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DE1240699B - Luftverdichtende Verbrennungskraftmaschine mit Einspritzung des fluessigen Kraftstoffes in eine vom Arbeitsraum der Maschine abgesetzte Brennkammer - Google Patents

Luftverdichtende Verbrennungskraftmaschine mit Einspritzung des fluessigen Kraftstoffes in eine vom Arbeitsraum der Maschine abgesetzte Brennkammer

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Publication number
DE1240699B
DE1240699B DEM45128A DEM0045128A DE1240699B DE 1240699 B DE1240699 B DE 1240699B DE M45128 A DEM45128 A DE M45128A DE M0045128 A DEM0045128 A DE M0045128A DE 1240699 B DE1240699 B DE 1240699B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
air
axis
internal combustion
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM45128A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing H C Siegfried Me Dr-Ing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZWEIGNIEDERLASSUNG NUERNBERG
MAN AG
Original Assignee
ZWEIGNIEDERLASSUNG NUERNBERG
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZWEIGNIEDERLASSUNG NUERNBERG, MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical ZWEIGNIEDERLASSUNG NUERNBERG
Priority to DEM45128A priority Critical patent/DE1240699B/de
Priority to GB15042/61A priority patent/GB969232A/en
Publication of DE1240699B publication Critical patent/DE1240699B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/08Engines characterised by precombustion chambers the chamber being of air-swirl type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Luftverdichtende Verbrennungskraftmaschine mit Einspritzung des flüssigen Kraftstoffes in eine vom Arbeitsraum der Maschine abgesetzte Brennkammer Die Erfindung bezieht sich auf eine luftverdichtende Verbrennungskraftmaschine mit Einspritzung des flüssigen Kraftstoffes in eine vom Arbeitsraum der Maschine abgesetzte Brennkammer, die gegen Ende der Verdichtung zwischen 40 und 100 1/ß der Verbrennungsluft aufnimmt und die mit dem Arbeitsraum der Maschine durch einen oder mehrere in sie tangential einmündende, in der Brennkammer einen geordneten Luftwirbel erzeugende übertrittskanäle verbunden ist. Dabei wird der flüssige Kraftstoff tangential zum Luftwirbel in Richtung der Luftbewegung eingespritzt.
  • Die vom Arbeitsraum abgesetzte Brennkammer kann hier beispielsweise nach Art einer rotationskörperförmigen kugeligen Wälzkammer, gegebenenfalls auch mit flachen Endflächen oder auch als ein polygoner Hohlkörper ausgebildet sein. Infolge der tangentialen Einmündung des übertrittskanals vom Arbeitsraum in die Brennkammer entsteht in dieser eine heftige Drehbewegung der Luft. Dieser Luftwirbel hat eine starke zentrifugierende Wirkung zur Folge, die ähnlich wie in einer Zentrifuge zu einer selbständigen Scheidung von schwereren und leichteren Anteilen der Gasmassen führt. Wird beispielsweise in eine solche wirbelnde Luftbewegung ein Brennstofftröpfchen eingespritzt, so hat dieses Tröpfchen zunächst die Tendenz, von seiner Bal?n abzuweichen und unter dem Einfluß der Drehbewegung nach außen, d. h. gegen die Brennkammerwand zu fliegen, denn es besitzt eine wesentlich größere Massendichte als die rotierende Luft. Verdampft nun dieses Tröpfchen und entzündet sich die entstehende Kraftstoffwolke, dann erhöht sich deren Temperatur, und ihre Massendichte wird kleiner als die der umgebenden Luft. Damit ist im Zentrifugalfeld zwangsweise der Weg nach innen, d. h. nach der Rotationsachse des Luftwirbelkernes gegeben. Damit ergibt sich in einer Brennkammer, die ein derartiges Wirbel- bzw. Zentrifugalfeld aufweist, eine zwangsweise Schichtung der Ladung, indem außen an der Peripherie des Luftwirbels im wesentlichen die noch nicht durch eine Verbrennung erwärmte Luft bzw. die schwereren Kraftstoffteilchen sich ansammeln, während die spezifisch leichteren Bestandteile, also die brennenden Teilchen oder stark erhitzten Gasteile, auf die Rotationsachse des Luftwirbelkernes hingetrieben werden.
  • Die verbrannten bzw. nur teilweise verbrannten heißen Gasteile können aber aus dem Bereich des Luftwirbelkernes, der bekanntlich eine tote Zone darstellt, nicht abströmen, da ja der üblicherweise angeordnete - einzige - übertrittskanal an der Peripherie der Brennkammer in diese einmündet. Die oftmals nur halb verbrannten Anteile, die sich im Bereich des Luftwirbelkernes befinden, kommen auf diese Art während des Expansionsvorganges erst sehr spät aus der Brennkammer heraus und können sich demgemäß mit dem im Hauptbrennraum (Arbeitsraum) der Maschine noch vorhandenen Luftsauerstoff zur restlosen Verbrennung erst zu spät vermischen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, dafür zu sorgen, daß die genannten, noch nicht vollständig verbrannten heißen Gasteile rechtzeitig aus dem Bereich des Luftwirbelkernes in den Arbeitsraum der Maschine gelangen.
  • Erfindungsgemäß sind bei der Verbrennungskraftmaschine der eingangs beschriebenen Bauart in an sich bekannter Weise unabhängig von den übertrittskanälen noch ein oder mehrere von der Brennkammer zum Arbeitsraum der Maschine führende Nebenkanäle vorgesehen, die im Bereich der Rotationsachse des Luftwirbelkernes in die Brennkammer einmünden.
  • Außerdem muß dafür gesorgt werden, daß die durch diese Nebenkanäle in die Brennkammer miteinströmende Kompressionsluft den eigentlichen Luftwirbel in der Brennkammer hinsichtlich seiner Aufgabe, die Gemischbildung mit zu ermöglichen, nicht wesentlich stören darf. Aus diesem Grund ist, wie an sich bekannt, der Gesamtquerschnitt der Nebenkanäle kleiner als der des tangential in die Brennkammer einmündenden übertrittskanals; er steht vorzugsweise im Verhältnis 1 : 1,5.
  • Was die Anwendung der Erfindung bei den verschiedenen Arten von Verbrennungskraftmaschinen anbelangt, kommt beispielsweise eine Hubkolben- Brennkraftmaschine in Frage, die eine im Kolben angeordnete, nach Art eines Rotationskörpers ausgebildete Brennkammer aufweist. Hier sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, wie an sich bekannt, am Maschinenkolben ein oder mehrere vom Zylinderraum der Maschine her in die Brennkammer einmündende übertrittskanäle vorgesehen, die um eine mit der Zylinderlängsachse zusammenfallende Durchmesserachse der Brennkammer längs am Umfang eines zu dieser Achse senkrecht verlaufenden maximalen Kreises um diese Achse angeordnet sind, auf welchem Kreisumfang die Kanäle in die Brennkammerwandung jeweils unter einem flachen Anschneidwinkel derart tangential einmünden, daß durch sie beim Kompressionshub ein um die Rotationsachse der Brennkammer kreisender Luftwirbel erzeugt wird. Dabei weist die Brennkammer außerdem eine zum Zylinder führende, als Nebenkanal für den Luftwirbelkern vorgesehene Öffnung mit kreisförmigem Querschnitt auf, deren Rotationsachse mindestens angenähert mit der Rotationsachse des Luftwirbelkernes zusammenfällt. Der eine oder beide übertrittskanäle bilden gleichzeitig die Durchtrittsöffnung für den Kraftstoffstrahl. Erfindungsgemäß kann aber auch eine nur für den Kraftstoffstrahldurchtritt geeignete Bohrung unabhängig von den Luftkanälen angeordnet werden. Es ist somit die bei solchen Kolbenbrennräumen bisher für den gesamten Luft- bzw. Gasdurchtritt vorgesehene halsartige Öffnung in ihrem Querschnitt derart verkleinert, daß sie lediglich die Aufgabe zu erfüllen braucht, einen Nebenkanal zwischen dem Luftwirbelkern und dem Arbeitsraum der Maschine zu bilden. Die übertrittskanäle können hierbei gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung, in Richtung der Luftströmung gesehen, entweder geradlinig oder bogen- bzw. spiralartig verlaufen, was an sich bekannt ist. Bei spiralartigem Verlauf ist es angebracht, am Kolben eine besondere Durchtrittsöffnung für den Kraftstoffstrahl anzuordnen.
  • Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß wiederum in an sich bekannter Weise der Querschnitt der übertrittskanäle in Richtung zur Arbeitsraummündung stetig oder leicht konisch zunimmt.
  • Insoweit die erfindungsgemäßen Maßnahmen der Gasabführung aus der Luftwirbelzone der Brennkammer bei Rotationskolben-Brennkraftmaschinen angewendet werden, ist hier die Querschnittsachse jedes Nebenkanals an dessen Einmündung in den Arbeitsraum der Maschine in einer durch den Querschnittsmittelpunkt gelegten Ebene senkrecht zur Drehachse des Kolbens kürzer als in einer durch den gleichen Punkt gelegten Ebene prallel zur Kolbendrehachse.
  • Was den einschlägigen vorbekannten Stand der Technik anbelangt, wird hierzu folgendes bemerkt: Es ist eine luftverdichtende, selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine mit einer im Zylinderkopf angeordneten Brennkammer bekanntgeworden. Diese Brennkammer ist mit dem Arbeitszylinder der Maschine durch einen mittig angeordneten Übertrittshauptkanal und außerdem durch mehrere, am äußeren Umfang der Brennkammer vorgesehene Nebenkanäle verbunden, welch letztere tangential in die Brennkammer einmünden. Beim Kompressionshub des Kolbens wird der äußere Teil der Ladeluft im wesentlichen wirbelnd und der mittlere Teil der Ladeluft im wesentlichen wirbellos in die Brennkammer übergeschoben, wobei der flüssige Kraftstoff aus einer mittigen Mehrlochdüse teils in den wirbelnden und teils in den im wesentlichen wirbellosen Luftteil der Brennkammer gespritzt und damit verschiedenartig zerstäubt wird. Demnach stehen die bekannten Maßnahmen jedenfalls hinsichtlich ihrer Aufgabenstellung und Wirkung in einem gegenüber dem Anmeldungsgegenstand andersartigen kausalen Zusammenhang.
  • Bei einer anderen bekannten Einspritzbrennkraftmaschine mit einem im Kolben mittig angeordneten Brennraum ist dieser Brennraum zwar durch mehrere übertrittskanäle mit dem Arbeitszylinder der Maschine verbunden, jedoch ist hier im Kolbenbrennraum keine geordnete Wirbelströmung wie beim Anmeldungsgegenstand beabsichtigt, so daß damit auch nicht das Problem auftritt, nämlich aus dem Bereich eines sich nur bei einer gerichteten Luftströmung bildenden Wirbelkernes noch nicht vollständig verbrannte heiße Gasteile hinsichtlich des Verbrennungsablaufes rechtzeitig in den Arbeitszylinder der Maschine zurückströmen zu lassen. Darüber hinaus dient bei der bekannten Maschine ein erster zentrischer übertrittskanal für die Kraftstoffeinspritzung, während die anderen übertrittshilfskanäle derart auf dem Umfang des Kolbenbrennraumes verteilt sind, daß ihre geometrischen Achsen parallel zur Brennraumlängsachse bzw. tangential an Schraubenlinien um die Brennraumlängsachse verlaufen. Durch eine derartige Anordnung der übertrittskanäle soll bei der bekannten Maschine erreicht werden, daß zwischen dem Kolbenbrennraum und dem über dem Kolbenboden liegenden Verdichtungsraum des Arbeitszylinders in jeder Phase des Kolbens jeweils gleiche Druckverhältnisse vorliegen, was wiederum in keine Relation zum Anmeldungsgegenstand gesetzt werden kann.
  • Bei einer anderen bekannten Einspritzbrennkraftmaschine sind zwar an einem kugeligen Kolbenbrennraum zwei tangential in diesen einmündende Hilfsübertrittskanäle vorgesehen, so daß beim Kompressionshub des Kolbens im Brennraum eine gerichtete Luftströmung mit einem Wirbelkern aufgebaut wird. Da jedoch die beiden Hilfsübertrittskanäle in den Brennraum nicht im Bereich der Wirbelachse, sondern in Umfangsrichtung der Luftdrehung einmünden, wird beim Expansionshub des Kolbens gerade keine Rückströmung aus dem Luftwirbelkern erreicht. Demnach fehlen hier die beim Anmeldungsgegenstand zugrunde liegenden Erkenntnisse. An sich bekannt ist hier lediglich, daß der Gesamtquerschnitt der Hilfskanäle kleiner ist als der des Hauptkanals.
  • Es ist auch eine Einspritzbrennkraftmaschine mit einem im Zylinderkopf angeordneten Brennraum bekanntgeworden, in den der Kraftstoff in Richtung einer rotierenden Luftströmung eingespritzt wird. Es findet hier eine Teilverbrennung statt. Die Brenngase werden von einem ersten Verbrennungsraum aus über eine am Umfang dieses Verbrennungsraumes angeordneten Leitung, deren Mittelachse im Gegensatz zur Anordnung beim Anmeldungsgegenstand senkrecht zur Luftwirbelachse steht, in eine zweite Kammer mit Spiralquerschnitt geleitet und von dort aus mit großer Drehgeschwindigkeit in den Zylinderbrennraum geführt, um dann vollständig zu verbrennen. Der wesentliche Unterschied gegenüber der Erfindung besteht darin, daß das noch unvollständig verbrannte Kraftstoffluftgemisch zwar in Richtung der Rotationsachse des zweiten Brennraumes, jedoch in diesem Fall in eine Kammer eingeführt wird, in der sich infolge der spiraligen Ausbildung dieser Kammer erst eine Luftdrehung aufbaut. Von einer toten Wirbelzone kann daher nicht gesprochen werden, denn die Wirbelachse ist hier eine Art Druckzentrum für einen sich in diesem Bereich bildenden Wirbel.
  • Der technische Fortschritt der Erfindung besteht darin, daß bei Beginn der Expansion die Rückströmung in den Arbeitsraum der Maschine auch von der Rotationsachse des Luftwirbelkernes aus stattfinden kann. Dadurch erreichen zwangsweise die Kraftstoffteile, die noch der Sauerstoffzufuhr bedürfen, d. h. jene, die nur zum Teil verbrannt sind, noch rechtzeitig den Arbeitsraum der Maschine für ihre vollkommene Verbrennung. Dies ergibt eine rußfreie Verbrennung und damit einen guten Wirkungsgrad der Maschine.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt einer rotationskörperförmigen kugeligen Wirbelkammer, F i g. 2 die Wirbelkammer gemäß F i g. 1, von vorn in der Schnittebene A-A gesehen, F i g. einen Längsschnitt in der Ebene B-B nach F i g. 4 durch den Kolben einer Hubkolbenbrennkraftmaschine mit einer im Kolben angeordneten Brennkammer und F i g. 4 eine Draufsicht auf den Kolbenboden des in F i g. 3 dargestellten Kolbens.
  • In den F i g. 1 und 2 ist 1 eine rotationskörperförmige, kugelige Brennkammer, die durch einen Übertrittskanal 2 mit dem Arbeitsraum 3 einer Hubkolbenverbrennungskraftmaschine verbunden ist. Der Übertrittskanal mündet tangential in die Brennkammer 1 ein. Wenn nun die Kompressionsluft vom Arbeitsraum 3 der Maschine in die Brennkammer 1 überströmt und der flüssige Kraftstoff mittels der Düse 4 in die Brennkammer 1 eingespritzt wird, kommt infolge der tangentialen Einmündung des überströmkanals in die Brennkammer und der auf diese Art erzeugten heftigen Drehbewegung der Luft sowie infolge der sich daraus ergebenden zentrifugierenden Wirkung eine Scheidung von schwereren und leichteren Anteilen der Gasmassen sowie der Kraftstofftröpfchen zustande. Es findet eine Schichtung der Ladung statt, derart, daß sich außen an der Peripherie 5 des Wirbels im wesentlichen die noch nicht durch eine Verbrennung erwärmte Luft bzw. schwerere Kraftstoffteilchen ansammeln. Dagegen werden die spezifisch leichteren Bestandteile, d. h. die brennenden Teilchen oder stark erhitzten Gasteile auf die Rotationsachse 6 des Wirbelkernes 7 zu getrieben.
  • Im Bereich des größten Umfanges der Brennkammer 1 sind nun zwei einander gegenüberliegende Nebenkanäle 8, 9 angeordnet, die in den Arbeitsraum 3 der Maschine einmünden (F i g. 2). Die Mittelachse der beiden in die Brennkammer einmündenden Nebenkanalöffnungen fällt hier mit der Rotationsachse des durch die Anordnung des übertrittskanals 2 erzeugten Luftwirbels zusammen. Durch diese beiden Nebenkanäle können dann bei Beginn des Expansionsvorganges die im Wirbelkern 7 vorhandenen, nur zum Teil verbrannten Anteile in den Arbeitsraum 3 der Maschine zurückströmen (Pfeile 10, F i g. 2) und dort rechtzeitig während des Hauptverbrennungsvorganges mit verbrennen.
  • In F i g. 3 und 4 ist ein Längsschnitt durch den Kolben bzw. eine Draufsicht auf den Kolben 11 einer Hubkolbenverbrennungskraftmaschine dargestellt. Dieser Kolben weist eine rotationskörperförmige Brennkammer 12 auf, die durch zwei übertrittskanäle 13, 14 mit dem Arbeitsraum 15 der Maschine verbunden ist, wobei diese Kanäle in die Brennkammer derart tangential einmünden, daß durch sie beim Kompressionshub ein um die Rotationsachse der Brennkammer kreisender Wirbel 16 entsteht. Der Kraftstoffstrahl 17 der im Zylinderkopf 18 angeordneten Einspritzdüse 19 wird im Bereich der oberen Totpunktstellung des Kolbens, und zwar wenn die öffnung des Hauptkanals 13 gerade der Strahlmündung der Einspritzdüse 19 gegenüber steht, in die Brennkammer 12 eingespritzt. Die Brennkammer 12 weist außerdem eine kreisförmige Verbindungsöffnung 20 auf, die in diesem Fall als Nebenkanal für den Luftwirbelkern 21 dient. Die Achse dieses Nebenkanals fällt mit der Rotationsachse der Brennkammer zusammen. Außerdem ist der Querschnitt des Nebenkanals 20, der bisher für den gesamten Luft- bzw. Gasdurchtritt bemessen war, nunmehr derartig verkleinert, daß lediglich die erforderliche Verbindung zwischen Luftwirbelkern und Arbeitsraum der Maschine hergestellt wird, während die eigentlichen Luft- bzw. Gasdurchtrittsöffnungen jetzt die übertrittskanäle 13 und 14 sind. Daher verhält sich auch der Gesamtquerschnitt der Kanäle 13 und 14 zu dem des Nebenkanales 20 etwa wie 1,5: 1.
  • Die Wirkungsweise der einzelnen Kanäle gemäß den F i g. 3 und 4 ist folgende: Bei Beginn des Kompressionshubes des Kolbens 11 strömt die Luft vom Arbeitsraum 15 der Maschine zum größten Teil durch die beiden Kanäle 13 und 14 in die Brennkammer 12 über. Infolge der jeweils tangentialen Einmündung der beiden Kanäle 13 und 14 in die Brennkammer wird dort eine sich um die Rotationsachse der Brennkammer drehende Luftbewegung (Pfeil 16) erzeugt. Wenn nun der Kraftstoff gegen Ende des Kompressionshubes in die Brennkammer 12 eingespritzt wird, findet im Wirbel-bzw. Zentrifugalfeld der Luftströmung eine zwangsweise Schichtung der Ladung statt, indem sich an der Peripherie des Wirbels die noch nicht durch eine Verbrennung erwärmte Luft bzw. schwereren Kraftstoffteilchen 22 ansammeln, während die spezifisch leichteren Bestandteile, d. h. die brennenden Teilchen oder stark erhitzten Gasteile auf die Wirbelachse des Kernes 21 des Luftwirbels zu getrieben werden. Diese im Kern des Luftwirbels befindlichen Bestandteile 23 können beim Expansionshub des Kolbens 11 nunmehr ohne Verzug durch den Nebenkanal 20 in den Arbeitsraum 15 überströmen, sich also rechtzeitig mit dem im Arbeitsraum noch vorhandenen Luftsauerstoff zur restlosen Verbrennung vermischen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Luftverdichtende Verbrennungskraftmaschine mit Einspritzung des flüssigen Kraftstoffes in eine vom Arbeitsraum der Maschine abgesetzte Brennkammer, die gegen Ende der Verdichtung zwischen 40 und 100% der Verbrennungsluft aufnimmt und mit dem Arbeitsraum der Maschine durch einen oder mehrere in sie tangential einmündende, in der Brennkammer einen geordneten Luftwirbel erzeugende übertrittskanäle verbunden ist, wobei der flüssige Kraftstoff tangential zum Luftwirbel in Richtung der Luftbewegung eingespritzt wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise unabhängig von den übertrittskanälen noch ein oder mehrere von der Brennkammer (1) zum Arbeitsraum (3) der Maschine führende Nebenkanäle (8, 9) vorgesehen sind, die im Bereich der Rotationsachse des Luftwirbelkernes (6) in die Brennkammer einmünden.
  2. 2. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, der Gesamtquerschnitt der Nebenkanäle (8, 9) kleiner als der des übertrittskanals ist und etwa im Verhältnis 1:1,5 steht.
  3. 3. Verbrennungskraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, die als Hubkolbenmaschine ausgebildet ist und eine im Kolben angeordnete, nach Art eines Rotationshohlkörpers ausgebildete Brennkammer aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, am Maschinenkolben eine oder mehrere vom Zylinderraum der Maschine her in die Brennkammer einmündende Übertrittskanäle (13, 14) vorgesehen sind, die um eine mit der Zylinderlängsachse zusammenfallende Durchmesserachse der Brennkammer längs am Umfang eines zu dieser Achse senkrecht verlaufenden maximalen Kreises um diese Achse angeordnet sind, auf welchem Kreisumfang die Kanäle in die Brennkammerwandung jeweils unter einem flachen Anschneidewinkel derart tangential einmünden, daß durch sie beim Kompressionshub ein um die Rotationsachse der Brennkammer kreisender Luftwirbel erzeugt wird und daß die Brennkammer außerdem eine zum Zylinder führende, als Nebenkanal für den Luftwirbelkern vorgesehene Öffnung (20) mit kreisförmigem Querschnitt aufweist, deren Rotationsachse mindestens angenähert mit der Rotationsachse des Luftwirbelkernes zusammenfällt (F i g. 3 und 4).
  4. 4. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der übertrittskanal (13) und/oder der Übertrittskanal (14) gleichzeitig für den Durchtritt des Kraftstoffstrahles vorgesehen sind.
  5. 5. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kraftstoffeinspritzung ein besonderer Durchtrittskanal am Kolben angeordnet ist.
  6. 6. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, die übertrittskanäle (13, 14), in Richtung der Luftströmung gesehen, bogen- oder spiralartig verlaufen.
  7. 7. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, der Querschnitt der übertrittskanäle (13, 14) in Richtung zur Arbeitsraummündung stetig leicht konisch zunimmt (F i g. 4). B. Verbrennungskraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anwendung der Maßnahmen der Gasabführung aus der Luftwirbelzone der Brennkammer auf Rotationskolbenbrennkraftmaschinen, wobei die Querschnittsachse jedes Nebenkanals an dessen Einmündung in den Arbeitsraum der Maschine in einer durch den Querschnittsmittelpunkt gelegten Ebene senkrecht zur Drehachse des Kolbens kürzer ist als in einer durch den gleichen Punkt gelegten Ebene parallel zur Kolbendrehachse. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 685 718, 736 047; österreichische Patentschriften Nr. 118 910, 149 803; französische Patentschrift Nr. 857 842; britische Patentschriften Nr. 249106, 638 583, 782136.
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GB969232A (en) 1964-09-09

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