DE1240646B - Notausgang fuer einen unterirdischen Schutzbau - Google Patents
Notausgang fuer einen unterirdischen SchutzbauInfo
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- DE1240646B DE1240646B DEC28715A DEC0028715A DE1240646B DE 1240646 B DE1240646 B DE 1240646B DE C28715 A DEC28715 A DE C28715A DE C0028715 A DEC0028715 A DE C0028715A DE 1240646 B DE1240646 B DE 1240646B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H9/00—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
- E04H9/04—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
- E04H9/10—Independent shelters; Arrangement of independent splinter-proof walls
- E04H9/12—Independent shelters; Arrangement of independent splinter-proof walls entirely underneath the level of the ground, e.g. air-raid galleries
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- Business, Economics & Management (AREA)
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- Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)
Description
- Notausgang für einen unterirdischen Schutzbau Die Erfindung betrifft einen Notausgang für einen unterirdischen Schutzbau, bestehend aus einem unterirdischen Stollen, der den Schutzraum mit einem Notausstiegsschacht verbindet.
- Der Mangel der bisher bekannten Notausgänge für unterirdische Schutzbauten der eingangs erwähnten Art besteht darin, daß die Wände der Stollen, die den Schutzraum mit der Stelle verbinden, an der der Notausgang ins Freie mündet, aus hartem Material hergestellt sind, so daß, wenn die Ausgangsöffnung, beispielsweise durch die Trümmer eines infolge eines Luftangriffes zerstörten Gebäudes, verschüttet ist, der Zugang ins Freie somit unmöglich gemacht wird.
- Der Erfindung liegt als Aufgabe die Abstellung dieses Mangels zugrunde.
- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Seitenwände des Schachtes unverkleidet sind und der Schacht zur Sicherung gegen Einsturz mit Sand gefüllt ist.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsforin der Erfindung kann der Notausgang so ausgebildet sein, daß unterhalb des Schachtes ein verkleideter leerer Raum angeordnet ist, der zur Aufnahme des Sandes dient.
- Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen schematisch dargestellten, im Souterrain eines Gebäudes liegenden Schutzbau, F i g. 2 einen Teilschnitt durch einen von Gebäuden unabhängigen unterirdischen Schutzbau und F i g. 3 einen Schnitt durch die Sperre des Notausgangs des Schutzbaues nach F i g. 2 in vergrößertem Maßstab.
- F i g. 1 zeigt ein Gebäude 1, dessen Souterrain schematisch dargestellt ist, in dem ein Schutzraum 2 eingerichtet ist. Dieser befindet sich unterhalb des mit 3 bezeichneten Erdbodens. Der Schutzraum 2 ist mit einem Notausgang versehen, der einen aus einem Zement- oder Kunststoffrohr gebildeten unterirdischen Stollen 4 enthält, der über einen in einer der Mauern 6 des Gebäudes 1 vorgesehenen Durchgang 5 mit dem Inneren des Schutzraumes 2 in Verbindung steht und in einen in dem Boden ausgehobenen lotrechten Schacht 7 einmündet.
- Der unterirdische Stollen 4 ist mit zwei Türen versehen, und zwar einer, mit 8 bezeichneten, an seinem vorderen Ende und einer anderen, mit 9 bezeichneten, an seinem hinteren Ende, d. h. an seinem übergang in den Schacht 7. Der Schacht 7, der unverkleidet ist, d. h., dessen Seitenwand mit keiner Verkleidung versehen ist, ist mit Sand 10 gefüllt.
- Somit können die Insassen des Schutzraumes 2 notfalls, d. h., wenn der normale Ausgang des Schutzraumes 2 verschüttet ist, nach dem Öffnen der Türen 8 und 9 den Sand 10 wegräumen, um über den Schacht 7 ins Freie zu gelangen. Wenn jedoch die Öffnung des Schachtes 7 beispielsweise durch die Trümmer des Gebäudes 1, das bei einem Luftangriff zerstört worden sein kann, verschüttet ist, ist es auf Grund der Tatsache, daß die Seitenwand des Schachtes 7 unverkleidet ist, möglich, mit Hilfe von sich im Schutzraum 2 befindlichen Werkzeugen den Erdboden 3 wegzuräumen und sich einen hinter der Öffnung des Schachtes 7 ins Freie führenden Durchgang zu bahnen.
- Das Vorhandensein des Sandes 10 in dem Schacht 7 bildet einen Schutz vor Gas oder radioaktiven Ausfallprodukten und verhindert außerdem, daß der Schacht 7 einstürzt oder beschädigt wird.
- Der in F i g. 2 und 3 dargestellte, von einem Gebäude unabhängige Schutzbau besitzt einen in den Erdboden 12 eingegrabenen glockenförmigen Schutzraum 11 aus Kunststoff, der mit einem über einen Steigeisen 15 aufweisenden lotrechten Schacht 14 mit der Außenwelt in Verbindung stehenden Eingangsstollen 13 versehen ist. Die obere öffnung des Schachtes 14 kann mit Hilfe eines Deckels 16 nach Art einer Gullyöffnung verschlossen werden.
- Der Schutzraum 11 ist mit einem Notausgang versehen, der einen unterirdischen Stollen 17 aus Kunststoff aufweist, der durch eine Tür 18 vom Inneren des Schutzraumes 11 getrennt ist und in einen mit Sand 20 gefüllten lotrechten Schacht 19 einmündet. Eine Tür21 trennt den Stollen17 von dem Schacht 19. Der Schacht 19 weist einen zweiten Raum 22 auf, dessen Seitenwände und Boden aus Beton bestehen. Dieser unter dem Schacht 19 liegende Raum 22 ist von dem Schacht 19 durch einen Zwischenboden 23 getrennt, der einen verschiebbaren Teil 24 aufweist, den man mit Hilfe eines in dem Stollen 17 endenden Betätigungsmittels 25, z. B. eines Seiles, wegklappen kann, damit der Sand 20 aus dem Schacht 19 in den freien Raum 22 fällt. Eine Abflußvorrichtung 26 (F i g. 3) verhindert, daß der Raum 22 sich mit Wasser füllt. Somit kann man den Schutzraum 11, der zu klein ist, um bequem den Sand 20 aus dem Schacht 19 aufnehmen zu können, nach dem Einlassen des Sandes 20 in den freien Raum 22 ungehindert verlassen. Wenn die obere öffnung des Schachtes 19 verschüttet ist, kann man sich, wie bei der ersten Ausführungsform, durch Abgraben der Seitenwand des Schachtes 19 einen Weg ins Freie bahnen.
Claims (2)
- Patentanspräche: 1. Notausgang für einen unterirdischen Schutzbau, bestehend aus einem unterirdischen Stollen, der den Schutzraum mit einem Notausstiegsschacht verbindet, dadurch gekennzeichn e t, daß die Seitenwände des Schachtes (7, 19) unverkleidet sind und der Schacht (7, 19) zur Sicherung gegen Einsturz mit Sand (10, 20) gefüllt ist.
- 2. Notausgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Schachtes (19) ein verkleideter leerer Raum (22) angeordnet ist, der zur Aufnahme des Sandes (20) dient, und daß zwischen dem Schacht (19) und dem verkleideten Raum (22) eine Sperre (23, 24) vorgesehen ist, die vom Stollen (17) aus durch Betätigungsmittel (25) entfernbar ist. 3. Notausgang nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre aus einem Zwischenboden (23) und einem verschiebbaren Teil (24) besteht 4. Notausgang nach Angruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des verkleideten Raumes (22) ein Wasserabfluß (26) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 104 161; schweizerische Patentschriften Nr. 297 262, 346 352, 355 695; »Zivilschutz«, H. 3, 1961, S. 93, Bild 1.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1240646X | 1962-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1240646B true DE1240646B (de) | 1967-05-18 |
Family
ID=4564631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC28715A Pending DE1240646B (de) | 1962-11-29 | 1962-12-20 | Notausgang fuer einen unterirdischen Schutzbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1240646B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0153644A3 (de) * | 1984-02-23 | 1987-04-08 | Otello Prandin | Schutzunterkunft gegen Atomexplosion |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH287262A (de) * | 1951-02-06 | 1952-11-30 | Meier Ernst | Luftschutzraum. |
| CH346352A (de) * | 1955-02-24 | 1960-05-15 | Draeger Otto Heinrich Dr | Schutzraum mit Notausstiegsöffnung |
| DE1104161B (de) * | 1955-12-07 | 1961-04-06 | Vobag A G Fuer Vorgespannten B | Aus Rohrschuessen zusammengesetzter, mit einem kalottenaehnlichen Endstueck versehener unterirdischer Luftschutzraum |
| CH355695A (de) * | 1955-02-23 | 1961-07-15 | Draeger Otto Heinrich Dr | Luftschutzraum mit mindestens einer Filteranordnung zur Filtration der einzuführenden Luft |
-
1962
- 1962-12-20 DE DEC28715A patent/DE1240646B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH287262A (de) * | 1951-02-06 | 1952-11-30 | Meier Ernst | Luftschutzraum. |
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