DE1241167B - Anordnung zur Darstellung von Schriftzeichen und anderen graphischen Dasrstellungen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlroehre - Google Patents
Anordnung zur Darstellung von Schriftzeichen und anderen graphischen Dasrstellungen auf dem Schirm einer KathodenstrahlroehreInfo
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- DE1241167B DE1241167B DE1964S0089574 DES0089574A DE1241167B DE 1241167 B DE1241167 B DE 1241167B DE 1964S0089574 DE1964S0089574 DE 1964S0089574 DE S0089574 A DES0089574 A DE S0089574A DE 1241167 B DE1241167 B DE 1241167B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6 -15/20
Nummer: 1241167
Aktenzeichen: S 89574IX c/42 m6
Anmeldetag: 18. Februar 1964
Auslegetag: 24. Mai 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Darstellung von Schriftzeichen und anderen
graphischen Darstellungen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre mit Ablenkschaltungen zur Erzeugung
eines Rasters mit im wesentlichen parallel 5 verlaufenden Spalten und mit einer Helligkeitssteuerschaltung,
welche entsprechend dem darzustellenden Schriftzeichen den Lichtpunkt des Kathodenstrahls
auf bestimmten Schnittpunkten zwischen den Rasterspalten und senkrecht dazu verlaufenden Rasterzeilen
sichtbar macht.
Bei bekannten Anordnungen dieser Art wird sowohl für die Horizontalablenkung als auch für die
Vertikalablenkung eine Sägezahnspannung verwendet. Die Verwendung einer Sägezahn-Ablenkspannung
für die schnellere Vertikalablenkung bringt jedoch verschiedene Schwierigkeiten mit sich. Insbesondere
sind zur übertragung von Sägezahnspannungen hoher Frequenz zu den Ablenkorganen sehr
breitbandige Schaltungen erforderlich, und die an den Grenzen dieses breiten Bandes unvermeidbar auftretenden
Verzerrungen erfordern sehr komplizierte Korrekturschaltungen.
Es ist auch schon eine Fernseh-Ablenkschaltung bekannt, bei der die schnelle Zeilenablenkung mit
Hilfe einer reinen Sinusspannung erzeugt wird, wobei durch eine entsprechende Horizontalablenkspannung
erreicht wird, daß die Zeilen parallel liegen. Zu diesem Zweck wird eine treppenförmige Horizontalablenkspannung
dadurch erzeugt, daß ein Kondensator stufenweise aufgeladen wird. Diese stufenweise
Aufladung erfolgt durch einen Gleichrichter, der durch eine Wechselspannung mit der doppelten
Zeilenfrequenz während der Zeilenaustastintervalle kurzzeitig geöffnet wird. Diese Lösung erfordert eine
verhältnismäßig komplizierte Schaltung.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung der eingangs angegebenen Art, welche die
Erzeugung und Übertragung der schnellen Vertikalablenkspannung mit einfachen Mitteln ermöglicht
und dennoch praktisch lineare Rasterspalten ergibt, ohne daß für die Bildung der Horizontalablenkspannung
ein komplizierter Schaltungsaufwand erforderlich ist.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Vertikalablenkschaltung einen ersten Sinusgenerator
enthält, dessen Ausgangsspannung unmittelbar an die Vertikalablenkorgane gelegt ist, daß die
Horizontalablenkschaltung einen Sägezahngenerator enthält, dessen Ausgangsspannung in einer Mischschaltung
die Ausgangsspannung eines zweiten Sinusgenerators überlagert wird, der die doppelte Fre-Anordnung
zur Darstellung von Schriftzeichen
und anderen graphischen Darstellungen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre
und anderen graphischen Darstellungen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre
Anmelder:
Societe Nouvelle d'Electronique
et de la Radio-Industrie, Paris
et de la Radio-Industrie, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz, Dr. G. Hauser
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
Manuel Maurice Jean Vuillard,
Fontenay aux Roses, Seine (Frankreich)
Fontenay aux Roses, Seine (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 19. Februar 1963 (925 249)
quenz wie der erste Sinusgenerator hat, daß die Ausgangsspannung der Mischschaltung an die Horizontalablenkorgane
angelegt wird und daß an den Ausgang des zweiten Sinusgenerators ein Impulsformer
angeschlossen ist, der Impulse mit einer der Frequenz des zweiten Sinusgenerators entsprechenden Folgefrequenz
abgibt, die der Helligkeitssteuerschaltung zugeführt werden.
Bei der Anordnung nach der Erfindung wird für die schnelle Vertikalablenkung eine reine Sinusspannung
verwendet, während die Horizontalablenkspannung durch einfache Überlagerung einer Sägezahnspannung
und einer Sinusspannnung mit der doppelten Frequenz der Vertikalablenkspannung erhalten wird. Dieser sehr einfach zu realisierende
Verlauf der Horizontalablenkspannung ergibt mit sehr guter Annäherung den gewünschten Parallelverlauf
der Rasterspalten. Darüber hinaus wird die überlagerte Sinusspannung der doppelten Frequenz
unmittelbar zur Erzeugung von Impulsen ausgenutzt, welche die Kreuzungspunkte der Rasterspalten mit
den gedachten Rasterzeilen definieren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt
709 587/282
3 4
F i g. 1 eine Reihe von Kurven, die die Bildung wird ferner von einem Sägezahngenerator 100 eine
der zur Erzeugung des Rasters dienenden Spannun- lineare Sägezahnschwingung zugeführt, der die
gen zeigen, Sinusschwingung von der Frequenz 2/ überlagert
F i g. 2 Diagramme von gestaffelten Impulsfolgen, wird, so daß am Ausgang der Mischschaltung 11 das
die in der Schaltung von Fig. 3 erzeugt werden, in 5 durch die Kurve d der Fig. 1 dargestellte Signal
ihrer zeitlichen Lage relativ zu der Vertikalablenk- abgegeben wird, welches den Horizontalablenkspannung,
organen der Kathodenstrahlröhre zugeführt wird, auf
Fig. 3 und 4 zusammen eine schematische Dar- der die Zeichen dargestellt werden solllen.
stellung einer erfindungsgemäßen Anordnung und Die Impulsformerschaltung 8 bildet aus der ihrem
Fig. 5 die Darstellung eines mittels der erfmdungs- io Eingang zugeführten Sinusschwingung der Fre-
gemäßen Anordnung erhaltenen Zeichens. quenz2/ Impulse/ mit der gleichen Folgefrequenz,
Bei der nachstehend beschriebenen Anordnung die den Impulsen/α,/Z>... von Fig. 1 entsprechen,
entsteht der Raster durch das Zusammenwirken einer Diese Impulse werden einerseits einer Verzögerungs-
an die Platten oder die Spulen der Vertikalablenkung kette R zugeführt, die an ihren gestaffelten Abgriffen
des Oszillographen angelegten Sinusschwingung und 15 die in FiS·2 dargestellten, zeitlich gegeneinander
einer an die Platten oder Spulen der Horizontal- versetzten Impulsfolgen liefert, die hier der Kürze
ablenkung angelegten, in besonderer Weise modul·- weSen mit n>
I2> I3>
I4> I5>
I6>Ιη bezeichnet sind,
zierten linearen Sägezahnschwingung. Die Sinus- Pie Impulse/1 können dabei mit den Impulsen/
schwingung von der Frequenz / ist in F i g. 1 durch identisch sein.
die Kurve« dargestellt. Bekanntlich verlaufen aber 20 Die Impulse/ werden außerdem an den Eingang
die Flanken einer Sinusschwingung nicht parallel, eines Schrittzählers 1 angelegt. Diese enthält eine
und die vertikalen Linien des Rasters hätten den bistabile Kippschaltung 13, die durch die ihrem
gleichen Verlauf, wenn für die Horizontalablenkung Eingang zugeführten Impulse/ abwechselnd in den
eine lineare Sägezahnschwingung verwendet würde, einen und in den anderen Zustand gebracht wird,
was für die Erzielung eines einwandfreien Rasters 25 Diese Kippschaltung 13 gibt somit am Ausgang eine
nachteilig ist. Die vertikalen Linien des Rasters, auf Rechteckspannung / der Frequenz / ab. Diese Recht-
dem die Zeichen dargestellt werden, sollen aber so eckspannung/ wird durch ein auf die Frequenz/
parallel wie möglich verlaufen. Um dies zu erreichen, abgestimmtes Filter 9 geschickt, das am Ausgang
wird einer linearen Sägezahnschwingung, die in eine Sinusschwingung der Frequenz / liefert, die der
Fig. 1 bei c dargestellt ist, eine Sinusschwingung 30 Kurve« von Fig. 1 entspricht und den Vertikal-
von der doppelten Frequenz der den Vertikalablenk- ablenkorganen der Kathodenstrahlrohre zugeführt
organen zugeführten Schwingung überlagert (Kurve b wird.
der Fig. 1), woraus sich die Kurve α1 ergibt, welche Die von den positiven Halbwellen der Rechteckdie
den Horizontalablenkorganen zugeführte Span- spannung/gebildeten Impulse werden einem Impulsnung
zeigt. Der Raster hat dann die Form der Kurve e 35 frequenzteiler 14 mit dem Teilerfaktor 3 zugeführt,
der Fig. 1. In Fig. 1 sind nur drei vollständige der somit für Jede dritte Schwingung der Rechteck-Schwingungen
dargestellt. Diese Zahl ist für die spannung / (und der Vertikalablenkspannung) einen
Bildung eines Zeichens ausreichend, wobei fünf Rechteckimpuls von der Dauer einer Halbwelle der
Rasterspalten für das Zeichen selbst und eine Raster- Rechteckspannung / abgibt. Diese Rechteckimpulse
spalte für den Abstand zwischen den Zeichen benutzt 40 werden einer Verschiebekette 15 mit sechs gestaffelwerden.
Es können aber natürlich auch mehr Raster- ten Abgriffen 10, 20, 30, 40, 50, 60 zugeführt. An
spalten pro Zeichen benutzt werden, wenn eine noch diesen Abgriffen erscheinen dann Rechteckimpulse
bessere Auflösung erwünscht ist. der gleichen Dauer, die jeweils gegeneinander um
Aus der Sinusschwingung b doppelter Frequenz eine Impulsbreite versetzt sind.
werden Synchronisierimpulse Ia, Ib ... mit der glei- 45 Es sind fünf Torschaltungsgruppen 2, 3, 4, 5, 6
chen Folgefrequenz (Kurve / der Fi g. 1) erzeugt, vorhanden, von denen jede sieben Torschaltungen
beispielsweise bei jedem abfallenden Nulldurchgang enthält, von denen jede einen Signaleingang und
der Sinusschwingung. In Fig. 2 sind diese Synchro- einen Steuereingang hat. Die Signaleingänge der
nisierimpulse in ihrer zeitlichen Lage zu der Sinus- sieben Torschaltungen jeder Gruppe sind an die
Schwingung« bei IaI, IbI nochmals dargestellt. 50 sieben Abgriffe der Verzögerungskette R angeschlos-Femer
ist in Fig. 2 angedeutet, wie diese Synchro- sen, so daß den fünf Torschaltungsgruppen2 bis 6
nisierimpulse mittels einer Verzögerungskette/? mit die sieben gestaffelten Impulsfolgen von Fig. 2 pargestaffelten
Abgriffen derart verzögert werden, daß allel zugeführt werden. Die Steuereingänge der sieben
man an den Abgriffen eine bestimmte Anzahl von Torschaltungen der Gruppe 2 sind an den Ausgang
Impulsfolgen IaI, IbI...; /a3, Ib3 ...;...; IaI, 55 10 der Verschiebekette 15 angeschlossen, die Steuer-IbI...
erhält, die gegeneinander um gleiche Zeit- eingänge der Torschaltungen der Gruppe3 an den
abstände versetzt sind. Bei dem dargestellten Beispiel Ausgang 20, diejenigen der Gruppe 4 an den Aussind
sieben solche Impulsfolgen vorhanden, die gang 30, diejenigen der Gruppe 5 an den Ausgang 40
sieben Zeilen des Rasters entsprechen. und diejenigen der Gruppe 6 an den Ausgang 50. Der
In F i g. 3 ist das Blockschaltbild einer Ausfüh- 60 Ausgang 60 ist mit dem Synchronisiereingang des
rungsform der zur Bildung des Rasters und zur Sägezahngenerators 100 verbunden.
Darstellung der Zeichen dienenden Schaltungs- In F i g. 4 sind die 35 Ausgänge der Torschaltunanordnung dargestellt. gen der Gruppen 2 bis 6 bei A1 bis A 35 dargestellt.
Darstellung der Zeichen dienenden Schaltungs- In F i g. 4 sind die 35 Ausgänge der Torschaltunanordnung dargestellt. gen der Gruppen 2 bis 6 bei A1 bis A 35 dargestellt.
Ein Oszillator 7 gibt eine Sinusschwingung mit der Während der Dauer des am Ausgang 10 der VerFrequenz
2/ ab, die der Kurve b von Fig. 1 ent- 65 schiebekette 15 erscheinenden Rechteckimpulses sind
spricht. Diese Sinusschwingung wird einerseits einer die sieben Torschaltungen der Gruppe 2 geöffnet, so
Impulsformerschaltung 8 und andererseits einer daß auf den sieben Ausgängen Al bis Al dieser
Mischschaltung 11 zugeführt. Der Mischschaltung 11 Gruppe der Reihe nach sieben zeitlich gestaffelte
Impulse erscheinen, und zwar jeweils ein Impuls der sieben gestaffelten Impulsfolgen /1 bis 11, die an den
Abgriffen der Verzögerungskette R abgegeben werden. Fig. 4 zeigt die zeitliche Lage dieser sieben
Impulse relativ zu der entsprechenden Halbwelle der Sinusschwingung, die den Vertikalablenkorganen zugeführt
wird. Es ist zu erkennen, daß diese sieben Impulse gleichmäßig über den etwa geradlinigen
Ast der Sinuswelle verteilt sind, der der ersten Rasterspalte entspricht. Die Torschaltungen der
übrigen Gruppen 3 bis 6 sind während dieser Zeit gesperrt.
Während der Dauer des am Ausgang 20 der Verschiebekette 15 erscheinenden Rechteckimpulses sind
in gleicher Weise die Torschaltungen der Gruppe 3 geöffnet, an deren Ausgängen A 8 bis A14 nun die
folgenden sieben gestaffelten Impulse erscheinen. Der gleiche Vorgang wiederholt sich für die Gruppen 4,
5 und 6, so daß schließlich im Verlauf von fünf aufeinanderfolgenden Halbwellen der Vertikalablenk-Spannung,
die wegen der in Fig. 1 dargestellten Form der Horizontalablenkspannung d fünf nebeneinanderliegenden
geradlinigen Rasterspalten entsprechen, die in F i g. 4 dargestellten 35 gestaffelten
Impulse an den Ausgängen A1 bis A 35 erscheinen.
Wie in der rechten Hälfte von F i g. 4 angedeutet ist, sind die Ausgänge A1 bis A 35 mit den 35 Zeilendrähten
einer Diodenmatrix 16 verbunden. Diese Diodenmatrix besitzt für jedes darzustellende Zeichen
einen Spaltendraht 51, S2 ... Sn, der mit bestimmten
Zeilendrähten durch eine Diode gekoppelt ist. Jeder der Spaltendrähte 51, 52... wird zur Darstellung
des ihm zugeordneten Zeichens über einen Wählerverstärker 12 mit der Helligkeitssteuerelektrode
der Kathodenstrahlröhre verbunden. Dieser Helligkeitssteuerelektrode werden also der Reihe
nach die Impulse zugeführt, die an denjenigen Ausgängen A1 bis A 35 erscheinen, die über Dioden mit
dem gewählten Spaltendraht verbunden sind. Jeder dieser Impulse entsperrt den Elektronenstrahl, so
daß im Zeitpunkt seines Erscheinens ein Lichtpunkt auf dem Leuchtschirm aufleuchtet.
Fig. 5 läßt erkennen, wie die Anordnung der Dioden für jeden Spaltendraht bestimmt werden
kann. Diese Darstellung zeigt den Raster, dessen fünf Spaltenlinien durch fünf aufeinanderfolgende
Halbwellen der Veriikalablenkspannung und dessen sieben Zeilenlinien durch die sieben gestaffelten
Impulsfolgen Il... 17 definiert sind. Der Rasterpunkt
Pl wird durch den am Ausgang A1 erscheinenden
Impuls definiert, der Rasterpunkt P 2 durch den am Ausgang A 2 erscheinenden Impuls usw.
Diejenigen Rasterpunkte, die zur Darstellung eines Zeichens aufleuchten sollen, geben die Ausgänge an,
die über Dioden mit dem diesem Zeichen zugeordneten Spaltendraht der Diodenmatrix 16 verbunden
sein müssen. Bei der in F i g. 5 als Beispiel angegebenen Darstellung der Ziffer »8« sind dies die Rasterpunkte
P2, P3, PS, P6, P8, PU, P14, P15, P18,
P 21, P 22, P 25, P 28, P 30, P 31, P 33, P 34. Demzufolge müssen die Ausgänge A 2, A 3, A 5, A 6, A 8,
A11, A14, A15, A18, A 21, A 22, A 25, A 28, A 30,
A 31, A 33, A 34 über Dioden mit dem Spaltendraht verbunden sein, der zur Darstellung der Ziffer »8«
mit dem Wählerverstärker 12 verbunden wird.
Die phasenstarre Synchronisierung zwischen der Vertikalablenkspannung, der Horizontalablenkspannung
und den Helligkeitssteuerimpulsen ist bei der beschriebenen Schaltung dadurch gewährleistet, daß
alle diese Signale aus der gleichen Grundschwingung der Frequenz 2/ abgeleitet sind. Zur Einstellung der
richtigen Phasenlage, insbesondere der Helligkeitssteuerimpulse in bezug auf die Vertikalablenkspannung,
ist eine zusätzliche Phasenschieberschaltung vorgesehen, die zur Vereinfachung der Zeichnung
nicht dargestellt ist.
Claims (3)
1. Anordnung zur Darstellung von Schriftzeichen und anderen graphischen Darstellungen
auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre mit Ablenkschaltungen zur Erzeugung eines Rasters
mit im wesentlichen parallel verlaufenden Spalten und mit einer Helligkeitssteuerschaltung,
welche entsprechend dem darzustellenden Schriftzeichen den Lichtpunkt des Kathodenstrahls auf
bestimmten Schnittpunkten zwischen den Rasterspalten und senkrecht dazu verlaufenden Rasterzeilen
sichtbar macht, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalablenkschaltung einen ersten Sinusgenerator (9) enthält, dessen
Ausgangsspannung unmittelbar an die Vertikalablenkorgane gelegt ist, daß die Horizontalablenkschaltung
einen Sägezahngenerator (10) enthält, dessen Ausgangsspannung in einer Mischschaltung (11) die Ausgangsspannung eines
zweiten Sinusgenerators (7) überlagert wird, der die doppelte Frequenz wie der erste Sinusgenerator
(9) hat, daß die Ausgangsspannung der Mischschaltung an die Horizontalablenkorgane
angelegt wird und daß an den Ausgang des zweiten Sinusgenerators (7) ein Impulsformer (8)
angeschlossen ist, der Impulse mit einer der Frequenz des zweiten Sinusgenerators entsprechenden
Folgefrequenz abgibt, die der Helligkeitssteuerschaltung zugeführt werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des Impulsformers
(8) eine Frequenzteilerschaltung (13) mit dem Teilerfaktor 2 angeschlossen ist und daß die
am Ausgang der Frequenzteilerschaltung (13) erhaltene Rechteckspannung mit der halben Frequenz
des zweiten Sinusgenerators (7) einem Filter (9) zugeführt wird, das den ersten Sinusgenerator
darstellt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des Impulsformers
(8) eine Verzögerungskette (R) angeschlossen ist, die eine der Zeilenzahl des Rasters
entsprechende Zahl von gestaffelten Ausgängen hat, daß die Ausgänge der Verzögerungskette mit
einer entsprechenden Zahl von Eingängen einer der Spaltenzahl des Rasters entsprechenden Zahl
von Torschaltungsgruppen (2, 3, 4, 5, 6) parallel verbunden sind, daß an den Ausgang der Frequenzteilerschaltung
(13) eine weitere Frequenzteilerschaltung (14) und eine zweite Verzögerungskette
(15) mit einer der Zahl der Rasterspalten entsprechenden Zahl von Ausgängen angeschlossen sind, die so ausgeführt sind, daß
jeweils ein Ausgang der zweiten Verzögerungskette (15) für die Dauer einer Rasterspalte erregt
ist, daß jeder Ausgang der zweiten Verzögerungskette mit dem Steuereingang einer Torschaltungsgruppe
(2, 3, 4, 5, 6) verbunden ist und daß die
Ausgänge aller Torschaltungsgruppen mit den Zeilenleitungen einer Diodenmatrix (16) verbunden
sind, deren Spaltenleitungen wahlweise mit der Helligkeitssteuerelektrode der Kathodenstrahlröhre
verbunden werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 701895; britische Patentschrift Nr. 900 929;
USA.-Patentschrift Nr. 2920 312; Journal Brit. IRE, August 1961, S. 139 bis 143.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 587/282 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR925249A FR1362463A (fr) | 1963-02-19 | 1963-02-19 | Perfectionnements aux procédés d'inscription de caractères sur des oscilloscopes cathodiques |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1241167B true DE1241167B (de) | 1967-05-24 |
Family
ID=8797360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964S0089574 Pending DE1241167B (de) | 1963-02-19 | 1964-02-18 | Anordnung zur Darstellung von Schriftzeichen und anderen graphischen Dasrstellungen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlroehre |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1241167B (de) |
| FR (1) | FR1362463A (de) |
| GB (1) | GB1039742A (de) |
| NL (1) | NL6401449A (de) |
| SE (1) | SE315656B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE701895C (de) * | 1930-03-05 | 1941-01-25 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Fernseheinrichtung, bei der ein ueber das Bildfeld gefuehrter Abtaststrahl einer Kathoden-strahlroehre sowohl auf dem Hinwege als auch auf dem Rueckwege Bildeindruecke vermittelt |
| US2920312A (en) * | 1953-08-13 | 1960-01-05 | Lab For Electronics Inc | Magnetic symbol generator |
| GB900929A (en) * | 1958-04-16 | 1962-07-11 | Standard Telephones Cables Ltd | Improvements in character display arrangements |
-
1963
- 1963-02-19 FR FR925249A patent/FR1362463A/fr not_active Expired
-
1964
- 1964-02-17 NL NL6401449A patent/NL6401449A/xx unknown
- 1964-02-18 SE SE197764A patent/SE315656B/xx unknown
- 1964-02-18 DE DE1964S0089574 patent/DE1241167B/de active Pending
- 1964-02-19 GB GB690964A patent/GB1039742A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE315656B (de) | 1969-10-06 |
| GB1039742A (en) | 1966-08-24 |
| NL6401449A (de) | 1964-08-20 |
| FR1362463A (fr) | 1964-06-05 |
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