DE124051C - - Google Patents
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- DE124051C DE124051C DENDAT124051D DE124051DC DE124051C DE 124051 C DE124051 C DE 124051C DE NDAT124051 D DENDAT124051 D DE NDAT124051D DE 124051D C DE124051D C DE 124051DC DE 124051 C DE124051 C DE 124051C
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- DE
- Germany
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- water
- filter
- filter body
- channel
- container
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/11—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
- B01D29/31—Self-supporting filtering elements
- B01D29/35—Self-supporting filtering elements arranged for outward flow filtration
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/11—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
- B01D29/31—Self-supporting filtering elements
- B01D29/33—Self-supporting filtering elements arranged for inward flow filtration
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE VId.
Filtrirapparat.
Vorliegende .Erfindung betrifft ein Filter, bei welchem das Wasser in einem auf der äufseren
Seite.des Filterkörpers befindlichen Kanal am oberen Ende unter Druck eingeleitet wird und
nach dem Durchtritt durch den Filterkörper durch einen in der Mitte des Filterkörpers
vorgesehenen Kanal nach einem-geschlossenen Sammelbehälter treten kann; das Wasser kann
aber auch unmittelbar durch einen mit dem unteren Ende des äufseren Kanales verbundenen
Hahn abgelassen werden, falls, wie es häufig der Fall ist, eine Filtration des Wassers
nicht, erforderlich ist.
Zweck der Erfindung ist, den Filtrirapparat derart anzuordnen, dafs er sich beim Gebrauch
fortwährend selbsttätig wieder reinigt. ' Es
wird dies dadurch erreicht, dais der Filterkörper auf seiner äufseren Seite und zweckmäfsig
ebenso in dem mittleren Kanal mit einer' schraubenförmig gewundenen Rippe versehen
wird, .welche,zwischen dem Gehäuse und dem Filter einen schraubenförmig verlaufenden
Kanal bildet, aus dem das Wasser durch den unteren Hahn abfliefsen kann. Ist der untere
Hahn bei nicht erforderlicher Filtration geöffnet, so wird das durch den oberen' Hahn
unter Druck einströmende Wasser mit grofser Geschwindigkeit durch den . schraubenförmigen
Kanal fliefsen, während das in dem Sammelbehälter
unter Druck stehende Wasser ebenfalls von dem Innern des Filters aus wieder
nach aufsen zu. treten sucht, so dafs also das Filter wirksam gereinigt wird, sobald der
untere Hahn geöffnet ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch den Filtrirapparat
und des mit diesem verbundenen Gefäfses zur Aufnahme des filtrirteir Wassers.
Fig. 2 zeigt eine geänderte ■Ausführungsform des Apparates und
Fig. 3 eine Ausführungsform, bei welcher
die Stromrichtung des Wassers umgekehrt werden kann.
Der Filterkörper 2, welcher aus porösen Steinen bestehen kann, ist auf der Aufsenseite
mit einer schraubenförmig gewundenen Rippe 8 versehen, welche den freien Raum zwischen
dem Gefäfs 1 und Filterkörper 2 derart abtheilt, dafs ein schraubenförmiger Kanal entsteht,
durch welchen das Wasser von der Einlafsstelle nach der Auslafsstelle fliefst. Durch
die Mitte des Filters 2 führt ein Rohr 3,. welches mit Löchern (Fig. 1) oder mit einer
schraubenförmigen Rippe (Fig. 3) ausgestattet sein kann. An den Enden des Filters sind
Dichtungsscheiben 4 vorgesehen, welche durch Deckel 5 fest gegen den Filterkörper geprefst
werden. . ·
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, soll das Filtriren von der äufseren Seite nach der Innenseite
vor sich gehen, indem das Zuleitungsrohr 6 in dem Raum zwischen den Rippen 8 mündet.
Am unteren Ende des schraubenförmigen Ka-, nales ist der Auslafshahn 7 angebracht.
Soll nun das Wasser nicht filtrirt werden, so fliefst. dasselbe durch den schraubenförmigen
Kanal vom Rohr 6 nach dem geöffneten Auslaishahn 7, und da der Strom ziemlich
stark ist, so wird bei diesem Durchfliefsen die
Oberfläche gereinigt werden. Ist der Hahn 7
geschlossen, so herrscht in dem Gefäis. ein so
hoher Wasserdruck, dais das Wasser durch die Wandungen des Filters 2 hindurchgeprefst
wird und folglich in das Rohr 3 gelangt, in'
welchem es in die Höhe nach dem Behälter 9 steigt. In dem oberen Theile des letzteren ist
Luft enthalten, welche durch den Eintritt des Wassers zusammengepreist wird, so' dais in
diesem Behälter derselbe Druck entsteht wie derjenige, unter welchem das Wasser eingeführt
wird. Ist der Hahn 10 am Behälter 9 ■ geöffnet, so strömt. das . Wasser ■ mit verhältnifsmäfsig
grofser Geschwindigkeit aus, wenn jedoch der Hahn 7 geöffnet ist, wird
der Luftdruck im Behälter 9 das filtrirte Wasser durch Rohr 3 nach der' Aufsenseite
des Filters 2 zurückdrücken. Da nun das eingeleitete Wasser bei offenem Hahn 7 mit fast
gar keinem Druck auf der Aufsenseite des
Fiiterkörpers flieist und der Luftdruck im Behälter
9 das in diesem enthaltene Wasser durch den Filterkörper zu drücken strebt,, so wird
durch das ungehindert durch den schraubenförmigen Kanal auf der Aufsenseite des Filters
flieisende Wasser die Aufsenseite des Filters gereinigt, während das aus dem Behälter 9
kommende Wasser das Bestreben haben wird, die in der Filtermasse enthaltenen Unreinigkeiten
ebenfalls in diesen äuiseren Kanal zu drücken. Diese Unreinigkeiten werden
dann ebenfalls durch das Wasser aus dem äuiseren schraubenförmigen Kanal durch den
Hahn 7 fortgespült. Versuche haben ergeben, dafs selbst bei sehr lehmigem Wasser das
vorliegende Filter vollkommen betriebsfähig bleibt.
Nach Fig. 2 ist das untere Ende des Rohres 3 mit dem Behälter 9 verbunden. Bei dieser
Ausführungsform ist die Wirkungsweise vollkommen übereinstimmend mit der beschriebenen.
Bei der Ausführungsform ' nach Fig. 3 ist
das innere Rohr 3 ebenfalls mit schraubenförmigen Rippen versehen und der durch diese
Rippen gebildete Kanal durch.Hähne 12 abgeschlossen..
Je nach der Stellung dieser Hähne kann das Wasser in den durch die
Rippen des Rohres 3 gebildeten Kanal oder in denjenigen zwischen Filter 2 .und Gehäuse 1
eingeleitet werden, um die Stromrichtung umzukehren. " ■ · ·
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Filtrirapparat, dadurch gekennzeichnet, dais auf der äuiseren Seite und zweckmäisig ebenso in der mittleren Durchbohrung des Filterkör-' pers schraubenförmig gewundene Rippen oder .dergl. vorgesehen sind, welche in Verbindung mit dem Filtergehäuse bezw. mit einem in der mittleren. Durchbohrung angeordneten Rohre oder dergl. schraubenförmig verlaufende Kanäle, bilden, in denen das Wasser zwecks Reinigung des Filterkörpers entlang geführt wird, falls der in bekannter AVeise mit dem Zufluisraum in Verbindung stehende Abiaishahn für imfiltrirtes Wasser geöffnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124051C true DE124051C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=392863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124051D Expired DE124051C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124051C (de) |
-
0
- DE DENDAT124051D patent/DE124051C/de not_active Expired
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