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DE1241156B - Vorrichtung zur Entlueftung eines Arbeitsraumes - Google Patents

Vorrichtung zur Entlueftung eines Arbeitsraumes

Info

Publication number
DE1241156B
DE1241156B DE1961S0072621 DES0072621A DE1241156B DE 1241156 B DE1241156 B DE 1241156B DE 1961S0072621 DE1961S0072621 DE 1961S0072621 DE S0072621 A DES0072621 A DE S0072621A DE 1241156 B DE1241156 B DE 1241156B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
venting
work area
throttle valve
air
throttle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961S0072621
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Staudenmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1961S0072621 priority Critical patent/DE1241156B/de
Publication of DE1241156B publication Critical patent/DE1241156B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/02Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using chambers or hoods covering the area
    • B08B15/023Fume cabinets or cupboards, e.g. for laboratories

Landscapes

  • Ventilation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Entlüftung eines Arbeitsraumes Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entlüftung eines Arbeitsraumes mit Hilfe zweier Ansaugrohre, deren jedes eine Drosselklappe enthält.
  • Für Laboratorien, in denen mit Isotopen gearbeitet wird, sind Abzüge - auch unter dem Namen Digestorium - bekannt, die mit einem Schiebefenster versehen sind. Die bekannten Abzüge besitzen einen Nebenabzugskanal, durch welchen Raumluft abgesaugt wird. Beim öffnen des Schiebefensters wird dieser Nebenabzugskanal entsprechend durch eine Drosselklappe in seinem Querschnitt verringert, dafür wird die Raumluft durch das geöffnete Schiebefenster in stärkerem Maße abgesaugt. Es ist ferner bekannt, durch entsprechende Klappen den Gesamtdurchsatz durch den Abzug zu verändern und die Luftzuführung innerhalb des Abzugs, je nachdem, ob schwere oder leichte Gase abgesaugt werden sollen, veränderbar zu gestalten. In besonderen Fällen besteht die Aufgabe, den Luftdurchsatz durch den Abzug jeweilig sehr stark zu drosseln. Andererseits soll jedoch aus Sicherheitsgründen die Belüftung im Arbeitsraum selbst konstant gehalten werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Belüftungsverhältnisse im Arbeitsraum von dem jeweils gewünschten Luftdurchsatz durch den Abzug unabhängig zu machen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird von einer Entlüftung eines Arbeitsraumes mit zwei Ansaugrohren ausgegangen, deren jedes eine Drosselklappe enthält, und die Erfindung besteht darin, daß die beiden Drosselklappen derart miteinander verbunden sind, daß die Summe der durch die Drosselklappen veränderbaren wirksamen Querschnitte der beiden Ansaugrohre konstant bleibt. Hierdurch läßt sich erreichen, daß der Luftdurchsatz in einem Ansaugrohr, das z. B. mit einem Digestorium in Verbindung steht, stark gedrosselt werden kann, ohne daß im Arbeitsraum weilende Personen einer Gefährdung durch mangelnden Luftaustausch ausgesetzt sind.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dient eine Zeichnung. Diese gibt schematisch eine Schnittanordnung durch einen Abzug 1 und eine Ansaugleitung 2 wieder. Der Abzug 1 ist ein schrankartiger Arbeitsplatz mit einer öffnung 3, die durch ein Schiebefenster 4 mehr oder weniger geschlossen werden kann. Im Schiebefenster 4 können außerdem mit Handschuhen versehene Eingreiflöcher vorgesehen sein. Der Luftabzug aus dem Raum, in welchem der Abzug 1 steht, erfolgt normalerweise durch die Fensteröffnung 3, und zwar durch einen oberen Kanal 5 und einen unteren Kanal 6, wobei das Verhältnis der abgesaugten Luftmenge für die beiden Kanäle durch eine Regelklappe R1 beliebig eingestellt werden kann, um den Hauptluftabzug durch die untere Abzugsleitung 6 und die obere Abzugsleitung 5 zu bewerkstelligen. Aus den Röhren 5 und 6 gelangt die Abzugsluft durch ein Rohr 7 und über eine Drosselklappe 8 zur Absaugleitung 2. Die Drosselklappe 8 ist mit einer Drosselklappe 9 so verbunden, daß die Drosselklappe 9 in ihrer Leitung 10 den Luftdurchlaß in dem Maße öffnet, wie der Luftdurchlaß durch die Drosselklappe 8 gedrosselt wird. Dadurch ist gesichert, daß die Raumlüftung auf alle Fälle konstant bleibt, gleichgültig, ob zur Belüftung des Raumes eine Filteröffnung 11 oder eine Filteröffnung 12 bzw. der Abzug 1 benutzt wird. Die Filteröffnung 11 dient zur zusätzlichen Raumlüftung in dem Fall, daß durch die Drosselklappe 8 die Raumbelüftung teilweise abgedrosselt ist. In der Parallelleitung kommt die abziehende Luft dabei an einer Schieberplatte R3 vorbei, die mit dem Schiebefenster 4 durch einen Draht-oder Kettenzug 14 oder auf andere mechanische Weise so verbunden ist, daß sich die Schieberplatte R3 in das Rohr 13 in dem Maße tiefer einsenkt, je weiter die Fensteröffnung 3 durch Hochschieben des Fensters 4 geöffnet wird und umgekehrt. Außerdem ist noch ein Filter B3 vorhanden, welches über eine kurze Rohrverbindung 15 mit der Absaugleitung 2 verbunden ist. Ein zusätzlicher Schieber 16 erlaubt es, diesen Abzugsweg nach Wunsch zu drosseln.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zur Entlüftung eines Arbeitsraumes mit Hilfe zweier Ansaugrohre, deren jedes eine Drosselklappe enthält, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die beiden Drosselklappen (8, 9) derart miteinander verbunden sind, daß die Summe der durch die Drosselklappen (8, 9) veränderbaren wirksamen Querschnitte der beiden Ansaugrohre (10, 13) konstant bleibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1702 946, 1747 980, 1771285, 1771767; Chemische Technik 8 (1956), S. 315; Chemie-Ing.-Technik 29 (1957), S. 64; Kerntechnik 2 (1960), S. 116.
DE1961S0072621 1961-02-20 1961-02-20 Vorrichtung zur Entlueftung eines Arbeitsraumes Pending DE1241156B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2249702A1 (de) * 1972-10-11 1974-04-18 Bbc Brown Boveri & Cie Entlueftungs- und entqualmungseinrichtung
DE3319085A1 (de) * 1983-05-26 1984-11-29 Buderus Ag, 6330 Wetzlar Be- und entlueftungseinrichtung fuer einen abzugsschrank von labortischen

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DE1702946U (de) * 1955-05-06 1955-07-21 Leybold Laboratoriums Einricht Abzugsschrank, vornehmlich fuer isotopen-laboratorium.
DE1747980U (de) * 1957-04-27 1957-07-04 Leybold Laboratoriums Einricht Abzug, insbesondere fuer isotopenlaboratorien.
DE1771285U (de) * 1958-04-16 1958-07-31 Kernreaktor Bau Und Betr S Ges Isotopen-abzugskasten fuer heisslaboratorien.
DE1771767U (de) * 1958-06-07 1958-08-07 Wolfferts Fa J Laboratoriums-gasabzug mit automatischer luftumleitung.

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