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DE1240491B - Strebausbau mit einem Ausbaurahmen - Google Patents

Strebausbau mit einem Ausbaurahmen

Info

Publication number
DE1240491B
DE1240491B DED46910A DED0046910A DE1240491B DE 1240491 B DE1240491 B DE 1240491B DE D46910 A DED46910 A DE D46910A DE D0046910 A DED0046910 A DE D0046910A DE 1240491 B DE1240491 B DE 1240491B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rear cylinder
extension frame
horizontal rail
guide arm
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED46910A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Farr
The Reddings
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Mining Equipment Ltd
Original Assignee
Dowty Mining Equipment Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Mining Equipment Ltd filed Critical Dowty Mining Equipment Ltd
Publication of DE1240491B publication Critical patent/DE1240491B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0047Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor without essential shifting devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
    • E21D23/0409Aligning or guiding means for the supports or for the constitutive parts of the supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Strebausbau mit einem Ausbaurahmen Die Erfindung betrifft einen Strebausbau mit einem Ausbaurahmen und einem an diesem befestigten Rückzylinder, dessen Kolbenstange mit einem Förderer gelenkig verbunden ist, und mit einer zwischen dem Ausbaurahmen und dem Rückzylinder wirksamen Einrichtung zum Ausrichten des Ausbaurahmens parallel zum Rückzylinder während des Vorrückens des Ausbaurahmens.
  • Vorrichtungen zum Ausrichten eines Ausbaurahmens parallel zum Rückzylinder während des Vorrückens des Ausbaurahmens sind bekannt. So ist es bereits bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1837 609), je ein Ausbauelement an beiden Seiten des Rückzylinders mittels elastischer Vorrichtungen anzulenken, die quer zur Vorrückrichtung der Rahmen wirksam sind. Nach dem Vorrücken des Förderers werden nun die Ausbaurahmen zu beiden Seiten des Rückzylinders wechselweise nachgezogen. Liegt nun infolge des Vorrückens des Förderers der Rückzylinder nicht mehr parallel zu dem Ausbaurahmen, so ist beim Nachrücken des Ausbaurahmens die elastische Vorrichtung wirksam und richtet den jeweils verschobenen Rahmen während des Vorrückens wieder in seine zum Rückzylinder parallele Lage. Anschließend erfolgt der gleiche Vorgang mit dem Rahmen auf der anderen Seite des Rückzylinders. Bei der bekannten Vorrichtung ist jedoch die elastische Verbindung zwischen dem Ausbaurahmen und dem Rückzylinder insofern von Nachteil, als wenigstens vier Federn zum Ausrichten der Ausbaurahmen erforderlich sind und die Abstimmung der Federn so gewählt sein muß, daß zum Ausrichten der Ausbaurahmen eine genügend starke Federkraft zur Verfügung steht, während andererseits beim Vorrücken des Förderers, also beim Ausfahren der Kolbenstange des Rückzylinders, die Federn genügend nachgiebig sein müssen. Es erscheint daher nicht ausgeschlossen, daß sich die Kolbenstange beim Vorrücken des Förderers verbiegen kann. Dies trifft insbesondere bei größeren Auslenkungen des Rückzylinders in seitlicher Richtung zu. Bei einer nur geringfügigen Auslenkung sind jedoch die durch die elastische Vorrichtung ausgeübten Rückstellkräfte sehr gering.
  • Ferner ist es bekannt (deutsche Auslegeschrift 1000767), bei einem Ausbaugestell das rückwärtige Ende des Rückzylinders mittels einer Blattfeder an dem hinteren Stempelfuß des Ausbaugestells anzulenken. Die Kolbenstange ist mittig durch den vorderen Stempelfuß hindurchgeführt und stützt sich beidseitig auf diesen ab. Das vordere Ende der Kolbenstange wird mittels eines Querhauptes im rechten Winkel zu einem Förderer gehalten. Wird nun der Förderer beim Ausziehen der Kolbenstange vorgeschoben, so bleibt der rechte Winkel zwischen der Rückvorrichtung und dem Förderer dadurch erhalten, daß sich die Kolbenstange am vorderen Stempelfuß abstützt, wodurch die Rückvorrichtung eine Schräglage zu dem Ausbaugestell einnimmt, und die Blattfeder ausgelenkt wird. Beim Nachrücken des Ausbaugestells wirkt die Federkraft auf das Gestell so ein, daß dieses parallel zum Rückzylinder ausgerichtet wird. Dabei wird aber ebenfalls als nachteilig angesehen, daß die Kolbenstange hohen Biegemomenten ausgesetzt ist und die Feder insbesondere bei geringen Auslenkungen nur eine geringe Rückstellkraft ergibt.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Einrichtung zum Ausrichten des Ausbaurahmens parallel zum Rückzylinder während des Vorrückens des Ausbaurahmens erheblich einfacher und wirksamer auszubilden. Erfindungsgemäß ist dies bei einem Strebausbau der eingangs geschilderten Art dadurch gelöst, daß er mit seinem rückwärtigen Ende am Ausbaurahmen abgestützte Rückzylinder an seinem vorderen Ende eine Führung aufweist, die mit einem mit dem Ausbaurahmen verbundenen V-förmigen Führungsarm zusammenwirkt. Dadurch ist außer der baulichen Einfachheit der Vorteil vermittelt, daß beim Vorrücken des Ausbaurahmens die auf ihn einwirkenden Führungskräfte zum Ausrichten des Rahmens in paralleler Lage zum Rückzylinder auch dann sehr groß sind, wenn sich nur eine geringe Schräglage des Rückzylinders zum Ausbaurahmen eingestellt hat. Dadurch, daß die Rückstellkräfte bzw. Ausrichtkräfte nicht von irgendeiner unabhängigen elastischen Vorrichtung herrühren, sondern vielmehr vom Rückzylinder selbst, sind die Ausrichtkräfte proportional zu der vom Rückzylinder beim Nachrücken des Ausbaugestells erzeugten Kraft.
  • Da einerseits das vordere Ende des Rückzylinders mit einer Führung versehen ist und andererseits der V-förmige Führungsarm mit dem Ausbaurahmen verbunden ist, so daß die Führungseinrichtung nur während des Vorrückens des Ausbaurahmens wirksam ist, tritt beim Vorrücken des Förderers, also beim Ausfahren der Kolbenstange des Rückzylinders, eine Biegebeanspruchung dieser Kolbenstange nicht auf.
  • In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung weist der Ausbaurahmen zwei im Abstand voneinander angeordnete Liegendschienen auf, welche zum gemeinsamen Vorrücken miteinander verbunden sind, ist der Rückzylinder zwischen den Liegendschienen angeordnet und erstreckt sich der V-förmige Führungsarm vom vorderen Ende des Rückzylinders zur Liegendschiene hin.
  • In zweckmäßiger Weiterbildung kann der V-förmige Führungsarm mit seinem einen Ende in der Liegendschiene drehbar gelagert und dabei so in einer Aufnahme bzw. in einem Aufnahmeschlitz der Fußschwelle eingesetzt sein, daß der Führungsarm bei Erreichen eines bestimmten Verschwenkwinkels gegenüber der Liegendschiene in einer zum Liegenden im wesentlichen senkrechten Ebene mit der Liegendschiene außer Eingriff gelangt. Dabei ist vorteilhaft, daß durch das Ausklinken des Rückzylinders aus der Führung Beschädigungen des Rückzylinders und des Führungsarmes verhindert werden, wenn das Liegende außergewöhnlich uneben ist.
  • Ferner kann in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung die eine Liegendschiene eine größere Länge als die andere aufweisen und der Anlenkpunkt des Rückzylinders am Förderer gegenüber der vom Rückzylinder erzeugten Kraftkomponente in Richtung auf die längere Liegendschiene hin versetzt angeordnet sein. Dadurch wird einem Abwandern des Ausbaurahmens bei einem Einfallen des Liegenden entgegengewirkt.
  • Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Strebausbau bei Befestigung auf einen Förderer, F i g. 2 eine Seitenansicht eines Teiles des in F i g.1 gezeigten Strebausbaues, F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Teil einer Liegendschiene eines abgewandelten Strebausbaues (ohne den Steuerarm), F i g. 4 einen Schnitt durch die Liegendschiene nach der Linie 4-4 der F i g. 3, F i g. 5 eine Draufsicht auf den Steuerarm zur Verwendung mit der in F i g. 3 gezeigten Liegendschiene, F i g. 6 eine Seitenansicht des in F i g. 5 gezeigten Steuerarmes.
  • In F i g. 1 und 2 ist ein Strebausbau mit einem vorrückbaren Ausbaurahmen 1, an dem ein mit einem Druckmittel, z. B. Hydrauliköl, betätigbarer, aus Kolben und Zylinder bestehender Rückzylinder 2 befestigt ist. Der Ausbaurahmen 1 besitzt zwei im Abstand zueinander angeordnete Liegendschienen 3, 4, die parallel zueinander liegen und sich in Bewegungsrichtung des Ausbaurahmens erstrecken. An einen Aufbau 5 sind die Liegendschienen 3, 4 starr angeordnet. Auf der Liegendschiene 3 sind drei mit Druckmittel betätigbare Stempel 6 hintereinander angeordnet, während die Liegendschiene 4 zwei ebenfalls hintereinander angeordnete, mit Druckmittel betätigbare Stempel 7 aufnimmt. Die einem noch zu beschreibenden Förderer 27 abgekehrten Enden der Liegendschienen 3, 4 fluchten miteinander, während das dem Förderer 27 zugekehrte Ende der Liegendschiene 4 gegenüber der Liegendschiene 3 verlängert ist. Die auf der Liegendschiene 4 angeordneten Stempel 7 stehen zwei der auf der Liegendschiene 3 angeordneten Stempel 6 ausgerichtet gegenüber. Der dritte Stempel 6 wird von dem Teil der Liegendschiene 3 aufgenommen, der über die Liegendschiene 4 hinaus verlängert ist. Jeder Stempel 6, 7 ist in einer elastischen Stempelhalterung 8 gelagert, die an den Liegendschienen 3, 4 angebracht sind, so daß jeder Stempel 6, 7 gegenüber der ihm zugeordneten Liegendschiene 3, 4 abweichend von der Senkrechten eine begrenzte Schräglage einnehmen kann. Die Stempelhalterung 8 ist nicht in Einzelheiten gezeigt, da solche Halterungen hinreichend bekannt sind.
  • Der mittlere und hintere Stempel 6 und die beiden Stempel 7 sind von einer Verkleidung 9 für das Hangende umgeben und sind mit jener derart verbunden, daß sie gegenüber der Verkleidung 9 eine begrenzte Winkelbewegung ausführen können. Der auf dem ausladenden Teil der Liegendschiene 3 angeordnete, vordere Stempel 6 trägt eine Hangendschiene 11, die mit einem Scharnier 12 an der Verkleidung 9 angelenkt ist, so daß die Hangendschiene 11 gegenüber der Verkleidung 9 eine relative Winkelbewegung um eine Achse ausführen kann, die sich senkrecht zur Vorschubrichtung erstreckt. Der vordere Stempel 6 kann wiederum eine begrenzte Winkelbewegung relativ zu der Hangendschiene 11 ausführen.
  • Der Rückzylinder 13 besitzt an seinem dem Förderer 27 abgekehrten, rückwärtigen Ende 14 einen Zentrierzapfen, der in einer von zwei hochstehenden Ansätzen 15 gebildeten gabelartigen Führung gelagert ist, welche an dem Aufbau 5 befestigt ist. Diese Lagerung ermöglicht zunächst einmal eine begrenzte Winkelbewegung des Rückzylinders 2 gegenüber dem Ausbaurahmen 1, um eine senkrechte Achse und außerdem eine begrenzte senkrechte und auch horizontale Bewegung gegenüber dem Ausbaurahmen. Zweckmäßigerweise ist der Zentrierzapfen an seinem hinteren Ende entgegen der Zeichnung zylindrisch ausgebildet, um ein leichteres Einstecken in die Führungsansätze 15 zu ermöglichen.
  • Von der Liegendschiene 3 wird an einem Punkt unmittelbar hinter dem vorderen Stempel 6 ein V-förmiger Führungsarm 16 aufgenommen. Letzterer erstreckt sich in Richtung auf die Liegendschiene 4 über das vordere Ende des Rückzylinders 13 und oberhalb desselben hinweg. Dieser vordere Endabschnitt des Rückzylinders 13 besitzt zwei Ausladungen 17, von denen je eine auf jeder Seite der Mittellinie des Rückzylinders 13 angeordnet ist und Oberflächen bildet, auf denen der Führungsarm 16 ruht. Fernerhin sind mit Abstand von den Aus- Ladungen 17 zwei nach hinten gerichtete hochstehende Ansätze 18 an dem Rückzylinder 13 befestigt. Die beiden eine Gabel bildenden Ansätze 18 nehmen einen Halter 19 auf, der sich über die Ausladungen 17 nach vorn und über den Führungsarm 16 hinwegerstreckt.
  • Die nach vorn gerichteten Oberflächen der Ansätze 18 und die nach hinten gerichtete Oberfläche des Führungsarmes 16 dienen einem noch näher zu beschreibenden Zweck. Mit seinem einen Ende 21 ist der Führungsarm 16 in eine nicht bezeichnete Aufnahme einfuhrbar, die in der Liegendschiene 3 angeordnet ist. Das Ende 21 besitzt einen Vorsprung 22, der in einem in der Aufnahme vorgesehenen Schlitz 23 ruht. Der Führungsarm 16 kann daher mit seinem Ende 21 sowohl eine Winkelbewegung um eine Längsachse, die durch den Vorsprung 22 hindurchgeht, sowie eine senkrechte Bewegung in seiner Aufnahme ausführen. Der gegenüberliegende Endnahme ausführen. Der gegenüberliegende Endabschnitt des Führungsarmes 16 besitzt einen Anschlag 24, welcher die Winkelbewegung des Rückzylinders 2 relativ zu dem Ausbaurahmen 1 begrenzt.
  • Eine Kolbenstange 25 des Rückzylinders 2 besitzt an ihrem freien Ende ein abgekröpftes Ende 26, welches bei einem Anlenkpunkt 28 an den Förderer 27 drehbar befestigt ist.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen den Rückzylinder 2 in vollkommen zusammengezogener Stellung. Der Ausbaurahmen 1 befindet sich dann gegenüber dem Förderer 27 in einer vorgerückten Lage. F i g. 1 zeigt ferner die Ausgangsstellung des Rückzylinders 2, wenn letztere in einem Sinne eines Vorrückens des Förderers 27 mit Druckmittel beschickt worden ist. Hierbei befindet sich der Ausbaurahmen 1 in einer Stellung, in welcher das Hangende abgestützt wird, seine sämtlichen Stempel 6, 7 sind also gesetzt. Der Zylinder 13 des Rückzylinders 2 hat sich in Rückwärtsrichtung bewegt, so daß sein hinteres Ende gegen die Ansätze 15 anschlägt, wobei die Ansätze 18 gegenüber dem Führungsarm 16 einen bestimmten Abstand einnehmen. Wenn sich nun der Förderer 27 weiter bewegt, dann wirkt der Rückzylinder 2 auf die Ansätze 15 ein und kann sich um ein durch die Form der Ansätze 15 vorher festgelegtes Ausmaß im Winkel bewegen.
  • Wenn der Förderer 27 vorgerückt ist, dann werden die Stempel 6, 7 gelöst, so daß sich die Verkleidung 9 und die Hangendschiene 11 absenken. Dann wird der Rückzylinder 2 so mit Druckmittel beaufschlagt, daß er sich zusammenzieht. Zu Beginn bewegt sich der Zylinder 13 des Rückzylinders nach vorn, bis die Vorderseiten der Ansätze 18 gegen die Rückseite des Führungsarmes 16 anschlagen, wobei dann das hintere Ende des Zylinders 13 gegenüber den Ansätzen 15 einen Abstand einnimmt. Die Kraft zum Zusammenziehen des Rückzylinders wird dann über den Führungsarm 16 auf den Ausbaurahmen 1 übertragen, was zur Folge hat, daß der Ausbaurahmen 1 in Richtung auf den Förderer 27 vorgerückt wird.
  • Durch die Anordnung des an der Kolbenstange 25 befestigten abgekröpften Endes 26 ist die Kraftkomponente des Rückzylinders 2 nicht unmittelbar auf den Anlenkpunkt 28 gerichtet, sondern die nunmehr entstehende Resultierende ist bestrebt, das Kraftmoment auszugleichen, da das Zentrum der zwischen dem Ausbaurahmen 1 und dem Hangenden vorhandenen Reibung gegenüber der durch den Rückzylinder 2 in Richtung auf die Liegendschienen 3, 4 aufgebrachten Kraftkomponente versetzt ist.
  • Wenn der Ausbaurahmen 1 bestrebt ist, aus der gewollten Vorrückrichtung - die parallel zur Kraftkomponente des Rückzylinders 2 verläuft - zu verschwenken bzw. abzuwandern, dann verursacht die Relativbewegung zwischen den Vorderseiten der Ansätze 18 und- der Rückseite des Führungsarmes 16 eine Verstärkung der von dem Rückzylinder 2 über den Führungsarm 16 auf den Ausbaurahmen 1 ausgeübten Kraft. Diese Rückstellkraft stellt eine Komponente dar, die dem Abwandern des Ausbaurahmens entgegenwirkt bzw. dieses Abwandern zu korrigieren sucht. Ein solches Abwandern kann beispielsweise durch eine Unebenheit in dem Liegenden verursacht werden. Wenn eine derartige Unebenheit auftritt, kann sich der Führungsarm 16 bzw. dessen Ende 21 im Winkel und senkrecht in seiner Aufnahme bewegen, wie es bereits beschrieben wurde.
  • Die F i g. 3 bis 6 zeigen einen abgewandelten Führungsarm 31 sowie eine abgewandelte Liegendschiene 32. Ein Ende 33 des Steuerungsarmes 31 paßt in einen Aufnahmeschlitz 34 in der Liegendschiene 32 hinein und besitzt einen Vorsprung 35, der in einen weiteren Aufnahmeschlitz 36 hineinpaßt. Letzterer steht mit dem Aufnahmeschlitz 34 in Verbindung. Ein hinterer Abschnitt 38 des Aufnahmeschlitzes 34 hat eine geringere Tiefe als der übrige Teil des Aufnahmeschlitzes 34. Die Anordnung ist derart, daß eine nach oben gerichtete Winkelbewegung des Führungsarmes 31 auftreten kann, z. B. wenn das Liegende außergewöhnlich uneben ist. Durch die Lösung des Führungsarmes 31 von der Liegendschiene 32 werden Beschädigungen des Rückzylinders und des Führungsarmes 31 verhindert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Strebausbau mit einem Ausbaurahmen und einem an diesem befestigten Rückzylinder, dessen Kolbenstange mit einem Förderer gelenkig verbunden ist, und mit einer zwischen dem Ausbaurahmen und dem Rückzylinder wirksamen Einrichtung zum Ausrichten des Ausbaurahmens parallel zum Rückzylinder während des Vorrückens des Ausbaurahmens, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der mit seinem rückwärtigen Ende (14) am Ausbaurahmen (1) abgestützte Rückzylinder (2) an seinem vorderen Ende eine Führung aufweist, die mit einem mit dem Ausbaurahmen verbundenen V-förmigen Führungsarm (16, 31) zusammenwirkt.
  2. 2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausbaurahmen (1) zwei im Abstand voneinander angeordnete Liegendschienen (3, 4 bzw. 32) aufweist, welche zum gemeinsamen Vorrücken miteinander verbunden sind, daß der Rückzylinder (2) zwischen den Liegendschienen (3, 4 bzw. 32) angeordnet ist und daß sich der V-förmige Führungsarm (16, 31) vom vorderen Ende des Rückzylinders zu der Liegendschiene (3 bzw. 32) hin erstreckt.
  3. 3. Strebausbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Führungsarm (16 bzw. 31) mit seinem einen Ende (21 bzw. 33) in der Liegendschiene (3 bzw. 31) drehbar gelagert und dabei so in einer Aufnahme bzw. in einen Aufnahmeschlitz (34, 36) der Liegendschiene (3 bzw. 31) eingesetzt ist, daß der Führungsarm bei Erreichen eines bestimmten Verschwenkwinkels gegenüber der Liegendschiene (3 bzw. 31) in einer zum Liegenden im wesentlichen senkrechten Ebene mit der Liegendschiene außer Eingriff gelangt.
  4. 4. Strebausbau nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegendschiene (3 bzw. 32) eine größere Länge als die Liegendschiene (4) aufweist und daß der Anlenkpunkt (28) des Rückzylinders (2) am Förderer (27) gegenüber der vom Rückzylinder erzeugten Kraftkomponente in Richtung auf die längere Liegendschiene (3 bzw. 32) hin versetzt angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1000 767, 1147 907; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1837 609; französische Patentschrift Nr. 1325 840.
DED46910A 1964-03-31 1965-03-27 Strebausbau mit einem Ausbaurahmen Pending DE1240491B (de)

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GB1240491X 1964-03-31

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DE1240491B true DE1240491B (de) 1967-05-11

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000767B (de) * 1955-08-30 1957-01-17 Gewerk Eisenhuette Westfalia Rueckvorrichtung fuer den Foerderer und das Ausbaugestell im Strebabbau unter Tage durch Rueckzylinder
DE1837609U (de) * 1960-07-13 1961-09-14 Rheinstahl Gmbh Wanheim Fuehrungsvorrichtung fuer wandernde ausbauelemente.
DE1147907B (de) * 1960-02-29 1963-05-02 Kloeckner Werke Ag Wandernder Strebausbau mit hydraulischen, zu Gespannen gekoppelten Ausbaurahmen
FR1325840A (fr) * 1962-03-23 1963-05-03 Charbonnages De France Dispositif permettant de commander les déplacements d'un objet mobile muni de ses propres moyens de locomotion en fonction de sa position par rapport à un autre objet mobile dont il doit suivre les déplacements, applicable plus particulièrement aux soutènements marchants dans les mines

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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