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DE1240615B - Flache Kulierwirkmaschine - Google Patents

Flache Kulierwirkmaschine

Info

Publication number
DE1240615B
DE1240615B DEC19415A DEC0019415A DE1240615B DE 1240615 B DE1240615 B DE 1240615B DE C19415 A DEC19415 A DE C19415A DE C0019415 A DEC0019415 A DE C0019415A DE 1240615 B DE1240615 B DE 1240615B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
switch
limit
actuated
limit stops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19415A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Blood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
William Cotton Ltd
Original Assignee
William Cotton Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by William Cotton Ltd filed Critical William Cotton Ltd
Priority claimed from GB44945/61A external-priority patent/GB1035473A/en
Publication of DE1240615B publication Critical patent/DE1240615B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/06Straight-bar knitting machines with fixed needles with provision for narrowing or widening to produce fully-fashioned goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Flache Kulierwirkmaschine Die Erfindung betrifft eine flache Kulierwirkmaschine System Cotton zur Herstellung von Unter-und Oberbekleidung, bei welcher die Begrenzungsanschläge für die Fadenführerschienen und die wirksame Länge des Kulierarms für das Mindern bei laufender Maschine intermittierend verstellbar und bei stehender Maschine durch einen elektrisch gesteuerten Motor kontinuierlich genau in ihre Ausgangsstellung zurückführbar sind.
  • Die Zeitschrift »Wirkerei- und Strickerei-Technik«, Januar 1958, S. 33 bis 35, beschreibt, wie die Begrenzungsanschläge für die Fadenführerschienen durch einen besonderen Motor in die jeweils erforderliche Stellung bringbar sind.
  • Die britischen Patentschriften 772737 und 788870 sowie die USA: Patentschrift 2 692 489 zeigen die Verwendung von elektrischen Kraftquellen, elektrischen Schaltern, elektrischen Sicherheitseinrichtungen u. dgl. im Zusammenhang mit Fadenführerschienen.
  • Bei Strumpfmaschinen ist es bekannt, die Mindernadeln und die Begrenzungsanschläge durch einen elektrisch gesteuerten Motor in ihre vorherige Lage zurückzuführen. In Strumpfmaschinen ist jedoch die Minderbreite am Ende stets geringer als am Anfang, so daß es lediglich notwendig ist, die Mindernadeln und die Begrenzungsanschläge in eine Richtung zurückzuführen, d. h. nach außen, wozu ein Motor mit einer Drehrichtung vorgesehen ist, sowie eine einfache Kupplung mit zwangläufigen Stoppmitteln für Rückstellzwecke.
  • Es ist ferner üblich, die Rückstellung des Kulierarms durch die gleichen Schaltmittel zu bewirken, welche die Begrenzungsanschläge zurückführen. Das bewirkt in unerwünschter Weise eine schwere Belastung der Schaltmittel.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Rückführung der Begrenzungsanschläge für die Fadenführerschienen und der wirksamen Länge des Kulierarms entweder nach innen oder außen entsprechend den Erfordernissen an Unter- und Oberbekleidungsmaschinen sowie die Rückstellung der wirksamen Länge des Kulierarms bei laufender Maschine unabhängig von der Rückstellung der Begrenzungsanschläge zu ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Begrenzungsanschläge und die wirksame Länge des Kulierarms durch einen gemeinsamen reversierbaren Motor verstellbar sind, dessen Arbeitsrichtung durch einen von dem Begrenzungsanschlag betätigten Schalter entgegengesetzt zur jeweiligen Arbeitsrichtung umschaltbar ist. Diese Verstellung erfolgt gleichzeitig bei Stillstand der Maschine. Bei laufender Maschine dagegen ist die wirksame Länge des Kulierarms unter Zwischenschaltung einer von der Maschine gesteuerten Kupplung in den Verstellantrieb unabhängig von der Verstellung der Begrenzungsanschläge verstellbar. Dazu weist die Kupplung einen toten Gang auf, welcher von den intermittierend verstellten Begrenzungsanschlägen aufnehmbar ist.
  • Mit besonderem Vorteil ist die Rückführung der Begrenzungsanschläge und der wirksamen Länge des Kulierarms nur bei Stillstand der Maschine durch einen Startschalter über einen von der Triebstange betätigten Steuerschalter steuerbar. Die Kupplungen für Schnellauf und Langsamlauf sind durch einen Steuerschalter steuerbar, welcher durch eine auf dem Begrenzungsanschlag angeordnete Nockenscheibe zum Verlangsamen der Rückführung betätigbar ist. Ein vom Begrenzungsanschlag betätigter Vorbereitungsschalter bereitet das genaue Halten durch einen Endschalter vor, der durch einen Schaltplunger betätigt ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt F i a. 1 eine schematische Darstellung einschlägiger Teile einer flachen Kulierwirkmaschine zur Verdeutlichung der Rückstellung der Begrenzungsanschläge, F i g. 2 eine Darstellung des von der Triebstange betätigten Steuerschalters, F i g. 3 a und 3 b einen Querschnitt bzw. eine Vorderansicht der Rückstellanzeige mit Schalteinrichtungen, F i g. 3 c und 3 d Einzelansichten der Schalter in der Vorrichtung gemäß F i g. 3 a und 3 b, F i g. 4 eine Einzelansicht einer Indexvorrichtung zur Betätigung eines weiteren Schalters, F i-. 5 ein Stromkreisdiagramm des elektrischen Teils der Rückstellvorrichtung, F i g. 6, 6 a und 6 b eine ähnliche Ansicht wie F i g. 1 zur Veranschaulichung der Zughebelverstellmittel mit einer Einzelheit des Startschalters, F i g. 7 eine Einzelansicht einer spindelgesteuerten Kupplung mit totem Gang und F i g. 8 eine schematische Darstellung des toten Ganges der Kupplung.
  • F i g. 1 zeigt die konventionelle Anordnung einer Fadenführerschiene 1. zusammen mit einer Fontur 2, verbunden mit einem Bremskasten 3, der durch eine Bremsschiene 4 mit der Stange 5 und der Zugstange 6 und ebenfalls mit der Kuliereinrichtung 7 verbunden ist.
  • Die untere Hälfte dieser Figur zeigt, daß die Kuliereinrichtung 7 mit verstellbarem Kulierarm 7 a einstellbar ist durch mit 8 und 9 bezeichnete Verstellgetriebe zur Bewegungsübertragung mittels einer Betätigungswelle 10 und einer Gegenwelle 11. Zusätzlich ist die Welle 10 durch Kette und Kettenrad 12 mit einer Führungsspindel 13 verbunden, auf der die Begrenzungsanschläge 14 und 15 bewegbar sind.
  • Der Begrenzungsanschlag 14 trägt einen Zeiger 16, der mit einem geraden Maßstab 17 zusammenarbeitet,- zu dem auch ein unabhängig beweglicher Rückstellzeiger 18 gehört.
  • Der Rückstellzeiger 18 steht gewöhnlich in der Anfangsstellung der Begrenzungsanschläge 14, 15, wie sie vom Zeiger 16 angedeutet wird. Wenn die Maschine zwischen der Herstellung zweier Wirkstücke stillsteht, wird gewöhnlich eine Gegenwelle 11 durch eine Handkurbel 19 gedreht, um die Betätigungswelle 10 zu drehen und damit die Begrenzungsanschläge 14, 15 auf die Stellung des Rückstellzeigers 18 zurückzustellen. Bei diesem Arbeitsgang stellt die Welle 10 auch die Kuliereinrichtung auf die Anfangsstellung zurück.
  • Erfindungsgemäß wird diese Wiedereinstellung motorisch vorgenommen, um eine Handbetätigung durch die Handkurbel 19 zu vermeiden.
  • Zu diesem Zweck wird die Welle 11 nach Handbetätigung eines Startschalters 21 durch einen Elektromotor betätigt. Um sicherzustellen, daß der Motor 20 vom Startschalter 21 nur gestartet werden kann, wenn die Maschine nicht läuft, ist die normale Triebstange 22 (F i g. 2) mit einem konischen Bund 22a versehen, um einen Steuerschalter 23, in Reihe mit Startschalter 21, zu öffnen, wenn die Triebstange »eingeschaltet« ist und die Maschine läuft, und ihn nur dann zu schließen, wenn die Triebstange »ausgeschaltet« ist und die Maschine nicht läuft.
  • Der Motor 20 kann die Welle 11 über eine Kupplung für Langsamlauf 24 über Kette und Kettenrand 25 und über eine Kupplung für Schnellauf 26 über Kette und Kettenrand 27 antreiben.
  • Um die Arbeitsrichtung des Motors zum Rückstellen der Begrenzungsanschläge in ihre Ausgangsstellung zu bestimmen, so daß die Zeiger 16 und 18 übereinstimmen, ist der Rückstellzeiger 18 mit einem Mitnehmerschalter 28 (F i g. 3 a und 3 c) versehen.
  • Der Mitnehmerschalter 28 weist ein drehbares Glied 29 mit zwei Vorsprüngen 30, 31 auf, die wahlweise von einer verstellbaren Schraube 32 auf dem Begrenzungsanschlag 14 berührt werden können. Die Arbeitsweise des Mitnehmerschalters ist nachstehend beschrieben.
  • Um den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem der Rückstellzeiger 18 durch Übergang von der Kupplung für Schnellauf 26 zur Kupplung für Langsamlauf 24 verlangsamt wird, ist ein nockenbetätigter Steuerschalter 33 (F i g. 3 a und 3 d) mit dem Zeiger 18 verbunden. Der Steuerschalter 33 wird von einer Nockenscheibe 34 betätigt, die am Begrenzungsanschlag 14 sitzt.
  • Um den Motor bei Fluchten des Zeigers 18 mit dem Anschlagzeiger 16 genau zu stoppen, ist außerdem mit dem Zeiger 18 ein Vorbereitungsschalter 35 vorgesehen, der von einer Stellschraube 36 am Begrenzungsanschlag 14 betätigt wird. Der Vorbereitungsschalter 35 wird so eingestellt, daß er in annähernd einem Nadelabstand von jeder Seite der Nadel auslöst, auf die der Fadenführer eingestellt ist, wie durch den Abstand zwischen den Pfeilen A-A in F i g. 3 b angedeutet ist. Wie in F i g. 4 gezeigt, enthält der dort dargestellte Indexmechanismus einen Endschalter 37, welcher mit einer Stütze 38 für den Schaltplunger 39 verbunden ist und von einer vom Schaltplunger 39 getragenen Stellschraube 40 betätigt wird. Die Arbeitsweise des Schalters 35, 37 wird nachstehend beschrieben.
  • Aus F i g. 5 wird ersichtlich, daß ein Stromkreis vorgesehen ist mit einem Motor 20, dem Startschalter 21, dem Kontrollschalter 23, der Kupplung für Langsarnlauf 24 und der Kupplung für Schnelllauf 26.
  • Die Kupplungen 24, 26 sind wahlweise vom Steuerschalter 33 durch das Relais 33 R zu betätigen. Der Stromkreis enthält außerdem den Mitnehmerschalter 28, welcher mit bei 28a angedeuteten Mitteln zum Bestimmen der Arbeitsrichtung des Motors 20 in stromführender Verbindung steht.
  • Außerdem sind die Schalter 35, 37 parallel geschaltet und verbunden mit dem Startschalter 21 und wechselweise zu betätigen, um den Stromkreis zu unterbrechen, nachdem der Startschalter 21 geschlossen ist.
  • Bei der Arbeit ist der Startschalter 21 normalerweise offen, der Kontrollschalter 23 nur bei Stillstand der Maschine und die Schalter 35 und 37 normalerweise geschlossen.
  • Der nockenbetätigte Steuerschalter 33 ist normalerweise offen und der Relaisschalter 33 R in einer Stellung zur Vorbereitung der Arbeit der Kupplung für Schnellauf. Der Mitnehmerschalter 28 ist geschlossen und bereitet den Motor 20 zur Arbeit vor in einer Richtung entsprechend der Stellung, in der das drehbare Glied 29 belassen wurde, wobei dessen Stellung stets geeignet ist zur motorischen Betätigung der Schrauben, um die Begrenzungsanschläge 14, 15 in die Rückstellung zu führen in einer Richtung entgegengesetzt zu der, aus der sie aus der Rückstellung bewegt werden.
  • Angenommen, ein Wirkstück ist fertiggestellt, und die Maschine steht still, so wird der Startschalter 21 gedrückt und geschlossen, und unter der Voraussetzung, daß die Triebstange »ausgeschaltet«, d. h. der Steuerschalter 23 geschlossen ist, läuft der Motor 20 an und treibt die Wellen 10, 11 über die Kupplung für Schnellauf 26 an. Die Arbeitsrichtung des Motors ist vom Mitnehmerschalter 28 in der bereits beschriebenen Weise eingestellt, so daß die Begrenzungsanschläge 14, 15 schnell vom Motor 20 weiter zur Ausgangsposition versetzt werden.
  • Bei Annäherung des Anschlagzeigers 16 an den Rückstellzeiger 18 berührt der Nocken 34 den nokkenbetätigten Steuerschalter 33 und schließt ihn, wobei das Relais 33 R betätigt und von der Kupplung für Schnellauf 26 zur Kupplung für Langsamlauf 24 gewechselt wird, so daß danach die Neueinstellung der Begrenzungsanschläge 14, 15 langsam erfolgt.
  • Bei Annäherung des Anschlagzeigers 16 an den Rückstellzeiger 18 bis auf einen Nadelabstand von der Nadel, an der der Fadenführer halten muß, wird der Vorbereitungsschalter 35 durch die Schraube 36 geöffnet, um das öffnen des Stromkreises vorzubereiten. Am Ende des einen Nadelabstandes wird der Endschalter 37 durch Einfallendes Indexplungers 39 in die entsprechende Nut des Indexrades geöffnet, so daß genau an diesem Punkt der Motor 20 gestoppt wird und die Begrenzungsanschläge 14,15 ihre Bewegung einstellen, wobei der Anschlagzeiger 16 in die Stellung des Rückstellzeigers 18 zurückgeführt ist. Wichtig ist, daß die Kupplung zur gleichen Zeit ausgerückt ist, so daß eventuelles Weiterlaufen des Motors keine Bewegung der Begrenzungsanschläge mehr hervorrufen kann. Die Unterbrechung des Kupplungtriebes in dieser Weise stellt die genaue Position der Begrenzungsanschläge sicher.
  • Das drehbare Glied 29 wird nicht betätigt, da die Begrenzungsanschläge 14, 15 nur an einer Seite ihrer Ausgangsstellung bewegt werden. Das Glied 29 bleibt daher in der richtigen Stellung, um die Begrenzungsanschläge 14, 15 zurückzuführen. Bewegen sich jedoch die Begrenzungsanschläge zur anderen Seite ihrer Ausgangsstellung, so betätigt die Stellschraube 32 das Glied 29 und damit den Mitnehmerschalter 28, um die Rückkehreinrichtung der Begrenzungsanschläge 14, 15 entsprechend zu verändern.
  • Es sei vermerkt, daß die motorische Rückstellung der Begrenzungsanschläge 14, 15 gekoppelt ist mit einer motorischen Rückstellung der wirksamen Länge des Kulierarms 7a durch die Welle 10.
  • Vorzugsweise werden die gleichen motorischen Mittel verwendet, um die gewöhnliche progressive Verstellung der Kuliereinrichtung 7 während des Laufs der Maschine zu bewirken, an Stelle der häufigeren Anordnung, bei der diese Verstellung durch den gleichen Schaltmechanismus vorgenommen wird, der die Begrenzungsanschläge 14, 15 progressiv verstellt, und ohne daß diese Verstellung des Kulierarms 7 bei maximaler Belastung erfolgt.
  • Zu diesem Zweck wird der normale Anschlagsschaltmechanismus 41, 42 gemäß F i g. 6 verwendet, um elektrische Schalter im Augenblick geringster Belastung des Zuges zu betätigen und den Motor 20 für die progressive Verstellung des Kulierarms 7 a einzuschalten und für weitere Arbeitsgänge den toten Gang wiederherzustellen.
  • Gemäß F i g. 6 sitzt in diesem Falle das Kettenrad 43 der Ketten- und Kettenradanordnung 12 lose auf der Welle 1.0 und ist für den zunächst beschriebenen Zweck der Rückstellung der Begrenzungsanschläge nur über die Kupplung 44 und einen Bund 45 auf Welle 10 zu betätigen.
  • Das Kettenrad 43 weist gemäß F i g. 7 eine axiale Buchse 43a auf, die mit einem Außengewinde und Kupplungszähnen 43 b versehen ist, die in weitem Abstand von mit ihnen zusammenarbeitenden Kupplungszähnen 45 a des Bundes 45 liegen, um einen toten Gang zu schaffen, der zwei Nadelteilungen in jeder Richtung entspricht.
  • Auf der Gewindebuchse 43 a sitzt eine Mutter 46, die mit einem Flansch 46 a mit einem Loch 46 b versehen ist, durch das sich ein Stift 45 b vom Bund 45 her erstreckt.
  • Der Flansch 46a wird von einem gabelförmigen Hebel 47 erfaßt, der drehbar bei 47a gelagert ist und entgegengesetzt gerichtete, verstellbare Schrauben 47 b, 47 c zur Betätigung elektrischer Schalter 48 bzw. 49 aufweist.
  • Die Schalter 48, 49 sind gemäß F i g. 8 parallel miteinander und mit dem Mitnehmerschalter 28 zur Steuerung der Verstellrichtung durch den Motor 20 geschaltet.
  • Zusätzlich (s. auch F i g. 6 a) ist ein Endschalter 50 mit den Schaltern 48, 49 in Reihe geschaltet und durch Nocken und Hebel 51 von der mit halber Geschwindigkeit laufenden Welle 51a zu einem Zeitpunkt zu betätigen, an dem sich der Zughebel in seiner Mittelstellung befindet. F i g. 6 b zeigt, daß ferner ein Kontrollschalter 51 vorgesehen ist, der von einem konischen Bund 52 auf der Triebstange 22 betätigt und geschlossen wird und den Stromkreis vorbereitet, wenn die Stange »eingeschaltet« ist und ihn außer Betrieb setzt, wenn die Stange »ausgeschaltet« ist.
  • Diese Anordnung kann nur bei laufender Maschine arbeiten, da dann der Kontrollschalter 51 geschlossen und die Triebstange 22 »eingeschaltet« ist.
  • Bei jedem Formgebungsvorgang arbeiten die Anschlagmittel 41, 42 um die Begrenzungsanschläge zu verstellen. Dadurch wird auch das Kettenrad 43 um die Welle gedreht, wodurch der tote Gang zwischen den Kupplungszähnen 43 b und 45 a aufgenommen wird, so daß die Anschlagverstellmittel nicht verwendet werden, um gleichzeitig die Kuliereinrichtung zu verstellen.
  • Während seiner Teilrotation nimmt jedoch das Kettenrad 43 die Buchse 43 a mit, so daß diese rotiert und damit die Mutter 46 axial bewegt. Für die letztgenannte Bewegung kippt der Mutternflansch 46 a den Schalthebel 47 um seine Drehachse 47a, so daß der Hebel 47 den entsprechenden Schalter 48 oder 49 betätigt und den Motor 20 zur Arbeit in entsprechender Richtung vorbereitet.
  • Die tatsächliche Arbeit des Motors 20 wird ausgelöst durch Schließen des Endschalters 50 zu einem von dem mit halber Geschwindigkeit laufenden Wellennocken 51 bestimmten Zeitpunkt, wenn der veränderliche Kulierarm 7 a in Mittelstellung bei geringster Belastung steht.
  • Der dann durch die Kupplung für Schnellauf 26 arbeitende Motor 20 dreht die Welle 10, um die entsprechenden Verstellungen der Kuliereinrichtung 7 durch das Getriebe 8, 9 zu bewirken.
  • Während ihrer Drehung nimmt die Welle 10 die Buchse 45 und damit den Stift 45 b mit, der durch seine Bewegung die Mutter 46 rotiert, welche sich auch axial bewegt und dadurch den Schalthebel 47 in die neutrale Ausgangsstellung mit offenen Schaltern 48, 49 zurückbringt, so daß der Motor 20 stoppt, wodurch die Teile für einen weiteren Arbeitsgang eingestellt sind.
  • Es wird ersichtlich, daß die Begrenzungsanschläge als ein Teil der Maschine, die Kuliereinrichtung als das zweite Teil der Maschine betrachtet werden kann und daß es durch die beschriebenen Mittel möglich ist, die beiden Teile gleichzeitig automatisch zu verstellen, wenn dies bei Stillstand der Maschine erforderlich ist, und das erste Teil durch gewöhnliche Mittel zu verstellen in Verbindung mit dem zweiten Teil, das durch diese automatischen Mittel nur verstellt wird, wenn dies während des Laufs der Maschine erforderlich ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Flache Kulierwirkmaschine System Cotton zur Herstellung von Unter- und Oberbekleidung, bei welcher die Begrenzungsanschläge für die Fadenführerschienen und die wirksame Länge des Kulierarms für das Mindern bei laufender Maschine intermittierend verstellbar und bei stehender Maschine durch einen elektrisch gesteuerten Motor kontinuierlich genau in ihre Ausgangsstellung zurückführbar sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Begrenzungsanschläge (14, 15) und die wirksame Länge des Kulierarms (7a) durch einen gemeinsamen reversierbaren Motor (20) verstellbar sind, dessen Arbeitsrichtung durch einen von dem Begrenzungsanschlag (14) betätigten Schalter (28) entgegengesetzt zur jeweiligen Arbeitsrichtung umschaltbar ist, wobei diese Verstellung bei Stillstand der Maschine gleichzeitig erfolgt, wogegen die wirksame Länge des Kulierarms (7a) bei laufender Maschine unter Zwischenschaltung einer von der Maschine gesteuerten Kupplung (44) in den Verstellantrieb (10, 11) unabhängig von der Verstellung der Begrenzungsanschläge (14, 15) verstellbar ist, wozu die Kupplung (44) einen toten Gang aufweist, welcher von den intermittierend verstellten Begrenzungsanschlägen (14, 15) aufnehmbar ist.
  2. 2. Flache Kulierwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung der Begrenzungsanschläge (14, 15) und der wirksamen Länge des Kulierarms (7a) nur bei Stillstand der Maschine- durch einen Startschalter (21) über einen von der Triebstange (22) betätigten Steuerschalter (23) steuerbar ist.
  3. 3. Flache Kulierwirkmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kupplung für Schnellauf (26) und Langsamlauf (24) durch einen Steuerschalter (33) steuerbar sind, welcher durch eine auf dem Begrenzungsanschlag (14) angeordnete Nockenscheibe (34) zum Verlangsamen der Rückführung betätigbar ist, und daß ein vom Begrenzungsanschlag (14) betätigter Vorbereitungsschalter (35) das genaue Halten durch einen Endschalter (37) vorbereitet, welcher durch einen Schaltplunger (39) betätigbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1014 271; britische Patentschriften Nr. 788 870, 772 737; USA.-Patentschrift Nr. 2 692 489; Zeitschrift »Wirkerei- und Strickerei-Technik«, Januar 1958, S.33 bis 35; Zeitschrift »Textile World«, November 1956, S.122 und 123.
DEC19415A 1958-07-18 1959-07-18 Flache Kulierwirkmaschine Pending DE1240615B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1240615X 1958-07-18
GB44945/61A GB1035473A (en) 1961-12-15 1961-12-15 Improvements in or relating to straight bar knitting machines

Publications (1)

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DE1240615B true DE1240615B (de) 1967-05-18

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ID=32773998

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DEC19415A Pending DE1240615B (de) 1958-07-18 1959-07-18 Flache Kulierwirkmaschine
DE19621560968 Pending DE1560968B1 (de) 1958-07-18 1962-12-15 Flache Kulierwirkmaschine System Cotton

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DE1560968B1 (de) 1971-04-01

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