschaltung 285 wird rückgestellt.
Wenn nun die Ost-Verriegelungsschaltung 251 eingestellt ist, bewegt sich der Strahl im schwarzen Bereich
nach Nordosten und im weißen Bereich nach Südosten. Da er jetzt im schwarzen Bereich ist, bewegt
sich der Strahl also nach Nordosten und überschreitet wieder seine Zeit im schwarzen Bereich,
wie es Fi g. 5 und 6 a zeigen. Wieder wird die Uhrzeigergegensinn-Verriegelungsschaltung
332 durch
709 587/279
den Diskriminator 327 eingestellt, und der Multivibrator 336 wird angestoßen. Der Strahl kehrt zu
seinem Ausgangspunkt zurück, und nach dem Abfallen des Ausgangssignals des Multivibrators 336
wird der Richtungsring 250 wieder entgegen dem Uhrzeigersinne weitergeschaltet, wodurch die Nordost-Verriegelungsschaltung
255 eingestellt und die Ost-Verriegelungsschaltung 251 rückgestellt werden.
Der Strahl ist noch im schwarzen Bereich, und da nun die Nordost-Verriegelungsschaltung 255 eingestellt
ist, wandert er nach Norden und gelangt dabei aus dem schwarzen in den weißen Bereich, wie es
Fig. 5 und 6i zeigen. Dann zeichnet der Strahl weiterhin den Rändern des SchriftzeichensW nach,
wie es aus F i g. 5 ersichtlich ist.
Um festzustellen, wann der Strahl vollständig um ein Schriftzeichen herumgewandert ist oder auch
um irgendeine andere Kurve, ist es unter idealen Bedingungen nur nötig, den Abstand zwischen dem
Ausgangspunkt und der derzeitigen Position des Strahls zu messen. Wenn dieser Abstand gleich Null
ist, kann daraus geschlossen werden, daß der Strahl den Umriß des Zeichens vollständig nachgezeichnet
hat. In der Praxis ist jedoch wegen der möglichen Verschiebung des Dokuments und anderer Parameter
eine andere Methode nötig, um festzustellen, ob der Strahl seinem ursprünglichen Ausgangspunkt so nahe
gekommen ist, daß angenommen werden kann, die Kurve oder das Zeichen ist vollständig nachgezeichnet.
Diese Methode wird in F i g. 7 graphisch veranschaulicht.
Die Ausgangslage des Strahls beim Abtasten befindet sich innerhalb der Abgrenzung des Kästchens^.
Um die Abgrenzungen der Kästchen^ und B von F i g. 7 zu bestimmen, sind sowohl der
Ausgang des Verstärkers 65 mit den Eingängen der Spannungsdiskriminatoren 484, 485, 491 und 492 als
auch der Ausgang des Verstärkers 120 mit den Eingängen der Spannungsdiskriminatoren 482, 483, 489
und 490 verbunden. Die untere und die obere Grenze des Kästchens A werden durch die Diskriminatoren
482 und 483 bestimmt. Ebenso definieren die Diskriminatoren 484 und 485 die linke und die rechte
Grenze des Kästchens^. Da alle Diskriminatoren 482, 483, 484 und 485 auf Erde bezogen sind, deflnieren
sie einen Bereich, auf den der Strahl gerichtet ist, wenn die Stromquellen 56, 76 und 106 und
136 abgeschaltet sind, d. h., wenn die Kondensatoren 60 und 115 durch die Schalter 515 bzw. 516 entladen
oder rückgestellt werden. Der Strahl befindet sich also zunächst im Kästchen A, wenn er mit dem Abtasten
des Zeichens beginnt. Die Ausgänge der Diskriminatoren 482, 483, 484 und 485 sind an die Eingänge
einer UND-Schaltung486 angeschlossen, deren Ausgang mit dem Einstelleingang einer bistabilen
Kippschaltung 487 verbunden ist. Die bistabile Kippschaltung 487 wird jedoch jetzt nicht umgeschaltet,
weil ihr Rückstelleingang an die monostabile Kippschaltung 305 angeschlossen ist, deren Impuls so lang
ist, daß er die bistabile Kippschaltung 487 im Rückstellzustand hält, damit sich der Strahl aus dem
Kästchen./! heraus- und in das KästchensB hineinbewegen kann, bevor die Kippschaltung 487 eingestellt
wird.
Der Einstellausgang der Kippschaltung 487 ist an einen Eingang einer UND-Schaltung 488 angeschlossen,
deren andere Eingänge mit den Ausgängen der Diskriminatoren 489, 490, 491 und 492 verbun-
den sind. Diese Diskriminatoren bestimmen die Abgrenzungen des Kästchens B. Nun wird noch der Abstand
zwischen den Kästchen A und B festgelegt. Dit den Abstand zwischen den Kästchen bestimmender]
Schaltungen setzen voraus, daß die vertikalen unc horizontalen Komponenten der Verschiebung einen
Mindestwert überschreiten, der sich mit dem Abtrieb und anderen Fehlern des Systems verträgt. Der Abstand
zwischen den Kästchen A und B wird durct die Spannungsdiskriminatoren 493 und 494 bestimmt.
Im Prinzip werden die gleichgerichteten Ausgangssignale der Verstärker 65 und 120 hoher Impedam
mit den in den Diskriminatoren 493 und 494 enthaltenen Konstanten verglichen. Der Ausgang des
Verstärkers 65 ist mit einem Eingang einer ODER-Schaltung 495 und mit einem Eingang eines Inverters
496 verbunden. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 495 entspricht im wesentlichen der gleichgerichteten
Ausgangsspannung des Verstärkers 65 und wird dem Spannungsdiskriminator 493 zugeführt.
In ähnlicher Weise ist der Ausgang des Verstärkers 120 mit den Eingängen der ODER-Schaltung 497
und des Inverters 498 verbunden. Der Ausgang des Inverters 498 führt ebenfalls zum Eingang dei
ODER-Schaltung 497, deren Ausgang mit einem Eingang des Diskriminators 494 verbunden ist. Die
Ausgänge der Diskriminatoren 493 und 494 sind mit den Eingängen einer UND-Schaltung 500 verbunden.
Wenn die den Diskriminatoren 493 und 494 zugeführten Eingangssignale den diesen Diskriminatoren
zugeordneten Konstanten gleichen, bereiten die Ausgangssignale der Diskriminatoren die UND-Schaltung
500 vor, und diese läßt einen Impuls durch, der die Kippschaltung 502 einstellt, deren Ausgang an Eingänge
der Schalter 505 und 506 angeschlossen ist. Mit der Einstellung der Kippschaltung 502 werden
die Schalter 505 und 506 abgeschaltet, und daher werden die Koordinaten für das Kästchen B durch
die Kondensatoren 507 und 508 gespeichert, damit ein Bezugswert der Koordinaten über die Verstärker
509 und 510 hoher Impedanz den Diskriminatoren 489, 490, 491 und 492 zugeleitet wird. Das Ausgangssignal
des Verstärkers 509 wird dem unteren Eingang des Diskriminators 489 und dem oberen Eingang
des Diskriminators 490 zugeführt. Der obere Eingang des Diskriminators 489 und der untere Eingang
des Diskriminators 490 sind mit dem Ausgang des Verstärkers 120 verbunden. Die Diskriminatoren
489 und 490 haben interne Vorspannungen, die sc eingeregelt sind, daß diese Diskriminatoren Ausgangsspannungen
liefern, wenn die Pegel der Vorspannungen über bzw. unter dem Potential des Kondensators
507 liegen. Auf diese Weise bestimmen die Diskriminatoren 489 und 490 die obere und untere
Begrenzung des Kästchens B. In entsprechender Weise sind die unteren und oberen Eingänge der Diskriminatoren
491 und 492 mit dem Ausgang des Verstärkers 510 und mit dem Ausgang des Verstärkers
65 verbunden. Dis Diskriminatoren 491 und 492 haben ebenfalls interne Vorspannungen, die so eingestellt
sind, daß die Diskriminatoren ansprechen, wenn ihr Pegel unter oder über dem Potential des Kondensators
508 liegt. Auf diese Weise bestimmt der Diskriminator 491 die linke Begrenzung und der Diskriminator
492 die rechte Begrenzung des Kästchens B.
Die Ausgänge der Diskriminatoren 489 und 492 sind mit den Eingängen der UND-Schaltung 488 ver-
1 24
bunden. Die UND-Schaltung 488 hat ebenfalls einen Eingang, der mit dem Einschaltausgang der bistabilen
Kippschaltung 487 verbunden ist. Die Kippschaltung 487 kann nur eingeschaltet werden, wenn der Strahl
sich im ^-Kästchen befindet, und wenn die monostabile Kippschaltung kein Ausgangssignal liefert, um
die bistabile Kippschaltung 487 rückzustellen. Wenn der Lichtstrahl das ^-Kästchen verläßt und in das
,B-Kästchen eintritt und die Begrenzungen des .B-Kästchens festliegen, wird die UND-Schaltung 488
nicht ansprechen, weil sich die bistabile Kippschaltung 487 noch im Rückstellzustand befindet. Unter
diesen Umständen kann der Lichtstrahl das B-Kästchen für den Abtastbetrieb verlassen.
Der Abtaststrahl wird nun dem Umriß des Zeichens folgen unter der Steuerung des Richtungsrings 250, wie oben beschrieben wurde. Wenn der
Abtaststrahl vom Kästchen B ausgehend das Zeichen abgefühlt hat und wieder in das Kästchen A eintritt,
sind die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 486 erfüllt, und die bistabile Kippschaltung 487 wird
eingeschaltet. Gleichzeitig werden auch die Eingangsbedingungen für die UND-Schaltung 488 erfüllt und
auf diese Weise die bistabile Kippschaltung 512 eingeschaltet. Mit dem Ansprechen der bistabilen Kippschaltung
512 wird die Suchen-Abtasten-Kippschaltung445 rückgestellt und schaltet so den Abtastbetrieb
auf den Suchbetrieb um.
Im Suchzustand der Kippschaltung 445 werden die Schalter 515 und 516 betätigt, um die Stromquellen
65 und 76 bzw. 106 und 136 rückzuschalten. Gleichzeitig spricht die UND-Schaltung 446 an und
schaltet die Stromquellen 426 und 427 ein.
Zu Beginn des Suchbetriebs wird der Abtaststrahl veranlaßt, sich vom ß-Kästchen zu einem neuen
Suchpunkt rechts von dem gerade abgetasteten Zeichen zu bewegen, dessen Höhe etwa in der Mitte
des gerade abgetasteten Zeichens liegt.
Da nun die bistabile Kippschaltung 445 im Suchzustand ist, sind die Schalter 515 und 516 betätigbar,
um die Stromquellen 56 und 76 bzw. 106 und 136 abzuschalten. Gleichzeitig werden die Stromquellen
426 und 427 eingeschaltet und lenken den Strahl z.B. zum Punkt 19 (Fig. 5). Der Punkt 19 wird
durch eine Gruppe von Uberwachungsschaltungen definiert. Die vertikale Koordinate des Punktes 19
erhält man, indem zu dem aus der Stromquelle 426, dem Kondensator 430 und aus dem Verstärker 428
hoher Impedanz eine Ladung übertragen wird, die gleich (AYmax-AYmJZ) ist, worin AYmax und
JYmin die elektrischen Äquivalente der maximalen und minimalen Vertikalablenkungen des Strahls sind,
die durch die Nord- und Süd-Stromquellen 106 und 136 bewirkt werden.
Den Wert (A YmJH) erhält man durch einen Vergleich der Ausgangsspannung eines Verstärkers 520
hoher Impedanz mit der des Verstärkers 120 hoher Impedanz durch den Diskriminator 524. Wenn die
Ausgangsspannung des Verstärkers 120 die des Verstärkers 520 übersteigt, schaltet der Diskriminator
524 eine Stromquelle 526 ein, die im Betrieb bleibt, bis die Ausgangsspannung des Verstärkers 520 die
des Verstärkers 120 eingeholt hat.
Den Wert (A Ym J2) erhält man durch einen Vergleich der Ausgangsspannung des Verstärkers 530
hoher Impedanz mit der des Verstärkers 120 mittels des Diskriminators 525. Wenn die Ausgangsspannung
des Verstärkers 120 die des Verstärkers 530 über-
1 164
steigt, schaltet der Diskriminator 525 die Stromquelle 531 ein, die im Betrieb bleibt, bis die Ausgangsspannung
des Verstärkers 530 die des Verstärkers 120 eingeholt hat.
Die Subtraktion dieser beiden Werte, d. h. AYmax-AYmin, erfolgt durch die gleichzeitige Betätigung
positiver und negativer Stromquellen der Stromquelle 426 während der Rückstellzeit der
Stromquellen 526 und 531. Die Stromquellen 526 ίο und 531 werden durch die Ausgangssignale der
UND-Schaltungen 540 und 541 rückgestellt. Die UND-Schaltungen 540 und 541 haben je einen Eingang,
der mit dem Rückstellausgang der Kippschaltung 445 verbunden ist. Die UND-Schaltung 540 hat
weiter einen Eingang, der mit dem Ausgang des Spannungsdiskriminators 542 verbunden ist, während
die UND-Schaltung 541 einen Eingang besitzt, der mit dem Ausgang des Spannungsdiskriminators 543
verbunden ist. Die negativen und positiven Stromquellen der Stromquellen 526 und 531 werden durch
die UND-Schaltungen 540 und 541 angeschaltet, und diese positiven und negativen Stromquellen arbeiten,
bis die Diskriminatoren 542 und 543 umschalten. Während dieser Zeit werden die Diskriminatoren 542
und 543 die positive bzw. die negative Spannungsquelle der Spannungsquelle 426 betätigen. Während
die Spannungsquelle 426 auf die halben Potentiale der Spannungsquellen 531 und 526 abgeglichen wird,
erhält der Kondensator 430 ein Potential, das gleich der halben Differenz der Potentiale auf den Kondensatoren
527 und 532 ist.
Die weiteste Auslenkung des Abtaststrahls in horizontaler Richtung nach rechts wird bestimmt durch
Vergleich der Ausgangsspannungen des Verstärkers 65 mit den Ausgangsspannungen des Verstärkers 550
mittels des Diskriminators 552. Wenn die Ausgangsspannung des Verstärkers 65 die des Verstärkers 550
übersteigt, schaltet der Diskriminator 552 die Stromquelle 554 ein, die im Betrieb bleibt, bis die Ausgangsspannung
des Verstärkers 550 die des Vestärkers 65 eingeholt hat.
Die aus der Stromquelle 554, dem Kondensator 556 und dem Verstärker 550 bestehende Speicherschaltung
wird rückgestellt durch eine UND-Schaltang 560, deren Ausgang an einen Eingang der
Stromquelle 554 angeschlossen ist. Während der Rückstellzeit erregt der Diskriminator 562 eine positive
Stromquelle der Stromquelle 427, an deren positiven Eingang der Ausgang des Diskriminators 562
angeschlossen ist. Der Eingang des Diskriminators 562 ist an den Ausgang des Verstärkers 550 angeschlossen.
Durch die Erregung der positiven Stromquelle der Stromquelle 427 wird der Horizontalformatintegrator,
der aus der Stromquelle 427, dem Kondensator 431 und dem Verstärker 429 hoher Impedanz
besteht, mit einer Teilspannung aufgeladen, die proportional A Xmax ist, und zwar ist A Xmax das
elektrische Äquivalent der maximalen Horizontalablenkung des Strahls, die durch die Ost-West-Stromquellen
56 und 76 bewirkt wird. Die Ladung auf dem Kondensator 431 erzeugt ein Signal zur Bewegung
des Abtaststrahls vom Kästchen B in horizontaler Richtung nach rechts.
Während der Bewegungen des Strahls zum Suchablaufpunkt 19 über das eben von ihm nachgezeichnete
Zeichen W hinweg muß das Videosignal ausgetastet werden, um zu verhindern, daß durch auftretende
Signale die Suchen-Abtasten-Kippschaltung
Claims (4)
1. Verfahren zum optischen Abtasten einer so Zeichenfolge auf einem Aufzeichnungsträger mittels
einer Kathodenstrahlröhre, bei der der Abtaststrahl den Linienzügen des Zeichens nachgeführt
wird, der Abtaststrahl den Aufzeichnungsträger zellenförmig nach Art des Fernsehrasters
bis zum Auftreffen auf ein Zeichen absucht, die
Konturen des Zeichens mit einer Zickzackbewegung umfährt, nach Beendigung der Abfühlung
des ersten Zeichens zu einem Suchablaufpunkt neben diesem Zeichen geführt wird und eine neue
Suchbewegung in Zeilenrichtung bis zum Auftreffen auf das nächste abzutastende Zeichen ausführt,
dadurchgekennzeichnet, daß der Abtaststrahl nach Auftreffen auf ein Zeichenteil rechtwinklig zur bisherigen Bewegungsrichtung
ausgelenkt wird und nach dem Austreten aus dem Zeichenteil wieder in Ausgangsrichtung ausgelenkt
oder bei zu langer Bewegung im Zeichenteil bzw. außerhalb des Zeichenteils in seine Ausgangslage
zurückgeführt und mit veränderter Richtung ausgelenkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahl nach Rückführung
in seine Ausgangslage bei zu langer Bewegung im Zeichenteil eine Änderung der Bewegungsrichtung
im Uhrzeigersinn und nach Rückführung in die Ausgangslage bei zu langer Bewegung außerhalb
des Zeichenteils eine Änderung der Bewegungsrichtung im Uhrzeigergegensinn erfährt.
3. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch eine logische Schaltung (445, 446, 450), die zur Steuerung des Abtaststrahls während des
Suchbetriebs eine Formatsteuereinheit (400) und während des Abtastbetriebs Abtastintegratoren
(319, 326) anschaltet, eine Ablenkauswähleinheit (200), deren Ausgänge mit Ablenkschaltungen
(50 und 100) für die horizontale und vertikale Auslenkung des Abtaststrahls verbunden sind,
einen aus mehreren bistabilen Elementen bestehenden Richtungsring (250), dessen Ausgang mit
den Eingängen der Ablenkauswähleinheit (200) und einer Ringsteuereinheit (350) verbunden ist,
und eine Taktsteuereinheit (300), die in Verbindung mit der Ablenkauswähleinheit (200) und
dem Richtungsring (250) die Auslenkung des Abtaststrahls abhängig davon, ob er sich innerhalb
oder außerhalb eines Zeichenteils befindet, in verschiedenen Richtungen steuert.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungsring (250) für
jede der Richtungen Nord, Nordost, Ost, Südost, Süd, Südwest, West und Nordwest eine bistabile
Kippschaltung (251, 255, 260, 265 bis 285) zur Steuerung der Bewegungsrichtung des Abtaststrahls
besitzt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 312 707;
USA.-Patentschrift Nr. 2 980 332;
IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 6, Nr. 2, »63, S. 99.
Französische Patentschrift Nr. 1 312 707;
USA.-Patentschrift Nr. 2 980 332;
IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 6, Nr. 2, »63, S. 99.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
709 587/279 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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| DE1241164B true DE1241164B (de) | 1967-05-24 |
Family
ID=27005787
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| BE (1) | BE664702A (de) |
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| DE (1) | DE1241164B (de) |
| FR (1) | FR1452642A (de) |
| GB (2) | GB1072530A (de) |
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